Ausgabe 
24.12.1901 Erstes Blatt
 
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empfehle cS sich, sie zu konservieren, d. h. sie entweder im

einzustampfen und diese zu verschließen. DaS gebe cm sehr

gegenüber oen i auf geb en sollte.

Wie nach einem Telegramm aus Nom aus Buenos Aires depeschiert wird, überreichte Argentinien der chilenischen Regierung ein Ultimatum, worm eine

verlangt wird. Nachdem der Konflikt beigelegt schien, sei nunmehr der Bruch bevorstehend.

gewesen. . , , ~

** Eissport. Infolge des seit gestern eingetretenen Tau- wetters mußte die Eisbahn bereits wieder geschlossen werden.

* Plötzlicher Tod. Am Samstagabend stürzte das in einen Wagen ein gespannte Pferd des hiesigen Bauunterneh­mers Pfaff am Ludmigsplatz plötzlich hin. Stach einigen Zuckungen verendete es dort. Das wertvolle Tier soll über­füttert gewesen und an Kolik verendet fein.

- Gefaßte Diebin. Eine 50jährige Frau von auswärts, die in hiesigen Geschäftsläden und den Kramständen am Markt eine Menge von Spielwaren entwendet hatte, wurde bei einem Diebstahl gefaßt und zur Anzeige gebracht. m

** Diebstahl. In einem Geschäftshause an der Wall- thorstraße wurde gestern Nachmittag bereits zum 2. Mal dem Gehilfen kleinere Geldbeträge entwendet. Bis jetzt i|t man des Diebes noch nicht habhaft geworden.

Ungliicksfall. Am Samstag früh 5 Uhr verunglückte |ber Fuhrlnecht einer hiesigen Brauerei in der Nähe von Oden­

berichtet, das; ein militärisches Vorgehen der deutschen Regierung gegen Venezuela vorbereitet wird, um dort ihre Forderungen durchznsetzen. Der Zeitpunkt, den man zur Entfernung von Kriegsschiffen wählen wird, Durfte nicht mehr fern liegen, wenn Venezuela ieine Passivität

Stiftung.

* Die Kleinkinderbewahranstalt beging gestern nachmittag in der Johannestirche die Weihnachtsfeier, an der auch die Angehörigen der Zöglinge und viele Freunde der Anstalt teilnahmen. Unter dem Gesänge des LiedesIhr Kinderlein kommet" zogen die Kinder in drei Abteilungen aus dem Konstrmandenfaal in die Kirche, in der zwei schön geschmückte, prächtige Christbäume im Glanze vieler Lichter erstrahlten. Nach einem von der Gemeinde gesungenen Liede sprach «Oberpfarrer Dr. Naumann ein Gebet. Schöne, von den Kindern teils gesprochene, teils gesungene Sprüche und Weih­nachtslieder trugen viel zur Erhöhung der weihevollen Festes- ftimnumg bei. Den Schluß bildete ein von drei Kindern trefflich vorgetragenes Dankgedicht. Nun hielt Dr. Nau­mann die Festpredigt, der er den SpruchEure Lmdigkeit lasset kund fein allen Menschen; der Herr ist nahe" (Phil 4,5) zu Grunde legte. In ergreifenden, tief zu Herzen gehenden Worten schilderte er die Weihnachtsstimmung, die auch die «Alten wieder jung werden lasse. Mit Gebet und Gesang der Gemeinde fand die kirchliche Feier ihr Ende. Dann fand m dem Heim der Kleinkinder - Bewahranstalt Diezstraße 15 unter einem stattlichen, schön geschmückten Christbaume die Bescherung statt. 111 Knaben und 106 Mädchen konnte so Dank der Opferfreudigkeit der Spender und Spenderinnen eine Weihnachtsfreude beredet werden. Hätten sie die freudestrahlenden Mienen der Kleinen gesehen und ihre entzückten Ausrufe über all die Herrlichkeiten ge­hört, so wäre gewiß schon das für sie ein reichlicher Lohn

herbeizuführen. .

** Der Eiseubahnkonsumverein hielt am 19. d. M. feine ordentliche Generalversammlung ab. Der Bericht des Vor­standes über das erste, nur 5 Verkaufsmonate (1. Mai biv 1. Oktober) in sich schließende Geschäftsjahr bezeichnet die finanziellen Ergebnisse, namentlich mit Rücksicht auf den Um­stand, daß ein erheblicher Betrag einmaliger Ausgaben den fünf Verkaufsmonaten voll zur Last gefallen sind, als durch- aus lufncbcnitellcnb. Nach Abzug aller Unkosten unb einer Abschreibung von 10 p®. auf ben Wert bes Inventars bleibt ein Reingewinn von 2226,73 Mk., bet es ermbg. licht, bem Reservefonbs 5 pCt. zu überweisen, auf bie voll leingezahlten Geschäftsanteile eine Kapitaldividende von 4 pC.t. und auf die bezogenen Waren, neben dem beim Em- - kauf derselben bereits bezogenen Gewinn, noch eine Waren- fdividende in Höhe von 6 pCt. zu gewähren. Der Bericht schließt damit, daß bei weiterer Bethäugung treuen genossen­schaftlichen Zusammenhaltens und wenn man weiter dem Wahlspruch huldige:Einigkeit macht stark", auf eine stetige günstige Weiterentwicklung der Genossenschaft mit Zuoerfichf gerechnet werden dürfe. Tie satzungsmäßig ausscheibenden Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder wurden nut Aus­nahme des Eifenbahnsekretärs Bauer, der erklärte, die Wieder­wahl nicht annehmen zu können, sämtlich wiedegewählt. An Stelle des infolge Versetzung ausscheidenden Aufsichtsrats­mitgliedes, Eisenbahndirettors Schoberth, wurde Verkehrs- ! Inspektor Nordmann, und an Stelle des Eisenbahnsekretärs Bauer Büreauassistent Dörner als Geschäftsführer gewählt.

** Weihna^tsbescherung. Gestern sand im Turnsaal der hiesigen Stadtmädchenschule die 53. Weihnachtsbescherung des Lehrers Curschmann statt. Die reichlich gespendeten Ge­schenke bestanden hauptsächlich in Kleidungsstücken für Mädchen und Knaben. 146 Mädchen und 39 Knaben wurden mit Geschenken bedacht. Selbstverständlich fehlten auch die üblichen Weihnachtsleckereien nicht. "Man sah es den freudestrahlenden Augen der Kinder an, daß für sie der gestrige Tag cm be- I sonderer Festtag war. Um 4 Uhr nahm die Feier ihren An­fang. Unter dem im Lichte vieler Kerzen erstrahlenden 1 Weihnachtsbaum trugen Schülerinnen aus den oberen Klassen der Stadtmädchenschule unter Leitung des Herrn Spitz mehrere ! Weihnachtsgesänge vor. Dann hielt der Veranstalter eine ! warm empfundene Ansprache, in der er allen denen, die ihn so reichlich unterstützt, herzlichen Dank aussprach. Insonder­heit dankte er dem Stadtrat für die Erhöhung ferner Stiftung, sowie für die Ueberroeifung der Zinsen der E. Schmidt'schen

Durch bie Kurve und ebenso durch ben dichten N-b°l war - . Ausblick gehindert, und fo fuhr nun der Per-, lunvnsuu, der mit einer schweren Schnellzug-Maschine des neuesten Systems bespannt war, um d'- i'urve au, die Schiebe-Lokomotive. Die Wirkung des Auf stoße- Die Schicbemaschine, ebenfalls eine der

Beim Einstampfen roher Kartoffeln verliere die Maste aller- dings etwa 20 Prozent ihres Stärkegehaltes, was nach einer vorherigen Dämpfung nicht der ^all ;ei. Nach Mitteil­ungen des Oekonoinierats Schlenke werden die la ndwirt- chaftlichen Kurse vom 7. bis 10. Januar jedensallv in ber Turnhalle stattfinden. Tie Versammlung befchlotz zur Ehrung, der Teilnehmer, deren Zahl vorausstchtlich 2o0 bis 280 betragen werde, ein großes Konzert abzuhalten und be­auftragte den Vorsitzenden, das Nötige zu veranlassen.

Sodann wurde die Frage erörtert ob Landwirte, bie im Winter vorübergehend, um lediglich ihre Pferde zu beschäf­tigen, Lohnfuhren machen, verpflichtet seien, em Gewerbe- Patent zu lösen. In zwei der Versammlung nutgeteilten Fällen haben Landwirte einen Strafbefehl erhalten. In der Debatte sprach man sich dahin aus, daß die Forderung der Lösung eines Gewerbepatentes in beiden Fällen zu Unrecht bestehe. Nicht wegen des Stempels für 50 Pfennig wehre man sich dagegen, sondern wegen der damit zusammen­hängenden Belastung mit einer Gewerbesteuerzahlung und eines Beitrags an die Fiihrwerks-Berufsgenossenschast. Emer der mit einem Strafmandat Bedachten erklärte, den Rechtsweg in allen Instanzen beschreiten zu wollen, um m dieser für die Landwirte überaus wichtigen Frage eine Entscheidung

toenbia ist. Die Finanzminister der einzelnen Staaten ent- wickelten aber gegen eine eingreifende Reform einen Irrten der freie Widerstand, weil sie namentlid) bon einer krustigen Tarif- sonenzug, Herabsetzung einen starken Rückgang in den Einnahmen be- .....A

fürchten unb außerdem ohnehin mit erheblichen (hnnahmv-

Ausfällen rechnen. Aus diesen, Grunde drang au, der Kon- furchtbar. Die Schiebemchchme, e°en,auo serenz bie Ansicht burch, baß man nur schrittweise mit rsten Maschinen, die wie angemauert aus den schienen Reformen Vorgehen könne und daß man mit denienigen I. ahne Tender in die Luft und fetzte sich dann ganz beginnen muß, bie am wenigsten finanziell e ' I ' ce 9roar ait; den letzten Wagen des 0-Zugcs, aL> ob

scheinen. Es bürste zunächst mit der Abia)assung der^chnell' 1 Die Seitenwände des Wagens,

iud)S folgen den Vorort- unb Nachbarschastsverkehr aus- links ab, und die Decke und der ganze Inhalt wurden i^ ^ugestalten ' während die eigentliche unb allgemeine Tarif-1^ roüftc§ ChaoS gedrückt und nach vorn g P Ü Nftsung als letztes Zie? ins Auge gefaxt sein dürfte. Boden brach nicht durch, sonder,. trug die schwer La Weitere Konferenzen werden sich vorausstchtlich notig cr l^, . |,ng unter dem Aschenkasten d.e Diele des Wag , wetseu. brennen an. Die Übrigen Wagen d-S V-Zuges

"i® KiMSTi**-'s;

Amerika ein befriedigendes Einverständnis bar- dadurch auf den Bahndamm geschleudert oder nur an Händen Über erzielt worden sei, wie weit Deutschland in Zwangs-o^tzen verletzt, bie übrigen wurden erdrückt, und zum maßregeln gegen Venezuela ruhig gehen könne, ohne i ^^^em verbrannt. r

Eingriff in die Manroedoktrin. Das bedeute natürlich! ^cn Meldungen besagen: Von den 38 Insassen

kein Abkommen, das amerikanische Friedfeligkett gegen - unbcrlcht 14 Tvdte find geborgen, weitere

nezuela in sich schließen würde, aber bie ftanafij«e btt *W» unser den Trümmern sichtbar!

Suzerünität über Sudamcrrka von..Seiten^Amerika- bis legi J ( Tobte unter den

Deutschlands freundliche Gesinnung, bie sich dadurch er- w ahrfcheinlich liegen i ) )

miesen batte, daß es sich der Ansichten Amerikas versichert Trümmern.

habe bevor es zu radikalen Schritten übergegangen sei, Mit dem ersten Sanitätszuge trafen auch 3^1 Francs habe' in ben Vereinigten Staaten Befriedigung erzeugst fanerpater aus der Unfallstelle ein, die den Unglücklichen i unb die Versicherungen Deutschlands betreffend die Man- Tröstungen der Religion brachten, soweit e§ ging. Von dem roedoktrin machen bie aufregenden ^.Meldungen gegen- tz^balmpersonal erhielt der Lokomotivführer Stessens von standslos, daß das nordatlanti.che ^schwader, da^ mit üc;tcn £oFomotiüe des Personenzuges eine Fleischwunde, seinen regulären Wintermanovern m den weftmdischen Ge- 8 fortaetraaen werden mußte. An dem Tapezierer 1 wassern beschäftigt ist bereit gehalten werde zu emer sadaß » ^»ag«.^wer°en ^^^ünbig- Operation auf l ^e,,1®onra®cOr^t^^Cr'eunt>clrci^^tctrt,SUIIe^n?U£> bemSScrL 12ob und Leben »«genommen. Tie Aufregung, auch m .

den deutschen Maßnahmen gegen Venezuela strengstes Still- mungsarbeiten sind beeiidigt. Der Personen- und Guterver- schweigen beobachtet wird. Auch von anderer Sette wirb f , 1PUC^C noch heute Abend nach und nach wieder ansge- * -fk-r -««***<* 91nrnpfu,M hpr nommen. Im Ganzen haben sich 12 Tote gefunden, die bis

auf 2 männliche und eine Kinderleiche refognoScicrt smd. Es sind dies: Pithag aus Berlin, Student Weiß aus harten» nicht mehr fern hegen, wenn Venezuela jenie Vuhiuilu.li ftein, Bergingenieur Z^Uiwermann aus gaUe:a* ., a gegenüber den deutschen Ansprüchen nicht in letzter Stunde wisky aus Schlehbusch, Schiller Schamei^er-

I enicur Kohlhanimer-Hagen, Kaufmann N!ax Jaeobson-Berlin, Frau E. Fritsch-Reichen bei Guhrau, Fr. Dr. August Muller- Berlin. Schwerverletzt sind 9 Reisende: Jaeobsohn, Reifender vu u v .v v w v.. v..o ------ , QU§ Berlin Tapezierer Matz, Messner, beide aus Berlin,

sofortige Antwort bezüglich der schwebenden Streitfragen Hempel aus Dresden, Fabrikant Ruebenstrank aus

verlangt wird. Nachdem der Konflikt bergelegt schien, fei L Student Gerhard-Dresden, Fauerbach-Cöln, Boysohn-

eürem Lel?gramm°-L°Litt°mstab haben General Berlin. Sämtliche Schw"v°r-etzt° befinden sichm Pa er. Luciano Mendosa, der zum Präsidenten des Staates Cara- borner Hospitälern und smd noch am Leben, ^utzeroem,mo bobo gewählt ist, ferner die Kriegsrninister der früheren 12 Reisende und 6 Elsenbahnbeamte leicht verletzt wordem Präsidenten Venezuelas Andrade und Crespo Antonw Fer-lDie in einigen Zeitungen gebrachte Nachricht, daß das ^as nanbez unb Liitewski sich am Donnerstag in der W bet zertrümmerten Waggons sich entzündet habe und T'ien- von La Victoria gegen den Präsidenten ^ftreJf^en lebendig verbrannt seien, ist unrichtig. Das Gas hat erhoben. Die Bewegung ist im herein mit bem ©eneral ... ni($j. entzündet, wohl aber sind durch glühende Kohlen Mattos, dessen Ankunft von Martinique am Sonntag er- ' > . {n ben ätzten Wagen des V-Zuges eingedrungenen wartet wird, lange borbereitet worden. Für Castro ( . Brand gesetzt und einige unter der

iSäXÄtf. |

Am StaM Md Wid.

Leitungen sind unterbrochen. Aus der Gegend von ^>a-I ^er Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichvi Original-Nachrichten lencia werden weitere Erhebungen gegen Castro gemeldet. Iur unter genauer Quellenangabe:Gietz. 2lnz. gefla r Die amtlichen Kreise in Caracas halten die,Bewegung für! Gießen, den 23. Dezember 1901.

sehr ernst und fürchten ein , weiteres Umstchgrerfen des .. Sonntag war gestern I Unsere Geschäftsleute

Aufruhrs. D°S Marmeamt fall bereits em Krtegsschrn Gdldene^^«°n , 9 starken ®c.

n°ch «nezuela gescheckt haben. Der gtldme Sanntag soll.- manchen Ausfall

LZom Burenkrieae. im bisherigen Weihnachtsgeschäfte wett machen. Man merkt

Wmb^urg^iin^Oranjcsteistaa^wimiU VSr-MeldmrL wen7 wst uns" in"°^b-smdem Die I daß de? Burenkommandant Haa^broek in einem Gefecht Geschäftsleute inserieren weniger als sonst und daS Pub , mit einer englischen Kolonne in Doomberg gefallen ist. legi sich beim Einkäufen eine Reserve auf, die allenthalben, ferner meldet dasReutersche Bureau" aus tzannismith: von Groß und Klein empfunden wird. Der geftnge Sonntag General Dartnell mit leichter Reichs-Kavallerie und i$cint nun in der That zu einem goldenen, tnt rechten Ver- manry verwickelte am 18. b. Mts. bei Landberg Dewet, 1 ^^is zu den vorigen Tagen, geworden zu fern. HalbI der 800 Mann, ein Haubitzen- und ein anderes Geschütz hatte, s raß mQn Qu; den Beinen und auch aus der näheren in ein Gefechst Nach vierstiuidigem Kampfe wurden diel weiteren Umgegend waren Käufer in großer Anzahl Buren zuruckgeworfen; von Bethlehem auv. hatte ^fval - Hauptverkehrsstraßen herrschte des-

Campbell in den Kampf mtteingegriffen. Dre Buren hatten herbelge^ommen. < -wischen 5 und

5 Tote, 20 Verwundete unb 2 Mann wurden gefangen ge- halb befanders in den Nachmittagvstun z fch nommen: auf englischer Seite fiel ein Mann, und es 7 Uhr em solcher Trubel, daß schier ^^kehrsstockuttgen ein- wurden 4 Offiziere und 10 Mann verwundet. traten. Es war aber zugleich em wahrhaft wohlthuendes

ein solches geschäftliches Leben pulsieren zu sehen.

Das Eisenbahnunglück in Altenbeken. Ueberraschend gering aber war der Verkehr auf den Post-

Die Eisenbahndirektion Kassel teilt mit: Der Unfall ämtern. Wir wollen hoffen, daß jeder zum Weihnachts- beiAltenbeken ist schwerer als zunächst angenommenlfeste seine Rechnung findet.

wurde; beide Streckengeleise sind für ben Güterverkehr ge- * Landwirtschaftlicher Lokalverein. Fröllag fand iw sperrt. Ursache des Unfalls ist grobes Ver schuld en! Lenz'schen Felsenkeller eme überaus gui besuchte Versamnllung des Blockwärters, der den Personenzug nachfolgen ließ,!deS landwirtschaftlichen Lokalverems statt, m der er or- ebe der b^uq seinen Posten passiert hatte. sitzende Oekonomierat Schlenke über die Frage der Kar-

Der Köln. Ztg." geht über Entstehung und VerlaufItoffel-VerWertung sprach.^ Er wies darauf hm, daß oeS Altenbekener BahnimfallS aus Paderborn folgende Dar- diese Frucht im letzten Jahre sehr^reichlich 6"^ wor en stellimq zu: Der um 11.46 Uhr vormittags fällige 0-Zug, fei und daß infolge davon die Preise dafür derartig gefun en^ der Köln um 8.29 Uhr vormittags verläßt, hatte mit etwa seien, daß c5 sich für jeden Landwirt um die rftüge Handele, 10 Min Verspätung bald nach Mittag die letzte Blockstation ob er seine überflüssigen Kartoffeln verkaufen soll oder mcht. vor einer scharfen Kurve, Kleinkrug mit Namen, passiert, und Mit Rücksicht auf die billigen Preise empfehle sich ihre Der­ber Wärter der Station gab dem um 11.53 Uhr von Pader- fütterung. Der Redner machte fodann Vorschläge, wie man born hinter dem O-Zug abgelassenen Personenzug freie am besten bie Kartoffel als Futter für Schweine, Rindvieh Durchfahrt. Inzwischen war aber gleich hinter der Kurve und Pferde verwende; doch möge man mit guten Kartoffeln dem 0-Zua der Unfall begegnet, daß ein Pferd, das seinem langsam im Verfüttern sein, da man für diese im Anfang Besitzer entlaufen und auf den Schienenstrang geraten war, des Frühjahrs meist gute Preise erziele, zollte der Kartoffel­unter die Räder ber Lokomotive kam und dadurch ben Zug- preis Anfang des Frühjahrs gegen alles Erwarten sich nicht fübrer zum Halten veranlaßte. Der v-Zug hatte wegen der bessern, so sei c5 ja bann immer noch Zell, bie Frucht zu starken Steigung eine Schiebe-Lokomotive am Ende. Diese billigem Preise zu verkaufen oder als Futtermittel zu ver- Schiebe-Lokomotive setzte jetzt etwas zurück, um dem V-Zug wenden. An der sehr lebhaften Aussprache über bie ,yragc zur Befreiung von dem Pferbe-Kadaver Spielraum zu geben, der besten Kattoffelverwertung betcUtgtc ffch u. a. auch Prof. Da nunmehr aber auch die Gefahr eintrat, daß der O-Zug Dr. Albert, der erklärte, baß er auch nach fernerlangfahngen bei ber Steigung nach rückwärts ins Rollen kommen konnte, Erfahrrmg als praktischer Landwltt die Aiisführungen beS> leate sich bie Schiebe-Lokomotive mit ihren sämtlichen Brems- Oekonomierats Schlenke bestätige. Könne man tm Fruhiahr klötzen fest An bie Möglichkeit bc5 Falles, baß die rück- seine Kartoffelvorräte nicht zu besieren Preisen los werden, so wärtS liegende Blockstation daS Zeichen auf freie Durchfahrt empfehle eS sich, sie zu konservieren, d. h. sie entweder im für den folgenden Zug geben könnte, dachte niemand; da nun rohen oder bester noch im gedampften Zustande fest m Gruben ' ber Blockslation für den nachfolgenden Personerizug daS emzustampsen unb biefe zu verschließen. DaS gebe em sehr ^tzichkn rür freie- Fahrt ftemb, muW Uwglüef ««tveten. I »erü»olles Fillar fiii' bat Dich, bat sich