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Bekanntmachung.
Donnerstag den 2. Juli, nachmittags 6 Uhr, soll an Ort und Stelle die diesjährige Mrscherrernte von den städtischen Bäumen auf dem Trieb in 4 Losen öffentlich versteigert werden.
Die Zusammenkunft ist an der Wirtschaft »Zur Germania".
Gießen, den 80. 3uni 1903. 5141
Der Oberbürgermeister: Mecum.
Sekaimtinachung,
In das Handels - Register wurde heute eingetragen, daß die Firma »August Kröll" zu Gießen erloschen ist. [5151
Gießen, 27. Juni 1903. Großherzogliches Amtsgericht.
Bekanntmachung.
Ich bringe hiermit zur Kenntnis, daß der Leichenwärter Heinrich Jost jetzt Kaplansgaffe 3 wohnt.
Gießen, am 30. Juni 1903. 5142
Der Oberbürgermeister.
Mecüm.
Sielban Gießen.
Die Lieferung der zur Fortsetzung der Sielbauten notroenbigen Eiseutcile, wie Schachtabdeckungen, Steigeisen und Spül-- brunneurohre, soll öffentlrch vergeben werden.
Bedingungen und Angebotsformulare ausschließlich der Zeichnungen können gegen porto- und bestellgeldireie Einsendung von 1.50 Mark durch das Städtische Tiefbauamt, Abt. Sietbau, Bürgermeistereigebäude, Zimmer Rr. 4, bezogen werden. Ebendaselbst liegen die Zeichnungen und sonstigen Verdingungsunterlagen während der Dienststunden zur Einsicht offen.
Auskunft erteilt außerdem Herr Oberbaurat Schmick, Darmstadt, Mühlstraße 60.
Die Angebote sind versiegelt und mit der Aufschrift „Angebot auf Lieferung von Schachtavdeckungen, Steigeisen und Spülbrunnenrohre für den Sielbau Gießen" bis zum 18. Juli d. I., nachmittags 3 Uhr, bei vorgenanntem Amt einzureichen, woselbst die Eröffnung der eingelaufenen Angebote im Beisein etwa erschienener Bewerber am genannten Zeitpunkt erfolgt. — Zuschlags- frist 4 Wochen.
Gießen, den 27. Juni 1903. 5108
Städtisches Tieibauamt.
Braubach.
Zwangs-Versteigerung.
Das nachstehend bezeichnete Grundstück, das zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks auf den Namen des Friedrich Wilhelm Leidner 111. zu Villingen im Grundbuch eingetragen war, soll Samstag den 31. Oktober 1903, vormittags 10 Uhr, durch das unterzeichnete Gericht auf dem Großh. Amtsgericht in Laubach versteigert werden.
Die Versteigerung erfolgt im Wege der Zwangsvollstreckung. Der Versteigerungsvermerk ist am 15. Juni 1903 in das Grundbuch eingetragen worden.
Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserläses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden.
Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Emstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt.
Laubach, den 25. Juni 1903.
Großherzogliches Amtsgericht.
Birnbaum. 5150
Grundbuch für Villingen, Band III, Blatt 241.
1. Flur I, Nr. 425 = 213 Qu.-Mtr. Grabgarten vor den Bachgärten; Betrag der Schätzung: 106.50 Mk.
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Versicherungsbestand am 1. Februar 1903: 827 Millionen Mark.
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Konkursverfahren.
Ueber das Vermögen des Christian Heinrich Engel zu Grüningen wird heute am 29. Juni 1903, vormittags 11 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet.
Der Gast- und Landwirt Wilhelm Arnold zu Grüningen wird zum Konkursverwalter ernannt.
Konkurssorderungen sind bis zum 20. Juli 1903 bei dem Gerichte anzumelden.
Es wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in § 132,137 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände — auf Freitag den 24. Juli 1903, vormittags 9 Uhr — und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Dienstag den 18. August 1903, vormittags 9 Uhr — vor dem unterzeichneten Gerichte Termin anberaumt.
Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 20. Juli 1903 Anzeige zu machen. 5164
Großherzogliches Amtsgericht zu Lich.
Verdingung.
Die Herstellung gepflasterter Einfahrten am Postamt 1 und 2 und der vorm. Gün- gerich'schen Wage soll
Mittwoch -en 8. Juli, vorm. uy2 Uhr, öffentlich verdungen werden.
Angebote auf Vordruck, der bei uns erhältlich, sind spätestens bis zum obengenannten Zeitpunkt an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, den 29. Juni 1903. Städtisches Tiefbauamt.
Braubach. 5134
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