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02/05/1903 Zweites Blatt
 
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Samstag Ä. Mai 1903

153. Jahrgang

Zweites Blatt.

Nr. 102

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Ubrefle tüt Deoeschenr Anzeiger «leben, fr"nlprfd)anld)lu6Vlr 51.

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Uns wird sie Rede stehen, die Regierung. So haben vielleicht die erlauchten und edlen Herren gedacht, die

Sine neueUnfreundlichkeit".

Unser Berliner parlarneutarrscher Mitarbeiter schreibt enterm L Mai:

in Brest, Marseille, Nantes rc. vor).

Mentone, 1. Mai. Fürst Ferdinand von Bulgarien leidet an rheumatischen Schmerzen und muß das Zimmer hüten. Infolge dessen wurde seine Abreise noch verschoben. (Tie Krankheit kommt dem Fürsten angesichts der Vorgänge m seinem Lande sehr gelegen. D. Red.).

Rom, 1. Mau Ter ,Popolo Romano* giebt ein Ge-

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rücht wieder, wonach durch Vermittelung Delcastö'S ein Ein­vernehmen zwischen England und Frankreich getroffen wurde, auf Grund dessen Frankreich den westlichen Teil von Marokko als AuSdehnungSgebiet erhält, bie Seeküste aber unberührt bleibt.

Verschiedene Blätter fordern die Regierung auf, falls Oesterreich-Ungarn von den ihm laut Art. 26 des Berliner Vertrages zustehenden Rechte der Besetzung des ganzen VilajetS Novibazar Gebrauch machen sollte, sich rechtzeitig in Wien mit dem Auswärtigen Amte zu ver- tändigen.

Wien, 1. Mai. In der heutigen Sitzung des Ab­geordnetenhauses bringt Herzog (parteilos) den Antrag ein, daß die Juden nicht das österreichische Staats-

4>ie Heutige Kummer umfaßt 18 Seiten. egg==

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Näheres in der

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IKauu, der 3 ^al)ie aui Äaudureau und in Arbeit tätig war, lucht jen geringe Aergntunq. jen in der Lxp. >0-'^

Tüchtiger Schlosser rt Stelle. Ah. «ibcrt ld, Schanzensirape 2. sürjung.Mäbcheo,hit!. Leam/entochchÄnwiigö- uifin. Ronior. lla^mtntoreibenuiib ne erlernt u. gute twr- i(aiifin.9ud)iuhnuig, ^eMrechi. U.jjnwv c.vrMand^L^.ttv. »TttiuVtU sucht >, am lickten rn einem marvigeschäst. Cfi.imL Ib an die ^ped. d^ esMavchculuchN'U"^ erenieinen^annl'ev^ weiteren A^iidungm Ite b°i . Ofiedenu"!. ^peöitmOJöL^

au bet SonmagS.

Dem Greben er Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Sesslsch«» Landwirt dreitbteer Zamilien blätter Dicrmal in der Woche de »gelegt.

RolaIion-druck u. Ver­lag bet e t ü h l'schen Unioerl.-Buch- u-Glein- bruefetn lAiehch Erden) -iedakiion. LrpedMon und Druckerei:

steinjuQitt 23, iWW beit per |ojort gewchl. Oslaiilage 39, pan. Bin Mädchen, welche- i)tu kann, zu einem Ehepaar per 15. 2!a> rch Krau Hütten. Leltersmeg 67.

iraoes Hausmädchen, h jervieren Iqiiii, imbei |e p. 1. Qum eteUg. d. iberger, ÄeUersnjcfl*)?.

«erftn 1 Mai- Aus Basel meldet man: Der Lverialzuq mit dcm Kais-er ist von Straßburg kommend beute mittag 3 ähr 25 Min. hier eingetrossen und nach vollzogenem Ma chinenwechsel 3 lU)i 35 9?hiL toeiter ge- fabren Der Kaiser verblieb wahrend dreier Zeit im Wagen. 2er Bahnhof war polizeilich gesperrt. Eine große Anzahl Neugieriger hatte sich eingefunden.

_ Bei den Hoch-eitssestlichkeiten deS Großherzogs

bürgerrecht erlangen dürfen, im Ghetto wohnen, von Wehrdienst und öffentlichen Aemtern aus­geschlossen sein und einen großen Prozentsatz von ihrem Einkommen zahlen sollen, ferner keine höheren Schulen besuchen und an keiner Zeitung Mitarbeiten dürfen. Bei der Anfrage deS tschechisch-radi- taten Baxa über die Nichtaufnahme tschechischer Reden inS Protokoll kommt es zu stürmischen Szenen zwischen den Tschechisch-Radikalen und dem Präsidium. In der Beant- wortung der Interpellation Skedl betreff« der rumänischen Juden erklärt Ministerpräsident v. Körber, die gemeinsame Regierung würde vom Humanitären Standpunkte eine Verbesserung ihrer Lage lebhaft begrüßen.

Budapest, 1. Mai. (Abgeordnetenhaus.) Mi­nisterpräsident v. Szell reicht einen Bericht über die Ver­fügungen ein, welche er infolge der Nichterledigung der Ge- etzvorlage über das Budgetprovisorium bezüglich der Fort- ührung des Staatshaushalts getroffen hat. v. Szell, unter Toben und Fuß stampfen der Opposition ferne Rede fottsetzend, weist den Vorwurf der VerfaffungSverletzung zu­rück. v. Szell bebauert mit erhobener Stimme, daß ein Teil der Opposition die Redefreiheit so auffaffe, daß sie den Ministerpräsidenten nicht sich rcchtfettigen läßt gegen den Dorwurf deS VerfastungSbruchS. Da der Präsident die Ruhe nicht Herstellen kann, wird die Sitzung unterbrochen. Nach einer Pause setzt Szell seine Rede fort. Bald ertönt neuer Lärm. Der Präsident verliest den Paragraphen der Hausordnung, nachdem ein Ruhestörer, der trotz Ermahnung dabei beharr, eine Ordnungsstrafe erhält. Hollo, Gabriel und Ugron beschuldigen den obersten Rechnungshof der Verfassungsüberschreitung. Szell rechtfettigt den Rechnungshof. Neue stürniische Szenen, sodaß Szell nicht mehr zum Wott gelangt, worauf die Sitzung wieder unter­brochen und eine Pause angeordnet wird. Nach der Pause setzt der Ministerpräsident seine Rede fort, wobei der Lärm unausgesetzt fortdauert. Der Ministerpräsident kann minuten­lang nicht zum Wort kommen. Die Sitzung schließt unter großer Aufregung.

Arozetz Wo.ff vor dem Aerwaltungsgerich^Sof.

Originalbericht von unserem R. B. - Korresponbentrn.

Darmstadt, 1. Mai.

In der heute früh 9 Uhr fortgesetzten Verhandlung wurde zunächst der Beriet des Herrn OberlandesgericbtS- rat Hannen über die -wischen den beiden streitenden Parteien stattgehabten Erörterungen, namentlich der Kon­flikte Wolffs mit dem Ortsgerichtssekretär Kost, dem Direk­tor Dr. Kohler, dem Sparkasfenrechner Kumpf, den Orts­gerichtsmännern usw. zu Ende geführt. Tann begann das Verhör der für heute geladenen 20 Zeugen. Zeuge Fran- Schi ff-Offenbach, Dersorgungsanstaltsoerwalter daselbst, katholisch, sagt aus, daß sein Verhältnis zu Wolff anfangs ein seyr gutes gewesen fei. Er habe seine Stellung am 1. Januar 1900 übernommen und viel näheren Verkehr mit ihm gehabt. Im Herbst 1901 bemerkte er jedoch, daß er dem Wolff nicht mehr recht sei und dieser ihn durchaus weghabcn wollte. Wolfs habe in einseitiger Weise den Schwestern am Versorgungshause stets Recht gegeben und ihm im Februar 1902 gesagt, er, Zeuge, sei die Ursache aller Beschwerden. In einer späteren Besprechung habe er den Zeugen einenelenden Lügner" genannt Früher habe ihn Wolff aufgefordert, er möge für ihn günstige Artikel in die Zeitungen bringen. Wolfs hab« ihn auch gelegentlich eines gemeinschaftlichen Besuchs der Frankfurter Unfallausstellung ausgefordert, mit ihm in eineAnimierkneipe" zu gehn, Zeuge solle ihm auch nicht mehr als Botenden alten Richter", sondern emdralles Mädel" senden. Ferner habe ihm Wolff einmal gesagt, er müsse Rechnungen bezahlen und brauche Geld, 1000 Mark- der Zeuge sitze ja förmlich in Geld und könne ihm die wohl lechen. Wolfs bemerkte noch, er sei ja auch Schuld daran, daß des Zeugen Gehalt um 1000 Mark aus- gebessert worden sei. Zeuge bezog im ersten Dienstjahr 220U Mark neben vollständig freier Station für sich und seine Familie, vom Zweiten Jahr ab 3200 Mark. Wolsf habe ihn auck ersucht, in demGroßen Kolleg-Prozeß", der gegen denselben vom Äaf ier zu Offenbach eingeleitet wurde, zu seinen Gunsten zu sprechen und den sozial- demokratiscken Stadtverordneten Gregor Schmidt zu bestim­men, daß er nicht mehr Angriffe gegen ihn im Stadt- 1 verordnetenkollegium erhebe. Ter Beigeordnete habe auch ' Den der Verwägung des Armenhauses Naturalien, Eier, t, mi -ldig

' geblieben. Zeuge Hove deshalb bi« . je aus eigener Xafije gtßedi, Denn es wäre Wolff ooch unangenehm ge* , wesen, wenn in den Büchern dre offenen Posten gefunden

SletzeimAnzeiger«

yj General-Anzeiger v v

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

von Sachsen brachte der Kaiser, der die Königin 1 der Niederlande zur Tafel geleitet hatte, in feiner > markanten, packenden Weise folgenden Toast aus: ,

Auf Wunsch und mit Genehmigung Ihrer Majestät , bet Königin der Niederlande mache ich mich zum Dol- 1 metsch der Gefühle dieser festlichen Gesellschaft, um dem hohen Brautpaar unseren herzlichsten Glückwunsch zu Füßen zu legen. Dläae der Bräutigam die Braut treu ;

------ , ------ , , behüten und sie auf Händen tragen im Dienste der Minne im preußischen Herrenhaus den Ministerpräsidenten der Weise der alten Markgrafen von Thüringen! Die Grafen Bülow ersuchten, im Bundesrat dafür einzutreten,! Großherzogin tritt in die Reihe der Fürstiniien, der Nach- daß eine Kündigung der bestehenden Handelsverträge folgerinnen der heiligen Elisabeth, die ich selber mit SdOtz sowie der tünobaren Meisibegünstigungsoerträge, alsbald .u meinen Ahnen zahle. Alle Gefühle für das neuner-

erfolge. Aber die Regierung icheute sich nicht, dem ersten mählte Paar fasse ich zusammen in den Ruf: Gott segne,

-merz der Ablehnung im Rmä-stag heute den -werten scheue und behüte euch!"

hinHuzusügen; ja, sie verschärfte dieUnfreundlichkeit" Zm preufe. Abgeordnetenhause fand heute das ist die von agrarisä-er Seite gewählte Bezeichnung bjc Beratung des vom Herrenhause in abgeänderter Fasfung noch dadurch, daß sie überhaupt keine Antwort erteilte, »urückgclangten Gesetzentwurfes über die Befähigung sondern mit ostentativer Eile den Saal verließ, als Grafik den höheren Verwalt ungsdien st statt, von Finkenstein-Schönburg die Annahme des Kundigungs- Zentrum, Nationallibcrale und Freisinnige Vereinigung begehrens beantragte. Nicht ein einziger Regierungo-kom- krackten einen Antrag ein, in den g 4 bic vom Herren- mi|far blieb zurück; es war wie eine Flucht. Ei,enbahn-I gestrichenen Wortenach seiner Annahme durch die Minister Budde nahm ine offenbar vom Grafen Bülow aus- l Minister deS Innern und der Finanzen" wieder einzu­gegebene Entfernungsparole so gewisfenhaft, daß er feton fügen, der mit 164 gegen 130 Stimmen angenommen wurde, von seinem Platz aufsprang, als der bekannte agrarisä)«: Alsdann gelangte daS Gesetz mit dieser Aenderung zur Führer Graf Mirbach^orquitten sich anschictte, zur Ver- Annahme. Die gesamte Rechte- stimmte gegen das Gesetz, staatlichung der Lstpreußischen Südbahn das Wort zu er- ^ie Vorlage ist indes gescheitert, da eine Einigung greifen. Die Heiterkeit des Hauses über den Irrtum be- .Zischen dem Abgeordnetenhause und dem Herrenhause lehrte Herrn Dudde, daß der Moment noch nicht gekommen Zustande kam. Tie gemeinschaflliä)e Sitzung der beiden war, und ob der befreiten Sorge lächelnd verlängerte der Däuser des Landtages fand um 4 Uhr nachmittags statt. Minister seinen Aufenthalt noch um eine Weile. Kaum Verlesung einer königlichen Botschaft durch den Justiz- war der Abzug der Regierung erfolgt, da sprach Graf Minister wurde die Session als ge,chlossen ertiärt tzinkenstein feinBedauern" darüber aus, daß die Regier- Me verlautet, hat der preußische Juitizminister eine ung sich der Verhandlung dieser die Interessen Tausender ^reitS im Landtage angekündigte Verfügung erlafsen, berührenden Lebensfrage entziehe. Nachdem bann noch n^mach mehr alS bisher dringende Rechtsstrcitigkeiten etliä,e Männer mit Ar und Halm kundgetan hatten, daß während der GerichtSferien als sogenannte durchZufälligkeiten" ihre Unterschrift unter dem Antrag ns ach en zu behandeln sind und danach auch wäh- forlgcbltebcn sei, trat Graf Mirbach in die Schranken, ^nb dieser Zeit zur Verhandlung kommen sollen.

Er war trotz der empfangenen Kränkung so großmütig, der vor Den Neuwahlen zum Rciä)Stag, in der Regierung Den Beistand der Agrarier anzubieten:WirI Qcit vom 36. Juni, wird in Karlsruhe die Tagung wollen dre Position der Regierung in den künftigen Han- b(»r deutschen Ko lo nial g e s e l lschaf t abgchatten delSoerttagsoerhandlungen srärken". Nebenbei fordern bic werden.

jetzigen Getreidepreise gebieterisch, daß bie Landwirtschaft I Genosse" PSuS ist, wie erwähnt, kürzlich mit -wei auS ihrer traurigen Lage befreit wird. Jeder Tag sei lederen sozialdemokratischen Landtagsabgeordneten in ostbar, der die Landwirt,chaft aus der Misere der Caprivi- Des s au auf einem varlarn en tar is che n Abend des chen Handelsverträge herausbringe! Emen Zollkrieg anhaltischen Staatsrnrnisters v. Dallwitz erschienen und bei -rauche Deutschland nicht zu fürchten. Entschiedenen Wider- dieser Gelegenheit vom Erbprinzen in die llnterhalt- spruch erhob gegen die Forderung der Handelsvertrags- un0 gezogen worden. PeuS fuhrt ünVolksbl. für Anhalt" kundiauna der irühere preußische Landtmrtsä)aftsminister die Fürsten zweifellos noch auf abseh-

Dr. v. Lucius, Den freilich als Mitglied Der Regierung hcire Zeit wesentlich mitbestimmende Fak- Caprivi bie Agrarier im ungünstigsten Andenken toten in unserer ganzen sozialen und politischen Ent- Herr v Lucius machte interessante Mitteilungen, welche Wickelung seien und es der Sozialdemokratie darum vollauf Scluvierigkeiten seinerzett bei den gettenden Handels-\antommen müffe, auf diese Fürsten Einfluß zu Verträgen der 5 Mark-Getreidezoll im Reick)Stag bereitete, gewinn en". (Ob nicht selbst Herr Ulrich über diesen Wir waren sehr zufrieden, als das Zentrum ben o ©iart- naiDtn Scher- seines Kameraden lächelt? D. Red.) Zoll zugestand; das war das Aeußerste, was damals er- -------

rcidjbar wart'. Dr. v. Lucius erklärte die Annahme des I Wahl-Veweguug.

Antrags für einen Sch^g ins Wasser; die er un e en l «r £* e» 1. Mai. Erne VertrauenSmänner-Versammlung

Angriffen gegen benBuno ber Landwirte. F-Hr. von für Alzey-Bingen Rechtsanwalt Dr. Elaß.Mainz auf und Manteufsel, den man häufig als den Führer der gemäßigten zwar in Uebercmfhmmung mit dem Bauernbund. Von anderer und regierungssreunblichen Konservativen bezeia-net, fajlug I 5ite beablichtigte man, den Vorstand des landwirtschaftlichen heute einen recht kräftigen Ton an. Er tadelte die hßereinfi, Lichtenstein, auszustellen.

wie die Verbündeten Regierungen es abgelehnt haben, uni -------

Reichstag einer großen Partei auf ihre Interpellation zu I £eer und Flotte.

antworten", und versetzte der Rcgierunz^n^u^ch-n Der Bund-Sret beantragt bei der

Stick: Wenn die Interpellation von der Linken emgeorau)ii * -vtuu. /r , . ~ J.. .

worden wäre, dann hätte di-Regierung etfng geammoitet ®unbe6o«1amm(ung die N-ubewaffnung der F-Idartillerie mit Frhr. o. "Manteuffel schloß mit der Versicherung, daß teuic t>em von der Expertenkommission vorgelchlagenen 7,5 Zenti- parlamentarische Mehrheit für Handelsverträge auf Kosten meter-Rohrrücklaufgeschütz der Firma Krupp in Esten. Die Der Landwirtschaft zu haben fein werde. Grat Eulenburg- MunitionSwagen, Munition u. s. w. sollen in der Schweiz Prassen ermahnte feierlich die Regierung, den ihr von Lj^geftedt werden. Die bisherigen 56 Batterien zu sechs ben Agrariern gegebenen Rat zu befolgen. Sonst trage . ^Erden ersetzt durch 74 Batterien zu vier Ge- fie die Verantwortung. Zwei Oberbürgermeister, Die bofür roirb blc MunitionSdotatton für jedes Geschütz

treter Breslaus und Kölns, nahmen sich rn beredter uno iv erböbt. Die Versuche mit Feld»

Md£^bf?genmir|te" aüf b^ leiUn haubi^cn und Geb.rgsgeschützen sind noch nicht abgeschlosten.

Mätze de- Regierung hin-Sie sehen, wie die Regierung Tie Kosten der Neubewaffnung der ^eldartillene betragen über Ihren Antrag denkt" Da ertönte der im Herrenhaus 21 700 000 frxS., wovon 700 000 Frcs. aus dem Fonds noch nicht dagewrsene radikale Zivischenruf:Tie denkt bcn ©rfsg fluä dem Verkauf alter Waffen gedeckt werben überhaupt nicht!" Oberbürgermeister Bender-Breslau ver- während 21 Millionen aus der am 26. März be- setzte die Großgrundbesitzer in lebhafte Erregung durch cch^^nen 3proz. Anleihe zu decken sind.

Ausführungen, daß es Der Landwirt,chast nicht so schlechtf' .

gehe, wie behauptet wird. Der Verlust der HandelSverttage

würde die Brüte der Städte vernichten. Dann schkotz die ÄUöllUlv.

Debatte. Ter Antrag auf Kündigung der ^anbelöuertrage l * . . . m.

wurde wie zu erwarten war, angenommen. Beiläufig Paris, 1. Mai. An das Franzlskanerkloster m Nizza ftimmte auck der frühere Staatsminister von Bötticher, wurden gestern bie Siegel angelegt. Der Richter war de* der jetzige Oberpräsident von Magdeburg, dagegen. $lc gleitet von 150 Polizeiagenten und zwei Kompagnien deS unterlegene Minderheit hot die Genugtuung, dag Die S)inge ß c^^rbataillonS. Die Kapelle war mit Andächtigen ge- fo bleiven, tvie sie sind. Tie Regierung lehnt den un- nuc em em,jger Mönch war zugegen. Dieser weigerte erbetenen Rat ad, sie verzichtet <uy^bie ,^tarhing, r n* bie Kapelle au verlassen, man mußte ihn förmlich

tCW na** die Frauen warfen sich auf die Erde und mußten

antwortung . - einzeln von den Polizeisergeanten hlnausgetragen werden,

wobei drei Personen verletzt wurden. Verschiedene Der- yiUl|UJt3 Haftungen wurden vorgenommen. (Aehnliche Scherze kamen