Beweis der Achtung zu geben. Für die freuitblidui Wfc’ nähme sei der Prinz dem König Dunk schuldig. Aus d«
Märkte.
Telephonischer Kursbericht.
Frankfurt a. LL., 3. Januar
Der hiesigen Bäcker.
. 25
102.40
91.85
102.10
91.86
101.30
99.80
105.20
101.55
101.50
103.30
81.40
12180
44.60
66 .
U .
46
48
an** Die,
8% Mexikaner . .
4Vz'Vo Chinesen . . Electric, tichuckert . Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatabahn . Lombarden . . .
Gottbardbahn . . .
Laurahütte .... Bochum . . « » .
Harpenor ....
Tendenz: fest.
nschllst.
; des StadttheaterS, Frl. mitberm Redaktem Hein-
hrevmitgliede der Dov- t dec Priester Joann von . die ihm anläßlich dn >e Ehrung entrüstet zurück-
Gießen, den 2. Januar 1903.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler.
Hrotpreise
vom 4. bis 18. Januar 1908.
1903.
. 25.00
. 914.0
. 81.50 . 97.30 . 217.90 . 191.90 . 136.80 . 146.70 . 159.70 . 149.40 . 16.60 . 179.00 . 218.75
. 182.50
. 170.50
Vermischtes.
♦ Berlin, 2. Jan. Ueber den Verlauf der Syl- desternacht hat die Berliner Polizei folgenden Bericht ausgegeben: Die Sylvesternacht ist im ganzen ruhig verlaufen. In der ganzen Stadt wurden nur 227 Festnahmen erforderlich, gegenüber 258 in der vorhergehenden Sylvesternacht. । Die Hauptmasse der Sistierungen (147 Fälle) erfolgte wiederum in den in der Nähe der Straße Unter den Linden gelegenen Stadtteilen.
♦ Frankfurt a. O., 2. Jan. Der „Frankfurter Oder- Zeitung" zufolge wurde der wegen Unterschlagung von Mk. 30 000 seit drei Wochen flüchtige Kassierer der Darmstädter Bank in Berlin, Gollnow, heute hier verhaftet.
* Breslau, 2. Jan. Wie der „D. G. A." meldet,
ist in Breslau unter dem Verdachte, gestern nachmittag seinen P/. Jahre alten Sohn erschlagen zu haben, der Schiffer Zote verhaftet worden. Zote und seine Frau sollen dem Trünke ergeben sein. Das Kind ist durch Schläge auf den
Beim Einkauf yon Knöterioh-Thee und -Bonbons achte man auf den Bussen. Siehe heutige Annonce. 98
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Getreide. Die Stimmung blieb auch! während dieser Woche anhaltend fest; die Forderungen von Amerika mid Rußland sind bei tleinem Angebot neuerdmgs hoher, cmcy Argentinien ist fest preishaltend, umsomehr, als. England schlank die Forderungen bewilligt. Dre Umsätze halten sich in engen Grenzen, wie stets vor der Jahreswende. Zrvggen. fest lerftc: sch. H-s-r: pr-ish°lt-nd matt: etwas 2te heutigen Notierungen Md: iiiedwrnter 2 loO, svanfaa 2 Mk. 12;; Süvrun. Heizen Mk. t-t-142 tarn Weizen Mk. 125-135; 3tu|j. RaggenMi. 104 ^Rns> FEer gerfle Mk. 95; Rufs. Hafer Mk. 105—125, -aplata Mais
3*/a% Reichsanleihe . . 3% do. . . .
3V,o/o Konsole . . . .
3°/o do
3*/t% Hessen . . . .
3% Oberhessen . . .
4% Oesterr. Goldrente . . 4'/,-6 Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente, . ,
4°/o Italien. Rente . . .
4*/,-6 Portugiesen . , < ßO/o Portugiesen. . . .
\% 0. Türken . . .
Türkenlose.....
4% Grieoh. Monopol.-Anl. 1471% äussere Argentiner
London, 3. Jan. Wie der „Daily Telegraph aus Gibraltar vom 2. d. M. meldet, verließ der Bruder des Sultans von Marokko, Mullah Mvhammed, welcher die kgl. Armee befehligt, am 27. Dezember Fez, um die Auf- ftandischen^anzugre^san^ ^erfltt)D veröffentlicht ein Schreiben des Akademikers Cotarelo, in welchem dieser sich als Urheber des Schreibens an die französische Botschaft bekennt, in dem die Wohnung der Familie Humbert mitgeterlt wurde Cotarelo erklärt in dem Schreiben, er werde die Belohnung von 25000 Franks zwischen den spanischen I Boli?.isten, dem Portier des Hanfes der Humberts und dem l Ausschuß des Vereins wohltätiger Frauen verteilen.
Barcelona, 3. Jan. Der Aus stand der Rollkutscher hat eine große Ausdehnung Angenommen. Die ^r-rlader machen mit ihnen gemeinschaftliche Sache. Zahl- 2che Mgriffe gegen Arbeitswillige haben stattgefunden. Äizei- und Militärpatrouillen durchziehen die Straßen. Cine Mzahl Verhaftungen wurden vorgenommen ^ Lissabon, 3. Jcui. Die Cortes wurden mit einer Thronrede eröffnet, in welcher der König seiner Genug- ttmuna Ausdruck giebt, feststellen zu können, daß die Be- 'wbungen zu allen Mächten durchaus freundschaftliche feien, ^ie Thronrede kommt sodann aus die Reise des Kronprinzen mr Mining des Königs von England zu sprechen, die unter- | Lrnm^ worden sei, um der verbündeten Nation einen
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richten.
sch en Technischen ffche Verordnung be. chschule München die r des Direktors und Rektor, Prorektor und >er Rektor den Titel , wisst ferner Bestim- tors durch den König )es Gesamtkollegiums. ^logischen Fakultät des lehnte euren Ruf an : Fakultät in Straß-
Trauben 00—00 Pfg.
Die Marktzeil dauert von morgens 8 Uhr bis nachmittags 2 Uhr. Gegenstände des Wochenmarktoerkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Sttmden der Marktzeit nur auf den dafür bestimmten und angewiesenen Verkaufsplätzen, also auch nicht im Umherziehen, feilgeboten werden.
> für die fugend, g zu selbständigem Erdenken. Ä)N Tr. B. gr. Oki eleg. geb. in : Meweg u. Sohn in ftlicher Jugendliteratur ücher jedoch, in denen ordnet und aufgebaut an zielbewuhter Früh- rivissenschaftlichem Er- kweckt, dürften bisher .lehren unb belehrend )toen
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utei-$8einbeim g ft rl“«* und Jooapn »n Ok*«’ ~ ^egen den pM, Nachrichten« ©ert. '.über die Breslauer estätsbeleidigung
Tabak. Im Laufe der Berichtswoche wurde im badi- jüngsten Reise nady Frankreich, England und Spanien feiert schen Oberlande der größte Teil des neuen Tabaks in der dem Könia, seiner Familie und der Portugiesischen Ncttiou •oA&ina» 92—96 Mk verkauft uud sind ieüt nur noch so viele Beweise von Sympathie erbracht worden, daß er
0'Wien, 3. Jan. Der ungarische Ministerpräsident von Szell trifft am Montag hier wieder ein, um mit Körber die Schluß-Redaktion der Aus gleich s-Pun kt atro n vorzunehmen. Sodann wird den beiden Parlamenten das wesentlichste Ergebnis des Ausgleichs mitaeteilt werden.
M e r a n, 3. Jan. Nack) hier ein getroffenen Meldungen wird der Kronprinz von Sachsen, falls es der Gesundheitszustand des Königs zulätzt, demnächst mit seinen fünf Kindern zu längerem Aufenthalt hier eintreffen.
Belgrad, 3. Jan. In gantz Serbim herrscht dauernd starker Frost bei heftigem SchneefaL Verbindungen sind vielfach unterbrochen. Ber Risch wurden eine Anzahl Schiulkinder erfroren aufgefunden.
Car acas, 3. Jan. Zahlreiche RegierungStrutz« ven sind nach; dem Tugtale abgegangen und zwar gegen die Insurgenten, welche auf Caracas marschieren. DaS unter englischer Flagge in La Guair« eingebrachte venezolanische Kanonenboot „Salvador"' ist nach Trinidad abgegangen mit 7 venezolanischen Schoonern im Schlepptau.
gern seine Genugthuung sowie Tank dem Präsidenten Loubet und den Königen von England und Spante« ausfpreche. Der König erinnert sodann daran, daß Portuaav dem Protokolle der Mäcbte in Peking zugesllmmt habe. China habe sein Zollregime um Macao geändert. Den Cortes werde die Konvention hierüber zur Prüfung zugehen. Auch andere Vorteile seien Portugal zugestanden worden, durch die der Bau einer Eisenbahn erleichtert werde, welche Macao mit den Handelszentren Chinas verbindet. Die ^ronrede zählt hierauf die Maßnahmen für den Wetter^ ausbau des Hafens von Laurenzo Marques sowie die xxxdxrt* nommenen Arbeiten in anderen Kolonien Portugals auf. Tie Tronrede fährt sodann fort: Tie Generalverhand- lungen der Inhaber der äußeren Schuld in Deutschlands England, Frankreich- Belgien und Holland Hütten der Konversion zugestimmt, welcl>e mit Genehmigung der CorteA> bereits in Ausführung begriffen sei. Mehr als vier Fünftel der Titres seien schon konvertiert. Die Lage des Wechselkurses habe sich sehr gebessert. Die demnächstige Erneuerung der Handelsverträge rate zu einer Revision der Zolltarife. Die Regierung würde die Konvertiort der Titres der inneren Sämtd in neue Titres insbesondere zur Konsolidation der scbwebenden Schuld beantragen. Zuur Schluß kündigt die Tronrede militärische Reformen an unv konstatiert den Fortschritt im militärischen Bildungsw^en.
Gibraltar, 3. Jan. Zwei englische Schlachtschiffe und zwei Kreuzer sind aus Malta hier eingetroffen. Der Befehl, Verstärkungen nach Mgericas, abgehen zu lassen, ist zurückgezogen worden.
W i e n, 3. Jan. Tas „Reue Wiener Tageblatt" etfäRrt von besonderer Seite: Am Dresdener Hofe bilde das Schicksal des zu erwartenden Kindes der Kronprinzessin von Sachsen den Gegenstand sorgfältigster Erwägungen. Es besteht die feste Absicht, das Kind sofort nach seiner Geburt an den sächsischen Hof zu bringen und es gleich den übrigen Kindern des Kronprinzen erziehen zu lassen. Man befürchtet den Widerstand der Kronprinzessrn, die vielleicht zu einer List Zuflucht nehmen, ja sogar vor Unterschiebung eines Kindes nicht zurückschrecken würde, um ihr Kind ui behalten. Tie sächsische Geheimpolizei erhielt die strengste Weisung, in Genf in dieser Beziehung im größte Wachsamkeit zu üben. ... L .. t .
Wien, 3. Jan. Dre an gekündigte Rerfe des beut * , schen Kronprinzen nach Petersburg wird an offizieller । Stelle in Wien mit dem Empfange des Grafen Lamsdorff । in engen Zusammenhang gebracht. Es wird erklär^, durch । die Reise ist der Beiveis erbracht^ daß Lamsdorfss Mission ' keinerlei Verstimmung zwischen Berlin und Petersburg her-
Neueste Meldungen,
vrigtnaldrahtmeldungen des Gießener Anzeiger.
Berlin, 3. Jan. Gestern morgen wurde der Restaurateur Alich auf der Waisenbrücke von einem jungen Manw Namens Otto v. MansD) «aus Rache ü b e r f a l l e n und durch zwei Revolverschüsse so schwer verletzt, daß er bald daraus verstarb. Ter Thäter wurde verhaftet.
Krefeld, 3. Jan. Die in Bonn verstorbene Frau Franck vermachte ihrer Vaterstadt Krefeld ihr gesamtes Vermögen im Betrage von 400000 Mark zu wohl- ^^rfäben, 3. Jan. Bei eintretender Nacht schien fufji der Zustand des Kranken zu verschlimmern. Er wurde von Fieber befallen, sodaß Geheimrat Fiedler nach gegen 10 Uhr abends zugezogen wurde und fast zwei Stunden am Kranken- i lager verbrachte. Durch das neu hinzugetretene Freber ist eine weitere Kräfteabnahme unverkennbar geworden. Tre Auftiahmefähigkeit von Nahrung hat sich nicht werter gehoben, die Hust en an fälle zeigen keine Abnahme. Von anderer Seite wird dem genannten Blatte noch berichtet: Tie Herzthätigkeit vom König ist geschvächt. Die Arterien sind etwa» verkalkt und ein geringes Emphysem macht ich bemerkbar. Ter Puls setzt zuweilen aus.
Dresden, 3. Jan. Nach einem Telegramm erschoß sich in Monte Carlo der Leutnant Axel Oßmann vom 2. sächsischen Grenadier-Regiment. Das Motiv zur That ist I unbekannt. n, $ $er Karlsruher Korrespondent der „Münchener Reuest. Nachr." erfährt von zuverlässiger Seite, daß in Beamtenkreisen in bestimmter Werse das Gerücht auftritt, ein von allen Ministern unterzeichneter Antrag aus Zulassung von Klöstern liege zurzert dem Großherzog vor. (Klingt sehr unwahrschernlrch!)
Freising, 3. Jau. In einem Anfälle von Gerstesstörung erschlug am Neujahrstage erne 43jahrrge Wüwe ihre fünf Kinder im Alter von 4 bis 11 Zähren mrt einem Belle. Die Frau wurde in eine Irrenanstalt ge-
gericht nicht eine 1 .
Diebstahl, da die Sachen sich _
an tut Gewahrsam des Wirtes befunden hätterr, und das Mädchen sie hieraus unredlicherwer.se weggenommen hätte.
Tie Laftung der Beamten für unrichtige Aus- kunftöertellung hat das Reichsgericht kürzlich in einem bemerkenswerten Erkenntnis für Rechtens erklärt. Zollbeamte hatten, ohne dazu verpflichtet zu sein, eine Auskunft er-l haben, so hätten Haupts teilt, die aber unrichtig war und dem Empfänger Schaden Preise angelegt werden zufügte. Tas Reichsgemcht entschied, daß die Beamten per- 1 ' sönlich für diesen Schaden aufzukommen hätten, indem eS, erziel , der „Köln. Ztg." zufolge, auöführte: Allerdings setze der kanten dür § 839 des Bürgerlichen Gesetzbuches ein amllicheS Handeln, gemacht h> — Thun oder Unterlassen — des Beamten voraus; eine Handlung, die derselbe nicht in Ausübung seiner amtlichen Funktionen, lediglich als Privatmann, vornehme, oder die ihrer Natur nach, gar nicht in den Bereich seines Amtskreises fälle, sei keine Amtshandlung. Aber im gegenwärtigen Falle liege fctine Amtshandlung zweifellos vor. Tie Auskunft sei erteilt von dem ^Hauvtzollamt", also von der Behörde, bei der sie auch der Kläger erbeten hatte. Tie von dem Beamten unter amtlicher Autorität erlassene Kundgebung begründe dessen Verantwortlichkeit gegenüber der Dienstbehörde und auch gegenüber dem beteiligten Tritten. Das staatliche Interesse und der öffentliche " verlangten, daß nicht ein unrichtiger Bescheid amtlich werde, und dem um V* über — im Sinne des
sei der Beamte verpfllchtet, zwar nicht dazu, Antwort zu 84
geben, aber wenn er solche als amtliche Auskunft gebe, 50— .v VIB.,, — ..o..— : ■
ihn richtig zu bescheiden. Eine Amtspflicht, die Änftage Stück00-00., ^roiebefn‘^3^«
zu beantworten und darauf Auskunft zu erteilen, habe nicht Lrter 18 Pfg. ^^Aepfel per Pfd. o—00 Pfg., m Korben Pfg. bestanden. Daraus ergebe sich aber nicht cnufy daß e3|Xrau jener Behörde und dem Beklagten untersagt gewesen sei, die erbetene amtllche Auskunft zu erteilen; es sei auch undenkbar, daß es den preußischen Zollbehörden verboten
sein sollte, die an sie von Interessenten in Zollsachen ge
richteten Anftagen zu beantworten.
Kopf getötet worden. .
• Paris, 2. Jan. In einem Wagenabteil beS m der Nei-jahrsn-icht von hiernach der belgischen Grenze abge. gangenen Zuges befanden sich fünf Reisende, welche sich über Politik unterhielten. Plötzlich sprang e.ner der Re. enden aus und gab auf feine Mitreisenden zwei Revolver, schüfse ab, welch- einen derselben schwer verwundeten. Em Soldat warf sich dem Angreifer entgegen, es entstand em Handgemenge, wobei di- Streitenden gegen die Waggontür fielen, wodurch letztere sich öffnete, sodaß die an dem Kamp- Beteiligten in d-i» Augenblick aus b-m Wagen stürzten, a s der Zug in di- Station Noyan -inlief. Der durch den Schuß schwer Verletzte, sowie einer der aus dem Wagen gesallenen Reisenden wurden in ärztlich- Behandlung gegeben, während der Attentäter verhaftet wurde.
. Der Geldschrank als Diebes,alle. Bei einem in die Geschäftsräume der Firma Poensgen u. Heyer in Berlin verübten Einbruch hatten d,e Einbrecheri den Geld, schrank von der Wand gerückt und von hinten zum »er. sucht. Dabei stürzte der Schrank um und ftel dem 3™mer mann Ulbin auf die Beine, sodaß er einen schweren Knochenbruch erlitt. Sein Spießgeselle li-b 'hn NNi Stich. Durch das Jammergeschrei des unter dem Schrank U-g^d-n Spitzbuben wurden Hausdiener alarmiert, die den Mann aus seiner Lage befreiten. Er wurde dann als Gefangener m die nttec Schwiegersohn hatte in
ben letzten Tagen an einer Hauptstraße in Köln-Rippes eure sonderbare Schaustellung veranstaltet. Auf einem gerückten, mit der blauen Marke des VollziehungSbeantten beklebten Schrank las man die Inschrift: von
meinen lieben Schwiegereltern, in Köln. .. . . totraß«: J • •• • wohnend.' Daneben hingen die Photographien d s ^i^iunger Lebemann stellt seiner Zeitung den folgenden von seinem Schneider erhaltenen Mahnbrief zur Verfügung: „Wer war es, der im Sommer mich dazu zu bewegen wußte, Ihnen einen Anzug aus Kredit S" liefern? Sie, Herr A. Wer versprach mir hoch und heilig, bis zum 1. Dezember zu bezahlen? Sie HerrA. Wer war e , der nicht bezahlte? Das waren Sie A. Wer ist al^o em elender Betrüger und großer Lump? Ihr ergebener Hannen, Schneid erm elfter." ____
2 Kilogramm (4 Pfund) Schwarzbrot bei: Geara Dern IL, Gr.-Lmden 42 Heinr. Weber, Heuchelheim 44 Jakob Ap7eh Gosdorf . . 42 , Karl Post Wieseck. . . .44 ä Steinmüller, Gr.-Linden 44 „ Jakob Appel, Krofdorf W. Steinmüller, LcuiH-Göns 44 „ W. Lein, 5ilein-^mden W.' Weitzel, Lang-Göns . . 44 „
3 Kilogramm (6 Pftnid) Schwarzbrot bei: W. Fabel, Wieseck . . . 66 Karl Post, Wieseck ♦
2 Kilogramm (4 Pfund) Kornbrot bei: Jakob Appel Krofdorf . 42 W. Lein, Kleiii-Lmüen
Der Brotverkäufer:
Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern.
Gießen, 3. Stan. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butterpr.Pfd. 0,80—90,0Mk., Hühnereier 1 St. 8—10 Pfg., 2 Stck. 00—00 Pfg., Gänseeier 00—00 Pfg., Enteneier 0—0 Pfg., Käse vem v^^tu^>vr.Stck.5-8Pf.,Kasematte2Stck.5-6Pfg., Erbsen pr.Liter 21 Pfg., öfs^itlicke Dienst Linjenvr. Lster 32 Pfg., Tauben pr.Paar0,70-0 95Atk Huyiler pr. Sv m -L|entTr-I * ■2 00—1,20 Mk., Hahnen pr. Stück 0,80—1,40 Mk., Enten pr. Stuck amtlich erteilt tz'yg—2,60 Mk., Gäiise pr. Pfd. 58—70 Pfg., Ochsenfleisch pr. Psmid Auskunft eriucheuden Privaten gegen- i^g'P.-g Kuh-und Rindfleisch pr. Pfund 60-64 Pfg., Schweine- >es § 839 dem Tritten gegenüber — fleuch pr. Pfund 70—80 Pfg., Schweiiiefleisch, gesalzen, pr. Pfund ----- *• ----------- “ "eisch pr. Pfd. 68—72 Pfg., Hammelfleisch vr. Pfund artofseln pr. 100 Kgr. 6,00—0,00 Mk., Weißkraut per
Der answärttgeu Bäcker.
1 Kilogramm (2 Wund) Weißbrot bei: ^Pm TI Gr-Linden 23^» W.Weitzel, Lang-Gons .
L StenVmüller/ Gr.-Linden 24 v L. Steinmüller, Gr.-Linden 25 „ W. Sleinmüller, L.-Göiis . 24 , W. ^em, Kllin-Linden . 2A , W. Fabel, Wieseck . . . 2o a Karl Post, Wieseck ... 26 , Heinr. Weber, Heuchelheim 25 „
2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbwt bei;
Georg Dern Ist, Gr.-Linden 46^ W, Weitzel, Lang-GonS . . 60 , o Steinmüller, Gr.-Linden 48 „ Hemr. Weber, Heuchelheim 60 , W.Steinmüller,Lang-Göns 48 „ L Stemmuller, Gr.-Lmden 50 „ W. Fabel, Wieseck . . . o0 , W. ^n, Klein-Lmden . . 52 , ^atob Appel, Krofdorf . .50 „ Karl Post, Wieseck . . . 5 r
1 Kilogramm (2 Pfund) Schwarzbrot bet: ßum.o Dern II. Gr.-Lindert 21^ pch. Weber, Heuchelheim 22 , ® SteinSet/ Gr.-Linden 22 W. Sein, Kt/n-Linden . . 24 , W.Steinmüller, Lang-Göns 22 „
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1 (2 ” ) W-isbrot 26 , 3 , (6 , ) , TO ,
2 : (4 . M . 1 , g . j «Ebrot to .
hnt das hanseatische Oberlandesgericht dieser Tage adgs» r» t ML 109; Mixed Mais Januar-Abladrmg Mk. 96 per geben. Tas Dienstmädchen deS Besitzers etneS größeren Tonne cif Rotterdam.
Wirtschaftsetablissements hatte am Morgen nach einer Fest- *** F *"e' c*“ u"”
lichkeit beim Reinigen deA Saales einige Kleinigkellen/welche schen Oberlande der größte Teil des neuen Tabaks in der dem König, seiner Kamille unv oer porru von Gästen verloren oder zurückgelassen wcweu, an sich ge- Preislage von 22—26 Mk. verkauft und sind jetzt nur noch so viele Beweise von Sympathie erbracht nommen und behalten. Hierin erblickte das Oberlandes- einige Orte im Ried. Hanauer land unb im ©ü^tertal, gern seme« Genugthuung sonne ^ank bloße Fundunterschlagung, sondern einen die iedoch höhere Preise fordern, zu verkaufen. Der Tabak Sachen sich vom Moment des VeEerenS ist dort teilweise verhagelt und hat sehr viel unreife Ware ----- ~ auszuweisen. Mit dem Einwiegen her Neckartabake wird flott fortgefahren, doch fallen diese Tabake sehr schlecht auS, unreif, mangelhaft in Brand und teilweise schlecht abgehänat. Würden die Händler, die im Neckartale und im Overlande kauften, Zurückhaltung im Einkäufe beobachtet haben, so hätten hauptsächlich im Neckartale nicht so hohe D_:,D: müssen. In der Rheinpsalz ist es
noch sehr ruhig, da die Produzenten hoffen, höhere Preise zu erzielen, was wir sehr bezweifeln. Die Händler und Fabri- ' L Irften übrigens in diesem Jahre die Erfahrung gEuchr haben, daß, wenn man ruhig in den Einkauf geht, man viel Geld sparen kann und doch jeder genügend Ware erhält. In allen Tabaken sind uns Umsätze von Belang nicht bekannt geworden, es liegt das Geschäft hierin, wie alljährlich zum Jahreswechsel sehr ruhia In losen Pfälzer Rippen geschäftslos, lose feine 9—10 Mk., gebündelte 11 i biS 12 Mk.


