Ausland.
Wiedergeburt der hebräischen Sprache in den
ßer
falls freistehenden Verwaltungsgebäude. Sie ist nach den Entwürfen des Oberbaurats Klingelhösfer erbaut und vorläufig zur Ausnahme von 440 Siechen aus der Provinz Starkenburg eingerichtet.
Darmstadt, 31. Okt. Heute fand in der Dornberger Fasanerie Hofjagd unter Teilnahme der hohen fürstlichen
abgesandt. Y
r. Eberstadt, 1. Nov. Nach und nach geht die Butzbach-Licher Bahn ihrer Vollendung entgegen. Wenn auch viele Wünsche unserer Gemeinde bei der Festlegung der Strecke unerfüllt geblieben sind, so erhofft man doch von der neuen Bahn einige Vorteile; darunter auch Ausnutzung der in unserer Gemarkung liegenden Salzquellen und Hebung der Braunkohlen, die sich hier vorfinden. Es haben bezüglich der Salzquellen bereits Verhandlungen stattgefunden, über deren Ergebnis aber noch wenig verlautet ist.
R. B. Darmstadt, 1. Nov. Die russischen Maje-
Schwimmbad 4280 Männer, darunter 908 zu 10 Pfg , 1171 Frauen, „ 251 „ 10 ,
Wannenbäder 1. Klasse 237 Männer, 70 Frauen,
Aus Htaöl und Kund.
Gießen, den 2. November 1903.
sd. Darmstadt, 2. Nov. (Eigener Drahtbericht.) Das Zaarenpar, Graf Lamsdorfs und das russische Gefolge besuchten heute heute vormittag den aus Anlaß des Todestages des Zaren Alexander III. in der russischen Kapelle staUgehabten Gottesdienst. Danach hatte Graf Lamsdorfs mit dem heute nacht aus Paris zurückgekehrten
** Personalrichten. Der Kreisumtmaun bei dem Kreiöamt Darmstadt Dr. Nikolaus Reinhart wurde zum Kreisamtmann bei dem Kreisamt Bensheim; dec Mmiste- rialsekretär beim Ministerium des Innern Leopold von Werner zum Kreisamtmann bei dem Kreisamt Darmstadt;! der Kreisamtmann bei dem Kreisamt Büdingen Dr. ^Arl- helm Neid hart zum Ministerialsekretär bei dem Ministerium des Innern; der Kreisamtmann bei dem Kreisamt Erbach Dr. Wilhelm Bernd eck zum Kreisamtmann bei dem Kreisamt Büdingen; der Kreisamtniann bei dem Kreisamt Alsfeld Rudolf Langermann zum Kreisamtnrann bei dem Kreisamt Erbach; der Ministerialsekretär bei dem Ministerium des Innern Hermann von Bechtold zum zweiten Beamten bei der Invalidenversicherungs-Anstalt „Großherzogtum Hessen" unter Verleihung des Amtstitels Amtmann"; der zweite Beamte bei der Jnvalidenversrcher- ungs-Anstalt „Großherzogtum Hessen" Amtmann Dr. Hermann Stammler zum Ministerialsekretär bei dem Mini-
, 2. „ 560 „ 401 „
Dampf- und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 153 Männer und 12 Frauen, Brausebäder 1345 Männer unb 220 Frauen. Die Personenwage wurde von 240 Personen benutzt, das Bad von 6, Personen besichtigt.
Klein-Linden, 1. Nov. Bei der Vorstandswahl des Turnvereins wurde der seitherige Vorsitzende, Brandenburger, zum 10. mal wieder gewählt, Turner Frei wurde zum 1., Turner W. Ufer zum 2. Turnwart und Turner Will zum Rechner gewählt. Schriftführer ist Jung, Kontrolleur Fr. Jung, Beisitzer Linker und Langsdorf.
n. Queckborn, 1. Nov. Der hiesige Krie gerv erein beging heute unter Teilnahme einer Anzahl auswärtiger Brudervereine sein 25jähriges Jubiläum. Mittags gegen 2 Uhr begaben sich die Festteilnehmer nach einem Umzug i durch den Ort nach dem neuen Schulhause, wo die eigentliche Feier vor sich ging. Nach einer Begrüßung durch Herrn Jost hielt Regierungsrat Dr. Heinrichs-Gießen eine Ansprache und überbrachte die Glückwünsche der Großh. Regierung. Zum Schluß seiner tiefernsten Worte überreichte der Negierungsvertreter die von Sr. Majestät dem Kaiser gewidmete Fahnenschleife und schloß mit einem brausend aufgenommenen Hoch auf Se. Majestät den Kaiser und Se. Kgl. Hoh. den Großherzog. Nach einem Gesang der Schuljugend dankte der Präsident des Kriegervereins für die erhaltene Auszeichnung und gelobte im Namen seiner Vereinsmitglieder unwandelbare Treue zu Kaiser und Reich. Pfarrer Franz- Queckborn beleuchtete die Entstehung und Bedeutung der Kriegervereine und ermahnte die Mitglieder desselben, stets ihrer Devise „Mit Gott für Fürst und Vaterland" treu zu bleiben; sein am Schluß ausgebrachtes Hoch galt dem deutschen Vaterlande, worauf die Nationalhymne gesunden wurde. Nach Beendigung der Feier begaben sich die Festteilnehmer in den Gürn ersehen Saal, wo sich unter Musik, Gesang und Tanz ein echt kameradschaftliches Leben entwickelte. Hier überbrachte noch Herr Ranft die Glückwünsche des Bezirksveceins Grünberg, und auf Vorschlag des Herrn Jost wurden an S. M. den Kaiser, sowie Kgl. Hoh. den Großherzog Dank- und Ergebenheitstelegramme
gcftern abend in der Turnhalle ab geh alten. Nachdem das Fest durch den Chor: „Schäfers Sonntagslied" ein geleitet worden war, überreichte Frl. Germann die von Mitgliedern des Vereins gestiftete Fahne unter Vortrag eines Prologs. „Wo man singt, da laß Dich ruhia nieder, böse Menschen haben keine Lieder", so begann Stadtverordneter Pirr die Festrede, in der er in kurzen markigen Worten hervorhob, wie sich der Verein gegründet und nach so kurzer Zeit seines Bestehens bereits in den Besitz einer Fahne gekommen sei. Sein dreifaches „Güt Heil", in das die Anwesenden kräftig einstimmten, galt dem weiteren Wachsen, Blühen und Gedeihen des Sängerchors. Herr Fr. Rumpf überreichte hierauf im Namen oes zweiten Tenors des Sängerchors einen Fahnennagel zur neuen Fahne. Was die Leistungen des Vereins anlangen, so herrschte allgemein die Ansicht,
„ . , daß der noch junge Verein in jeder Beziehung seine Schul-
*• Dr. Wallau bleibt in Lauterbach. Wir lesen digkeit getan hat. Die Chorgesänge, sowie die beiden Qnar-
in der Darmst 3tq."* tette wurden unter Leitung des den eigentlichen Dirigenten
Se" Kömcch Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst Musiklehrer Kasten vertretenden Musiklehrer Gern Hard geruht, 'am BL Oktober den Kreisrat des Kreises Lauterbach sehr schön zum Vortrag gebracht. Es war eine Lust, den Dr. Eduard Wallau unter Zurücknahme seiner Er» schöben Weisen zu folgen. Frl. Kratz, eine noch jugend- nennung zum Kreisrat des Kreises Bensheim aus ^che Sängerin, die durch einige Liedervorträge bei dem sein Nächsuchen in seiner bisherigen ien st- mitwirkte, erntete großen Beifall. Ihre sanft klingende stellung zu belassen, den Kreisamtmann bei dem wirkte überaus wohltuend. Auch die beiden Duette
Bensheim Kurt Eckstein, unter Zurücknahme seiner Ernennung sm und & C Kaufmann) wurden ernt zum müchtigung Sr Kgl. Hoheit bcS Grobherzogs wurde der chors »erlief schon, und wohl alle Anwcsmden werden be- Kreisrat Kurt Eckst ein nut Versehuug derKreisratstelle zu Bens- friedigt den Saal verlassen haben. Nach dem Konzerte heim bis auf weiteres beauftragt. wurde von Jung und Alt bis zum frühen Morgen noch
Wie uns von verschiedenen Seiten aus dem Vogelsberge fleißig getanzt.
geschrieben wird, soll Kreisrat Dr. Wallau in einem ** Gießener Volks bad. Im Oktober wurden Immediatgesuch Se. Königl. Hoh. den Großh erzog 9449 Bäder verabreicht gegen 8597 im September 1903 und gebeten haben, ihn in seiner bisherig en Amts stelle zu 7590 im Oktober 1902 ober im Durchschnitt auf den belassen. Maßgebend für diese Bitte an höchster Stelle ganzen Badetag 291 Bäder gegen 307 im September 1902 soll vor allem der Grund gewesen fein, daß Kreisrat Wallau 261 im Oktober 1902. Der Besuch hat sich wie folgt befürchtete, es möchte mit seinem Weggänge der Aufschwung, verteilt:
den die nationalliberale Partei mit Aufstellung seiner Kan- Schwimmbad 4280 Männer, darunter 908 zu 10 Pfg.,
letzten Jahrzehnten zu.
Belgrad, 1. Nov. Hier zirkulieren Gerüchte, daß kn der Hofkanzlei Briefe ans dem Auslande eingelausen I sind, in welchen über eine Verschwörung gegen den König Mitteilung gemacyt wird. Die Verschwörer hätten beschlossen, den Konak nachts in Brand zu stecken.
Peking, 1. Nov. Die chinesische Regierung ist wegen ; 'ungMukdens durch die Russen sehr beunruhigt.' Nach bei der Regierung ein gegangenen Meldungen besetzten 1500 Russen die Amtsgebäude, sperrten die Tore und vertrieben die chinesische Beamten. Tie chinesischen Befehlshaber in der Mandschurei haben gemessenen Befehl, in keiner Weise der russischen Regierung Widerstand zu leisten und alles zu tun, um Kollisionen au vermeiden. Die Umstände, die zur Wiederbesetzung Mukdens führten, sind folgende: Die Russen verwendeten einen Briganten als Ches einer irregulären Polizeitruppe, | bie sie in der AUmdschurei bilden. Die Chinesen verlangten wiederholt, Laß dieser ihnen übergeben werde. Vor kurzem kamen die Russen dem Verlangen nach. Der Brigant wurde von einem chinesischen Offizier ohne vorherige gerichtliche Untersuchung enthauptet.. h.,
Russen, daß der Offizr e r inner h a l b u n D ag e n hingerichtet würde, widrigenfalls Muldenbe.
setzt wichde. Das chinesische Auswärtige Amt erbot sich, den Offizier zu verbannen und verhandelte darüber noch mit dem russischen Gesandten, als die Meldung einging, daß die Besetzung erfolgt sei. Wie verlautet, haben die Chinesen die von den Russen gesetzte Frist mißverstanden.
Newyork, 1. Nov. Ein Gegenstück zum Frankfurter Arbeiterkongreß bietet die gestern tu Chicago erfolgte Gründung des Jndustriev ereins in Amerika. Derselbe will die Arbeitswilligen gegen den Terrorismus der Trades Unions schützen uni) den wirtschaftlichen Frieden zwischen den Arbeitgebern und Arbeitnehmern auf der Grundlage vollster Gerechtigkeit befördern.
die Verbind'img des Dortmünd-EmS-Kanals' mit der Weser hergestellt wird. , . I
c\n der letzten Sitzung der bereinigten Bwidesrats-! Ausschüsse für Handel und Verkehr und das Justizwesen ist die N0 v e 1 l e z n m Bö r s e n g e s e tz zu Ende beraten wor-1 den. Da verschiedene nicht unerhebliche Aendernngen an, dem im preußischen Handelsministerium ausgearbeiteten ] Entwurf seitens der Llusschüsse vorgenommen worden sind,^ so acht dieser zunächst an die Regierungen zur nochmaligen Begutachtung. In etwa 14 Tagen wird der Bundesrat sich mit der Vorlage beschäftigen bezw. sie verabschieden. Nach den jetzigen Bestimmungen gilt es als sicher, daß der Reichstag bei seinem Zusammentritt die Novelle zum Dörsenaesetz unter seinen Eingängen vorfinden wird.
— Wie die „Tagt. Rundschau" aus bester Quelle erfahrt, Vaden die Ministerkonserenzen zu dem Beschlüsse geführt, Dor den Handels vertrügen keine Steuervorlage an den Reichstag gelangen zu lassen.
।— Zu der Nachricht, daß ein G e r i ch t s a s s e s s 0 r in Mllitsch auf Anordnung des Justizministers von seinem Kommissorium zur Verwaltung einer R i ch t e r st e l l e deshalb entbunden sei, weil er als Schöfsengerichtsvor- sitzender in einer wegen Verbreitung sozialdemokratischer Flugblätter verhandelten Strafsache die sozialdemokratische Partei als den anderen politischen Parteien gleichberechtigt erklärt habe, schreibt die „Nordd. Mg. Ztg-"- „Von dieser Geschichte ist, soweit sie das Justizministerium betrifft, nur das eine wahr, daß dasselbe auf den Antrag des Oberlandesgerichtspräsidenten die Abberufung des Gerichtsassessors verfügt hat, und well er mit dem Amtsrichter in Militsch in solche per,onliche Gegensätze geraten war, daß das weitere Zusammenwirken bei bciSen richterlichen Beamten an demselben Gericht untunlich erschicm Zugleich ist bei der Abberufung ange° ordnet worden, dast der'Gcrichtsassessor für andcrweite Kommissorien zunächst nicht in Aussicht genommen werden solle. Bon den übrigen in her ote nanonau.oerme Vuu« •«„««...« ....... .......
^Karlsruhe, 31. Okt. Der den gestrigen Wahl- Befürchtung, die ihm von Seiten verschiedener Parteifreunde männer wählen zur halben Erneuerung des Landtags wiederholt ansgefprochen wurde. Man weiß in seinem Wahl- wurden Wahlmäuner gewählt für 25 Nationalliberale, 23 ^eise Herrn Dr. Wallau Dank dafür, daß er mit Hüitanfetzung Zentrmn, 6 Demokraten 2 Freisinnige,5 Sozialdemokraten, vielfacher Vorteile ein solches persönliches Opfer zu leistens 1 Konservativer und 1 Antisemit. bereit ist. — Se. Exz. der Herr Staatsminister soll den!
München, 31. Okt. Der Prinzregent verlieh an- Dr. Wallaus bei Sr. Kgl. Hoh. dem Großherzog läßlich seines Namenstages mehrere Ordensdeko-
As Verdienstordens der bayrischen Krone, dem Gesandten wurden an der Landes - Universität promoviert. Zum und bevollmächtigten Minister beim päpstlichen Stuhle, Dr. med.: Karl Ermes, approbierter Arzt aus Ehren- Freiherm v. Cetto das Großkreuz des Verdienstordens breitstem. Zum Dr. med. vet.: Fritz Tauchert, appro- vom Heiligen Michael, dem Ministerpräsidenten Freiherrn harter Tierarzt aus Pasewalk. Zum Dr. phiL: Friedrich von Podewils den Verdienstorden vom Heiligen Michael Tornau, Königl. Geologe und Bergreferendar aus Berlin, 4. Klasse und dem Kultusminister v. Wehnerden Verdienst- Heinrich Made, cand. math. aus Langen, Moses Fried- mdenvom^Helligen Nlichael. —--Ilündk'r^ cand. philos. aus Posen, Ludwig Ruhl, Lehr-
~ unb Alotte amtsakzessist aus Gießen, Willy Keiper, cand. ehern, und
Dem &aaOft& d°s ReMmaiin-omts, Bizc-bmi- Assistent am phykal.sch-chemischen Labaratarium zu G'eßen ralw Ti rvitz wurde die Erlaubnis zur Anlegung des "Ernennung. Zum Komgl. preuß. Bcrgasiessor von S. K H. dem Großherzog von Hessen und bei wurde Herr Petri aus Gießen ernannt.
Rhein'ihm verliehenen Großkreuzes mit der Krone des' - ----------h?™
Verdienstordens Philipps des Gvoßmütigen erteilt.
0 ** Philatelisten-Verein. Am Freitag abend wurde von Griechenland mit Gemahlin, der Minister des Aus-
eTMefer Konaresses I im Cafö Ebel eine Sektion des internationalen Philatelisten- wärtigen, Graf Lamsdorff und die übrigen rußqchen Wurden- 'scblüssen betreib Ost- Vereins zu Dresden gegründet. Unter den Alitgliedern dieser träger wohnten demselben bei. russische ^iserpaar fuhr Äft'ikiü "Die Unterhaltuug wendet sich Ln dem Stand Sektion werden grötzere Briefmarken-Auswahlsendungen zirku- mittags 12.1» Uhr nut Exir°zug wied« nach Wo ssgar en der Unterhandlungen mit der Türke! und zum Schluß bet llC£eu und jedem Liebhaber dieses ichünen Sportes ist Ge- zurück. Den Nach, ttag orbrach en d,e Furs^-ten e
• c < f ""---[eaenhed Geboten au billigen Preisen seine Sammlung zuNalls m Wolfvgarten, wohin pruig uno ^rinzepin
vttgrößern. Allwöchentlich sollen fortan Sitzungen statt- Karl von Hösscn aus Cronbcrg zum Besuch getomnien waren, vergrößern, au.uuuj > , Nm Ilbend wohnten sämtliche fürstlichen Herrschaften der
' »Aus dem Bureau des Stadttheaters. In Erstaufführung von „Boccaccio" im Hoftheater bei - D:e der moraiacn 4. Dienstags-Abonncments-Vorstellung gelangt neue Pr o v i n z, alp flege a n sta lt zu Eberstadt ist, nch- Alt-^eidelbcrg" zur Darstellung. Die gestrige Auf. dem schon vor einigen Tagen eme Besichtigung des herrlichen führung° dieses Stückes in Marburg von Seiten unseres Per- Baues durch die Provmzlalbeamtcn und die Aus chußmit. onats wurde mit jubelndem Beifall ausgenommen. Besonders glicder stattgefundcn hatte, am 1. November °^i>eU °rosf die Studcntensienen mit ihrem Jarbcnreichlum, sowie die und in Betrieb genommen worden, ^te Anstalt besteht in neue effektvolle Dekoration des zweiten und fünften Aktes zwei ifPT^ ben
übten große Wirkung aus. — Freitag den 6. November gelangt Friedr. Hebbels bürgerliches Trauerspiel „Maria >Magdalena" mit Herrn Linzen und Fräulein Hohl in den Hauptrollen zur einmaligen Aufführung.
** Ornnibusver tohr. Infolge Fertigstellung der Kaualisatiousardeiten auf dem Sellersweg fahren die Wagen der Linie B. (Bahlihof-Grünbergerftraße- nicht wie seither durch, die Südanlage, sondern Seltersweg, Sonnenstraße, Neuenbäne, Gartenstraße. — Die Wagen der Linie A. (Bahn- y hofstraße-Ntarburgerstraße) Verkehren nach wie vor durch Daraufhin verlmigten die die Bahnhofstraße.
' " c r - 1 ** Das 2. Stiftungsfest des San ger chors
desTurn Vereins, verbunden mit Fahnenweihe, wurde
London, 31. Okt. Aus Tientsin wird tyom1 31. Okt. berichtet: Die dritte Rate der von China an die Vereinigten Staaten von Amerika zu entrichtenden Kriegsentschädigung wurde heute an den amerikanischen Bevollmächtigten gezahlt, sodaß mit Einschluß der beiden früheru Abschlagszahlungen 75 Prozent der Gesamtfumme bezahlt sind. Die Zahlung der übrigen 25 Prozent ist für Dezember m Aussicht gestellt. England erhielt bisher nur 50 Prozent der ihm zustehenden Summe und bekommt mog- llcherweise weitere 10 Prozent im Januar. Die Verzöger- img in den Zahlungen beeinträchtigt das Gefchastsleben am hiesigen Platze sehr.
Parrs,,3l. Oft. Der Berwaftungsr-ck der Arbeiter- ,
börse beschloß die VeUvaltung des Äellen-Vermittelung^- c-^Em des Innern; der Regierungsassessor Rudolf Muel- Bureaus dem AllgemeinenAr'beiter-Verbande zu übergeben. I g en zum Kreisamtmann ccuannt. Durchs Ent-
Hierdurch wird die Lage bedeutMd ernster. Der General- ^oßh. Ministeriums des Innern wurde der!
verband der französischen fiudizierten Arbeiter umfaßl: die ^isamtmann Mueller bis auf weiteres mit Wahr-! meisten Syndikate des Muzen Landes, sodaß durch einen ! foer Stelle eines MinisterialsekretärS bei dem I
Beschluß desselben die ganze französische ^beiter-i Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirt- slchait zum Aus st an de veranlaßt werden konnte. Handel und Gewerbe beauftragt. — S. K. H. der
R om, 1. Nov. Der P a p st empfing ^ute den Maler ^oßherzog haben den ordentlichen Professor des Maschinen- Lippay, der em von ihm gemaltes Bild des PM^es uber-der Technischen Hochschule zu Darmstadt tzrch reichte. Der Papst beauftragte den Maler, drei Bilder sein Nachfuchen aus dem Staatsdienst ent-
anzusertigen, die für den deut scheu Kais er, den Kaiser! Der Lehrer an der Oberrealschule zu Offenbach
von Oesterreich und den Kaiser von Rußland bestirrrmt^ind ^^drich Goes wurde auf sein Nachsuchen unter An- unb demnächst durch besondere papslliche Delegierte aber- o.xonnuna seiner langjährigen treuen Dienste in den Ruhe- Pracht werden sollen. , , r, . ftanb bericht Ebenso der Lehrer an der Oberrealschule zu
gegenüber den un s a glichen Leid en vieier^zuoeu' T - - -
geradezu als Pflicht der Stammesßenossen betrachtet werden müsse, an deren Erlösung mitzuarbeiten und erkundigte sich nach den Verhandlungen des Baseler Kongresses.
namentlich eingehend nach den Bes^^"'"^ ri(,frptfa


