Ausgabe 
30.3.1901 Zweites Blatt
 
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nichts gemeldet.

In Lissabon sind 650 Buren von Lourenzo Marques an* gekommen. Zwei Sonderzüge bringen sie nach Peniche und Alcobaea (nördlich von Lissabon in Estremadura), wo die Regierung für gute Unterkunft gesorgt hat.

Aus Steynsburg meldetReuters Bureau": Die Kom­mandanten Kritzinger, Scheepers und van R eenen haben ihre Streitkräfte vereinigt, und rücken nun auf der Straße von SSenterftab gegen den Oranjefluß vor.

Sechste evangelische Landessynode.

8. Darmstadt, 26. März 1901.

In der NachmittagSfitzung erfolgte zunächst die Erledi­gung der Interpellation Wahl-Langen über die Sicherheit der in Pfandbriefen angelegten kirchlichen Kapitalien. Nach der gedruckt vorliegenden Antwort find nur ganz be- stimmte Pfandbrief-Gattungen zugelaffcn, die genügende Sicherheit bieten. Die Interpellation Jost über die Miß­stände bei Erhebung von Kirchenkollekten wird dahin beantwortet, daß über deren Abstellung Verhandlungen mit der südwestdeutschen Konferenz für innere Misfion schweben. Ein Antrag des Synodalen Wahl «Langen, Erhebungen über die Schulgüter und Schulbesoldungsfonds kirchlichen Charakters, bezw. der Entziehung derselben, wird gemäß dem Ausschußantrag abgelehnt.

Bezüglich der Eingabe des Gesamtvorstandes des evan­gelischen Bundes, betreffend die engere rechtliche und amtliche Verbindung der evangelischen Landes-

thisch gegenüberstehe, und sich zunächst eine Reform der deut­schen Kircheukonfereuz empfehle. Im Übrigen stehen der engeren Verbindung große Schwierigkeiten entgegen. ES empfehle sich, auf dem Weg der allmählichen Entwicklung da- gewünschte Ziel zu erreichen. Ansätze hierzu seien bereits in der Bildung einer ständischen Kommission der allgemeine» Kirchenkonserenz geschaffen. Hauptsorge wird auch die Her­stellung einer Verbindung mit der deutsch-evangelischen Dia­spora im Ausland sein.

; Prof. Weiffenbach tritt warm für die Einigung der

------- , Dieselbe" wird' hierauf einstimmig angenommen. Der

Es soll sich um den Plan emer Der- Mühl-Nieder-Eschbach und Genoffen auf Emfüh- Krtebrtdt Mfchn Buß. und BettageS am letzten

il Mittwoch des Kirchenjahres (wie der preußische) wird durch

Telegramm deS Gießener Anzeigers. rikanern gefangen genommen wurde, wird aus Manila be- Prof. Werf send ach trm warm mr me ^n guug London, 28. März. Bei der dritten Beratung der ächtet: Wie man meldet, waren eS Spione, die dem amen verschtedenen deutschen Landeskirchen ein, und widerlegt em ,_iirp Auf hipl. ... l_xc__ I hi» h»r QEinmunn btß iekt entaeaenneoenoen Beoeuren.

Propriattonsbill kommt das Unterhausmitglied Ure auf bie ^nischen Oberst Funston halfen, Aguinaldo gefangen zu gehend die der Etnigung blS letzt entgegenstehenden Bedeuten. Verhandlungen zwischenKitcheuer und Botha! unb Leute vom Stamme der MaccabeleS. Sie Es gebe viele Punkte, in denen em gemeinsame» Dorgehen zu sprechen und sagt, nachdem dieselben vorüber seren, sollte I » Doraeben, Insurgenten zu sein, sich den möglich sei, so dre evangelische Ehegesetzgebung und d,e Fra^

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Alexandra, handeln. Die ältere Schwester der Prin­zessin Alexandra, die Prinzessin Marie Luise ist bekanntlich mit dem Prinzen Max von Baden vermählt. Die Anregung zu dem Plan der Verlobung des Kronprinzen soll von Berlin ausgegangen sein, wo man auf diese Art eine Ver­söhnung mit dem Welfenhause einzuleiten hofft. Der österreichische Hof soll dem Verlobuuasplan durchaus freundlich gegenüberstehen. Ter bevorstehende Besuch des deutschen Kronprinzen in Wien wird mit dieser Angelegen­heit in Verbindung gebracht. Heber die Haltung der Fa­milie Cumberland zu diesem Plan ist nichts näheres be* tannnt." (Der Kronprinz ist noch nicht neunzehn Jahre alt und steht am Beginn seiner wissenschaftlichen und mili­tärischen Ausbildung. Cs liegt also nicht der mindeste Grund vor, an die schleunige Verheiratung des Kronprinzen zu denken. Die bevorstehende Reise nach Wien erklärt sich auf die einfachste Weise, wenn man sich erinnert, daß der Kaiser Franz Josef der Großjährigkeitserklärung des Kron­prinzen im vergangenen Jahre beiwohnte. D. Red.)

In der heutigen Sitzung des Bundesrates wurden die Beschlüsse des Reichstags zu dem Anträge des Abg. Nißler auf Abänderung der Novelle des Gesetzes vom 22. Mai 1895, betreffend die Gründung und Verwaltung des Reichs-Jnvalidenfonds oem Reichskanzler überwiesen. Dem Anträge des 3. und 4. Ausschusses, be­treffend die Abänderung der Branntweinsteuer-Besreiungs- ordnung wurde die Zustimmung erteilt, ebenso dem Ent­würfe von Bestimmungen über die Voraussetzungen und Bedingungen der Zulassung von Ausnahmen auf Grund des § 105 e Abs. 1 der Gewerbeordnung.

Im preußischen Herrenhaus wurde, nachdem die Erklärungen des Grafen Bülow entgegengenommen worden waren (siehe den besonderen ArtikelEin agrarischer Freuden tag. D. Red.), vom Grafen Königsmarck die Annahme des Etats und zweier Resolutionen, in denen ein gesteigerter Zollschutz für die Landwirtschaft und baldige Vorlegung des neuen Zolltarifs an den Reichstag, sowie Abänderung von § 9 des Einkommensteuergesetzes verlangt wird, beantragt. Die erste Resolution wurde in nament­licher Abstimmung angenommen. Hierauf wurde der Etat der landwirtschaftlichen Verwaltung, des Finanz-.'.Mi­nisteriums, sowie eine Reihe kleinerer Etats, angenommen, ebenso nach längerer Ausführung des Ministers v. Miquel die Resolution betreffend § 9 des Einkommensteuergesetzes.

Der Attentäter Weiland befindet sich gegen­wärtig, und zwar seit dem 16. März, im Irr en hause zu Bremen. Aus Beschluß des ersten Strafsenats des Reichs­gerichts ist Weiland zur Beobachtung seines Geisteszustandes dieser Anstalt überwiesen worden. Er kann hier nach ge* setzlicher Vorschrift höchstens sechs Wochen lang zur Beob­achtung interniert bleiben. Nach Ablauf der sechs Wochen muß es sich entscheiden, ob Weiland als Irrsinniger dauernd einer Irrenanstalt zu überweisen oder ob gegen chn ein gerichtliches Verfahren einzuleiten ist. _

Stuttgart,28. März.. Die Kammerhat den Antrag auf Erteilung eines Lehrauftrages an einen Homöopathen für die Hochschule in Tübingen mit 43 gegen 31 Stimmen angenommen. Der Kultusminister v. Weizsäcker erklärte, die vom Reichskanzler angeregte Konferenz ästr Einführung einer einheitl iche n deutschen Re cht schre i b un g trete noch in diesem Sommer zusammen. Die Grundlag« werde wohl die Puttkamersche Rechtschreibung unter Ab* stteifung der Differenzen der einzelnen ^taaten^bilden.

Das Gefecht zwischen Del ar eh und Babington bei] Vaalbank hat am 25. ds. stattgefunden und nach Kitcheners neuester Meldung den Engländern 2 Tote und 7 Verwundete, den Buren nachweislich 22 Tote und 30 Verwundete ge­kostet. Da das Gefecht bei Hartebeestfontein am 22. stattfand und den Engländern an Offizieren 2 Tote, 3 Ver­wundete, an Mannschaften 3 Tote, 19 Verwundete und einen Vermißten kostete, so sind also beide Gefechte verschieden. Uebrigens hat Kitchener bis heute über das letztere noch

Verhandlungen zwischen Kltchener und Bothal .unb Leute vom Stamme ber MaccabeleS. Sie 68 gebe viele Punkte, m beuen em gemeinsame, Vorgehen zu sprechen unb sagt, nachdem dieselben vorüber seren, sollte unter bem Borgeben, Insurgenten zu sein, sich ben möglich sei, so bte evangelische Ehegesetzgebung unb bie Frage

die Regierung doch otfen alles kutibgeben, wao sie übet j 6 gegenüber erboten ihnen Flloston in bte Hände der religiösen Erziehung bet Kindern au, Mischehe». Er

den «cgenstand >vt e. llhamberlain tust: Wir haben alles Phn>pp'n°, gegenuoer eroo , y a I Hautnalbo idilänt einen «nttag vor, wonach die Synode ihre Sym-

mitgeteilt, was wir wissen. Es ist nichts vorhanden, was zu spielen Die Ltst war von Erfolg gekrönt, »guinaldo ich agt einen einirag ^ ausdrückl unb da. Ober, nicht veröffentlicht würde. Ure. Ich nehme an, da» seitdem | wurde oesanoen genommen. _ ? r.X ' . ' r gehenden Schritte warm

etwas Besonderes üorgqallen ist. Chamberlain: Nein. Ure: ------------------ - konststotium oeaujtragr, y ä **

Es ist undenkbar, daß in den eingehenden Mitteilungen Bf 111101^5 jUltuL |8U cr o hu *nb

über die Konferenz nicht die geringste Andeutung enthalten o p r Pfarrer Wahl-Laugell tritt ebeufall» ^^für n«, «u

fein sollte über den Grund Bothas Einspruch gegen Milner Berlin, 28. Marz, yeute vormittag horte der Ka.serl clnt freic Souserenz au« h-rv°rragenden Geistlichen

und darüber, was den Mschluß des Friedens verhinderte, die Vorträge des Kriegsministers Generals der Infanterie ^aien oller Landeskirchen anläßlich der Eisenacher deut« Kein Sieger hätte dem Besiegten billigere und großmütigere v. Goßler und des Chef» ^^s Militarkabinetts General-1 zu bilden.

Bedingungen stellen können. Dillon: Die niederträch adjutanten Generalobersten v. Hahnke. ..Uni halb äwä^UH I m (gtinDkQrc arnQ[tcr j» nicht ganz von Sorgen frei, bei ligsten Bedingungen, die jemals gestellt wurden, wohnte der Kaiser dem Einzug des Kasier Mexander Garde- Synoda^^^^ g z u

Ure: Die nächsten Eröffnungen kommen von den Buren.! Owenadier-Regiments Nr. 1 in seme neue Kaserne und dem!der Bildu g nffpnhnA mimt batior einen ReichStaa* Chamberlain: Der Einspruch, den Botha erhob, richtet sich darauf folgenden Frühstück im Ofsizierkasmo des Reginients Synodale ^ck-Osi^oach warnt davor, emen ^Reich 9 aeacn Miln er s Ernennung zum Generalgouverneur der bei. (Siehe den Artikel an der Spitze des Blattes. D. Red.)! ^r die deutsch-evangelische Kirche 8U schaßen.

beidi'n Kolonien. Ter Einspruch ist bei der Zusammenkunft Dem Kronprinzen wird abermals eine neue Synodale Weber-Lich tritt für die Annahme Der vtc« mit Kitckxmer vorgebracht. Ich glaube nicht, daß dieser! Braut angedichtet! DieMünch. N. Nachr/' gebenmit I tDiution Weiffenbach ein.

'Kunft für Botha irgendwie besttmmend bezüglich der Frie-! äußerster Vorsicht" einen Drahtbericht ihres Wiener Bericht-! .« »t. *-:-u t.: ^näbedinaunaen war. Englands Ziel ist, einen ehrenhaften erstatters wieder:Es soll sich um den Plan einer Ver- i.nd dau^nden Frieden zu erlangen. Eine Amnestte für Übung des deutschen Kronprinzen Friedrich Wilhelm mit hip Rebellen aus der Knpkolonie ist deshalb abgelehnt der zweiten Tochter desHerzogsErn st A u guft wori^n weil diese im Interesse des Staates besttast wer-! v v n Cumberland, der achtzehnjährigen Prinzessin

Bahnen, Schullehrer in diesem Budget weitere Abtragungen, den mupen. Wir können nicht öu^ssem daß sich m>ch em so wünschenswert dieselben auch seien, unmöglich gemacht mal zeige, man ste^ sich besser als Rebell, denn als loialer babe. In Kav. 127 stimmt Bürger. Kitchener hat Botha keine Bedingungen angeboten,

Geheimrat Michel gegen die von der Zweiten Kammer er teilte ihm lediglich auf feine eigene Autoritat hin mit, angeregte Angliederung einer Handelshochschule an was nach feiner Mutmaßung die englifche Regierung thun die Technische Hochsckmle zu Darmstadt. würde. Botha wünschte eine Unterstützung der Farmer.

Rektor Prost Dr^S ch m i d t - Gießen spricht int Namen Wir desinierten diese Unterstützung,, die freie Zuwendungen der Universität der Regierung und den beiden Kammern in gewissen FäNen nicht au-lchlo^ Der von dem Hor­den Dank für das bewiesene Wohlwollen aus. redner Bryee gemachte Vorschlag, datz die Buren vollkommen

Prof. Kittler thut dasselbe im Namen der Techn. ftei wieder in ihre Ernten eingesetzt ^den sEettz ist Hochschule zu Darmstadt nicht Großmut, sondern Thorhett. Wir thaten Recht, wenn

In der Nachmittag-Sitzung wird das Kommunal- wir den Ansprüchen der loyalen Bürger den Vorzug gedem Umlagen-Gesetz mit kleinen Umänderungen der Art. 3 Die Bedingungen siir die kunfttge Regierung m der- beiden und 13 angenommen, ebenso eine Aenderung l an d stän- Kolonien sind noch dieselben wie sie .anfänglich ^wesen di scher Geschäftsordnung analog derjenigen der sind, nämlich ein allmähliches Fortschreiten zurAbstruzier- Zwetten Kammer. In längeren Ausführungen schildert ung. Der Hauptpunkt der Sicherung ^s fteundli^n ^r- Frhr. v. Heyl die in Hessen und der Pfalz akut ge- halttiis es zwischen beiden Volkern ist, datz dw Bur^i keine wordenen MMände und Gefahren, welche durch Ein-,Zweifel an Englands Fefttgkeit und Mut hegen. (Beifall.)^ führung der Fäkalien in den Ryein entstehen.| »ChiMrt ~

Er erörtert die zur Abhilfe bisher geschehenen Schritte und . t o m .. w rk .A\

hofft, daß der neu zusammengetretene Reichsgesundheits- Der .Mormng Post" wird aus Peking gemeldet: TS rat Abhilfe schaffe. Geschehe nichts, so werde man ein soa !gehen Gerüchte um, daß die Deutschen und die Fräst- Rheinisches Wasserparlament errichten, das mithofen im nächsten Monat einen großen Teil ihrer Str eit energischem Protest ein greife. Ikräfte zurückziehen wollen. Durchans sicher ist jedoch

Geheimrat M i ch e l hält die geschilderten Gefahren und I weder Frankreich noch Deutschland seine Garnison in Mißstände nicht für Jo bedenklich Paotingsu schwächen wird. Die Franzosen und die Deutschen

* - *"*

Frhr. v. Hehl die von dem Abg. Ulrich gemachten Mit-! Die ^Affociated Preß" ntelbet aus St. Petersburg Teilungen über die in dieser Angelegenheit im ReichstagIDas russisch-chinesische Abkommen wird wahrschein- gepslogenen Verhandlungen. Die Frage sei auf feine An- lich bald unterzeichnet werden. Die zurzeit noch schwebenden regung in Gemeinschaft mit Stumm in Fluß gekommen Verhandlungen beziehen sich nur aus geringfügige Aenderungen. unb vor 8 Tagen entschieden worden, ohne sozialdemo-I e *

ckrattsche Mithilfe. Nur die staatserhaltenden Parteien Telegra«« de- Gteßeoer Auzetgers. konnten hier die rechten Wege finden. I Petersburg, 29, März. DieRussische Telegraphen

Bei Nr. 19 bett, die Vergebung staatlicher Ar- ageutur" erfährt, daß zur Beendigung des Tientsiner beiten nur an Buchdruckereten, welche dem Ver- Zwischenfalles zwischen den Befehlshabern der russischen Choren ist Ar- und englischen Truppen nachstehende Vereinbarung getroffen

SeÄaÄVn ^m besten undbUIigfteatbenift: Der Befehlshaber der euglischen Streftkrüfte seien. In wirtschaftliche Organifationen solle er sich nicht Im Stellvertretung des Generals Gaselet, Barrew, erklärt, einmischen. In Art. 24 spricht Frhr. v. Heyl seine Freude und 1. Eine Verletzung der russischen Flagge habe nicht m der der Regierung und der Zweiten Kammer Dank aus, daß sie! Absicht der englischen Behörden gelegen unb die von Ruß« lich .dem Anttag Ulrich gegenüber bett, die Arbeiterver-1 land behauptete Entfernung der russischen Grenzzeichen sei chälttsisse in den Staatsbetrieben ablehnend verhalten ffabe. I toc^er auf Befehl noch mit Kenntnis der englischen Militär ör bebaute, daß sogar ein seiner Partei angehörendes Mit- hehgrden erfolgt. 2. Die begonnenen Arbeiten werden nicht Stieb der Zweiten Kammer hier anfcheinend die Grenze fortgesetzt werden, bevor nicht die Frage deS Eigentumsrechts Äat^ reöolutionaren Sozial-N^^ ben ^iden Regierungen geordnet ist oder bevor

Mchste Sitzung^reitag 12 Uhr. man nicht zu einem gegenseitigen Einvernehmen darüber

^acyfre Atzung ^teirag upr. 3. Die englischen Schildwachen und Posten

Gnaläuder und Bure«. werden zurückgezogen werden. Der russische General

Bekanntlich ist englischerseits der Oranjefreistaat in vier Wopack erklärt, die russischen Schildwachenund^ Posten wer- Militärbezirke geteilt worden, in denen durch Besatzungen d^st ebenfalls zurückgezogen werden, sobald die englischen an geeigneten Punkten die Ruhe aufrecht erhalten werden | Schildwachen und Posten entfernt sind. Bezüglich des Ab soll. Schon früher hat der Engländer es mit dieser Methode I zugeS der Schildwachen unb Posten ist solgenbes vereinbar! versucht, aber die Einheitlichkeit fehlte, und vor allen Dingen! worben: Die beiberfeitigen Posten werben vor ben Zelten waren die einzelnen Besatzungen zu schwach! und zu schwer- l stch aufstellen. Die Schildwachen werden sich auf die Posten fällig, und stteß die Verpflegung auf ungeheure Schwierig- zurückziehen. Die beiderseitigen Posten werden das Gewehr feiten. Daß die Maßregel aber weniger Härten und Grau- -Eruieren. Hierauf wirb Der englische Offizier komman- samkeiten im Gefolge haben wird ist zu ^hoffen. Diesesganzes Bataillon kehrt!" Sobann wirb der russische me6fÄ * hat, und Offizier ba« 9«^ Jtommanb geben d-;

viel Geld. Brodik erklärte am Donnerstag im englischen englische Offizier den Befehl zum Abmarsch, worauf Der Unterhause: Die am 7. Februar für Südafrika versprochene I russische Offioer das Gleiche Bermehrungan Trupp en um 30000 Mann sei bereits| überschritten, 28 560 Mann seien bereits abgesandt und 60001 Mann seien zur Abfahrt bereit, sobald die nötigen Trans- v

portschiffe zur Verfügung ständen. Die Zahl der gefan- Die Meldung von der Gefangennahme Aguiualdos (sieh g e n e n Buren betrage im ganzen 16000. Ein Tele-! unseren gestrigen Depescheuteil) lenkt bte Aufmerksamkeit Zramm derTimes" aus Prätoria besagt: Wenn die eng-1wieder einmal auf bie Philippinen, bieseSSchmerzeuS- ^ische Regierung nicht mindestens 30000 Mann f r ischerlkind" der Bereinigten Staaten. Man konnte im Drange Truppen nach Südafrika sendet, um die müden Soldaten «der Ereigniffe in Ostasien schier vergessen, daß auf dieser dort abzulösen, dürste der Krieg noch Jahre lang chinesischen Südmeer vorgelagerten Inselgruppe noch dauern. .. .. .1 immer ber KriegSzustanb herrscht. Bom Tage des Friedens-

schlaffes zwischen Spanien und Amerika an waren dieBe- freier der Philippinos dembefreiten Aguinaldo auf ben Fersen, der keine Last hatte, vom spanischen Regen unter bie amerikanische Traufe zu kommen. Die stetige Erfolglosigkeit ihrer Bemühungen erinnert lebhaft an bte Jagb bet Eng länber auf De Wet. Endlich ist der gehetzte Führer bet.«------------------ --- - -

Philippinos durch Verrat in bie Hände seiner Verfolger ge- kirchen Deutschlaob«, eillärl Ob-rk°nfist°r>allPräfibeni fallen. Doch es fragt sich, ob die Amerikaner nunmehr ge- Buchner, daß das Oberkonfistotium der Äßtreguug sympa wonneneS Spiel haben. Schon kündigt ein anderer führender wnHAft -ine Reform bet beut»

Eingeborener, Lopez, die Fortsetzung des Krieges an.

Vielleicht laßt diese Aussicht es der Washingtoner Regierung geraten erscheinen, ben PhilippinoS in ber Gewährung von Reformen bie verlangten Zugeständnisse zu machen. Der Krieg hat schon viele Millionen von Dollar» verschlungen. Wenn er fortbauert, kann er leicht mehr kosten, als sich in absehbarer Zeit aus ben Philippinen herauSwirtschaften läßt, lieber die Art unb Weise, wie Aguinalbo von ben Ame- > rikanern gefangen genommen wurde, wirb aus Manila be-