Issue 
03/02/1903 Zweites Blatt
 
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image

"Uhr

Cecantrvetilid?:

Die yeutige M«mmer umfaßt 8 Seite«.

Kiarrtschorr.

Uebersichtlichkert. Der 2RarineüertoaIhntg DieNordd. Allg. Ztg." schreibt: Es ist zu hoffen, daß «uw die Ancrkemlung nicht versagt werden, daß sie in der dre in letzter Zeit wieder von englischen Staatsmännern er- Ät .»ft rastlose Tätigkeit entfaltet, gangene Mahnung an die öffentliche Meinung in England üegreiftich, daß der aus dieser Tätigkeit nicht ohne Ellifluß bleiben werde und daß auch jenseits ff über der ganzen Denkschrift des Fanals mit der Zeit hinsichtlich des Zusammengehens

... >7em ,Sen allerdings erscheint manches in der Deutschlands und Englands in der Venezuela-Anaeleaen-

von

Cement-Werke.

Sie6e«W»Ä'

Volitische Tagesschau.

IrenezmLa.

A>W

Äbtefit für Deyelchear Anzeiger Gießen. gtmfprrd)anid)lu6 Rr 51.

a-G^tie.

Ü2-.

1016 Nieder

täglich frisch.

Friedrich Noll,

-ofbLSer.

Tanz-Unterricht

Murr gefi. Anmeldungen für ui neuen Unternchtskursus nehuu h noch täglich entgegen. Prto«,, lklerrtcht für einylne uni uhrere Personen erteile ich n eher Tagegeld M Achtungsvoll

Zoseith Möhl, Luijlchm

Ein Berliner Luitarheiter schreibt uns:

Zement-Aktien, die schon in der vorigen Woche lebhaft gehandelt wurden, setzten an der heutigen Berliner Borte ihre Kurssteigerung fort. Mit Kanalplanen steht diese Höherbewertung nicht im Zusammenhang. Bekanntlich sind die Kanalprojekte m Preußen der Zementiirüustrie geradezu verhängnisvoll geworden, indem auf die erhofften Besteb lungcn hin Zementfabriken massenhaft gegründet wurden. Aber eine Konvention der Zement fad riken ist in Sicht, wodurch dem ruinösen gegenseitigen Preisunterbieten ein Ende gemacht würde. Außerdem rechnet man bei dem flüssigen Eeldstaude auf eine Belebung des Bau­geschäfts. In letzterer Hinsicht ist vor zu weitgehenden Erivartungen zu warnen, denn es verlautet bereits von neuen Lohnforderungen der Bauarbeiter. Daß sich die Führer der Arbeiterbewegung auf größere Ausstände einrichten, geht daraus hervor, daß zwischen den sozial- demokratischen Zenrralverbändeu ein Ka r l e l lv e r trag abgeschlossen sein soll, demzufolge mit streilenden Maurern m einem Orte auch die übrigen Bauarbeiter die Arbeit niederlegen, und umgekehrt.

S$i"F

Hals.

ST仫*-

' Vorstand

SA

^_7^bnkschv!ft betreffend die Entwicklung des Kiau-- nr^SebielS in der Zeit vom Oktober 1901 bis Oktober r ist uns heute früh auf den Redoktionstisch gelegt wor­den. Sie ist in der Reichsdruckerei soeben hergestellt wor­den und ist verlegt von Dietrich Reimer in Berlin. Sie ist mit einer Anzahl großer Karten und JllustrationsLeilagen ausgestattet und vereinigt wiederum die Vorzüge der Reich-

vommen von 1885 den Vertrag von 1867 aufgehoben habe, dn Frankreich das Recht zuerkannte, selbst einen Tell der Zölle zu erheben zur Bezahlung der ftanzösischen Schuld, dre, ftanzösische Regierung beabsichtige, diesen Vertrag unverzüglich wieder ins Leben zu rufen. Der Kanzler der französischen Gesandtschaft in Caracas hatte häufig Unterredungen mit Castro und dem venezolanischen auswärtigen Amt. Man nimmt an, die französischen Vorstellungen sollen ein Gegengewicht gegen dre Bestrebungen der verbündeten Mächte ab­geben.

^4?e ^stellt.

NV. 28 rltittwt «»glich anbei ©luiuigA.

Dem Dietzen er Anzeiger werden rm Wechsel mit dem vesflschn, Landwirt die Siebener Familien« Mltler viermal in der Woche be,gelegt.

Aotaliotvtorucf w. Ver­tag de, Brühl'schen Unlvers.-Buch- u.6lein- druckerei lPietsch Erbe«)

Deutsches Reich.

Berlin, 2. Febr. Ter Kaiser hatte heute eine Besprechung mit dem Reichskanzler und hörte später im Schlosse den Vortrag des Siellvertreters des Chefs des Zivilkabinetts. Zur gestrigen Mittagstafel beim Kaiser- paare war u. a. auch der Präsident des Reichstages Graf Balle st rem geladen.

. DieKruuzzig." spricht sich heute abend in einem Leitartikel für die Aufstellung von konservati­ven K a n d i d a t e n bei den kommenden Reichstagswahlen auch in solchen Wahlkreisen aus, in denen man von vorn­herein auf den Gewinn eines Mandats nicht rechnen kann.

Tie 31. Hauptversammlung deS deutschen Land­wirt sch a f t S r a t e s ist heute durch eine Ausschußsitzung ein geleitet worden, der morgen im Provinzial-Lanbeshause die erste Voll-Versammlung folgen wird.

Bremen, 2. Febr. Dem Chefredakteur derWcser- 3i&" Emil Fitger gingen aus Anlaß seines gestrigen 25. Redaktions-Jubiläums überaus zahlreiche Glückwünsche und Anerkennungen seiner schriftstellerischen Tätigkeit zu. Reichskanzler Graf Bülow telegraphierte: Dem Schüler und würdigen Nachfolger Gildemeisters herz­lichen Glückwunsch zur Vollendung des ersten Vierteljahr­hunderts reicher schriftstellerischer Wirksamkeit an einem der geachtetsten Organe unserer öffentlichen Meinung.

Dortmund, 2. Febr. Gestern wurde die 8. Jahres­versammlung des GewerkVereins christlicher Bergarbeiter Deutschlands eröffnet. Der Vorsitzende drückte die U e b e r e i n st i m m u n g der christlichen Berg­arbeiter mit der Rede des Kaisers in Breslau aus. Alsdann wurde an den Kaiser ein Huldigungstele­gramm abgesandt und eine Resolution angenommen, bie sich gegen die in den letzten Jahren erfolgte bedeutende Herabsetzung der Bergarbeiter löhne richM

Straßburg, 2. Febr. Im verflossenen Herbst beauf­tragte eine Versammlung klerikaler elsaß-lothringischer Vertrauensmänner ein Organifationskomitee, einen Sta­tutenentwurf für eine klerikale elsaß-lothringische Landes­organisation, welche demnächst ins Leben treten soll, zu entwerfen. Der von diesem Organisationskomitee ent­worfene Statutenen^vurs .vurde in sämtlichen in den letzten Wochen in den elsässischen Wahlkreisen veranstalteten

Auf Anfrage Bowens über die Absichten Vene- Der Vorstand des Hesfischea Bauernbundes

bitte um gleichmä ßige Behandlung aller Hrrschel-Offenbach) beschoß >^ner o" Friedberg am N ationen in Europa und Amerika, die seine Gläubiger 2 ^ebruau liattgehabten ^Mng, den von Großh. Regierung seien. Er halte an seinem diplomatischen Abkommen und oorgelegten GesetzentwurfDie Landstände" betreffend: jr'ilheren Abmachungen fest. Frankreich setzte das aus- Wir ersuchen die dem Hess. Bauernbund angehörigen und die lo,artige Amt Venezuelas in Kenntnis, daß, da das Ab-, ihm nahestehenden Landtagsabgeordneten, angesichts der bestellenden

.GenchtssaalE Lurt vlato; tüx den An- »etgenteiL Han« Beck.

SM

k- 8ttM M Jfj Kl

_ _____-

Zweites Blatt. 158. Jahrgang Dienstag 3. Februar ivyg

GiehenerAnzeigerS

° General-Anzeiger ** SC

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

Hier also wird der Spieß sehr niedlich umgedreht und y z w ~< w w wiv_, Lit ^?cuc clurwn einerVerhetzung der Städtebeoölkerung gegen die be-

^twicklung Kiautschvus nicht " ganz "befriedigend. "Daslheit 'eine ruhig'ere u7w ^sticher^Aufsasftmg^^«^ Interessen de§ Bauernstandes" geredet, während

~7nna:Was rn Kiautschou not tut" ist in den letzten gelangen wird, wie sie in der deutschen Presse weit über- umgekehrt von Seilen des Bauernbundes alles Erdenkliche Monareu mehrfach diskutiert worden, und zwar auf Grund wiegend von Anfang an geherrscht hat. geschieht, um die Landbevölkerung gegen bic Städter auf»

ben der einschlägigen Verhältnisse seitens Die Vereinigte Staaten-Regierung scheint mehr zuhetzenl Die Städter besitzen bekanntlich keine mit dem

ffÄ r AaU6iöUl Persönlichkeiten. Da von von der Deutschland unfreundlichen Stimmung im Bauernbunde zu vergleichende straffe Organisation und können x st? h -ran auf Kiautschou Lande angekranlelt zu sein, als dem Einvernehmen förder- schon aus diesem Grunde das Hetzaesckäft nickt betreiben

wiederiim der Löwenantell entfallt fast 12U Millionen lich ist, das vor Beginn der Venezuela-Aktion unser Ans- -- . 't .Y; yc§gqcga[i mcyr oeireiven,

dreiachtel Millionen Mark mehr als im Vorjahr, wärtiges Amt vorsichtshalber mit dem Washingtoner menc?a^ec -?U(^ lw. entfernteiten darauf, denberech- wird der Reichstag voraussichtlich den Etat einer scharfen nett über die zu ergreifenden Maßregeln herbeiaefübrt bat ^'9^de§Bauernstandes'entgcgenzuhandeln, trachten Prüfung unterwerfen, besonders die über 5 Millionen be- Die gestern mitgeteilte Depesche, die den Empfang des netten nn ®c9ented nach möglichster Eintracht mit der Landbeoölke- tragenden fortdauernden Ausgaben, die zum größeren Teil deutschen Gesandten Frhrn. Speck o. Sternburg durch Präsi-1 vunS unö gönnen ihr so viel als möglich, können sich aber Mllitärverwallung entfallen, also nicht im wirt- dent Roosevelt schildert, ist auf einen auffällig kühlen Ton ^me Terrorlsierung durch die Bauern nicht gefallen lassen,

schastlichen Interesse Verweudung finden. gestimmt. Roosevelt hat fein Wort der Erwiderung ge- unter der sie, wie männiglich bekannt, bei der ^usammen-

q? m dervorzuheben: Hunt)en, ajä der Gesandte die freundschaftlichen Gefühle setzung unseres Landesparlaments schon kurz genug kommen.

, .2^ ^m Derichtsjahre ist dn von -usiugtau ausgehende oeS, deutschen Kaisers zum Ausdruck brachte, sondern be- Wir können daher den oben ausdrücklick als rücksickis-

beutfche Eisenbahn bis zu dem ersten Kohlenrevier des Ichränkte sich darauf, den Gesandten zu bealückwünfcken" ooen ausövucruct» als ruckslchtS-

HinterlandeS fortgeschrllten und der erste Kohlen- wohl zu der Berufung auf den Poften - °unb die Hoff- ^npn neuen Feldzugsplan des Bauernbundes

schacht im Gebiets von Wech sien fertiggestellt worden, nung auszusvrechen, daß die Mission den Erfolg haben ? b C Stobte nut aufrichtig bedauern, und wollen die Die Denkschrift behält sich ein eingehendes Urteil über die möge, die Lözung der schwebenden Frauen herbeizuführen. Hoffnung noch nicht verlieren, daß es in der Kammer zu

Qualität der Kohle vor, stellt aber schon fest, daß die Kohle Der Empfang währte nur wenige Minuten. äGenn man einec verständigen Aussprache und zu einem versöhnlichen

einen größeren Heizwert als die japanische Kohle auch in sich erinnert, mit welcher Warme und Auszeichnung in unb für beide Teile gleich ehrenvollen und erfreulichen Aus.

den besseren Qualitäten besitzt, und daß sie sich der letzteren Berlin der amerikanische Botschafter Aufnahme gesunden Junge kommen wird.

insbesondere durch geringe Rauchentwicklung überlegen hat, dann fällt der Kontrast ins Auge. Es kommt aber eins

r zum anderen: Nach einer gestrigen Depesche aus Washing-

Werter wird hervorbehoben, daß auch in anderen lon entfalten mit einem Male die amerikanischen Behörden

Zweigen des gewerblichen und kaufmännischen einen fieberhaften Eifer in der Fertigstellung der im Bau Lebens sich eine selbständige, rasch ansteigende befindlichen Kriegsschiffe. Auf den W-erften soll Tag und Entwicklung zeigt. Von neuen Unternehmungen Nacht gearbeitet werden. Was bezwecken diese hastigen größeren Stils aus dem letzten Jahre sind zu erwähnen Vorbereitungen? Und was beziveckt die feierliche,fast osten- die Niederlassung einer Seidenindustrie-Gesellschaft, die mit lative Einweihung einer Schiffswerst, auf der ebenfalls dem Bau einer in großem Maßstabe geplanten Spinnerei bie Arbeit eine ununterbrochene sein soll? Am meisten bereits begonnen hat, und die Schaffung eines Hvchsee- auffällig ist aber das Angebot Argentiniens und Chiles in sischerei-Unternehmens. In Tsingtau selbst Eonnte im Be- Washington, den Der. Staaten die für diese Länder in richtsjahr zum erstenmale ein Dampsboot vom Stapel Europa im Dau befindlichen Kriegsschiffe käuflich zu über­laufen, tzas in allen Teilen in der Kolonie hergestellt ist. lassen. Die A^ence Haoas hatte gemeldet, Deulschland Die Handelsentwicklung des letzten Jahres zeigt einen Auf- habe der chilenischen Regierung vorgeschlagen, solck)e, leite chwung in der Einfuhr von Waren nicht chinesischen Ur- fertige, teils im Bau befindllche Kriegsschiffe zu kaufen, prungs. Die Ein- und Ausfuhr chinesischer Ware ist durch Das war natürlich eine tendenziöse Ausstreuung aber, >ie an der ganzen Küste und auch im Innern Schantungs wie man sieht, es ist ein Körnchen Wahrheit darin, nur ausgetretene Cholera beeinträchtigt worden. Doch zeigt daß eben die chilenische wie die argentinische Regierung die Ausfuhr aus dem Jmieru über Tsingtau im Stroh- den Augenblick für gekommen erachten, den Ver. Staaten geflecht- und Seidenhaudel beträchtlich gestiegene Ziffern, sich mit einem Hilssanerbieten nützlich zu machen. Man Im deutschen Schutzgebiete selbst ist die Cholera nicht epi- darf gespannt sein, wie das Washingtoner Kabinett diesen demilch aufgetreten. Dienst behandelt. Uns scheint, oaß die Situation ein

Auch sonst haben sich die gesundSeitlichen Ver- kritisches Aussehen bekommen hat, und daß alle hültnisse der Kolonie nach Angabe der Denkschrift er- Ursache ist, sowohl die Ver. Staaten wie Frankreich scharf fr e ul ich gestaltet und weisen eine weitere beträchtliche lm Auge zu behalten. Es sind allerlei Machenschaften- Besserung gegen die Vorjahre auf. Insbesondere ist Darm- im Merk. Das können die vereinigten Mächte sich nicht typhus, mit Ausnahme der nachweisbar auf Einschleppung gesalleu lassen, daß nun mit einem Male die an der von außerhalb zurückzuführende Erkrankungen im letzten Blockade nicht beteiligten Mächte die gleichen Rechte an Jahre in Tsingtau selbst in keinem Falle entstanden. Die Venezuela beanspruchen. Auf der anderen Seite ist die Denkschrift erwähnt, daß im Sommer des Berichtsjahres Venezuela-Affäre nicht einen kriegerischen Konflikt mit den Tsingtau bereits von einer Reihe von Badegästen von Ver. Staaten und mit Frankreich wert. Aus diesem schwie- außerhalb ausgesucht wurde, und hebt hervor, daß der rigen Dilemma den Ausweg zu finden, erfordert die ganze deutsche Hafenplatz zweifellos von allen Küstenstädten Mittel- Geschicklichkeit und Kaltblütigkeit der Leiter unserer aus- und Nordchinas die günstigsten Vorbedingungen wärtigen Politik.

hat, um auch nach dieser Richtung hin sich zu entwickeln. . 2ord Balfour, der englische Ministerpräsident, hat, Die Bautätig keit war sowohl auf dem Gebiete des bisher gerade keine besonderen staatsmännischen Eigen- Hafen- und Straßenbaues als auch des Hochbaues rege, schäften entwickelt. Man könnte mitunter wähnen, der Die umfangreiche Mole des großen neuen Hafens, die in altersschwache Lord Salisbury führe noch die Regierung. »der Kohlenverladung dienen soll, wird Voraussicht- Auch die parlamentarische Befürwortung des Zusammen- nächsten Sommer soweit fertiggestellt sein, daß als- 9^ns Englands mit Deutschland in Venezuela war von dann der erste Schiftsliegeplatz für die großen Ozeandampfer Seiten des Ministerpräsidenten so matt, daß sie sich fast vorhanden fein wird. Ein Schwimmdock ist bereits in toie eine Entschuldigung an ließ und demgemäß von den Deutschland in Bestellung gegeben. Als besonders er- Parteien behandell wurde. Man mag über Chamberlain freulich in gesundheitlicher und wirtschaftlicher Hinsicht denken, wie man will, man wird zugeben müssen, daß er werden die Fortschritte der Forstkulturen und eine ganz andere Sprache im Parlament geführt hätte. Ob st Plantagen hervorgehoben. Er ist eben das wird besonders klar jetzt, wo er fern

In organisatorischer 5-insicht ist die Begründung einer von London weilt die Seele der Regierung, die anderen Handelskammer und eines für die Angelegenheiten Minister einschließlich des Präsidenten treten ihm gegen» der chinesischen Bevölkerung bestimmten chinesischen Ko- über zurück Seltsam ersck)eint bei alledem, daß Cham- Mitees hervorzuheben. Als kultureller Fortschritt wird ver- berlain um die Venezuela-Affäre sich überhaupt nicht küm- »Lichnet, daß eine höhere Knabenschule staatlicher- wert. Erbeigräbt" sich in ^üdasrika und überläßt es [eite eingerichtet und die Errichtung eines Alumnats, in den Kollegen in London, zu sehen, wie sie zurecht kommen, dem auch Kinder aus anderen Orten Ostasiens ausgenommen das Absicht? Will Chamberlain sichkostbar" machen lverden sollen, in Vorbereitung ist. Eine höhere Müd- und die anderen Minister beim Volke in Mißkredit geraten che n s ch ul e ist von den Schwestern der katholischLN Mission lassen? Vom deutschen Standpunkte wäre ein englisches ins Leben gerufen worden. Für die chinesische Bevölkerung Kabinett mit Chamberlain als Chef noch nicht das schlech- kvirken die Missionsschulen und praktische Lehrlingsschulen, teste, bei ihm wüßte man wenigstens, woran man ist.

Verhetzung der S t ä d t e b e v ö l k e r u n g gegen die berechtigten Interessen des Bauernstandes, wie sie zurzeit noch durch die Freihandels- und Handelsvertragsvereins- Presse und die in meckantilisttschen Bahnen wandelnde National­ökonomie an den Universitäten betrieben wird,

L sich zurzeit der Vermehrung der st ä d t i s ch e n Mandate m E r st e r und Zweiter Kammer rücksichtslos zu widersetzen, jedoch aber

2. mit allen gesetzlichen Mitteln die E i n f ü h r u n g alk- gemeiner, direkter und geheimer Wahlen zurZweitenKammer begründet auf längerer Ansässigkeit im Großherzogtum Hessen herbei- führen z u Helsen.

i°ie 5U Ratten Pfl bc Brrtrq M m-ktll