Ausgabe 
30.7.1901 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

'all

»rt.

test

et

» 6178

11136

lei

«Ldentz. Wil i"fl ^MMr i Schotts

es

4386 yt 12°/0 bis Igo/ jeptoDtanl fc! (&attoM t 8ogti)

l Zweck

'6 Grössen u. in Decimal-, 3hts- oder sw System.

en-Fabrikatioo. Köln * '(/schmied kk. portofrei. * \

6161

Wasch- Extracl.

c.

tta, SaltM

~~ ~~~ JTl

ch eyUrrrtr fiW«> sSWb* ^EckeW^M- Dtte von cMJJ nahe einer

fiefienS, ®nb 05 SlfSt SSt.» iffls

*1 * 3 * * * * * * 10* Mr iSSÄii

icßeo.

tzelepSon 76 «19

2158 erden i.

Erstes Blatt

ftch durch Klarheit und Uebersichtlichkeit auszeichne. An den Parteien werde es sein, ihn mit ernster Sachlichkeit zu diskutieren. TieP o st" meint, der Tarif toerde au: das In- und Ausland seinen Eindruck nicht verfehlen. Auf die Landwirtschaft sei entschieden Rücksicht genom­men. DieDeutsche Tagesztg." sagt: Das Ge­treide einführende Ausland werde erleichtert aufatmen. Kein Mensch werde mit gutem Gewissen behaupten können, daß, die deutschen Zollsätze für.Getreide , unbescheiden feien. DieStaatb. Ztg." schreibt: Mit diesem Entwurf verläßt die Regierung endlich die Wege des unseligen Caprivismus. Sie wird von den besten Kreisen des Volkes unterstützt werden, wenn sie bei der Stange bleibt, und das nachdrücklich vertritt, was sie uns vor­gelegt. DieTägl. Rundschau" bedauert die Ver­öffentlichung des Entwurfs, da die weitere Behandlung hierdurch ungünstig beeinflußt werde, hofft aber, daß die Regierung den Kahn ungeffährdet ans Ufer bringt. DieNat.-Ztg." bespricht den Entwurf sehr ein­gehend, durch dessen Bekanntgabe die schlimmsten Be- flirchtungen hinsichtlich der Zugeständnisse an die Agrarier mach gewissen Richtungen Noch übertroffen seien. Mit aller Entschiedenheit sei die gesetzliche Bindung der Mrndstzölle zu bekämpfen. Das Bestreben aller handels- vertragsffeundlichen Kreise müsse dahin gehen, daß der Entwurf den Bundesrat auf keinen Fall in dieser Form verläßt. Das Schwergewicht der dahin führenden Ar­beiten müsse zunächst in die Einzelstaaten verlegt wer­den. Auch dieVoss. Ztg." führt aus, es sei nun an der deutschen Nation, alle Kräfte zu entschlossenem Widerstand gegen den Zolltarif zusammen zu raffen, der, wenn er Gesetzeskraft erlangte, das Ende der Handels­vertragspolitik, die wirtschaftliche Isolierung Deutsche lands, eine überaus empfindliche Verteuerung der wich­tigsten Volksnahrungsmittel noch dazu in einer Zeit allgemeinen Rückgangs des nationalen Erwerbslebens herbeiführen würde. DerVorwärts" sagt: Auf diesen Wuchertarif gebe es nur die eine Antwort: Nieder mit ihm! Der Tarif beschränke sich nicht nur auf Korn- Wucherzölle, er geselle daZu auch Fleischzölle, die für die untersten,Schichten .des Volkes den Verzicht iaufFleisch'- nahrung bedeuten.

So die Berliner Stimmen. Die Wiener Pr esse be­urteilt den Zolltarif höchst abfällig, und erklärt, falls er wirklich bindende Kraft erhalten sollte, werde sich für Oesterreich die Notwendigkeit ergeben, den rücksichtslosesten Kampf gegen die deutsche Industrie aufzunehmen, denn die' Sentimentalität, sowie die Freundschaft Deutschlands müsse in den Hintergrund treten und den Machthabern müsse man die Ueberzeugung beibringen, daß sie einen argen Fehlgriff begangen haben. Noch schärfer äußert ftch dre amjerrkanis ch e P re s s e, die allerdings bei ihrem Hochschutzzollsystem am wenigsten Veranlassung hat, ftch zu ereifern. TieEvening Posf' sagt, der deutsche Zolltarifentwurf enthalte absurde Bestimmungen zur Er­schwerung des internationalen Verkehrs und verteuere

^^^bedürfnisse der deutschen Bevölkerung in ganz A-L Blätter er?lär^?L ä$uri&äu§atokfei^ WffrfCn GeSenmahregeliU

..%r langjährige Staatssekretär für Elsaß-Lothrinqetr (Präsident des reichsländischen Ministeriums) v. Putt-

A°r ^?m seinen 70. Geburtstag gefeiert cSS? nüÜ? rüstig im Dienst ist, hat plötzlich

eine Entlassung frefommen. Die Beliebtheit des hoher? Beamten auch ber den Altelsässern, seine geschickte Art, die oft schwierigen politischen Fragen zu behandeln, bei denen der Uebergang aus französische in deutsche Verhält- nrsse eine Rolle spielte, machten ihn auf feinem Posten' nach allgemeiner Auffassung unersetzlich. Nun soll, wie, es heißt, der Oberpräsident von Schleswig-Holstein, v Köller sein Nachfolger werden. Herr v. Köller hat, als er vort 18891894 Unterstaatssekretär in Straßburg war, Wert auf Schneidigkeit gesetzt; er verkörpert in der Auffassung der Elsaß-Lothringer den Diktaturparagraphen. Die na­tionalliberaleStraßb. Post", die schon über die Entlassung, v. Puttkamers die Stirn krausgezogen hatte, giebt Herrn v. Köller das Zeugnis, er habe während seiner Amtswirk­samkeit im Elsaß durch seine ganze Art und Weise verletzt.

Bei, der Reichstagsersatzwahl im Wahlkreise Memel-Heydekrug falben erhalten der von Litauern und Konservativen und Landbündlern aufgestellte Kandidat Mat- schull 7016, der Sozialist Braun 4941, der Freisinnige Schaar 2925 St. Die Stichwahl zwischen Matschull und Braun hat am letzten Samstag stattgefunden, während der neue'preußische Handelsminister Möller dort weilte und bei einem ihm zu Ehren von der Kaufmannschaft veranstalteten Essen die Mahnung aussprach, das gestörte Einverständnis der ost­preußischen Seestädte mit der Landwirtschaft wiederherzu­stellen, damit auf anderen o>ebieten ein Ausgleich möglich werde. Das Resultat dieser Stichwahl ist, daß wiederum ein Litauer in den deutschen Reichstag einzieht, und zwar mit einer Stimmenüberlegenheit von etwa 2200 über den Sozialdemokraten. Uebrigens hat die litauische Nationalität nichts auf sich. Die wenigen Litauer, die sich heute noch in den Kreisen Memel, Heydekrug, Tilsit, Regnit, Insterburg, Gumbinnen, Stallupönen und Pillkallen vorfinden, sind harmlose Leute, die keineswegs zu vergleichen sind mit den National-Polen, Elsässern und Dänen. Bon Separa­tionsbestrebungen ist bei ihnen keine Rede und die Auf­stellung eines guten Deutschen mit einem litauischen Namen rst nichts als geschickte Mache zum Stimmenfang der litaui­schen Landbevölkerung, bie durchaus germanisiert ist und nur in manchen Äußerlichkeiten gern ihre ererbten Eigen­heiten zur Schau trägt. Während der Minister Möller also in der nördlichsten deutschen Stadt der Reichstags­wahl zuschaute, ist man in seinem früheren Wahlkreis Mül- heim-Duishurg mit den Vorbereitungen zur Stichwahl eifrig an der Arbeit. Es stehen sich dort der Nationalliberale Beumer und der Zentrumskandidat Rintelen gegenüber, von denen im ersten Wahlgange der erstere 25 000, sein Gegner 20000 Stimmen erhielt. Eine polnische Sonder-

Politische Wochenschau.

s. 5a^-toi$Tj?rfe Ereignis der vergangenen Woche war me Veröffentlichung des Zolltarifgesetzentwurfes am Freitag nachmittag. Es versteht sich von selbst, daß dae rechtsstehende Presse ihre Befriedigung ausdrückt, wäh- me liberalen und sozialistischen Blätter den neuen Tarif toufS heftigste bekämpfen. Interessant ist eine Zusammen­stellung der verschiedenen Preßstimmen.

DieBe r l. N. Nach r." heben hervor, daß der Tarif

181t Fahrgang. Dienstag 30. Juli 1901

GietzenerNmeiaers

M General-Anzeiger " U ZWM Amts- und Anzeigeblatt für den Meis Gießen

Amtliche Zeil.

Gießen, den 27. Juli 1901. Betreffend: Die Einsendung der Unfallanzeigen an die Großh. Gewerbeinspektionen.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Großh. Bürgermeistereien der Land« gemeinden des Kreises.

Mit Bezug auf unser Ausschreiben vom 12. Mai 1897 (Gießener Anzeiger Nr. 113) weisen wir Sie wiederholt darauf hin, daß Sie von jeder nach § 63 des Gewerbe- Unfall-Versicherungsgesetzes Ihnen zugehenden Unfallanzeige eine Abschrift an Gr. Gewerbeinspektion Gießen einzusenden haben. Wir erwarten pünktlichen Befolg dieser Vorschrift l ____________v. Bechtold._______________ '

Gießen, den 27. Juli 1901.

®ctr.: Die Teilnahme der Großh. Gewerbeinspektionen an den Unfalluntersuchungen.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au Großh. Polizeiamt Gieße» «ud die Großh. Bürgermeistereien der Laudgemeiudeu des KreiseS.

Seitens der Großh. Gewerbeinspektiouen wird Wert darauf gelegt, möglichst regelmäßig an den Unfalluntersuch» trogen nach § 64 des Gewerbe-Unfall-VerficherungSgesetzes teilzunehmen, welche schwerere Fälle und solche mit rötlichem Ausgang betreffen.

Unter Hinweis auf die Bestimmungen des § 65 a. a. O., wonach die Ortspolizeibehörden nunmehr verpflichtet find, auch den staatlichen GewerbeauffichtSbeamten von der Ein- lertung der Unfalluntersuchung rechtzeitig Kenntnis zu geben, empfehlen wir ihnen, den Termin der Uufalluntersuchung in oro der Gewerbeaufsicht unterliegenden Betrieben der Großh. Gewerbetnspektion Gießen in jedem einzelnen Falle so früh zeitig mitzuteilen, daß deren Teilnahme möglich ist. Die Mitteilung soll thunlichst gleichzeitig mit der nach unserem Ausschreiben vom heutigen erfolgenden Einsendung der Ab­schrift der Unfallanzeige stattfinden.

' v. Bechtold.

tSfltch wtt Aiswiji®? Vrt

teeuifB- BW*MI fctSS Htu

&ä*i*«* s*Blätter 8^ Her«

»Ä vÄch-rÄtH belieft.

1 *« W*»ete<a f4< He icf »richten«»»en SS MV*. 10 n*r

Aeues von^er Saaköurg.

Der Wiederaufbau des PratoriumS schreitet nach dem von Baurat Jacobi entworfenen Rekonstruktionsmodell stetig vorwärts. Immerhin können noch zwei Jahre vergehen, bis die Schätze des Homburger Saalburgmuseums auf der Wald- Amraufchten Taunushöhe ein neues Heim erhalten. Als Reichslimesmuseum soll der Neubau natürlich möglichst alle Funderscheinungen des ausgedehnten (etwa 550 Kilometer) römisch,germanischen Grenzgebietes aufweisen, ohne daß es deshalb auf einen Raubzug in bestehende Sammlungen ab« gesehen ist. Gegenstände, die anderswo in Dutzenden von Exemplaren vertreten sind, werden gern abgegeben werden, und AuSgrabungSergebniffe, die im Privatbefitz ein Stillleben vielleicht gar auf dem Speicher führen, dürften auf der Saal- burg eine angemessenere Würdigung genießen.

Das Mauerwerk des dem Atrium vorgelagerten 30 Meter laugen und 13 Meter breiten Saales, den man nach Be­schreibungen Vitruvs als Exerzierhalle anspricht, ist bis zur Dachhöhe vorgeschritten. Auf Grund neuerer Ausgrabungen werden am Hauptthor und an den Seiteneingängen Vor­hallen angebracht. Sehr schmal und niedrig sind die unteren Fensteröffnungen des zweistöckigen Gebäudes, etwas breiter und höher die oberen. Schon jetzt befürchtet man, daß zahl­reiche kleine Museumsgegenstande nötigen Lichtes entbehren würden. Selbst dem vielerfahrenen Jacobi mag es schwer fallen, mit der möglichsten Wahrung der antiken Bauweise auch die künftige Bestimmung der Rekonstruktion als prak­tisches Museum in Einklang zu bringen. Es liegt in der Ratur der Sache, daß da der Baurat mit dem Archäologen öfters in Zwiespalt kommt.

In den letzten Wochen wurden Ausgrabungen am Quästorium vorgenommen, die ergaben, daß ein größeres Holzgebäude einer älteren Periode über den späteren Grund­mauern der Jntendanturwohnung sich erhob. Man fand nämlich an deren Längsseiten noch die Pfostenlöcher in regel­mäßigen Abständen neben den Fundamentsmauern einher­laufen. Dieses ehemalige Holzgebäude ist durch Feuer zer­stört worden, denn seine Reste zeichnen sich als dunklen Brand­schutt deutlich und instruktiv auch für den Laien von dem helleren Urboden ab. Neben Stücken von Terra sigillata- Gefäßen entdeckte man an dieser Stelle ein zertrümmertes,

etwa 20 Zentimeter hohes Thongefäß mit schönen gleich, mäßigen Falten in seinen Wandungen. Es ließ sich leicht wieder zusammensetzen.

An der Südostecke des neu aufgefundenen Gebäudes wurde ein Brunnen (bis jetzt der 50. im Saalburggebiet, der 8. im Lager) auSgegraben, der offenbar aus derselben Zeit stammt. Er zeigt (im Gegensatz zu jüngeren Brunnen mit Trockenmauerung) Holzverschalung und zwar nicht, wie sonst, nur Eichenbohlen, sondern auch vielfach Lindenholz, das dem andringenden Gebirge weniger Widerstand leisten konnte. Das pressende Erdreich hatte die Brunnenröhre recht schmal gemacht, weshalb der Arbeiter in dem wasser­reichen, tiefen Loche nur vorsichtig und mühselig seines Amtes walten konnte. Die wenigen Eichenholzbohlen waren gut erhalten. In dem feuchten Letteboden fanden sich angebraunte Balkenstücke, Tierknochen und Lederreste. Die Lederfunde, fast ausnahmslos aus Brunnen stammend, nehmen überhaupt im Saalburgmuseum einen breiten Raum ein.

Schuhe jeglicher Ledersorte und Fayon sind vorhanden, alle zerriffen und auf den Sohlen durchgelaufen; sie be­weisen im Zusammenhalt mit den vielen Schusterwerkzeugen, daß man auf der Saalburg Schuhe fertigte und flickte. Auch das von Scheffel besungeneverrissene Kamisol" ist von Leder.

An dem ausgedehnten Gebäude, das der Intendantur gegenüberliegt, hat man neuerdings auf großer Felsplatte die Inschrift Horreum angebracht. Die vielen, das Innere durchziehenden Parallelmauern dienten den mit Fruchtsäcken schwer belasteten Balken und Dielen als Lager und eine In­schrift, gefunden im nächsten, östlich gelegenen Kastell Capers- burg, weist den römischen Getreidemagazinen den Namen Horreum zu.

An der Süd- und Nordseite dieses Kornspeichers liegen zwei riesige Eichenbalken, von denen der größere 16 Meter Länge und oben wie unten fast 70 Zentimeter Dicke im Geviert mißt. Dieselben kommen aus dem LimeSkastell Stockstadt a. M. und sind ein Geschenk des dortigen Direk­tors F. Deffauer. Vielleicht stammen sie von einer alt- römischen Mainbrücke. Das Holz ist durch Silikate und andere Erdbestandteile schwarz und äußerst hart, aber auch ehr leicht geworden. Auf der Saalburg stellt man aus den Eichenbrettern der Brunnenbekleidung intereffante Erinne­rungsgegenstände her in Form von Spazierstöcken, Linealen,

Federhaltern, Kästchen u. berg!., die zu Gunsten ber Aus­grabungen im Museum und im Kastell verkauft werben.

Spuren einer ebenfalls älteren Anlage zeigten sich au der Porta principalia dextra, dem rechten Ausfallthor. Ein

3 Zentner schweres Eisenstück, das eine große rostdurchtränkte

Vertiefung hinterließ, wurde dort gehoben, das einige jüngst

bie Feste besuchende Eisenindustrielle für eine Art Hammer

zum Einrammen hielten. Am Fundorte wurde mir von

einem alten Arbeiter, ber schon 31 Jahre bei den Aus­

grabungen beschäftigt ist, ber Unterschied von Nrboden und gewachsenem Boden buchstäblich ad oculos demonstriert; von der ersteren gelblichen Erde konnte bis auf die kleinsten Krümchen bie viel dunkelere Branbschicht losgelöst werden.

In ber bürgerlichen Nieberlaffuug hat man rechts von der Straße nach Ufingen, ungefähr auf dem Kamm des Gebirgssattels, bie Reste eines alten Backofens ans Licht ge­fördert. Innerhalb einer kreisrunden Mauer von etwa 2,50Meter lichtem Durchmesser erheben sich die den römischen Heizuugsanlagen eigentümlichen Pfeilerchen, bie ein etwa

10 Zentimeter bickes Lehmdach trugen: dieses, von dem unter­halb befindlichen Feuer erhitzt, sollte das Brot backen. Au Brot von ber jetzt gebräuchlichen Dicke ist dabei natürlich nicht zu denken, und das Frankfurter Blatt, das kürzlich be­richtete, daß dieses Backöfchen bei dem gelegentlich der Ein- weihnugSfeierlichkeiten des Prätoriums zu veranstaltenden Volksfeste wieder in Thätigkeit treten würde, ließ sich wohl einen Bären aufbiuden, wie ihn größer auch der begeistertste Saalburgschwärmer auf der Taunushöhe nicht gesehen hat.

Eigenartige Reliquien, gar hinter Glas und Rahmen, sind im Saalburgrestaurant zu sehen, ja zu kaufen, nämlich eine Kaffeetaffe, die Kaiser Wilhelm im Mai 1900, und eine ebensolche, die König Eduard von England im Februar 1901 renutzte. Den Boden decken noch die Reste deS braunen Trankes. Der vielberedteHerr Ober" nannte als Preis eine Summe, die wohl nur OldEngland zahlt.

Bei ber Anwesenheit unseres Kaisers im letzten April wurde dem Monarchen eine größere Dichtung, Saalburg- age, einer jungen Frankfurterin, Frl. Cäcilie Frischmann, berreicht, welche die alte Feste behandelt. Der Kaiser ieß ber Verfasserin schriftlich seinen Dank und Beifall aus- spreche«. Bg.