Nr. 77 Drittes Blatt
Sonntag 31. März 1901
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151. Jahrgang.
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schasUiche B-iweltuag des beibetfeiligen Eisenbahnbesitze- vom 23. Juni 1896 durch die Embeziehung bet Main-Neckar-Bah«, in bie preußisch hessische FiRanzgemeinschaft, rote durch Artikel 6 Position 2, diesseits mit Zustimmung bet -anbftünde bereits bie Absicht kundgegeben ist, bie bestehende Mai« Reckar.Bahn.Gemeinschaft durch Abmachung mit bet beteiligten Großh. Babischen Regierung anfzulösen, in welchem Falle bie bem Preußischen unb bem Hessischen Staate zustehenben Anteile an bet Main- Neckar-Bahn in bie gemeinsame Verwaltung (Betriebs gemetnschaft) einbezogen würden. Ausdrücklich aber sei hervorgehoben, daß zu jeder Vereinbarung über Auflösung oder wesentliche Abänderung des Staatover trage- vom 26. Februar 1843 die Zustimmung der Landstände vorbehaltn werden wird.
Wie man der Wiener „Polit. Korr." schreibt, ist bert regierenden Kreisen Petersburgs der Ausbruch der russischen Studenten-Unruhen nicht unerwartet gekommen. Vor einem halben Jahre war die Staatspolizei bereits benachrichtigt, über einen Geheimbund unter den Studenten sämtlicher Universitäten, der große gemeinsame Kundgebungen plante, um eine Sperrung aller Universitäten herbeizuführen. Die Staatspolizei entdeckte einen geheimen, nach Odessa einberufenen Studentenkongreß, verhaftete die
In sehr offener Weise beschäftigt sich der „Reichsbote- mit der kaiserlichen Ansicht, daß die Autorität der Krone gelitten habe:
,68 ist waht, daß bie Autorität bet Krone seit bem Tode Kaiser Wilhelms I. stark gelitten hat; aber bie Wahrhaftigkeit gebietet, zu sagen, daß auch bie Träger bet Autorität, bie Regierung selbst, einen Teil bet Schuld daran tragen Wir haben es in den letzten Iahten wiederholt in den bestgesinnten Kreisen mit heißem Schmerz und tiefster Trauer be- llagen hören, daß das hohe Erbe an Autorität und Ansehen der Krone unter dem unstäten impulsiven Hin» unb Herschwanken bet Politik mehr unb mehr schwinde. Die Autorität ist ein sittliches Gut, das nicht auf mechanische Weise, sondern durch bie persönliche Haltung bet Träger bet Autorität gewahrt werben kann — und je tendenziöser dadurch eine sorgfältige, stätige Pflichterfüllung geschieht, desto bester wird sie gewahrt. Das imperative Betonen der eigenen Autorität ist meist «trkung-lo-, ja es bewirkt vielfach gerade daü Gegenteil. Der größte Feind der Autorität ist ihre Ueberfpannung. Kaiser D'lhelm I. hat seine große Autorität dadurch erlangt, daß er bei allem Vollbewußtsein von der Höhe seiner Stellung stet- eine weise Zurück Haltung unb Selbstbeschränkung seinen Ratgebern gegenüber walten ließ unb sich hütete, unberufenen Ratgebern sein Ohr zu leihen."
Der Berliner Korrespondent der „Magd. Ztg." macht auf einen Widerspruch in den Aeußerungen des Kaisers, die Präsident v. Kröcher am vorigen SamStag und am 17. Januar dem Abgeordnetenhause mitteilte, aufmerksam. Während iu den damaligen Aeußerungen der Kaiser dem preußischen Volk das höchste Lob ausstellte („Die Könige von Preußen hätten nicht das leisten können, was sie in der Weltgeschichte erreicht haben, wenn sie nicht ein solches Volk binter sich gehabt hätten, welches ihnen die Offiziere und Soldaten, die Beamten aller StLffen in einer Borireffl'chkeit gestellt hätte, wie sie ein ander Boik kaum aufzuweisen habe.- Der Kaiser habe der festen Zuversicht Ausdruck gegeben, daß dieser Geist im Volk so bleiben werde für olle Zeiten, wie eS bis jetzt gewesen sei) klagte in den am Samstag mitgeteilten Aeußerungen der Kaiser über die verminderte Achtung vor den Autoritäten im Volk, namentlich in der Jugend usw.
Politische Tagesschau.
Die Antwort des Präsidenten des Großh. Ainau-Ministe. ciumS Gnanth, auf die Anfrage der Abgg. Schmerl und Genossen, betreffend die Main-Neckar-Bahn lautete nach offizieller Feststellung:
,3m Anschluß an bie Erörterung grunbsätzlicher Maßnahmen zur Verbilligung ber Verwaltung bet Main-Neckar.Bahn in ihrer beseitigen Verfassung sinb von ben Vertretern ber habet beteiligten bret Regierungen im Laufe deS vorigen Herbste- auch unverbinbliche, vertrauliche Besprechungen gepflogen worben über weiiergehenbe Äenbrrungen ber bestehenden Main-Neckar Bahn-Gemeinschaft; ber Charakter ber gebuchten Besprech, ungen verbietet hier jedoch zurzeit jede Mitteilung über Inhalt unb Verlauf betreiben. Immerhin ist es nicht ausgeschloflen, daß bie weitere Verfolgung ber badet aufgeworfenen Fragen zu einer Aufhebung oder wesentlichen Abänderung des Staatsvertrags vom 25. Februar 1845, eine Eifenbahnverbinbung zwischen dem Neckar unb Main betteffenb, führt; es wirb dabei namentlich auch dem Umstande Rectuung zu tragen sein, daß in bem Staatsvertrag zwischen Hessen unb Preußen über bie gemein-
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Paris, 28. März. Der ehemalige Präsident der eug- lischen Handelskammer in Varis, Thomas Barclay, hielt gestern in einer Versammlung der französischen Gesellschaft für Schiedsgerichte eine Rede, in der er dafür eintraf, daß zwischen Frankreich und England ein Vertrag
ZZuß- und ZZettag.
(Sornrtag yarmatem.)
Ter Bußtag giebt uns das Bewußtsein, daß wir für unser Volk verantwortlich sind. An anderen Tagen mögen sich die Leute eher darin gefallen, zu klagen und zu schelten, wie übel Vieles in unserem Lande aussieht. Heute aber verwandelt sich die Klage in eine Anklage. Dabei befinden sich die Ankläger und der Angeklagte in einer Person, ilnfer Kaiser hat neulich über die Demoralisation in unserer Heranwachsenden Jugend laut geklagt. Heute wollen wir uns fragen: Was wurde gethan, um die schulentlassene Jugend auf rechten Wegen zu erhalten? Wurde dafür gesorgt, daß die freie Zeit aut zugebracht wird? Was wurde gethan, um eine bessere Erholung, edlere Freuden, idealere Lebensauffassung herbeizuführen? Wieviel Verbitterung, wieviel Jammer ist in zahleichen Fcv mitten vorbanden! Versetzen wir uns in die Lage der Anderen und. haben wir ein mitfühlend Herz, das dann der Itot und dem Leid sich hilfreich erweist?
Der Bußtag giebt uns Veranlassung, auf allen Gebieten ans zu fragen: Wo liegt unsere, wo liegt meine Schuld? Wenn wir unser Herz warm und unseren Blick klar machen, dann wird auch Heilung für uns und andere da sein. Von der Familie geht dann die Erneuerung des Volkes und die Besserung der Volksschäden aus, wenn sich die Eltern verantwortlich fühlen für ihre Kinder, die Meister für ihre Gesellen und Lehrlinge, die Vorgesetzten für ihre Unter- ! ebenen, die Fabrikherren für ihre Arbeiter, die Hausfrauen ür ihre Dienstmädchen, die Erzielter für ihre Anbefohlenen, >ie Prinzipale für ihre Angestellten. Dann wird es besser werden, wenn wir nicht nur fragen: Was habe ich zu ver langen, sondern vor allem, was habe ich zu leisten; wenn wir am Bußtage die Frage uns vorlegen: Was habe ich versäumt? Der Buß- und Bettag mahnt uns, nicht zu klagen und zu schelten über das, was uns nicht gefällt, sondern in stiller Selbsteinkehr darüber nachzudenken, wie es besser werden kann, und was jeder Einzelne von uns zur Abstellung der Nöte der Zeit zu thun vermag.
Delegierten der Universitäten und beschlagnahmte revolutionäre Druckschriften sowie Schriftstücke mit Organist»- tionsplänen des Geheimbundes. Diesen Erfolg übersckstitzend, glaubte die Staatspolizei, die ganze Bewegung durch strenge Maßregeln erstickt zu haben; indessen wäre nickst Unterdrückung, sondern eine Verbesserung des Unterrickstswesens das richtige gewesen, besonders Aufhebung der unheilvollen Universitätsstatuten. Jetzt möchten maßgebende Stellen der Jugend Zugeständnisse machen, sich aber nicht dem Anschein der Sckstväche aussetzen. Der blutige Kampf zwischen der Polizei und den Studenten, sowie die fortdauernden Sympathien des Publikums zeigten den hohen Grad der Erregung an; die Lage sei ernst und man könne der Zukunft nickst ohne Besorgnisse entgegensetzen. Wie dagegen der „Times" berichtet wird, hätte ein Ministerrat unter dem Vorsitz des Zaren den Beschluß gefaßt, die harten Bestimmungen des vorläufigen Gesetzes von 1899 wenigstens teilweise aufzuheben. In Zukunft würde also eine Einreihung von Studenten in das Heer als Strafe nicht mehr erfolgen. Die Satzungen der Hochschulordnung sollen einer Durchsickst unterzogen werden. Wenn sich diese Meldung bestätigt, so kann man vielleicht der Eingabe der Professoren und Senatoren eine Einwirkung auf die Entschließungen an höchster Stelle zuschreiben.
Unser parlamentarischer Mitarbeiter schreibt unterra 28. März: Der kalendermäßige Beginn der schöneren Hälfte des Jahres ist nahe. Doch noch immer weht es rauh durch die Lande, und auch die Politik will aus der Zone scharfer Luftströmungen nicht herauskommen. Sonst pflegte um oir Wende des Märzen die Hochflut der Tagesgeschichte gemach abzuebben. Es winkten noch einige Wochen parlamentarischer Thätigkeit, die aber meist unter dem Zeichen „linder Lüfte" standen; bann kam die behagliche Sommerruhe. Die gute „alte" Zeit! Wer heute die politisckst Situation, drinnen wie draußen, betrachtet, kommt zu der Ucberzeug- ung, daß wechselvolle, ereignisreiche Sommer' tage erwartet werden müssen. Deutschland vor allem, doch nicht nur dieses, sieht sich Fragen gegenübergestellt, deren Entwickelung nicht entfernt zu erkennen ist, wohl aber jeden Tag neue Schwierigkeiten au stauchen lassen kann; die weltpolitischen Begebenbeiten in Asien und Afrika, ber Kampf um Zolltarif uno Kanal — wer vermag zu sagen, wie sich dieses und anderes mehr gestalten wird? Eins aber hat die bewegte Zeit unfehlbar im Gefolge: bie. Steigerung der Bedeutung der Tagespresse. Tie Zeitung ist heute mehr denn je für Jedermann unentbehrlich Tas Sommerhalbjahr wird allem Anschein nach ereignisreicher und interessanter werden als die winterliche „Hochsaison" der Politik.
Bettlern und straffälligen Bankerotteuren oder zu überaus angefehenen, vornehm läck>elnden Millionären werden. Die kommunalen Steuerlasten Groß-Berlins sind in ganz erheblicher Weise ungleich verteilt, da die verschiedenen Vororte, die organisch dem Großstadtkörper längst innig angegliedert sind, und dieselben Pflichten für die Anforderungen des Verkehrs, der öffentlick)en Sicherheit usw. erfüllen müssen, ihre eigene Venvaltuug und somit auch eigenen Steuer-Etat haben. Leider müssen gerade jene Gemeinden am meisten aufbringen, resp. die höchsten Zuschläge von ihren Einwohnern nehmen, in denen sich die ärmere Bevölkerung Groß-Berlins angesiedelt hat Die Gemeinde Berlin begnügt sich wie auch Schöneberg mit l00 Prozent Zuschlag; das vornehme Schlorendorf, Pardon: Charlottenburg, braucht sogar noch 3 Prozent weniger. Rtxdorf dagegen klettert schon auf 140; Pankow begnügt Och noch mit 120, während das arme Neuweißensee mit seinen großen Arbeiterkasernen 175 Prozent nötig hat, und Britz, das wegen seines RosenreichtumS von gutmütigen -seelen Klein^Schiras genannte, die am allenvenigsten rosige <yin(nötige aufweist und nicht unter 190 Prozent ©alance halten rann. Wohl dem dagegen, der in den anmutigen Gegenden hinter Charlottenburg und Halensee eine Villa fein eigen nennt! Tas bittere Heine - Wort:
„Hat man viel, so wird man bald Noch viel mehr dazu bekommen" könnte als Wandspruch im Steuerlokal der lieben, mit Glücksgütern am meisten von allen Berlinern gesegneten „Grunewalder" stehen. Sie zahlei^nämlich nicht einen Deut mehr als 15 Prozent, und eine Grundwertsteuer von ? pro tausend. Wenn es ohne Oberpräsidenten für das im großen und ganzen einem Ueber-Ober-Bürgermeister nicht gerade sehr geneigte Spree-Athen denn wirklich nicht mehr geht, so wäre das wohl eine schöne und dankbare Ausgabe für ihn, diese etwas krassen sozialen Differenzen zu einem erfreulichen Ausgleich zu bringen. Aber ich glaube nicht, daß der kommende Mann den Hebel seiner Thätigkeit allzubald an diesem Punkte anfetzen darf —
Die letzten Monate brachten in einer Reihe von Gerichtsverhandlungen manches trübe Bild von den
sittlichen Zuständen in der Hauptstadt. Auf Sternberg und die in seinen Schlammfluten untergegangenen Helfer und Helfershelfer folgten entlarvte Bankschwindler mit hochtönenden Namen, zweifelhafte Stellenvermittler, die ihre« Freiherrntitel gerade für gut genug hielten, das Vertrauen harmloser Provinzler zu erwecken und schnöde auszunützen. Vor etlichen Tagen wieder erfolgte die Verhaftung einetz seit langen Jahren Diebshehler gewesenen Pfandleihers, der in seinem Bezirke trotz des nicht gerade adelnde» Versatzgeschäftes allgemein geachtet geivesen fein soll und sich bei Wohlthätigkeits-Veranstaltungen usw. mit würdig ger Miene als uneigennütziger Menschenfreund sacht in den Vordergrund geschoben hat. Noch mehr Staub aufgewirbelt hat die lasterhaft - naive-Erzählung eines Herr» Müller im Gerichtssaal, der ein gefälliges Fräulein Schulze, mit der er lange Zeil mehr als befreundet gewesen, wegen Betrugs verklagt hatte. Er gestand bem Richter, daß er die Adresse der übrigens nachher frei- gesprochenen Blondine seinerzeit von einem Mitglied der städtischen Armenpflege erhalten habe. Wenn alle diese Vorgänge, die sich in einer Millionenstadt selbstverständlich öfter abspielen, als in einem Orte von 5 oder 10 (XX) Einwohnern, typisch wären, wie es die Verallgemeinerungswut biedermeiernder Zeterseelen sofort glauben machen wollte, stände es schlimm um Berlin. Aber von den ca. 5000 Berliner Bürgern, die mit den schweren und verantwortungsvollen Ehrenämtern der Armenpflege belastet sind, hat man jahrelang — Gott sei Dank — fm gut wie nichts gehört, was ihren Ruf trüben könnte unb auf Verrottung schließen lassen müßte. Die eine unrühmliche Ausnahme will nichts bedeuten. Wer übrigens weiß, mit welcher Raffiniertheit, mit welcher schamlosen Berechnung und Gelegenheitsmacherei von feiten gewisser: „Armen" an den Pfleger herantzetreten wird, darf sich wundern, wie makellos dieser Freiwilligentrupp «« Kampfe mit dem Elend sein Schild hält' Und von bc< Schwindlern ist diesmal der weitaus größere Prozentsatz Provinzgewächs Man kocht eben überall mit Wafier.
Kerliner Kries.
(Plaudereien aus der Kaisersiadt.)
(Nachdruck verboten.) Fatale Len-eßboteu. — Dunkle Ehrenmänner.
Venn es auch trotz des offiziellen Frühlingsanfanges ganz luftig geschneit hat und ein steifer Nordost den allzu großen Optimisten die Winterpaletots noch einmal aus- nötigte: Das sicherste aller Lenzzeichen taucht schon hier und dort auf: der neue Steuerzettel! Ach, er wird meist mit redyt gemischten Gefühlen geöffnet. (Bei uns in Gießen iverben die Steuerzettet mertwürdiger- iveife offen, unkouverttert versendet. Das bringt mannigfache Unannehmlichkeiten mit sich, über die man vielfach SMagen hört. Die Versendung in Kouverts dürfte sich auch bei uns dringend empfehlen. D. Red.) Denn er birgt immer wieder Überraschungen. Und so angenehm es ist, als Mitglied des Staates und der Gemeinde in hochgeschätztem Ansehen zu stehen, so bescheiden und dank bar würde man doch in diesem Falle den Komperativ ablehnen. Indessen läßt sich die unermüdliche Einschätzungskommission in der liebenswürdigen Anerkennung der wirtschaftlichen Tüchtigkeit ihrer Mitbürger nicht befcren, bis sie's glücklich so weit gebracht hat, daß den also Geehrten eines schönen Tages das Trplom der Selbst- einschätzung überreicht werden kann. Natürlich schwimmen in einer Millionenstadt eine ziemliche Menge von Existenzen umher, die dem Staat und Kommune trotz aller Wach- famfeit immer wieder ein Schnippchen schlagen und mit ftiller Wonne ben fatalen Lenzesboten an sich vorüber- gehen lassen; auch mancher stillvergnügte Dachs heimst jahrüber ein ganz Teil Gewinn oder Raub mehr ein, als die braven Einschätzer sich träumen lassen. Er kann schmunzeln, wenn der Steuerzettel kommt und ihm Kunde ibringt, wie gering man von ihm denkt! Dafür zahlen ■lieber anbere seufzend viel höhere Beträge, als sie nach Ibem Jahresabschluß eigentlich nötig hätten: Existenzen, i>ie auf dem beißen Boden der Börse tanzen unb nach dem ^Ausfall irgend einer gewagten Spekulation je nad)bem zu
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Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen
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