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Kolonialpoft
Auszug KUS dru StMrsalürsretzlstrr« der AtkdL Gltkeu. Aufgebote.
Am 24. Okt. Wilhelm Lotz, Vizefeldwebel dahier, und Anna Schuchard dahier. — 26. Heinrich Johann Gennö, Kutscher dahier und Elisabethe Zirkel, Dienstmädchen dahier. — Johann Ludwig Jakob Hengst, Kaufmann dahier, und Emma Friederike Noll, dahier. — Friedrich Wilhelm Heinrich, Kassierer dahier, und Lina Rupp, Dienstmädchen zu Hainchen. — Karl Friedrich Emil Hauß, Kaufmann dahier, und Anna Marie Luise Kurz zu Braun- fels. — 28. Konrad Malkomesius, Bremser dahier, und Luise Fay, Dienstmädchen dahier. — 29. Heinrich Arnold, Eisenbahn-Bureau- gehilse dahier, und Helene Elisabethe Katharine Gtar dahier. — Johannes Erdmann, Privatmann dahier, und Marie Plock, Köchin dahier.
Eheschließungen.
Am 24. Okt. August Otto Bertram, Schneider dahier, und Marie Oehler, Dienstmädchen dahier. — Wilhelm Wirt, Metzger dahier, und Barbara Eichmann, Tochter des Postschaffners Georg Eichmann dahier. — Peter Rosenbecker, Taglöhner dahier, und Wilhelmine Luise Hütter dahier.— Wilhelm Giesler, Schlosser dahier, und Anna Kalhariiie Schaub, geb. Sippel dahier.
Geborene.
Am 19. DEL Dem Geschäftsführer Hermann Will eme Tochter Minna Marie Frieda. - 22. Dem Kutscher Philipp Geißler eine Tochter Katharine Elisabethe Ewa. — 23. Dem Friseur Karl Muhl eine Tochter Frieda Henriette. — 24. Dem Zahnarzt Eduard Jäger eine Tochter. — 26. Dem Schriftsetzer Rrchard Emil Hugo Weber ein Sohn Karl August Hans. 27. Dem Bäcker Gustav Johann Henn eine Tochter. — Dem Feilenhauer Fritz Otto Alfred Liersch eine Tochter Ottilie Berta Luise.
Gestorbene.
Am 24. Okt. Hermann Theodor Dörr, 4 Monate alt, Sohn des Schlossers Theodor Dörr. — 25. Wilhelm Paul Forbach, 31 Jahre alt, Milchhändler dahier. - 26. Katharine Reichwein, geb. Dadt, 55 Jahre alt, Taglöhnerin dahier. — 2. Elisabeth Marie Johanna Schrödel, 26 Tage alt, Tochter des Hoteliers Hermann Schrödel. — 27. Heinrich Wellhausen, 46 Jahre alt, Gartner dahier. _
die Note der Ententemächte überhaupt nicht zu antworten, sondern sie wollen es erst auf einen stärkeren Druck ankommen lassen. Alle einflußreichen türkischen Kreise suchen den Sultan zu bewegen, entweder tue Note von vornherein abzulehnen oder sie nur, soweit sie das türkische Setbstgesühl nicht verletzt, anzunehmeu. Sie machen geltend, daß seine Stellung als Sultan und Walls unversehrt bleiben würde, wenn er etwa die Forderungen der Mächte nach einem verlorenen Kriege bewilligen müsse, während ein freiwillig eingeräumtes Kondominium des Auslandes in den türkischen Provinzen weittragende Folgen nach sich ziehen könne. Es kann als feslgestellt gelten, daß das neue Reformprvjekt tatsächlich keine Amnestie aus-
Franz Joses hat imIGvafen Tisza, dem Sohne des Ministerpräsidenten, der Ungarn am längsten, von 1875 bis 1890, regiert hat, endlicy den starken Mann gesunden, der es mit dem Dämon der magyarischen Obstruktion auj- nehmen will. Graf Tisza wurde am Samstag vom Kaiser in anderthalbstündiger Audienz empfangen, in der er Bericht über die Lage erstattete und die neue Ministerliste
Parlamentarisches aus Hesseu.
Die Vorstände der evangelischen Kirchen- und der politischen Gemeinde Buübach haben eine Vorstellung betreffend Umbau der dortigen St. Markuskirche an dre zweite Kammer gerichtet. Die Markuskirche, erbaut im frühgotischen Stil Ende des 14. oder Anfang des 15. Jahrhunderts, wird dermalen einem gründlichen Umbau unterzogen mit einem Kostenaufwand von ca. 70 000 Mk. Die Kirche besitzt gar kein Vermögen und diese bedeutende Summe muß durch Kommunalumlagen erhoben werden. Es wird dies der Gemeinde Butzbach um so schwerer, da sie verhältnismäßig nur klein, in der letzten Zeit sehr bedeutende Ausgaben bei Errichtung der städtischen Turnhalle und Realschule, sowie bei Verlegung der neuen Garnison und des Zellengesängnisses nach hier gehabt hat. Sie hat außerdem seit einer undenklichen Reihe von Jahren die Besoldungen für ihre evangelischen Pfarrer und Lehrer aus dem Kugelhaussonds aufgebracht und auch noch ihre Kirchensteuer bezahlt und ist dadurch doppelt besteuert gewesen, wie dies auch heute noch der Fall ist. — Mit Rücksicht nun darauf, daß die Stadtkirche für unser ganzes Land historisches Interesse hat, indem die Ueberreste des Landgrafen Philipp III. von Butzbach und einer beiden Gemahlinnen, sowie diejenigen des Prinzen Heinrich, des Sohnes des Landgrafen Ludwig VI. in dereil) en beigesetzt sind und im Hinblick auf den Umstand, )aß auch bei der Restauration der Stadtkirchen zu Friedberg, Oppenheim und Wimpfen kürzlich aus Staatsmitteln Beiträge geleistet worden sind, bittet man um einen Beitrag zur Wiederherstellung der St. Markuskirche.
Mehr als 200 Einwohner und die Gemeindevertretung von Ginsheim bitten die Kammer um Ablehnung des Gesetzentwurfs über die Lostrennung Gustavsburgs von Ginsheim.
Einem auf dem Landtag 1891/94 geäußerten landständi- chen Wunsche entsprechend werden die Ergebnisse der Staatsrentenablösungs- und Landeskulturrentenkasse, über die seit der Finanzperiode 1894/97 keine besondere Rechnung mehr gestellt wird, in die Veranschlagung und Verrechnung der allgemeinen Staatsschuld "mit ausgenommen, infolgedessen haben die Uebersichten eine we- entliche Veränderung gegen früher erfahren. Die Großh. Oberrechnungskammer hat die Uebereinstimmung der mitgeteilten Uebersichten mit den revidierten und abgeschlossenen Rechnungen der Großh. Hauptstaatskasse bescheinigt und zu den Erläuterungen der Regierung keinerlei Erinnerungen erhoben, auch keinen Anlaß zu weiteren den Ständen mitzuteilenden Bemerkungen gefunden.
Die eigentliche Staatsschuld hat zu Ende der Finanzperiode 1894/97 die Höhe von 146 471979.47 Mk. erreicht gegenüber einem Schuldenstand von 41317 027.05 Mk. zu Anfang der Finanzperiode. Die unverzinsliche Schuld weist eine Verminderung von 1201.85 Mk. auf, die verzinsliche dagegen eine Vermehrung von 105156 154.27 Mk., mithin hat im Lause der Iinanzperiode 1894/97 eine Vermehrung der gesamten Schuld von 105154952 Mark stattgesunden.
Ter erste Ausschuß der zweiten Kammer beantragt: Tie zweite Kammer wolle die Verwaltung der Staatsschuld in der Rechnungsperiode 1894/97 für gerechtfertigt erklären und die Ergebnisse derselben 1. hinsichtlich der allgemeinen Staa tsschuld mit einem am 1. April 1897 verbliebenen Passivstande von 146 471979.47 Mk. gegenüber einem Aktivstande von 8 399 472.2-- Mk., demnach mit einem Ueberschuß der Passiven von 138 072 507.23 Mk.; 2. hinsichtlich der Staatsrentenablösungsschuld mit einem am 1. April 1897 verbliebenen Passivstande von 4 860 988.09 Mark: 3. hinsichtlich der Landeskulturrentenschuld mit einem am 1. April 1897 vorhandenen Aktivstande von 489 371.89 Mk. gegenüber einem Pasjivstande von 470 910 Mk., demnach mit einem Ueberschuß der Aktiven von 18461.89 Mk. als richtig anerkennen.
schmerzlichen Läge. Auch Rußland hat Grund, die nahen Beziehungen zu Deutschland zu schätzen. Kaiser Wilhelm, der so tätigen und lebhaften Änterl an den Staatsgeschäften nimmt, ist aufrichtig bestrebt, dem deutschen Volke die besten Exister^bedingungen zu schaffen. Die wichtigste derselben ist die Wahremg des Friedens, darin ftimnit er mit der russischen Regierung überein. Solange die beiden Mächte diesem Ziele zustreben, unterstützt durch Oesterreich-Ungarn einerseits, Frankreich! und Italien! Midererseits, wird eine Störung des Friedens der europäischen Völker weder in Asien noch in Europa gelingen."
Es könnte als glückverheißender Umstand betrachtet werden, daß in dem Augenblick dieser erfreulichen Friedens- tundgebung sich im benachbarten Frankfurt kaum die Pforten hinter einer anderen deutschnationalen Friedens- kmidgebung geschlossen haben, die in der Zerrissenheit unseres sozialen Lebens ein neues schönes Moment der Versöhnung gebracht hat. In Frankfurt ist der Versuch geglückt, ein deutsches nichtsozialdemokratisches Arb eiterparlam ent zustande zu bringen, das in sachlicher und rücksichtsloser Vertretung der, Arbeiterinteressen in keiner Weise hinter den sozialistischen Verunstaltungen zurückblieb, dabei aber in seiner nationalen und monarchischen Gesinnung glänzend gegen den revolutionären Tamtam auf Sozialisten tag en abstach. Die bürgerlichen Parteien täten u. E. gut daran, wenn sie diesem Ereignis mehr Beachtung schenkten, als es im allgemeinen der Fall gewesen ist, Bisher kettete zahllose Arbeiter ihre Massenwirkung an die sozialistische Partei. Man erhofft von ihr nicht nur die Durchführung der Reformen zu gunsten der Arbeiterschaft, sondern die Herrschaft des Proletariats. In Frankfurt waren auch über V2 Million Arbeiter vertreten, und die deutsche Arbeiterschaft konnte dort sehen, daß die rücksichtslose Vertretung der Arbeiterorganisationen gewissenhaft besorgt wird, der nicht durch die persönliche Eifersucht der Führer das Rückgrat gebrochen ist, und die in ihrer nüchternen Beurteilung der Tatsachen mehr Aussicht hat, von der Gesetzgebung als vollberechtigt angesehen und beachtet zu werden, als die Sozialdemokratie, die in einem unerquicklichen Streit zwischen dem Chamäleon Mehring und dem ^Vorwärts" noch immer schmutzige Wäsche vor der Öffentlichkeit wäscht. So lange die in der Sozialdemokratie verkörperte Arbeiterbewegung ihre politischen Kinderkrankheiten nicht überwurrden hat, kann man es auch einem vorurteilslosen Manne, wie es der preuß. Eisenbahnminister Budde ift, nicht verdenken, wenn er in Danzig wieder die Konsequenzen hieraus ge- Kogen hat und jedem staatlichen Eisenbahnarbeiter mit Entlassung gedroht hat, der sich der Sozialdemokratie anschließt. Es gibt — das hat Frankfurt gezeigt — heute auch andere Organisationen, die die Arbeiterinteressen vertreten. Es • liegt also nur an der Arbeiterschaft, daß sich diese Organisation auch zu einer einflußreichen parlamentarischen Vertretung auswächst.
Erfreulich ist auch das Erscheinen des lange erwarteten Militürpensionsg esetz es, das wesentliche Verbesserungen für alle Chargen bringt und überdies den Zivib- beamten die angenehme Aussicht eröffnet, bald ebenfalls mit der Pensionserhöhung an die Reihe zu kommen. Sparsamkeit am unrechten Ort ist es freilich gewesen, daß man bei dem Passus über die Jnvalidenbezüge die Friedens- invaliden schwer hinter die Kriegsinvaliden zurückgesetzt und dem Gesetz hierbei keine rückwirkende Kraft eingeräumt haL Hier wird der Reichstag sich! der Benachteiligten annehmen müssen.
überreichte. Diese wurde vom Kaiser genehmigt. Das neue Kabinett wird morgen, Dienstag, vom Monarchen empfangen werden und sich Mittwoch dem Parlament vorstellen. Nach einem Budapester Telegramm der „Nat.- Ztg." scheint es, daß die Annahme des Militär-Programms seitens der liberalen Partei und der Rücktritt Apponhis vom Präsidium des Abgeordnetenhauses auf die äußerste Linke einen nachhaltigen Eindruck macht. Diese gibt zu, daß das Programm Tiszas einen großen Fortschritt in der Erfüllung der nationalen Wünsche bedeute. In der am Dienstag stattfindenden Konferenz wird die äußerste Linke einen endgiltiaen Beschluß fassen, der demnach ziemlich riedlich aussallen dürste. Das am meisten Erfreuliche an )em bisherigen Fortgang der Dinge ist, baß Oestreich einmal sein Prestige gegen Ungarn zu wahren gewußt und gezeigt hat, daß es sich von den Herren Magyaren nicht mit Füßen treten läßt. Nur durch Festigkeit ist auf Verblendung jener Herren, die nur in Schönthanschen Schwänken von bezaubernder Liebenswürdigkeit sind, Eindruck zu machen. Von Oesterreich aus wird ihnen llar gemacht, daß man mit Seelenruhe ibr Ausscheiden aus dem östreichisch-ungarischen Zollverbande mit ansehen würde. Nun werfen sie sich auf Deutschland und möchten deutsches Kapital nach Ungarn ziehn, das ihnen die fehlende Industrie schaffen soll. Ungarische Zapiere aber sind in den letzten Wochen bedenklich an der -örse gefallen und schon sind Fälle vorgekommen, wo man im Ausland ungarische Waren wegen ihrer zweifelhaften Herkunft zurückgewiesen HaL
Mährend Deutschland nach alledem recht friedlich in bie Welt schauen kann und weder von dem Unwetter in der Türkei, noch in Ostasien, noch in Marokko, wo Frankreich immer energischer vorzugehen im Begriff steht, noch auch in der dv min ik an i s ch e n R e p ub li k, wo wieder einmal große „Verwirrung herrscht" und mehrere Häfen geschlossen worden sind, unmittelbar berührt wird, muß der Zar noch immer mit der doppelten -Kriegsgefahr in der Türkei und in Ostasien rechnen. Der Aufschub seines römischen Besuches hat in Italien eine Ministerkrise heraufbeschworen, die noch ungelöst ist. G-io- litti hat mit den Radikalen gebrochen. Diese verlangten den Ausschluß von drei Kandidaten. Giolitti blieb aber fest und beschloß, sein Kabinett ohne die Radikalen zu bilden. Die türkische und die ostasiaüsche Kriegsgefahr wünschteber z.Z. noch an den halkyonischen Tagen im schönen hessischen Odenwaldesich erquickende erhabene Autor des Haager Friedensmanifestes wohl zu vermeiden. Und er versicherte deshalb in dem Handschreiben, das sein am Samstag abend nach! Darmstadt zurückgekehrter Minister Graf Lamsdorff in Paris überreicht hat, er erhoffe von dem französisch'-russischen Bündnis die tätigste Mitwirkung zur Erhaltung des Friedens. Voraussetzung ist aber dabei, daß Frankreich nicht allzusehr durch Liebäugeln mit England und Italien das russische Mißtrauen machruft und fest davon überzeugt bleibt, daß die Voraussetzung für die Friedensliebe des Zaren eben die ist, daß er seine Hauptzwecke in der Türkei und in Ostasien erreicht. Wie aus Paris gemeldet!wird, verlautet dort, daß das Arranae- ment Rußlands mit Japan darin besteht, daß beide Mächte die Souveränität Koreas unangetastet lassen, daß aber Rußland der japanischen Einwanderung nach Korea, soweit es sich> um Arbeiter und kapitalkräftige (Aemente handelt, keine Opposition machen will. Die japanische Kriegspartei ftndet dieses Zugeständnis allerdings noch unzureichend. — Die Pforte aber rüstet inzwischt weiter ab. Nach neuesten Konsularmeldungen aus Adri nopel ist dort der Befehl eingetrosfen, die Rediss zweiter Klasse im Bereich des 2. Korps zu entlassen. Man bleibt aber fortgesetzt gespannt über das Verhalten des Sultans gegenüber der Reformnote der Entente-Mächte inbetref' Maeedoniens. Die Türken beabsichtigen vorläufig au
Kerzerchlns
der neu immatrikulierten Studierenden an der Universität Gießem a. Theologische Fakultät.
I. Happel, Heubach i. O., Ludwigslr. 57.
K. Reichert, Nieder-Wiesen, Seltersweg 67.
b. Iuristische Fakultät.
H. Bichmann, Groß-Gerau, Goelhestr. 40.
O. Cordes, Mainz, Ludwigstr. 12.
L. Daudt, Rietz, Bleichstr. 36.
E. Eulau, Büdingen, Ludwigstr. 44.
W. Hill, Gießen, Ludwigslr. 27.
E. Krug, Worms, Alicersttr. 26.
P. Langenbach, Worms. Ludwigstr. 20.
K. Meisel, Darmstadt, Ludwigstr. 7.
H. Ateißinger, Friedberg, Bahnhofstr. 58.
Xi. Oppenheimer, Darmstadt, Wohnung noch nicht angegeben.
W. Orth, Darmstadt, Ludwigstr. 26.
I. Oster, Türkismühle, Bleichstr. 15.
O. Rose, Kleiu-Poley, Neuenbäue 16.
R. Siegelt, Wesel, Hoimannslr. 8.
P. Summel. Darmstadt, Stephanstr. 31.
W. Vogel, Dieburg, Grünbergerslr. 39.
H. Walter, Worms, Westanlage 10.
F. Weimer, Gießen, Ludwigslr. 7.
c. Medizinische Fakultät.
G. Becker, Med., Friedberg, Bleichslr. 37.
R. Bertsche, Trerhlk., Engeir, Ludwigstr. 40.
F. Bispinck, Ried., Liünsler i. W., Bleichstr. 27.
P. Blaiicke, Aled., Heirrsberg, Wilhelmstr. 8.
C. Capelle, Tterhlk., Recklillghausen, Löberslr. 13.
E. Dieckerhoss, Tierhlk.. Lichlertdors, Stephanstr. 15.
W. Dieterich, Aled., Flomborn, Goetheslr. 54.
I. Dützer, Aled., Alorsbach, Hillebrandstr. 2.
L. Faulhaber, Tierhlk., Aliltenberg, Frankfurterstr> 83.
A. Frolnme, Aled., Gießen, Bleichslr. 20.
H. Gebb, Aled., tülem-Karben, Klinikstr. 22.
W. Goetz, Aled., Osthosen, Aslerweg 52.
W. Goldmann, Zahlihlk., Laubach, Bahnhosstr. 63.
R. Grinibach, Aled., Waxweiler, Hillebrandstr. 2.
F. Haas, Aled., Köln, Crednerslr. 37.
B. Hasner, Tierhlk., Karlsruhe, Lonystr. 20.
W. Hahn, Tierhlk., Dresden, Franksurterstr. 72.
B. Hermjohanknecht, Aled., Ennigerloh, Crednerslr. 12.
F. Hertel, Tierhlk,, Wiesbaden, Reustadt 14.
G. Hellamp, Tierhlk., Beckacker, Goelhestr. 50.
B. Jungmann, Med., Alünster i. W., Ludwigstr. 59.
I. Klein, Aled., Hüslen, Bleichstr. 8.
K. Kleili, Aled., Heppenheim a. d. B., Liebigstr. 68
K. Klein, Aled., Gießen, Oslanlage 34.
G. Klepper, Aled., Alainz, Löberslr. 7.
W. Kuper, Med., Steele, Frarrkfurterstr. 62.
W. Langenkamp, Med., Waltrop, Crednerstr. 12.
A. Lingemann, Tierhlk., Bad Oeynhausen, Goechestr. 29.
G. Micke, Aled., Unna, Frankfurterstr. 63.
K. Nordalm, Med., Unna, Bleichstr. 8.
A. Otte, Aled., Ibbenbüren, Frankfurterstr. 43.
W. Panthen, Tierhlk., Zabern, Wohnung noch nicht angegeben-
Al. Ruben, Med., Alleiiessen, Liebigstr. 47.
W. Ruckel, Aled., Eller-Düsseldorf, Frankfurterstr. 36.
B. Ruppert, Tierhlk., Berlin, Stephanstr. 15.
P. Thaler, Tierhlk., Wulkersdorf, Frarckfurterstr. 21.
G. Bieten, Med., Berg-Gladbach, ^rankfurterstr. 58.
K. Boßschulte, Aled., Linz, Ebelstr. 23.
E. Weber, Aled., Fraiikfurt a. Al., Frankstivterstr. 72.
W. Wegener, Med., Frankfurt a. M., Klinikstr. 21.
I. Zange, Med., Elberfeld, Liebigstr. 55.
pflichtung ein viermonatiger Heimatsurlaub unter Belassung der Remuneration neben einer Reisebeihilfe bewilligt. Um die Tierärzte für die im Schutzgebiet ihrer harrenden Ausgaben besorrders vorzubereiten, wird ihnen vor der Abrerse Gelegenheit gegeben, auf amtliche Kosten an einem etwa zweimonatigen Kursus über Bakteriologie und Tierhygiene teilzunehmen. Die Teilnehmer erhalten während dieser Zeit Diäten.
Veterinärwesen in den Schutzgebieten. Mit der fortschreitenden Entwicklung in den deutschen Kolonien gewinnt auch das Veterinärwesen daselbst an Bedeutung. Besonders gilt dies für die Schutzgebiete Deutscb- Südweftasrika und Deutsch-Ostasrika, wo das tierärztliche Personal ständig vermehrt wird und wo daher sich tüchtigen Tierärzten, welche Neigung für den Kolonialdienst haben, die Gelegenheit zu einer befriedigenden und erfolgreichen Tätigkeit darbietet. Die Bedingungen, unter benen die Annahme von Tierärzten für die beiden Schutzgebiete erfolgt, sinb folgende: Die Bewerber müssen das vorgeschriebene Staatsexamen bestanden haben, und einige Zeit praktisch tätig gewesen sein. Sie müssen körperlich für den Dienst in den Tropen geeignet und etwa 30 Jahre alt sein. Unverheiratete Bewerber werden bevorzugt. Die Verpslicht- ungsdauer für Ostasrika unb für Sübwestasrica ift drei Jahre. Für die Ausreise sowie für die Hermreise nach beendetem Dienstverhältnis wird reichliche Vergütung und zum Zweck der Ausrüstung ein Betrag von 500 Mart gezahlt, der sich nach einjähriger Dienstzeit um weitere 500 Mart erhöht. In den Schutzgebteten roirb freie Wohnung uni» eine jährliche Remuneration von 7500 Mark sowie besondere Vergütung bei Dienstreisen gewahrt. Nach Ablauf der Dienstperwde wird bei vorheriger woUorer Vor-!
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