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23.6.1901 Drittes Blatt
 
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Drittes Blatt

151. Jahrgang

Sonntag 33. Jtttti 1901

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GießenerAnzeiger

** General-Anzeiger w

Mts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen

bezuyrpreir DKrteHi^* Ml - 20, inonotl. 75». mit Bringerlobn; durch Ä Abholeftrllen vierteljchch^. Mk. 1.90, menatl. 65 OßK.

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Das italienische Ministerium.

Aus Rom wird uns gefchrieben:

Tie Ministerstürzer sind an der Arbeit. Die Regier­ungsherrlichkeit des greifen Ban ar belli er ist trotz feiner 72 Jahre zum erftenmale leitender Staatsmann hat der konservativen Fronde schon zu lange gewährt. Das weiß niemand besser als Zanardelli, und seine Mi- uisterkollegen wissen es ebenso. Teshalb ist ihnen der heftige Angrif f des Rechtenführers Sonnino bei Be­ratung des Budgets des Innern schwerlich unerwartet gekommen. Ter Vorstoß richtete sich speziell gegen den Minister des Innern, G i o l i t t i, das hervorragendste Mit­glied des Kabinetts, und war in die Form des Tadels wegen des Verhaltens Giolittis den zahlreichen Arbeiter- ausständen gegenüber gekleidet. Ter Minister wird die Antwort nicht schuldig bleiben, und es schafft ihm die Thatsache gewissermaßen einePlatform", daß er sozial­politischangehaucht" ist, was von Sonnino und den ihm nahestehenden Politikern nicht behauptet werden kann. Toch ist andererseits Giolitti, auch im Auslande, bekannt genug, um vor Ueberschätzung seines sozialreresormatori- schen Thatendranges sicher zu sein.

Giolitti macht von der italienischen Regel keine Aus­nahme: solange die führenden Politiker als Abgeord­nete im Parlament sitzen, nehmen sie den Mund gewaltig voll, lassen sie keine Gelegenheit vorübergehen, ohne ein durchgreifendes Spezial-Reformprogramm den Ministern zu unterbreiten und dessen Durchführung als unaufschiebbare staatsmännische Verpflichtung zu bezeichnen. Werden diese Mahner schließlich durch Berufung ins M i n i st e r i u m in die Lage versetzt, ihren Worten Thaten folgen zu lassen, dann zeigt sich bei ihnen ein merkwürdig kurzes Gedächt­nis. So ist es seit Jahren Brauch im schönen Italien, und das ganze Kabinett Zanardelli ist nicht dazu angethan, diese Tradition zu Nichte zu machen, zumal ihm der Lebens- saden bald genug durchschnitten werden dürfte. Schon die Buntscheckigkeit des nach mancherlei Mühseligkeiten gebil­deten Ministeriums schließt dessen Tauerhaftigkeit aus.

Nirgend rechtes Vertrauen genießt der Leiter des Aus- märtigen, Prinetti, dessen erste große Parlamentsrede über die Auslandspolitik kürzlich kühl ausgenommen wurde. Es giebt hierzulande eine Menge Leute, die es noch immer nicht begreifen, wie Zanardelli diesem Lombarden das über­aus wichtige Portefeuille anvertrauen konnte. Tie anderen Minister sind erst rechtSterne zweiter Größe", bestrebt, die Interessen ihrer Parteien nach Kräften zu fördern. Gegner des Kabinetts sind die konservativen Gruppen, das Zentrum und einige unabhängige Liberale, und diese Koalition ist machtvoll genug, die Regierung matt zu setzen. Tas hat sie im Frühjahr bei den Wahlen zum Budget-Ausschuß bewiesen, in den sechs oppositionelle, aber nur zwei regierungsfreundliche Abgeordnete entsandt wurden.

Mittlerweile ist der Sommer herangekommen, im Par­lament wird jetzt schweres Geschütz aufgefahren ob zum Entscheidungskampf läßt sich freilich nicht sagen. Viel­leicht will die Fronde sich einstweilen mit einer Dem on- it r a t i o n begnügen und die Aufmerksamkeit des K ö n i g s auf die sichberufen" glaubenden Politiker, Sonnino und di Rubin i, lenken. Beibe waren wieberholt unb vor gar nicht langer Zeit noch Mitglieder der Regierung. Beide haben den in sie gesetzten Erwartungen nicht voll ent­

sprochen, meinen aber, es immerhin besser machen zu können als Zanardelli und seine Leute. Tie Entscheidung steht natürlich beim König, unb besten Vertrauen besitzt Za- narbelli, soweit bekannt, auch letzt noch.

Aus Stadt und Land.

(D?r Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original Nachrichten ist «»* unter genauer Quellenangabe:Gieß. An-." gestattet.)

** »National-Postkarten* find kürzlich im Kunstverlage Max Krause tv Berlin SW. 13, Bevthstraße 7, erschienen. Sie zeigen die bekannten NationaldenkmSler, wie das KyffhLufer-Dmkmal, daS Nieder­wald^ Denkmal, die SirgeS-SLule in Berlin, die Bavaria in München usw. und kosten pro Stück 20 Pfg. Wir machen Sammler aufmerksam auf diese neue Erscheinung, die, nach der uns vorliegenden Probekarte zu schließen, tn ihrer vollmdet schönen und wirkungsvollen Ausführung bester Aufnahme sicher ist. Vielleicht kommen wir noch einmal daraus zurück.

() Grünberg, 21. Juni. Einem langjährigen Miß­stände soll nun abgeholfen werden. Tie Alsfelder Straße soll an der etwa 5 Minuten von der Stadt ent­fernten unteren Ziegelhütte umgebaut werden, da sie hier eine sehr beträchtliche Steigung hat, unb der Wagen­verkehr infolgebessen mit großen Schwierigkeiten Verdun-« ben ist. Die geplante neue Straße soll hinter der Ziegel­hütte her bis in bie Nähe bes Stabtwalbes geführt werben unb bann auf ber Höhe toi eher in bie Alsfelber Straße einmünben. Von ben Landwirten und Fuhrleuten wirb ber Umbau mit Freuben begrüßt werben.

§ Nieber-Weisel, 20. Juni. An Stelle des ver­storbenen Rechners Hilbebranb zu Nieber-Weisel ist Jakob Reuter XIII. dort als Gemeinde-Einnehmer, sowie Rechner ber Kirche unb israelitischen Gemeinde bestellt worden.

Gerichtssaal.

Mainz, 21. Juni. In zweitägiger Verhandlung hatte sich vor dem Schwurgericht der 28jährige Dienstknecht Friedrlcht Großardt aus Pfaffen - Schwabenheim wegen Giftmordversuchs zu verantworten. Der Angeklagte war bei einem Landwirt in Aspisheim bedienstet, eine schwachsinnige Dienstmagd war zu gleicher Zeit im selben Hause in Stellung. Die letztere kam in gesegnete Umstände, und der Angeklagte soll der Vater des im April zur Welt gekommenen Kindes sein. Um sich der in Aussicht stehenden Alimentationspflicht zu entziehen, faßte Gr., wie die Anklage annimmt, den Gedanken, die Magd zu vergiften. In der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag legte der Angeklagte ein Kistchen mit der Adreffe der Magd im Hof nieder, das auch am Morgen von der Adreffattn aufgehoben wurde. In dem Kistchen befand sich außer Leb­kuchen und Konfekt auch ein Fläschchen mit roter Flüssigkeit. In einem beigelegten, mitJohann" unterzeichneten Schreiben wurde die Magd aufgefordert, öfters von der Flüssigkeit zu trinken, da der Husten damit gestillt werde. Da die Flüssigkeit stark nach Phosphor roch, tarn der Schwachsinnigen doch der Gedanke, daß sie vergiftet werden solle, und sie übergab die Kiste ihrer Herrschaft, die alsbald Anzeige erstattete. Bei der Verhaftung des Angeklagten fand man in seinem Besitz eine Maffe Phosphor-Streichhölzer ohne Köpfe. Durch das chemische Unt.-rsuchungsamt wurde festgestellt, daß die Flüssigkeit 0,25 Gramm wirklichen Phosphor enthielt und daß etwa 750 Streichholzköpfchen dazu verwendet sein müßten. Die Flüssikeit hätte tötlich wirken können. Der Angeklagte leugnet. In Briefen, die der Untersuchungsrichter ihm diktierte, hat er, wie dieFrkf. Ztg." meldet, dieselben orthographischen Fehler gemacht, die der in dem Kistchen vorgefundene Brief enthielt. So u. a.Wachnachten",vier" stattfür",fache" stattsagen" usw Die Schreibsachverständigen waren der Ueberzeugung, daß nur der An­geklagte, der Schreiber des inkriminierten Briefes sein könne. Dr. Popp hat dir chemische Eigenschaft der Tinte des Briefes mit der beim Angeklagten vorgefundenen Tinte verglichen und die Stahlfeder geprüft, die eine ver­

bogene Zinke hatte. Die charakteristischen Schriftzüge, die nur mit einer solchen Feder herbeigeführt werden können, zeigte der Sachverständige an photographischen Vergrößerungen des Briefes. Er kam ebenfalls zu dem Endresultat, daß der Angeklagte den Brief geschrieben habe. Die Ge­schworenen verneinten Mord- und Totschlagsversuch, bejahten aber die Schuldfrage aus § 229 des Strafgesetzbuches, wonach der Angeklagte durch Giftstoffe die schwachsinnige Person an ihrer Gesundheit habe schädigen wollen. Der Gerichtshof erkannte auf zwei Ja^re Zucht- Haus. Der Antrag des Verteidigers, Dr Fuld, die Sache dem nächsten Schwurgericht zu überweisen, well sich die Geschworenen zum Nachtelle deS Angeklagten geirrt hätten, wurde abgewicsen Der Verteidiger stellte sich auf den Standpunkt, daß es sich nur um eine vorbereitende Hand» lung und nicht um einen strafbaren Versuch handle. Das Gericht nahm aber das Gegenteil an.

Nürnberg, 21. Juni. Der Prinzregent begnadigte den Fabrik­direktor Gerwert von der hiesigen Abteilung der Rheinisch westfälischen Sprengstofffabrik, der namens des Deutsch österreichischen Sprengstoff­syndikats einem auch von einem Outsider beziehenden Händler die Liefer­ungssperre brieflich angedroht hatte und deshalb wegen Erpressung zu einem Monat Gefängnis verurteilt worden war, zu einer Geldstrafe.

Grandevz, 21. Juni. Die Strafkammer verurteilte den Pfarrer Dr Behrendt-Schwenden, der beim Konfirmanden Unterricht eine Konfir­mandin mit dem Rohrstock züchtigte, zu zehn Mark Geldstrafe.

Kandel und UerKehr. Volkswirtschaft.

fo. Offenbach, 21. Juni. Die Lederhandlung A. Hellmann & Co. hier befindet sich in Zahlungsschwierigkeiten. Die Passiven sollen ca. 150,000 Mk betragen.

München, 21. Juni. Den Abendblättern zufolge beschlossen die Börsenvorstandsschaft und die Zulassungsstelle für Wertpapiere mit Rück­sicht auf Differenzen mit einigen Hypothekenbanken bezüglich der Notierungs­gebühren chr Amt niederzulegen. Der Münchener Handelsverein ist auf den 1. Juli zu einer Generalversammlung einberusen, um zu der An­gelegenheit Stellung zu nehmen.

Märkte.

S Butzbach, 21. Juni. Zu dem gestrigen Schweinemarkt waren viele Tiere aufgetrieben, jedoch herrschte keine große Kauflust. Junge Schweine kosteten je nach Alter 18 bis 40 Mk. das Paar. Der Markt war infolge der Heuernte und Feldarbeit ungünstig beeinflußt.

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Kertiner Kries.

(Plaudereien aus ber «aiserstadt.)

(Nachdruck verboten.)

Nachklange vom Bismarcktage. Die Raben und der Leu. Bülows Meifterrede. Das Fichtedeukmal. Die Entwürfe zum Waguerstandbild im Thiergarten.

Es ist zunächst noch gar nicht möglich, sich über das neue Tenkmal vor bem Reichstagsgebcmde ein ruhiges unb .mbgiltiges Urteil zu bilden, benn noch immer ist ein xieer von Arbeitern bamit beschäftigt, bie ben Platz um- ichließenben Tribünen zu beseitigen. Auch bte zahlreichen Fahnenmasten ragen noch ringsum empor unb cm immer irechselnber Strom von Beschauern, ber von den Schutzleuten nit auskömmlicher Höflichkeit in bie Wege geleitet wirb, ,intet am Postament vorüber. Außerhalb bes Bretterwerks beinah dasselbe Gebränge, bas hier noch burch die rastlos aekfiäitiaen Ansichtskartenhänbler erhöht wirb. Es mutz doch ganz erklecklich an ben immer schlechter werbenden f ilberfarten verdient werden: Ter Schwarm der Jungen uub Alten biemit eingebrudtter Marke" ober auchbrei für zwanzig Pfecknig, nach eigener Auswahl" offerieren, irirb immer größer. Diesmal zählten sie auf dem Konigs- vlatze und in der Siegesallee nach Hunderten. -tie)e Uber, die zum Teil mit ganz unglaublicher Phantasie oder ach schlechten Momentaufnahmen in rasender Eile hor- : icfteUt sind, geben nichts von dem wirklich gewaltigen «'indrucke wieder, den das Werk des Meisters Begas her- ( orruft. Selten hat bisher ein Tenkmal so harmonisch u seiner Umgebung gepaßt wie dieses. Sem gewaltigen 'au Wallots gegenüber ragt es in stattlicher Höhe empor, ocs wird nicht beengt wie das Kaiserdenkmal dem Schloff caenüber: es übertrumpft nicht alles andere, wie nicht At davon die Strack'sche Siegessäule, bereu plumpe Ver­hältnisse burch bieje Nachbarschaft nun hoppelt ausfällig

geworben sind. Schon nach biefer Richtung hat Begas seine Aufgabe glänzenb gelöst. Von großer Schönheit finb auch bie beiben Fischergruppen an ben halbkreisförmigen Springbrunnen-Bassins, bie sich an bas Monument rechts unb links anschließen unb mit ihren glitzernben Wasser­strahlen ben Platz belebet Von ben allegorischen Figuren ragt besonbers bie Sybille auf der Sphinx burch ihren wahrhaft edlen Ausdruck vorteilhaft hervor; auch! der junge Schauied an ber Rückseite bes Sockels ist von tebeubiger Schönheit, wenngleich ber ewig zum Schlage erhobene Hammer auf bie Tauer erstarrend wirkt. Noch! bedrückender erscheint der riesige Atlas mit ber Weltkugel auf bem ge­beugten Nacken, besseu Rechte mit Afrika nicht gerade glimpflich umgeht. Ich glaube aber nicht, baff Begas bamit einen kolonialpolitischen Witz hat machen wollen; immerhin bars er barauf gefaßt sein, von irgenb welchen Empfinblingen baraufhin angezapft zu werben. TieRoten" fühlen sich Beleidigt burch bie rechtseitige . allegorische Gruppe, in ber Germania einem übertounbenen Löwen ben Fuß auf ben Kopf setzt. In biefem Löwen haben sie ihr Ebenbilb herausgefuuben, unb erzählen imVorwärts" höhnisch! unb hämisch zugleich, baff biefer selbe Begas einmal eine Büste ihres großen Ferbiuaub Lassalle ge­schaffen habe. Wie viele Jahre bazwischeu liegen, erzählen sie nicht. Ta Bismarck selbst seinerzeit mit biefem selt­samen Heros ber Armen, ber für seine Person nicht unter fünf tausend Thaler zum Leben haben mußte, verkehrt hat, ohne einen Schaden bavougetragen zu haben, so ist viel­leicht auch Meister Begas bamals wie Miquel unb mancher anbere junge Brausekopf mit einem blauen Auge bavon gekommen.

Bülow hat burch seine geistvolle und versöhnliche Rebe unzweifelhaft an Terrain gewonnen, nicht am wenig­sten bei ben Sozialdemokraten, ob auch ihre Wortführer es in Abrede stellen. Ter schlichte Mann aus bem Volke, der überhaupt bei solchen nationalen Veranlassungen zu

zeigen pflegt, daß trotz aller roten Kravatten usw. ein deutfchgesinntes, reichstreues Herz in seiner Brust schlägt, wird nachdenklicher als es ben im Solbe ber Partei bahinlebenben Agitatoren lieb ist, unb solche Feiertage mit Kunbgebungen so charaktervoller unb zielsicherer Art wie bie Bülow-Rebe es war, sinb von ineittragenber Be- beutung. Taff Bülow auch bem Komitee zur Errichtung eines Fichte-Tenkmals in Berlin beigetreten ist, zeigt gleich­falls, wie hoch er über kleinlicher Parteiperfpektive steht. Die staatssozialistischen Ideen jenes kühlen philosophischen Kopfes sind ihm kein Hinbernis, bas Gebächtnis desselben, ber auch ein unerschrockener Patriot war, zu ehren.

Richard Wagner, ber Meister von Bayreuth, hat sich bekanntlich auch eine Zeit lang wacker im Irrgarten der Volksbefreier" herumgetummelt. Trotzdem stehen im staat­lichen Ausstellungsgebäube am Lehrter Bahnhof die Kon­kurrenz-Entwürfe zu bem Tiergarten-Denkmal für ben Nibelungen-Komponisten. Ich bin bie Reihen biefer Ent­würfe burdjgegangen, ohne gerabe sehr erbaut von ben Ergebnissen dieser Konkurrenz zu fein: Wagner stehend, Wagner sitzend, Wagner als Herme; daneben und darunter in bunter Abwechselung hier Siegfried, dort bie Walküren, Alberich unb bie Rheintöchter, ber Gral unb Parsifal, Tannhäuser als Liebessänger unb Tannhäuser als Büßer, Lohengrin ber schöne Schwanenritter, Facher, ber The­aterbrache ; aber nirgenbs eine Idee, bie vollbefriedigt unb unfern ganzen Beifall auslöst. Freilich, bie Aufgabe ist auch nicht leicht; benn Wagner war nicht just eine monumentale Erscheinung. Am besten noch wirkte Eber­leins Entwurf, ber von einer Gruppe: bie Muse küßt einen Jüngling unb weiht ihn dadurch ber Kunst, gekrönt ist. Die Entscheidung ist einer engeren Konkurrenz Vor­behalten, zu der auch Eberleins Arbeit gehört. Ta wir in einer äußerst benkmalsfreubigen Zeit leben, werben vielleicht auch bie nicht erkorenen noch irgenbroo anbers Liebhaber finben. Es fei ihnen gegönnt! ... A. R.