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Würden, sind faft selbstverständlich. Hervorzuheben wäre nur der Vorteil, der darin liegt, daß jede Ausnahmebestimmung, die zu Gunsten eines Gebietes erfolgt, dann auch allen anderen zuteil werden müßte, und daß in Notfällen, die in einzelnen Landesteilen vorkommen können (z. B. Ztohlennot), ermäßigte Tarife auf so große Strecken zur Geltung kommen würden, wie sie kein einzelner Staat zugestehen kann. Sehr wichtig bleibt das Verhältnis bezüglich neu zu erbauender, oft unrentabler Nebenbahnen. Natürlich können dieselben nicht immer als gleichberechtigt sofort ausgenommen werden, und es muß jedem Staat überlassen werden, solche auf eigene kosten zu bauen, wo und wie immer es ihm beliebt. Von Wert wird cs aber dabei bleiben, daß der Betrieb von dem ganzen Verbände geführt wird, und daß für die auf- gen^ndten Kosten doch eine, wenn auch geringere Verzinsung zu erzielen ist. Ebenso ist es für Hessen von Wichtigkeit und würde es in gleicher Weise wohl auch für manchen anderen Staat sein, daß die Kosten, die für Vermehrung von Lokomotiven und Waggons aufgewendet werden, sofort verzinst werden, so daß die oft schädliche Sparsamkeit in dieser Richtung nicht mehr nötig ist.
Der Artikel schließt mit den Worten:
„Bei dem zwischen Preußen und Hessen geschlossenen Vertrag befanden sich beide Teile dadurch, daß ihre Linien vielfach das Gebiet des anderen Teiles durchkreuzten, daß einige Linien gemeinsam waren und auch wieder einzelne Landesteile, wie z. B. Ober Hessen, Enklaven in fremdem Gebiete bildeten, in einer Art Zwangslage. Keiner der anderen süddeutschen Staaten befindet sich in ähnlicher Lage; aber auch für Preußen liegt die Notwendigkeit einer Vereinigung nicht so klar vor. Tier merkantile Wert und der finanzielle Vorteil eines Zusammenschlusses liegt lster für den Norden zumeist darin, daß er sich die natürlick)en und kürzesten Wege für den Verkehr nach Süden eröffnet, für die anderen Teile darin, daß sie nicht mehr nach rechts und links umgangen, sondern voll vom Verkehr berücksichtigt werden Diese Vorteile sind immer noch groß genug, um jedem Teil die Einigung sehr erwünscht zu machen. Es können dann auch die Abmachungen über den Wert der beiderseitigen Linien und die Teilung des Gewinnes keinen unüberwindlichen Schwierigkeiten begegnen. Der aus einem vereinfachten und verbilligten Betrieb zu erwartende Nutzen ist so groß, daß allen Teilen erhöhte Einnahmen gerade so wie jetzt in Hessen-Preußen zufallen müssen." Die oben genannte Broschüre von dem Anonymus Fer- roviarius hat auch ein Vortvort, das von dem bekannten Frhrn. v. Wöllwarth-Lauterburg geschrieben ist und behauptet, durch den Inhalt der Broschüre sei der Beweis erbracht, welche finanziellen Vorteile den andern Verwaltungen erwachsen müßten, wenn diese einen ähnlichen Vertrag mit Preußen abschließen würden, abgesehen — so fügt Herr v. Wöllwarth hinzu — „von den unberechenbaren Vorteilen für die Verkehrsinteressenten"! — Daß der Staatskasse unseres Landes aus der Eisenbahn- Gen>einsck)aft höhere Einnahmen erwachsen sind, läßt sich ja nicht bestreiten. Daraus folgt aber noch nicht, daß bei andern bisher selbständigen Eisenbahnverwaltungen das Gleiche der Fall sein würde. Die hessischen Eisenbahn-Einkünfte waren bekanntlich vor dem Vev- trage mit Preußen durch künstliche Verkehrsablenkungen außerordentlich geschmälert worden, was im gleichen Maße für andere Eisenbahnverwaltungen nicht zutrifft. Ob aber die Gemeinschaft für die hessischen Volksinteressen einzelner Bundesstaaten von eigenen Eisenbahnbehörden besser getvahrt zu werden pflegen, als von Berlin aus, das weiß man besonders im Großherzogtum Oldenburg. Vor allem aber bedeutet die Eisenbahngemeinschaft mit Preußen für den einzelnen Bundesstaat die Preisgabe eines Teils seiner politischen Selbständigkeit. Das können wir Hessen beim besten Willen nicht leugnen. Und daß die Eisenbahnbeamten jetzt die mannigfachsten Klagen führen, das ist erst kürzlich an dieser Stelle deutlich zum Ausdruck gekommen.
Zn der h e s s i s ch e n K a m m e r hat der Finanzminister Gnauth über die Main-Neckarbahn eine etwas gewundene Erklärung abgegeben, die darauf schließen läßt, daß auch diese Bahn in die preußisch-hessische Genossen
schaft demnächst einbezogen werden wird. Man wird diese i Erklärung in weiteren Kreisen mit gemischten Gefühlen entgegengenommen haben.
Nolitische Tagesschau.
Die „Köln. Volks-Zeitung" bringt einen schriftlichen S t i m m u n g s b e r i ch t vom 17. d. Mts. aus Petersburg. Tarin beißt es: Gestern erhielt der Stadthauptmann von St. Petersburg, Generalleutnant Kleigels, eine tenographierte Zuschrift, daß die Studenten beschlossen hätten, sich bei der Beerdigung des ermordeten Unterrichtsministers Bogoljepoff auf dessen Sarg zu kürzen und den Leichnam aufdieErdezu werfen, da ein Mann wie Bogoljepoff nichts besseres verdient habe. Weiter wurde mitgeteilt, daß am Montag ein Angriff auf alle die Redaktionen gemacht werden würde, die diesen: „Mörder der studentischen Jugend" sympathische Nachrufe gewidmet. Thatsache ist, daß die Polizei, die für die Sicher heitdesZaren zusorgen hat, nichtmehr dernäch st en Hof Umgebung völlig traut. An den Thüren des kaiserlichen Schlafzimmers und ebenso an denen des Arbeitskabinetts sind neuerdings die Mechanismen so geändert worden, daß nur zwei oder drei Personen wissen, wie diese Thüren von außen zu öffnen sind, wenn sich der Zar in den genannten Zimmern befindet. In dem Arbeitskabinett sind fünf Schreibtische aufgestellt, die der Zar abwechselnd benutzen soll, sodaß niemand genau weiß, an welchem Schreibtisch der Zar gerade arbeitet. Schon seit lange sind übrigens die Wände des Arbeits- und Schlaftabinetts mit Stahlver Panzerung versehen und weisen eine Menge geheimer Ausgänge auf!
Tas ist sehr interessant, ob's aber wahr ist, ist eine andere Frage. Es giebt in der ganzen Welt keinen Ort, wo soviel Klatsch in der „Gesellschaft" kolportiert wird, wie in Petersburg.
wird außerdem der Dorwurf deü Nichterkennenwollens der Wahrheit zege i den Ehrenrat des Düsseldorfer Landwehr OifizierkorpS von neuem erhoben. Nach zweimonatlichem Ausliegen im Buchhandel wurde das Buch von der Behörde beschlagnahmt und von dem vorgesetzten DiorsionS Kommandeur des Ehrenrats gegen Frhrn. v. Erhardt wegen Beleidigung des genannten Ehrern als, auf Grund der SS 185 und 186 des Strafgesetzbuchs, der Strafantrag gestellt. Durch Urteil der Düsseldorf« r Strakkammer ist nun das beschlagnahmte Buch frrigegeben worden. Die Kosten wurden der Staatskasse ouferlegt, da der Verfasser in Wahrnehmung berechtigter Interessen gehandelt habe.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Tabak.
Das Tabakgeschäft verlief in der Berichtswoche sehr ruhig. Es kamen nur einige kleinere Abschlüsse zustande. Jedenfalls liegt der Grand der matten SUmmung darin, daß der größte Teil der Mannheia er Fabrikanten seinen Bedarf so ziemlich gedeckt hat, während wieder ein weiterer Teil derselben erst die Beendigung der fteinuntation abwarttn will. Auch der momentan nicht besonders günstige Geschäftsgang der Fabrikation dürfte etwas hemmend auf den Einkauf wirken. Im Ver hältms zum Platzgeschäft ist der Verkauf nach außerhalb ein etwas regerer zu nennen. In alten Tabaken in nicht zu hoher Preislage best-ht ncr= mehrte Nachfrage. Es wurden im Laufe der Berichtswoche ca 800 Ztr. 1896er Rheinbayrischer Tabak zu Mitte 30 Mk, 200 Ztr. 1897er Gun i- Tabake zu 33 Mk, ca. 200 Ztr. 1898er Rhetnbaynfcher Zigarrcntabak zu 30 Mk, und ca. 250 Ztr. 1896er Rheinbayrifche Umdtatteinlage zu 45 Mk. transtt gehandelt. In loser entrippter Einlage besteht vermehrte Nachfrage. Es wurden kleinere Partien zu 78—80 Mk. versteuert verkauft. In losen Pfälzer Rippen gefchäftslos, lose feine 8,50—9,00 Mk., 1 gebündelte 10—11 Mk.
Aotyltn«
Es notieren: Ruhr-Fettnuß Körnung I und II Mk. 21b bi» Mk. 220, Nutzschmiedekodlen Mk. 190 bis Mk. 200 .Deutsche . Snthr-cit-Nußkohlen Mk. 325 biS 335, englische Anthractt-Nußkohlen Mk. 365 biS Mk. 375 Rudr-Flammnuß Körnung I und II Mk. 210 . bis Mk. 220, Ruhr-Flammnußkohlen III Mk. 200 bi« Mk. 210, Fettschrot Mk. 170 bis Mk. 175, Ruhr-BruchcokS Mk. 315 bis Mk. 325. ' AuSstebarteS Mk. 150 biS Mk 160. Alles per 10 Tonnen ab Mann- heim. Die Zufuhren beginnen stärkere zu werden, dagegen bleibt auch die Nachfrage nach wie vor rege.
In der russischen Hauptstadt war dieser Tage das Gerücht vou einem Attentatsversuch auf den Zaren verbreitet. Das Gerücht findet nun, wie ein Wiener Blatt behauptet, die denkbar harmloseste Erklärung. Für den Tag, an dem die ersten Studenten-Demonstrationen in Petersburg stattfanden, hatte der Zar seinen Besuch in der Marine-Kadettenschule angesagt, und er machte auch den Besuch, trotzdem die inzwischen eingelaufenen Rapporte über die Demonstrationen von der Fahrt durch die Straßen abrieten. In der Marine-Kadettenschule gestattet nun der Direktor einem Offizier, den Zaren zu photographieren, und dabei geschah es, daß die Begleitung des Kaisers in ihrer Nervosität beim Auf- und Zu klappen des Llpparates heftig erschrak, indem man glaubte, daß ein Schuß abgegeben worden sei. Dies die harmlose Tarstellung der Ent- stehungsursache des Gerüchtes.
Gerichtssaab
— Zweikampf und rpiritt-m«» vor Gericht. Ein Prozeß widtr den früheren Rittmeister Frhrn. v. Erhardt gelangte am Donnerstag vor der 3. Strafkammer des Düffeldorfer Landgerichts zur Verhand lung. Im Jahre 1896 wurde Frhr. v. Erhardt vom Ehrengericht deS Düsseldorfer Landwehr-Offizierkorps zum Verlust des Rechts, die Uniform zu tragen und zum Verlust deS Offizierstitels verurteilt, weil er die Herausforderung des damaligen ReferendarS Dr. Evers zum Zweikampf abgelehnt hatte, v. Erhardt hatte den Dr. Evers für nicht satisfaktions- fähtg gehalten, weil dieser, nach der Behauptung des v. Erhardt, bei Gelegenheit spiristischer Versuche in einer Sitzung der Düffeldorfer Psychologischen Gesellschaft sich der Täuschung und des Ehrenwortbruchs schuldig gemacht habe. Aus Anlaß des Urtells des Ehrengerichts ließ o. Erhardt an den Oberstleutnant Gescher und den Generalmajor v. d. Horst eine Herausforderung mit tätlichen Waffen ergehen, da et sich durch die von diesen in ihrer amtlichen Eigenschaft abgegebenen Gutachten beleidigt fühle. Die Forderungen wurden abgelehnt. Frhr. v. Erhardt beschuldigte hierauf in einem Zeitungsartikel den Ehrenrat der parteiischen Rechtsprechung mit dem Bemerken: „Man habe die Wahrheit nicht erkennen wollen", v. Erhardt wurde deshalb wegen öffentlicher Beleidigung des Ehrenrats des Düffeldorfer Landwehr-Offizierkorps und wegen Herausforderung zum Zweikampf zu 5 Monaten Festung und 500 Mk. Geldstrafe verurteilt. Im Herbst 1897 veröffentlichte Frhr. v. Erhardt unter dem Titel: „Ehre und Spiritismus vor Gericht. Eine Kampfesschrist für Wahrheit, fitt- liches Recht und Justizreform" ein umfangreiches Buch. In diesem bezeichnet er alle ihm widerfahrenen Rechtsakte als gesetzwidrig und fordert Reform des Straftechts, der Ehranschauungen, der Duellzustände und der Weltanschauung auf spiritualistisch empirischer Grundlage. In dem Buch
GpiritttS.
Spiritus war an der Berliner Börse bei reichlichen Zufuhren fast unverändert 44 Mark 20 Pfennig. Nur an einem Tage konnte sich derselbe auf 44 Mark 30 Pfennig heben.
Biehmarkt.
Das Geschäft entwickelte sich an den meisten Märkten während der Berichtswoche etwas besser. Die Umsätze in Großvieh waren im Verhältnis zur Vorwoche etwas belangreicher, hauptsächlich waren es mittlere Qualitäten, die den einzelnen Märkten mit Vorliebe entnommen wurden. In Kälbern bestand wenig Nachfrage. Die Zufuhren sind mittelmäßige zu nennen, an einigen weniger frequentierten Plätzen wurde damit vollständig geräumt. Fette Schweine zogen im Preise etwas an, der Handel hierin ist als mittelmäßig zu bezeichnen. Läufer und Milchfchweine wurden dagegen lebhafter gehandelt.
Wöchentliche Uebersicht der Todesfälle in Giehttt.
11, Woche vom 10. März bis 16. März 1901. (Einwohnerzahl: angenommen zu 25 560, inll. 1600 Mann MUitär.) Sterblichkeitsziffer: 28,480/00, nach Abzug der Ortsftemden 18,30°/»
Kinder
An m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenben Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Es starben an: £
usammen: Erwachsene: I.
hn
Lebensjahr:
vom
2.—15. Jahr:
Lungenschwindsucht Lungenkatarrh und
2
2
—
—
Lungenentzündung
4 (1)
3
—
1 (1)
Bauchfelliuberkulose
1 (1)
1 (1)
—
—
Diphtheritis
1 (1)
—
—
1 (0
Magenkrebs
1 (1)
1 (1)
—
L^bensschwäche
2
—
2
—
Krämpfen
1
—
1
—
Altersschwäche
Durch Sprengschuß
1
1
—
—
verunglückt
1 Öl
1 (1)
—
—
Summa:
14 (5)
9 (3)
3
2 (2)
Spazierstöcke
stets Neuheiten.
Casseler Schirmfabrik
Gießen, Seltersweg 9
Ausschreibung.
Die Lieferung einer eiseroeu Dezimalwage vou roob 150 kg Wiegekraft soll auf dem Wege der öffent- lichen Ausschreibung vergeben werden.
Die Bedingungen liegen während der Dienststund:n auf uiferem technischen Bureau zur Einsichtnahme offen.
Angebote sind bis zum Samstag den 30. d. M.. 4 Uhr nachmittags, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift ver sehen, bei uns einzureichen
Gießen, den 23. März 1901. 2294
Städtisches Gas. und Wasserwerk Gießen.
_________ Otto Bergen.________________
Holzversteigerung.
MrstlichSolmfischeKöerförstereiKohensolms
Am Dienstag, dem 26. März 1901, vor«.
9 Uhr. Zusammenkunft auf der Wctzlarer Kreisstraße am Kleinen Fürst!. Grundwald.
Distrikt Annewatd vud Hrrmdrvald. Buchen: 69 rm Scheit und Knüppel, 17 rm Stock, 4460 Wellen; Elchen: 6 rm Scheit und Knüppel, 9 rm Stock, 680 Wellen; Fichten: 8 rm Scheit und Knüppel, 21 rm Stock, 1090 Wellen.
Am Donnerstag, dem 28. März 1901, vorm. 11 Uhr, im Lokale des Gastwirts Sänger zu Hohensolms.
Aus den Distrikten Kollerverg, LappenVerg, Pfaffen- stranch. Buchen: 80 rm Scheit und Knüppel, 33 rm Stock, 3000 Wellen; Eichen: 4 rm Scheit und Knüppel, 24 rm Stock, 600 Wellen; Fichtm: 10 rm Scheit und Knüppel, 2 rm Stock, 90 Wellen. Ferner Distrikt InnLernwakd. Buchen: 4 rm Knüppel, 1950 Wellen; Eichen: 7 rm Scheit unb Knüppel, 14 rm Stock, 110 Wellen. Distrikt Anchev- Serg. Buchen: 1 rm Knüppel; Eichen: 8 rm Knüppel; Birken? 3 rm Scheit und Knüppel, 100 Wellen; 2310 Eichen« Wellen, Fichten: 1 rm Knüppel, 2 rm Stock, 10 rm Reisig.
Außerdem an Nutzholz: 2 Birkenstämme, 13 Fichten und 4 rm Eichen-Nutzknüppel (2 m lang). Distrikt Alker. 30 rm Buchen-Reifig.
Am Freitag, dem 29. März, vorm. 9 Uhr. Zusammenkunft am „alten Kalkofen", Südspitze des Distrikts Pfaffenmark.
Aus Distrikt 'Nfaffenmark. Buch?»: 47 rm Scheit und Knüppel, 13 rm Stockholz, 7800 Well n; 15 rm Hainbuchen- Knüppck; 100 Fichten-Wellen. 2278
Holzversteigerung.
Freitag de» 29. März 1901, vou vormittags 9 Uhr au, soll in dem Anneröder Gemeindewald, in den Abteilungen 16b Suhl, 19 Hute und 26 Hang, nachverzeich- neteS Holz versteigert werden:
A. Bau- und Werkholz.
85 Kiefernstämme von iS bis
45 cm Durchmesser, 4 bis 14 m Länge — 36,63 fm haltend, dabei zirka 10 fm Schnittholz,
233 Fichten > Derbstangen — 8,39 fm haltend.
B. Brennholz.
142 rm Nadel-Knüppel,
6850 Nadel-W llen,dadeil300 lange Wellen, zu Spalter und Bohnenstangen geeignet, die Übrigen Durch- forstungsweLen,
22 rm Nadel-Stockholz.
Die Zusammenkunft ist auf der Grünbergerstraße am Pfarrweg.
Annerod, den 23. März 1901.
Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod.
Horn. 2292
Darmstädter Pädagogium.
Darmstadt, Niedcr-Ramüädterstraße 28.
Vorbereitung zum Einjährigen-, Primaner- und Abiturienten-Examen, ioiie tut mittlere und obere Klaffen höherer Lehranstalten. Stile Erfolge. 1928
Beginn des Sommersemsters: 15. April. M. Elias.
Bühl (Baden)
März 1901
Giessen
2293
Statt jeder besonderen Anzeige.
Dora Hanover Philipp Meyerhoff Verlobte.
Bk W. W
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Sonntag den 24. Mr, vormittags 1O‘I2 Uhr, im Saale des LonyS Bierkeller (Schanzenstraße):
Beffentlicher Vortrag
oes Herrn Gewerbeinspektors Engeln über:
Vie Gemrbeichektilm im KM Gieße«.
Alle Arbeiter werden zu zahlreichem Besuch freundlichst eingelaven._______________________________________________2591
Im Leben nie wieder!
340 Stück um nur 3 Wk. 50 Wfg.
1 prachtv. vergold. Uhr, 8jähr. Garantie, samt vergold. Kette, 1 pa. Leder-Geldtaschel, 1 reiz. Herrenring mit imit. Edelstein, 1 ff. Taschenmesser, 1 Kravattennadel mit Similistein, 1 Garnitur Double- gold'Manschetten- und Hemdenknöpfe, 1 Taschen»Toilettenspiegel, 5 reiz. Jux-Gegenstände, welche große Heiterkeit erregen, 1 pa Nickel-Schreib» zeua, 25 eleg. Korrespondenz-Gegenstände, 1 eleg. Pariser Damen-Broche, 1 Paar Boutons von Sirnili-Brillanten, sehr räuschend, und noch 300 Stück diverese HauShaltungs-Gebrauchsgegenstände gratis. Diese rerz. 840 Stück mit der Uhr, die allein das Geld wert ist, find per Postnachn. um nur 3 Mk. 50 Pfg. nur kurze Zeit zu haben von dem
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BKT NB. Für Nichtpaffendes Geld retour.


