153* Jahrgang
Erstes Blatt
Die Wahrheit i» Rußland.
politische Tagesschau.
Aus MM und Kanö.
in
zum
Amt
elfteren, 'überhaupt alle, die gerne und herzlich lachen können, aus das Programm in heutiger Nummer aus-
Nr. 154
Prschetnt täglich außer Sonntags.
Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit bem hesfifchen Landwirt die Gießener Kamillen» blätter viermal in der Woche beigelegt.
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bringen. So ließ Deutschlands brünstiger Wunsch sich er* füllen und Speckchen (Specky heißen drüben schon billige Strohhüte, der Mann ist also populär) hat seinen Triumph. Auch die Amerikaner haben ihren; sie werden in Kiel auf jede erdenkliche Weise gefeiert. Ehe sie kamen, veröffentlichte ein in den Hansestädten bekannter Exporteur im Hamburgischen Korrespondenten zwei Artikel, in denen er seine „amerikanischen Eindrücke' schilderte; da war zu lesen: „Hüten sollen roir uns — das ist die übereinstimmende Ansicht der Deutschamerikaner —, den Amerikanern zu sehr die Cour zu machen und sie mit Liebenswürdigkeiten zu überhäufen. Die Amerikaner denken nicht: Timeo Danaos et dona ierented, sondern sie amüsieren sich einfach, und wir erreichen politisch das Gegenteil von dem, was wir erreichen wollen."
Korinthen-Politik.
** P r o f. Albert, der ordentliche Prosessor der Landwirtschaft an der hiesigen Universität, ist bekanntlich zum ordentlichen Prosessor dieses Faches au der iiuwersrtctt Königsberg ernannt worden, und wird zum 1. Oktober das Lehramt an der Albertina übernehmen. Albert, der unter den Landwirten Oberhessens sich durch zahlreiche Vortrage usw. bekannt gemacht hat, wurde 1860 geboren. (Sr promovierte in Göttingen mit einer Arbeit über Krebse. Weitere Studien an der zoologischen Station rn Neapel ! führten zu Veröffentlichungen über Würmer Die Praxis | der Landwirtschaft erlernte Albert in Munchenhor bei Quedlinburg, Twierdzyn bei Mogilno in Posen und Grobers bei Halle. 1889 erfolgte die Habilitation als Privatdozent für Landwirtschaft an der Universität Halle mit einer Arbeit iider Grüngrasfutter. 1890 wurde dort Albert bie außerordentliche Professur für Landwirtschaft übertragen. Im Herbst 1901 folgte Albert einem Ruse als ordentlicher Professor der Landwirtschaft und Direktor des landwirtschaftlichen Instituts an der Landesuniversitat Gießen an Stelle des in den Ruhestand tretenden Geh. Hofrats Prof. Dr. Albrecht Thaer. In Königsberg übernimmt Albert das mit dem Weggang des Geh. Regierungsrates Pros. Dr. Wilhelm Fleischmann (jetzt in Göttingen) erledigte Ordinariat der Landwirtschaft und die Leitung des dortigen
Im ganzen fielen bem Element etwa 25 Gebäulichkeiten zum Opfer, darunter 4 Wohnhäuser, 10 Scheunen nebst Stallungen, und zwei Wohnhäuser erlitten derartige Beschädigungen, daß ihr Abbruch unvermeidlich -ist. Das Feuer nahm einen solchen Umfang an, daß die Holz- i Heimer Löschmannschaft nicyt ausreichte. Erst als die auswärtigen Wehren aus Dors-Gill, Grüuingen, Ober-Horgern, Gambach, Lang-Göns eintrafen, konnte man dem Element wirksam entgegentreten. Doch da stellte« sich empfindlicher Wassermangel ein. Und wieder sprangen die ^Nachbarorte in anerkennenswerter Weise ein. Von allen Seiten tarnen sie mit Wassersässern. Dank dieser tatkräftigen Hüse gelang es gegen 6 Uhr, das Feuer auf seinen Herd zu^be- jdrränt'en. Die auswärtigen Wehren verblieben jum ^teil noch bis heute früh auf der Brandstätte, die krümmer r andren noch — 3 Uhr uachm. — und bie Feuerwachen sind noch ausgestellt. Verletzungen kamen zum Glück nur einige leichte vor. Sämtliches Vieh konnte gerettet werden. Die Geschädigten sind Dcrfid)ert Ein Glück war es, daß das Feuer bei Tage ausbrach und zwar am Mittag, als die Leute zu Hause waren. Wäre das Feuer nachts entstanden, dann wäre die Größe des Unglücks nicht abzusehen gewesen, da alle Scheunen mit Heu und zum Teil noch mit Stroh gefüllt sind. Die Ursachen der Entstehung sind noch vollständig unausgekiäri. — Von anderer Seite wird uns noch geschrieben: Um 4 Uhr nachmittags trafen von Gießen Regweungsassessor Hab er körn und Krecs- (eucrmel)! Inspektor Lo o s aus der Brandstelle ein, unter
Samstag 4. Juli 1903
Vezugspret»,
Unverbürgte Kaiserliche Aeutzerungen.
Der Kaiser soll, wie wir bereits gestern mitteuten, ' angesichts des Ausfalls der Reich sta ys wählen be- . merkt haben, die Sozialdemokratie sei eine Erscheinung, deren Entwicklung man abwarten müsse, er halte es nicht an der Zeit, in dieser Bewegung ein* zugreifen. Der ,-Voss. Ztg." klmgt der Berrch^ mcht unglaubwürdig, er entspreche nur den Anschauungen, denen der Herrscher bei den Verhandlungen des Staatsrats über die Arbeiterfrage huldigte. Vom sozialdemokratischen ,^Lor- wärts" dagegen wird die Echtheit des Eitats bezwerfelt. Mr möchten uns der letzteren Aufsagung anichüeßem. Dre angebliche Aeußerung schcriit eure Varratron des bekannten kaiserlichen Wortes darzustellen: „Dre Sozlaldemokratre überlassen Sie mir!" Wie der Kaiser über das Ergebnis der Wahlen denkt, darüber wird wohl nur Graf Vuloto bei feiner Anwesenheit in Kiel unmittelbaren Aufschluß er« katten haben Eine Verbreitung des Urteils oon dieser Seite ist ausgeschlossen. Es hat wohl mit der erwähnten angeblichen Aeußerung dieselbe Bewandtnis wie Mit einer anderen, die unserem Berliner KorrespondentenS« v»r ein haar Tagen ein Parlamentarier unter allem Vorbehalt erräblt bat Der Kaiser habe für den Fall eines Sieges der^^Sozmldemokratie 'in allen Berliner Wahlkreisen die r-, auprNde Verlegung ber Resiben zvon Berlin tiadi Potsdam augekündigt. Aud) dies Eitat bürste auf Kombination be^ihew Man wird schon aus dem Grunde die meisten unverkürzt in die Oeifentlid),keit öebrachten kaiserlichen Aussprüche skeptisch aufzuuehmen haben, weil ber Sailer eine starke Abneigung hat gegen Personen, die ohne [eine ausdrücklid),e Ermächtigung eine Gesprachsbemerkung weiterberichten. ___
Der amerikanische Besuch im Lichte der „Zukunft".
Die Zukunft" schreibt: „Die deutsche Diplomatie hat einen img'eahnt7n, einen über alle Begriffe Herr ichen Sieg er- stritten: ihr langwieriges, heißes Werben ha em amerikanisches Geschwader nach Kiel gelockt. Um Mißverständnisse zu meiden, wird es von Düsternbrook stracks nach Eng and dampsen und King Edward Grüße aus dem Sternbannerlanü
Es ist ein tragisches Schicksal, daß Zar Nikolaus EL, bent die Geschichte vielleicht den Beinamen des Guten ; Mlegen wird, die revolutionären Wogen höher gehen sieht, als viele Vorgänger,, und daß bei seinen liberalen Absichten ; ©reuet des Despotismus geübt werden. Es scheint, daß bei den Vorgängen in Belgrad russische Hände im Spiel waren Sicher ist die Echtheit der tiefen Erschütterung Nikolaus II. bei der Nachricht von der Tat im serbischen Konak. Die Judenmetzeleien in Kischine w Berichten ihn in eine Trauer, die bis zur Enthaltsamkeit von Speise und Trank ging. Er hatte den Wunsch einen seiner Flüqeladiutauten, einen persönlichen Vertrauten, zur Untersuchung der Vorgänge an den Schreckensort zu entsenden. Der Minister von Plehwe rühmte diese Willenskundgeb- una laut; dann brachte er die Bedenken vor, welche gegen eine persönlich« Stellungnahme des Monarchen sprächen, und schließlich teilte er dem Zaren mit, daß er — ein für russische Verwaltungsverhältnisse ganz außergewöhnlicher Krastauswand — den Generaldirektor des Polizei« apartemenis entsandt habe. Der Zar gab sich dainit zufrieden Wie mag dem Zaren die Lage der Juden dargestellt sein wenn Herr von Plehwe Worte gebrauchen konnte, wie wir' sie gestern Wiedergaben, und wenn er dem amerikanischen Botschafter sagen ließ, daß „bei dem unruhigen und revolutionären Charakter der Juden" und ihrer tont- schastlichen Ueberlegenheit eine bessere bürgerliche Stell« und der Inden das Landvolk erst recht gegen sie aushetzen werde? Eine Abordnung südrussischer Juden erreichte bei dem Kaiser, daß einem Antisemitenblatt der Einzelverkauf verboten werden solle. Plehwe führte den Befehl auch aus glaubte das Matt indessen gleichzeitig durch eine Jahressubvention von 25 OOO Rubel entschädigen zu müssen
Ein südrussischer Beamter wurde zum Zaren berufen um über die Gründe der b äu erlich en Not la g e su berichten, mußte aber nach den ersten Worten abbrechen, da dem Kaiser die Tränen aus den Augen stürzten. Der Har glaubt andauernd, daß garnicht die Bauern, sondern der adlige Grundbesitz der notleidende Teil sei. Sein Februarmanifest läßt das deuttich erkennen. exm Mannar erstattete Herr von Witte dem Monarchen euren Bericht über die Finanzlage, über dessen glanzende Abschlußzissern der Kaiser in einem huldvollen Haiid« imr eiben ich äußerte, die Kenner der russischen Volks- wirtschaft mit einem skeptischen Lächeln quittierten. Uni> heute werden in einem engeren Ministerrat angesichts der schlechten Finanzlage strenge Sparmaßregeln beschlossen. Als Witte na di Lwadia befohlen wurde, um sich mit Plehwe SU versöhnen, wurde ihm telegraphiert, den anfangs der sechziger Jahre von Pielnikov verfaßten Entwurf einer Konstitution mitzubringen. Daraus entstand das Befrei- unasmanifest, das im Februar erschien. Cs blieb unau-- aetubrt, denn Pvbjedonoszew stellte dem Zaren vor, daß er eine unabsehbare Verantwortung übernehme.
Der Zar sucht persönliche Vertraute. Ein kleiner Eisenbahnbeamter, Klagov, fuhr erster Klasse im Lande umher und berichtete, der Zar werde überall betrogen. Cw verschwand. Ein Meteorologe, Demschmski, unterbreitete ton» ufe Reformvorschlage. Er verschwand. Der neueste Vertraute ist der buddhistisch« $10^10« »abenaieto, ber vom Baikalsee stammt. Auch von seiner Reformschrist hort man nichts mehr. Wo ist die Wahrheit in Rußland?_________
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Berantwortttck für den poltt and allgern. TeUi P. toutto: für „Stadl und Uand^ und .GerichtSsaal*. Auauft Götz; für den An- -elgentetlk pan» Beck.
merksam. t •
** Ein starkes Gewitter, das gestern nackMrttag gegen ö Uhr losbrach, berührte nicht mit der vollen Gewalt unsere Stadt, sondern ging etwas westlich an uns vorüber. Es wurde ca. V2 Stunde vorher, als sich der Himmel verdüsterte und ein mächtiger Sturm sich erhob, angekündigt. Der Sturm hat an Dächern, in Gärten, auf Holzplätzen usw. manchen Schaden angerichtet. In manchen Däusern ergoß sich der Regen durch die geschloßenen Fenster aus den Treppen dnrck viele Räume. Hier und da wurden Bretterwände und Zäune umgerissen. Wer das zweifelhafte Vergnügen hatte, währenddessen über den Brandplatz zu kommen, erlebte etwas Fürchterliches. Man konnte denken, der ganze Brandplatz ginge auf und davon. Bis M ungeheurer wirbelten die dichten Staubmajsen, ! und der Platz erfuhr bei dieser Gelegenhett einmal eine I gründliche Reinigung, von der die Bewohner am
. .. x aber nickst sehr erbaut waren. — Aus Rodheim a. d. B.
______v...o . -Wähler austuspuren und ^meldet, daß der Blitzin das Fabrikgebäude
»erab^bei VÄffi Klein-Lind en schlug der Blitzt einen
Wahlliteratur hat sich gezeigt, welche äußerst wertvolle Mithilfe bie bäum, der ungefähr 15 Meter von einem awhngebaude Aiaa leistet Aus ihrer Hand, auf ihren freundlichen, überzeugen- sieht. Der Baum selbst hat wenig ^Mden genommen, doch den Zufpruch hin wurden Flugblätter und Schrnflchen m gar eine angelehnte hohe Stange wurde 1 Weiter über Dem mancher kleinbürgerlichen und bäuerlid)en Wohnung emgegenge- ^botien vollständig zersplittert.
nommen, deren Türe einem ,©enoffenfl vor der Ulafe zugefchlagen Holzheim, 3. Juli. Gestern mittag kurz vor
worden wäre". , . 1 entstand hier, wie wtt bereits kurz meldeten, ein
Daß auf diese umfangreiche und rafuose -L-atigkeit öeH 0 &; e u e r. Es brach in der größten hiesigen Hof- Genossinnen nicht nur der Andrang von Frauen und ^^lche dem Landwirt Konrad Grieb gehört. Mir
Mädchen zu sozialdemokratischen Versammlungen zurückzu- Achtbarer Gewalt griff das Feuer um sich und im Nu fuhren ist, sondern daß auch ein erheblicher Teil des sozial- dünnten sämtliche angrenzenden Scheunen und GelEde. demokratischen Stimmenzuwachses der in der Gleichheit so'- ------- — 9R
plastisch geschilderten Agitation sozialdemokratischer Frauen rugeschrieben werden kann, dafür spricht die innere Wahrscheinlichkeit in hohem Maße. Je mehr voraussichtlich die sozialdemokratische Frauenagitation zunehmen und je größere Erfolge sie demgemäß erzielen wird, um so ernsthafter sehen sich die bürgerlichen Parteien vor die Frage gestellt, ob ste nicht ihrerseits der sozialdemokratischen Frauenagitation durch entsprechende Organisation der bürgerlichen geeigneten weiblichen Kräfte begegnen sollen.
Das für Griechen'land geplante Korinthenrnonopol ist gescheitert. Der neue Ministerpräsident Theotakis, ohnehin ein persönlicher Gegner des Monopols, hat sich beeilt, aus dem aus handelsvertraglichen Bestimmungen gestützten Einspruck> mehrerer Mächte, darunter Deutschlands, gegen das Monopol die Konsequenz zu L^hen. 1"5^77- F^attlicben Instituts, das ad interim vom a. 0. Sein soeben gestürmter alter Gegner D e l yannis,desten I Backhaus geleitet wird.
Anhänger bereits -u Gewatttatigkeiten gegen bie ^heota- P M) Erweiterungsbauten in dem Bahneinkisten übergehen, wird nicht verfehlen, die vom Kvrmthen- ?w i ick en Gie ß en und Gro ßen-Lind en
monopol ihre wirtschaftliche Stellung erwartende bäuerliche sch soweit fertig gestellt daß nur noch eine kurze Strecke
Bevölkerung des Peloponnes gegen die neue Regierung ^uf- i Böschung eingelegten Steinfassung vollendet
zuwiegeln. Delyannis hat zivar felbst, folange anr vorigen Jahr hergesteltte Abschräg-
Erbitterung ber Kvrinthenpflanzer kann Köngens auZ der größeren ^A^^erler^n. Oberbürger-
König, als enger Fremid des MiNisterprasldenten meister Mecum schreibt, konfessionslos, die Teilnahme des takis, in Mitleidenschaft gezogen werden, da^ die Bevoller- 1 - e|ner Beerdigung daher vollständig
ung des Peloponnes vhnehcn mck anttbynapifchM Elementen etwaiger kirchlicher Beteiligung. Dis jetzt
durchsetzt ist. _______ |.-t ^etr erste Beerdigung noch unbestimmt.
Tie vroletariichen Stauen im Wahlkampfe". V o lks v o r st e ll un g. Das Künstlerpaar „Etcker-
Unte'r der oorslehenden Ueberschnft giebt bas D^an ÄV
der sozialdemokratischen Arbeiterinnen, die ^Gleichheit uäer* sß^fteHung zu kleinen Preisen. Wir machen nochmals alle,
aus lehrreiche Ausschlüsse über die Rolle, welche die sozial- bie deutschen, echten Humor und gute Laune inter-
demokratischen Frauen rm letzten Wahlkampfe gespielt haben. - - - " -----
Seit Monaten ließen e§ sich die Agitatorinnen Tietz und Kähler angelegen sein, fast an jedem Wochentage eine, an Sonn- und Feiertagen zwei bis drei Versammlungen abzuhalten. Aehnlich agitierte Genossin Ihrer m der Umgegend von Berlin, Genossin Gradnauer ebendott und in Sachsen, Genossin Luxemburg in Posen, Oberschlesien| und in Sachsen, Genossin Greifenberg in Bayern rc.i Ungemein wirksam haben ferner die weiblichen Vertrauenspersonen und die bestehenden Frauenorganisationen der Betätigung im Wahlkampfe vorgearbeitet. In dieser Beziehung
1 verzeichnet die Gleichheck folgende charakteristischen Einzelhecken
1 für die größeren Städte und Industriezentren:
.Genossinnen halfen fleißig beim Abschreiben und Führen : der Wählerlisten, beim Ad ressenschreiden, beim Austraaen und Verteilen der Stimmzettel, beim Verbreiten der Wahlflugblatter rc. Sie beteiligten sich eifrig an dem Sammeln von Geldern, agitierten für den Besuch der Versammlungen, suchten im Privatverkehr der Sozialdemokratie Stimmen und Anhänger zu werben und rvaren am Wahltage unermüdlich, um säumige Wähler aufzuspuren und
GiehenerAnMger
General-Anzeiger v
Mir- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen
Gießen, 3. Juli 1903.
** Provinzialdirektor Dr. Breid ert ist heute Urlaub gereist. c
** Dien stnach richten. Ernannt wurden: Pfarr-- assistenk Repp zu Neu-Isenburg zum Pfarrvikar zu Als- feib Dekanat Alssew, Pfarrvikar Freund zu ^cklmgen, Dekanat Hungen, Pfarr - Verwalter Walter zu
Pfarrverwalter in Sprendlingen, — Pfarrer August Freu zu Sprendlingen hat |em als Pfarrer der Hessischen evangelischen Landesnrche niedergelegt. - Zur Wied er besetz ung wird ausgeschrieben: die zweite evangelische Pfarrstelle zu Babenhausen, Dekanat Groß-Umstadt.


