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wegen Beleidigung, hat das Gr. Schöffengericht zu Gießen am 27. Oktober 1903 für Recht erkannt:
Die Angeklagte Heinrich Schwall Ehcfr. ist schuldig der Beleidigung im Sinne der §§ 185, 186, 200 R. St. Ges. Bs. und wird deshalb in eine Geldstrafe von fünf Mark ev. einen Tag Gefängnis sowie in die Kosten des Verfahrens, einschließlich der dem Privatkläger erwachsenen notwendigen Auslagen, verurteilt.
Gleichzeitig wird dem Pri- vätkläger die Befugnis zugesprochen, den entscheidenden Teil des Urteils auf Kosten der Angeklagten einmal innerhalb einer Woche nach eingetretener Rechtskraft des Urteils im .Gießener Anzeiger" (Annoncenteil) veröffentlichen zu laffen. 8928
Die Richtigkeit der Abschrift der Urteilssormel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urteils bescheinigt.
Gießen, den 4. Roo. 1903. (L.S.) gez. Do sch,
Gerichtsschreiber Les Großherzogl. Amtsgerichts.
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