Freitag 1. Mai, «03
153. Jahrgang
Zweites Blatt.
J)U heutige Aummer vmfaßt 12 Seite».
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Bbrrfle für Dwelchen: «o zeig er eufcnu gmilprcd)anld)lu6 4h. 5L
Meldungen sollen sogar tn Saloniki mehrere bulgarische Dynamit-Attentate verübt worden fein.
Ministeriums versammelten sich gestern abend auS Anlaß der Roon-Feier zu einem Festmahl, bei dem der KriegS- minister ein Hoch auf den Kaiser ausbrachte und eine Gedenkrede auf den Grafen Roon hielt.
— In der heutigen Sitzung des BundeSratS rourtn Zustimmung erteilt dem AuSschußantrag zur Vorlage vom 17. März, betreffend Aenderung der Vorschriften für dre Zollabfertigung von Mineralölen, sowie den Ausschußberichten über die Vorlage vom 10. März, betreffend die Zoll- oerwaltungSkosten im Etat für Mecklenburg-Schwerin, über die Vorlage vom 2. April, betreffend Ergänzung der Normativbestimmungen fürHafenregulatioe und über den Entwurf einer Verordnung zur Ausführung des Gesetzes zum Schutze der Warenbezeichnungen vom 12. Mai 1894.
Bückeburg, 30. April. Die standesamtliche Ver» mählung deS Großherzogs von Sachsen-Weimar mit der Prinzessin Karoline von Reuß fand heute vormittag zwischen 11 und 12 Uhr im Palais der Fürstin- Mutter zu Schaumburg-Lippe statt. Den Akt vollzog der weimarische Staatsminister Rothe. Unter den zahlreich eingetroffenen Hochzeitsgeschenken besindet sich auch als Geschenk deS Kaisers, ein kostbares Porzellanservice. Die Königin von Holland schenkte verschiedene Gegenstände auS chinesischem Porzellan. Tie kirchliche Trauung ist heute nachmittag 3 Uhr in der Schloßkirche erfolgt. Bald darauf fand im Festsaale das Diner statt. Den Trinkspruch auf daS neuvermählte Paar brachte der Kaiser aus. Er sagte, der Großherzog möge seine Gemahlin auf Händen tragen und ihr im Minnen dienen, wie eS am Hofe der Landgrafen von Thüringen von alterSher Brauch war. Ter Großherzogin stellte der Kaiser als Vorbild die heilige Elisabeth dar, die auch zu seinen Ahnen zähle. Der Kaiser schloß mit den Worten: Gott er- halte, segne und schütze das neuoerbundene Großherzogliche Paar. — Der Kaiser hat abends 11 Uhr die Reise nach Rom über Frankfurt angetreten.
Weimar, 30. April. Eine Sonderausgabe der Zeitung „Deutschland" veröffentlicht einen landesherrlichen Erlaß deS Großherzogs von Sachsen-Weimar-Eisenach, durch den aus Anlaß der Vermählung eine Amnestie für alle diejenigen Personen gewährt wird, welche wegen politischer und anderer in dem Erlaß aufgezählten Verbrechen verurteilt sind.
München, 30. April. Zu Ehren des Königs von Sachsen war heute nachmittag bei dem Prinzregenten in der königl. Residenz Galatafel, an der bie bayerischen Prinzen, Prinzessinnen und Herzöge, die hier weilenden fremden Fürst- lichke.ten, die obersten Hofwürdenträger, die Staatsminister, der bayerische Gesandte m Dresden v. Niethammer und der sächsische Gesandte in München Freiherr v. Friesen mit Gemahlin, das Personal der sächsischen Gesandtschaft, dec Ehrendienst, die Vorstände der städtischen Behörden, dec Regierungspräsident von Oberbayern und andere teilnahmen. Prinz-
Ler erste Mai.
Gieße«, 1. Mau
Der Wonnemond hat seinen Einzug gehalten mit seinem ganzen Troß von singenden Vögeln und duftenden Blumen. Das in seinem Blühen und Gedeihen den Slpril über leider arg gehemmte ziemlich schwache und zarte FrühlingS- kmdlem hat bereits in den allerletzten Tagen begonnen, zu einem kräftigen und schönen Buben sich auszuwachsen. Zwar wird er bald den abzieh'enden winterlichen Reifriesen noch trotzen müffen, wenn vom 11.—13. Mai die gesttengen Herren MamertuS, Pankratius und Servatius inS Land ziehen, die oft mit eisigem Hauche über die fnschaufgrünende Erde einen weißen Hermelin werfen. Doch nur kurze Zeit dauert der ungebetene Besuch der unwillkommenen Gäste. Dann er- strahlt die Welt wieder in mildem FrühlingSlichte, die triften erglänzen wieder, wie heute, im frischen Grün, und die Lerche läßt auS blauen Lüften trillernd ihr Lied erschallen.
Die Sozialdemokratie begeht heute ihren.Weltfeiertag". Bei unS in Gießen wird Herr Stadto. Krumm seinen ReichStagSwählern von der .Bedeutung" deS 1. Mai etwas vorerzählen und in Wieseck wird ein Herr Beckmann über daffelbe Thema sprechen, worauf man sich an einem Konzert und weitern, offenbar heitern Vortrügen ergötzen wird. Solches verkündet die neueste, ausnahmsweise bereits gestern abend erschienene Nummer beS hiesigen sozialbemokratischen Wochenblattes, baS sonst regelmäßig Freitag abendS zur Ausgabe gelangt. Dasselbe Blatt veröffentlicht ferner cmcn stammen- ben Artikel über baS .Weltfest ber Arbeit", baS m vielen klingenben Kraftworten zu Gunsten deS AchtstunbentageS unb deS ewigen DölkerfriedenS sich ergeht und gleichzeürg unter Ausfällen gegen den .Kapitalismus" sich berauscht an ver- meintlicher eigener Bescheidenheit. Der Achtstundentag, dieses schlichte Wort, .offenbare daS ganze Elend der arbeüenden Klaffe"; welche Klaffe ist übrigens heute keine .arbeitende" und welcher Stand oder welche Berufsart ist heute so glänzend gestellt, daß eS in ihr kein .Elend" giebt? Wenn die Sozial- demokratte Front macht gegen .die gegenseitige Zerfleischung der Völker durch den blutigen Krieg", so kann man mit ihrer JriedenSsehnsucht übereinstimmen, ohne chr praktisches Gewicht beizumeffen. Es giebt auch Männer anderer Parteien genug, die sich für allgemeine FriedenSbesttebungen, für die Annähe- rung der Nationen aneinander oder dergleichen mehr erwärmen, ohne darum am 1. Mai oder an irgend einem anderen Tage deS JahreS internationale Feste zu do
vez«s»pre»»r viertel'»
jährlich Mk. ISO; durch
Nr. 101
Erscheint 12-ltch außer EonnlogS.
Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem kftffffchrn landwirt die (Mefcteer Kamillen. blätter viermal tn der Woche beigelegt.
RouxtumSbrud u. Verlag der vrü h l' scher» Nnivect.-Vuch-u.Elein- b rudern (Pieych Erden)
Deutsches Reich.
Berlin, 30. Slpril. Gelegentlich der soeben begonnene« Reise des Kaisers nach Italien fehlen natürlich in dem kaiserlichen Gepäck Ordensbehälter nicht. Während die höheren Orden darin verhältnismäßig gering an Zahl ver- treten sind, wurden von den für Unterbeamte, Arbeiter rc. bestimmten Orten mehrere Hundert mitgenommen. Durch die Beifügung von Orden mit Brillanten erhält dieser OrdenS- chatz einen sehr hohen Wert, der an eine halbe Million Mark reicht.
— Der Kronprinz und Prinz Eitel Fritz werden sich am 2. Mai in Florenz dem Kaiser anschließen und mit ihm dem italienischen KönigSpaar und dem Zapft Leo XI1L ihre Aufwartung machen. Der Kronprinz wird am 6. Mai in Rom seinen 21. Geburtstag feiern und am selben Tage mit seinem Bruder die Rückfahrt nach Berlin antreten, während der Kaiser sich von Rom auS zunächst zum Fürsten Fürstenberg nach Donaueschingen und bann nach Straßburg unb Schloß Urville bei Metz begeben wirb.
— Der Reichskanzler Graf Bülow hat ben öfter* reichischen Botschafter sowie bie österreichischen Minister a. D. Baernreither unb Hieronymi empfangen. DaS beutet auf Besprechungen über einen zukünftigen HanbelSver- trog. Zu gleichem Zwecke sinb, wie verlautet, auch einige Herren auS Bubapest hier eingetroffen. Nach anberen Meldungen hanbelt eS sich inbeß um Beratungen in ber Zuckerfrage, inSbesonbere um ein gemeinsames Vorgehen in Bezug auf bie Kontingentierung ber Zucker-Probuktion.
— Die Offiziere unb höheren Beamten beS Kriegs-
GietzenerAnzeiger
u General-Anzeiger v
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
Rußlands Platz an bet Sonne.
Man schreibt uns ferner aus Benin, 30. April:
Es entbehrt nicht des Humors, wie die russischen Diplomaten ihre Kollegen an bei Nase herumführen. Mit einem Male soll alles nicht wahr sein, was über die russischen Absichten auf die Mandschurei und die von Rußland China vorgeschlagene Konvention veröffentlicht worden ist. Der russische Minister des Aeußeren hat dies dem amerikanischen Botschafter in Petersburg versichert. Aber warum giebt denn die russische Regierung zur Widerlegung aller angeblich falschen Behauptungen nicht einfach bekannt, was sie der chinesischen Regierung „vor- gescPagen" hat? Es muß schon em erhebliches Maß von Forderungen gewesen sein, wenn die chinesische Regierung, die es nicht gerne mit Rußland verdirbt, den Vertrag rundweg und in allen Punkten abgelehnt hat. Darüber kann kein Zweitel bestehen: Rußlaiid will die Mandschurei zur rus.ischen Provinz machen, und wenn russische Truppen aus oer Mandschurei zurückgezogen werden, wie soeben aus dem südlichen -teil, so geschieht Lies nur „auf Zett". Tie Truppen lehren wieder uno setzen sich nur mehr fest. Vorläufig markiert Rußland einen Rückzug, um zunächst einmal Die Vereinigten Staaten —
die ^lautesten Schreies — zu beruhigen. Gras Lambsdorff will, wie er sagt, gerade den Handel und das Kapital der Amerikaner ui der Mandschurei heranziehen. Damit sind die Befürchtungen der Amerikaner, Rußland werde in ber Mandschurei allein Geschäfte machen und die ^offene Tür" schließen, beseitigt. Bleiben Englands und Ia^ns Proteste unb Chinas Weigerung. Der russische Admiral Alexisefs hat bereits mit aller Deutlichkeit erklärt, daß Rußland die Einmischung des Zweibundcs nicht gestatten wird. Und mit China wird Rußland fertig, mit und ohne Vertrag. Rußland weiß genau, daß China zur Zeit an ein kriegerisches Vorgehen nicht denken kann. Aus militari- schert, wirtsä-aftlicl-en und allgemeinen politischen Gründen nicht. Folglich behält Rußland seinen Platz an der Sonne.
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anflalten.
Vor Jahren trat übrigens bie Sozialdemokratie selber um bie Malenzeit kriegerisch auf. Als s. Zt. zum ersten male ein internationaler Ardeiterkongreß bie Frage erörterte, ob an einem bestimmten Tage mitten in ber Woche allenthalben bie Arbeit ruhen solle, ba sahen ängstliche Gemüter emen Kamps auf Leben unb Tob voraus. Ja, eS wurden sogar, um ber befürchteten Kraftprobe zu begegnen, hier unb ba Truppen konsigniert. Auf ben bumpsen Maffenschritt der Arbeiter- bataiüone sollte ber üingenbe Vtaffenschritt ber Armee eventuell bonnembe Slnttvort erteilen. Derartige Maßnahmen aber erwiesen sich als höchst Überflüssig. Eine WochentagSfeier fanben bie deutschen Arbeitermaffen ja sehr schön unb gut, aber nur bann, wenn bie Arbeitgeber bamit einoerftanben fein sollten, baß »alle Räber sttll ftünben". Die Parteileitung ber beutschen Sozialbemokratie hat, darum seither regelmäßig zwar bie Maifeiern an sich empfohlen, nie aber bie Arbeitsruhe geboten. So hat bie Maifeier bie ursprünglich beabsichtigte Bebeulung überhaupt nicht erlangt, unb bie Räder stehen nicht sttll, wenn bie Arbetterarme es wollen. Man begeistert sich nur am Abenb nach ber Tagesarbeit an mehr ober weniger poetischen Maireben über Völkervecbrüberung unb ben Achtstundentag unb musiziert unb zecht habet nach echter beutscher Männer Bieberart. Solche Feste einer Partei, bie sich nach ihrem RrichStagSwahlflugblatte selber für national unb vaterländisch außgiebt, gefährben roeber Staat noch Gesellschaft.
Die planmäßige Tättgkett ber Soziolbemokratte, ihre außerordentliche Regsamkett bei Veranstattung von Versamm- lungen unb Vergnügungen erklärt es, baß hier unb ba bie Sozialbemokratie Fortschritte macht. Die bürgerliche Agitationstätigkeit humpett chr gar kümmerlich nach, eine Tatsache, bie namentlich angesichts ber bevorstehenden ReichstagLwahl von ben wettestteichenben Folgen sein kann.
Personen sollen dabei getötet ober verwundet sein. Die abgebrannten Banken liegen im ftänkischeu Viertel von Saloniki. Die Anschläge sind zweiftlloS als Beweis eines pelbewußten revl^utionaren Gesamtplanes zu betrachten unb gelten als Anfang weiterer terroristischer Taten. Die Logik der Ausitändischen ist, daß Dynamitanschläge gegen die Besitzungen europäischer Kapitalisten direkt auf ihre Taschen einwirken, und chre Gemüter für fremde Leiden empfindlicher madjen. Ein mazedonisches Blatt berechnet, daß in Saloniki eine Tonne Dynamit ver-
Dotitische Tagesschau.
Zn den Balkan Uaruheo.
Folgende Unheilmeldungen liegen heute vom ntace» donisch-alb a-nischen Schauplätze vor:
Auf einen Eisenbabnzug der Lrientbahnen, welck-er von der Station Sawniki auf der Verbindungsbahn zur Jonctionlinie ging, wurde ein Dynamit- Attentat versucht. Beschädigungen von Passagieren kamen nicht vor. Nur an der Lokomotive wurden einige Teile zertrümmert. In Sofia verlautet, es seien in Saloniki die Gebäude der Bank von Mitylene und der Ottomanbank abgebrannt. Tie Brande werden auf revolutionäre Akte zurückgesührt. Dem Feuer ging eine Dynamitexplosion voraus. Nach anderen
wendet wurde. ~ .
Am 28 April fand bei LeSkowety, Kreis Florine, eui usammenstoß statt. Eine Bande von 16 Diann wurde von Gendarmen und Truppen angegriffen, toeldje Gcbtrgs- geschutze verwendeten und drei Häuser zerstörten. Die Bande erhielt durch Einwohner der benachbarten Dörfer Ovekovah und SLevogani, sowie des oberen und unteren ftatori, Unterstützung und entkam in ber eracht. Die Bernde hatte drei verwundete. Stach Meldungen aus UeS- kucb hat die bulgarische Bande in den Gefechten der letzten Tage bei Dzumaza in einer Stärke von 300 Mann 54 Tote verloren. Die Türken verloren nur einen Offizier und 12 Mann an Toten und Verwundeten. Die tüchtigen Insurgenten seien verfolgt tvvrden. Im Bezirk Revrokop feien bte Insurgenten in dem Dorfe Baldovo von türkisä-en Truppen eingeschlossen worden. Nach sechs- tündigcm Kampfe seien 29 Insurgenten gefallen und L7 gefangen genommen worden.
Aus Berlin, 30. April, wird uns geschrieben:
W zeigt sich daß die hosinungsvollen Meldungen, mit denen man in der letzten Zett aus Konstantinopel überidialttet wurde, entweder geflissentlich die Lage auf dem Balkan falsch darstellten, ober daß die Machthaber am Goldenen Horn schlecht unterrichtet sind. Das Zu- treffen der einen wie ber anderen Annahme berechtigt zu dem Schluß, baß die Türkei der chr von Rußland und Oesterreich übertragenen Ausgabe, der Aufstandsbewegung Herr zu werden, nicht gewachsen ist. Die Ereignisse in Saloniki, die Zerstörung der Ottomanbank — nach einem Privatbericht auch der Bank de Mytilene — durch bulgarische Revolutionäre, lassen erkennen, tote sehr es an geordneten Maßregeln gegen bie bulgarischen Banden fehlt. Weil wahrend der orthodoxen Ostern nichts erfolgt war, wiegte mau sich in Sicherheit. Die Drohungen der Komitees, die Kirchen durch Dynamtt in ine Lust zu sprengen, waren nicht wadrgemacht worden — Grund genug für die BeguemlichkettSliebe der Pforte, an ein Abflauen der Bewegung zu glauben. Wie eine Satyre auf die Vorgänge nimmt sich aus, daß ungefähr zur selben Zett, als in Saloniki die Dynamitattentate ftatifanben, der türkische Minister des Aeußeren dem östreichisch-ungarischen und dem russischen Botschafter „berührende Zusicherungen" gab bezüglich der Aktion gegen die Albanesen und der Lage im Bilajet Ueskueb. Der Wert der Beruhigung wird wohl jetzt von den beiden Botschaftern richtig abgesa-ätzt werden. Die Pforte will, nach einer Meldung aus Konstantinopel, möglichst jedes Blutvergießen vermeiden, sie protestiert gegen die Gerüchte von großen türkischen Rüstungen. Daß die darin liegende Anküiidigung an die albanischen Banden: Wir werden, wenn irgend angängig, Euch kein Haar krümmen, imponieruni) und respekteinflößend ist, wird füglich zu bezweifeln sein. Augenscheinlich glauben auch die bulgarischen Banden nicht daran, daß die Türkei mtt allen ihr zu Gebot stehenden Mttteln vorgeht. Sonst könnten die Herausforderungen nicht so dreist sein. In mehreren Orten haben die Albanesen bie türkischen Reformen angenommen. „Mtt einiger Reserve", so wird vorsichtshalber hinzugefügt. Tas heißt, der Friede verspricht teilte Dauer. Die Unruhen in der Türkei gaben an der heutigen Berliner Börse Anlaß, die erstmalige Notierung der neuen vierprozentigen Administrattonsanleihe zu unterlassen. An der Pariser Börse sollen heute größere Verkaufsaufträge für türkische Werte aus Konstantinopel vorgelegen haben. Tie an der Quelle Sitzenden halten also für rötlich, ihren Besitz abzustoßen. Tas spricht doch wohl dafür, daß man noch mit mancher schlimmen Post vom Balkan redjnet.


