Ausgabe 
3.3.1903 Zweites Blatt
 
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Nächste Sitzung heute nachmittag

clang es, zu entfliehen.

en der Prin

2 Stck. 0000 Vfi

Ter nächste Markt findet am 10. und II. März a c. statt.

Telephonischer Kursbericht.

Schwarze Besätze Kragen und Tressen

empfehlen in reicher Auswahl und zu sehr billigen Preisen

Giessen

olterlioff Söhne

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Sitzung unterbrochen.

4 Ühr.

Köln, 3. Mär-. Taxameter-Gefellscba' t

wünscht.

Washington, verminderte fit Der Barbestand des :

Harpener

Tendenz: behauptet.

Die Kutscher der Vereinigten sind wegen Lohndifferenzen in den

rechtlichen Ausgleichs zwischen Ungarn unh Kroatien statt. Es wurde ein Beschluß gefaßt, in welchem die finanzielle und wirtschaftliche Selbständigkeit Kroatiens gefordert wird. Zum Schluß kam es zu Schlägereien ztvischen kroatischen und serbischen Studenten.

Budapest, 3. Marz. Der Domänendirektor des. Grafen Tosfowssy, Namens Stefan Ke ro s zt e l y i, ist nach' Unterschlagung von 400000 Kronen flüchtig ge^ worden. Er soll sich nach Amerika gewendet haben.

S o f i a, 3. März. Wie nachträglich bcEannt wird, wurde Fürst Ferdinand anläßlich seines Namenstages am 24. Februar von allen Staatsoberhäuptern mit Ausnahme derjenigen von Oesterreich, Deutschland und England beglück-

. 103.

. 98.20 . 103.05 . 93.10 . 101 20 . 100.00 . 103.40

101.15

. 102.25 . 103.30 . 51.75 . 32.40 . 29.90 . 129.60

4530

Kopf erhielt. Dem Einbrecher gelang es, zu e Lindau, 3. März. Tas Zusammentreff

Neueste Melduugeu.

Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.

K. B. Darmstadt, 3. März. Die Zweite Kammer setzte heute die Beratung des Etats des Ministeriums des Innern fort. Die Debatte drehte sich hauptsächlich um die Frage der Einheüsschule und die Erteilung des Religions­unterrichts durch die Volksschullehrer. Unter anderem hatte Abg. Köhler gegen die Art der Religionsunterrichtserteilung Bemerkungen gemacht, wogegen der Regierungsvertreter, Ministerialrat Els en Huth, gegen die humoristische Behand­lung einer so ernsten Frage mit scharfen Worten protestierte. Als darauf Kohler dem Regierungsvertreter Verdrehungen seiner Worte vorwarf, wurde er vom Prästdenten zur Ord­nung gerufen. Tas Kapitel wird mit 2 780 100 DU. an­genommen, ebenso ein Antrag Weidner, und darauf die

. . 25.00 . . 98.00 . . 98.60 . . 98.26 . . 217.10 . . 196.30

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde. In der Stadtktrche.

Mittwoch den 4. März, abends6Uhr:

2. Passions-Andacht.

Piarrassistent Vogt.

3. MLrz. Die Staatsschuld int Februar um ö 969 66.5 Dollars, chatzes beträgt 1344 077 366 Dollars.

1884

Seltersweg 20

zessin Luise von Toskana mit ihrer Mutter ge­staltete sich ungemein bewegt. Tie Prinzessin gab die Versicherung ab, der Bruch mit Giron sei cn b- giltig. Sie habe seine letzten Briefe und Telegramme uneröffnet zurückgesaiidt. Sie kenne kein größeres Glück mehr, als den, in den Kreis ihrer Fa milie zurück­te hr e n zu können. Tie Wahl des jetzigen Aufenthalts­ortes der Prinzessin ist in einer Korrespondenz zwischen dem König von Sachsen und dem Großherzog von Toskana getroffen worden. Der Aufenthalt der Giwßherzogin in Lindau wird nur von kurzer Tauer jein. Auch für die Prinzessin Luise ist dieses Domizil nur ein Provisorium. In Wiener Hofkceisen heißt es, man werde ihr, wenn über daS Kind Verfügungen getroffen sind, in Oesterreich ein

g e gegen ihren Mann.

Budapest, 3. März. Trotz des Verbotes des Rektors sand in der 9t g r am er Universität eine lärmende Kundgebung der Studenten gegen das ungarische Renuntium in der Angelegenheit der Erneuerung des staatS-

Ausstand getreten.

Waldenburg i. Schl., 3. März. In der Post­agentur Dittmannsdorf wurde ein Einbr uch verübt. Zwischen dem Einbrecher und dem Postagenten, der den- elben überraschte, entspann sich ein erbitterter Kampf, wobei der Postagent schwere Stichwunden am

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* äelragt '» Mei, daß toe)en ist. «Wbelunb, krburch die n Zeugen sagt Qlli gewesm, als Pfeil Zeuge, am nächsten N Pfeil bereitet gesagt, es müssc ^hle aus direkt nach i auf den Forstwart kauen Anhaltspunsi es 3 Uhr gewesen )Ie Passiett hat. Es rt bis zu der Stelle, l-Wt Stunden ist.

daß Forstwart Jäger dem der Schuß ge n, das Gesicht der in, und als er am i dessen Verhaftung , itige, der den Schuß wmberg a. b. Ohm . Dezember die Mel- an den Augen habe sei Pfeil, der auf ihn den Forstwart Jäger der als Beamter rere Zeugen bekunden n Walde gehött haben, Jager zu ihnen ge­il erzählt, aber dabei erkannt. Dieser Le rschende daraus, daß Liegen habe. Nach e, bet an Ort unb gestM, bestand die Ä- oder Schroiform 1 gewesen fern rnnife. dun unbedingt Mich getroffen We. Die lertpiftole, welche beim schr wohl, so begui- bung geeignete W mahl dn vorlieaenden die Jagd ausube, ein chmc werden den Ge- !s Jagdvergehen-^, sss- !ÄS»BS wegen * sffäSÄ*

Asyl schaffen.

Kopenhagen, 2. Marz. Der Dürgcrausschuß wählte heute abend mit 19 gegen 15 Stimmen den ehemaligen Maler und Vorsitzenden des sozialdemokrati­schen Fachverbandes, I. Jensen, zum Finanz- bürgermeister von Kopenhagen. Nach der Wahl, brachten die Sozialdemokraten dem neuen Bürgermeister einen Fackelzug dar. Auf die Ansprache eines sozialdemo­kratischen Redners hielt der Bürgermeister vom Gebäude des Blattes der Sozialdemokraten aus eine Rede, in der er aussprach, er wisse, daß er die Wahl nicht seinen hervor­ragenden Anlagen zu verdanken habe, sondern glaube, sie sei eine Folge der Treue, mit der er bisher an der gemein­samen Arbeit teilnahm.

London, 2. März. (Oberhaus.) Lord Rosebery legt bar, England sei froh, sich aus der Venezu­ela-Angelegenheit mit nicht mehr Schaden für seinen Ruf heranSgewrckelt zu haben, als dies der Fall gewesen sei. Tie Negierung habe erklärt, England hätte dieselbe Entschädigung zu erhalten, wie Deutschland, am Ende habe aber Deutschland 68000 Pfund erhalten, England 5500 Pfund. Diese Sum­men repräsentierten das Verhältnis des Vorteils, den man von ber Verständigung zwischen Großbritannien und Deutschland gehabt habe. Er tadle Deutschland nicht, aber wenn etwas mehr Gleichhett des Erfolges bei einigen von den Uebereinkunflen mit Deutschland herausgekommen wäre, würden die Beziehungen beider Länder ergiebiger an gegenseitiger Achtung gewesen sein. Großbrttannien hätte an die Vereinigten Staaten nicht durch Vermtttelung Deutschlands herantteten dürfen. Er könne sich ganz gut vorstellen, daß, als der deutsche Botschafter sich an die englische Regierung wandte, der Minister des Aeußeren den Wunsch nach einem harmonischen Zusammenwirken aus- drückte und jagte, daß kein Grund vorhanden sei, weshalb nicht bei zukünftiger Gelegenheit ein Zusammenwirken stattftnden sollte.

Wien, 3. Mär-. Die Gattin bee-1 alldeutschen Abg. Wolfs überreichte dem Landgericht die Ehescheidungs­klage gegen ihren Mann.

Gieße«, 3. März. Marktbericht. Aus demheutigenWochenmarkt kosteten: Butter pr.Pfd. 80,01,00 Mk., Hühnereier 1 St. 60 Psg., 2 Stck. 0000 Pfa., Gänseeier 0000 Psg., Enteneier 0OPsg., Käse or. Stck. 58 Ps., Kasematte 2 Stck. 56 Psg., Erbsen pr. Liter 21 Psg., Linsen pr. Liter 32 Pfa., Tauben pr.Paar 1,001,20 Mk., Hühner pr. St. 1,001,70 Mk., Hähne pr. Stück 0,81^2,00 All., Enten pr. Stück 2,002,40 All., Gänse pr. Pfd. 5460 Psg., Ochsenfleisch pr. Psund 6176 Psg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 6066 Psg^ Schweine­fleisch pr. Psund 6676 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 80 Psg., Kalbfleisch pr. Pfd. 6672 Psg., Hammelfleisch pr. Pfund 5272 Psg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 0,006,50 Alk., Weißkraut per Stück 0000 Psg., Zwiebeln pr. Zentner 6,007,00 Mk., "Milch per Liter 18 Psg. Aepsel per Psd. 000 Psg., in Körben 0000 Psg. Trauben 0000 Psg.

Bei dem am 24. und 25. Februar a. c. zu Gießen stattge- fundenen Markte waren ausgelrieben 1518 Rindvieh, 647 Schweine.

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-- Einer aus Dover in London eingegangenen Devesche i zufolge riß der Sturm die Dienstwohnung des Admiralitäts- I direktorS und die außerhalb der Llol)dstation liegende Werk- ! statt eines GrobschmiedeS fort, wobei Admiralttätsinspektor 1 Schmied ums Leben kam und emc andere Person schwer . verletzt wurde. Im Kanal herrscht ein furchtbarer Seegang. Mehrere Unglücksfälle ereigneten sich infolge deS Zusammenbruchs von Bauten. Der gestern Abend von Boston in Queenstown eingetroffenc Dampfer der Do­rn inion-LinieMerion" stieß bei der Weiterfahtt nach Liver- pool am Ausgang des hiesigen Hafens auf Grund. Die Flottmachung ist nicht vor heute Abend zu erwarten. An Bord befinden sich 25 Kajüts- und 73 Zwischendeckspassagiere.

Ganz Westp en nsylva nien ist von Hoch wasser heimgesucht, da der Ohiostrom und seine beiden Quellflüffe Alleghany und Monongahela ausgetreten sind. Hundette von Personen mußten die Häuser verlaffen oder nach höher gelegenen Stockwerken flüchten. Im Tiefland stehen 56 Fa­briken still, wodurch über 38 000 Arbeiter zeitweilig beschäf­tigungslos sind'

Auch aus Frankreich werden viele Sturmschäden gemeldet.

Aus Statt und Kund.

Gießen, den 3. März 1903.

* Vom Amtsblatt Großherzoglichen Minis­teriums der Justiz enthalten: Nr. 2 vom 17. Februar ein Ausschreiben an sämtliche Justizbehörden, worin diesen ein Erlaß Großh. Ministeriums des Innern vom 9. Februar d. IS. an die Großh. Kreisämter betreffend Stellung unter Polizeiaufsicht zur Kenntnisnahme mügeteilt wird; Nr. 3 vom 18. Februar ein Ausschreiben an sämtliche Justizbehörden, betreffend die Stempelermäßigung für die Umwandelung künd­barer hypothekarischer Darlehen in unkündbare hypothekarische Amortisationsdarlehen; Nr. 4 ein Ausschreiben an dieselben Behörden in der Angelegenheit der Feffelung von Gefangenen und vorzuführenden Personen auf dem Transport.

Die Heffische Landes-Hypothekenbank in Darmstadt, Karlsstraße 97, hat, wie dieDarmst. Ztg." erfährt, angesichts der Kurssteigerung auf dem Obligationen» Markt gillig für Zusagen vom 1. März an die ein­malige Entschädigung für Kursoerlust und Begebungs­kosten ihrer Obligationen bei Kommunaldarlehen auf l»/8 % und bei Hypothekar-Darlehen an Private auf l»/< o/o herabgesetzt. Diese Entschädigung wird bei Auszahlung des Darlehens einbehalten. Bei Hypothek-Darlehen kann nach Wahl des Anleihers */, % aus dem erstjährigen Zuschlag zum Zinsfuß (Tilgungsbeitrag) gedeckt werden; der Kapitals­abzug bei der Auszahlung hätte sonach nur iy4 0 0 zu betragen. Der Zinsfuß stellt sich z. Zt. auf 3»/t %. Bei Kommunal- darlehen in Beträgen von 500 000 Mk. an tritt eine Zins­ermäßigung auf 3,70 % ein (statt 3,75%). Eine Stei­gerung ist für die ganze Darlehensdauer aus­geschlossen. Verteilt man den einmaligen Barabzug auf die Zinsen, so ergibt sich selbst unter Berechnung von Zinses­zinsen zu Gunsten des Anleihers immer erst ein Zinsfuß von etwa 3,82 bezw. 3,83 %, so daß sich der Schuldner sehr erheblich günstiger stellt als bei einem 4proz. Darlehen ohne jeden Abzug. Die Darlehen werden in barem Gelde gewährt ohne weiteren Provisionsabzug. Aufschlüffe sind von der Bank jederzeit erhältlich.

G-. Der zweite Dietzsch-Abend ließ Anzen­gruber, den Vater des Volksstückes, zum Wort kommen mit demPfarrer von Kirchfeld". Herr Hubett Dietzsch verkörperte die Titelrolle. Von stiller Größe, von schlichtem Seelenheldentum war er in der Auffaffung seines Pfarrers, der die Religion der wahren Menschenliebe möchte, selbst ein Mensch, Unerreichbares und Uebermenschliches sich auch vom Priesterrock fernhaltend, unbekümmert um das, was er ist, sondern lediglich darauf Rücksicht nehmend, wie er ist, der den Weg vom Herz zum Herzen sucht, em Märtyrer seiner hohen Lebensauffassung im Kampf gegen Verstocktheit. Herr D. verstand es, sich geschickte Mäßigung aufzuerlegen, von jugendlichem Feuer und übersprudelndem Temperament am Anfang als der junge und selbstbewußte Seelenhirt einer treuen und anhänglichen Gemeinde, als der abgeklärte, mit tiefem Seelenleben ausgestattete Mensch in seiner weiteren Entwickelung. Einen würdigen und gefährlichen Partner hatte er in Herrn Ramseyer gefunden. Halb seelisch und moralisch verkommen, hcsib ein boshafter Spötter auf feine Umgebung und auf die Welt, der er so wenig verdankt, mit einem mannen Herzen unter der rauhen Brust, schuf er einen Charakter mit Betonung der feinsten Details. Die Ent­wicklung vom Haß zur Liebe war natürlich, das Toben eines im Brechen begriffenen Sohnesherzens von ergreifender Tiefe. Frl. Helene Würternberg gab die Anna mit rührender Einfachheit und frei von jeder Ucbertreibung, eine noch jalb geschlossene Blume, die dem Himmel dankt für jeden Tau­tropfen der Liebe, der ihr den Kelch ihres pochenden Herzens öffnet. Große Sorgfalt schien sie auf die Beherrschung des Dialektes verwandt zu haben, der wohl in den übrigen Rollen in den mannigfachsten Abstufungen und den verschieden­artigsten gewagtesten Kreuzungen zu finden war. Lobend

3l/t% Reichsanieihe .

B'/o do. . .

3*/i°/o Konsole . .

3% do......

3/e% Hessen . . .

3% Oberhessen . . . 4% Oesterr. Goldrenie . , 4'/,% Oesterr. bilberrente 4% Ungar, (ioldrente .

4°/ Italien. Rente . .

4X!1% Portugiesen . . , ,0/ Portugiesen. ...

1% C. Türken . . . Türkentose .....

4% Oriech. Monopol -AnL 41>2®o äussere Argentiner

erwähnt seien endlich noch Herr Zoder als Michel Nenn­dorfer, Herr Sättige als Pfarrer von St. Jacob und Herr Becker als Schulmeister. Im übrigen war das Zusammen­spiel flott, die Dekorationen für unsere Bühnenvcrhältnissi' geschickt und geschmackvoll arrangiert. Kein Wunder, daß das äußerst zahlreich erschienene Publikum mit seinem Beifall nicht knauserig war.

* Evangelischer Arbeiter-Verein. Die Be­mühungen des Vereins, seinen Mitgliedern und Freunden gute Musik und Darbietungen der Kunst zu vermitteln, hatten mit dem gestrigen dritten Volkskonzert wiederum einen großen Erfolg. Das am Tage vorher vom Konzertverein und vom akademischen Gesangverein veranstaltete Konzert mit seinen beiden wundervollen OrchesterwerkenDie erste Walpurgisnacht" von Mendelssohn undDie neunte Sym­phonie" von Beethoven wurde als Volkskonzert wiederholt vor ca. 1000 Zuhörern. Nachdem der erste Teil des AbendsTie Walpurgisnacht" unter großem Beifall geendet, sprach der zweite Vorsitzende der Arbeitervereins, Herr Ritsert, dem Kvnzerlverein und dem akademischen Gesangverein den Dank aus für ihre tatkräftige Mitwirkung bei den Volks- konzerten und überreichte dem verdienten Dirigenten der beiden mitwirkenden Vereine, dem Leiter der herrlich ge­lungenen Aufführung, Herrn Gr. Universitäts-Musikdirektor Trautmann einen Lorbeerkranz. Hierauf gab Professor Dr. Krüger Erläuterungen, welche die Zuhörer in die Stimmung für die folgende Symphonie einführen und ihnen das Verständnis für das gewaltige Werk nahe bringen sollten. Für diese Freundlichkeit fühlten sich die Besucher zu ganz besonderem Danke verpflichtet. Mit andächtiger Stille lauschten die Zuhörer den wunderbar schönen Klängen der Tondichtung und dankten zum Schluß dem Dirigenten und allen Mitwirkenden durch lebhaften Beifall.

w. Krofdorf, 2. März. Mit dem 1. April er. wird im Kreise Wetzlar die Jleischschau nach dem Reichsgesetz vom 3. Juni 1900 eingeführt werden. Zu diesem Zwecke wurde unter Leitung des Kreistierarztes Hitschfe Id- Wetzlar im Schlachthause zu Wetzlar ein fünfwöchentlicher Kursus in der Fleischschau abgehalten. Unter dem Vorsitz des Departements-Tierarztes K oll aus Coblenz fand Freitag und Samstag die erste Prüfung von Laien-Fleischbeschauern statt, und es haben: Georg Römer-Krofdorf, Philipp Strack- Launsbach und Karl Feiling-Dorlar die Prüfung als Laien- Fleischbeschauer bestanden.

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Mannheim, 2. März. Die konstituierende Versammlung der Jndustriedörse findet am 5. März, nachmittags, in der Börse statt. Tie Jndustriebörse bezweckt regelmäßigen persönlichen Ver­kehr zwischen den Vertretern nicht nur der Mannheimer, sondern der ganzen südwestdeutschen Industrie anzubahnen und zu sördern und diese persönliche Fühlung au geschäftlichen Zwecken und zur Besprechung gemeinsamer wirtschastlicher Interessen auszumitzen. Die Jndustriedörse soll deshalb in einer regelmäßigen, einmal monatlich stattfindenden Versammlung m der Mannheimer Börse bestehen, wo die Tellnehmer Vertreter aller Industriezweige treffen und sprechen können. Selbstredend werden auch die Vertreter des Großhandels in Rohprodukten, Kohlen, Eisen und allen anderen Artikeln, soweit Interessenten vorhanden sind, sich einfinden.

Märkte.