Nr. 223 Viertes Blatt.
151. Jahrgang.
Sonntag 22. September 1901
Erscheint täglich mit Ausnahme deS Montags.
Die Siebener Familien- blätter werden dem Anzeiger im Wechsel mit dem „Hess. Landwirt" und den „Blättern sür hessische Volkskunde" viermal wöchentlich bei- gelegt.
Redaktion, Expedition und Druckerei:
Schulstraße 7, Adresse für Depeschen:
Anzeiger Gießen. FernsprechanschlußNr.51.
GiehenerAnzeiger
General-Anzeiger v
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
Annahme von Antigen au der sür den folgenden Tag erscheinenden Rr. bis vormittags 10 Uhr. Alle Anzeigen-Vermitt- lungsstellen des In- und Auslandes nehmen Anzeigen entgegen.
ZeilcnprciS: lokal 12 Pf., auswärts 20 Pfg.
Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen UniversitätS - Druckerei (Pietsch Erben).
Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Wittko: sür den Anzeigenteil: Hans Deck.
Das Kaiserliche Statistische Amt.
Wiederholt war in letzter Zeit die Rede von der im Laufe des letzten Jahrzehnts erfolgten Ausdehnung des Reichsamts des Innern und der ihm unterstellten Aemter, insbesondere des Reichsversicherungscmrts, des Gesundheitsamts und des Patentamts. Auch das Kaiserliche Statistische Amt, das bei diesen Erörterungen unerwähnt blieb, erfuhr eine wesentliche Erweiterung. Während es in den erstsen Jahren nad) seiner Gründung (1872) mit nur elf Beamten arbeitete, und sein Ausgabeetat noch! nicht 100000 Mark erreichte, beziffert dieser sich jetzt auf über 1 Mill. Mark, und das Personal besteht aus mehr als 300 Mann. Das Arbeitsgebiet des Statistischen Amts hat sich eben im Laufe der vergangenen Jahrzehnte ganz erheblich erweitert und ist weiterhin nod) in Ausdehnung begriffen. Viele von den wichtigeren Zweigen der Statistik, wie Be- völkerungs-, Landwirtschafts-, Gewerbe-, Handels-, Verkehrs-, Ztonsum-, Steuer-, Kriminal- und Wahlstatistik, sind bereits in den Rahmen der Reichsstatistik einbezogen, an ihrer weiteren Vervollkommnung wird fortgesetzt gearbeitet. Andere Zweige, deren Bearbeitung zunächst Sache der Bundesstaaten ist, werden von der Reickszentrale wenigstens in so weit gepflegt, als es notwendig ist, um vergleiche bare Taten aus der Statistik der Bundesstaaten zu go winnen; so wird in dieser Beziehung eben eine Statistik über die Finanzen, die Schulen und die Sparkassen der Bundesstaaten in die Weae geleitet. Ansätze zu der vielfach gewünschten Arbeiterstatistik finden sich in den Arbeiten, die das Kaiserliche Statistische Amt für die Kommission für Arbeiterstatistik seither lieferte. Einen ivert- vollen Beirat besitzt das Reichsamt in der seit 1880 bestehenden Kommission zur Ermittelung der Handelswerte; die Kommission, welcher zur Zeit 91 hervorragende Sachverständige des Handels, der Industrie und der Landwirtschaft als sogenannte Schätzer angehören, hat zur Aufgabe, die in der Statistik zunächst nur dem Gewicht nach angegebene Wareneinsuhr und Warenausfuhr nach ihrem Werte alljährlich abzuschätzen. Daß; die Arbeiten des Kaiserlichen Statistischen Amts, soweit sie veröffentlicht werden, in den Kreisen der Politik und Wissenschaft große Becühtung ftnden, ist zur Genüge bekannt. Im ganzen hat das Kaiserliche Statistische Amt bisher rund 200 Bände Über Ergebnisse seiner Arbeiten veröffentlicht; dazu kommen noch Mitteilungen in den Vierteljahrsheften zur Statistik des Deutschen Reichs, in den Monatlichen Nachweisen über den auswärtigen Handel und im Statistischen Jahrbuch.
Vermischtes.
* Davos, 12. Sept. Die Deutsche Heilstätte in Tavos wird im November eröffnet werden. Sie ist dazu bestimmt, minderbemittelten deutschen Lungenkranken ohne Unterschied der Konfession die Möglichkeit der Anstaltsbehandlung zu bieten, und vor allem solche Kranke aufzunehmen, welche nicht in der Lage sind, eine mehrmonatige Kur in einer der kostspieligen Anstalten zu bestreiten, und für welche anderseits in den Volksheilstätten nicht der Platz ist Die Anstalt steht unter dem Ehrenvorsitz des deutschen Gesandten in Bern, Exzellenz Dr. A. v. Bülow und des Bayerischen Ministerresidenten in Bern, Graf Ed. Montgelas, sowie unter dem Vorsitz des deutschen Vizekonsuls in Davos, Burchard, mit welchem die in Davos wohnenden deutschen Herren Hotelbesitzer Gelbke, Amtshauptmann. Hempel, Hosrat Mühlhäusser, Dr. med. Peters und Ingenieur Wetzel den Vorstand bilden. Als Chefarzt ist der Stabsarzt a. D. Brecke berufen, welcher mehrere Jahre die Volksheilstätte Grabowsee geleitet hat. Für das Unternehmen sind viele bedeutende Aerzte unt> Universitätslehrer eingetreten, viele der angesehensten deutschen Männer und Frauen haben es unterstützt, so dah es dem Vorstände möglich gewesen ist, die Bausumme aus frei» willigen Beiträgen aufzubringen. — Die Baupläne, welche auf dem Tuberkulose-Kongreß in London ausgestellt wurden, sind von dem deutschen Ingenieur Wetzel in Davos entworfen und ausgeführt. Es sind zunächst 80 Betten vorgesehen, von welchen 40 für männliche und 40 für weibliche Kranke in zwei besonderen durch einen Mittelbau verbundenen Pavillons untergebracht sind. Tie Anstalt liegt etwas von den Davoser Kurorten entfernt bei der Bahnstation Wolfgang, durch Berge und alten Nadelholzbestand geschützt, nach Süden frei mit schönem Ausblick auf den Davoser See und den Kurort.
* Geschenke für das erwartete holländische Königskind. Das frohe Ereignis, dem man im Hause der Königin Wilhelmina entgegensieht, zieht schon jetzt die Aufmerksamkeit von ganz Holland auf sich. Jede Frau in Holland sieht dem kommenden Ereignis mit ebenso großer Teilnahme entgegen, als wenn es im Hause ihrer eigenen Schwester oder Tochter vor sich gehen sollte. Wie gewöhnlich! in solchen Fällen, ist es der allgemeine Wunsch, daß das Kind ein Knabe sein möge. Die meisten Königinnen und Prinzessinnen in Europa sind augenblicklich damit beschäftigt, irgend einen Gegenstand für die Kinderausstattung vorzubereiten. 9Loch geschäftiger als die Königinnen und Prinzessinnen sind die guten Frauen Hollands. Ueberall werden fleißig kleine Kleider, Nachtröckchen, Bezüge re. ge» iläht. Die führenden Frauen jeder holländischen Stadt wollen irgend etwas zur Ausstattung beisteuern. Tie Frauen won Amsterdam werden zum Beispiel ein holländisches Leinenmützchen überreichen, das mit Perlen und Diamanten besetzt wird; ein feiner Streifen blauen Bandes ringsum sioll anzeigen, daß der Träger ein König, nicht bloß eine Prinzessin sein wird. Eins der hübschesten Geschenke ist das Kisten, das die Frauen der Minister herstellen. Sofort nach der Geburt wiro das Kind auf dieses Kissen und das Kissen auf ein silbernes Präsentierbrett gelegt werden. So
wird es den Ministern dargereicht, die sein Geschlecht und daß! eS ein echtes Glied der Königlichen Familie ist bezeugen müssen. Ein schönes Tauflleid ist das Geschenk der Frauen im Haag; es wird von weißer Seide sein und Diamantknöpfe haben. Eine prächtige Wiege von getriebenem Silber wird die Gabe der Damen des holländischen Adels sein. Ein lebensgroßer Engel schwebt am Kopfende über der Wiege, und am Fußende befindet sich ein Kino in derselben Größe. Die Seiten sind mit den Wappen von Holland und Mecklenburg-Schwerin verziert.
♦ Ein originelles Unternehmen ist in Stockholm anfang dieses Monats ins Leben getreten. Es nennt sich das „unsterbliche Theater" und hübet eine Verbindung von lebender Photographie mit dem Phonographen. Unternehmerin ist eine Französin, Mm. Vrignault, die in einer einleitenden Ansprache die Ziele dieser Bühne auseinandersetzte. Man bekam u. a. die Fechtszene aus „Hamlet" mit Sarah Bernhardt, und „Cyrano" mit Coquelin, sowie den anmutigen „danse ancienne" der Cleo de Merode zu sehen. Die Fechtszenen machten dadurch einen natürlicheren Eindruck, daß man hinter der Leinwand das Schwertgerassel nachahmte. Der Phonograph gab die Stimme einzelner der Auftretenden, wie oer Rejane usw., wieder, doch ist diese Erfindung noch zu wenig entwickelt, um von einer Bühne aus einen befriedigenden Eindruck zu machen. Einzelne der „lebenden Photographien" waren von beträchtlicher Länge, z. B. wurden die drei ersten Szenen aus dem Ballet „Der verlorene Sohn" ohne Unterbrechung gezeigt.
* Die Geschichte einer Ehe. Eine Fülle von Irrungen und Wirrungen kündet der nachfolgende knappe Bericht des Wiener Extrablattes: Vor acht Jahren heiratete Irma L. den hiesigen Privatbeamten Anton St. Nach dreijährigem Beisammensein verließ Frau St. ihren Gatten und erwirkte die gerichtliche Scheidung der Ehe. Herr St. trat zum Protestantismus über; die geschiedene Frau verlobte sich in Ungarn mit einem Oberleutnant, löste aber die Verlobung auf, als sie sah, daß sie als Katholikin nicht wieder heiraten könne. Zwischen den geschiedenen Ehegatten entwickelte sich vor mehreren Monaten eine rege Korrespondenz, die zur Wiedervereinigung der Gatten führte. Ter eheliche Friede war jedoch von kurzer Dauer, nach sechs Wochen gingen die Ehegatten auseinander und ftr engten gegenseitig Scheidungsklagen an. Frau St. wollte die Ehe aus dem Verschulden ihres Gatten geschieden wissen; sie machte geltend, dah sie eine unüberwindliche Abneigung gegen ihren Mann habe, daß dieser sie empfindlich gekränkt habe, indem er sich feiner früheren Liebschaften gerühmt, ihr Untreue vvrgeworfen und den Ueber- tritt ihres katholischen Kindes zum Protestantismus beabsichtigt habe. Herr St. behauptete ein Verschulden feiner Gattin, die ihn boshaft verlassen habe. Das Landgericht in Zivilsachen wies das Scheidungsbegehren beider Ehegatten wegen Mangels gesetzlicher Voraussetzungen zurück. Beide Ehegatten beriefen an das Oberlandesgericht, das jedoch beide Berufungen als unbegründet zurückwies. In der Urteilsbegründung bemerkte der Vorsitzende, daß in dem der Ehegattin vom Manne gemachten Vorwurf der Untreue und in dem Prahlen mit seinen Liebschaften eine empfindliche Kränkung der Eheftau nicht erblickt werden könnte, weil Letztere nach ihrer ersten Scheidung eine Verlobung mit einem Oberleutnant einging, und jeder Verlobung fast ausnahmslos eine Liebschaft vorausgehe.
* Das Zurückweichen der Gletscher. Man schreibt aus Bern: Die höchst interessanten von Professor Forel in Morges (Kanton Waadt) begonnenen Beobachtungen über die Veränderungen der schweizerischen Gletscher haben ergeben, dah die Rückgangsperiode nicht nur nicht dem Ende zugeht, sondern eher noch stärker wird. Die Zahl der wachsenden Gletscher ist im Abnehmen begriffen und es nimmt die Zahl der zurückweichenden Gletscher zu. In den Berner Mpen gießt es gegenwärtig keinen Gletscher, der anhaltend und bestimmt zunimmt. Man nimmt ein Wachsen nur beim Grindelwald-Gletscker und Stein- Gletscher an, es ist aber nur vorübergehend. In der Schweiz gießt es einen einzigen Gletscher, der seit 1892 fortwährend wächst, es ist dies der Boveyre-Gletscher im Entremont-Thale (Kanton Wallis). Der Rückgang der Gletscher wird von Jahr zu Jahr stärker und nichts läßt eine Aenderung voraussehen. Ter Rhonegletscher ist feit 1876, also in Zeit von 26 Jahren, 755 Meter zurückgewichen, also jährlich 29 Meter.
* Die gesparten Rubel. Von einem teuem Orden erzählt das Christianiaer Blatt „Verdens Gang" folgendes Geschichtchen: Björnstjerne Björnson ist ein leidenschaftlicher Gegner aller Ordensdekorationen und so hatte er denn eine Art „Verein der Ordensfeinde" gestiftet, dessen Mitglieder (diorweger und Schweden) sich verpflichteten, keinen Orden anzunehmen. Zu diesem Verbände gehörte auch der kürzlich verstorbene 9öordenskjöld. Als dieser seine berühmte Umsegelung der Nordküste von Sibirien ausgeführt hatte, freuten sich seine Verbandsgenvssen schon im Voraus darauf, dah er nun alle Orden ausschlagen würde. Aber es kam anders. In Ceylon bekam Norden- skjöld ein Telegramm von sehr hoher Stelle, in welchem er um Himmels willen gebeten wurde, doch ja einen gewissen Orden anzunehmen, nicht seinetwegen, sondern weil man sonst in keiner Weise den großen Mäcen, der die Expedition ausgerüstet hatte, belohnen könnte. Schließlich gab Nordenskjöld nach und nahm den Orden an. Als er nun nach Hause kam, traf er einen seiner Freunde. Der empfing ihn mit den Worten: „Tas war Rußland sehr lieb, daß Tn Dich doch entschlossen hast, Orden anzunehmen. Tie Russen mußten Tir ja irgend eine Ehrung zukommen lassen, und da sie Seine Ordensfeindschaft kannten, so wollten fie Dir 300000 Rubel schenken, die schon bereit
lagen, als Tn durch Annahme des einen Ordens gezeigt hattest, daß Tn doch Orden annimmst. 9hm sparen sie 300 000 Rubel."-
♦ Terlinden als Kläger. Aus Milwaukee wird berichtet: Gerhard Terlinden, der ftühere deutsche Fabrikant, der hier vor wenigen Wochen als Schwindler verhaftet wurde, hat durch seinen Rechtsanwalt Umbreit eine Klage gegen, die hiesige „Merchants" Loan and Safe Deposit Co." eingeleitet, um 40 000 Mark Schadenersatz zu erlangen. Terlinden hatte von der Gesellschaft einen Kasten in bereu Sicherheitsgewölben gemietet, in dem er 40000 Mark, sowie verschiedene Schmuckgegenstände untergebracht hatte. Diese Summe lieferte die verklagte Gesellschaft an den Sheriff aus, trotzdem Terlinden eine Uebereinkunft mit der Gesellschaft hatte, wonach diese den Kasten nur auf sein Ersuchen oder auf Ersuchen eines von ihm Bevollmächtigten öffnen durfte. Als Terlinden verhaftet wurde, fand man Den Schlüssel zu dem Kasten bei ihm. Ter deutsche Konsul in Chieago erwirkte einen Beschlagnahmebefehl und Präsident Hackett von der verklagten Gesellschaft öffnete den Kasten im Beisein des Sheriffs und lieferte den Inhalt aus. Anwalt Umbreits Bestreben geht auch dahin, diese 40 000 Mark seinem Klienten wieder zu verschaffen. Terlinden wird in Chicago noch immer gefangen gehalten. Sein Verhör wird von Woche zu Woche verschoben, weil es bisher nicht möglich war, die nötigen Ausliefemugspapiere von Deutschland zu erhalten.
* Mac Kinleys Familienleben. Der gegenwärtige Präsident der Union ist durch sein musterhaftes Familienleben bekannt. Als tapferer Soldat, er hat es bis zum Major gebracht, erwarb er sich die Zuneigung seiner Gemahlin, der Tochter des reichen Saxton in Ohio. Der Vater wollte ursprünglich von einem armen Schwiegersohn nichts wissen, doch ließ er sich durch die Ausdauer der Liebenden erweichen. Während der Präsident unter der Woche sich den Staatsgeschäften widmet, gehört der Sonntag ausschließlich seinem Privatleben und der Erfüllung religiöser Pflichten. Vormittags besucht er die Kirche, dann macht er einen Spaziergang im Park, die übrige Zeit verbringt er in Gesellschaft seiner Frau und seines Bruders Abner, die mit ihm auch die Mahlzeiten teilen. Leider ist Frau Ida Mac Kinley schon seit Jahren mit einem chronischen Leiden behaftet, das sie mit bewunderungswerter Geduld erträgt. Wie sehr der Präsident an seiner Frau hängt, beweist, daß er, seit ihm die höchste Würde der Union zufiel, noch nie im Theater war, nur um die Abende in Gesellschaft seiner Frau zuzubrinaen. Dafür gießt er kleinere Abendgesellschaften, in welchen besonders Musik getrieben wird, eine Kunst, für die die Gemahlin des Präsidenten besonders eingenommen ist. Tie großen Mühen, die das Amt eines Präsidenten nach sich zieyt, lassen es übrigens erklärlich erscheinen, daß Mac Kinley in seinen freien Stunden die Ruhe liebt. Wer täglich von 10 Uhr bis 5 Uhr ohne Unterbrechung arbeitet und dabei an tausend Briefe zu erledigen hat, der flieht geräuschvolle Unterhaltungen.
* Englische Sch ul zu stände. Man schreibt aus London: „Von den Zuständen in den Schulen Englands entwerfen die Berichte der Schulinspektoren ein trauriges Bild. Der Inspektor des Swkedishrikts schreibt z. B.: „Schulbehörden auf dem Lande, die aus Farmern gebildet sind, thun eigentlich gar nichts, den Schulbesuch zu fördern." Ein anderer Inspektor berichtet für Wales: „Fast ein Viertel der schulpflichtigen Kinder fehlt jedesmal, wenn die Schule geöffnet wird." Ein anderer bemerkt: „Ein Beispiel unregel- mäftigen Schulbesuches habe ich mit besonderem Interesse beobachtet. Ein Knabe, der gewöhnlich fehlte, wurde schließlich aufgefordert, eine bestimmte Schule zu besuchen. Dieser Aufforderung wurde nicht Folge geleistet und wenige Monate später befand sich der noch im schulpflichtigen Alter stehende Knabe als Angestellter beim Vorsitzenden der Stadtbehörde, welche die Aufforderung an ihn hatte ergehen lassen. Das letzte, was ich von diesem Knaben hörte, war, daß er wegen Diebstahls seine Stelle verloren hatte." Ter Bericht weift dann auf den Umstand hin, daß Enaland sich dadurch vor fast allen anderen Ländern auszeichnet, daß die Altersgrenze für die Schulpslichtigkeit hier bereits mit dem 12. Lebensjahr erreicht ist. Von 600 000 Kindern besuchen etwa nur 50 000 zwischen dem 14. und 15. Lebensjahr die Schule "
Für die Redaktion verantwortlich i. V.: R. Dittmann.
in Idiwedikhen in elnemMW
' _ _-<V- • - , v- • .
Stomata! si™
für mund- und Zahnpflege
' -
Aroimlt-IsollrpUtten. Muster u. Prospekt mit xablr^hcni Anerkennungsschreiben | •
™ Zollfrei und umsonst A. W. Andernach in BCUCl am Bhola. > au haben in Gießen auf der Fabrik' Niederlage bei Herrn Willi. Textor, Wallthorstraße 6.0897


