Ausgabe 
28.3.1901 Zweites Blatt
 
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vom Landgericht Berlin 1 wegen Betrugs zu 3 Jahren und 6 Mo

Wetter

März

4

2

am

Frankfurt, den 27. März

samten Oberkonsistorium gegebene Zusage des Passus 41 «/ % Bdchsanleihe

Tendenz ruhig.

er

rm

mit 0,88 fm.

2387

2370

Eichen- u. Nadelstöcke.

2365

Grotzh. Oberförfterei Feldkrückeu.

925

726

225

742,5

741,0

738,6

8,3

3,6

NE. NEE. NW.

Sonnenschein Sternh. Himmel Bew. Himmel

hier gMtiger als Anbeuten u Zopf einte

3

2

30

10

105

12i

445

68

Birkenstämme, 1,07 fm,

Lindenstämme, 0,39 fm,

1 Eichen-Stamm 2. Klaffe (40 cm Durchm., 7 m lang)

. 98.35

. 88 15

. 98.85

. 88.10

. 94.35

. 95.75

42.85

. 25.30

. 25.55

. 8125

65

74

66

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18 rm

2 rm

35 rm

Mtz, Dieser jl, ein tüchtiger lebt. Als fcom« I bekannt. Von t z. SB. MG gesunden habin, rieise Darmstadt

3,2

2,4

1,6

Gotthardbahn Laurahütte Bochum Harpener

Buchen-Schtitkr, Buchen-Knüppel, Erchen-Knüppel, Na^el'Knüppel, Reisig,

Höchste Temperatur

Niedrigste

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Kreditaktien . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . .

zeichneter Stelle bezogen werden.

Schotten, den 25. März 1901.

Zusammenkunft morgens um 9Uhr bei derErsenbahnhaltestelle.

Langsdorf, 26. März 190 i. Gr. Bürgermeisterei Langsdorf. I. V.: Schiel, Beigeordneter.

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4- 3 60 e. 5.2* C.

insbesondere im Schaumwein ha ndel, referierte zum Schluß noch Rechtsanwalt Dr. Fuld.

Mjfttn Sornilag voller geistiger )et goldenen

natcn Gefängnis verurteitt wurde. ,

London, 26. März. In dem Prozeß Artbur Chamber­lains, dcS Bruder, des Staatssekretär, für die Kolonien, gegm die (Star Newspiprr Company" wegen Verleumdung verurteilte der Ge­richtshof die Verklagte zur Zahlung einer Entschädigung von 200 Pld. Sterl. und in die Kosten. Die Verklagte erklärt sich darauf bereit

Hohversteigerung

Die im Gießener Anzeiger Nr. 71 auf Montag den 25. März l.J. anberaumte Holzver- stetgerung im Großen-Busecker Gemeindewald, Dtstlikt Galgen-

460 Wellen. Erlen: Knüppel, 420 Wellen; Kiefern-Knüppel und Fichten-Reisig.

Nutzholz:

«L

24.-25. März

W II

Sohversteigerung

Aürsttich Sotmsische Höer- jöräeret Kohensolms.

Am Moutag deu 1. April 1901, vormitt. IO1/: Uhr, im Lokale des Gastwirts Kraft zu Eiserne Hand.

Aus Distr. Windelbach:

Brennholz:

Buchen: 170 rm Scheit und Knüppel, 71 rm Stock, 8250 Wellen. Eichen: 14rmKnüppel

Süll- lllld Srevllhütz- Dttsteigttllvß

Freitag deu 29. März 1901 kommen in dem Langs- dorfer Gemeindewald zur Ver­steigerung :

41 Stämme Fichten-Bauholz = 10 fm,

797 Stück Fichten-Derbstarrgeir 46 fm, geeignet zu Sparren, Spangen u. dgl.

289 Stück Fichtm-Reisstangen = 3,83 fm,

6>Buchenstämme, 4,18 fm,

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. 226 70

. 188.60

' . 186.80 . 149 00 . 152 50 . 149 20 . 165.40 . 213 50 . 197.00

. 179.80

Mtk«-NMchNclßchkrW.

Dienstag den S April 1. J. werden aus den Domanial- walddistrikten KorsaLer, AoLenhain, Kofwatd und ^oppenstruly versteiaert: 7*4 AichtenftLmm« 499 fm (32 Stämme 1. Kl. 42 fm, 242 deögl. 2. Kl. 208 fm, 426 desgl. 3. KI. 236 fm, 44 deSgl. 4. Kl. 13 frn), ferner 103 rm Fichten-Nutzknüppel (8 und 6 m lang).

Zusammenkunft um 10 Ahr vormittags auf der Kreisstraße Betzenrod'Altenhain, am Eingang in den Distrikt Horfacker.

Sämtliches Holz lagert an oder in nächster Nähe von chauffierten Straßen, 510 Kilometer von Station Schotten, 1015 Kilometer von Station Mücke. Berzeichniffe des Stammholzes können von unter-

2acib sprechen sich gegen jede Erhöhung der Zölle aus, und wünschen Aufhebung sämtlicher Zölle auf Lebensmittel überhaupt. Abg. Wolff wünsckst einen ausreichenden Zoll auf Körnerfrüchte. Abg. Reinhardt stellt fest, daß es Pflicht des Industrie- und Gewerbestaudes sei, für die Erhaltung des deutsct)eu Bauernstandes einzutreten. Durch die rid>* tige Zollpolitik werde der Bauer und der Arbeiter^ vor Schaden bewahrt. Staatsminister Rothe erklärt, die Stell­ungnahme der Regierung zur Zollftagc könne nur uach . Der Antrag Haas ent-

Preussische Pfandbrief-Bank.

Die am 1. April 1901 fälligen Zinsscheine unserer

Hypotheken - Pfandbriefe, Kommunal - Obligationen, Kleinbahnen-Oblig atlonen werden bereite vom 15. März er. ab in Berlin an unserer Kasse und answä ts bei denjenigen Bank­firmen und Bankinstituten kostenfrei eingelöst, die den Verkauf unserer Enrssionspapiore übernommen haben. Stücke zur Kapitalsanlage können daselbst b^zo^en und Broschüren über Wesen und Sicherheit der Pfandbriefe und Kleinbahneil-Obligationen in Empfang genommen werden Die Kommunal-Obligationen sind mündolsicher.

Berlin, im März 1901. 2375

Preussische Pfandbrief-Bank.

26.

27.

27.

Meteorologische Beobachtungen

der Gtatio« Giehe«.

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; der Infanterie lrüger, toaröe

berg, Oeleberg und Alteberg mit 229 rm Nabel-Knüppel,

3200 Stück Nadelwellen, 9 rm Nadel Stöcken

konnte eingettetener Hindernisse halber nicht abgehalten werdm und wird nunmehr Freitag deu 29. März, von vor­mittags 9 Uhr an, abgehalten. Der Anfang ist im Galgenberg. Großen Buseck, 26. März 1901. Gr. Bürgermeisterei Gr.-Buseck.

Schwalb. 2369

oifchkll den Orte, itt einem Fichten« le mit Pferde« reiche Weise imi nmen ift, öa H idbtl bat. M-m btt Gendarmerie *\

)tt Proviant M Witzien Leiter üntttsllchvg

lrbesten M inntjn infolge des WM fi die «inwechung Ui;«" d dem turM r Gesamibon

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Stadt. Schlachthaus.

Freibank. 2384

Heute und morgen:

SGMch 50 Pfg Kllhfleisch 50 Kfz.

Schellfische Kabeljau

in la. feinster, blutfrischer Ware soeben eingetroffen bei 296 A. Ä G. Wallenfels. Markt 21. Fernsprech-Nr. 46.

vekannlmachung.

Der Landwirt JohannKonred K hc IX. von Treis a.d. Lumda unv dessen Ehe'rau Dorothea, geb. Rühl, daselbst haben sich durch notariellen Ehevertrag vom 18. März 1901 den Be« stimmungen der Errungenschafts­gemeinschaft des Bürget! chen Gesetzbuches unterwarfen. Ein« tragung in das hiesige Güter rechtsregister ist erfolot. 2373 Gießen, am 26. Mär; 1901. Grohherzoqbches Amtsgericht.

Kekmntmachung.

Douuerstag den 28. d. M., nachmittags 3 Uhr, sollen dahier Neustadt 55, 1. verschiedene Haus­und Küchengeräte, sowie eine Laden­einrichtung und ein größerer Posten Schuhwaren. 2. 75 Flaschen Weißwein und 4 GlasgloS. n zwangsweise gegen Bar versteigert werden.

NB. Der Wein und die Glas­glocken kommen voraussichtlich be- stimmt zur Versteigerung.

Gießen, 27. März 1901. 01122 Seipel, Gerichtsvollzieher.

Auslegung sei aber nicht berechtigt, sich, gleichviel aus welchen Motiven, an Stelle des Gesetzgebers zu setzen und seinen Vorschriften einen von ihm nicht gewollten absolut zwingenden Charakter beizulegen. Dann referierte der Vereinssekretär über die Beaufsichtigung des Lehr- lingswesens in industriellen Betrieben durch ....

d i e Hiandwerkskammer. Redner berichtete im An-11500 Pjund zu »ahlen unter der Bedingung, daß ein anderes gegen sttsiuß an die bez. Verhandlungen der ^ebruarversamm- sie schwebende« Strafverfahren wegen Verleumdung ringestellt^werde, luug und verwies auf die nach dieser Versammlung in m welchem Neville Chamberlain, ebenfalls ein Verwandter de« Staats- . ..

eiuiaen Blättern von der Handwerkskammer veranlaßte Ver- sekretärs, Kläger ist. Die Verleumdung, die in dem der D-rkl-gten eingehender ^nstruktron erlvlgen. Der Antrag toaa-s ent» üf?ent ickuna Aus daß S-HSrtgenMorntng Leader" veröffentlicht war, bestand in der Be- spreche in seiner Fassung der Ansicht brr fleoirning.

hi? wiilbi«un8, b»e »»0« hätten ihre Verwandtschaft mit dem Staats- dem der Abg. Dr. Dovid noch mit Entschiedcmlu'it gegen

bu Hwndwertskammer du Anmeldung der "^hrnnge ver ^ ^ benutzt, um von der Regierung Verträge für industrielle Ge-- ^ollerböhuna einaetretcn ist vertagt sich die stummer

Arbeiterbewegung. 27. M°r,. ®it .8ed.w

bezeichnen, denn nach den Bestimmungen des Gesetzes seil Marseille, 26. März. In einer Versammlung be» Syndikattül DaS Deutsche Reich vollzog, vorbehaltlich dec Zustimmung der .-dandwerkslammcr, die lediglich zur Vertretung der In- der Rdrdcr, der Handelsmarine und des Umernrhmersyndtkals wulde gesetzgebenden Faktoren, den Beitritt zur inter- teressen des Handwerts ihres Bezirks errichtet sei und deren beschlossen, die Elörterungen mit den Ausständigen auf auekßunß nationalen Union zum Schutze des gewerblichen Thatigkcit nach 94 c in Verbindung mit § 103n sich nicht der von den Rhedern und Hafenarbeitern bet Bttnvtgu^ des »tzten DerNatl. Korresp." zufolge schweben

aus intmstrielle «eirtebe ersticke, lediglich di- ^<**9 «'£,.« Aust »I -r»Lgung°n übet eine Umwandlung der Meid)« Som-

des ^ehrlrngswesenv ^in den zu ihr gehörigen -betrübensth hrs Abkommens in Anwendung zu dringen und Mission für Anleihestatistit in eine erweiterte

keine,let Entlastungen als Folge deS Ausstandes vorzunehmen. Dlel Organisation. Im Abgeordnetenhause brachte Graf aat.u... die Hoffnung aus, daß die ^rbeitnebmerkinstben t g unterstützt von Mitgliedern verschiedener Fraktionen, .ui, uutt ..«c die gebieterische Notwendigkeit si.-, die Rheder, nötige, . ßiorohetH.urc 1ur m ,-k n ♦M

zu erklären, daß wettcrr Zugeständnisse unmfiflhd) seien. I einen Antrag ein, der einen Gesetzentwu.f zur Berhütung

» der schädlichen Folgen des Branntweingenusses

S<m»el und V«khr. Wlkswirllch-st. »»-..»Ä.wt'SÄSIK , Reichsbanr. Am 9. April wird in Rosenheim (Oberbayern) scheidung stehen sich gegenüber der Stadtrat Kaufmann und

flft<>rTrlrfXirr<Trtl eine von der Reichsbankhauptstelle in München abhängige RetchSbank- ° Dove

Ä . Kasseneinrtchtung und beschränktem Giroverkehr er- y Schopfheim, 27. März. Die bis jetzt bekannt gewordenen

kenntN^s ?^^oßh.'Sch^ffengtticht^H!^« v?m^6. ge^uat'b. I.'. n£ Frap7furt a. M., 26. März. Die heutige Grneralversamm- Erdbebenmeldungen lassen den Schluß ziehen, daß das das den Schashändler Friedrich Wähelm Lerdner in Villingen wegen lung der Frankfurter Bank hat aul Antrag deS Vorstandes und Zentrum deS ErdbebengebletS im Mittleren oder nöroltttzen Ueberttetung der vom zuständigen Kreisamt zur Verhütung der Ver- deS AufsichtSrateS beschlossen, aus das Notenrecht zu verzichten. ^c8 MesenthaleS oder dessen nächster Umgebung liegt, schleppung der Maul- und Klauenseuche erlaflenen sanitären Vorschrittm MLrkte. r ..dsDaA Süden AU wurde die Erschütterung Noch M OlSberg

in eine Gefängnisstrafe von 4 Wochen verurteilt hatte, hatte der An-1 fc- »ranfftttt er. M.» 26 März. (Heu» und Strohmarkt.)! " . :n Miilbnnfen

geklagte sowohl als die Großh. Staatsanwaltschaft rechtzeitig das Rechts Angrf,br«u: 18 Wagen m,t Heu, 4 mit St»oh. Heu Mk. 4.30 bis (schweiz. Bezirk Rheinfelden), nach Westen zu IN JJt h l mittel der Berufung »erfolgt. Das Ergebnis der beiderseitigen Berufungen hfo 4.70, Strvh (Roggenstroh) Mk. 2 80 biS Mk. 3.40. Alle« p»r i. E., nach Osten zu IM Amtsbezirk WaldShut, nach Norden ist für den Angeklagten insofern wenig wünschenswert, als das zweit- 50 jtUo. zu im Amtsbezirk Waldkirch wahrgenommen. Die Dauer

mstanzltche Gericht die erkannte Freiheitsstrafe verdoppelt und dem An- . .. . " Erschütterung wird meist auf 1 bis 4 Sekunden ange«

geklagten auch die Kosten der Berufungsinstanz zur Last setzt. Die Kammer t, r ift ttinfcrfrfuMtiHA eine

sah sich zur Fällung dieser für den Angeklagten ungünstigeren Entscheidung m ö . geben. Die Ursache deS Erdbebens lst wahrscheinlich er

durch die Erwägung veranlaßt, daß die Nichtbeachtung der erlassenen be. (Telephonischer Bericht desGießener Anzeigers .) Verwerfung von Gesternslagerungen in der Richtung ver HSrdlichen Vorschriften von höchster Gefahr für den Viehstand der Ge- S Darmstadt, 27. März. Thalspalte.

fei?"/".®'mSllSn8ZritbLinDie heutige Sitzung wird durch Gebet des Psarrers Cauastadt, 27. Mär,. Hier stürzte sich in einem UN. ^ Sato%Är 5«Äe^ur»on M-b-n. k.e Fuchs-Klingenberg eingeleit-t Der Vorsitzende-'nen bewachten Augenblick der seit lüngerer Zeit Spuren von

Rächtest de» hiefigen Schlossermeisters Karl Schmidt beschuldigt, wird Antrag Stamm unb Genossen, m deml dre Haltung ves Geistesstörung zeigende frühere Pfarrer Eckard aus seiner die Verhandlung nach erfolgter umfangreicher Beweisaufnahme, einem An- neuen Ausschusses anerkannt und die Crtlarung ocö ~D «weiten Stock gelegenen Wohnung auf die Straße, ttag der Verteidigung gemäß, ausgesetzt zur Erhebung weiterer, von dem ionsistoriums, daß man eine kirchliche Regelung der rZrage . Operation ver-

Angeklagten für erforderlich gehaltener Beweise. Der im jugendlichen ^ürze beabsichtige. Mit Freuden entgegen nehme. Synodal «r verietzlk ,ily uhu «uu# v

Alter stehende Karl Werner, in BernSfeld wohnhaft, der Körperverletzung ^r. Lucius-Mainz kritisiert scharf die ftarv er.

mittels gefährlichen Werkzeugs, begangen an dem Heinnch Ranft »onL 1 Lberkonsistorial-Präsidenten, dessen Ausfuhr- Lissabon, 27. März. Rcuter-Meldung. In Setubal »eitershain, angeklagt erzielt mit dem von lhm emgelegten Rechtsmittel n ben meisten Punkten nicht beistimmen könne, wurde eine Kundgebung gegen die von Andächtigen gefüllte

Igm übngen s°7o7 daß Wage W eine &erj Jesu.Kirche »-r°-staltet. Militär schritt etn.

aus eine Geldstrafe von insgesamt 30 Mk. erkannt wird. Die Kammer endgiltige Regelung^ finde. ^.berkonfistorial - Präsident Personen wurden verwundet und die Ordnung

kommt zu der milderen Entscheidung auf Grund der Erwägung, daß das Buchner erklärt, daß er die Veröffentlichung der Mainzer hergestellt.

Vordergericht zu seinem Erkenntnis von nicht ganz zutreffenden Beweis- I Geistlichkeit besonders bekämpft habe, weil sie die weitaus I würdigunzen ausgehend gelangt ist. Bemertt fei, daß die Kosten bet bebeutfamfte gegnerische Zlnndgebung gewesen. Er bitte -weiten Instanz der Staalskaffe auferlegt werden. Ludwig Hübner ^leickialls nach der qründlichen Aussprache einen dicken in Langd hatte seine Ehefrau im August und November v. I. dnarttg « . ' .. Angelegenheit zu setzen. Pfarrer

mittels gefährlichen Werkzeugs, nämlich eines handfesten Stockes, körper- ^lch UM g g Murrer A ul b e r- Eppelsheim lich mißhandelt, daß sich diese zur Stellung eines Strafantrags gegen den Jo st-Bechtheim UiitHsarrer Auioer '

wenig liebenswürdigen und handgreiflichen Ehegemahl veranlaßt sah. fuhren aus, die Aufregung iN Rh 1. ff iis,pi-schritten

Das Schöffengericht Hungen verurteilte den Angeklagten gemäß § 223a bedenklich gewesen, das Maß der sei überschritten

St.G.D. in eine Gefängnisstrafe von 5 Wochen. Die Sttaskammer aI81 moTben. Exzellenz VolkNiann und Pfarrer Eger halten Gericht zweiter Instanz verwirft die von dem Angeklagten eingelegte Be- ebenfalls eine baldige Schlichtung der Streitfrage von beiden rufung und beläßt es bei der durch Urteil des Untergerichts ausgesprochenen H^iea unfr im Interesse der Kirche für ratsam. Synodal Ettase. Dem Umstand, daß auch seine beffere Ehehälfte allem Anschein { ( Qurf] ;ür Beilegung des Zwistes. Synodal Dr. nach kein Friedensengel ist und öfter die Ursache zu ehelichem Zwist legt, B t - Butzbach hat gleichfalls von Aufregung in seinem verdankt es der Angeklagte, daß dem Antrag der Staatsanwalt auf Er- iS ta npmprf unb hält ben Fehler nicht für

Höhung der erkannten Strafe nicht entsprochen wud. Der Sememde: Lanbevteüe Nicht, gemerkt ) r^Y J

reiner von Schwalheim, Christian Bingel, geboren am 18. Januar 1844 so bebenklich; besonbers venverftich sei gewesen, dass man daselbst, ist angeklagt, als Beamter Geld, das er in seiner amtlichen die politische Presse in streitiger Frage hineingezogen habe. Eigenschaft empfing und in Verwahrung hatte, unterschlagen zu haben. I Hierauf wirb bet folgenbe Antrag Stamm unb Genossen (§ 350 St.G.B.) Das Amt eines Gemeinderechners bekleidete der 8n= e i n ft i ni m i g angenommen:Tie Lanbessynobe er- geklagte seit dem 3. August 1880, und zwar zur vollständigen Zufrieden. närt hem Verhalten ihres Ausschusses in ber

hett sowohl seiner Vorgesetzten als des Publikums, mtt dem er amtlichm ^. , . ^ -inSbesonbere noch mit besten an bas

Berührung trat. Seine Bücher sowohl als seme Kaffenet: oerroaltde H-Oten| Lg unterm 30. Oktober 1900 gerich-

die Gemeindekaffe und die ebenfalls übertragene Bereimgungskaffe be- Grotzh. ^vertonsisrorium i nrr(>Mi<-Tt die vom ae- sanden fich bei verschiedentlich erfolgten Revisionen in tadellosem Zustand, teten Ersuchen kMherstanben unb^ o s<>_

bis sich bei einer im Juni 1900 erfolgten neuerlichen Revision einIs ...

Kassendefekt in Höhe von zusammen 1340,32 Mk. herausstellte I der schriftlichen Erklärungen | «»/_>/ .

Auf Grund der heute erfolgten Beweisaufnahme kam das Gericht zu dem«I 3 L do

Schluffe, daß fich der Angeklagte wohl der erfolgten Unterschlagung, Nicht y» a 8V. 0/, Hessen

aber der ihm zur Last gel-gten Amtsunterfchlagung schuldig gemacht hat iltUB iE MtU>UN6EU. 15o/Q Italien. Bente .

und verurteilt ihn unter Zubilligung mildenider Umstande m eine Ge- ^7 T ö 14o/® Qrioch. Monop.-Anl.

sängnisstrafe von 8 Monaten und in d,e Kosten des Verfahrens Die G T arm stabt, 27. März. 1 Uhr 45 Mm. (Telephon- Portugiesen . erlittene Untersuchungshaft wird dem Angeklagten aus die erkannte Strafex Zweite Kammer ber staube 8O'/p Xtodkaner .

angerechnet und infolgedessen ferne sofortige Haftentlassung ongtorbnet : " morgen 9 Uhr bie Debatte über bie Lebens- 41/ Ciünesen . .

Inb ©«tteibejälte fort, ri-«b«g. und.

des Lehrlingswesens in ben zu ihr gehörigen Betrieben übertragen. An bas Referat schloß sich eine kurze Besprech- f

unfl bet Ang-l-genh-it und w7rde baffen ,ba«ifflHnid gjj1 WJffnfflÄTMä

sterium zu ersuchen, bie Hanbelskammer zur Zurücknahme! ^d«, daß nur l - -

bezw. Berichtigung ihrer Bekanntmachung zu veranlassen. - 2 Hebet ben Schutz ber Herkunftsbezeichnungen,