Zweites Blatt.
vezugspretAr
Dtertel»
monatl
[
Samstag 4. Jutt 1908
153. Jahrgang
Politlsche Tagesschau.
Kriegslärm vom Balkan.
Die Heutige Wummer umfaßt 16 Seiten
............ r~"' -----
jährlich «ölt. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Pl.; durch diePosl Mk.2.— vrenel- lährl. ausichl. Bestellg. Annahme von Anzelgen für öte Lag es Nummer, bis vormMagg 10 Uhr.
Betlcnprrt«: total 12^U aus man« 20 1hg.
OttaniwactllA tüt den poltt und allgem. LeU: P. »Utto: für ,Stadl und ttanlr und -GenchtSfaalE. August Gütz; für den An» zeigenteU: Han» Beck.
Zr. 154
Wrfdiclttt täglich außer Sonntags.
Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem ksesfischen Landwirt die Giehener Familien, blätter viermal in der Woche beigelegl.
Rotationsdruck u. Verlag der Brühl 'fchen Untverf.-Buch- u.Slein- druckerei (PieÜch Erden) Redaktion, LrpedMo« und Druckerei:
Schalstrabe 7.
Adresje tüt Depefchenr «azerger (Bußen.
AernlprkchanfchlußNr.bl.
Kolonialpost.
B r ü s sel, 3. Juli. Obwohl die katholischen und liberalen Blätter und die Abgeordneten, die Armee, die Industrie- und die Handelsvertreter, die Handelskammern des ganzen Landss, die Geographische Gesellschaft, kurz, das ganze Land, mit Ausnahme der Sozialisten, die Kongoregierung und den König gegen die englischen Angriffe durch siede uno Schrift verteidigen, hegtdieKongoverwa.lt- ring doch Besorgnis bezüglich der Absichten Englands. Allgemein hört man die Zuversicht äußern, Deutschland werde sich an einem Gew alt st reich Englands ebensowenig beteiligen wie Frankreich Die englische Note steht-noch aus, aber man befürchtet jetzt, tote Vereinigten Staaten würden sich England m n sch ließen. Morifson, der Leiter der presbyterianischen Missionen in New Yorn, und große dortige Handelsfirmen uoerden eine Debatte im Kongreß zu Washington über die Longogreuel veranlassen.
Serie von Temperagemälden von AL. Loose (Berlin) Platz machen.
** Hessisch-Thüringische Staatslotterie. Bei der heutigen Ziehung der 3. Klasse fiel ein Gewinn von 10 000 Mk. auf Nr. 24363 (nach Offenbach), ein Gewinn von 3000 Mk. auf Nr. 39609 (nach Altenburg), Gewinne von je 1000 Mk. auf Nr. 27562 39138 40582 75957, Ge- winne von je 400 Mk. aus Nr. 14271 26443 32321 32848 49942 54794 75150. (Ohne Gewähr.)
** Promenadenkonzert findet morgen um ^12 Uhr in der Südanlage statt, mit folgendem Programm: 1. Hochzeitsmarsch von Mendelssohn; 2. SimpÜeius Quadrille von Strauß; 3. Abschied vom Walde! Lied vou Mendelssohn; 4. Paraphrase über „Spinn, spinnt von Franz. .
** Schauspiel- und Konzerthaus. Wie wir er- fahren, findet am nächsten Dienstag abend eine Besprechung der Mitglieder des Theatervereins über den in unserer Stadt zu errichtenden Theater- und Saalbau statt. Sie wird voraussichtlich zu einem erfreulichen Ergebnis führen.
•* Flottenfest im Garten des Neuen Saalbaues. Morgen, Sonntag Nachmittags 4 Uhr, findet ein. großes Flottenfest oder ein Kinder-- und Familienfest aus Helgoland und großes Promenaden-Konzert statt. Viel Neues-, und Originelles wird geboten werden, denn der liebe Onkel Pelle hat nur Neues von Helgoland mitgebracht. Der Luftballon , Iltis" ist in Wirklichkeit als riesenhaft zu bezeichnen, denn er hat die respektable Höhe von über 20 Fuß. Der Bonbonregen sowie die komischen Ansprachen des lieben Onkeb Pelle werden die Lachmuskeln Aller in Bewegung setzen- Kinderspiele aller Art finden statt. Auch für Erwachsene ge*- langt ein elegantes Kaffeeservice zur Verteilung. Um das bunte Leben und Treiben des Festes zu erhöhen, erhält jedes Kind an der Kaffe einen Strandhut gratis. Ganz besonders reizvoll und interessant wird sich der Umzug der helgol. Fischerknaben ausnehmen. Kurzum für Groß und Klein blüht morgen der Weizen, denn die Parole soll sein, tüchtig amüsieren und herzlich lachen.
jd. Darm st a d t, 4. Juli. Rechtskonsulent Kling,, der seinerzeit wegen namhafter Unterschlagungen nach Amerika geflüchtet war, hat sich heute dem Gericht gestellt und wurde verhaftet.
Vom Rhein, 2.Juli. Ter Kirschenmarkt hat seine Höhe überschritten. Die Preise sinken bis auf 26 Pfg. Der Stand der Reben am ganzen Mittelrhein und der Untermosel ist viel versprechend. Die Reben sind schnell in die Blüte gegangen, noch einige Tage Sonnenschein und mau kann einen guten Herbst erhoffen.
Mainz, 3. Juli. Bei dem Festmahl zur Einweihung der Christuskirche sprachen als Vertreter des Gouverneurs Generalmajor v. Bredow, für die Stadt Mainz Oberbürgermeister Dr. Gaßner. Der Präsident der Landes- synode, D. Stamm, feierte die Spender, deren Gaben es ermöglichten, die Kirche so herrlich auszuschmücken. Der Dekan der theologischen Fakultät, Herr Dr. BäldensPerger, toastete auf den neuen Doktor der Theologie, Geh. Kirchenrat D. Frohnhäuser und den neuen Licentiaten Pfarrer tzkünewald. Provinzialdirektor Ge- heimerat Freiherr v. Gagern, der inzwischen ebenfaW eingetrofien war, übermittelte hierauf die "Glückwünsche des Großherzogs an die Gemeinde, deren Christuskirche der Landesfürst soeben nochmals eingehend besichttgt hatte und von deren erhabener Schönheit er entzückt gewesen sei. Herr v. Gagern brachte weiter die Grüße und Glückwünsche des Herrn Ministers Rothe und gratulierte schließlich in eigenem Namen der evangelischen Gemeinde, deren einmütiges, unverdrossenes Zusammenwirken und deren Opserfreudigkeit das neue Gotteshaus erstehen ließ. Sein Hoch galt dem Kirchenvorstand der evangelischen Gemeinde.
Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Der preuß. „Staatsanzeiger" ver- öfsentlicht das Gesetz betreffend die Bebauung und Benutzung ehemaliger Wallgrundstücke in Frankfurt a. M. vom 4. Juni 1903. — Äe Stadtverordnetenversammlung zu Hanau stimmte einer Vorlage zu, nach der ein Allerh. Privileg zur Aufnahme einer 31/? proz. Anleihe von 2y8 Mill. Mark erwirkt werden soll. Dabei ist die Abstoßung zweier älterer 4 proz. Anleihen von iy2 Mill. Mark vorgesehen, so daß sich das tatsächliche Anleihebedürfnis auf 1 Mill. Mark erstteckt.
Drusches Keich.
Berlin, 3. Juli Der Kaiser verließ heute Kiel an Bord der Jacht „Neteor" auf Travemünde zu. ßa* nonensalut und Hurrcrufe begleiteten den Monarchen.
— F-inanzminister v. Rheinbaben, der von seiner Amerikareise hierher mrückgekehrt ist, wurde vom Kaiser nach Travemünde befohlen.
— Die Einberufung des Reichstages soll, wie eine parlamentarische Korrespondenz wissen will, zum 24. November erfolgen.
— Acht chinesijcheOffiziere, welche in Deutschland ihre militärische Ausbildung erhalten sollen, sind hier eingettoffen. Auf Bitten der chinesischen Regierung hat der Kaiser gestattet, iah )ie aus die Dauer von drei Jahren zu preußisck)en Truppenteilen kommandiert werden; vier von ihnen werden dcr Infanterie, drei der Artillerie und einer den Pionieren zugeteilt.
— Der Chefredakteur der „Staatsb. Ztg." Otto Dachl er ist gestern nach langem, schwerem Leiden gestorben. Lächler gehörte der Redaktion der „Staatsb. Ztg." seit 28 Jahren an.
B r e m e n, 3. Juli Der frühere Reichstagsabg. Freese ist fast einstimmig zum Senator gewählt worden.
Norderney, 3. Juli. Reichskanzler Graf Bülow ist, begleitet von dem Gesandten von Lich-nowsky, hier ein- getroffen und in der Villa Wedel abgestiegen.
Neustrelitz, 3. Juli. Der Großherzog hat folgende Kundgebung erlassen:
Vorüber ist der Tag, an welchem der teuren Großherzogin und mir durcy Gottes Gnade vergönnt war, unsere Diamant-Hochzeit zusammen begehen zu können, ein selten schönes Fest, welches sich brs in die weite Ferne großer Teilnahme erfreute. Zu demselben find uns die schönsten Geschenke, Kompositionen, Gedichte, herrliche Blumen, kunstvolle Adressen und warme Glückwünsche, Anschreiben, Briefe und Telegramme in sehr großer Zahl, wohl nahezu 100, von Magistraten, Ortschaften, Korporationen und Einzelnen zugegangen, daß es außer der Möglichkeit liegt, jedem besonders dafür zu danken und auszusprechen, wie herzlich gerührt und wie fteudig bewegt wir durch diese Beweise von Zuneigung, Freundschaft und treuer anhänglicher Gesinnung sind. Wir bitten hiermit alle, unfern wärmsten Dank auf diese Weise entgegennehmen zu wollen.
Köln, 3. Juli. In einem lungeren Artikel wendet sich die „Köln. Ztg." gegen unberechtigte Anklagen alldeutscher Blätter, daß England die deutschen Schadenersatzansprüche aus dem südafrikanischen Kriege nicht bezahlte. Die gegen das Auswärtige Amt erhobenen Vorwürfe seien nach den bei zuständiger Stelle eingezogenen Erkundigungen hinfällig und unberechtigt.
Breslau, 3. Juli. Die kirchliche Trauung des neuen polnischen Reichstagsabg. Korfanty ist auf ausdrückliche Anordnung des Fürst-Bischofs Kopp verweigert worden.
Ausland.
L o n b o n, 3. Juli. Nach einer Nieldung des ,J6banb<rrb" war die gestrige Burenversammlung in Heidelberg von etwa 2000 Personen besucht. General Botha machte den Versuch dte Burengemüter gegen die britische Regierung aufzureizen. Er führte u. a. aus, daß der Tag der Uebergabe und der Vereinigung der bitterste gewesen sei, den die Buren jemals in Südafrika erlebt hätten. Der Boden gehöre rechtmäßig den Afrikander n und müsse ihr Eigentum bleiben. Die Buren müßten in jeder Hinsich ihre Nationalität bewahren. Die Auslassungeu Bothas erregten in der Versammlung großen Jubel.
— Unterhaus. Der Zivillord der Admiralität Prety- man bringt eine Resolution ein, durch welche die Admiralität zur Verausgabung von acht Millionen Pfd. Sterl. für Marine bauten ermächtigt wird. Prety- man führte aus, iy< Millionen seien erforderlich für neue, der Rest des geforderten Betrages werde für die Vervollständigung bereits begonnener Bauten benötigt Zu den elfteren «gehörten die Umwandlung der Werft Sheerneß in ein Repavaturdepot für die gesamte Flotille der Tor- pedobootszerstörer, die Vervollständigung der Werfteinrichtungen in Chatam und die Vorarbeiten zur Errichtung eines neuen Flottenstützpunktes in St Margarets Hope. Dte Resolution wird angenommen.
Rom, 3. Juli. Mehrere Kardinale haben gegen dte IgL Domänenverwaltung einen Prozeß angestrengt auf Herauszahlung ihrer Renten durch den neu gegründeten italienischen Staat Diese Forderung wurde bereits frsther erhoben, wird jetzt aber wiederholt, um eine Verjährung zu verhüten. Im Falle einer Verurteilung der Domänenverwaltung würde letztere die Summe von 10 Millionen Lire herauszuzahlen haben.
— Vicomte Pesqueiro ist gestern vom Papste in Audienz empfangen worden. Der Papst soll ihm erklärt haben: weiß, daß ich sehr krank bin, meine Tage,
sogar meine Stunden sind gezählt Ääöge Gott mir eine glückselige Sterbestunde verleihen."
Algier, 3. Juli. Aus Lallcunarnia in Marokko wird gemeldet: Gestern gab ein dem Stamm Mehaya angehöriger Mann im Luger Sioi-Aiissa bei Udja einen Pistolenschuß auf Muley Mohamed, den Bruder des Sultans, ab. Dieser wurde nicht getroffen. Die Kugel verwundete einen Soldaten. Der Attentäter wurde sofort festgenommen und lebendig verbrannt
GießenerAnzeiger
General-Anzeiger ° 4837
Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
Vermischtes.
* Berlin, 3. Juli. Der Kirch endiener Flieger aus der Frankfurter Chaussee ist wegen Sittlichkettsver- gehens, begangen an einem neunjährigen Mädchen, verhaftet worden.
* Kottbus, 3. Juli. Der Urheber des am 30. Mai d. I. in Drebkau stattgehabten Eisenbahnunglücks ist nunmehr verhaftet worden. Der Täter ist der Schneide meist er der Treptauer Schneidemühle Friedrich Hagel; er hat bereits ein Geständnis abgelegt. Bekanntlich ist bei dem Unglück ein Personenzug durch eine über die Schiene gelegte Schwelle entgleist, wodurch drei Beamte getötet und 18 Personen verletzt wurden.
* Wurzburg, 3. Juli. Der Kassiere r der hiesigen Filiale der Bayrischen Bank ist nach Unter- schlagung von 30000 Mark flüchtig geworden. Da sich die Verwandten zur Schadendeckllllg verpflichteten, wird die Bayrische Bant voraussichtlich kein Verlust treffen.
* H e 11 b r o n n , . Juli. Der Verbindungssteg $ur Badeanstalt im Neckar brach soeben in dem Augenblick rusammen. als una-'täbr 15 Scbu' mäd
Aus Stadl und Land.
Gießen, 4. Juli 1903.
- Personalien. S. K. H. der Großherzoq haben den evangelischen Pfarrer und Dekan Georg Rechel zu Badenheim, Dekanat Wöllstein, auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, mit Wirkung vom 1. August 1903 an, in den Ruhestand versetzt und damit zugleich von der Versetzung der Dekanatsgeschäfte entbunden.
** Personalien. S. K. H. der Großherzog haben den Oberlehrern an dem Realgymnasium und der Ober- realschule zu Gießen Rudolf Block und Dr. Peter Dettmar, dem Oberlehrer an der Realschule und dem Pro- gymnasium zu Bingen Paul Hager, dem Oberlehrer an dem Realgymnasium zu Darmstadt Fritz Henk, dem Oberlehrer an der Realschule zu Michelstadt Dr. Ludwig H ö n i g, dem Oberlehrer an der Oberrealschule zu Darmstadt Tbeodor Hof, den Oberlehrern an der Augustinerschule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg Hermann Hüf- ell und Franz Rertz, bein Oberlehrer an der Real- chule und dem Progymnasium zu Alzey Jakob Partenheimer, dem Oberlehrer an dem Gymnasium zu Gießen Dr. Franz Schmitt — den Charakter als Professor erteilt — In den Ruhestand wurde versetzt der Amts- aerichtsdiener bei dem Amtsgericht Offenbach Adam Sattler auf fein Nachjuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste. — Ernannt wurde am 27. Juni d. I. der Hilfsdiener bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen Karl Berberich in Mainz zum Kanzleidiener bei diesem Gericht
♦* Bon der Universität. Der Geh. Kirchenrat Pros. D. Kattenbusch hat einen Ruf nach Göttingen als Nachfolger des verstorbenen Abtes Prof. D. Hermann Schultz erhalten.
B. S. Die kunstgewerbliche Ausstellung im Turmhaus am Brand, die mit dem 19. Jul: zu Ende gehen wird, hat sich fortgesetzt eines lebhaften Besuches u erfreuen; sie soll deshalb außer in den üblichen Be- Ätnden (11—1 Uhr) auch noch Montags, Dienstags ittwochs von 3—5 Uhr zugänglich fein, am Sonntag ist sie von 11—3 Uhr ununterbrochen geöffnet Der gute Erfolg dieses ersten Versuchs, auch die angewandte Kunst mit bemerkenswerten modernen Leistungen in den Bereich )er Kunstausstellung aufzunehmen, bestätigt dem Vorstand, daß er damit einem lebhaften Bedürfnis unserer Künft- reunde entgegengekommen ist, und wi^ ihm zur Veranlassung werden, diesen Versuch in künftigen Jahren zu wiederholen. Daß in der gegenwärtigen Ausstellung das Neue dem Gewohnten etwas starke Konkurrenz macht, das Kunsttzewerbe von der Betrachtung der Gemälde ablcntit, läßt sich allerdings nicht leugnen; es fei deshalb auf das große, vom Herkömmlichen allerdings stark abweichende aber bedeutend aufgefaßte Emausbild von R. Eichstädt und auf Landschaften von M. Rüdisühli, H. Licht, O. Leu und H. L. Frische noch ausdrücklich hingewiejen. Ein Teil der Gemälde wird schon am Donnerstag einer 1
Die Agence telegraphique bulgare meldet: Entgegen den Dementis der Pforte dauert die Zusammenziehung starker, aus Infanterie, Kavallerre und Arttllerie be- tehenoer Abteilungen an der bulgarischen Grenze ort Die Bemühungen der Türkei, diese erwiesenen Tat- achen in Abrede zu stellen, gleichzeitig aber neue starke Abteilungen an der Grenze aufzustellen, deren Konzentrierung durch die Notwendigkett der Bekämpfung der Banden in keiner Weise zu erklären ist, sprechen dafür, daß die Türkei beabsichtigt, den wahren Zweck dieser militärischen Maßnahmen zu verbergen und die ösfenttiche Meinung Europas durch Verbreitung falscher Nachrichten über die angeblichen Absichten der bulgarrschen Regierung irre zu führen.
Eine Mitteilung der Pforte an die östreichisch-unga- rische und russische Botschaft bezüglich des letzten Dy n amitatte n tcts auf die Eisenbahn bei Demir- beyli bezeichnet dasselbe als eine anarchistische Tat und sagt, dte Haltung Bulgariens gegenüber den lieber- tritten von Banden und dem Treiben der Komitees sei Schuld an der Fortdauer der Attentate, durch die Einheimische und &renib» gefährdet würden.


