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Erste- Blatt.
Mr. 177
Mittwoch 31. Juli 1901
151. Jahrgang
Hbrefft für Deprsch«, Anzeiger «tehei.
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GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger v -*r Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen
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der Ge-
dies mit dem Ansügen zur öffentlichen Kenntnis
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in dem
denn international eigentlich liegt.
jetzt als Hausindustrielle leben und fürchten, wegen ihrer körperlichen Minderwertigkeit in Fabriken nicht beschäftigt zu werden, und im Interesse der unverheirateten und! verwitweten Frauen, die sich jetzt davon nähren. Von den Unternehmern wurde eine möglichst lange Uebergangs-, zeit bis zum Inkrafttreten dieser Bestimmungen gefordert.!
Prozeß der Hintertreppendame Schutze contra Frau Müller und daß er sich vorher vergewissert hätte, wie diese Sache
Einwendungen gegen den Plan bei Meldung des Ausschlusses und Annahme der Einwilligung in die beanspruchte Abtretung oder Beschränkung, Erklärung auf die angebotene Entschädigungssumme bei Meidung der Unterstellung der Annahme des Angebotes,
Anträge auf Ausdehnung der Enteignung bei Meidung des Ausschlusses mit solchen,
Anträge auf Aufrechterhaltung bestehender Lasten bei Meidung des Ausschlusses mit solchen,
Anträge auf Einrichtung und Unterhaltung von Anlagen, welche für die benachbarten Grundstücke zur Sicherung gegen Gefahren und Nachteile notwendig find oder notwendig werden, bei Meidung des Aus schluffeS mit solchen, etwaige noch unbekannte Rechte oder Ansprüche an die zu enteignenden Grundstücke bei Meldung des AuSschluffeS mit solchen,
Räumt der Eigentümer einem anderen von dem Zeitpunkt der Zustellung an ein dingliches Recht an dem zu enteignenden Grundstücke oder ein persönliches Recht auf deffen Benutzung ohne Genehmigung des Unternehmers ein, 1o steht jenem anderen eine besondere Entschädigung nicht zu.
Gießen, den 29. Juli 1901.
Der Vorfitzende der Lokalkommisfion. Dr. Heinrichs, Großh. Kreisamtmann.
vormittags 10 Uhr in Londorf auf dem Bürgrrmeisterbureau,
nachmittags 2 Uhr
<dieS,für die Grundstücke aus den Gemarkungen Staufen Oerg und Mainzlar) in Mainzlar auf dem Gemeindehaus anberaumt.
Die Eigentümer, Pächter, Mieter und sonstige an den abzutretenden Grundstücken persönlich Berechtigte, sowie alle übrigen an der beantragten Enteignung Beteiligten werden ausgefordert:
Es wird gebracht, daß der Zeit vom
Nr. 15a nach dem alten Kataster markung Daubringen.)
C. Gemarkung Londorf:
Flur XI, Nr. 34.
Engländer und Duren.
In der Entschädigunaskommission in London führte der Vertreter der britischen Regierung aus, Sieveking machte geltend, daß die deutsche Regierung allein Recht habe, zu entscheiden, ob jemand deutscher Uuterthan sei, daß man ferner die Möglichkeit zugeben müsse, daß dieselbe Person zwei Nationalitäten angehören könne. Gr behaupte, daß eine Person, die nid)* Unterthan einer befreundeten Macht sei, und keinerlei Nationalität besitze, auch I feinen Beistand seitens der Kommission erwarten könne. ! Tie Hauptfrage sei indessen, ob die Ansprucherheber Neutralität bewahrt hätten. Redner führte sodann mehrere Juristen au§, allen Teilen der Welt an, um zu beweisen, daß wenn ein Unterthan eines befreundeten Staates in den Dienst einer kriegführenden Partei getreten sei, er die aus der Nationalität sich ergebenden Rechte verloren habe, und sich selber der Behandlung als Feind aussetzte. Auf die Frage eines Kommissionsmitgliedes, wann die Angestellten der niederländisch-südafrikanischen Eisenbahn zuerst thätigeu Anteil am Kriege nahmen, lautete bie Antwort, daß das im Oktober 1899, bei Beginn des Krieges.
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ist! seit Jahren in der Arbeiterwelt viel geklagt worden. Insbesondere war es das Organ des Tabakarbeiterverbandes, »JSter Tabakarbeiter", der die Ergebnisse von Enqueten Lber Hausarbeiterwohnungen veröffentlichte. Tiefen zu- flolge kamen Wohnungen vor, wo 8 bis 12 Personen in Arbeitszimmern, die zugleich Wohnräume sind, hausten, bei e-inem Luftraum von 1,88 bis 3,18 Kubikmeter auf den Kopf. Taß ein großer Teil der Tabakarbeiter, besonders aus der Heimindustrie, sich aus schwächlichen, gegen Ge
der Antrag mit den erforderlichen Anlagen in 3. bis zum 17. August 1901 einschließlich au i)en Amtszimmern der Großh. Bürgermeistereien Mainzlar, Staufenberg und Londorf zu jedermanns Einficht offeuliegt. Zugleich wird zur Verhandlung über den Plan und die zu leistenden Entschädigungen Tagfahrt vor der Lokal- kommifsiou auf Moutag, ben 19. August 1901 und zwar:
Volitische Tagesschau.
Tie Eisenbahndirektion Berlin hat den Antrag auf Ver- etznng von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten in den Spezialtarif III zur Erörterung in der nächsten Sitzung der ständigen Tarifkommission des Verbandes deutscher Eisenbahnen gestellt. Der Antrag ist von grundsätzlicher Bedeutung; denn das Gütertariftchema ist im allgemeinen nach dem Grundsatz des Wertsystems aus- gebaut, das durch Versetzung eines so hochwertigen Ar-! tikels, wie landwirtschaftliche Maschinen, in die billigste Tarifklasse durchbrocken würde. Für die billigere Tarifier d ung werden als Gründe die Lage der Industrie, die durch den Niedergang der deutschen Landwirtschaft in Mitleidenschaft gezogen sei, ferner der Wettbewerb amerikanischer j
Amtlicher Teil.
Bekanntmachung.
Betr.: Die Erbauung einer Nebenbahn von Lollar uac) Londorf; hier: die Enteignung des hierzu erfordere Achen Geländes in den Gemarkungen Mainzlar, Staufenberg und Londorf.
Die für den Bau der Nebenbahn Lollar-Londorf bestellte Geländeerwerbskommisfion hat gemäß Art. 22 des Enteignungsgesetzes vom 26. Juli 1884 in der Faffung vom 30. September 1899 Antrag auf Einleitung des Enteignung-, verfahrens hinsichtlich der folgenden Grundstücke gestellt:
A. Gemarkung Maiuzlar:
Flur VII, Nr. 465, 453, 452, 451 und Flur I, Nr. 421.
obenerwähnten Termine vorzubringen.
Wenn dritte Personen als dinglich berechtigte oder wegen sonstiger Rechtsverhältnisse bei der Enteignung beteiligt find, so muß der Eigentümer solche sofort nach Zustellung der Be kanntmachung uns bezeichnen, andernfalls bleibt er für diese Ansprüche verantwortlich.
Die Eigentümer der abzutretenden Grundstücke müssen von der Zustellung dieser Bekanntmachung an zu neuen Am lagen oder zu einer von der bisherigen bezw. der gewöhn lichen abweichenden Art der Bewirtschaftung die Genehmigung des Unternehmers einholen, widrigenfalls eine Ent schädigung demnächst nur insoweit verlangt werden kann, als durch die Veränderung auch für den öffentlichen Zweck, für welchen die Enteignung geschieht, der Wert des Geländes erhöht worden ist.
B. Gemarkung Staufenberg:
Flur X, Nr. 44 (= Flur XXI, Nr 69 nach dem alten
Kataster der Gemarkung Staufenberg) und Flur X, Nr. 43
Flur II, ’ -----
undhettsskornngen wenig widerstandsfähigen Personen zu- und englischer Maschinen, sowie die verhältnismäßig qe- ammensetzt, die zu nut schwerer körperlicher Arbeit ver- ringe Ausnützungsmöglichkeit her Saaaon§ anaefübrt9 & bundenen Berufen untauglich sind, ist bekannt. Am 6. Juli anderer Seite beftreitet man ^e eti^n ®rm^\lkr ^at, wie erwähnt, im Reichsamt des Innern eine Kon-dings und weist zugleich daraus hin, daß der Begriff ,land- ferenz über diese Frage stattgesunden. Heute erst kann wirtschaftliche Maschinen und Geräte" sehr unbestimmt fd Gruber ausführlich berichtet werden. An der Konferenz Alle möglichen kleineren und größeren Ärate ferner & nahmen teil: Vier Regierungskommissare, sowie ein Ver- jchinen, Lokomobilen, Motore usw würden in aleicder Weise treter des Reichsgesundheitsamts, vier Gewerbeaufsichts- im Fabrik-und Baubetrieb wie im landwirtschaftlichen forst- uni) Zwar von Minden, Dresden, Geestemünde lichen und gärtnerischen Betrieb verwandt Eine ver- und Worms, acht Fabrikanten aus Herford, Gr. Auheim bei schiedenartige Tarifierung emes uich desselben Geaenstandes Hanau, Scharmbeck, Goch, Dresden, Offenbach a. M., je nach Zweck oder Empfänger führe aber regelmäßig zu Bremen und Hamburg, ackst Arbeiter und zwar aus Rehme,! den größten Beschwerden; ja, die Rechtmäßigkeit solcher Hanau, Goch, Scharmbeckbostel, Dresden, Kl.-Krotzenburg,! Tarifvorschriften sei vielfach bestritten Bremen und Hamburg. Es galt eine Aussprache über! ______
eine Regierungsvorlage, die diese Heimarbeit regeln soll. I Abir lesen in der „D. W
Hausarbeit soll danach nicht betrieben werden in a) Räu- Taß in süddeutschen Bundesrätskkreisen
men, deren Fußboden 0,50 Meter unter der Oberfläche des I eine starke Gegnerschaft gegen den Entwurf des Bürgersteiges oder des Hofes liegt, b) in unverschalten neuen Zo l l t a r i f g e s e tz e s besteht, ist nicht zu be- Tachraumen, c) in Schlaftämnen. Die Arbeiter verlangen zweifeln. Die vorzeitige Veröffentlick-ung der ioauptsätze im Zum Teil em unbedingtes Verbot der Arbeit in Wohn-, l demokratischen „Stuttgarter Beobachter" ist sicher das Werk ^uumen. Die Fabrikanten erachteten ein! liberalgesinnter württembergischer Geheimräte. Im übrigen solches Verbot einem allgemeinen Verbot der Heimarbeit thnt man aber wohl daran, nicht allzu große Hoffnungen gleich. Ferner enthielt die Vorlage der Regierung auf den B u n d e s r a t zu setzen, aus dessen Schoß der Ent- Bestimmungen über Höhe der Arbeitsräume, die 2,50 Meter, I Wurf wohl nur mit ziemlich geringfügigen Abänder-- und über den Luftraum, der pro Kopf 10 Kubikmeter bedungen, welche die Getreidezölle jedenfalls nicht tragen soll, sowie Bestimmungen über die Besckstiftigung I betreffen werden, hervorgehen wird. Vermutlich sind nur der Kinder. Diese ist demnach für Kinder unter 12 Jahren die württembergischen und badisch>en Regierungskreise ent- verboten, für Kinder über 12 Jahre ist die Beschäftigung I sck;iedene Gegner des Zolltarifentwurfs in seiner jetzigen wahrend der Schulpflicht täglich 3 Stunden, von vollendeter Gestalt. In Bayern und Hessen sind die agrarischen — Schulpflicht bis zum 16. Jahre täglich, 10 Stunden ge- dort allerdings vorwiegend die kleingrundbesitzlichen — Jn- ftattet. Die Beschäftigung der Kinder und jungen Leute in teressen viel zu mächtig, um ohne Einfluß auf die Re- der Nachtzeit von 8 einhalb Uhr abends bis 5 einhalb Igierungen zu bleiben. (Daß unser Finanzminister Gn auth Uhr morgens ist verboten. lzu den allerentschiedensten Gegnern höherer Getreidezölle
Der Vertreter des Reichsgesundheitsamts und Arbeiter- gehört, steht außer Frage. D. Red. des „Gieß. Anz.") Mit
Vertreter sprachen für ein gänzliches Verbot der Kinder-1 ziemlicher Gewißheit kann man wohl nur annehmen, daß arbeit. An Bestimmungen darüber, wer nicht Hausarbeit I sämtliche süddeutsche Regierungen, ferner wohl auch einige betreiben soll, wird in der Vorlage gesagt, „derjenige, thüringische und die hanseatischen, sich gegen die im Ent- vder diejenige, der mit einer ekelerregenden Krankheit Wurf enthaltenen überhohen Viehzölle aussprechen wer- behaftet ist." Während für Fabriken die bundesrätliche I den. Fraglich bleibt dabei immer, ob sie nicht doch noch Verordnung besondere Räume zum Trocknen des Tabaks von Preußen und den übrigen norddeutschen Staaten überverlangt, so schlug man hier die Anschaffung besonderer! stimmt werden. Aber selbst wenn eine sehr starke Minder- Rahmen mit Luftabschluß zum Trocknen vor. Ein von heit sick) gegen den Entwurf der Reichsregierung zusammen- einem Mindener Gewerberat erfundener Trockenapparat findet, ist es Wohl denkbar, daß diese sich zu einigen wurde vorgezeigt; er soll ganz praktisch sein, seine An- Zugeständnissen im einzelnen bereit findet. Eine Herabschaffungskosten betragen aber 9 bis 10 Mark, eine für setzung der Getreidezoll-Positionen und vor allem die Be- diese nieberft gelohnten Arbeiter sehr erhebliche Summe, feitigung des Doppeltarifs kann aber nur vom Reichstag Eine Anregung, die Fabrikanten möchten verpflichtet wer- durchgesetzt werden, vom Bundesrat ist in dieser Hinsicht den, den Apparat anzuschaffen und den Arbeitern zur nichts zu erwarten. Der Reichstag hat wohl eine schu^ Verfügung zu stellen, stieß auf Widerspruch. Die Arbeiter- zöllnerische, aber nicht eine extrem agrarische Mehrheit, presse beschwert sich darüber, daß zwar die Organisation Tie Nationalliberalen werden wohl zum weitaus größten der Unternehmer, der deutsche Tabakverein, durch seinen Teil die hohen Kornzölle und den Doppeltarif bekämpfen. Vorsitzenden, Komknerzienrat Collenbusch, und den Kom- Vielleicht werden sie hierin auch von einem Teil des Zen- m ersten rat Biermann-Bremen vertreten, die Organisation trums unterstützt und dann haben die Handelsvertrags- der Arbeiter dagegen, der Deutsche Tabakarbeiterverband, freunde gewonnenes Spiel. Das Zentrum aber läßt sich wie wir seinerzeit bereits mitteilten, von der Beratung heute noch nicht in die Karten blicken. Dr. Bachem hat ausgeschlossen gewesen sei, obwohl gerade er sich be- sich in Krefeld in ganz orakelhafter Weise über den Zollmüht hatte, die Schäden der Hausindustrie aufzudecken. tarif-Entwurf geäußert.
Ter im Jahre 1895 in Berlin abgehaltene Kon- ------
greß der Tabakarbeiter Deutschlands, auf dem 95 000 Aus Kiel kam kürzlich die unglaublich^ (und darum Arbeiter durch 197 Delegierte vertreten gewesen sind von uns unerwähnt gebliebene) Nachriclst, daß dort zwei darunter 20 Delegierte aus Westfalen und Lippe, wo die t ü r ki sch e Kr i e g s schi f f e durch das dortige Landgericht Hausarbeit in der Tabakindustrie einen besonders starken beschlagnahmt worden seien. Jetzt kommt das offiziöse Umfang angenommen hat, —, hat sich für ein gänzliches Dementi. Es handelt sich danach um einen Arrestbefehl Verbot der Hausarbeit ausgesprochen, besonders auch wegen gegen das im Jnlande befindliche, der Zwangsvollstreckung ihrer lohndrückenden Tendenz und ihrer Neigung zu um- unterliegende Vermögen der Türkei. Auf Veranlassung des fangreicher Kinderarbeit. Der Hausarbeiter trägt die Kosten preußischen Justizministeriums wurde der betreffende Ge- für den Arbeitsraum, für Heizung und Licht, für Anschaff- richtsvollzieher ausdrücklich dahin verständigt, daß eine ung und Erhaltung des Inventars und muß alle Neben- Pfändung der bisher im Kieler Hafen liegenden Kriegsarbeiten ohne Entschädigung leisten. Ter 5^ausarbeiter muß schiffe, die das Recht der Exterritorialität besitzen, un- häufig sogar eine Art Kaution hinterlegen, so daß auf statthaft ist.
ihn das Risiko abgewälzt wird. Es wird sogar behauptet. Schon Fürst Bismarck hat sich in einem Pracedenz- daß der Tabakarbeiter, um diese Kautionen oder seinen! falle in ganz ähnlicher Weise entschieden, und es nimmt Bürgen nicht zu gefährden, gelegentlick) selbst Tabak kaufen Wunder, daß ein Richter ohne den Fall mit feinen Vorge- müffe, da aus einem gewissen Quantum Tabak eine be-I setzten auch nur zu besprechen, ohne weiteres aus eigener timmte Zahl von Zigarren hergestellt werden müsse, das I Machtvollkommenheit eine Verfügung erlassen hat, die in Material aber sehr verschieden in Quantität ausfalle. internationale Beziehungen eingriff. Man kann nicht ver-
Fünf Arbeitervertreter stellten sick) völlig auf diesen langen, daß jeder Richter, dessen Arbeit meist auf einem. Standpunkt, auch die Gewerbeauffichtsbeamten, von Min- ganz anderen Felde liegt, die internationale Lage eines den und Worms gaben Zeugnis von den trüben Zuständen! solchen Streitfalles gleich richtig auffasse, man hätte aber dieser Handarbeit, glauben aber doch, ein Verbot der erwarten können, daß er in einem solchen Falle die Sache Hausarbeit nicht empfehlen zu dürfen. Auch einige Unter-doch ^etwas Zanders behandelt Jätte, als einen Jujurien- nehmer sind keine Freunde dieser Hausarbeit, sie glauben ' ...... “ r cm"ff
aber auch, nicht zu radikal vorgehen zu dürfen, wohl mit Rücksicht auf die weiten Kreise der Tabakarbeiter, die


