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oann jo([ Kursbuches,
lluf toetiert;
1
1
Wetter
Warnung vor Fälschung
in Pillen noch in Pulverform noch mit Cacao
weder
gemischt, sondern
708:
Steuer
In Ihrem ersten Blatte vom 19. ds. Mts. findet
tritt
1,20 Mr.
1,30 DL
1,35 Mk.
die
Cru Steuerzahler für Biele.
samt
744,0
748,0
754,1
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86
89
96
2
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Ein Telegramm aus Liverpool Liverpool teilt mit, daß sie
Stückcokes . .
Rußcokes Rr. 1
Sttttzcokes Nr. 2
W.
NE.
N.
2
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1 (1)
1 (1)
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22.
22.
23.
7,0
4,9
4,0
10,1° C.
2,5° C.
22. Nov.
22. ,
1,15 Mk.
1,25 „
1,30 „
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soll der $oi= betreffend te vom 12. A»r
beb. Himmel bero. , Heller ,
+ 8,5 + 2,6 — 1,2
2“ 9“
7 75
*
höchst bedenklich.
London, 22. Nov. meldet, die Bank von
Diese Firmen berechnen obenslehenbe Preise unserer Gascokes Anfuhr wie das Gaswerk imb verabfolgen dieselben auch in Mengen unter 5 Cenmern.
Zur Steuer der Wahrheit über die Wirkuugeu der Reform iu Hessen.
Lungentuberkulose Lungenentzündung Tarmkatarrh Altersschwäche Schlagfluß Epilepsie Herzleiden Zuckerkrankheit Verunglückung___
infolge betrügerischer Handlungen eines Buchhalters voraussichtlich einen Schaden von 170000 Pfd. Sterl. erleiden werde.
haltens ohne Planperioden Wichs-Eisen- ^'obeausgabe dann soll
Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Stück-CokeS
Nuß-Cokes in zwei verschiedenen Korngrößen für Stubenheizung und für weite und enge Ofenschächte passend zerkleinert:
Größe Str. 1, etwas größer alä durchschnittliche Korngröße des Anthracit, g a n g- barsteSorte . . .
Größe Nr. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anchraett
In Wagenladungen von mindestens 36 Centueru:
Ki ei, 22. 9lov. Wie die Blätter melden, wurde heute vor dem Oberkriegsgericht der Ostseestation über die Berufung verhandelt, welche der Gerichtsherr gegen das freisprechende Urteil gegen den Kommandanten der „Gazelle", Weifte, eingelegt hat. Das Lberkriegsgericht verwarf die Berufung.
schäft her Theatersaal doch gar häufig recht schlecht besucht ist. So ging z. B. die Aufführung des interessanten Jaffs'schen Dramas „Das Bild des Signorelli", der wir unseren Beifall besonders gern gespendet haben, nur vor etwa 70 Personen von statten. Eine solche jämmerliche Teilnahmlosigkeit unseres Publikums gegenüber wirlich ernsthaften künstlerischen Bestrebungen muß auf die Dauer auf unsere wackere Künsller- schar deprimierend wirken. Wir möchten daher der Tireklion einen Vorschlag machen, dessen Ausführung vielleicht einen wenn auch nur um etwas gesteigerten Theaterbesuch herbeiführen könnte. In verschiedenen deutschen Städten haben die Theaterdirektionen Bons für Theaterbillets eingeführt. Theaterbillets sind immer ein gerngesehenes Geschenk. Wer aber ein solches Geschenk machen will, kommt über das „Wie?" leicht in Verlegenheit. Soll er Geld zur Verwendung für Theaterbillets schenken? Ein Geldgeschenk ist nicht nach Jedermanns Geschmack, auch vielfach nicht die geeignete Form und dann bietet es keine Gewähr dafür, daß es in der beabsichtigten Weise auch wirklich verwendet wird. Oder soll man selbst Billets besorgen und verschenken? Auch das hat manches Mißliche; man hat selbst Mühe, wählt eine geeignet scheinende Vorstellung aus und hat dann vielleicht doch nicht die richtige getroffen. Hier ließe sich Abhilfe schaffen, wenn die Theaterkasse Bons, vielleicht über je 1 Mk. verkaufte, die sie bei der Entnahme von Theaterbillets in Zahlung nähme. Solche Bons könnten in Heftchen von etwa 10 Stück ausgegeben werden. Dann könnte man diese Bons schenken und man würde damit den beabsichtigten Zweck nicht blos am sichersten, sondern auch insofern am besten erreichen, als sich der mit diesen Bons Beschenkte die Vorstellungen, die er gern besuchen möchte, selbst auswählen kann. Ein solches Geschenk wird Jedem willkommen sein und Mancher, der sich jetzt den Kopf darüber zerbricht, was er zu Weihnachten, zum Geburtstag oder sonst schenken soll, wird in Theaterbons eine ebenso leichte wie glückliche Wahl haben. Nicht blos Gatten, Kinder und sonstige Verwandte, besonders weniger Bemittelte, in deren ©tat kein Platz fürs Theater ist, würden dankbare Nehmer sein, sondern auch Prinzipale, die Einzelnen chres Personals, und Herrschaften, die guten Dienstboten eine besondere Weihnachtsfreude machen möchten, finden in solchen Bons eine geeignete Gelegenheit hierzu, und gewiß würde auch bei Vereinsbescherungen die Wahl gern auf ein derartiges Geschenk gerichtet werden. Es ist nicht zu befürchten, daß dadurch dem Theaterabonnement Einttag geschieht, denn das Abonnement wird auch fernerhin den Vorzug ermäßigter Preise haben, während die Bons einen derartigen Varzug nicht haben, sondern einfach für den Bettag, über den sie lauten, an der Kasse in Zahlung genommen werden. Manche aber, denen ein Jahresabonnement zu theuer ist, nehmen vielleicht gern einige Bonsheftchen. Wegen der Konttole würde es sich empfehlen, für die Benutzung der ausgegebenen Bons eine Frist zu setzen, die aber nicht zu kurz bemessen sein möchtt. Wir würden uns freuen, wenn diese Anregung auf fruchtbaren Boden fallen und Theaterbons recht bald in Gießen als stehendes Geschenk auf den Weihnachts- und Geburtstagstischen liegen würden.
Vermischtes.
* Versmold, 22. 9Lov. Wegen mehrerer infolge Hochwasser eingetretener Dammbrüche ist der Betrieb auf der Strecke Jburg-Guetersloh bis auf Weiteres vollständig eingestellt worden.
** Die Uuschädlichkeitsmachung des Nikotins ist nunmehr Thatsache geworden. Die Gefahr eines giftigen Alkaloids, wie des Nikotins, von dem schon kleinste Dosen, in die Venen gespritzt, ein Tier töten, liegt für den Raucher darin, daß es täglich und regelmäßig in den Blutkreislauf gelangt. Solche allmähliche, fast unmerkliche Vergiftungen sind aber, da sie Jahre lang unerkannt bleiben und die recht schweren Symptome oft irrtümlich auf andere Ursachen bezogen werden, um so gefährlicher. Der Niko- tinismus ist infolgedessen viel verbreiteter, als man gewöhnlich glaubt. Ihn zu bekämpfen ist eine der wichtigsten Aufgaben der Hygiene, und es war deshalb sehr verdienstlich, daß aus der 73. Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte zu Hamburg dies Thema in der Hygiene-Sektion zur Sprache gebracht wurde. In einem fesselnoen Vortrage entwickelte Sanitätsrat Dr. Fürst (Berlin) die Bedeutung der chronischen Nikotinvergiftung, den Wert der von Prof. Dr. Gerold angegebenen Methode der Neutralisierung des Nikotins vor der Verarbeitung des Tabaks und die Bestätigung dieser Methode durch das physiologische Experiment. In Verbindung mit Dr. Cowl, dem Leiter des physiologischen Laboratoriums in dem Institut für Medizin, Diagnostik, gelang es ihm nachzuweisen, daß die schweren Störungen, welche die nikotinhaltigen Tabak-Fabrikate Hervorrufen, bei dem Genüsse der nikotin-neutralen vollständig aufgehoben sind. Sowohl an Menschen wie an kalt- und warmblütigen Tieren ergaben die Versuche, deren Mitteilung durch Demonstration der gewonnenen Kurven unterstützt wurde, daß in dieser Form das Nikotin die edleren: Organe (Herz, Zentral-Nervensystem rc.) völlig intakt läßt-
PreisemilhiWg nuferer GMes
ein und wurden die Preise derselben bis auf weiteres festgesetzt wie folgt:
Für den ©entner ab Verkaufsstelle/
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Meteorologische Beobachtungen
der Station Gießen.
Die KanM jisch-HWer IonntagS- )t und König lbg. Bremer achen, in der nführung von ch bet Oden- hreiberbei Pilsen unb d anderweit- Die MajorV )je Minvritö Vorlage f Muß ersuchen, «• Anitst'l"
R und in I9 Mhelfxy E« AfrZ feilen
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Gascokes.
Infolge Stadtverordneten - Beschlusses vom 20. Juni d. I. eine
MchriM "geslatteu) T 1901. wird, wie Hedwig ch'ws, •uie fr” * Dtn Jlrf*
Gerichtssaal.
e. Gießen, 22. 9cov. (Gewerbegericht.) Den Vorsitz führt Beigeordneter Wolff. Als Beisitzer fungieren Spenglermeister Earl August Faber hier, und Zigarrenmacher Johannes Rudolph aus Wieseck. — Der Knecht Ludwig Weinrich zu Gießen klagt gegen den Masterermeister Johannes Hofmann hier, aus Zahlung von 22,20 Mk. Restlohn und behält sich den Anspruch auf Schadenersatzleistung wegen kündigungslvser, unberechtigter Entlassung vor. Die Parteien einigen sich dahin, daß Beklagter zur Beseitigung der Klageansprüche int ganzen 11,60 Mk. an Kläger zahlt. — In der Sache des Erdarbeiters Heinrich Konrad Spies aus Langgöns gegen den Unternehmer Ludwig Weimer zu Waldgirmes wird weiterer Verhandlungstermin zwecks Aufklärung des Sachverhalts anberaumt. Der Kläger behauptet, 5 Mark Lohn zu wenig erhalten zu haben, während der Beklagte gellend machen läßt, der Kläger fei ordnungsmäßig ausbezahlt worden. — Die Klage des Backsteinmachers Konrad Heß zu Krofdorf gegen den Bauunternehmer August S ch. o p p e l m a n n hier, über die wir .früher bereits berichtet haben, steht Zum zweiten Male zur Verhandlung. Es werden noch weitere Zeugen verrvommen, worauf ein Vergleich zu stände kommt.
n 11T> in Flaschen mit eingeprägtem Namen ist
11 Ul Dr. Kommers Haematogen echt.
ungcn.
Die kniff- i in
L lech"» sss'" edauerücht Msirlaß's
Summa: 10 (8) 8 (2)
Arbeiterbewegung.
Hamburg, 22. Nov. Die Einigungsversuche bett, der freien Vereinigung der Maurer, der sogenannten Akkordmaurer sind gescheitert. Die sozialdemokratische Kommission giebt im „Echo" bekannt, sie müsse den Parteivorständen empfehlen, alle Mitglieder der freien Vereinigung aus der Organisation auszuschließen, die nicht bis 1. Dezember schriftlich erklärten, sich dem Zentralverbande der Maurer wieder anzuschließen, und seinen Beschlüssen sich zu unerwerfen.
Saint Etienne, 22. Nov. Nach Auskünften, die von einer Person herrühren, die mit dem Syndikat in Beziehung steyt, soll der allgemeine Aus stand mindestens bis zum Januar nächsten Jahres verschoben sein. Es beißt, daß ein nationaler Kongreß der Bergarbeiter zu dieser Zeit stattfinden solle, um einen endgiltigen Beschluß zu fassen.
Reine Steigerung durch die Steuer-Reform beträgt daher für Staatssleuer 47%, für die Gemeindesteuer 39,7%, im Ganzen durchschnittlich 39,8% oder rund 40 vom Hundert.
Aehnliches dürfte sich für sämtliche Steuerklassen zwischen 4000 und 10 000 Mk. Einkommen ergeben und den Beweis liefern, daß die Steuer-Reform es verstanden hat, was vielleicht auch der Zweck war, die starken Schultern zu schonen, und die schwachen dafür um so erheblicher zu belasten. Das sind diese ja schon gewohnt.
Oftmals zum hen ©ebrauci llen gelangen nischten leren Berkel: er zur M gebcnen len: ein &-< ;n, naWckh !ten d H'Hmen, nlmng nebfr Mschriften, ii, einen Aus- eflinnnungen enden Tieren en der Eisen« ifaen Reiche
M« Reich berenten Station^ lebersichts-
S toüb den. m ilMange sfmreichisch- . Viehverkehr e Dom Eisen- erausgegeben
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Nordwestmitleldeutsches Eement-Tyndilat — Dresdner Bank. Die Dresdner Bank hat an den Vorstand des Syndikats nachstehendes Schreiben gerichtet:
„Nach der im „Reicksanzeiger" vom 18. er. veröffentlichten Bekanntmachung Ihrer Gesellschaft müssen wir mit der Möglichkeit rechnen, daß in der am 30. d. M. slattfindendcn Generalversammlung solche Beschlüsse gefaßt werden, die geeignet sein können, Veränderungen uns nicht genehmer Art in Ihrem Geschäftsbetriebe herbeizuführen. Aus diesem Grunde müssen wir zu unserem lebhaften Bedauern den Ihnen eingeräumten Kredit hiermit zurück- ziehen, bitten demgemäß Dispositionen auf uns xu unterlassen und ersuchen Sie gleichzeitig höflichst, unser Guthaben spätestens bis Ende d. M. zurückzuzahlen. Wenn indeß in der angegebenen Generalversammlung nichts beschlossen wird, was uns nicht genehm ist, und mir in dieser Beziehung durch uns konvenierendc (Garantien auch für die Zukunft geschützt sind, so erklären wir uns sehr gern bereit, wegen Gewährung eines neuen Kredites mit Ihnen in Verhandlungen zu treten."
Auf Grund des vorstehenden Schreibens ist das Syndikat in die Lage versetzt, Zahlungen an Werkbesitzer vor der Hand zu sistieren. Es erscheint auch fraglich, ob, bei den Schadenersatz-Ansprüchen und Prozessen, welche gegen das Syndikat schweben, dieses in der Lage fein wird, der Dresdener Bank das nicht unerhebliche Guthaben voll zurückzuzahlen. — Diese Nachricht scheint uns
In der sozialdemokratische» Versammlung vom 18. d. M. war nicht von einem Notstand in Gießen die Rede, sondern von der allgemeinen Krisis, welche sich im ganzen Deutschen Reich fühlbar zu machen beginnt. Daß eine solche vorlieqt, ist doch langst nickt mehr zweifelhaft. Bereits jetzt zählt man in Berlin allem 50000 Arbeitslose, und auf jeden Stellennachweis kommen 2 Bewerber. Wie soll das erst im Winter werden? Wie wird der Zolltarif in dieser (Situation wirken? Die Gießener Arbeiterschaft treibt doch keine so engherzige Kirchturmpolitik, daß sie gegen diese Fragen gleichgiltig bliebe, bloß weil es ihr selbst noch weniger schlecht geht. Sich über drohende Gefahren klar zu werden suchen, das ist doch etwas anderes, als „den Teufel unnütz an die Wand malen". Und es giebt nun einmal viele ehrliche Männer, die den Zolltarif für eine solche Gefahr halten. Wer sich etwa für die Frage interessiett, wie man ohne diesen der Landwirtschaft aus ihrer Notlage helfen könne, den dürfen wir vielleicht jetzt schon auf den Vortrag Hinweisen, welchen Freitag den 29. November Dr. Maurenbrecher im national-sozialen Verein halten wird (Cafe Ebel, Abends 9 Uhr). Näheres wird im Anzeigenteil s. Z. bekannt gemacht werden. Dr. S.
Auszug ans dr« Aluudrsauilsrrgistrro der Stadt Sieftu.
Aufgebote.
November. 16. Heinrich Decker, Metzger dahier, mit Anna Schlapp Hierselbst. 19. Heinrich Friedrich Wilhelm Häuser, Schriftsetzer dahier, mit Elise Bähr in Kirchhain. 19. Karl Engelbert Frieling, Taglöhner dahier, mit Doris Michel Broders hierselbst.
mögenssteuer befreiten (warum?) juristischen Personen zahlen nur 13 mehr als früher und zwar durchschnittlich 13,5%, 20 zahlen sogar weniger und zwar durchschnittlich 18,5%. Insgesamt zahlen daher diese 33 juristischen Personen weniger, als früher und zwar 0,43%.
Dem gegenüber ist es doch sehr interessant, wie sich die Steuer- Reform z. B. für einen Steuerzahler der 12. Steuer-Klasse 1. Abteilung mit Jahreseinkommen zwischen 7500 und 8000 Mk. und 48 000 Mk. Vermögen stellt.
Derselbe bezahlte bei genau demselben Einkommen:
früher Staatssteuern 167,16 Mk. jetzt 245,78 Mk.
„ Gemeindesteuer 194,22 Mk. „ 258,90 Mk.
In Summa früher 861,38 Mk. jetzt 504,68 Mk.
20. Karl Johann Friedrich Malkomesius. Trichinenschauer dahier, mit 2üuta Maria Magdalene Emilie Klothilde Kraus Hierselbst. 21. Johann Ludwig Kloos, Taglöhner dahier, mit Katharine Vorn,schlag hierselbsü
Eheschließungen.
November. 16. Georg Lantelme, Fußgendarm dahier, mit Katharine Magold in Elpenrod. 16. Karl Albert Wille, Schutz-' mann in Worms, mit Ehrisliana Maria Guldan dahier. 16. Adolf Heinrich Karl Schmall, Schlosser dahier, mit Minna Elisabethe Nahrgang hierselbst. 18. Heinrich Sirnrner, Friseur dahier, mit Anna Katharina Mühlensiepen in Frankfurt a. M. 20. Karl Dagobert Borst, Photograph dahier, mit Marie Christine Schulze hierselbst.
Geborene.
November. 15. Dem Schuhmacher Wilhelm Wagenbach eine, Tochter, Marie. 15. Dem Taglöhner Josef Schumann ein Sohu. 17. Dem Lackierer Karl Johann Neuling ein Sohn. 18. Dem Bäckermeister Ludwig Daniel Rühl ein Sohn, Ludwig Adolf. 18. Dem Kutscher Johannes Fölsiug eine Tochter, Margarethe. 20. Dem Buchhalter Hugo Engel eine Tochter, Else Mana Anna.
Gestorbene.
November. 18. Philippine Metzger, geb. Walz, 69 Jahre alt, Ehefrau des Metzgermeisters Karl Metzger dahier. 20. Dorothea Katharine Pfeil, 1 Jahr alt, Tochter des Schreiners Heinrich Pfeil dahier. 20. Marie Margarethe Müller, geb. Weidig, 77 Jahre alt,, Witwe dahier. 21. Nloses Hammerschlag, 56 Jahre alt, Staufmann dahier. 22. August Hofmann, 55 Jahre alt, Metzgermeister dahier.
Gmgesanöt.
(Für Form und Jnbalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Gießen, den 21. November 1901.
Bei gleichzeitiger Entnahme von mindestens 200 Gentnern: Stückcokes 1,10 Mk.
Nnßcokes Nr. 1 1,20 „ Nutzcokes Nr. 2 1,25 „
Für Cokesabnehmer, welche zwei und mehr Doppelwaggons beziehen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Pfg. pro Eenttrer.
Für Anfuhr au das Haus werden 5 Pfennig für den Centn er berechnet.
NB Sofern das Verbringen der Cokes — bis zu 6 Gentnern — auf die beir. Lagerplätze (Keller, Stall rc.) mit keinem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies ohne besondere Vergütung.
Im Gaswerk findet nur ein Verkauf von über 5 Centtrer Cokes statt; dagegen bleibt bei folgenden hiesigen Firmen der Keiuucrkuuf uusmr Guscahs von 1 bis 5 Centner
bestehen, nämlich bei den Herren:
Joh. Fischer, Alicestraße 19,
H. Hof, Löwengasse 11 und Bahnhofstraße 33, Gebr. Kahl, Frankfurtersttaße 151, Ed. Kliukel, Bahnhofstraße 10, Emil Lotz, Kirchenplatz 9, Emil Pistor Nachfolger, Marktsttaße 10, Georg Schäfer, Licherstraße 2, Georg Unverzagt, Kaplansgaffe 5.
Mchrntlichk Wkrsuhtdtt Todksfiiüt iu der Stadt Gieße».
46. Woche vom 10. bis 16. November 1901. Einwohnerzahl: 25900.
Sterblichkeitsziffer: 20,08%o. Nach Abzug von 2 Ortsfremden 16,06%a
Kinder
Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr
In Ihrem ersten Blatte vom 19. ds. Mts. findet sich ein längerer (der „Darmst. Ztg." entnommener D. Red.) Artikel, welcher sich mit der Einwirkung der Steuer-Reform auf die natürlichen und juristischen Personen, die über mehr als 100 000 Mk. Einkommen jährlich verfügen, beschäftigt. Nach diesen Mitteilungen ist das Resultat kurz gefaßt das nachstehende:
Tie 64 natürlichen, mehr als 100000 Mk. Einkommen habenden Personen zahlen durchschnittlich gegen früher mehr an Steuern 8,76% und zwar zahlen 12 dieser Personen sogar durchschnittlich 7,6% weniger, als früher, während, die übrigen 52 Personen durchschnittlich 15,7% mehr zahlen. Von den 33 von der Ver-
Gießen, den 21. Juni 1901.
Städtisches Gas- und Wasserwerk Gietzeu.
I. 23.: Edm. Wetter. 4888
Höchste Temperatur am 21. bis
Niedrigste „ „ 21. „
November
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