Kleine Mitteilungen au S Hessen und deu Nachbarstaaten. In Rockenberg begingen Herr Rechner Landvogt und Gemahlin die Feier ihrer gol- deney Hochzeit. — Am Sonntag, den 17. d. M., nachmitlgs 2y, Uhr findet zu Limburg im Gasthof zur alten Dost eine allgemeine Znteressentenverfannnlung für die Lahn- kanalisation statt. — Der Lberaartner des botanischen Instituts in Marburg, Herr Kahl mann, feiert hcule Montag fein fünfzigjähriges Berufsjubilaum und feine sLnfzigiährige Tätigkeit im genannten Institut. — In Biebrich wurde unter dem Verdacht der Beihilfe zu einem Verbrechen gegen das keimende Leben der Chemiker Dr. Petri verhaftet. — Der 1. Mai brachte in verschiedenen Gegenden Rieder Hessens schwere Gewitter. In Hofgeismar schlug der Blitz in das Dach des Kirchturms und zündete. Toch konnte das Feuer rasch gelöscht werden. Ebenso schlug der Blitz in die Kirche zu Osthetm, jedoch ohne zu zünden. In Wellerode wurde der 24jährige Sohn eines Landwirts auf dem Felde vom Blitz erschlagen. — Aufsehen unter den Fleischermeistern in Frankfurt <L M. erregt folgendes Vorkommnis: Bor Jahren war in einem dortigen großen Fleiscl-ereibetrieb ein Geselle tätig, der sich umsangreicher Diebstähle schuldig machte und deshalb entlassen wurde, ohne daß die Sache zur Anzeige gebracht wurde. Der Geselle machte sich darauf selbständig, es ging ihm aber schleck)!, er gab fein Geschäft wieder auf und wandte sich an seinen früheren Meister mit der Bitte um ein Zeugnis. Bei dieser Gelegenheit fragte der Meister den Gesellen, wo er denn die gestohlene Ware seinerzeit untergebracht habe, und zum gröszten Erstaunen nannte der ötefellc den Rainen eines in der Stadt lvohlhabenden und angesehenen Meisters, der ihm als Hehler gedieitt hatte!
Vermischtes.
• Berlin, 2. Mai. Zu dem gemeldeten Eisenbahn- Unglück ist noch zu berichten: Die ONaschme des Vorott- zugeS fuhr mit ungeheurer Gewalt in den letzten Wagen des Fernzugcs, der sich in den Vorderwagen hinemschob. Es entstand zunächst eine große Panik, bald machte man sich aber an daS RettungSwerk. Der Getütete, der anscheinend beim Zusammenprall auf der Plattform des letzten WagenS stand, um auszusteigen und dabei zerquetscht wurde, ist ein Artist Namens Muehlfleith. Aerzte und Rettungswagen waren schnell zur Stelle, die die Verwundeten nach dem Krankenhause brachten. Nur dem Umstande, daß der größte Teil der Reisenden den Fernzug bereits verlasien hatte, ist es zu danken, daß nicht mehrere Personen umgekommen sind. Von den Insassen des Vorortzuges wurde niemand verletzt.
Potsdam, 1. Mai. Der Kaufmann Franz Krebs, Mitinhaber der Finna Schönfeld u. Eo. m Berlin hat sich in einem Stadtbahnzuge erschossen. Man fand weder Geld noch Wettsachen bei ihm. Das Motiv der Tat ist unbekannt.
* Cleve land, 3. Mai. In einer Munitionsfabrik entstand eine Explosion, wodurch 30 Wohnhäuser zer- stört wurden. Nicht cm einziges Haus im Umkreise von einer halben Meile blieb unbeschädigt. Mehrere Personen wurden getötet und über 50 verletzt.
* Die amerikanische Weltausstellung in St. Louis feierte dieser Tage ein Jubiläum. Die zwei Tage währende Feier war indeß fast verunglückt, da die ArrangementSso schlecht waren, daß mehrere Gou- verneure mit ihrer Begleitung die Stadt verließen, ohne sich an dem Fest zu beteiligen. Die Hotels waren höchst unzulänglich, ebenso die Maßnahmen bezüglich des Verkehrs.
Sport.
Hundesport. Bei dem am Sonnbag in Frankfurt stattgehabten Vereinspreisschliefen erhielt unter starker Konkurrenz ,^Lony von der Zeilbach", Besitzer Hch. Himmelreich von Gießen, den ersten und den Ehrenpreis. . , ,
R.B. Darmstadt, 3. <Dlm. Das erste diesjährige internationale Radrennen nahm bei herrlichem toarmen Sonnenschein unter sehr zahlreicher Beteiligung des sportlustigen Publikums einen interessanten Verlauf. Tas erste Rennen, Frühlin gs preis, den Siegern drei wertvolle Ehrenpreise, mit vier Vottäusen von je 1500 Metern und zwei Zwischenläufen von derselben Länge, gewannen im Entscheidungslauf, an dem sich G-Trescher- Mainz, E. Lurtz-Frmtksurt, I. Gierer-Mainz und H. Wey- gold-Köln beteiligten, Drescher den ersten, Lurtz den zweiten und Gier er den dritten Preis. Um die goldene Armbinde von Hessen, einer kostbaren Goldstickerei mit dem Großherzogliä)en Wappen, frorote drei Geldpreise von 1000, 300 und 150 Mark, im dritten und Ent- scheidungslauf siegte E l l e g a r d glatt und ohne große Mühe mit drei Punkten, worauf ihm sofort die goldene Armbinde überreicht wurde. Als zweiter ging Walter Rütt aue dem interessanten Wettkanipf hervor. Tas Mai- Handicap mit 3 Bvrläufen von je 1000 Metern, den Siegern drei wertvolle Ehrenpreise, wurde im Endlauf von F. Stal f > Neckarau gewonnen, während I. Gierer - Mainz zweiter und F. Gr i m m - Tarrnstadt Dritter wurde. Ten Preis von Heidelberg nut Motorschrittmachern, Ehrenpreise 100, 40 und 20 W, gewann wiederum Drescher- Mainz. Zweiter wurde I. L i e r- Köln, dritter C. Lurtz-Frankfurt. Ten Schluß bildete ein Motor- Rennen von 10000 Metern. Es liefen Doppelsitzmowr Gräf-Pickorny - Frankfurt, Motor kinet - »rüffel, !Dtotor Teuten-Darmstadt, Motor Lier- Köln und Motor We n z - Frankfurt. Trotz eines Unfalles an der Kurve, der eine Handverletzung des ersten Fahrers zur Folge hatte, siegten Gräf-Pickorny-Frankfurt. Zwetter wurde Li er-Köln, dtttter Kin ch-Brüssel.
Zanöe^ und Verkehr. Volkswirtschaft.
Berliner Börse vom 2. Mai 1903. (Mugeteilt von der Bank für Kandel und Industrie, Gießen.) Der schlechte Bericht des Iran mouger wirkte auch heute noch ungünstig aus die Gestaltung des Marktes; hierzu kam noch die Nachricht von Preisermäßigungen der österreichischen Messing- wid Kupserwerke, welche genügte, um die Kurie um einige weitere Prozente zu drucken. Im allgemeinen ivar das Geschäft sehr ruhig und die Stimmung - wenn auch relativ fest — so doch durch die matte yaltnng der Montanwerte beeinflußt L-ehr reger Verkehr entwickelte sich m Türkenwerten; Pariser Tepescheir, nach welchen das Unisikatwns- projekt unterzeichnet sein soll, veranlaßten zu Deckungen und größeren Memungskänien in Letten-Türken. Tieselben zogen im L'aufe der Börse zirka r/g Prozent an. Aus dem kasiaindustriemarkt waren die Kurse eher nachgebend, nur Werte der Textilindustrie iveitcr gefragt
Prroat'Diskont 2'/, Prozent
Oft Kredit. Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß .
Anfangs- u.
. 212,90
. 211,50
. 140,80
. 184,30
Harpener Bergbau . . 185,10
Schluß-Tendenz: schwach.
bchlußkurse.
212,50
211,25
140,60
183,68
184,87
Märkte.
Srünbcrg , 2. * Mat Fruchtmarkt. (Durchschnittspreis pro 100 Kilo.) Weizen 16.40 bis —.— Mk., Korn 14.00, bis 00.00 Alk., Gerste 16.00 dis 00.00 Hafer 14.00 bis 14.80 'JJIL, Erbsen 18.00—00 ML, Linsen 00.00 Btt., Lein 00.00 All., Wicken 00.00 Matt, Samen 00XX)—00 All^ Karwfietn 6.00 dis 7.40 Btt.
io. Frankfurt a. M., 3. $Iql (Telegr. Ottg.-Bericht des .Gieß. Anz.'). Amtliche Notterungen der heutigen Viehmarktpreise. Zum Verkause standen: 475 Ochsen, 167 aus Oestreich, 77 Bullen, 8 aus Oestreich, 708 Kühe, Fersen, Stere wid Rinder, 0 aud Oestreich, 443 Halber, 183 Schase und Hänunet, 1372 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-, 0 Schaslämmer. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen LQualität 67—69 All., 2. CuaL 62—65 ML, 3. Quat 59—60TIL; Bullen 1. Qual. 61 bis 62 ML, 2. Quat 52-00 ML; Kühe 1. Dual. 62—64 Alk., 2. Quat 60—61 AIL, 3. Qual. 49—51 All, 4. Quat 46—48 All., 5. Qual. 00—00 All. Kalber: L Qualität83—-34 Pfg., Lebendgewicht 49—51 Pf., 2. Quat 78—79 Pfa^ Lebendgewicht 46—47 Pfg., Schlachtgewicht 64—66 Pfg., Schafe: 1. Quat Schlachtgewicht 68—70 Pfg., 2. Quat 64—66 Pfg., 3. Quat 00—00 Pfg.; Schweine 1. Quat 55—56 Psa., Lebendgew. 44 Pfg., 2. Quat 54—00 Pfg., Lebendgewicht 43—00 Pfg., 3. Qual. 46—50 Psa., Lebendgewicht 00—00 Pfg. — Geschäft: bei Hornvieh mittelmäßig, Ueberstand unbedeutend; bei Kleinvieh kein Ueberstand.
Lo. Frankfurt a. M., 8. Mai. (Ottg.-Telegr. des „Gießen. Anz.") Ärmliche Notterungen der heuttgen Fruchtmarktpreise. Weizen All. 16.75—00.00, Kurhessischer All. 16.75—00.00, La Plata All. 00.00—00.00, Kansas Mk. 17.50—18.50, Roggen (hiesiger) Mark 14L5—00XX), Gerste (Wetterauer) Mk. 16.00—00.00, Franken- selber Mk. 00,00—00,00, Hafer All. 14P0—15.00, Atais Mk. 12.00—00.00, Weizenmehl 0 Alt 25.75-26^5, 2. Qualität Mk. 23.75
bis Ack. 24.25, 8. Qualität AU. 21.75—22L5, Roggeninehl 0 Alt 23^5—23.50, LQualttät AU. 20X25—21.25, Weizenkleie Alk. 9.25 bis ML 0.00, Roggenlleie All. 10.00—00.00, Maiskeime Mk. 10L5 bis ML 10.50, Fragen, Pfälzer, Ried All.00.00—00.00. Alles per 100 Kg. ab hier.
Spielpla» der «rrrmgte« Frankfurter Stadttheater. Opernhaus.
Dienstag deu 5. Mai, abends 7 Uhr: „Zar und Zimmermann."
Schauspielhaus.
Atontag den 4. Mai, abends 7 Uhr: ,5)ie Schloßhcrrin."
Dienstag deu 5. Mai, abends 7 Uhr: „Die zärtlichen Verwandten."
Neueste Mewungeu.
Originaldrahtmeldnngeu des Gießener Anzeigers. Der Kaiser in Rom.
Rom, 4. Mai. „Giornale d'Italia" widmet dem Kaiserbesuche besonders herzliche Auslassungen. Es schreibt: Dieser vollendete Soldat, welcher die stärkste Regierung von Deutschland und eine Stufe des Wohlstandes und der Macht erreichte, wie sie vor fünfzig Jahren noch ein Traum geschienen, ist für uns Italiener ein Freund und Haupt eines Volkes von Freunden, der treue Verbündete, der zu uns Vertrauen hat und für den Bündnis und Ber- ttäge ein politisches Dogma ist Sollen wir nochmals hervorbeben, so fährt das Blatt fort, daß die Geschichte unserer Länder ähnoll und daß ein moralischer und intellektueller Zusammenhang zwischen dem Geschick Deutschlands und dem Italiens besteht, daß Preußen ein deutsches Piemont und Piemont ein italienisches Preußen war, und daß die Häuser Hohtmzollern und Savoyen dieselbe von der Vorsehung bestimmte Mission hatten? Diese Wahrheiten sind im deutschen und italienischen Geiste fest eingewurzell. Das „Giornale d'Italia" weift dann auf das Freundschaftsverhältnis hin, das zwischen Kaiser Wilhelm und König Humbett bestand, und schreibt, daß die zättliche und brüderliche Freundschaft, die Kaiser Wilhelm zum König Humbett hegte, dessen Andenken im Herzen der Italiener unauslöschlich ist, niemals der Vergessenheit anheimfallen werde.
— Die gestrige Festvorstellungim Argeutina- tHeater verlief auf das glänzendste. Rach dem zweiten Akt des Verdischen Othello", siegen 10y2 Uhr, erschienen der Kaiser, der König, die Königin, der Kronprinz und Prinz Eitel Fttedrich. Der Kaiser führte die Königin. Als die Majestäten die Königsloge betraten, erhob sich das Publikum und bereitete ihnen eine begeisterte Kundsiebung. Die Musik spielte die deutfcbe und ttalicnische Nationalhymne. Der Kaiser, in der Attlla der Leibhusaren, hatte zur Rechten die Königin und Den Kronprinzen und zur Linken den König und den Prinzen Eitel Fttedrich In der zweiten Reihe saßen die italienischen Prinzen. Den zweiten Teil der Vorstellung bildete ein sich bis nach Mitternacht hin- ziehendes Ballet. Auch beim Verlassen des Theaters fanden begeisterte Kundgebungen statt.
— Ueber den Aufenthalt des Kaisers im Vatikan wird noch gemeldet: Ter Papst kam dem Kaiser bis über Die Schwelle des Gemaches entgegen und begrüßte ihn in französischer Sprache mit den Worten: Er freue sich, ihn zum dritten Male zu sehen. Kaiser Wilhelm war von dem herzlichen Empfang beim Papst, der feine Hände nicht los lassen wollte, so gerührt, daß er zuerst keine Worte fand. Das Gespräch des ka isers mit dem Papst berührte u. a. die Angelegenheit Babel-Bibel, dann das vatikanische Archiv und das Misfionswesen. Ter Papst erkundigte sich speziell über die Lage der Missionen Wegen Aufgabe
in China und der Kaiser versprach^ daß eS den deutschen Misfionaren daselbst niemals an Schutz mangeln iverde. Bei der lleberreichung der Photographie Der Metzer Kathedrale, die der Papst dem Kaiser zum c^csclicnk machte, bemerkte der Papst, daß das Tomportal von Metz dem Portal der Kathedrale von Reims ähnele. Tarauf entspann sich eine kurze Unterhaltung über Kirchcn-Arckptektur. Der Ikaiser ist von der Aufnahme beim Papst entzückt und verhehll nicht feine Bewunderung für doffen geistige Frische.
Gl eiwitz, 4. Mai. In der Paulsgrubc wurden zwei Bergleute durch hcrabstürzendc Kohlenmassen verschüttet. Einer ivurhe getötet, der andere lebensgefährlich verletzt. In der Ferdinand Grube verunglückten gleichfalls zwei Bergleute durch hcrabstürzendc Gcsteins- maffen. Beide wurden schwer vorletzt.
Dresden, 4. Mar. König Georg hielt beim Einzüge folgende A »spräche: Ich bin tief gerührt und erfreut über den schönen und herzlichen Empfang, den mir meine liebe Vaterstadt hat zukommen lassen. Ich möchte jedem Einzelnen bauten, doch das ist unmöglich. Ich werde daher den Herrn Oberbürgermeister bitten, meinen Dank der Gesamtheit auszudrücken. Auch der Himmel hat dieses Fest schön gestaltet Mit treuer Rührung danke ich nock)- mals, und nock) recht lange werde ick) an diesen KönigS- tag denken.
London, 4. Mai. Aus Sofia »vird dem „Akorning Seaber" berichtet, daß an oer türkisch-bulgarischen Grenze bei Tubnitza zwischen Revolutionären und türkischen Truppen ein Kamps slattgefunden habe. Tie Türken mußten sich mit Verlust von 6 Ossi- ziercn und 2 00 Toten zurückziehen. Außerdem hatten sie 300 Verwundete. Tie Verluste der Insurgenten seien gering.- Tie Aufregung in Sofia soll ungeheuer fein.
London, 4. Mai. Hier ivar das Gerücht verbreitet, König Eduard sei m Paris ermordet worden. Später trat das Go rückst in der Form auf, daß Der König plötzlich von einer schweren Erkrankung betroffen worden sei- Am späten Nachmittag tvurdc das Gerücht vom Buckingham-Palast jedoch dementiert und darauf zurück- geführt, daß der König bei der gestrigen Ausfahrt ein ermüdetes Aussehen zeigte.
Cherbourg, 4. Mai. Tic königliche Archt „Viktoria and Albert' ist hier eingetroffen, um den König Eduard heute an Bord zu nehmen. Heute abend wird der König bereits in Portsmouth wieder eintreffen.
Saloniki, 4. Mai. Der Belagerungszustand öft proklamiert worden. Edib Pascha, der Präsident des Alllrtär-Gerichtshofes, ist hier eingetroffen. Tie vor Saloniki ankernde Flotte setzt sich aus acksl Pamzerschifsen mit 230 Kanonen, 175 Offizieren und 2534 Mann zusammen.
L. Newyork, 3. Mai. 43 deutsche Landbesitzer aus Transvaal trafen, aus Prätoria kommend, hier ein, um eine Reise durch die Vereinigten Staaten zu unternehmen zum Studium der amerikanischen Landwirtschaft. Sie werden unter Führung eines Beamten des Ackerbaudepattc- ments eine ausgedehnte Reise durch das ganze Gebiet der Union machen.
Telephonischer Kursbericht.
Frankfurt u. Jl., 4. Mai 1908.
3*/a°/o Reicheanleihe . . 102.85 80/q do. ... 92.35 8Vt°/o Xoneole .... 102.55 8% do......92.50
8l/2a/o Heesen .... 101.25 3'/, 56 Oberhceeen . . . 100.05 456 Oeeterr. Goldrente . . 103.07 4'/,56 Oeeterr. Silberrente 101.01 456 Ungar. Goldrente . . 102.03 4°/j Italien. Rente . . . 104.15 4*/,56 Portugiesen . . . 51X20 8°/ • Portugiesen 32.45 156 C. Türken .... 3203 Türkenloee 132.04 4% Grieoh. Monopol.-Anl. 44.09 41', 56 äussere Argentiner —.—
8u/o Mexikaner .... 27.25
4,/s% Chinesen .... 93.08
Electric. Sohuckert . . . 99.00
Nordd. Lloyd . . . . 104 02
Kreditaktien 212.05
Diskonto-Kommandit, . . 190.02
Darmstädter Bank . . 140.07
Dresdener Bank .... 150.05
Berliner Handelsges. . . 157.05
Oesterr. Staatsbahn . . . 148.02
Lombarden .... 14.06
Gotthardbahn 190.07
Laurabütte 219.05
Bochum ...... 181.09
Harpener 183.08
Tendenz: ungleichmässig.
Für die Reife und Daheim! Wer feineres Schuhwerk (Cl)evrcaux,Boxcals,Lackled., moDcfarb. rc. trägt, kaufe ein elegantes Rcifckästcheu, enthalt.: 4 Glastuben vorzüal. Cream (engl. Fa?.), 4 Aufträger dazu (gesetzl. gesck.), sowie 2 große Poliertücher (la. Qual.) — Alleinoerkaun BaerL.BLmbsrger,vikßeu,Walltorstr
Beerenweine. — Südweine.
Mit höchsten Preisen ausgezeichnet. 2584
Fr. Deo Machfolger (C. Herber), Selteroweg 58.
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Ein nahrhaftes,belebendes Getränk, welches einen wohlthuenden Einfluss auf die Nerven ausübt,
meines Geschäfts
stelle ich von heute ab mein ganzes Lager in Stahlwaren, Schußwaffen und Munition zum Ausverkauf
bei bedeutend herabgesetzten Preisen.
Georg Schwan, Messerschmied, UarKtstraße.


