Nr. 250 Drittes Blatt.
151. Jahrgang.
Donnerstag 24. Oktober 1901
Erscheint täglich mit Ausnahme des
Montags.
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Kräöer der Bronzezeit öei Darmstadt.
Der Kranichsteiner Park birgt noch eine große Zahl Hügelgräber in Gruppen von 8 bis 40 und mehr Hügeln, von denen im Lause des letzten Jahrzehnts eine größere Zahl auf Befehl des Groß Herzogs geöffnet worden ist. Auch in diesem Herbst sollten wieder, wie die „Köln. Ztg." berichtet, einige Grabhügel geöffnet werden, die Wahl siel auf eine Gruppe von 17 Hügeln, die dicht bei dem Forsthause Bayerseich am diordwestrande des Parkes gelegen ist. Die Leitung der Arbeiten war .Hofrat Kofler übertragen, der auch bisher die Untersuchungen im Kranich- stciner Park und dem angrenzenden Walde geleitet hat. Die Ocssnung geschah mittelst konzentrischer Gräben, die von der Peripherie aus nach der Mitte der Hügel gezogen wurden. Ihr Umfang betrug zwischen 52 und 60 Meter, ihre Höhe 0.90 bis 1.70 Meter. Es wurden im ganzen fünf Hügel geöffnet. Die beiden ersten Hügel enthielten nichts Außerorbentliches. Der dritte der geöffneten Hügel, einer der niedrigsten der Gruppe,, umschloß vier Grabstätten. Das Hauptgrab, das dicht unter den Gras- und Baumwurzeln der Oberfläche in der Mitte des Hügels gelegen war, enthielt keine erkennbaren Knochenreste.
Aus der Lage der Beigaben, die aus zwei spiralförmigen Bronze-Armringen, zwei Radnadcln aus Bronze und einem großen spiralförmigen Bronze-Beinring bestanden, ließ sich auch die Lage der Leiche von Süd (Kopf) nach Nord bestimmen. Nördlich davon, fast am Rande des Hügels und nur 38 Eentimeter unter dessen Oberfläche, lag ein kleiner massiver Arm-loder Handring aus Bronze, von solch geringer Weite, daß er nur einem Kinde angchört Haven kann, von dessen Körper sich keine Reste erhalten hatten. Seitlich davon, im östlichen Teile des Hügels, fanden sich verschiedene hochinteressante Gegenstände eines reichen Frauenschmucks. Zunächst eine Kette von 25 teils flachen, teils runden polierten Bernsteinperlen von der Größe eines Markstückes bis zu der einer Erbse, die je durch eine ganz dünne, röhrenförmige Bronzespirale von einander getrennt waren. 12 bis 15 Eentimeter weiter südlich, etwa direkt unter der Brust, lagen sechs Bronze-Anhänger in der Form von sogenannten Brillenspiralen, zwei größere in der Mitte, zwei kleinere je seitlich. Parallel mit dieser Kette von Anhängern, etwa zwei Finger breit tiefer, fanden sich große, verzierte, buckelförmige Beschläge eines Stoss- oder Ledergürtels.
Heber der Kette von Anhängern, links und rechts von ihren letzten Gliedern, lag der Armschmuck, der je aus einem massiven glatten und einem spiralförmigen Armring aus Bronze bestand. Weiter südlich, der Entfernung des Knöchels vom Unterleib entsprechend, wurde ein sogen. Knöchelband, Beinring, gefunden, der aus einem sich nach beiden Seiten verjüngenden Bronzeband bestand, dessen Enden nach oben sowie nach unten je in einer großen Spirale ausliesen. Zwischen den Anhängern und dem Gürtel fanden sich noch einige Bernsteinperlen, die jedenfalls zum Gürtelschmuck gehört haben mußten. Es ist dies ein hochinteressanter Fund und ohne Zweifel der bedeutendste aus der Bronzezeit Hessens.
Genau dem Südpunkte des Hügels entsprechend, 4.30 Meter von der Mtte, fand sich in einer muldenförmigen Vertiefung eine schön erhaltene, mit einem Knauf versehene Bronzenadel, die in Gemeinschaft mit der künstlichen Mulde eine besondere Bestattung anzeigen dürfte. Aus der Lage der Beigaben sowohl wie aus dem Umstande, daß in dem Hügel keine Brandspuren vorkamen, ist zu schließen, daß der Hügel vier Skelettgräber enthalten hatte. Der nächste Hügel enthielt eine Haupt- und drei Nebenbestattungen, die erstere etwas östlich, von der Mitte, aus der Sohle des Hügels. Es fanden sich hier die spärlichen Reste eines Skelettes und 20 Eentimeter über demselben eine sehr schön erhaltene Bronze-Axt (Kelt) der ältesten Form, mit anhaftender, stark verwitterter Scheide. 0.98 Meter über dem gewachsenen Boden, etwas westlich von der Mitte, stieß man auf die Reste eines zweiten Skelettes, zu dessen Häupten g
Feuilleton.
Die Koffnung.")
Seestück in vier Akten von Herrn. HeyermanZ.
(Qur bevorstehenden Aufführung im Theater-Verein am Donnerstag dem 31. Oktober.)
Im Sommer dieses Jahres wurde die Theaterwelt durch einen lebhaften Streit zwischen zwei Theaterdirektoren erregt, dessen Gegenstand bas holländische Seestück „Os Hope van Zegen" rvar. Direktor Meßthaler vom Intimen Theater in Nürnberg wollte das Stück auf Gruud einer Uebersetzung von Dr. Heine zur Aufführung in Berlin bringen, wogegen der Direktor des Deutschen Theaters, Brahm, Protest einlegte mit der Begründung, daß er die allein vom Dichter autorisierte Uebersetzung von Franziska de Graaf erworben habe. Der Protest Brahms mußte erfolglos bleiben, denn mit Holland besteht keine Ueber- einkunft zum Schutz des litterarischen Eigentums. Meßthaler führte das Stück öfters in Berlin auf, und Anfang des Winters begannen dann auch die autorisierten Aufführungen im Deutschen Theater denen bis jetzt Darstellungen am Stadttheater in Köln, am Schauspielhaus in München, und erst vor wenigen Tagen un Neuen Deutschen Theater in Prag gefolgt sind. Ueberall war ein sehr starker Erfolg zu verzeichnen.
Der Wert dieses Stückes liegt weniger tn feiner Handlung, die äußerst einfach ist, als vielmehr in der vor- ~') Verlag von K. F. Köhler n Leipzig.
ein sehr schön erhaltener Bronzedolch niedergelegt war, an dem sich Reste des Griffes erhalten hatten. Im südwestlichen Teile des Hügels zeigte sich die dritte Bestattung. Als Beigaben in diesem Grabe seien erwähnt zwei mit vorzüglichem Edelrost überzogene spiralförmige Ohrringe aus sehr dünnem Bronzedraht und ein kleineres verziertes Thongefäß.
Dem vierten Grabe dieses Hügels, das südlich von der Mitte gelegen war, wurden zwei zerdrückte Thongefäße entnommen sowie ein sehr dünner verzierter Bronze-Armring, dessen Weite auf einen Kinderarm hinwies. Der letzte Hügel endlich enthielt vier Bestattungen. Genau in der Mitte und auf der Sohle desselben befand sich ein Skelettengrab — Richtung der Leiche West nach Ost — mit Resten sehr kleiner Knochenteile. Etwa in der Mitte der Knochenteile lag ein Bronzegegeustand von der Form eines Anhängers, der in seiner Mitte eine Anzahl kleiner Knochenteile so fest umfaßte, daß dieselben nur mit Mühe hätten losgelöst werden können. Der Gegenstand hat Aehulichkeit mit einer großen Bronzenadel, welche mit Gewalt um Knochensplitter gewickelt ist. Zu den Füßen des Skelettes standen zwei Thongefäße, ein Becher und eine kleine, sehr flache Schale, ähnlich den römischen Reibschalen, auf zwei Seiten mit einem Ausguß und außerdem mit einem Ohr versehen. Etwa 20 bis 24 Eentimeter höher lag eine 1.40 Meter im Durchmesser haltende Brandschicht. Schäbelreste lassen vermuten, daß hier eine Leichenverbrennung, vielleicht ein Opfer, stattgefunden hat. 0.85 Meter von der Mitte des Hügels und 0.18 Meter höher als der obere Teil der Brandschicht fanden sich in der Richtung von Ost nach West liegend: ein prachtvoll erhaltener Bronzekelch der ältesten Form mit scharfer Schneide sowie eine längere Bronzenadel.
Obgleich sich keine Spur von einem Knochen zeigte, so ist doch auch hier wieder ein Skelettgrab anzunehmen, an das sich in südlicher Richtung und auf gleicher Höhe liegend ein Grab anschloß, das von größeren Sandsteinen eingefaßt war, welche ein Rechteck von 3 Meter Länge und 1.80 Meter Breite bildeten. In dem östlichen Teile der Grabstätte lag eine sehr schön erhaltene Bronzenadel mit Knauf, in dem nördlichen Teile verschiedene Thongefäße. Die vierte Bestattung endlich kennzeichnete sich durch zwei zerdrückte Thongesäße, welche 80 Eenttmeter von der Steinsetzung des letzten Grabes im südwestlichen Teile des Hügels aufgedeckt wurden. Eine starke Eiche, welche über dem Grabe stand, hinderte dessen weitere Untersuchung. Die in dem letzten Jahrzehnt in dem Kranichsteiner Park und der Koberstadt geöffneten Gräber lassen erkennen, daß zur sog. Hallstattzeit, etwa 1000—400 Jahre v. Ehr., die Gegend zwischen Darmstadt und Frankfurt schon ziemlich stark bevölkert war, während die Untersuchungen an der Bayerseich beweisen, daß auch schon in der Bronzezeit, etwa 1500—1000 v. Ehr., in der nächsten Umgebung von Darmstadt eine größere Ansiedelung bestanden hat.
Vermischtes.
* Tilsit, 19. Okt. Ihr 350jähriges Jubiläum kann die Stadt Tllsit am 2. November n. I. begehen. Um Über eine etwaige Feier zu beraten, ist von den städtischen Körperschaften eine gemischte Kommission von vier Mo- gistratsmitgliedern und sieben Stadtverordneten gewählt worden.
* Eine Millionärin mit Gnadengehalt. Vor zwei Jahren starb in Wien der Universitätsprofessor Hofrat Theodor P ü s ch m a n n. Er hinterließ eine Witwe und ein Vermögen von etwa 50 000 Stronen, das er jedoch testamentarisch vollständig der Wiener Universität vermachte. Die Witwe, eine geborene Fellinger, deren Ehe nicht lange vor dem Tode des Gatten geschieden wurde, erklärte, ihren Lebensunterhalt nient ftnden zu können. Sie focht jedoch das Testament des Verstorbenen nicht an, sondern unternahm Schritte behufs Erlangung eines Gnadengehaltes, der ihr auch vom Kaiser in Anbettacht der Verdienste des
trefflichen Schilderung der Schifferverhältnisse, ihrer sozialen Bedingungen, wie ihrer Naturgeschaffenheit. Die Bewohner der Küste werdet! gezeichnet in ihrer Gebundenheit, wie sie mit ihren Gewohnheiten und ihren Geschicken abhängig sind vom Meere, wie sie gleichsam unter seinem Banne stehen, der sie immer wieder hineinreißt, sie mögen wollen oder nicht. Vater, Großvater, Urgroßvater sind in den Wellen umgekommen, die Brüder sind denselben Weg gegangen; das hindert aber die Hinterbliebenen nicht, an der Ueberlieferung festzuhalten.
Einer von dem jungen Geschlecht ist von Natur wasserscheu. Auf dem Lande der Unerschrockenste von allen, ergreift ihn namenlose Angst, sobald er aus die See hinaus soll. Aber auch er muß sich, wenn er nicht die Liebe seiner Mutter verlieren will, einmal anwerben lassen, noch im letzten Augenblick gereut es ihn wieder, überfällt ihn die Angst, so daß er zwangsweise, dem Schiffe zugeführt werden muß. In der wahnsinnigen Furcht dieses jungen Menschen liegt etwas von dem stillen Grauen der See.
Ganz anders wie er ist sein Bruder geartet. Sein Lebenselement ist das Wasser, in dessen Nähe er sofort wieder der freie, energische Seemann wird, der er vordem war, ehe sie ihn wegen Insubordination in der königl. Marine auf sechs Monate in einem feuchten, dumpfen Loche eingesperrt hatten.
Selbst die Frauen, von den Greisen nicht zu reden, gehen ganz in dem Seemannsleben auf. Fast selbstverständlich erscheint es ihnen, daß nach yualvollem, wochen- und mondelangen Warten einer der Ihrigen nicht mehr zurückkehrt.
Gatten gewährt wurde, und ztoar in Höhe von jährlich 1000 Gulden. Tie Professorswitwe bezog auch diesen Gehalt bis zu ihrem am 27. Juli d. I. in Baden bei Wien erfolgten Tode. Als der mit der Nachlaßsichtung betraute Notar seines Amtes waltete, gab es eine Ueberraschung: Frau Marie Puschmann rvar eine Millionärin, denn sie hinterließ ein gerichtlich geschütztes Vermögen von einer Million und sechshunderttausend Reichsmark, hiervon sechshunderttausend Mark bares Geld, und eilte Million in Wertpapieren, ferner ein Haus, Währing, Martinsttaße Nr. 6, und viele Schrnuck- und Kunstgegenstände. Diesen ganzen Reichtum hat die Frau der Universität Leipzig vermacht.
Paris, 17. Okt. Mit der auch in Deutschland bekannten ehemaligen Schulreiterin Baronin von Rh ad en, die heute einsam und in größter Not in Frankreich lebt, beschäftigt sich die „Republiqne" in einem längeren Artikel, worin das Blatt das Mitleid aller Menschenfreunde für die gänzlich erblindete Künstlerin wachzurufen sucht. Die Leidensgeschichte der Baronin ist tief ergreifend: „Es war in Nizza", schreibt die „Republiqne", „am Morgen einer großen Vorstellung im Zirkus, als die Kammerfrau der Baronin zu ihrer größten Ueberraschung von ihrer Herrin, die sie soeben aus dem Schlaf geweckt hatte, die Antwort erhielt, daß sie aufstehen würde, wenn es Tag geworden sei. Die Sonne aber überflutete bereits das Zimmer mit ihren Strahlen. Die Baronin v. Nhaden war plötzlich erblindet! Ein eigenartiger Zufall wollte es, daß die Schulreiterin gerade an dem Abend dieses Tages dem Publikum zum ersten Male einen blinden Hengst vorsühren sollte. Als die Stunde der Vorstellung gekommen war, wagte die Künstlerin, deren Augen offen geblieben waren, nicht, die Angenttankheit, von der sie plötzlich befallen worden war, bekannt zu geben, da sie hoffte, daß das Leiden bald vorübergehen würde. Sie stieg zu Pferde, und unter dem jubelnden Beifall eines von ihrem Wagemut hingerisseneu Publikums — das aber nur die Hälfte der Wahrheit kannte — war das ein Todesritt, bei dem das Weib und das Roß von ewiger Nacht umgeben waren. Was kommen mußte, kam: einige Augenblicke später hob man die Baronin v. Rhaden mit halb zerschmettertem Schäd el auf; sie war mit dem Kopse gegen einen Säulenvorsprung geprallt. Vielleicht hatte sie sich aus diese Weise das Leben nehmen wollen. Sie starb aber nicht... Sie lebt zu ihrem Unglück noch heute und führt, gänzlich erblindet, in einem elenden Zimmer- chen mit einer bescheidenen Pension zu Boulogne ein Leben, das von bitterster Not nicht weit entfernt ist. Von ihrem Vermögen, von den Hunderttausenden, die sie ehemals verdiente, hat sie nichts zu sparen verstanden. Ihre letzten Kostbarkeiten sind ins Leihhaus gewandert. Ihr Vater, ein Greis, ist bei ihr und pflegt fie mit großer Zärtlichkeit; er sucht in jeder Weise ihre lange und traurige Agonie zu lindern . . . Und die Baronin v. Rhaden ist noch nicht 30 Jahre alt!" (Die Baronin v. Rhaden ist, wenn wir nicht irren, die Tochter eines jüdischen Kaufmanns Weiß aus! Breslau; ihr Gatte, Baron v. Rhaden, war ein Abenteurer, der einst viel von sich reden machte und seiner Frau das Leben in jeder Hinsicht vergällte.)
* An Adelheid v. Mühl er, die kürzlich! verstorbene Witwe des vormaligen preußischen Kultusministers von Mühler, und ihren bekannten politischen Einfluß, erinnert in heiterer Weise ein s. Z. entstandenes Rätsel, das ein Leser der „Tägl. R." mit teilt, und das in weiteren Kreisen noch, nicht bekannt sein dürfte. Zur Zeit, da der Finanzminister v. d. Heydt fortgewünscht wurde und nicht gehen zu wollen schien, ging folgendes Rätsel im Abgeordnetenhaus bei den Volksvertretern herum:
Die beiden ersten werden in Berlin Zwar nicht verschenkt, doch oft verlieh'^ Das dritte ist der Finanzminister, Und ein recht dauerhafter ist er, Doch pfeift das Ganze, tanzt herum Das Kultusministerium.
(dtzl^W : ßunJojjnß)
Namentlich der dritte Akt ist ein Prachtstück von Stimmungsmalerei. Das Ganze sind, wie gesagt, nur Bilder, aber Bilder von einer solchen Echtheit und Treue, daß sie mehr sagen, als hundert Geschichten mit dem bekannten Anfang und Ende.
Auch den kleinsten Figuren widmet der Verfasser eine liebevolle Sorgfalt der Charakteristik, fortwährend zeigt er, daß ihm eine über die Aeußerlichkeitcn hinausgehende, tiefe Beobachtung der Menschen- und Volksseele eigen ist.. Bedeutsam ist besonders die Grundlage des Volksbildes. Unseren deutschen Naturalisten wird ja nicht mit Unrecht vorgeworfen, ‘ daß sie im Kleinlichen stecken bleiben, daß sie nur bedauerliche Einzelschicksale tragisch aufbaufchen, wie Hauptmann in seinem „Fuhrmann Henschel", oder Hartleben im „Rosenmontag". .Heyermans giebt uns das breite Bild einer ganzen Volksklasse mit dem ergreifenden Ausblick auf das tragische Wesen eines weltumspannenden Berufs, des Seemannslebens. Das Geschick Tausender, das jahraus, jahrein sich Wiederholende, wird hier typisch vorgeführt. Und daß es Heyermans gelungen ist, im Typischen noch Persönliches zu schaffen, das zeugt für sein starkes! Talent.
Tie führende Rolle im Stück hat die Fischerswitwe Kniertje. Sie wurde in Köln von Frau Teller-Habel- m ann gespielt, die, wie es in der StritiE der „Köln. Ztg." hieß, „damit wieder ein Meisterstück ihres durch gereift en Künstlertums gab, lebensvoll im Aeußerlichen, echt im Temperament, bann im Gemüt tief verinnerlicht."
Tiefe vortreffliche Künstlerin wird, auch hier bie Frau Kniertje darstellen. ,, ,


