Ausgabe 
1.9.1903 Zweites Blatt
 
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Dienstag 1. September 1903

Zweites Matt.

Iie heutige Wummer umfaßt 8 Seite«

so

(Nachdruck verboten.)

153. Jahrgang

jeder anderen Partei^ sie seien nicht imstande gewesen^ den NabionalsoKiaLAmus als etwas ParteiLLldendeS hin- zustellen. Die Gedanken, die sie vertreten, seien für die Sozialdemokpatie nicht ohne Nutzen gewesen, und ihr Ein­greifen in der Berusteinfrage sei keineswegs unbeachtet gedlreben. Mer es sei nicht erreicht worden, daß die Ar- beiterbevölkerung die Zukunstskraft in unserer Bewegung erkannt habe. Qualität an Menschen hätten sie besessen, aber die Quantität habe gefehlt, und an diesem Quantitäts­mangel sei unendlich viel zu Grunde gegangen, was sie hätten leisten können. Die Fortführung der Bewegung auf weitere fünf Jahre würde eine langsame und blutarme Geschichte geworden sein, eine Entwicklung kleiner Abbröck­lungen und kleiner Gewinne, deren Ende nichts anderes als in fünf Jahren ein Lag wie der heutige sein würde, aber dann nicht so wie der heutige, gesund und geeint durch den Kmnpf! Durch den Rücktritt des Vorstandes sei eine geschulte Leitung für die Fortsetzung der Geschäfte- nicht mehr vorhanden. Zur Sozialdemokratie gehen könne der Verein nach alledem, wie er entstanden sei, nicht. Tenn die Sozialdemokratie stehe dem deutschen Staatts- gedanken heute ebenso prinzipiell ablehnend gegenüber wie 1896. Mer das ist in diesem Sinne heute nicht vorhanden und wir Haden gesehen, daß wir als Konkurrent von außen her die Entwicklung nach dieser Richtung hin nicht be­schleunigen können. Die innere Entwicklung der drei Mil­lionen werde in der bisherigen Weise weiter gehen, als ein Prozeß, der M langsam gehe, als daß sie erwarten könnten, bis einmal die Sozialdemokratie Schiffe bewillige. (Heiter­keit.) Auch die soziale Stellung vieler Mitglieder müsse bei einem solchen Schritte unseres Vereins in Betracht ge­zogen werden. Am schwierigsten sei die Frage für die Ar­beiter, sie sind zju uns gekommen mit dem Bewußtsein, sozial aber nicht sozialdemokratisch zu sein. Wenn sie zur Sozialdemokratie übergehen wollten, hätten sie es längst getan. In der Mehrzahl würden diese mit zur FreisinnigenVereinigung gehen. Zur Resignation absolutester Art biete jedoch das, was sie erlebt hätten, reuten inneren Anlaß, deshalb empfehle er ihnen, den Weg des Anschlusses zu gehen. Es verstehe sich von selbst, daß sich der Anschluß nicht mit ungetrübtem Glücksgefühl voll­ziehe und nicht in dem Gefühl, daß man sich sehr glücklich gefunden habe. Mer wenn sie trotzdem dazu aufforderten,^ so werde das erleichtert dadurch, daß der Liedakteur Wein­hausen bei derNation" eintrete. Wt der Fusion würden sie politisch nie etwas anderes werden, als was sie ur- sprünglich beabsichtigt haben. Sie müßten mithelfen, daß außer der Sozialdemokratie noch eine Gruppe bestehe, die die deutsche Bildungswelt davor bewahre, daß sie nicht insgesamt in die Arme der Indolenz der Reaktion falle. Ten Gedanken aufrecht zu er­halten, daß die nationale Frage nicht aufgehört habe für den, der weniger als 1200 Mark Einkommen habe, den Gedanken, daß wir eine demokratische Entwicklung brauchen, wenn wir nicht schließlich ein Sklavenmeer auf der einen und eine übermächtige Kohlenseudalität aus der anderen Seite haben wollten, das müsse

Vereins.

Wir wünschen ihm, daß sich seine Erwartungen er­füllen.

Schließlich ist nody zu bemerken, daß nach MMuß der Verhandlungen zwischen Naumann und dem Vor­sitzenden des Wahlvereins der Liberalen, Schrader, ew Telegramm-Wechsel stattgesunden Hat-

Professor Lujo Brentano aus München wird dem Berliner Tageblatt zufolge nunmehr der fr eisinnig en Vereint g u n g als Mitglied beitreten.

Aas neue Iürstenhaus Kröach-Schönöerg und seine Stammgeschichte.

Politische Tagesschau.

Dererste Staatsmann" Rußlands.

Seit langem nicht sind die Urteile der hiesigen Presse auseinandergegangen, wie in Bezug auf den WeMel

Tetlr U Witiko: für .Stadt und und ,GertchtSfaal*r August Götz: für den An- gelgentetl: HanS Beck.

Omnia cum Deo Et nihil sine Eo.

(Erbach'jche Devise.)

GiehenerAnzeiger

General-Anzeiger v

Amts- und Anzeigeblatt fiir den Ureis Gießen

Are Zukunft der Wationalfoziatcu.

Ter ncrkionalsoziale Parteitag, über den wir gestern bereits berichtet haben, hat mit einem Kompromiß ab­geschlossen. Tr. Naumann hat darauf verzichtet, der Gesamtheit einen Antrag aus Anschluß an die Freisinnige! Vereinigung zu unterbreiten, sondern lediglich den Antrag, die bisherige Zentralorganisation arrfzuheben, den Fort­bestand der Orts- und LandesOrganisationen aber von deren eigener Entschließung abhängig zu machen. Tiefer Antrag wurde angenommen. Der weitere Vorschlag Naumanns, Anschluß an die Freisinnige Vereinigung, wurde mehrfach lebhaft bekämpft, aber eine Mstimmung der Gesamtheit darüber fand nicht statt. Tie Gruppen, die den Antrag befürworteten, versammelten sich besonders, und es ist das osfenbar die Mehrheit der anwesenden Delegierten. Die bisherigen Mitglieder des Nation al sozialen Vereins werden nun nach den gefaßten Beschlüssen und den gemachten Eröffnungen vier verschiedene Wege einschlagen, um ihre Ideen zu verwirklichen; «ein Teil geht in die Fr e i s i n n i g e V erein i gu n g aus, ein Teil, einzelne Mitglieder und Lokalvereine, schließen sich dem Liberalen Wahlverein an, andere Vereine sind ge­willt, ihre nationals oziale Selbständigkeit und den gegenseitigen Zusammenschluß aufrechtzuerhal­ten, einige Mitglieder endlich, wie Dr. Maurenbrecher und Hildebrand, der kürzlich verhaftete Redakteur der Zeit", werden sich der Sozialdemokratie anschließen.

Aus der großen Rede des neuesten Heidelberger theologischen Ehrendoktors Naumann teilen wir heute noch folgendes mit:

Im letzten Grunde sei im Jahre 1896 die neuartige Auffassung der sozialen Dinge, wie sie sich in der kurzen sozialpolitischen Epoche, die unter dem Grafen Caprivi durch die kaiserlichen Erlasse eingeleitet worden war, das Bindende gewesen. Wir hatten den Gedanken, daß hier eine große sozialpolitische Kraft emporwachse, die dem deutschen Volke zum Fluch oder zum Segen werden konnte, je nachdem sie sich entwickelte, und unser Gedanke war daraus gerichtet, an dieser Massenbewegung mitzuarbeiten, in der Richtung, daß eine mächtige nationale Bewegung daraus werde, sodaß sie schließlich eine national-soziale Partei bilden würde. Wir haben dem Bürgertum zu­gerufen: Es ist hohe Zeit, sozial zu werden, und wir haben den Arbeitern zu gerufen: Es i[t hohe Zert, national zu werden! Und diese Arbeit der letzten sieben Jahre sei unler keinen Umständen für sie selbst und das Vaterland verloren gewesen. Unter den Passiven ihrer Bilanz stehe an erster Stelle der Umstand: Die Arbeiter feien nicht gekommen in größerer Zahl! Der Gedanke, der internationalen Sozialdemokratie eineKon- kurrenzpartei zur Seite zu stellen, sei nicht verwtrlltM worden. Die Sozialdemokratie sei auch bei dieser Wahl wieder ungeheuer gewachsen und auch über die Nationa^ sozialen und ihre Arbeit hinweggeflutet tote über dre Arbeit

auch fernerhin ihre Ausgabe sein. (Lebh. Beifall.) Darüber sei kein Zweifel, daß die nächste Zukunft noch nicht der Sozialdemokratie gehöre, so' oern der Regierung und dem Zentrum,.und viese Periode werde auf alle Falle unsruch tb ar sein. In allen großen Fragen habe der Freisinn seine Schuldigkeit ge­tan, z. B. in der Flotten vor läge, der Zuchu-ausvorlage und dem Kamps um den Zolltarif. Die Mächte, welche sich der Arbeiterschaft entgegenstellen, sind die Syndikate. In vielen Tingen würden sie einen eigenen Weg gehen können, z.B. inkommunalenAngelegenheiten. Er fordere sie auf, sich anzuschließen und mitzuarbeiten im neuen Kreise. (Lebhafter Beifall, vereinzelter Widerspruch.)

Diese Ausführungen, so Beherzigenswertes und Be­deutendes sie im einzelnen enthalten, können den ge­wollten Eindruck nicht machen, da sie an einem inneren Widerspruche leiden, an einer Unsicherheit, in per das schließlich Borgejchlagene, der Anschluß au die Freisinnigen, nur gewählt wird, iveil es als das kleinere Uebel erscheint. Am meisten trat sein Schwanken gegenüber der Frage des Anschlusses an die Sozialdemokratie hervor.Wissen Sie denn, ob mich die Sozialdemokraten haben wollen?" fragte er. Wenn Naumann als das Ziel der Nationalsozialeu hinstellt, die internationale, antinati-onale Sozialdemo­kratie durch eine nationale Arbeiterpartei zu ersetzen, indem er die Arbeiter national, die bürgerlichen Parteien sozial macht so mußte der llebergang zur So­zialdemokratie alseine Verleugnung der heiligsten lleber- zeugungen" Hingestelll werden, wie es Prof. So h m in markiger Weise tat. Wie weit es Naumann möglich sein wird, seine Ideen innerhalb der Freisinnigen Vereinigung zur Geltung zu bringen, muß die Zukunft lehren. Er selbst bezeichnet den Schritt als ein Wagnis. Was ihn zu dieser Partei hinzieht, ist ihre Haltung in nationalen Wehrfragen und in der Zollfrage.Wenn wir nicht bemüht sind, aus das Bürgertum zu wirken, dann dürsten sich die Zustände des Königreichs Sachsen bald verallgemeinern."Wir müssen uns durchretten für bessere Zeiten", llnd in der Zwischen­zeit praktisch tätig sein, das erscheint chm eher mög­lich im Rahmen einer parlamentarischen Partei als durch : die theoretischen Debatten des bisherigen nationalsozialen

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ihn in Gewahrsam bringen. Er steigt in derselben Herberge ab, in der auch Luther übernachtete, ohne es zu wissen. Als er in der Nacht in der Nähe seines Zimmers einen Betenden hört, wird er tief ergriffen. Als er nun am Morgen erführt, daß jener Andächtige Luther gewesen, eilt er zu dem Mönche und gesteht ihm seinen bösen Plan. Nach längerer Unterredung mit Luther kehrt Eberhard als Freund der lutherischen Sache nady Hause zurück. Mit dem Tode feines Vetters Valentin von der Michelstädtischen Linie wird Eberhard 1531 alleiniger Herr der Grafschaft Erbach. Ties war die Veranlassung, daß er beim Kaiser Karl V. um die Reichsgrafenwürde nachsuchte, die er auch auf 'dem Reichstage zu Regensburg 1532 erhielt. Ws der Landgraf Philipp von Hessen auf seinem Zuge zur Wiedereinsetzung des geächteten Ulrich von Württemberg 1534 den Oden­wald berührte, fand er bei Eberhard in Fürstenau gastliche Ausnahme. t r

Ter schmalkaldische Krieg brachte den Erbachischen Landen viel Unruhe und Drangsale. Gras von Büren zog mit seinen Spaniern und 'Niederländern durch die Gras­schaft und verteilte seine Truppen in die Törfer derselben. Mit einer Geldbuße von 12ÖÖ0 Reichstalern mußte der Mzug erkauft werden. 1549 erklärte der Kaiser dre Er­bacher Grafen als Anhänger des Schmalkaldischen Bundes in die Reichsacht und konfiszierte chre Güter, die sie erst 1552 durch den Passauer Vertrag wieder zurückerhiellen.

Georg IV. (15691605) vereinigte die ganze Graf­schaft, zu der noch die Hälfte von Breuberg, Wildenstein und Kleinheubach am Main kamen, sodaß getzt die ganze Herrschaft eine Bevölkerung von 60000 Seelen zählte. Von feiner landesherrlichen Tätigkeit geben mehrere weise Ge- fetze und Verordnungen Zeugnis, so eine Ehegeri chts- Ordnung, eine Ordnung über die F e l d p o l i z e i, V^- ordnungen gegen übertriebenen Aufwand bet Hoch­zeiten und Kindtaufen, eine Bäcker-Ordnung, eine Gerber-O rdnung. Sein Wahlspruch war:Gott ist mein Trost!" Georgs Söhne: Friedrich Magnus, Ludwig und Georg Albrecht teilten sich die .Herr­schaft nach den üblichen Grundsätzen des Hauses. Ludwig erhielt vom Kaiser Ferdinand den Ritterschlag, wa» damals noch selten vorkam, weshalb er fortan den Bern amen de Ritter" führte. Sein ältester Sohn Georg ^nedruh starb 1632 unter den Augen des Kourgs Gustav Adolf von Schweden bei Nürnberg den Heldentod. Von -ullys Krugs scharen hatte die Grafschaft oul zu leuen, fodap udwi oft klagte, daß es chm und den ^emen an Brot fehle.

Schluß folgt.

Tie jüngste Zeit mellute uns eine neue Standes erhöhung in Hessen. Ter Setlior des Hauses Erbach, G^f Gustav von Erbach-Schönberg, wurde von unserem fürsten anläßlich des 40jährigen Jubtlaums der ^.^über­nähme feiner Standesherrschast in den erblichen Fu s e

H°u?Erbach, das sich die Lmien

Lrbach-Fürstenau, Erbach-Erbach und Erdach-SchMberg te^t, blickt auf eine hohe Vevgangenhert und rerche Geschuhte zurück. Tie Vorfahren der Erbachischen Dynastte gehörten einem alten, freien fränkischen Geschlechte am feines Ansehens vom Kloster Lorsch und dem Reiche dre hohe Gerichtsbarkeit und besondere BenefrMen «chrelb Dre Erbacher mehrten ihren Grundbesch und brlüeten hn zur Herrschaft aus. Die Herlertung chrer Wstammnna von Einh art, dem Biographen Steti des Md ferner

Gemahlin Jmma gehört der Sqge an und urchdg^ schrchtlich begründet. Als den Stammvater des Erba^ scheu Hauses haben wir wohl Eberhard o ch

anzusehen, der um 1148 starb.

Erbache führt seinen Namen nach entern Beaten «taje, dem Ertbach-Ertpach-Erbach- der un Dorfe l^bachrn dre Erde fällt, oberhalb des Torfes Stockhervr^wrÄ^^aus bett Erde hervorkommt n,rd sich dann rn dre yteiM«

Vor 1223 bekleidete das krbaAche dasR e r ch s

, ch c » k e n a m t am Rhein; die ^«4°- wur^RetchK Ministerialen und besaßen Rerchslehen. Kong )

tritt die Schenken von Erbach und dre mrt dem Sch«tkNEt verbundenen Reichslehmr an den Ps^Maf tdwrD uuo die Erbacher werden dadurch pk^äS^s 1 rialen. Zwei Söhne Conrads I. von Er^ch treten n den Aenst der Kirchl; 1287 erscheint Eng-lh°rd von M

8Ki,m .tr. .tÄSWKSi

Tas älteste männliche Glied des Hauses hatte die Verwatz- ung des Schenkencrmts; es bestand ein Sen io rav

In dem Kampfe des Pfalzgrafen Ludwig, Herzogs in Bayern, und Friedrichs von Oesterreich um die deutsche Wnigskrone stehen Eberhard und Conrad III. von Erbach ach Ludwigs Seite. Dieser Conrad III. war ein hochbedew- tender Mann- Ms Kaiser Ludwig der Bayer 1334 mit den rheinischen Kurfürsten und Städten einen Landftieden am Rheure ausrichtete und ein Siebenergericht besteMe, wurde Conrad in. von Erbach Obmann dieses Gerichts. Hundert Jahre später ist die Stellung der Erbacher unter den Schänden des Reiches eine angesehene; sie können 1422 zur Reichsarmee 6 Gleven (Geharnischte) stellen, eine ver­hältnismäßig große Zahl zu den anderen Standen. Im Jahre 1451 ernannte Erzbischof Dietrich von Mamz Philipp IH. von Eribach zu seinem Vitztum (Statthalter) vdn Alchaffeuburg; außerdem war derselbe Großhofmerstxr (Minister) beim Erzstiste Mainz.

In der bayerischen Fehde, die im Jahre 1504 Kaiser Maximilian gegen den Kurfürst von der Pfalz führte, nahm Landgraf Wilhelm II. von Hessen, ein Verbündeter des Kaisers, Besitz von dem Erbachschen Grundeigentum an der Bergstraße. Erbach erlitt bedeutende Verluste mt Länder­eien und konnte nach sieben Jahren trotz seiner Vorstell­ungen beim Kaiser nur erlangen, die thm geblrebenen Bicken- bachschen Besitzungen sowie die SchWfs« Schönberg und Habitzheim als hessische Lehen zutmckzuerhal^t Der den aus dieser Fehde 6eltef. ftch für dte Herrschaft Erbach °Uf Ju^ der ^ickingi scheu Fehde, die der Kurfürst von Trier im Bunde mit dem Kurfürsten von der Pfalz und dem Landgrafen Philipp von Hessen 1522 aussocht war Eberhard von Erbach Oberbefehlshaber des pfcHt- icben Leeres Er leitete die Schanzarbetten und die Be^ chwhung vor der Sickingschen Burg der Feste Latrdstuhl ht der Pfalz. Auch in dem Bauern krieft, in der furcht­baren Erhebuna der Bauern gegen ihre Lehnherreu, zeigte Erhard vt^ Äerkeit, Mäßigkeit und Besonnenheit W k-r-E er iZFeld ziehen, ohne für SfeiB und Koch in den Tälern des Qdenwaldes besorgt zu fein. Bei der Beliebtheit ihres Herrn blieben die Erbachischen Lande von den tobenden Wogen des Aufstandes verschont. Eberhard, ansanas eilt entschiedener Gegner der damaligen kirchlichen Kegung soN durch einen besonderen Vorstall ein Freund lutkierischen Sache geworden fein. Der Erbacher schenk wM^Luther mit mehreren Geharnischteit auf seiner Durch­reise durch Miltenberg am Main den Weg verlegen und

Nr. 204

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