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25.8.1901 Drittes Blatt
 
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Drittes Blatt.

151. Jahrgang.

Tonntag 25. August 1901

GiehenerAnzeiger

General-Anzeiger °

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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen:s5ä:

.... , l" beim Besuche des Präsidenten

am 16. Mai 1901. Sie befindet sicht in einer richtigen Briefmappe, ist in prächtigem weißes Leder gebunden und

.Handeine neue Maß" (!) Bier brächte. Tie Kellnerin, die ihr Geschäft versteht, thut das sofort. Also, man trinkt.

die m eiaener SXJr unserem Quartier Latin nur zu oft erschallen." Man ung angenommen." Tas Gericht war aber ebenso ungalant en war und in ibrer Mi'etskii^ nR Ä,.^^ "7$ Erkennen daß der Franzose, wenn man von ein- wie der Freund; er verurteilte die schöne Liane, daskleine dem ^Moabiter GerickNSaeb^^e ^vorhihi^^Vr I ö^rien Unrichtigkeiten abfteht das deutsche Studentenleben Geschenk" zu bezahlen, das in diesem Falle die Freurid- ^erlchtSgevaude vorfuhr kurz ziemlich gut beobachtet hat. Ernest Tissot hat übriaens sckion sckait nickt erhalten batte.

schästigte, 500 900 von Vermögen und Grundbesitz Lebende, 570 000 Fabrikarbeiterinnen, 650 000 Dienstboten, 950 000 Schneiderinnen und 2 700 000, die sich mit Landwirtschaft beschäftigen.

man raucht, und, was die Hauptsache ist, man singt, durch­schnittlich etwa 18 bis 22 Lieder pro Abend. Alle diese Lieder oder fast alle haben einen patriotischen Inhalt. Wenn man witzeln will, kann man nicht sehr geistreich be­haupten, daß das alles Tichtungen von Tyrtäcn der Natio- nal-Garde sind. Es bleibt aber trotzdem eine grausame Wahrheit, die wir Franzosen uns nicht oft genug wieder­holen können, daß derartige Gesänge aus dem Munde der deutschen Studenten weit schöner klingen und fruchtbringen­der wirken als die ordinären Prostitutions-Liedchen, die

. .. , ,. . , , ach geb, __________

«Erspiel die Speisekarte zur Feier des 100jährigen! Warschau unterschlug der Kapitän in den letzten Monaten eiteyens eines ungarischen Husaren-Regiments ein wahres den größten Teil der Gelder, welche für die Verpflegung

Bildhauerinnen, 3500 Schauspielerinnen, 12 000 Hebammen, 30 000 Putzmacherinnen, 50 000 Staatsangestellte, 95 000 Klosterfrauen, 100 000 Lehrerinnen, 245 000 im Handel Be-

i Welche Speisekarte weist heute wohl ein Dutzend verschie- zu demonstrieren. Als der Kapitän mit dem im russischen Lener Port-, Sherry- und Madeiraweine auf, und wo findet Heere üblichen Gruße den Exerzierplatz betrat, schwiegen man Monteiros, Eantara oder Serzial? An Champagnern - ' " ' - -

sind fünf vorhanden: aitßer zwei Marken, die heute nach oft und gern getrunken werden, Schneiders Anchor, Hy­pericon, Geislers Champagner, die längst vergessen sind.

*TiearbeitendenFrauenF ran kr eich s. Nach der neuesten Statistik verdient die Hälfte der Frauen Frank­reichs ihren Unterhalt durch ihre Arbeit. Es giebt: 450 Aerztinnen, 519 Schriftstellerinnen, 3600 Malerinnen und!

genchte. Ihr Schneider hatte ihr im vorigen Jahre eine Robe geliefert. Tie Rechnung besagte:Robe einer- nrgrn aus weißem Peluche mit Stola, Silberstickerei und Garnitur von Steinen 800 Franken, Spitzen zur Garnitur '00 Franken, Summa 1500 Franken." Tie Robe wurde geprobt, übernommen und getragen. Als es zur Zahlung kam, sandte Fräulein Liane de Pougy die Rechnung und den Schneider an jenen ihrer lieben Freunde, der ihr diese Robe angeboten hatte. Ihr Advokat, Meister Salzas, er- klärte: Nicht Liane de Pougy, sondern ihr Freund habe das Kleid bestellt, und er habe es nun auch zu zahlen.Meine Klientin hat das Kleid nur anprobiert und dann die Liefer- 1 Ml A ATI APTt A Ml m pn v aYiam .. t. . 7. ( . . . 1

Bon den ausländischen Staaten sind Deutschland und standen.

Oesterreich in der Sammlung besonders gut vertreten. Die "UebereineHungerrebellion in einem russi- ^rpeiiekarlen von Festtafeln, an denen Kaiser Wilhelm II. I scheu Regiment wird aus Warschau folgendes berichtet: Uhen'Äudenten" fäst'^eden^ Abend'ihre'^Knestfle""und mL-1!um -^urKoes, sehr einfach gehalten, während, In der 20. reitenden ArtillerieÜatterie in Rembertow bei

'n ive 1 So m me r ni err n (r Ü m j 'cv^'° £uHaWt:ri vu|uieii»jieUimtmt9 em magres | Den größten Teil der Gelder, welche sur Die Verpflegung

iin^r Bckimen nieder Aus ithtr hör ? !d^^uck ist. Aus Leipzig stammt eine Speisekarte von der Mannschaften bestimmt waren. Infolgedessen erhielten

s;c Studenten dickst nphp»P,E^?^o?b^^^b77 uschcAuerbachs Keller", ^er Stolz der Sammlung aber ist die Soldaten eine ganz unzureichende Beköstigung, (Bdjließ- mnimen Man könnte Buch, m das sämtliche Speisekarten desAmerican lich wurde es ihnen zu arg und sie beschlossen, in einen

-imte bie" ibrcf Zaae ' ho» cri-1196" ?°teU inr ^ewyork vom Jahre 1848 gebunden sind. Bei Hungerausstand zu treten. Drei Tage lang nahmen sie

streiche der scklirnmsten^Ar? Jen Speisen ist der Unterschied zwischen einst und jetzt keine Nahrung ein. Als das nichts half, wurde der Be-

^avieren das Geftcktm »erpJ? !p£ / x^en kaum bemerkbar, aber anders steht es mit den Weinen, schluß gefaßt, während des Exerzierens gegen den Kapitän

sind, nichts weiter im Sinne haben, als sich Albernheiten mb beleidigenden Ausfällen hinzugeben, und daß die .-nueiperei in voller Anarchie mit einer Schlacht endigt bet welcher Biergläser und Stuhlbeine als Waffen dienen? Seit gefehlt! Wir dürfen nicht vergessen, daß wir uns un Lande der Ordnung und der Disziplinpar excellence" Mfinben. Jeder Deutsche kommt mit einer gefügigen Sol- dürnseele auf die Welt. Und dann darf man nicht ver- ßg'sen, daß in der lustigen Versammlung einPräses" den! Mifr führt, der mit seinem Napier auf die Tischplatte stcagt und auf diese Welse die bunte Gesellschaft, die so diel gestaltig ist wie die Figuren eines Cotillons, in Ord- numg hält. Sobald dieKneipe" eröffnet ist, stehen vor jedem Studenten Schoppen von respektablen Dimensionen, ikkLn Deckel sorgfältig heruntergelassen ist und eine goldig zinuzende, weißschäumende Flüssigkeit bedeckt. Wenn man jein Glas auf den Tisch stellt, ohne den Dackel zu schließen, p Deutet man dadurch diskret, daß man mit seinem Luu.u uclv^l. ^iune uc usougn, muiuiMi

soicc fertig ist, und daß man glücklich wäre, wenn eine zartes und Tänzerin, stand als Verklagte vor dem Pariser Zivil-

Vermischtes.

* Berlin, 22. Aug. EinS a l o n", in dem Lebe­männer gern gesehene Gäste sind, ist in der Oranien- vurgerstraße von der Polizei entdeckt worden. Tort lebt die 52jährige Witwe Johanna P. mit ihren beiden bild- jchonen Töchtern im Alter von 18 und 20 Jahren in einer lUfcltQx eingerichteten Wohnung. Durch den kürzlich statt- gehabten Selbstmord eines reichen westfälischen Fabrikanten- sohnes, der in den Salons der Witwe P. ein- und aus- gnig gelangte das skandalöse Treiben zur Kenntnis der Strafbehörde. Durch die Sittenpolizei wurde in ganz un- -auffälliger Weise so viel Belastungsmaterial zusammen­getragen, daß dieTante P.", diein eigener Sache" vor rädern Ä?dem'Mobiler IZelnen Unrichtigkeiten" absieht, deutsche StudentenlebenIGeschenk"'diesem'Fatt?di^Freund^

nach, ihrer v.wao 9ut beo^Wet W Crnejt Tissot hat übrigens schon schäft nicht erhalten hatte.

«dachts und ^wegen^0de^^öhe^bbe^-^"^9^artend^n Strafe I ^.^b^^^holt in französischen Blättern kulturhistorische Stit- * Schlagfertiger L i tt e ratu r n n t er r icht. in Untersuchungshaft aenommen merbln mußte Strafe dien aus Deutschland verofseut icht. Einen Vorfall aus Gottfried Kellers letzten Lebens-

* Die ä-ofhen imYmTfi IbTT'iirtpr mA Kampf Zwischen Militär und Zivil in Un- jähren teilt dasLitt. Echo" mit. Der große Zürcher Poet Höhe der Prozeßkosten im Sternbera-Vro^ teilt I ß" n.,,Pesti Hirlap" berichtet aus Szegedin: Bier Hu- saß mit ein paar Freunden in einer Wirtschaft beim Früh-

Ztg." aus angeblich guter Quelle mit daß hip saren-O)ffizre^ unternahmen aus Arad eine Automobil- schoppen, Studenten am Tisch hinter ihm. Ein Litteratur-

NUN», soweit ßü' f t der g-äslichM Familie g-schw-itz der jungen Leute war in, Gange und einer

lberg betrifft 87 Seiten umfaß/ I ?rJC^n^'/u ^^^-bsellschaft stieg aus der Ruckreise nach rühmte sich, er könne nur noch Goethe lesen. Schiller habe

15 530 Mk ') Pfg erreicht ^n ihr finh mifh1 H1 Groß-Kikinba in einem Hotel ab, um dort zu keine Lebenstiefe gehabt, und seine hohle Rhetorik sei nicht

Lräge eingeschlo fen d^e für tot aewa^ Zpaa^^A^ übernachten. Zwei der Offiziere begaben sich nach dem zum Aushalten. Schwubs - hatte der Redner plötzlich rmsbezahl? worden 'sind Tie *P0*? m £lc^r Bunntcr, die anderen zwei Offiziere blieben eine im Gesicht. Der greise Keller hatte sich merkwürdig

.ebührcn war iu n Teil "" tlasjcchaute zurück I» ihrer Nahe unterhielt sich schnell aus seinen, Stuhl n,gedreht und den,jungen

ivar z B die Zenain ^ischer^ o!ne?1 ^lv Gesellschaft, welcher Bürgermeister Schnaufer" die hoffentlich heilsame Ohrfeige appliziert. Es

erschieneri nur unter de? Nr>ra«^k!^A I. Bogdan, der stadtische Obersiscat Alexander Dus, der gab bann freilich Skandal; die Studenten wollten über den

ung daß ihr freie Reife Äaisenvater xr. Emer ich Rösner, der Lehrer Johann Hoff-Ialten Herrn her und ließen sich erst beruhigen, als sie

wurde. Die Kosten für bie^ Rpisp hipfI ^er ©^laffenbireftor Kandel angehörteu. erfuhren, daß da ein großer Dichter in der Verteidigung

laufen sich an 1000 9)21 nn.J n ^kein he- Zwischen dieser Gesellschaft und den beiden Offizieren kam eines noch größeren ein Strafgericht vollzogen habe.

Su fS? Mk., ganz abgefthen von der Ent- es bald zu einem Streit, weil der Lehrer Hoffmann die * Ein vom Kaiser entworfener Tafel-Auf- Summe von 15530 M 9 °fVfi£1|6eifen Offiziere angeblich fixiert haben soll. Ter Bürger- satz für König Eduard VII. wird dieser Tage seiner

1 offen hinzu- bicie betrnnpn i n?eifter ^.?Hke den streit schlichten, worauf einer der Offi- Bestimmung zugeführt werden. Es handelt sich um eine

Millionär ^aefekmästia tim- 80^R?o. äh- ^zehnfachen ziere erklärte, er halte ihn für einenwilden Raczen" kunstgewerbliche Arbeit aus Edelmetall, die nach dem Ent-

* Der b eka?n??ck A»?»!^sää.^ lhas ist der Spottname für die Serben). Es entstand darauf Wurf und nach besonderen Angaben Kaiser Wilhelms II.

q er der sick in den spktp? 'Ü §a^9emenge, der Bürgermeister packte den Offizier am von Herrn Otto Rohloff, Lchrer an der Kunstgewerbeschule

^£060! m tiaen nenPhPH^hnttP^ ^frr.Pf Halse Dieser prügelte den Bürgermeister mit seinem Säbel, in Berlin ausgeführt worden ist. Dieser Tage war der

("Wer ^Jn der S^ene hnr ^p'm -^eTt ^ch^n Minuten waren die Zivilisten und die Aufsatz im Rittersaale des Königlichen Schlosses auf einer

n seinem Tustl ^urck da- ħ^/re 'm Handgemenge, der Streit pflanzte sich auf mit Blumen geschmückten Tafel aufgestellt' um in diesem

^eöw berarh^ nP^^-t ®tru6e fort, und dort wurde der Kampf fortgesetzt. Der Raume, der das Prunkbuffet König Friedrichs I. enthält,

u^ entwand einem der Offiziere öen Säkel, dem photographiert zu werden. Tas Haupt- und Mittel tück!

richt zu fSieß?tt"f ii?b nra Är1 A^erfeiL-9fläter gelang es aber, dem Bürgermeister den bildet ein riesiger flaschenartiger Aufsatz von 1 Meter Höhe

oLe? nicku v^ stand en Sabeft wieder zu entreißen. Es war schpii 5 Uhr morgens, und 70 Etm. Durchmesser aus teilweise vergoldetem Silber,

MLti ninjt ueriranpcn hatte, fortftihr, das Herz des Land- als 12 Gendarmen anruckten und der Balgerei ein Ende'"' - -- -

begts und des Publikums gleichermaßen zu bewegen, schrie! machten. Von dem Vorfälle wurde an i Klager: ^,Aber Teil, ich habe Dir ja schon gesagt. Du und die Zivilbehörde Bericht erstattet. Tie Offiziere brauchst nicht zu schießen; geh' nach Haufe!" Man kann die Herren der Gesellschaft haben einander gefordert sich den Freudenausbruch im Publikum denken.Wilhelm * Heber eine interessante Speisekarten- Ml" ^war zu Ende, und der Vorhang mußte schleunigst Sammlung berichtet ein Newyorker Blatt: Frl. Frank iMer dem überraschenden versöhnlichen Schlüsse, den Kläger E. Buttolph, eine sehr gelehrt, Tame, die bei der Astor- hatte, fallen. Auch Dramen und Opern haben Bibliothek angestellt ist, hat sich eine Speisekarten-Samm-

r r c < lung angelegt, die schon über 8000 Nummern zählt. Die

. 71 eJ- tie beV bVer deutschen Stuben- Sammlung ist natürlich am reichhaltigsten mitAmerica-

Tissot ui derRevue" (früherRevue nis" versehen, unb zwar sind ba alle möglichen Arten ver- bcs Revues ) eine amüsante Studie. Zunächst schildert treten. Da ist eine kleine Papiermache-Axt, in deren Stiel selbst:Es sind große Säle, im Geschmack eine gerollte Speisekarte verborgen ist; ferner Menus in x ^kariert, 177TtP breiten Fensterscheiben, indianischer Sprache, glücklicherweise mit Uebersetzung. Eine

deren Glasscheiben ut Blei gefaßt sind, mit Spiegefti in der neuesten Erwerbungen ist die Speisekarte der ,Ohio- Eichenrahmen und mit Fresken, die mit Sepia gemalt sind, Gesellschaft von Californien" beim Besuche des Präsidenten > und Szenen aus dem Kneipleben der Studenten oder lustige . -hi i

Schwänke barstellen. Die massiven Tische mit den breiten A-uifjen, Nachbilbungen ber Tische, bie wir auf alten Drucken finden, sind mit rot- und weißkarrierten Tischtüchern bedeckt. Anmutig in ihren adretten Kleidern, ein kleines Leder- iöschckjen am Gürtel, bringen bie Kellnerinnen mit starker dand unb kecker Miene Steinguthumpen von antiker Form, nut den Wappen des Landes geschmückt und gefüllt mit einem duftigen und köstlichen Bier, von welchem wir in Frankreich keine, aber auch gar keine Ahnung haben. Denn die gelbliche und brackige Flüssigkeit, die unter dem Namen oier tu den Cafes von Frankreich: und Navarra serviert

ovn'othAtlumen buslenben, schäumenden j «n un jin,u.ui»muuci, ycnw, iuagituv yiauen, ioas 10. ^sanrnunüert zuruckaetten in Dem Das UiruntbuTtet

-b.s° ivic bet fogmannte Die?s'°! ^gen Wache h°lte, | des < Ritter?aLes unb ber "säb-rn- Chor ebendort ent-

10«) Sous Dem goldigen und sonnigen Weine gleicht, der mit den weißen Etiketts der Witwe Clicquot in die Welt hui auszieht. In den geschilderten Sälen halten die deut-

I bie Solbaten. Auch auf Den zweiten unb britten Gruß folgte Schweigen. Ter Kapitän geriet baburch in Wut, rief bie Flügelmänner vor unb ließ sie arretieren. Da schrieen alle SolbatenSpitzbube" unb forberten ihre gemeinsame Verhaftung. Der Kapitän erstattete der vorgesetzten Be- ' Hörde Anzeige. Darauf wurden 85 Mann verhaftet. Im Laufe der Untersuchung sagten die Mannschaften aus, daß der Hunger sie alte Rücksichten vergessen ließ und daß sie, ba alle Bitten um bie gewöhnlichen Rationen nichts geholfen hatten, ben Kapitän beleidigt hätten, um eine Untersuchung herbeizuführen. Tas Urteil des Kriegs­gerichts fiel hart aus: 14 Unteroffiziere wurden auf drei Jahre unb 26 Gemeine auf zwei Jahre einem Disziplinar- bataillon einverleibt, der Rest erhielt Gefängnisstrafen von , , , _ einem bis vier Monaten. Dem schuftigen Kapitän scheint

*"T e r Freund hat es bestellt". Aus Paris man nichts gethan zu haben. Echt russisch!

wird berichtet: Die schöne Liane de Pougy, Mimikerin * Selb st mord ein es Liebes Paares. Unmittel- -' 2" "d bar hinter der Station Grünau hat sich ein Liebespaar vom

lgerei ein Ende zu dessen für derartige Zwecke heute ungewöhnlicher Form die militärische der Kaiser vielleicht durch bie prachtvollen, wenn auch be- Die Offiziere unb beutend kleineren Prunkflaschm auf dem erwähnten Buffet

e44 'angeregt worden ist. Um den großen Umfang des Aufsatzes

läuft ein von zwei Lorbeer kränzen eingefaßtes Band mit ber Widmungsinschrift:Emperor William II. To Kittg Edward VII." An den Seiten dieses Bandes sind Löwen­köpfe mit Ringen in den Mäulern als Griffe angebracht. Tie Dekorierung des Fußes mit Akanthus- und der Flächen der Flasche mit Lorbeer-Blättern und Gehängen ist von voll­endeter Zisilier- und Treib-Arbeft, ebenso der Verschluß der Flasche, der durch eine Königskrone gebildet wird. Dieses Mittelstück steht auf einem mit vergoldeten Metalllinien unb Rosetten verzierten 20 Ctm. hohen Holzsockel. Die ganze Tafel wird durch dreißig eigenartige Blumenkörbe ein­gefaßt, die die Formen von Balustraden haben, hinter denen Blumenbeete sichtbar werden. Diese durchbrochenen ., .f v vJ -------------- ,Balustraden aus vergoloeter Bronze zeigen in ben Details

mit künstlerischen Zeichnungen aus allen Seiten verziert, bie verschiebenartigsten Formen unb Variationen. Die Mitte ^h^bs Meisterwerk Der Druckerei unb Buchbinberei. I jeder Ballustrabe erweitert sich zu einer von einer Königs- DaS humoristische Element in der Sammlung liefert der kröne bekrönten Kartusche, auf der abwechselnd das Mono- Dreizehner-Klub . (Beine Wemliste ist auf schwarzem gramm und das Wappen König Eduards dargestellt sind. Papier in Farm eines Sarges gedruckt und enthält die! Tie kleinen Vasen auf den Eckpfeilern sind in den mannig- aiigenehme Widmung:Morituri te salutamus", zugleich! fachsten Formen «»dargestellt und in der Ziselierung wunder- aver wird hinzugefugt:^0 lange Ihr noch atmet, trinkt voll durchgearbeitet. Ter ganze Auftatz ist eine fünft- Den Xeben§meni, denn nacfji dem Tode kann es nicht mehr! gewerbliche Leistung, wie sie in Der Größe der Anlage und 'et77;r-> P^T9777e*l 7ft . bie Speisekarte des 200. Fest- Zeichnung, sowie Durchführung der Details in Berlin bisher mayls des Klubs. Sie hangt nämlich m einem Bilde vorn noch nicht hergestellt luorbeu ist, will man nicht bis auf ^algen an der Kirchhofsrnauer herab, während Raben, das 18. Jahrhundert zurückgehen, in dem das Prunkbuffet