Gchalpratze Mbrefle für Devejchem «u-etger Gießen, ^rrvlprcchanschluß Nr. 51.
Nr. 357
Drlchetrrt tLgttch aufeet Sonntags
Dem Äretzoner Anzeiger werden im Wechsel mit dem Keffischen Landwirt bte Siebener Familien- blätter viermal tn der Woche dergelegl.
SlorattorrSdruct n. Verlag btt Brüh l'fchen llniverl^Bach- u.Stetw» btudem (Pietsch Erden)
Zweites Matt. 153. Jahrgang Montag 3. November 1S03
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Gießener Anzeiger«
** General-Anzeiger v
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
Ai« herrtige Aluminer umfaßt 10 Seiten.
Weodor Mommsen f.
Ein Prwattelegramm aus Berlin meldet uns, daß Theodor Mornmfen am Sonntag früh 8% Uhr in Charlotten bürg gestorben ist.
Theodor Mommsen hatte noch am 22. vorigen Monats jn voller geistiger Irische einer wissenschaftlichen Sitzung der Berliner Akademie beigewohnt. Kurz darauf war er schwer erkrankt. Am Freitag in den ersten Morgenstunden traf ihn ein Schlaganfall, der chm die linke Seite lähmte. Da der greise Gelehrte zugleich bewußtlos wurde, so hatten die behandelnden Aerzte (Mommsens Sohn und Geheimrat Dr. Volbbrth) nicht viel Hoffnung aus die Erhaltung des Lebens.
Mommsen war am 30. November 1817 geboren, also dicht vor der Vollendung seines 86. Lebensjahres. Bereits seit einigen Monaten kränkelte er, jedoch ohne daß er sich veranlaßt sah, seine gewohnte schriftstellerische Tätigkeit zu unterbrechen.
Jn den Jahren 1838—1843 hatte Mommsen in Kiel Rechts- und Geschichtswissenschaften studiert und lebte dann einige Zeit als Prioatlehrer in Altona. Nach wissenschaftlichen Reisen in Italien und Frankreich wurde er Redakteur der ,Schlesw.-Holst. Ztg." in Rendsburg. Im Herbst 1848 wurde er als außerordentlicher Professor der Rechte nach Leipzig berufen. Doch seine Teilnahme an den Ereignissen des „tollen Jahres" hatte schon 1849 seine Absetzung zur Folge. Er wandte sich nach der Schweiz und wurde 1852 ordentlicher Professor des römischen Rechts an der Universität Zürich. 1854 wurde er nach Breslau, 1858 nach Berlin berufen. 1874 wurde er ständiger Sekretär der königlichen Akademie der Wissenschaften. 1875—1882 gehörte er für den Wahlkreis Kottbus—Spremberg-Kalau dem preußischen Abgeordnetenhause, zunächst als Mitglied der Nationalliberalen, dann als einer der Führer der Liberalen Vereinigung an.
Seine ersten literarischen Publikationen waren kleinere Studien zur römischen Geschichte. Als Mommsen nach Berlin kam, faßte die Akademie den Plan eines „Corpus in- scriptionum latinarum“, mit dessen Ausführung Mommsen und Henzen betraut wurden. Das Werk zählt heute ca. 20 Bände. Sein Hauptwerk ist die „Römische Geschichte", die zu den bedeutendsten Werken der neueren deutschen GeschichtZ- schreibung gehört und Mommsens Namen weltberühmt machte.
Die Kunde vom Tode Mommsens erschüttert die gesittete Welt. Sein langes fruchtreiches Gelehrtenleben lang, in dem er allzeit nichts anderes sein wollte als „ein deutscher Professor", sodaß er alle ihm zugedachten Ehrentitel und Auszeichnungen stets abgelehnt hat, hat er den Kampf um die „voraussetzungslose Wissenschaft" geführt. Unvergessen bleiüt namentlich in Unrvecsitäts kreisen, aber oudji bei allen Liberalen sein vor ein paar Jahren geschriebener Brief über Universitätsunterricht und Konfession. Er sagte damals: „Es geht durch die deutschen Uni- versrtätskreise das Gefühl der Degradierung;
unser Lebensnerv ist die voraussetzungslose Forschung, die nicht das findet, was sie nach Zweckerwäaungen und Rücksichtnahmen finden soll und finden möchte, was anderen außerhalb der Wissenschaft liegenden praktischen Zielen dient; sondern was Logisch und historisch dem gewissenhaften Forscher als das Richtige erscheint, in ein Wort zusammengefaßt: die Wahrhaftigkeit. Aus der Wahrhaftigkeit beruht unsere Selbstachtung, unsere Standesehre, unser Einfluß auf die Jugend. Auf ihr ruht die deutschen Wissenschaft, die das Ihrige beigetragen hat au der Größe und der Macht des deutschen Volkes. Wer daran rührt, der führt die Axt gegen den mächtigen Baum, in dessen Schatten und Schutz wir leben, dessen Früchte die Welt erfreuen. Ein solcher Axtschlag ist jede Anstellung eines Uni Vers itätslehrers, dessen ForschMgsjreihert Schranken gezogen werden." Diese Worte Mommsens sind so llar, so bündig, daß man begreift, wie eine große Reihe Professoren ihm ihre Zustimmung öffentlich aussprach. Auch die Gießener Prosessorenschaft gab eine solche öffentliche Erklärung ab. Mommsen hatte seine Ausführungen an die Besetzung der Straßburger Geschichtsprosessnr mit Dr. Spahn angeknüpst. Damals gaben elliche Berliner Professoren, an ihrer Spitze Schmoller, dem preuß. Ministerialdirektor Althofs, dem Urheber dieser Ernennung, ein „Tevotionsessen", wie es Mommsen nannte.
Gegen Mommsen veröffentlichte damals Steward Houston Chamberlain einen Artikel. Ter greise Forscher lehnte es ab, aus diese persönlichen Angriffe zu erwidern. Er schrieb der „Boss. Ztg." mit der Heiterkeit, die seine Seele erfüllte: „Tie Unter,uchung über meine Altersschwäche überlasse ich doch wohl besser anderen Personen, zumal da ich gar nicht abgeneigt bin, dem Manne recht zu geben; man muß wohl ein alter Narr sein, um die Weltverbesserung zu betreiben." Und doch waren die Ausführungen Mommsens über die voraussetzungslose Forschung llar, jugendsrisch und schlagend. Mommsen hatte den Mut der Wahrhaftigkeit, offen auszusprechen: „Abgesehen von den theologischen Fakultäten ist der Konfessionalismus der Todfeind des Universitätswesens." Er kannte die Verhältnisse. Und sein Urteil sand neue Bestätigung in dem Augeirblick, wo er aus das Totenbett sank. Er konnte für seine „Weltverbesser- itr.g" keinen Erfolg mehr erhossen, so lange er lebte. Aber seine Arbeit wird nicht verloren sein, wenn auch die preuß. Generalsynode ihre Professorendebatte damit soeben geendet hat, daß sie mit allen, etwa 15 Stimmen, die Kombination der Anträge Manteusfel und v. d. Goltz annahm, dahingehend, ,pie Generalsynode habe mit Befriedigung gesehen, daß der Oberllrchenrat das hohe Interesse der Kirche bei Besetzung der theologischen Professuren würdige. Die Generalsynade gibt der Hoffnung Ausdruck, daß zu Professoren der Theologie nur Männer ernannt werden, welche im Glauben und Bekenntnis des Sohnes Gottes stehen."
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Kurz vor Schluß der Redaktion erhalten wir noch folgendes Telegramm:
Charlottenburg, 2. Nov. Der Kaiser sandte Frau Prof. Mommsen folgendes Beileidstelegramm: Mues Palais, 1. Nov. An Frau Prof. Dr. Mommsen, Charlottenburg. Schmerzlich bewegt durch Ihre Meldung vom Hinscheiden Ihres Gatten spreche ich Ihnen und den Hinterbliebene der Familie des Verewigten meine
herzliche Tellnahme aus. Gott der Herr tröste Sie in Ihrem schweren Leide. Die ganze gebildete Welt nimmt Teil an Jl)rem Verluste; hat sie doch in dem Entschlafenen chren eten humanistischen Gelehrten, den Meister der römi-
Geschichtssorschung und unübertrefflichen Organisator wissenschaftlicher Unternehmungen verloren. Was den Heimgegangenen aber mir besonders nahe gebracht hat, sind seine Verdienste um die Erforschung des Limes. In dankbarer Anerkennung seines Wirkens aus diesem Gebiete hatte ich bereits angeordnet, daß die Marmorbüste des großen Forschers von Künstlerhano gefertigt und aus der Saal- burg ausgestellt werde. Ich wollte ihn hierdurch zu seinem kurz bevorstehenden 60jährigen Doktorjubiläum eine Freude bereiten, jedoch hat er durch Gottes Ratschluß diesen Tag nicht mehr erleben sollen. Sein Bildnis aber wird der Nachwelt die Züge des sellenen Mannes überliefern, dessen Name für alle Zeiten ein Ehrenplatz in der Geschichte der deutschen Wissenschaft bllden wird. Gezeichnet Wilhelm R. — Vom Reichskanzler Grasen Bülow ging ebenfalls ein herzliches Beileidstelegramm rn seinem und seiner Frau Namen ein.
Deutsches Reich.
Berlin,!. Nov. Die Nachricht, KönigEduard habe Kaiser Wilhelm zu einer Besprechung der schwebenden Fragen nach London eingeladen und der Kaiser habe hierauf bereits geantwortet, wird als freie Erfindung bezeichnet. König Eduards Besuch in Berlin dürste kaum vor Frühjahr stattsinden.
— Reichsbank präsidentDr. Koch feiert morgen sein 50jähriges Amtsjubiläum, da er am 2. November 1853 im Alter von wenig mehr als 19 Jahren als Auskultator dem Kreisgericht in Kvttbus zugeteilt wurde; mit 23 Jahren wurde er Gerichtsassessor, und 1862 erfolgte seine Ernennung zum Richter in Danzig. Hier hatte er zuerst Gelegenheit, sich als Schriftsteller auf dem Gebiete des Handels-, Konkurs- und Prozeßrechtes auszuzeichnen und 1865 wurde er an das Stadtgericht zu Berlin versetzt, und bald darauf als Schriftführer der Kommission zur Ausarbeitung des Entwurfs einer Zivilprozeßordnung für den Norddeutschen Bund beigeordnet. Aus dieser Tätigkeit entstand der Kommentar zur Zivilprozeßordnung, den er mit Struckmann zusammen verfaßt hat. Nach Beendigung der Arbeiten der Kommission wurde Koch in das preußische Hauptbankkuratorium berufen und 1871 zum Geh. Finanzrat, Hauptbank-Justitiar und Mitglied jener Behörde ernannt. 1887 wurde für Dr. Koch die Stellung eines Vizepräsidenten der Reichsbank neu geschaffen und 1890 rückte er als Nachfolger des verstorbenen Herrn v. Dechend zum Präsidenten der Reichsbank auf. (ä wurde bald darauf zum Kron-Syndikus, Mitglied des Herrenhauses und Wirkt Geheimen Rat mit dem Prädikat Exzellenz ernannt. Die juristischen Arbeiten Kochs haben ihm den Ruf eines der feinsten Juristen verschafft.
— lieber die Ausgestaltung der Kanalvor- lä ge, die dem preuß. Landtage zugehen wird, liegen endgiltige Beschlüsse des Staatsministeriums noch nicht vor. Auf Grund eines Vortrages, den neulich Minister Budde dem Kaiser gehalten hat, wird die Vorlage einer neuen Umarbeitung unterzogen. Jn unterrich-- teten Kreisen wird angenommen, daß als erste Teilstrecke
Feuilleton.
Das erste Konzert der Saison 1903/04 brachte unserem musikalischen Publikum Genüsse von ganz besonderer Güte. Herr Musikdirektor Traut mann, der von dem Guten stets das Beste wählt und mit Vorliebe moderne Tondichtungen aufführt, ist auch gestern seinem Prinzip treu geblieben und hat drei hier nicht gehörte Novitäten den zahlreiche erschienenen Zuhörern geboten. Richard Strauß, dessen Symphonie in F-moll, opus 12, die Reihe der Vorträge eröffnete, wird überall, wo er als Komponist und als Dirigent auftritt, mit Recht der bedeutendste Donkünstler der Gegenwart genannt. Herr Musikdirektor Trautmann hat das sehr ansprechmde Wem mit voller Hingebung einstudiert und feierte damit, tote es nicht anders zu erwarten war, einen großen ^rrumph. In den einzelnen Sätzen lernten wir Strauß nicht nur .als großen Meister der Jnstrmnentatwn, sondern auch als einen Künstler kennen, der die musrkalychen Formen vollständig beherrscht und sich im ‘ührfbau seiner Symphonie als tüchtiger Contrapunktiter bewalM IM ersten Satz, Allegro ma non troppo, un poco maestoso beginnen gleich zu Anfang die Holzbläser mit dem Hauptthema, das im Weiteren von Instrumenten anderer Klangfarbe öfter wiederholt wird und im Verein mit erner Reihe von Nebenmelodieen in der geschmackvollen Instrumentation des Koniponisten dem ausmerrsamen Zuhörer ern herrliches musikalisches Bild entroUt Was von dem ersten Satz gesagt ist, kann im großen und ganzen auch von den drei folgenden „Scherzo presto — Andante cantabile — Fmale, Allegro assai, ruolto oppasionato gelten. Eine Zusammenstellung, die Strauß mit besonderer Vorliebe verwendet, ist das Ensemble von Streicherchor, Holzblaserii und Waldhörnern, das wundervoll klingt. Daß alle tue Schönheiten dieser F-moll-Shmphonie in hervorragender Weise zur Geltung kommen, ist in erster Linie das Verdienst des Lierrn Musikdirektors Trautmaim, der nichts unterlassen hat, die Ausführung zu einer vollkommenen zu gestalten o^che^e^i^nimer von Richard Wagner bearbeitete Ouvertüre zu „Iphigenie in Aulls", eine flott geschriebene und melodienreiche Komposition,
die aber nach! dem Anhören der Symphonie keinen großen Eindruck machte. Einen wirkungsvollen pompösen Schluß bildete das Vorspiel zu: Die Dieistersinger von Nürnberg von Richard Wagner. Auck> hier gebührt der Dank stlr die tadellose Aufführung, in der die verschiedenen Anklänge an Szenen aus der Oper selbst in schönster Weise zur Geltung kamen, Herrii Musikdirektor Trautmann, der auch diese Tondichtung mit der ihm eigenen Genauigkeit einstudiert hat. Gleiches Lob gebührt neben dem verehrten Dirigenten der durch hiesige und auswärtige Künstler verstärkten Negimentsmusik, die durch verständnisvolles Eingehen auf die Intentionen ihres Führers viel zum guten Gelingen des Konzerts beigetragen hat.
Als Gesangssolist war für den ursprimglich engagierten Baritonist Breitenfeld dessen Stimmkollege, Herr Kammersänger Weber von der Darmstädter 8)osoper, eingetreten, der mit dem Vörtrag von sieben Liedern der verschiedensten Stimmungen sich einen großen Erfolg erjang. Ein schöner, in allen Lagen wohlklingender Bariton, deutliche Textaussprache und große Fertigkeit im Atemholen waren die Hauptvvrzüge seines herrlichen Gesangs. Die Gesänge, die er sich zum Vortrag gewählt hatte, waren an erster Stelle nach der Synchhonie: „An die Musik" von Schubert; „Aus Deinen Augen fließen meine Lieder" von Rieß; „Der Hidalgo" von Schumann. Nach der Ouvertüre fang er an zweiter Stelle mit gesteigertem Erfolge die Lieder: „An die Nacht" von Lassen; „Dein Angesicht" von Schumann; „Zwei dunlle Augen" von de Haan und „Bald blick ich Dich wieder, mein Heimatschloß" — aus „Genoveva" von Schumann. Nach dem letzten Lied steigerte sich der Beifall des PubUllrms so sehr, daß sich der Künstler noch zu einer Zugabe: „Wenn ich in Deine Augen seh'" von Schumann, verstand. Vergessen darf übrigens nicht werden, daß auch Herr Trautmann nach der Symphonie durch dreimaligen Hervorruf ausgezeichnet wurde. Pr.
— Die fünfte JahresauSstellung der Frank- sur ter Künstler wurde am 31. v. M. durch Bürgermeister Varrentrapp eröffnet. Sie enthält 144 Gemälde, 22 Bildhauerwerke und 8 Radierungen. Ter uns vorliegeirde geschmackvoll ausgestattete, reich illustrierte Katalog laßt auf eine sehr interessante, künstlerisch bedeutende Ausstellung schließen, deren Besuch wir unseren Lesern empfehlen.
— Gerhart Hauptmann hat mit seinem neuen Schauspiel „Rose B e r n d" im Deutschen Theater zu Berlin einen starken Erfolg errungen. Im Wirttelpunll des Dramas steht ein schlesisches Aiädchen, das durch eine ^Verkettung von Schuld und schweren Schicksalsschlägen zum Kindesmord getrieben wird. Haupllnann verliert sich auch nicht ins Doktrinäre. Seine Gestalten smd festumrissen. Die Entwicklung des Dramas ist zwingeird, die Psychologie folgerichtig und der künstlerisch kraftvolle Wschluß hilft über Peinigendes hinweg. Die Ausführung des Deutschen Theaters war vortrefflich «
— Die Erben des verstorbenen Staatsministers Dr. Johannes von Miquel beabsichtigen, die hinterlassenen Papiere ihres Vaters, seine Briefe und Auszeichnungen zu veröfsentlichen. Sie richten an alle, die Briefe von dem verstorbenen Minister besitzen, das Ersuchen, sie im Original oder in getreuer Abscyrift an Landrat v. Miquel in Rathenow einzusenden. Auch die Deutsche Verlagsanstalt in Stuttgart, in deren Verlag die Miquel- schen Menroiren erscheinen werden, ist zur Entgegennahme bezw. Weiterbeförderung von Manuskriptsendungen bereit Für zur Abschrift zeilloeilig überlassene Originalyandschrif- ten wird volle Gewähr geleistet und baldige Rücksendung zugesichert.
Die Kunst des Jahres. Deutsche Kunstausstellungen 1903. (München, Verlagsanftalt F. Bruckmann.) Zum zweitenmal tritt die Verlagshandlung mit dieser Jahrespublikation vor die runstliebenden Kreise; das Werk gibt wiederum in übersichtlicher Form das Hervorragendste aus den diesjährigen Kunstausstellungen m vorzüglichen Reproduktionen wieder und bietet dadurch ein lebendiges Bild der fortschreitenden Entwicklung der Stuuft in diesem Jahre.
Likör-Automa t auf deutsch Die Redaktion der „Lusllgen Blättev' hatte rin Preisausschreiben zur, Verdeutschung des Wortes Likör-Automat erlassen. Hterauf sind, wie uns ans Berlin mitgeteilt wird, einige sehr originelle Vorschläge eingelaufen. Den ersten Preis erhielt der Vorschlag „Geistreicher", dann folgten: „Stummer Budiker", „Schnapferchen", „Likaill", „Schnapskuh". Auch eine nicht preisgekrönte Berdeusichung )'ci hier in Kürze erwähnt: „Branntweinvonsilbstohnebedrenun gn ach einwur f- einesgeldstücksvertäussvorrichtung".


