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31.12.1901 Zweites Blatt
 
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Nr. 306 Zweites Blatt.

151. Jahrgang.

Dienstag 31. Dezember 1901

Erscheint täglich Ausnahuie des

Diontagc-.

Die Gießener Familien, blätter werden dem An­zeiger im Wechsel mit dem »Hess. Landwirt" nnd denBlättern für hessische Volkskunde" viermal wöchentlich bei­gelegt.

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Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. WUtko: für den An­zeigenteil: HanS Beck.

Politische Wochenschau.

Die schöne, im Kalender hochrot angestrichene Weihnachts­woche ist durchlebt. Von neuem ist an die Stelle des Jubels unter dem lichtschimmernden Christbaum und des fröhlichen Genusses feierlicher, arbeitsloser Tage die trübe Alltäglichkeit des Werktages und das rastlose Abmühen um des lieben Brotes willen getreten. Der getreue Chronist hat wieder seinen Rückblick zu werfen.

Die erste Kunde, die die verwichene Woche brachte, kam aus D a r m st a d t. Das amtliche Organ der Großh. Hess. Regierung meldete, daß durch Urteil des Großh. Oberlandes­gerichts die Ehe II. KK.HH. des Großherzogs und der Großherzogin geschieden worden ist. Jetzt ist ein Gesetzentwurf betr. d,ie Regentschaft in Hessen den Ständekanunern, und zwar zunächst der Zweiten Kammer, zugegangen. Durch den Gesetzentwurf soll die Verfassungs­urkunde vom Jahre 1820 abgeändert werden. Wir teilen diesen Gesetzentwurf an anderer Stelle unserer heutigen Nummer mit. Wir veröffentlichen ferner heute den Schluß des neuesten Finanzexposäs des Ministers Dr. Gnauth. Herr Dr. Gnauth hat in seine Darlegung der dürren hessischen Finanzen keine Rosen eingeflochten. Nach seinen Ausführungen beträgt das Defizit unseres Landes nicht weniger als 1 690 600 Mk., und da die Deckung dieses Fehlbetrags aus den laufenden Einnahmen unmöglich ist, soll, wie schon im letzten Budget, das Vermögen mit etwa 880000 Mk. herangezogen werden, sodann aber auch zu einer Er­höhung der Vermögenssteuer um 364/n pCt., d. h. von 55 auf 75 Pfg. für 1000 Mk., geschritten werden, Diese ungünstige Gestaltung des Etats wird auf zwei Ur­sachen zurückgeführt; zunächst auf den Rückgang der Er­trägnisse der hessisch-preußischen Eisenbahn­gemeinschaft, der für Hessen einen Einnahmerückgang von 712 390 Mk. bringt. Dann beeinfluffen die stnanziellen Be­ziehungen zum Reich die Finanzen des Großherzogtums un­günstig; der ungedeckte Matrikularbeitrag Heffens beträgt für den neuen Etat 480 030 Mk. Sonst pflegt wohl das Wachsen der Ausgaben eines Landes oder eines Ortes durch denAuf- schwung der allgemeinen Verhältniffe der Bevölkerung bedingt zu fein, und dieser führt zur Verpflichtung der Vergrößerung der Einnahmen. Das ist aber leider bei uns zu Lande nicht der Fall. Die Ausgaben steigen ins Immense und die Einnahmen stehen dazu nicht in entsprechendem Verhältnis. Kürzlich nnirbe von München behauptet, daß es die schulden­reichste Stadt sei; man wird dieser Behauptung hinzufügen können, das; Hessen unter den süddeutschen Ländern ftnanziell am ungünstigsten gestellt ist. Das Ziel, das unsere Regie­rung zweifellos im Auge behalten wird, ist, die Bevölke­rung in ihrer finanziellen Kraft zu schonen. An dem schmerzlichen Rückgänge der Einnahmen des Landes trägt nicht die Finanzpolitik Hessens die Schuld, sondern den grüßten Teil der Schuld trägt die Ungunst unserer Zeit, die wirtschaftliche Depression im Reiche, die den Verkehr auf den Eisenbahnen mindert und die Finanzlage des Reiches beeinträchtigt. Diese hat bereits verschiedene deutsche Einzel- Landtage beschäftigt, namentlich den bayerischen und sächsischen, und überall ist die Notwendigkeit einer gesetzlichen Neu­ordnung des Verhältnisses zwischen den Finanzen des Reiches und der Einzelstaaten betont werden. Zwar ist das dies­malige sogenannte Reichsdestzit, infolge starker Abstriche des Bundesrats, schließlich nicht so hoch ausgefallen, wie die ersten Meldungen erwarten ließen. Aber immerhin ist auch das Bild, das der Reichshaushaltsetat von der Gestaltung der Reichsfinanzen bietet, wahrlich unerfreulich genug. Es zeigt neben einer nicht unerheblichen Steigerung des Anleihe­bedürfnisses, also den Reichsschulden, vermehrte Anforderungen an die Kasse der Bundesstaaten. Einer geringen Ermäßigung der Matrltülarbciträge steht ein Weniger von 27 Millionen Mark gegenüoer, das die Einzelstaaten an Ueberwcisungen aus Zöllen, aus der Tabaksteuer und der Branntivein-Ver- brauchsabgabe von der Reickskasse erhalten. Was ihnen also das Reich an direkten Umlagen weniger abnehmen wird, das wird es ihnen gleichzeitig neun Mal weniger aus den Reichs­einnahmen zuwenden können. Die unbestreitbare Verschlechte­rung der Finanzlage des Reiches hat also die Verschlechterung der hessischen Finanzlage zur unmittelbaren Folge.

Aus feinem stillen Potsdamer Weihnachtsfrieden begab sich Kaiser Wilhelm heraus, um nach der thüringischen Residenzstadt Gotha zu reisen und dort inmitten einer glänzenden Fürsten-Versamnilung den 300jährigen Geburts­tag Herzog Ernsts des Frommen zu feiern. Dieser Thüringer Herzog war eine markige Persönlichkeit, die in trüber Zeit Hervorragendes geleistet hat. So veranlaßte er die Heraus­gabe einer Volksbibel, machte fromme Stiftungen, schuf eine Schulreform, hob die Landwirtschaft, baute Kanäle und verschaffte dem hungernden Volke Arbeit und Brot. Bei dieser Gedächtnisfeier nun hat der Kaiser sich in einer Rede über den Gedanken einer Einigung der evangelischen Landeskirchen ausgesprochen und zwar vorerst vorsichtig und zurückhaltend, ohne daß dabei die Wärme seiner Empfindung zurückgetreten wäre. Man kann hoffen, daß der Kaiser nun­mehr in Zukunft die Fäden dieser Bewegung in seine Hand zu nehmen wünscht.

Der Streitfall zwischen Deutschland und Vene­zuela ist noch immer nicht ganz aus der Welt geschafft. Die Zurückziehung der beiden SchulfregattenMoltLe" und Stein" aus den ven^olanischen Gewässern war. nur von

untergeordneter politischer Bedeutung, da man diese schwimmenden Gymnasien" nur bis zu einem gewissen Grade mit zur Erledigung der politischen Fragen heran­ziehen durfte. Jetzt aber ist der große KreuzerVineta" in La Guayra angekommen. Die deutschen Offiziere be­suchten die Behörden. Dem Präsidenten der venezolanischen Republik, Castro, soll noch einmal die Höhe der Forder­ungen, die von Deutschland geltend gemacht werden, in einer amtlichen Note zur Kenntnis gebracht worden sein. Die Be­deutung eines Ultimatums hat auch diese Notifikation nicht; sie ist nur erfolgt, um im Falle eines Regierungswechsels jede etwa kommende Regierung im voraus über die Forder­ungen Deutschlands zu unterrichten. Die Venezolaner geben sich allerdings den Anschein, als ob sie es aufs äußerste ankommen lassen wollten, wie eine Meldung aus La Guyara glauben machen will. Indes werden sie bei einer dann wohl bald deutscherseits folgenden Besetzung ihrer Häfen sich doch beeilen, die deutschen Forderungen zu erfüllen.

Aus Südamerika Haven die Weihnachtstage eine Frie­densbotschaft gebracht, denn der Konflikt zwischen Chile und Argentinien soll, wie versichert worden, friedlich beendet sein. Dagegen soll in Buenos Ayres eine Revolution ausgebrochen fein.

Auf dem Kriegsschauplatz in Südafrika hat der tapfere und gefürchtete Burenführer Dew.et wieder einen namhaften Vorteil über die Engländer errungen, indem er mit einem kühnen Handstreich ein englisches Lager über­rumpelte. Nach alledem hat das alte Jahr den Mut der tapferen Buren wieder gehoben, so daß man wohl ver­stehen kann, wenn von ihnen nahestehender Seite energisch in Abrede gestellt wird, daß die Burahers ihre Friedens­bedingungen modifiziert hätten. All den leeren Behaupt­ungen und gewissenlosen Unterstellungen gegenüber, so schreibt die KorrespondenzNederland", ist ein für allemal zu erklären:

Die Buren wollen, wie vor dem Ausbruch des Krieges, so auch heute noch den Frieden. Sie sind ihm heute nicht geneigter als vordem. Sie stehen dabei aber heute noch, wie gestern und ehedem, auf dem unverrück­baren Standpunkt, daß für sie nur Friedensvorschläge, die ihre eigene Unabhängigkeit und Amnestie der auf­ständischen Kapkolonien gewährleisten, in Betracht kommen und Den Frieden h^rbeiführen können. Sic beharren darauf um so fester und zuversichtlicher, je günstiger sich für sie mit jedem neuen Tage die Lage auf dem Kriegs­schauplatz gestaltet. In jener Forderung, deren Erfüllung sie conditio fine qua non für den Frieden bildet, wird England den Präsidenten Krüger und fein Volk stets einig sehen; zu ihrer Verteidigung haben die Buren zu den Waffen gegriffen, mit ihr wollen sie stehen oder fallen. Alles, was darunter bleibt, wie Autonomie, sogar eine solche wie die Australiens, ist für sie indiskutabel. Für Friedensvorschläge aus der 'angedeuteten Basis werden die Buren jedoch stets empfänglich sein. Auf keinen Fall aber werden, wie wiederholt betont sein soll, die offi­ziellen Repräsentanten der beiden Burenrepubliken in Europa in irgend welche Verhandlungen darüber ein­treten, ohne mit den leitenden Persönlichkeiten in Süd­afrika Verbindung gesucht und Rats gepflogen zu haben, wie umgekehrt diese feine Verhandlungen in Gang oder zum Abschluß bringen werden, ohne mit jenen Rücksprache genommen und sich beraten zu haben."

Deutsches Wich.

Berlin, 29. Dez. Zur Früstückstafel beim Kaiser war vorgestern der Reichskanzler Graf Bülow und der englische Botschafter nach dem Neuen Palais geladen.-

Auf Schloß Friedrichshof, dem ehemaligen Wittwensitz der Kaiserin Friedrich, fand zum letzten male in gleicher Weise, wie zu Lebzeiten der verewigten Kai­serin durch das Hofmarschallamt eine Weihnachtsbescherung für die Schloßbeamten und sämtliche Bedienstete statt. Am 1. Januar wird das bisherige Hofmarschallamt definitiv auf­gelöst. Die Diener und Dienerinnen der Kaiserin Friedrich werden von diesem Zeitpunkte aber, fomeit sie nicht von den neuen Besitzern übernommen loerbert, im kaiserlichen Hofhalt zu Berlin Verwendung stnden. Alle Hofwagen werden als Inventar nach dem Kaiser Friedrich-Palais in Berlin über- geführt, zu welchem Behufe bereits ein Wagenzug auf Station Cronberg eingetroffen ist. Die Übersiedelung der Familie des Prinzen Friedrich Karl von Hessen nach Schloß Friedrichshof wird am 1. Mai 1902 erfolgen.

Der Minister v. Thielen ist an Influenza er­krankt, und wird einige Zeck das Bett hüten müssen.

Die im Februar gemachten Vorschläge zur Er­höhung der Betriebssicherheit auf den Eisen­bahnen, besonders diejenigen, betr. den Ab stand fester Gegenstände von den Geleisen, sind in einem Erlaße des Eisenbahnministers den Eisenbahndirektionen neuerdings wieder cingeschärft worden.

Die Nachricht, daß Lord Roberts an dem kom­menden Kapitel des Schwarzen Adler-Ordens in Berlin teil­nehmen werde, ist nicht zutreffend, da hierzu nur inländische Ritter des Ordens berechtigt sind.

Wegen der widerrechtlichen Oeffnung der nach Deutsch Südwestafrikabestimmten Briefen durch die englischen Censurbehörden hat das Reichs­postamt durch die Hamburger Oberpostdirektion eine Unter­suchung eingeleitet.

Professor Hartmann von der Technischen Hoch­schule in Charlottenburg ist zum Senatspräsidenten im Reichsversrcherungsamte ernannt worden.

Aus zuverlässiger Quelle erfährt dieBerl. Börsen> ztg.", daß seitens des Handelsministers Möller neuerdings erfolgversprechende Verhandlungen wegen Vergrößer­ung des fiskalischen B er a w e r ks b e si h e s in Rheinland-Westfalen angeknüpft worden sind. Spe­ziell soll mit dem bekannten Industriellen Thyssen wegen Ankaufes diesem gehöriger Grubenfelder durch den Staat verhandelt werden.

Jena, 28. Dez. DemJenaer Volksblatt" wird aus Berlin depeschiert: Zu dem akademischen Althoff-Essen im Hause von Professor Schmoller, das am 5. Januar statt­finden soll, hat der MtiiSminifter Studt sein Erscheinen zugesagt. Eingeweihte bewegen sich in Redewendungen, die kaum einen anderen Sinn zulassen, als daß bei diesem Festessen auf das Erscheinen des Kaisers oder, falls er verhindert fein sollte, des Reichskanzlers gerechnet wird. Der Kaiser (ober sein Vertreter) soll als Beschirmer dervoraussetzungslosen Wissenschaft" gefeiert und im An­schluß daran Althoff eine Ovation gebracht werden. Das Jenaer Volksblatt" bemerkt dazu:Wir würden diese Nach­richt nicht bringen, wenn sie uns nicht von einer Seite ruginge, die wir ernst zu nehmen allen Anlaß haben. Jeden­falls thut man gut, einer geplanten Überraschung durch Veröffentlichung vorzubeugen."

Metz, 27. Dez. Gestern mittag traf die Landgräfin von Hessen, Prinzessin Anna von Preußen, Tante des deutschen Kaisers und einzige noch lebende Schwester des verstorbenen Prinzen Friedrich Karl von Preußen, mit Ge­folge und Dienerschaft aus Frankfurt a. M. hier ein und stieg bei ihrer Tochter, Baronin Vincke, ab. (Die Landgräfin ist bekanntlich neulich zum Katholicismus übergetreten. D. Red.)

Ausland.

London, 29., Dez- Anläßlich des Weihnachtsfestes hat ein freundschaftlicher Briefwechsel zwischen dem englischen, deutschen und russischen Hofe stattgefunden. Der König und die Königin von England erhielten vom deutschen und russischen Kaiserpaar herzliche Briefe, in denen sich die guten gegenseitigen Beziehungen widerspiegeln.

Basel, 29.Dez- Der Zionistenkongreß hielt eine Nachtsitzung von Samstag abend 6 Uhr bis Sonntag morgen 4 Uhr ab. Heute verhandelte er den ganzen Tag mit etlichen Stunden Unterbrechung. Dr. Moses-Mannheim entwickelte ein Programm für die wirtschaftliche Hebung der Juden. Sodann wurde die Organisation burchberaten, welche für jebes Land eine befonbere Föderation versteht. Der Kon­greß ist für alle zwei Jahre in Aussicht genommen. Ferner würben bie Grunbzüge für bie Sammlung bes Mischen Nationalfonbs festgestellt, ber in allen Säubern auf mm- bestens 200 000 Pfund gebracht und lebiglich für Lanbankauf in Palästina hinb Syrien verwendet werden soll. Der Fonds soll juristische Persönlichkeit erhalten, und, wenn möglich, in ber Stabt Basel domiliziert werben.

Lemberg, 28. Dez. Bei ber heutigen Eröffnung bes Lanbtages erklärte der neuernannte Landmarschall Graf Potocki, ber Sanbtag werde bie Wünsche ber beiden Nationalitäten prüfen unb so viel als möglich berücksichtigen. Bei Besprechung ber Vorgänge an ber Lemberger Uni­versität sprach ber Lanbmarschall die Hossnung aus, daß bie Studenten, welche bie Lemberger Hochschule ver­lassen hätten, roieber zu berselben zu rückte h reu würden. Im weiteren Verlauf Der gestrigen Sitzung lehnte ber Landtag einen Tringllchkeitsantrag ber volnischen Volks­partei ab, in welchem ber Lanbesausschuß aufgeforbert. würbe, sämtliche Bebarfsartikel für bie Lanbesanstalten nur bei galizischen Probuzenten und Lieferanten zu bestellen. In ber Abenbsitzung brachte ber Führer ber polnischen Volkspartei, Stapinski, einen Dringlichkeitsantrag in ber Wreschener Asfaire ein. Der Landtag möge den Polen Mitgefühl und Ehrfurcht aussprechen und zur Unter­stützung ber nationalen Märtyrer 100 000 Kronen votieren.

Bubapest, 29. Dez- Laut einer beglaubigten Version soll bie ungarische Regierung für ben Fall dauernbev Aktionsunfähigkeit des österreichischen Reill)srats beabsich­tigen, für Ungarn unabhängig über Handelsverträge mit ben auswärtigen Staaten zu verhandeln und Vorsorge für die gemeinsamen Angelegenheiten, für die Armee und das Auswärtige auf Grundlage eines ungarischen Spezialgesetzes zu treffen. £ esterreich würbe es über* lassen bleiben, nach eigenem Ermessen vorzugehen.

Vom Burenkriege.

Der bitterböse Dewet hat bie Weihnachtszeit nicht unbenutzt vorübergehen unb es sich nicht nehmen lassen, am 24. Dezember ben Engländern eine schwere Niederlage beizubringen, indem er das befestigte Lager Firmans bei Tweefontern mit stürmender Hand eroberte unb ben britischen Truppen so schwere Verluste beibrachte, baß sogar Lorb Kitchensr bies in seiner ersten kurzen Vormeldung ausbrücklich betonen zu müssen geglaubt hat. Das Lager Firmans bildete die Kopfstation einer im Bau begriffenen Blockhauslinie, die sich von Harrismith bis nach Bethlehem erstrecken sollte, und war mit 4 Kompagnien Heomanry, bie auch über ein Feldgeschütz und eine Maschinenkanone ver­fügten, besetzt. Ter Zweck,' den Die Engländer bei der Errichtung der genannten Blockhauslinie im Auge hatten, war, Dewets Bewegungsfreiheit im Norbosten des Lranje- Freistaates zu verringern. Zur Erreichung bieses Ziels sollte ebenso wie weiter süblich Bloemfontein über Tabanchu mit Labybranb, hier bie Stabt Linbley über Bethlehem mit Harrismith durch cme vollständige Blockhauslinie ver­bunden werden, unb schon vor einigen Wochen wurde be­richtet, daß die Strecke LindlepBethlehem fast vollendet