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4.4.1903 Erstes Blatt
 
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Wahl-Vcwegung.

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Wochen

BM dtll stBLLlSBMtslkkchrn» irr Stahl VUtzli.

Auf dem Balkan

Kunst und Wiffcnschast.

116»

frage feinen lltjL

Universitäten.

LS ist jedenfalls von Interesse, Anschauungen kennen tu lernen, wie sie die Aristokraten Gras v.

Krieskasttn der Kedaklion.

(«u-nyme «»frage« »leiten unberücksichtigt.) Stammtisch bei V»b. ,Lanalcge»' und .Hämatogen'.

Ufllilifdje Tagesschau.

Die Freiheit der theologischen Forschung.

Im preußischen Herrenhause Iain es bei Be­ratung des Kultusetats zu einer längeren Debatte über die Freiheit der theologischen Forschung an den

Macht, die Frühlingswelt um uns, die im Knospen und 6c- ~ r ' i wir schon die

Neue Doktoren. Die Londoner Universität ernannte ^beuPrinzenvonWales zum Dr. jun» und seine Da i tin mit liebenswürdiger Galanterie zum Doktor der Musik

Die Verner Regierung hat ,um Professor für Strafrecht M.i der llmocifuat Vern an Stelle von Mutermeier Dr. jur. L d o r in a n n , Rechtsanwalt in Vern, gewählt.

Die Meldung, wonach die Petersburger U n i ö e r | i - tät wegen verschiedener Kuubgebuugen der fcmbiereubcii gegen Rektor und Senat wieder einmal geschlossen >oerdeu mubte, wirb ihrer Vorgeschichte nach dmch folgende Nachricht ergänz!: Unlängst 1 kam es zu U n r u h e n im I n st i t u t der medizinischen F r a u e n k ,i r s e. Die weiblichen Studenten waren unzutiieden mit etnem Professor. Damit oerbaiiden üch auch politische ibründe, I jodod der Dnekior der Kurse dem Projesfor detahl, die Uebungen emstiveilen zu schließen. Die Studenten der llmverfuat erciierten I sich darüber rind dieemal kam die Unzuirtedenhelt um so lauter zum Ausbruch, als die rnrrrihigeir Tlcnreute, tue ^wohnlich am I Stiitungstag der Universität da» Signal zu großen Temoiutrauo- uen geben, dieses Jahr eul'ach kaltgelteilt worden waren, iveshalb teuer Lag ebne Zivucheniälle verlief. Älun aber benutzten sie üie I erste Gelegenheit wieder, um Unruhe zu unten. Am 1. d. M. tau- eine grove Vestammiuug in der Universität statt, wobei diel Schließung der medizinischen Frauenkurse da» Haupuhema bildete. |

«ege» Schnupfen ist der Schnupfenäther .Forman' anzuwenden, der ärztlicherseits mehrfach als .geradezu idealer Schnupfenmtttel' bezeichnet wird. Bet leichtem Schnupfen Forman- Watte (Dose 30 Pfg.), bet starkem Schnupfen Farman. Pastillen (60 Pfg.) zum In­halieren mittel« RiechgläschenS. Wirkung frappant: Bei beginnendem Schnupfen tast unfehlbar. In allen Apotheken. Man

Aus Aliiöl unD iniiD.

Gießen, 4. April 1903.

- Palmsonntag. AuS dem fahrenden und veränder­lichen Tun des Lebens lenken wir morgen wieder in einen Tag des Gedenkens ein. Zwar sind die Frühlingssonntage alle in uns voll tiefer stiller Ruhe. Tas ist des Frühlings

Gcrichlssaal.

Gießen, 3. April. Strafkammer. Mit seltenem Raf­finement wurde am 19. Dezember v. I. in der txrube in Vilbel bet den Eheleuten Wasserhandler Burkhard Schmidt em Diebstahl verübt. Ter oder die Later nähme,t daares Geld im Betrage von

Daran schlossen sich neue Dünsche, die der Regierung vorgelegt iverden sollten. La man abermals Ausschreitungen befürchtete, ist die Universität ebenfalls bis auf weiteres geschlossen worden.

Schwerin und noch eifriger Frhr. v. kurant vertraten: daß die Lehrfreiheit der evangelisch-theologischen Wissen- schäft beschränkt werden müsse. Die künftigen Diener der preußischen Landeskirche dürften nicht von Lehrern vorgebildet werden, die mit den fundamentalen Grund­sätzen der Kirche in Widerspruch stehen. Graf Ziethen er­klärte, daß die evangelischen Mitglieder der konservativen Fraktion durchaus den Standpuntt des Frhrn. v. Turant teilen. Wenn die medizinische Fakultät z. B. die Homöo» M

pathie aus schließe, warum soll dann die theologische Fa- roQd ' c^ht. Arn vergangenen Sonntag sahen

rin Z hierher L Nun ist'-« i-i.dcm wieder kühl und feucht g^wd-dew Man nicht weiter" zugerufen werden, aber er schloß doch seine braucht wieder Feuer tm Ofen und warme Kleidung im Rede mit dem Trostwort: 6r versiä>ere, daß bei Besetzung Freien. Vielleicht ist eS morgen wieder anders. Aber wenn der Lehrstühle der evangelischen Theologie die Positive auch nicht, wir stehen still und schauen uns um. Von Buße Richtung nicht zu kurz kommen werde. Dieser unb Gebet spricht uns der Geistliche in der Kirche. Ja, halben Absage gegenüber wirkt umso kräftiger die ent- werden nicht bald die Osterglocken ertönen, wenn die Sträucher schiedene Haltung, die von Professor Schmoller, Pro-g^n und die Bäume bluhn? Wir wissen: dann werden

^^rhPberT^ß^rhTnntfHt(^^eirdle- roic bic 3mftec öffncn- und di- Frühlingsdüfte werden mit

w. Wetzlar, 3. Avril. Langsam zwar, aber doch schon mit merklicher Deutlichkeit, setzt auch im hiesigen Wahlkreis Wetzlar-Altenkirchen, welchem auch einige Orte des Bieber­tals zugeteilt sind, die Wahlbewegung für die nächstenNeichs- tagswahlen ein. Nationalliberale, Konservative, Anti­semiten und Sozialdemokraten haben ihre Kandidaten be-| reite nominiert, nur das Zentrum fehlt noch. Wie es heißt, soll Landgerichtsrat Diiutelen nicht mehr als Kan­didat aufgestellt werden. Del der letzten Retchstagswahl 1898 ergab sich folgendes Resultat: Bürgermeister Krämer (natl.) 6109 Stimmen, Dr. Rintelen (Zentr.) 52/4, Rentner Dr. Burckhardt (christlich-sozial) 3u41, Redakteur Zimmer- mann (Amis.) 2762, Bebel (Soz.) 2507 Stimmen. In der Stichwahl siegte Krämer über Rintelen.

Aus d e in Reichstagswahlkreis AlSfeld- Lauterbach-Schotten wird uns unterm 3. d. M. ge­schrieben: Demnächst werden hier und da Wahlversamm­lungen stattfinden. Rührige Agitatoren sind in unserer Hegend tätig. Von zwei Parteien wurden Kandidaten aus­gestellt, nämlich von den Antisemiten der seitherige Abg. Maler Btndewald und von der Sozialdemokratie eine noch unbekannte Persönlichkeit Letztere Partei flieht sich im Geheimen schon sehr viele Mühe darum.

Eheschließungen.

Am 28. März. Heinrich Wilhelm Eiffer, Echloffermei'ier in ßunaen, mit Johanna Dörner dahier. Wilhelm Adolf luoioig Gabriel, Hilfsheizer dahier, mit Eliiabeth Hedwig Anna -diu fit uumeu peinlich Philipp Pfeiffer, Sergeant in Taiinitadt, mitUnna Elisabeth Roder dahier. Am 2. April. Adolf Reinhard rudtvig Staudt, Kaufmann dahier, mit Auguste Johanna 9U>U dahier.

Geborene.

Am 24. März. Dem Tapezier Wilhelm ReeS em >oohn, Hein­rich Wilhelm. Dem Maurer Ernst Haufer em Sohn, per mann. Am 25. Marz. Dem Wirt Konrad Ruth ein Sohn, Karl. Am 26. März. Dem Bäckermeister Louis Engeldardt eine pochier. Dem Dachdecker Karl Adolf Thielmaun eine Tochter, Wilhelmine Charlotte Marie. Dem Schlößer Hermann Guldenp enmg eine Lochter, Lncie Luise. Am 27. März. Dem (hfenbicDcr onedrich Römer em Sohn. Dem Oberpostaffi'tent bn^diich Paost ein eobn. Am 28. März. Dem Maurer Wilhelm Walter ein ^ohn, Kack Wilhelm. Dem Kaufmann Otto Poyeruheun em Sohn, Julius. Am 2. April. Dem Baumeister Adolt Braubach em Sohn.

Gestorbene.

Am 38 man. Viktor Friedrich Wilhelm Kammer, 1 Jahr 1 Monat alt Sohn des Overpoilaffistenten Wilhelm Kammer da- i hier Am 29 März. Iohanuette Lein, 82 Fahre 9 Atonale alt, Näherin bahle'r «m 30. Alärz. Hermann Teigler, 22 Lage alt, Sohn de» Wirte« Friedrich Tetgler basier. Rudou Rückert, 39 Fahre 8 Monate alt, Realletzrer dahier. Am 1. April, (stuft Koch, 2 Monate Qit Eohu de« Kaufmann« Karl Koch dahier. Am 2.21pnL Heinrich Jakob, 37 Fahre 11 Monate alt, Taglohner dahier.

Aufgebote.

u -- - , . , . . ,u . «... Am 27. März. Peter Bachmann, Schuhmacher dahier, mit

findet ihn ganz gesund, laßt stch aber bei der Gelegenheit I ^^1,^1) Hebestrest in Kirchworbis. Am 2v. Marz. Augustin Bla^, aleich die Stiefel besohlen Preis 2.50 Mark. Piefkes (Gendarm dahier, mit Lina Elisabeth König in Lber-Morlen. Am ^ünafter faat ihm em Gedicht auf und will vom Onkel 30. März. Johann Jakob Anton Luy, Bierbrauei e.belitzer m Jiinglter agl ihm e > «« 6 Wetzlar, mit Wilhelmine Katharine Ghrisuane UUfübeib Uuler

Doktor dafür einen sechser haben. Dr. Meyer. ,So nun 1^., 21m 81. März. Friedrich Wilhelm Schäfer, Schneider da- habe ich wieder 15 Pfennige verdient abzüglich 3 Marl!. mjt ajiavie KrauSkops in Essershaufen. Otto Wilhelm Karl und 75 Pfennige Spesen.* I Adolf Bergen, Kaufmann dahier, nut Johanna Wilhelmine Berdux

Noch einAprtlreinfaU. Auch daS ,Berl. Tagebl.- in Marburg. Johann Karl Eduard Ludwig Lchünhuth, Kau'mann halte am 1. April verschiedene ol)ne weitere« al3 aipcxllc^erje I $xer J^a.His^a W,U)ci.",e

zu erkennende Artikel und Nachrichten fabriziert. Darunter g^rmem in Gelnhaufen. Philipp Jakob Racke, Zäpier dahier, war ein Scherz des Inhalts, daß der Berliner Theaterdirektor mlt Alana Juliane Aluhl dahier. Lautenberg wegen seiner Verdienste um die Verbreitung dramatischer Werke in Deutschland von der französischen Negierung eingeladen worden sei, Nathan den Weisen in Paris zu spielen, unb daß ihm dazu die dahier. Heinrich große Oper zur Verfügung gestellt worden sei. Diesen Scherz'"""--^ <u:a*~ j nimmt die .Kreuzztg." für Ernst und macht ihn zur Grund- läge einer erregten politischen Betrachtung.

I BM.IIIL.J--L-------'

260 <Dlt welches sie durch Ausbrechen einer Komode in der Wohn- una an sich brachten, und 50 Pfg., welche im Kucheujchrank ver- wahn waren, mit. Der Verdacht lenlte sich auf den 32 Ja. alten Arbeiter Friedr. Hch. Schaub von Frankfurt a Ai., 'velcher dieierhald heute vor der Strafkammer stand und die Tat beharrlich leugnete. Die Beweisaufnahme ergab iedoch folgendes. Als die Ghefrau Schmidt nut ihrem Schwiegersohn um 6 Uhr früh am Freitag den 19. Dezember das paus verlassen, hatte |ie das pauS hinter sich abgeschlossen unb den schlichet atmen hinter einem Rebstock, wie |ie stets zu tun pflegte, hingehängt. Im pauie selbst ivar nur die verheiratete Tochter der Frau oct), zurückgeblieben. Liefe wurde nach 7 Uhr durch em Geräusch tm Schla'e geweckt, erhob stch und fand tm Zimmer, neben dem sie geschlafen, den Angeklagten, der verlegen war und erklärte, er komme, um Kar­toffeln, die er wo anders m Vilbel stehen habe, nut der Mutter Fuhrwerk nach Frank'urt nutzufenden. Auf dte ernannte Frage, wie er, Schaub, denn in das Haus gekommen, gab er zur Ant­wort , es habe offen gestanden. Mehrere Zeugen glauben Den Angeklagten zwischen 6,15 und 6,45 Uhr an dem irag- lichen Morgen in der 'Jiäbc des Tatortes ge-ehen zu haben, darunter ift aber cm Zeuge, der mit aller Beftintuttheit behauptet, er habe Schaub, der überhaupt aus Vilbel flammt, erkannt, es fei zwar am 19. Dezember zwischen 6 unb 7 Uhr noch stockdunkel geweien, er sei aber auf dem Wege nach Frankfurt gewesen und seine La­terne am Wägelchen habe dem Sch. direkt ms 0>estcht geleuchtet, sodaß es für il)h nicht schwer war, den thnt begegnenden Atann zu erkennen. Ein Aiaurer, der zwischen 6,15 und 6,30 Uhr seine Vilbeler Wohuung ocrlaficn hatte, um nach Frankfurt zur Arbeit zu gehen, hat in der Räbe des Lchmidt'fchen Hauses zwei Alanner, Darunter einen von der Figur des Angeklagten, an einem 'Jleubau i stehen sehen, die Geld gezahlt hätten. Zwei andere Zeugen belun- I den, Schaub sei ihnen gegen 7,15 Uhr an jenem Morgen, von Frankfurt kommend, vor Vilbel begegnet. Ter Angeklagie, Der stch »ehr verschlagen verteidigte, beilreuet nicht, an jenem Morgen Die Schmidt'sthe Wohnung nach 7,15 Uhr betreten zu haben, er habe auch die Tochter des Hauses gesprochen. Daß er dieser gesagt habe, er wolle der Mutter nach Frantiurt Kartoffeln mugeben, sei Unwahrheit gewesen, er fei vielmehr damals lange ohne Arbeit gewesen, und habe Frau Schmidt bitten ^wollen, ihm doch mit einem Sack voll Kartoffeln anszuhelien. Tie Schaub'sche Ghestau »st eine Richte der Schneider Gheleute und hat vor ihrer Verheiratung lange

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li scheu Kirche zurück. (Große Bewegung.)Sind denn s frostig w re. , I is-innnnn in das Haus finden. Rur wer wußte, baß man an den

unfereStudenten Kinder?" so ries Prosejsor Lomnß ~~ Lagen, wo bie Frau Schmidt außerhalb des Hanfes war, unb nur

aus.Wir sollen sie heranbilden zu Männern, die im ÖCrilll Ultf5» wer genau orientiert war, wo d,e Gheleute «chnudt ihre ziemlich

Kamps des Lebens und der Wissenschaften stehen". Ober- ® 1 gut verwahrten Erspamiffe auibewahrt hatten, konnten den Dieb-

bücaecmeifter ©truamann erklärtevom Standpunkt des 'Vereitelter Vtehhandel. Auf dem -15^130110 attsfüljren. Der Angeklagte war durch setne Gheiran, dte alle einfachen Laien": der Gegensatz zwischen Forschen unb in Weimar ereignete sich dieser Tage ein tragikomischer diese Verhältniffe genau gekannt hat, unterrichtet; er ist rn Vilbel

Lehren, den Frhr. v. Durant für den .Hochschullehrer und Zwischenfall. Ein Landmann, der zwei Kühe auf den Markt am Tage der Tat auch um btti ^, roo> biefe

Piarrer auf[iellt, würde zur Heuchel °i führen. Am o unterhält sich mit seinen Nachbarn. 3n bas Sch war auch in. Lanmwla.en

meisten Nachhall aber werden wohl die Ausführungen g^scheinend sehr interesiante Unterhaltungsthcma ganj oertieft, ^Qu|e Qu jenem 'Ulorgen. Wenn zwei Zeugen ben Aitgeklagten am

des Lberhojpredigers Dry an der smden, der als ern- , mcrft cc niä)t, daß sich hinter seinem Rucken ein eigenar- 19. Dezember gegen '.6 Ubr vor Vilbel von Frankfurt nach Dort

ziger evangelischer Geistliche rm Herrenhaus das Q;cbhQbcc einnefunben hatte. Der blaubeknöpfte ,Ab- hm gehend gesehen hätten, so beweise b,es nicht, ba» ber Angeklagte

ergriff und>arf und klar die Grenzen zog zwischen den uger ^/oyaoer emges r,.-.,ndlick!t beim Roof unb druckte den Diebstahl nicht begangen habe, beim er körnte ,a an lenem Ansprüchen der Kirche und denen der Wissenschaft an die nehmer nahm beide Kühe fre ch! Pi , Morgen zweimal ben Weg von Franstun nach Vilbel gemacht

tbcoloaildw Forschung. Dryander warnte eindringlich, ihnen daS GerichtSvollziehersiegel zwischen die Hörner. ^^^1. Ls handele sich umlernen schweren Diebstahl und auch um

die T lleoloaie^u bevormunden: man würde da- Ehe der Händler sich recht von einem Schrecken erholte, wr die Verhälmme der Bestohlenen kerne kleine Lumme. Tie Lat

durch Scha, hatte ihmber »«amte ben Zwe. feine. P^^n W- SM

den zufügen. Die Möglichkeit, daß einmal em Forscher auSeinandergesetzt und verschwand Mit den beibcn ~(rQfe von 2^3abren Hndjtijau« am Platze gewesen. Zwei von

entgleise, könne mit in den Kauf genommen iuerben; I tppcglinßen deS Bäuerleins, bei dem anscheinend zu Häufelnoch zu verbüßende Gefängnisstrafen von 6 und 3J

das sei untrennbar von der Wissensä)ast, die sich selbst nichts zu holen" war. wegen Unteckchlagung und Diebstahls hat der werichtshoi m 20 iafle

korrigieren müsse. Ein Seelsorger müsse wissen, was in " . $ Kassenarzt. Dr. Meyer wird brieflich zu dem Zuchthaus umgeivandelt unb auf eine Gesamtzuchthausfirafe voo

der Zeit vorgeht, er müsse selbst durch das Ringen der Pj^ste berufen und muß zehn Pfennig Strafporto 12 Jahren unb 20 Tagen erkannt.----------------------------.

Zeit hindurchg.fahrl werden und sich AQb((.n nimmt sich eine Droschke für eine Niark und trifft

5ori^T^^ d-- Schusters emenjtie.Uer, bem er einen

daß es tm preußischen Herrenhause geschah, das giebt dem Groschen gibt. Er untersucht den Schuster eingehend und Ereignis seine besondere Bedeutung. * *'*r"*lS IAr,t fiA nhpr hp* bpr Geleoenbett

Bähr die Tatsache ftst, daß die Soziakdemokraten Ulrich unb Cramer denKuhhandel" mit den Antisemiten versucht und ibn nur deshalb nicht zur Ausführung gebracht hätten, weil ihn die Antisemiten abgelehnt hätten. Man merkte es der ganzen erregten Stimmung im Hause an, daß wohl alle von der Richtigkeit dieser Feststellung lberzeugt waren, und es erweckte dann auch minutenlange türmische Heiterkeit, als der Zentrumssührer am Schlüsse ter Verhandlung mit gutem Humor auf das Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner hinwies. Man fühlte wohl an- gemein: Eine so niederziehende Schlappe ist den Sozial­demokraten in der zweiten hessischen Kammer wobl kaum jemals bereitet worden. Und die Moral von der Geschicht: Grab andern keine Grube nicht!

schreitet die Anarchie lustig weiter fort. Nach einer | Konstantinopeler Depesche vom 3. d. M. wurde neuerdings auf der E i s e n b a h n st r e ck e Saloniki-Konstanti­nopel in der Nähe der Station Angista eine 30 Meter lange Brücke zerstört und nicht weit davon ein Tunnel besastidigt. Die unteren Schichten des Widerlagers der Bruae wurden größtenteils zerstört, ebenso die Telegra- phendrLhte. Ter mutmaßlick-e Löter ist der bulgarische Bandenfuhrer Alex Broylue. Ferner wird aus Konstaii- tinopel telegraphiert, dap, bei einem blutigen Zusammen­stoß zwischen bulgarischen Banden und türtischen Truppen Bei Ochrtda 1000 Personen getötet und verwundet worden seien. Uebereinstimmende Konsularmeldungen aus Monastir zufolge fand im Distrikte Ochrida von Freitag bis Sonntag em förmlicher Aufstand statt. Die Ver­anlassung war folgende: Eine bulgarische Bande tötete mehrere Mohamedaner. Truppen und BaschibozukS ver­folgten dieselbe, umzingelten zwei Dörfer auf den Höhen von Debrea nördlich des Ochrrdajees, wohin dte ©anve sich geflüchtet hatte, worauf bie Truppen und Baschibozuls von den Einwohnern auS zwölf bu.garifdjen Dörfern um­zingelt wurden. Tie Banoe entfloh. Dte Lotaldehörden, bonong cau8a. finö bemüht, die Einwohner zur Rückkehr in die Dörfer _ Larneaie schenkt weiter. Er hat jetzt dem Carnegie- zu bewegen. In den letzten Tagen fanden e i n i g e -.stjtut in Pinsbura wicbenim 1550 000 Dollars überwiesen uub Morde stitcns der Komitees wegen deS FcldhüterwechjelS dadurch die Aesamisumme seiner Schenkimgeri1 ju den Baukasten Hntt und der Au-stattung Des Jnftiluts auf 7 852 000 Dollar« gebracht,

Die Verwunduna deS russischen Konsuls Schtscherbina otme bie zwei Millionen Dollars zu rechnen, die er für Zweig- ist ^^fo£snltre8,nbr ^^M.^t= bcm

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getreten sei, und daß in einigen Tagen die gänzliche 8c- -------------J-------J

ruhigung und bauernbe Unterwerfung der ?Hbane|en durch-1 geführt sein werde. Man wird dieien offiziösen türti-1 scheu Versicherungen wenig Glauben ocimeiieii können.

DerFrkf. Ztg." wird aus Arnstonti.wpei telegraphiert an Wiewohl die allgemeine Situation noch immer sehr ernst k * * ausgejaßt wird, kann doch al- sicher gelten, daß Ruß­land die durch das feige Attentat auf seinen Konsul in Ltitrowitza gi-ichassene tage nicht dazu benutzen wird, dem Sultan Verlegenheiten zu bereiten, dem nicht- un­gelegener kam, ai* das Attentat und der es aufrichtig bedauert. Rußland durste vielmehr dem Sultan einen größeren Spielraum zur Bekump>ung und Niederwerfung der Albanesen genki^en. doch ist man skeptisch, ob bie Türket nach dem ersten energijcl)n Anlauf auch die Aus- dauer zur Fortführung der Aktion finden werd, die an ihre moralischen und finanziellen Kiäste hohe Anforder­ungen stellt. Vereinfacht wird in Die [ein Spezialist die Saae dadurch, daß der Attentäter durch Personen der Be­gleitung deS Konsul- töstich verletzt wurde und nicht entkommen ifo