Gerichtssaal.
-c
Wetter
Bed. Himmel
2
2
2
925
August 19Ö3.
trunken ist. Ä .
Frankfurt, 31. Juli. In einem Mittelbau der ausgedehnten Lagerhäuser der Firma Badenheimer u. Co. war heute — vermutlich durch Selbstentzündung — eine Ladung von 200 Zentnern Heu im Dachstuhl in Brand ge-
was nur zu wünschen wäre.
Kraftsuttermittel. Die Tendenz des Futtter- mittelmarktes blieb cruch in der abgelausenen Woche eine ruhige bei kleinem Geschäft. Von einhermischien Artikeln erfreuten sich besonders Reissuttermehl bei steigenden Preisen größerer Beachtung, während Palm- und Leinkuchen unverändert zu notieren sind. Baumwollsaatmehl war trotz der noch immer hohen Preise mehr gefragt obwohl die letzten Zufuhren in Qualität zu wüuschen übrig ließen, Erdnußkuchen unverändert; Sesamkuchen dagegen
Halm 1
** Auch ein Fein
31.
31.
1.
Krieskasten der Redaktion.
(Anonyme Anfrage« bleiben unberücksichtigt.)
M. L. Sie behaupten, bei Subskription aus ein „Rhei m albu m" einem Schwindler in die Hände geiallen zu sein, und wir geben Ihnen Recht, wenn Sie meinen, vor jenem Agenten andere warnen zu sollen, da nicht der ganze Reinertrag dieses Werkes dem hessischen Fechtverein „W a i s e n s ch u ij" zufließen soll, sondern nur „ein Teil", wie es klar und deutlich aus Syrern „Bürgschaitsschein" zu lesen ist, und zwar wahrscheinlich nur em winzig kleiner Teil, während der weitaus größere Teil m dem Ad° laßkasten des Herrn Verlegers klingen wird. Aber wir meinen doch, daß Sie, bevor Sie Ihre Unterschrist gaben, den Zettel genau hätten durchlesen sollen. Sie sehen, durch Schaden wird man klug!
Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
»öchste Temperatur am 30.—31. Juli 16,9U C.
iieorigste „ „ 30.—31. „ 10,5U C.
S-euntüchtialeit. Meilich al8 tobul AM wurde
an ienetn Mntenabend des Jal)«s da YEcn mc gt.7N'^'s»sossl' für tvelche der Sultan so sehr grschwarmi,
Sultanspatäste in Feuer nehmen Daher das U ßtrmrm BsSWä bafi jene famose Flottenbemonstration rm turkisch.grrea)^ scheu Kr-iege nicht über die Dardanellen hmauskam.
viel Unterhaltendes — das ist die Quintessenz ^er les en en, unabhängigen Tageszeitung. Gottlob, bemerkt dazu! der Zeitungsverlag, giebt es noch genug Zeitungen, bei denen nicht das Publikum die Redaktion führt.
* Ein heiteres Gescyichtchen wird der „Generat- Verk.-Jtg." in Hamburg aus Atonte Carlo berichtet: In Monako wurde dieser Tage der Geburtstag des Fürsten Albert gefeiert. Das Festprogramm enthielt u. a. eine Vorstellung im Theater, der das Geburtstagskind beiwohnte. Im ersten Zwischenakt sollte dem Fürsten eine besondere Huldigung in Form eines Gesangsvortrages der aus biederen Monaranern zusammengesetzten Liedertafel dargebracht werden, deren Leiter den Dirigentenstab vortreft-
K i e l, 31. Juli. Heute hat das M a r i n e - O b e rkr i c g s° aericht der Ostsee-Station den Kapitän zur See Jakob- sen der fahrlässigen Herbeiführung des Zull m m e n st o ß e s der Schisse Freya und Brummer wahrend emer v , Uebunq auf der Außenföhrde schuldig gesprochen und aus d r e r
Juli. Heute früh fand die Eröffnung des Tage Stubenarrest erkannt. .
'----A-s» »-M. -—T-L— \ Mörchingen , 31. Juli. Vor dem Krregs g^et^der
—i— Lauterbach, 1. Aug. Hier ist die Errichtung eines Kriegerdenkmals zur Erinnerung an den Feldzug 1870/71 und Ehrung der Krieger geplant. Die dieser Tage zirkulierenden Sammellisten haben eine stattlich,e Summe ergeben.
t. Nidda, 31. Juli. Daß auch hier der deutsche Flottenverein verdienstvolle Mitglieder hat, erblicken wir darin, daß der Zugführer Scherz, Schatzmeister des Vereins, zum Ehrenwart ernannt worden ist mit gleichzeitiger Aushändigung eines Diploms.
Mainz, 31. Juli. Heute früh fan'
Landwirtschaft.
Die jüngst in einer Kundgebung des Zaren in Aussicht gestellte Tätigkeit zur Besserung der Verhältnisse in der russischen^ Landwirtschaft nimmt jetzt greifbare Form an. Zunächst > wendet die Regierung ihre Aufmerksamkeit dem ländlichen Kreditwesen zu Ter Regierungsbole veröffentlicht einen Ukas, welcher bie Errichtung eines besonderen Komüees für Angelegenheiten des Bodenkredits unter dem Vorsttz des Präsidenten des Finanz- komitees anordnet. Mitglieder des Komitees sind die Minister der Finanzeii, des Innern, des Ackerbaus, der Reiehökontrolleur sowie einige Dom Kaiser erwählte Personen. Ter Beratung des Komitees unterliegen Fragen übet die allgemeine Richtung und Tätigkeit der Bodenkredit-Jnstitutionen, sowie vom Kaiser, vom Komitee selbst I und von den erwähnten Ministerii angeregte Fragen. Die Jahres- I berichte der Staats-, Adels- und Bauernbank werden von dem Komitee geprüft, um diesen Banken eine dem Staatsnutzen ent- sprechende Richtung zil geben. _
tenmißhandlunaen m ööö 6a men zu
Detannuvuc.u Es wurden 366 Fälle nachgewiesen Das Urteil lautete auf zweieinhalb Jahr Gefängnis und Degradation, ~eut-
- '---demselbeii Regiment wurde wegen Richterstatt-
---- । v ~ v ^ct-ldunaen in Zusammenhang mit dem Fall Dunkel Zwecken verwertet werden. Dfe Ansen von 100 000 "einer Woche Stubenarrest vevutteilt sind der Religio nsgememde für da- Pjründnerhaus über-! _________------- - ~
SPÄPSWÄS&“-S‘K 8“llil£1 und B-rkchr. U-Uiswulschafl.
Bezug aus unsere gestrige Mitteilung über den wacklig! Tabak. Verlauft wurden einige kleinere Posten ant- gewordenen Quintinsturm dürsten nachstehende No-!rippter 1901er Einlage zu Mk. 82—85, sowie eine KleiNig- tizen von Interesse sein: Als 1348 Juden beschuldigt! keit in Umblatt und Einlage und Einlagetabaken zu Anwaren, Brunnen vergiftet und Christenkinder ermordet zu sangs Mk. 40. Von Abschlüssen in 1892 er Tabaken ist uns
Haden, ergriff das Kuer, welches von Christen in Judenhäuser gelegt wurde, auch die Quintinskirche, so daß die große Stadtglocke in dem Turme schmolz.
Vom Rhein und Main. Von dem talwärts fahrenden Schleppschiffe „Gott mit uns" des Schiffers Heinrich Specht-Rherndürkheim ist auf der Strecke zwischen Eltville und Erbach im Rheingau die 17 Jahre alte Tochter des Schissers verschwunden. Es ist nur anzunehmen, daß das junge Mädchen über Bord gefallen und er-
lung sagte er ...
bier und unseren selbstgezogi
wir noch den Alkohol!"
() Bad-Nauheim, 31. Juli. Bis heute sind 1, 418 Kurgäste angekommen, von denen 6403 anwesend sind. । 212 376 Bäder wurden bis- zum 30. Juli abgegeben.
I— Friedberg, 1. Aug. Der Herbst-Pferde- and Fohlenmarkt findet am 27. Oktober, die Prä- miierung der Stuten und Fohlen am 28. Oktober statt. Die Schweinepest ist in unserem Kreise im Ab nehm en begriffen, und in mehreren Orten, z. B. Vilbel, Steinfurth, Wölfersheim, Ober- und Nieder-Wöllstabt bereits erloschen. Sie hat natürlich den Märkten sehr geschadet.
Eberstadt, 30. Juli. Heute zog zwischen 3 und 4 Uhr ein kurzes, aber heftiges Gewitter über unsere Gemarkung. Ter Blitz schlug dabei in einen Kornhausen, welcher infolgedessen rasch abbrannte. Ganz in der Nähe saßen Leute leichtsinnigerweise unter einem Kornhaufen. Sie kamen mit dem Schrecken davon.
etwas matter und bei den relativ billigen Preisen für ««» -----
schon nennenswerte Abschlüsse in ueuen^rumamschen und russischen Weizen, deren Qualität nach en bis ^etzt vorliegenden Mustern ziemlich bcjricbigend aussallt,zustande.
In amerik. Weizen fanden keine Umsätze statt wnl die Forderungen über Parität des hiesigen Marktes
Argentinien sind nur noch ganz veremzelte Partrech,en ■■SÄ.« ifl feft und MM»-»-- Tendenz, sodaß man eine demnachstrge P^scrhohung für wahrscheinlich hält. Im Gegensatz zur Vorwoche sanden belangreiche Abschlüsse statt, und ist das Interesse für Petroleum ein fortgesetzt reges.
Die Ziehung der Straßburger B i e n e n l o 11 e r i c findet am Donnerstag den 30. er. ganz sicher ft a 11. Die Kiebungslisten erscheinen 6—7 Tage nach Schluß der Ziehung. Es werden' im Ganzen i. W. 10000 Mk. verlost, welche s ä rnt l t ch mit 80 Prozent in barem Geld auszahlbar sind. Die Lose kosten nur 50 Pfennig, 11 Lose 5 Mark, und sind, solange Vorrat, beim General-Agent I. Stürmer, Straßburg i. E-, Langestraße, und den bekannten Verkaufsstellen zu haben. — Gleich' zeitig wird auf den baldigen Schluß der Karls r über D e u t s ch/ Kolonialen Jagdausstellung aufmerksam gemacht. Auch mit dieser Ausstellung ist eine Lotterie verbunden, deren Ziehuug am 11. August stattsindet. Bei dieser Lotterie kommen 40U00 Act. i zur Verlosung. Hauptgewinn 10 000 Mk., 3 ä 1000 Mk. B a a v ohne Abzug. Tas Los kostet 1 Mk., 11 Lose 10 Mk. Lose sind beim General-Agent I. Stürmer, Straßburg L E., und in den ve- ! kannten Verkaufsstellen zn haben. Näheres aus den Inseraten.
nichts bekannt geworden. Die im Feld stehenden Tabake haben bis jetzt nur günstige Witterung zum Wachsen und wenn solche auch^ von Mitte bis Ende August so an hält, werden wir einen gnten Zigarren-Jahrgang bekommen,
Warnung vor Fälschung
J in Pillen noch Pulverform noch mit Kakao WC-Iltvl gemischt, sondern
tllir io Flaschen mit eingeprägtem Namen ist Hommel
11 Ul Hämatogen echt. 92
Aus Staöl und Land.
Gießen, 1. August 1903.
** Personalnachrichten. S.
Herzog haben Aller gnädig st geruht, am 29. Julr der am
•j 1903 durch die Stadtverordnetenversammlung zu Worms erfolgten Wahl des zweiten Arrgermersters der Lt-bt Itzehoe Dr^ W°Ms"die^^Beftättgung zu'«gebracht werben, beten Leiter den MNgemenirao ooriresi-,
6hem S d, u 8.man n $ a 11 af a i Makler lich zu führen weiß, im übrigen Uber nicht zu den geiltigen 'n das Allgemeine Ehrenzerchen mit bcr Uebermenschen zahtt. Als erste Ätummer sollte dre .iational-
i cs treue Dienst " zu verleihen.' Hymne zrstn Vortrag gebracht werden, deren Begmn auwt.
Iti? San.b roir tf dj af r at wählte in „Tas ist unser teurer Fürst, unser Herrscher Albert! Dre
US. ***** - “SWS I
ein e] 3Q c&nd Heule morgen beim gelangenden Stück, einem preisgekrönten italienischen
«■J-, K S Sh?“ »" ’ ■ «SCi« S«‘Ä“ “ÄÄ
LTpn rah cintthWÄ besonders lebhaft seine Dann blickte er schweigend, nachdenklick und traurig zur
c-nftimniuiiu 'U den Ausführungen des Redners über die Erde. Während dieses Sck)wergens hob der Dirigent der
^wädeu' des Alkoholaenusses Am Schlüsse der Versamm- Liedertafel, der annahm, jetzt sei die
Schaden des.^Mgenu^es. nm Aktien- vorttag gekommen, den Taktstock, und wie Windesbrausen
'^°w^-'^^en Wein, was brauchen -am es aus den vierzig Kehlen der Gesangsveremler: uv I Das ist unser teurer Fürst, unfer Herrscher Albert! Tie
genannte Hamburger Zeitung hebt hervor, daß es sich um ein tatsächliches Vorkommnis handelt. Ra, na!
Gingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Gießen, 1. August.
Morgen, Sonntag, findet im Philosophenwald das bereits seit längerer Zeu augesagte Volks - und Jugendf est statt. Es sind über 2500 Kinder zum Feslzug angcmeldet. Auch Vereine werden an dem Zuge 'teilnehmen. Ta die Einwohner hiesiger Stadt mehrfach an den Festen und Freuden von Vereinen 2C., auch äußerlich, durch Schmücken ihrer Häuser, Interesse genommen haben, so wird man sicher die Gelegenheit nicht vorüoergehen laßen, auch der heben Kinderwelt mit freundlichem Verständnis für ihren großen Tag entgegenzukommen, und der durch die Strafen der Stadt hebenden Schar der Kleinen den ganz ununiganglichen Fahnenschmuck an den Häusern zu zeigen. Erst dann werden die Kinder die richtige frohe Stimniung des Festes findeli koimen. -X.
MM ans 6tn 5iau6tßamt5rrgipnu dkl StBOt Klktzkll.
Aufgebote.
Am 27. Juli 1903. Georg Konrad Wilhelm Kailfmann, Rechtsanwalt zu Gießen mit Minna Margarete Marie Schwalb zu ! Büdingen. Am 30. Juli, ^afob 9ii^^cr, ga^rfartenau§geber beider nut Katharine Auguste Mathilde Funk, Schneiderin dahier. Wü- heliu Fourier, Kaufmann dahier mit Katharine Elifabethe Huth- mann, Kleidermacherin dahier. Heinrich Alüller, ^aglohner dahier nut Elifabethe Rehbein dahier. Am 31. Juli. Wilhelm Glock, Tapezier und Volsterer dahier nut Jakobme „Atarie Katharine Bickel dahier. Heinrich Trechsler, Flafchenbierhandler dahier nut I Anna Karol ine Christine Pausch geb. Kramer, L>pezereihandlerm, dahier. . „
Eheschließungen.
Am 25. Juli 1903. Wilhelm Kinkel, Schreiner dahier und Sophie Philippine Katharine Berger geb. Schmidt, Witwe des Kaufmanns und Wirts Ludwig Berger dahier. Georg Ludwig Klein, Schlosser dahier und Karoline Vogelhofer, Schneiderm- Tochter des Zigarrenmachers Wilhelm Vogelhöfer dahier.
Geborene.
Am 20. Juli. Dem Kutscher Karl Enders einen Sohn.^ Am 21. Juli. Dem Schuhmachermelster Franz Neumeyer einen Sohn. Dem Lackierer August Kramer einen Sohn. Am 22. Juli. Dem Oberkellner Philipp Kleiß eine Tochter Paula Margarete. Am 23. Juli. Dem Zahnarzt Robert Schwalm eine Tochter Anna Paula Elifabethe. Dem Hilfswagenmeister Heinrich Geitz einen Sohn Karl Heinrich. Dem Bildhauer Martin Schwall einen Sohn Hellmuth Heinrich. Am 24. Juli. Dem Universitätsdiener Johannes I Schädel einen Sohn. Dem Restaurateur Robert Luckenwaldt einen Sohn Willy Rodert Karl. Dem Kaufmann Kart Seibel eine Tochter Alma Elise Henriette. Am 25. Juli. Dem Hilfsbahnwärter Heinrich Fritzius einen Sohn Willy. Am 26. Juli. Dem Bauunternehmer Martin 'übermann eine Tochter Martha Charlotte Paula. Arn 27. Juli. Dem Schreinermeister Georg Haubach einen Sohn. Am 28. Juli. Dem Viehhändler Joseph Löwenberg einen Sohn Martin. Am 30. Juli. Dem Schlosser Karl Reiber einen Sohn • Wilhelm.
Gestorbene.
Am 25. Juli. Rosalie Rosenblatt ged. Niedermayer, 62 Jahre alt, Rentnerin dahier. 'Am 28. Juli. Anna Margarete Katharme : Weder 5 Monate alt, Tochter des Dachdeckers Heinrich Weder ' dahier! Ernst Hertnch, 2 Jahre alt, Sohn des Schreiners Emil -1 Hertrich dahier. Am 30. Juli. Dietrich Gerch, 76 Jahre alt, ohne Gewerbe dahier. ,
taten Mchtigc Fcucrsäulen schlugen aus dem I^Ikter S“ÄX“ ««Ä? ■& i«, to
fllöhalb am Brandplatz erschienen, das Feuer rasch. D nur der Dachstuhl und das Heu verbrannt sind, ist der. rin entliehe Feuerschaden unbeträchtlich Er ü>trd aus 10 000 Mark geschätzt Viel größer ist der durch daS Wasser^entstandene Warenschaden. Die F-irma hatte nachmittags _ein I Quantum Hutzucker im Wert von 30 000 Mk. erhalten und diesen in dem unteren Raum des vom Feuer auöegrrssenen Mittelbaues gelagert. Dieser Zucker ist neben anderen Materialien, wie die bedeutenden Vorräte an Salz, vom Wasser stark beschädigt. Wie groß der Gesamtschaden -ist, __ —— , läßt sich noch rticht genau seststellen, da die Jirnra noch!
Kirche und Schule. \ V ^Cll Mumungsarbeiten Imschästigt ist. Doch durfte der
Tie Unterrichtsstunde der Fortbildun^gs-j 50 000 M6. M bemessen,sem.
/x.j n Bei Uiis in Hessen, und auck)^ m Sachsen-Wei-,^ mar, gilt bekanntlich die Bestimmung, daß abends 7 Uhr Vtl'MljchteL'.
spätestens der Unterricht geschossen sem mutz Dw sur » Die lieben Abonnenten. Zu diesem Kapitel die Weiterentwicklung der lungen Leute' 1 Ortenauer Bote (Offenburg): Merkwürdige
Bestimmung wirbelte feiner^ext 1 fund Aufgaben der Presse
aus und es chug eine lebhafteng dr ch^ scheinen noch vielsach im Publikum zu bestehen. Da kommt
Aber die Regierung stand feft und vollzog ruerst der „scharfe" Polittker und verkündet: Sie müssen
Fällen kleine Abweichungen. In ^chftn WQw -p Mmn verlangt heutzutage
C dagegen 2“ eine von einem öfatte, ivelches
Widerspruch zu ftn^en. in viel höherem aus der Höhe der Zeit stehen will. — Der Koniproniißpoli-
Einführung ber neuen Unterri Me der Fort- tiker: Maß halten ist das Klügste, die vde Draus'gang erei
Grade mit den -^eifttt g . irrrrfmehenhe Versön-! kann nur schaden, und „allzu scharf macht schartig . bildungsschüler zufrieden undßg günstige Der Jnteressenpolittker: Wir bilden die Mehrzahl Ihrer d^te dies nmt J KeL "U- Won^enten" unsere Spezialmteressen^lange
Einfluß der a iiii-nsriit'rroatums Olden-! nicht nachbaltta genug. Das nmß anders werden. .
zessioneu hat öuL ^^*0 bcnjcn|gen Schulen, welche Nichtpolitiker: Lassen Sie doch die langN^ilige Polittk weg; bürg insofern geht ) , , L mtf/rifit hm Unterricht! ns kommt ja doch nichts dabei heraus, uud Sie wissen
staMic^ l^teiMtzung ^rne^n, ^^reußische Mmiste- ja, „Politik verdirbt den Charakter". — Der Kvmmunal- r^^stens 1900 auch eine Lersüg-! polittker: Sie müssen Ihr Hauptaugenmerk! auf die Vo^
rrum für welcher cs sagt daß zu erstreben sei, gänge in der Gemeinde richten; das „Hemd liegt uns naher
T ^-Nachmittags, oär^ls ^b°r Rock", rntb bie hohe Politik verstehen doch b,e
„den AortLübungAchpUnuerruya rn wirb ols meniaiten — Der Parteilose: Halten Sie Ihr Blatt tm
f ^.“4" dw vom Wgifti'at der sten/ralanzeigeMt Die große Äcnge interessiert sich übW-
Maden gLrossene Anordnung bezerchnet, wonach der Fort- bildungsschulunterricht nicht jM-r als von Uhr nach), mittags stattfiiiden soll.
Kapp 'schen Testamentes statt, welcher Oberbürger- ' M ö r ch i n g e n , 31. Juli. Vor dem K r i e g s g e r i ch t der meister Dr. Gaßuer, die Vorstände der israelitischen Re-133. Division hatte sich der Unteroffizier Duiuel 17. Jm.-oregt. ligionsgememde und einiger Wohltättgkeitsvereine undlwegen Soldatenmißhandlungen m ..
mehrere Verwandten des Verstorbenen beiwohnten. Die I verantworten. &a rni,v * a Stadt ist als Universalerbin eingesetzt.
Gelder sollen abzüglich einiger Legate zu gemeinnützigen u^d^nstlicher Niewungen
Barometer auf 0° reduziert
Temperatur der Luft
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Windttchtung
745,2
15,5
11,0
85
SW.
746,3
14,4
10,2
84
WSW.
748,0
13,8
10,2
87
W.


