Ausgabe 
4.3.1903 Zweites Blatt
 
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Telephonischer Kursbericht.

2L60

frage seinen Arzt.

1169

in

1928

0981

a)

5 St.

Fstm.,

Flamme.

Morgens Wellfleisch mit Kraut.

der heil^ ;

Marburg, den 2. März 1903.

1924

Die Biehmartt-Kommisfion.

MB

1)

2)

3)

1)

ist die

Beste!

b) c)

Gießen, den 3. März 1903. Nordanlage 1.

4°/0 Uriech. Monopo* -Anl. . 45.30 4* , % äussere Argonhne'-.

Krielkallen -er Pedaktlim.

(«uonyme «vfrageu bleiben unberücksichtigt.)

M. L. S. Wenden Sie sich an die Handwerkskammer in

Darin siadt.

. 92.85 . 98.25 . 97.40 . 216 80 104.60

. 141.60 . 14830 . 159.30 , 148.30 . 1540 . 183.10 . 218.00 . 18730

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= 56,18 Fstm., 30 St. IV. ÄL = 6,53

5 Stangen I. und 3 11. Kl.,

Buchen: 3 St. II. Kl. 6,83 Fstm., Wctchholz: 3 St. 111. Kl. = 1,11 Fstm. und

IV. Kl. = 1,23 Fstm.,

Wegen Ausgabe der Bienenzucht verlaus! Lehrer Bernhard zu

9Bicneuvölkcr

' im Kalten und verschied. Bttnen- gerate zu billigem Preis. [1714

Art, eine Partie Schuhwaren, eine Ladentheke u. 1 Waren­regal, eine Kiste Würfelzucker, eine Kiste Seifenpulver, eine Partie Schwämme u. v. a.

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PMaiiö-lieMiil-Wtck Wetterau in Lengsurt a. empfehlen ihren vorzüglichen

Die am 28. Februar ab­gehaltene Versteigerung von Eichen- und Nadel-Stamm- Holz in dem Gemeindewald zu Allertshausen ist nicht ge­nehmigt. 1921

Allertshausen, d. 3 März 1903 Großherzogl. Bürgermeisterei

Allertshauien.

Hillgärtner.

. 103.-

. 93.15 . 103.50 . 93.15 . 101 20 . 100.00 . 103.35

101.00 . 102.25 . 103.40 . 51.b5 . 82.30 . 30.10 . 130.00

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Pltischgarnilnr billig zu verkamen. 1877 Nah. bet Th. Bruch Schloßgafie.

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0/ ortiig.es» n. . . . \% C. Türken . . . Pürkenlose .....

Harpener......175.40

I end»nx: einheitlich.

zwangsweise gegen bar versteigert werden. 1934

Seipel, Gerichtsvollzieher.

Gegen Schnupfen ist der SchnupscnätherForrnan" anzuwenden, der ärztlicherseits mehrfach alsgeradezu ideales Schnupfenrntttel" bezeichnet wird. Bei leichtem Schnupfen Forman- Watte(Dose30Pfg.), bei 'tarkem Schnupfen Forman - Pastillen (50 Pfg.) zum In­halieren mittels Riechgläschens. Wirkung frappant: Bei beginnendem Schnupfen fast unfehlbar. In allen Apotheken. Dian

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Die Geburt eines strammen Jungen zeigen hocherfreut an

Joseph Stern und Frau

Selma, geb. Meier.

Versteigerung.

Donnerstag, den 5. d. Mts. nachmittags 3 Uhr sollen dahier im Löwen Neuenweg 28

Haus- und Küchengeräte aller

Sie MzversteigcrW vom 25. und 26. Februar L Js. ist genehmigt. Die Ab- fuhrfcheine können von Diens­tag, den 10. d. Mts. an bei den Hebestellen in Empfang genommen werden.

Gießen, den 3. März 1903. Großh. Oberförsterei Wieseck.

Weigand. 1936

Heilung garantiert. ßett»ässen bulurtiger brfolg bei je lern Alter u. Geschlecht durch neuestes, patentieites Verfahren. Zeugnisse u. Prospekte frei durch Herrn. Marburg, Frank­furt a. M., AUerbeiligeustr. 76.

Nutzholz-Versteigerungen im Gememdesaal zu Niederkleen, Kreis Wetzlar, Freitag den 13. März 1903, Beginn vormittags 10 Uhr.

I. Niederkleen:

a) Eichen: 19 St. III. Kl. ---- 10,97 Fstm., 8 St.

IV. Kl. = 2,05 Fstm. und 30,5 Rm. Nutzholz, b) Nadelholz: 64 St. HL und IV. Kl. = 25,08 Fstm., und 75 Rm. Nutzholz.

Irm- wii Herren Stiefel

II. Ebersgöns:

Erchen: 6 St. IT. Kl. = 9,98 Fstm., 89 St. III. Kl.

d) Nadelholz: 43 St. 111. u. IV. Kl. 17,84

3 Stangen I., 7 II., 35 HL, 100 IV., 150 V. und 70 VI. Kl.

III. Oberkleen:

a) Elchen: 1 St. TI. Kl. = 2,32 Fstm., 40 et. HL Kl. = 24,19 Fstm., 3 St. IV. Kl. = 0,78 Fstm., b) Nadelholz: 59 St. HL u. IV. Kl., 14,13 Fstm., 21 Stangen I. Kl., 7 II., 44 III. Kl. und 144 Rm. Nutzholz.

Gr.-Rechtenbach (Kr. Wetzlar), 2. März 1903.

1919 Das Biirgcrmeister-Ämt.

Ä?*-

handel und Verkehr. Volkswirtschaft

Halle a. d. Saale, 3. März. Ter Artfsichtsrat der sächsisch- türingischeit AttienoeseUschast für Br a u n t o h l e n-Lertvertung beschloß 5'/, pC-t. Dividende bet einem Rohaewüm vott 706 106 Alk. (gegen 1 220 071 Mark im Vorjahre) zu Abschreibungen zu oerwendett.

Posen, 3. März. Ter Saatenmarkt war auch in diesem Kahre außerordentlich stark besucht, vortviegend aber wiederum von hiesigen und auswärtigen Händlern, während Gutsbesitzer nur ver­einzelt erschienen waren. Tas Geschält war anfangs ziemlich leb­haft und wurde bald im Lau'e des Alarktes rrthiger. Tas Angebot war recht reichlich. Bon (Betreibearten war Weizen bevorzugt, während Roggen vernachlässigt blieb. Bon Haier nur ganz geruchlos begehrt, alles andere vernachlässigt und kaum bei um 2 bis 3 Mark billigeren Preisen Abnehmer zu finden. Gerste fein war begehrt, Rotklee sest, mittel 6065, fein 7076, Weißklee nachgebend 6070, fein 7590, Wundklee ruhig, 8045. Electoral bis 54 bezahlt und gesucht. Gelber Klee fest, 2026, schwedischer Klee ruhig 6775. Inkarnatklee nicht gehandelt. Seradella mehr begehrt, neuer 7*/,9, alter fest Thimoler und amerikanischer 2729, ieibcnfrei 2938. Reygras hiesiges 1720, englisches 1922. Wicke 150180. Luzernen blaue 104106, gelbe 120130. Luzerne (Provenoe) unverändert 6066, nordsramösische 5458. Wetter: Schön.

Hönningen. Heute sollen zum ersten Male die Aktien der Chemischen Fabrik Hönningen vorm. Walther Feld und Co. Akt.- Ges. an der Beiliner Börse notirt werden.

Der AufsichtSrat der Dresdner Straßenbahn hat be­schlossen die Verteilung einer Dividende von 8 % Voranschlägen.

&

stürzte anschei. i ba8 aus dem Sorort« ine alte Stellwerkgebäudc r verschüttet. Die Leich wurde leicht onlegt. $n der Lito-elle hat jetzt Krawert seine zwei­en, die ihm wegen Atun- rg im Duell zuerkanni r Studirende derikä« Warschau ist infolge::t Morgen im Pistolen b in Warschau beerdigt, e Äon/ oon zuständiger Liebesgeschichte, sondern chen ist, die schon fünf waren frützer en^ bt Keldangelegechiien M varz in dfijen Wohnung tzrfeigt haben. Es tv juchten bei den Kow ^schütz nach. Der Ehrem, aen eine Pistolensordem;

ist, blanker icht fest, wohin TchM, in aus La Rochelle, M heftiqen cyclonartigen suchen Frankreich W* t ist, untergegangei- v unb Schornsteine von «" pi)eJ mdw-E :is>

IN statt *

btin9w

Landwirtschaft.

P. Gießen, 4. März. Ter Geflügel- und Dogelzncht- Verein für Gießen und Umgegend, der gestern abend im Hotel Schütz eine Vereinsversammlung abhtett, sagte folgende an den Landwirtschaftlichen Verein für die Provinz Cberbefjen zu richtende Anträge: Ter landwirtschaftliche Provmzialoerein wird gebeten, seinen Einfluß beim Verband dahin geltend zu machen, daß bei allen von diesem zu veransialtenden Geflügel-Ausstellungen zu dem Amte als Preisrichter nur solche Personen gewählt und zugelafsen werden, welche ihren Wohnsitz ausierhalb der Provinz haben, ferner, baß in den Verband nicht solche Geflügelzuchtoereiiie ausgenommen werden, welche sich an Erlen neu gründen, an denen bereits em dem Verbände angehörender Verein besteht und wenn der neue Verein sich als Konturrenzgrüiidung erweist. Es soll den Ver­bandsvereinen unterlagt werden, als Mitglieder Personen auszu- nehmen, welche oon einem anderen Verbandsveretn wegen ehrenrühri­ger Handlungen aus der Mitgliederliste gestrichen, oder welche veran- laßt wurden, chren Austritt aus einem Verbandsverein wegen eben dieser Handlungen anzumelden. Dieser letztere Amrag soll rück­wirkende Kraft haben. Weiter soll beim Verband beantragt werden, daß die einzelnen, demselben angehörenden Vereine md)t mehr jeder eine Stimme bei den Abstimmungen hat, sondern daß die einzelnen Vereine je nach ihrer Mitgliederzahl für 50 'Mitglieder eine Stimme erhalten. Tiefe, im Interesse der Entwickelung des Verbandes höchst wichtigen Beschlüsse wurden sämmtlich einftünnüg nach recht lebhafter Aussprache über die Gründe und über die Zweckmäßigkeit von der Versammlung gefaßt.

Zum tüylcn Grund.

Donnerstag den 5. Mürz: 1930

Rfletzelsuppe.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt ui.l mua uiejer Rubrik stehende, Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Ein Kommentar zu dem EingesandtEine grobe Miß­handlung" öoin 25. er. bezüglich der Drangsalierere, und Qiiälerei der Pferde des Spediteurs S. durch feinen Sohn halte ich für sehr angebracht. Tas Gespann war beloben mit meist leichten und teils leeren Kisten, welche vielleicht eine Last von 25 bis 30 Rentner haben konnten. Die Pferde ivaren nicht sehr er­mattet, sondern standen tagsüber meistens im Stalle und machten die zweite Fuhre zur Bahn. Durch eigenen Ueberinut fuhren sie sich fest und da das eine Pferd em feiten störrtges und schwer zu bändigendes Tier ist, hat der Fuhrmann sehr ost seine Arbeit nut ihm. Wenn Herrn R. die paar Peitschenhiebe, welche noch nicht einmal Striemen auf dem Pferde zeigten, so nahe gingen, empfehle ich ihm, mit der fahrenden Artillerie einmal em Herbslmanöver iNitzumachen. Mit derartigen Bagatellen sollte man doch nicht seine Muße oertreiben. Den Fuhrleuten wird das Leben sauer genug. A- Z*

.HnrlDHcln.

Pr. Lpeifekarlonelu, magnum bonum. gelbe Rose, Pauls Juli, gelbe Mäuschen rc. empfiehlt W j Geisel, r°°b Telephon 235. Sonnenstraße 6.

Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.

L. 11. Darmstadt, 4. März. Ter Senatspräsident beim Oberlandesgericht, Hermann Schäfer, wurde laut Darmst. Ztg." von der Stelle eines Mitgliedes der Prüfungs­kommission für das Justiz- und BerwaltungSfach entbunden und an desien Stelle der Ministerialrat Dr. Gg. Best ernannt.

Darmstadt, 4. März. (Original-Tete gr. des Gieß. Anz.) In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer wurde bei Fortsetzung der Etatsberatung des Ministeriums des Innern eine große Reihe von Anfragen unt> Einzelwünschen an die Regierung gerichtet, der 5. Abschnitt des Etats, ,F)effentIiche Gesundheitspflege", und der 6. Abschnitt, Fürsorge für die Hinterbliebenen von Beamten, Unter­stützung, Versicherung rc.", sowie ein Teil des 7. Abschnitts, Landes-Kultur und Landwirtschaft", genehmigt. Nächste Sitzung morgen früh 9 tlhr.

Essen a. d. 9t, 4. März. Zn der Kruppschen Räderschmie de haben sämtliche Schmiede wegen Ein­führung eines neuen, jie benachteiligenden Akkordsatzes die Arbeit niedergelegt.

Metz, 4. VLärz. Der Generalleutnant und Kommandeur der 34. Division in Metz, Prinz Heinrich XIX. Reusi ist in Genehmigung seines Abschiedsgesuches. zur TiSposi - tion gestellt. Sein Nachfolger wurde der bisherige Kom­mandeur der 43. Jnfanteriebrigade Generalmajor v. Ho ch- wächter unter Beförderung zum Generalleutnant.

L o n d o n, 4. März. Die afrikanische Sektion der Liver pooler Handelskammer beriet gestern über die Frage von Konzessionen im f r a n z ö s i s ch e n K o n g o g e b i e t e. Die Verhandlungen erhielten einen besonderen Wert durch die Anwesenheit einer Anzahl Vertreter der deutsch - we st afrikanischen Vereinigung in Hamburg und der Mörmannlinre. Unter den sonstigen Gästen befanden sich mehrere Vertreter der deutschen Botschaft und des britischen Auswärtigen Amtes. Den Vorsitz führte der Liverpooler Kaufmann Helt, der ein H o ch a u f d en deut- s ch e n K a i s e r ausbracyle und die deutschen Gäste begrüßte. Parlamentsmitglied Max Arthur hielt eine Rede, in welcher er ausführte, daß in Weftafrika Raum für alle Nationalit äten fei Der Vorsitzende rühmte, was die Deutschen in Westc^rika getan haben. Die Engländer seien ihre Mitarbeiter in Weftafrika. Zn Kamerun behan­delten die Deutschen die E ngländer, als wenn sie Deutsche wären. Wo immer die deutsche Flagge in Südafrika wehe, würden sie gut behandelt. Das sei auch in einigen französischen Kolonien der LSestküste der Fall, aber nicht im französischen Kongo gebiete. Der deutsche Dele­gierte Victor-Bremen stimmte dem vollständig zu. Auch die Deutschen seien der Ansicht, daß jene Frage für sie von größter Wichtigkeit sei, und hofften, daß sie in West­afrika mit den Engländern stets Hand in Hand gehen würden. , t ,

Rom, 4. März. Der Papst mußte sich wahrend der gestrigen Feier mehrmals wegen leichten Unwohlseins hinter den Thron zurückziehen. Nach Beendigung der Feier begab sich der Papst, überaus müde, in seine Ge­mächer zurück, wo er sofort zu Bett ging. Gegen Abend war er wieder wohlauf. Der Feier hatten auch mehrere Unterstaatssekretäre, ein Flügeladjutant des Königs und Prinz Mirco von Montenegro auf der Tribüne der Kurie beigewohnt. r ,

Venedig, 4. März. Wie der Bürgermeister bekannt giebt, haben die Sammlungen zum Wiederaufbau

>' ; und bie R%e[Ien Qm^nürTlt<tUn9 'Ii n turnen.

Cumbach ^ut Wie tvft te?/ tvelche j?Hn,

een nach BWaw 1 ' ^SeSpinnsiuben. L,^mber v.

nel^ beschäftigte heute sich bei.^ Tanzen » auf du Straße eine

^Uetötetero,

Md Summ 0) einer umfangreichen 'nen, da nicht viel suar- F-age betreffs!öe- tiiDliüjem Lusgang. e zu je einem Jahr

Mnmkt in lllurlinrg.

Am D enstag dem 17. März d. J. findet auf dem neuen Biehmarktplatz der diesjährige Frühjahrs-Pservemartt statt.

Für Stallungen in der Nähe des Marktplatzes ist gesorgt. Nähere "Auskunft erteilt Herr Stadtrat E. Hecker, hier.

empfiehlt sich in u. ^QJllClUCnn außer bem saufe. 0794] Neustadt 56, iL

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des Glockenturmes von San Marco 1 Millio­nen Lire ergeben. Am 25. April, dem St. MarkuStage, wird König Dirdor Emanuel den Grundstein zu dem neuen Turme legen, der genau an der Stelle des alten errichtet wird und eine getreue Abbildung des* selben werden soll. Der Dau wird wahrsck)cinlich öieq Fahre dauern und 2 Millionen Lire kosten. Zugleich mitt der Wiederherstellung be£ Glockenturmes wird auch die Restaurierung der übrigen Monumental-' bauten Venedigs durchaeführt werden. Dre Regiere ung verlangt zu diesem Dehufe von der Kammer einen Kredit von 5 Millionen Lire.

Wien, 4. März. Tie Verhandlungen zwischen dem toskanischen und dem sächsischen Hofe in der Angelegenheit der Prinzessin Luise sind nunmehr endgiltig abgeschlossen. Der Aufenthalt der Prin^ zessm in Lindau wird bis M i 11 e M a i währen, worauf die llebersiedelung nach Lesterreich erfolgt. Das erwartete Kind wird mit ihrer EinwUligung sofort dem sächsischen Hofe übergeben. Dafür wird zuge- standen, daß sie im Falle tadellosen Lebenswandels im Sommer ihre Kinder Wiedersehen darf. Auch die finanziellen Fragen sind geregett worden.

Sofia, 4. März. Unbekannte Diebe haben aus dec russischen Offiziersschule in Kuriaschewo über hundert Tienstaewehre gestohlen.

Petersburg, 4. Marz. Hcer zirkuliert das Gerücht daß anläßlich des FahrestaaeS der Aushebung der Leibeigenschaft ein Manifest des Zaren er^ scheinen würde, durch welches die Einberufung oon Fach- leuten und Vertretern verschiedener Stände in Land«i schafts-Versammlungen ungeordnet werden würde. Die Abreise des Zaren nach Italien zum Besuch Äönig Viktor Emanuels ist auf den 25. April festgesetzt.

Newyork, 4. März. Verschiedene Hetzblätter bringen die tendenziöse Nachricht aus Caracas, daß dort das Gerücht geye, die Deutschen hätten in den Kohlenräumen des KreuzersR e st a u r a d o r" eine Dynamitbombe zurückgelassen, worüber große Aufregung herrsche. Nach einer wetteren Meldung aus Caracas Haven die NegierunaS^ truppen Carupano verlassen, worauf die Revolutionäre Die Stadt sofort besetzten. Auch Rio Tinto wurde oon ihnen besetzt. In Caracas und La Guayra ist alles ruhig.

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fl roS^^abntant: Carl Gentner v Göppingen. 1922