Lie sonst bekanntlich nur bei Feuerausbruch geläutet wird. Alles stob Piseinander, um rettend beiZuspringen. Ein Ärafmandat für die Betreffenden dürfte nicht ausbleiben. — Ein Frankfurter Bürger, Dr. Ankel richtete an den Magistrat das Ersuchen, die Abfassung einer umfassenden Frankfurter Geschichte anregen zu wollen. Am 22. Februar 1894 bestand Frankfurt urkundlich 1100 Jahre und dieser Zeitraum soll durch objektive historische Quellen von Fachleuten bearbeitet werden, die redaktionelle Oberleitung soll das Stadtarchiv erhalten.
OefnndheitsstandnndTterblichkeitimKreiseGießen im Jahre 1900.
Im Anschlüße an unsere Veröffentlichung über die Sterblichteits- statitik der Stadt Gießen bringen wir folgende Notizen über die Todesfälle und den Gesundheitsstand im Kreise Gießen zur allgemeinen Kenntnis.
Im Jahre 1900 find nach Abzug von 158 Kreisfremden, die in den Krankenhäusern zu Gießen gestorben waren, 1226 Todesfälle gezählt worden gegenüber 1273 im Jahre 1899, von diesen fallen 348 auf die Kreisstadt und 883 auf den Landbezirk. Bei dem Anwachsen der Be- Völkerungdztfier in den letzten 5 Jahren von 77440 auf rund 82000 und einer berechneten Einwohnerzahl von 81550 um bis Jahresmitte kommen auf 1000 Einwohner 15,03 Todesfälle. Diese Zahl, die sogen. Sterblichkeitsziffer, betrug für die Jahre 1891—1893 noch 21,0 bezw. 20,0 und 22,0 ist seitdem stetig auf den genannten günstigen Stand herabgegangen; getrennt für Stadt Gießen und Landkreis find die Sterbllchkeitsziffern 13,55 resp. 15,64 e/oo, d. h. es find auf 1000 Einwohner im Berichtsjahre 2 Personen weniger gestorben als in den Landgemeinden (im Vorjahre war der Unterschied zu Gunsten der Kreisstadt 5).
Nach den Jahreszeiten war das erste Quartal für die Sterblichkeit daS ungünstigste, das dritte Quartal hatte die wenigsten Todesfälle gebracht, das zweite und das vierte stehen sich ziemlich gleich; von den Monaten starben die meisten Personm im März, an, günstigsten waren August und Oktober.
Nach Altersklassen geordnet, gehörten von den 1226 Verstorbenen 188 = 31,6% dem Kindesalter an, und von diesen hatten 238 oder 19,4 o/e der Verstorbenen daS erste Lebensjahr nicht überschritten, die übrigen 150 Kinder waren zwischen 1 und 15 Jahre alt; von den Erwachsenen standen im Alter zwischen 15—60 Jahre 384, 454 gehörten lern Greisinalter an. Im Jahre 1899 waren von 1273 Verstorbenen 254 Säuglinge (20 %), 186 zwischen 1 und 15 Jahre alt, Kinder zusammen 440 (34,56%), im Mannesalter zwischen 15 —60 Jahren hatten 380 gestanden, und über 60 Jahre alt waren 453 Personen geworden, bei den Erwachsenen mithin fast dieselben Zahlen wie im Berichtsjahre, die Kindersterbltchkeit war diesmal etwas geringer.
Den akuten ansteckenden Krankheiten waren zusammen 68 (5,5 %), meist Kinder, erlegen (im Vorjahre 60); davon fast die Hälfte, 29, an Masern, die, im Oktober in Gießen ihren Anfang nehmend, sich allmählig auf die umliegenden Gemeinden Wieseä, Trohe, Daubringen, Bersrod, Beuern, Reiskirchen bis in das laufende Jahr hinein ausbreiteten, und zwar war die Krankheit am gefährlichsten in Gießen aufgetreten, da 26 der Sterbefälle auf diese Stadt allein fallen. Zu gleicher Zeit mit ben Masern verbreitete sich Keuchhusten ebenfalls von der Kreisstadt aus in Wieseck, Alten-Buseck und Großen-Buseck, gestorben sind an Keuchhusten 2 Kinder.
An Diphtheritis und Croup sind 13 Kinder (16) im Kreise zu Grunde gegangen, in den Kliniken zu Gießen zudem 10 weitere Kranke aus den umliegenden preußischen Gemeindm, unter denen Rodheim a.d. Bieber mit einer ganz besonders ausgedehnten Epidemie hervorfiicht, die noch jetzt fortdauert.
Scharlach, der seit Oktober 1898 in Gießen epidemisch aufgetreten war, ist daselbst jetzt noch nicht erloschen, gehäufte Erkrankungen kamen vor tn Göbelnrod, Harbach, Lauter und Klein-Linden; daran gestorben find im Kreise 15 Kinder (im Vorjahre 25).
An Unterleibstyphus find 2 Todesfälle gezählt worden von 9 Erkrankten, die zu unserer Kenntnis kamen aus Gießen, Ober-Besfingen, Großen-Buseck und Friedelhausen; erfteulicherweffe tritt diese Infektionskrankheit, welche, wie die Cholera, vornehmlich durch schlechtes Trink- und Gebrauchswaffer entsteht, immer mehr in den Hintergrund.
An Rose find 6 (3), au Wasserblattcrn 1 Person gestorben, e« Syphilis ebenfalls 1.
Dem Wochenbettfieber find 3 (5) Frauen erlegen, anderen Krankheiten drS Wochenbettes ebenfalls 3 (5).
Todesfälle an Tuberkulose der Lungen (Lungenschwindsucht) find 167 (155) oder 13% der Verstorbmen und 20^ (20o) von 10000 Einwohnern oorgrkommm; die entsprechende Slerbltchreftsztffer für das Grotzberzoatum war tm Jahre 1899 : 21*, im Durchschnitt der Jahre 1894—98 noch 248%oo, tm 7. und 8. Jahrzehnt des oorigm Jahrhunderts noch 28,o—30,0%«.
In anderen Organen als tn dm Lungm war bei 48 Verstorbenen die Tuberkulose lokalisiert, eS handelte sich hierbei weist um Tuberkulose dev DarmeS, der Knochen (Knocheufrah) und der Gehirnhäute (Gehirn« Hautentzündung); der Tuberkulose tm Ganzen siad sonach 215 Personen erlegen ober 26,4%« in nahezu 18 V aller Sterbesälle
An akuten Krankheiten der Atmungsorgane find fast ebenso viele TodeSsälle vorgekommen wie im Vorjahre, nämlich 209 (207), davon fallen auf croupöse Lungenmtzündung SS, auf Katar, he, Lrusttellenlzanduog rc. 66, auf Influenza 44. An Gehirnschlagfluß gingen 52 (39), an HerzUtden 58 (44) zu Grunde.
38 Kinder haben wegen angeborener Lebensschwäche die erste Woche threS Daseins nicht überbauert, 18 (16) starben an allgemeiner Abzehrung, unb 31 (48) Personm, worunter 25Älnber unter 1 Jahr, an Darmkatarrhen unb Brechdurchfall.
Bösartige Neubildungen, vornehmlich Krebsgeschwülste, warm tm Kreise 47mal Todesursache (62); tn dm Kliniken find Luhrrdtm noch 27 Personm an GeschwulstbUdongen verstorbm; unter diesen 74 Fällen war dte Neubildung 18mal von dem Waam, 8mal von der Speiseröhre, 13mal von der Leber und ben Gallenwegen, -mal vom Darm und seinem häutiaen Ueberzuge audgegangm.
Bet 178 (197) Leuten über 60 Jahre würbe Altersschwäche «IS Todesursache anoegeb-n; unbekannt blieb bieselbe bet 68 (85) Berstorbmen, unb 200 (215) Sterbesälle verteilen sich auf onbetc benannte Krankheiten.
17 (23) warm verunglückt; 16 (12) nahmen sich selbst das Leben und 4 enbetm durch Totschlag ober tätliche Körper Verletzung.
Grotzy. «reiSgesnndheitsamt Gießen.
Dr. H«berkorn.
Uermischtes.
* 7 000 Heiratsanträge. Wenn eine junge Dame Ursache hat, sich über die Menge ihrer Liebhaber zu beklagen, so ist dies Miß Eileen B. aus Idaho, U. S., die die Heiratsanträge nach Tausenden zählen konnte. Sie war so unvorsichtig gewesen, folgende Annonce aufzugeben: „Eine junge Tame (19), häuslich und hübsch, wünscht die Bekanntschaft eines jungen Mannes zwecks Heirat zu machen. Wenn der Bewerber dem Vater paßt, giebt letzterer einen Ranch neben seiner eigenen Besitzung und eine Mitgift von 50 000 Dollars." Dre Wirkung war einfach verblüffend, denn innerhalb zehn Tagen hatten nicht weniger als 5000 Männer um die Hand der Erbin angehalten, und ehe ein Monat um war, kamen noch 2000 dazu, sodaß Eileen und ihr Vater in Gefahr waren, von Liebesbotschaften und Photographien weggeschwemmt zu werden. Alle Klassen waren vertreten: Cowboys, Tuchhändler, Rechtsanwälte, Farmer, Prediger, Dichter, Journalisten usw. Die Bewerber, die in allen Altersstufen waren, schrieben teils in unorthographischer Prosa, teils in glühender Poesie; die meisten beteuerten, die Dollars hätten keine Anziehung für sie, einige waren jedoch auch so aufrichtig, dies verschämt zuzugeben. War nun Eileen durch diese reiche Auswahl so in Verlegenheit gebracht oder befriedigte sie keiner der 7000 Bewerber, jedenfalls lehnte sie es ab, mit einem derselben etwas zu thun zu haben, und heiratete einen ländlichen Liebhaber, mit dem sie zusammen aufgewachsen war. „Er ist gerade nicht hübsch", meinte sie entschuldigend, „aber er versteht mich, und wir werden schon gut miteinander fertig werden."
** Warum d i e C h i n e s e n R a t t e n essen. Seit der letzten Belagerung von Paris hat die Ratte als Nahrungsmittel einen gewissen Weltruf erworben. Trotzdem würde sich kaum ein Volk in Europa, am allerwenigsten der Franzose, freiwillig dazu entschließen, eine Ratte als Delikatesse zu betrachten. Bei den Chinesen ist es natürlich anders, wie uns die chinesischen Anschauungen überhaupt geradezu als eine Umkehrung unserer eigenen erscheinen. Auch dem Chinesen ist die Ratte freilich weniger eine Delikatesse, sondern eher ein Medikament, oder man könnte auch sagen ein Kosmetikum, und als solches könnte sie vielleicht auch noch einmal in Europa Eingang finden, vorausgesetzt, daß sich der chinesische Glaube an ihre Wirkung als wahr herausstellt. Die Ratten sollen nämlich für den Menschen das beste .Haarmittel sein, und da die Chinesen mehr Haare brauchen als andere Menschen, welche nur einen eingebildeten Zopf tragen, so ist es ganz begreiflich, daß sie die Ratte zu ihren Mahlzeiten herangezogen haben. Rattenfleisch soll auf die Haare des Menschen dieselbe Wirkung ausüben, wie die Karotten auf die der Pferde.- Jeder Pferdebesitzer weiß, daß die Karotten das beste Mittel sind, um dem Fell der Pferde Glanz und Weichheit zu verleihen. In ähnlicher Weise sind die Chinesen und besonders die Chinesinnen seit urdenklichen Zeiten davon überzeugt, daß der Genuß von Rattenfleisch nicht nur dem Ausfall der Haare vorbeuge, sondern das Haar sogar wieder neu wachsen lasse und ihm einen weichen Seidenglanz verleihe. Für Europäer würde es ja noch besonders interessant sein, zu erfahren, ob sich die Wirksamkeit dieses Mittels nicht nur auf das Haupthaar, sondern auch auf die Barthaare erstteckt. Wozu in aller Welt haben wir denn unsere Laboratorien, wenn sie uns nicht über Fragen von solcher Bedeutung durch Versuche aufklären?
* Gelehrtes über den Kuß, Eine Abhandlung über den .Kuß aus einem noch ungedruckten „Handbuch der Botanik" möge aus Anlaß der jüngsten Mitteilung von einem .Kreuzzug gegen den Kuß der Oeffentlichkeit nicht vorenthalten werden. „Der Kuß, osculum schmatzicum, ein Lippenblüter, zu den Schlingpflanzen gehörig, Blumenkrone vierlippig, feucht, gewölbt, hell bis dunkelrot, ein- seittg zusammeugedrückt, Blütenhaare in der Regel nur auf einer Seite vorhanden, 10 bis 30 oder zahlreicher. Die Blüte pflegt sich meist in zwei Teile zu spalten, die sich aber in bis jetzt noch nicht aufgeklärter Weise einander nähern können. Es ist gelungen, bis hundert Berührungspunkte zu zählen. Einige Botaniker des vorigen Jahrhunderts behaupten, daß die Berührung im Dunkeln, besonders bei Nach^, am leichtesten vor sich gehe. Außerdem zeigen neuere Forschungen, daß das Mondlicht die Häusig- keit der Berührungen steigert. — Ter Kuß ist über die ganze Erde verbreitet, findet« sich jedoch nur in der Nähe von Menschen. Ueber 4000 Meter über dem Meeresspiegel geht er selten hinauf. Doch hat man schon eingefrorene Exemplare gefunden. Meist tritt er nur vereinzelt auf. Massenwucherungen konnten bisher nur in den Universitätsund Garnisonstädten konstatiert werden. Die Meinungen über den Wert des Kusses sind sehr geteilt. Zu den Textilpflanzen wird er jetzt nicht mehr gezählt, da er sich nicht gut lang ausspinnen läßt. Mit Zierpflanzen
verträgt er sich auch nicht gut. Doch gereicht er Wald- Partien, lauschigen Gartenplätzen, Lauben usw. zur großen Zierde. Ein sicheres Mittel, ihn auszurotten, giebt es nicht. Doch scheint er gegen starke Beleuchtung sehr em- ifindlich zu sein. Im allgemeinen ist der Kuß sehr an- pruchslos und nimmt mit dem geringsten Boden fürlieb. Man hat ihn schon auf schmalen, aber wenig begangenen Stegen, auf Fensterbrettern, zwischen Hausthüren, auf den dürrsten Felsen, in Eisenbahnwaggons, durch die er meist weit verschleppt wurde, gefunden, ja felbst im Schnee und besonders auf Eis Pflegt er vereinzelt vorzukommen. Am häufigsten gedeiht er in dunklen Winkeln. Seine rattonelle Kulhur erfordert viel Uebung und ist selten lohnend. Düngung ersttckt ihn."_________________________
Ldormernents - Einladung.
Zum Bezug des „Gießener Anzeigers" für ;cü5 2. Vierteljahr 1901 laden wir hiermit ergebenst nn. Wie bisher, wird der „Gießener Anzeiger" die Tagesereignisse in kurzer, den Thalfachen entsprechender Weise zur Kenntnis seiner Leser bringen. Die neuesten Meldungen der besten deutschen telegraphischen Nachrichten-Bureaus sowie zahlreiche Mitteilungen aus dem engeren und weiteren Vaterland halten den Leser stets über alle bemerkenswerten Vorkommnisse aus dem Laufenden. Unterstützt durch umsichttge Berichterstatter in allen Orten Oberhessens und in den bedeutenden Städten der anderen hessischen Provinzen, ist der „Gießener Anzeiger" ferner in der Lage, die interessanten Vorgänge innerhalb unseres engeren Vaterlandes und der Nachbargebiete so frühzeittg wie möglich zur Kenntnis seiner Leser zu bringen, desgleichen werden die Begebenheiten in der Stadt Gießen die gebührende Besprechung im lokalen Teile des Anzeigers erfahren. Den Interessen der in der Provinz Oberhessen betriebenen Landwirtschaft wird der Anzeiger weiterhin 'Durch eine landwirtschaftliche Beilage Rechnung tragen, daneben aber auch die Beobachtungen und Erfahrungen in Kunst und Wissenschaft, Litteratur, Hauswirtschaft, Handel, Gewerbe und Industrie m den Kreis seiner Besprechungen ziehen. Als weitere Beigabe erhalten die Leser die Blätter für Hesfische Volkskunde. Ein gediegenes Feuilleton wird neben besonderen Ar ükeln ernsten und hetteren Inhaltes den erwünschten ttnterhaltungs- stoff bieten. Die ,Gietzener FamUienblätter" werden dem Anzeiger wöchentlich 4mal (Dienstags, Donnerstags, Samstags und Sonntags) im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt und den Blättern für Hessische Volkskunde beigelegt und neben den Erzählungen, Romanen und Novellen beliebter Schriststeller anziehenden Unter- haltungsstoff aus dem Gebiete des Familienlebens und der Hauswirtschaft bringen, und somit namentlich an Kreise der Familien eine beliebte Beigabe bieten.
Wir möchten noch besonders darauf Hinweisen, daß wir über den Frankfurter Viehmarkt und die Frankfurter Frachtpreise, die für unsere Landwirte bedeutendes Interesse haben, seit kurzem in promptester Weise durch direkte telephonische Meldungen aus Frankfurt unterrichtet werden. Wir hoffen damit vielfachen Wünschen aus landwirtschaftlichen Kreisen unserer Leserschaft entgegenzukommen.
Hochachtungsvoll
Verlag des „Gießener Anzeigers" Brühl'sche Univ.-Buch« u. Steindruckerei (Pietsch Erben).
Gerichtssaal.
Metz, 28. März. Der Pfarrer Pilmont, Direktor der hiesigen KnabeN'Erziehungsanfialt, gegen welchen der Staatsanwalt wegen S-tt- lichkeltsverbrechen, begangen an Zöglingen, 6 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust beantragt hatte, wurde heute von der Straflammer freigesprochen.
Hohversteigerung
im ßitfitntt Ztadtmld.
Montag den 1. und DienStag den 2. April 1901, jedesmal vormittags 9’/a Uhr beginnend, sollen in den Waldung, n der Stadt Giehen versteigert werden und Zwar: 2436
Montag, 1 April, im Distrikt Haugelstein, mit Zusammenkunft am Hanget steiiur Steinbruch:
4 Eichenstämme mit 2,06 fm,
14 Nidelstämme m. 2,82 fm,
82 Radelstangen m. 1,75 fm, 246 rm Buchen-Scheitholz,
16 „ Eichen-Scheitholz, 2 , Radel-Scheitholz,
185 M Buchen-Knüppelholz, 32 „ Eichen-Knüppelholz,
4 rm Linden-Knüppelholz,
52 „ Buchen-Stockholz,
14 „ Eichen-Stockholz, 3175 Wellen Buchen-Reisig,
725 „ Eichen Reisig,
90 „ Radel-Reisig,
115 , WeichholzReisig.
Dienstag, 2. April, in den Distrikten Oberhag und Waldshute, mit Zusammenkunft auf der Licherstraße an der 7. Schneise:
5 Fichtenstämme m.2,3 Ifrn,
11 rm Radel Scheitholz,
22 „ Radel-Knüppelholz,
48 „ Radel-Stockholz, 4340 Wellen Buchen-Reisig, 900 Wellen Eichen-Reisig, 450 „ Birken-Reisig,
300 „ Aspen-Re fig,
1660 „ Radel-Reisig.
Gießen, den 25. März 1901. Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Mecum.
Hohversteigerung
Mittwoch den 3. April 1901 soll im Staufenberger Gemeindewald, in den Distrikten Strak-.loh, Eich-vald, Mai- krauch und Mark, nachverzeich- iteteß Holz versteigert werden:
5 Eichenstämme mit 3,42 fm,
58 Radelstämmem.l8,80frn,
29 Buchen- u. Eichen-Derb- stangcn,
315 Radel-Derbstangen,
115 Radel Reissta^gen,
38 rm Bachen-Scheit,
86 „ Eichen Scheit (darunter 46 rm sehr schönes Küf rholz),
117 „ Buchen-, Elchen- und Radel Knüppel,
18 „ Aspen Knüppel, 142 „ Buchen , E chen- und
Nadel-Stöcke,
1700 Buch n Wellen,
5700 Elchen« Wellen,
2350 Nadel-Wellen.
Die Zusammenkunft ist vormittags 9 Uhr im Distrikt Ltrokeloh beim Gemeinde-Sand- steinbruch.
Staufenberg, 28. März 1901. Gr.Bllrgermeisterei Staufenberg
Stephan. 2427
Hohversteigerung
Es werden versteigert:
Mittwoch den 3. April d. IS. in dem Krauzeuwald^ aus den Abteilungen Wüstung, Hexenbusch, Tlefenthal:
93 AichteustLmme von 13 bis 27 cm Durchmesser, 7 bis 14 m Länge mit 22,78 fm; 52 Kicher» Derbstangen von 10 bis 12 cm Durchmesser, 5 m Länge mit 2,60 fm
(Waanerholz); 147 Iichten- Derbftangen von 8 biß 12 cm Durchm sser, 9 bis 14 m Länge mit 14,94frn; 60 Fichten- ReiSstonaen von 6 bis 7 cm Durchmesser, 8 bis 9 rn Länge mit 1,74 fm; Ktchen: 4250 Wellen, 63 rm Stöcke; Kiefer«: 13 rm Scheiter, 225 rm Knüppel (hiervon 66 rm in Schichten von 3 m Länae), 3530 Wellen, 63 rm Stöcke.
Zusammenkunft morgen» 9 Udr auf dem V^httieb am Großeu-Lindener Feld.
Gießen, 24. März 1901. Gr. Oberförsterei Schlffenberq.
H^yer. 243
SP Särge 3g in großer Auswahl ffetS Vorrang BL L. Aliendörfer,
Frankfurterstratze 88. 1194
Versteigerung.
Im Auftrage des Herrn Konkursverwalters Jean Boeck werden die zur Konkursmasse deS Albert Berger gehörigen nachverzeichneten Gegenstände
Dienstag »tu S. vpril ». I., nachmittag» 2 Uhr,
im Saale des Lenr'schen Seifen» reuet» versteigert.
15 ÄcfluUtettte, 1 Hängeuhr, 1 Standuhr, 1 Glocken« Wecker, 17 Vaby«Weiter, 4 Pariser Wecker, 6 Schotten- Wecker, 31 neue silberne rc. Werten» n.Damen-Taschen- nhren (zu Geschenken für Konfirmanden und Konfil« manbinnen geeignet), 2 Wanduhren (Sch'ffsuhr.), 2 Schottenuhren, 1 Nachtuhr, 1 Kontor- uhr, eine Anzahl alter Taschenuhren, eine größere Menge tthrketten, Uhrgehänge rc., 1 Waschtisch mir Marmor- vlatte u. a.
Die Versteigerung findet bestimmt statt. 2164
Seitzler, Gerichtsvollzieher.
Mbi Persteig Oootag^ . sä, nad)fl b- jj im Biel vtldtii w . Histadt ob Mte *1 Md« WN r
Betten,1 1 Lew stiihle, schlauch RüfyMev w« rw dH *
Stöcke.
i4!5
Nolltag W nadimutag^1 ich dahier va ^ostaum)geg z Drehdtv häkigt« -rop P' mrb Le,Pt 11 fertigt! % Säumt hol,,Abfall 1 Schleisste vo«, i eäfl Laschest Pl rirvttsttigtl ftiwmt statt.
nachmtttt tottbtn im Sa AlientellerS bi jronkiuSmaffr Klient Fahrrä Herrn-, ein ' «ädchm-Rab, Peigerung gar rm Sftßler,
800 6fr. £ liih, Cttoiwm,
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