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Lebensschwäche Brechdurchfall Verschattung
Limburg. 19. Juui. Gestern nachmittag fuhr der um L 5 Uhr 18 Min. hier fällige gemischte Personenzug aufV einer GeleiSkreuzung einem rangierenden Güterzug in die Flanke. Personen wurden nicht verletzt. Gegen 8 Uhr war daS Geleise nach Limburg wieder frei, das zweite Geleise wurde jedoch erst heute früh wieder fahrbar.
•• meine Mitteilungen au» Hessen nutz den Rachb-rstaate» An der Kurve am neuen Weg in Homburg v. d. H. stieß gestern abend der 30 Jahre alte Radfahrer Architekt Helt, Sohn des Maurermeisters Hett, mit einem ihm entgegen kommenden Landfuhrwerk so unglücklich zusammen, daß ihm von der Deichsel die Brust eingedrückt wurde. Der Verunglückte starb nach kurzer Zeit im Krankenhause. — In dem Orte Oberlemp (Kreis Wetzlar) wurde am 18. d. M. der Kaufmann und Landwirt Georg Rau vom Blitz erschlagen. Er war bei der Heimkehr vom Felde vom Gewitter überrascht worden und hatte unter einem Kirschbaum Schutz gesucht. Seine Frau und ein Kind, die mit ihm waren, kamen mit dem Schrecken und zeitweiliger Sprach lofigkeit davon. — In Mainz sind seit ein paar Tagen ein 21 Jahre alter Kaufmann und ein junges Mädchen von 22 Jahren spurlos verschwunden. Die Beiden haben das Elternhaus verlassen und wurden nicht mehr gesehen. — In Frankfurt wurde einem Schneidermeister, der in einem Hause der Altstadt, in dem er sich besuchsweise aufhielt, ,wischen streitenden Parteien Ruhe stiften wollte, von einem Einwohner ein schweres Schneider - Bügeleisen mit solcher Vehemenz wider den Kopf geschleudert, daß der Friedens stifter mit zerschmettertem Schädel zu Boden sank. Der Un-1 glückliche, der ins Heiliggeifispital gebracht wurde, lebt zwar noch, ist aber noch nicht zum Bewußstsein gelangt. — Bei der letzten Bataillons-Besichtigung auf dem großen Sande in Mainz, der auch der kommandierende General beiwohnte, hatte ein Einjährig-Freiwilliger das Malheur, daß er durch einen ungeschickt abgegebenen Schuß mit einer Platzpatrone das Gewehr eines anderen Soldaten zertrümmerte. Der Schaft deS getroffenen Gewehres wurde zersplittert. Bei der Kritik wurde der Vorfall besonders erwähnt und auch auf Die Gefährlichkeit eines unvorsichtig abgegebenen Platzpatronen- schusieS hingewiesen.
-corddeutscher Lloyd.
Vertreten in Gießen durch Agent Earl Loos.
Bremen, 16. Juni. (Per transatlantischen Telegraph.) Der
* Berlin, 18. Juni. Wie das „B. T." berichtet, soll in den Vereins räum en einer hiesigen Burschenschaft ein Säbelduell unter den schwersten Bedingungen ausaefochten worden sein. Der eine der beiden Duellanten, ein in der Esier- und Liebert-Affaire bekannt gewordener Redakteur, erhielt angeblich nach 30 Minuten einen so ge-1 jährlichen Kopfhieb, daß an seinem Auskommen gezweifelt wird, während der Gegner, der Hauptredakteur eines hiesigen antisemitischen Blattes, unverletzt fern
soll. ES sollen noch mindesten« fünf weitere Säbel- und Pistolen-Duelle zwischen Burschenschaftern und alldeutschen Redakteuren sowie Politikern folgen, die alle ihre Entstehung der Liebert-Affaire verdanken. Profeffor Hasse habe unter Hinweis auf sein Alter und seine parlamentarische Immunität abgelehnt, sich zu schlagen und soll deswegen in Burschen-! schaftverruf erklärt worden fein. '
♦ 3n Könitz wird aufgeräumt. Der Erste Staatsanwalt ist versetzt und der Gymnasialdirektor ift pensioniert worden, und jetzt meldet di- ministerielle StrI. fiorr. . „Dem Landrat Frhr. 0. Zedlitz und Neulirch zu Komtz 'st vom 1. Juli ab die kommissarische Verwaltung des Land- ratramt« im Landkreise Linden, Regierungsbezirk Hannover,
Krieskasten der Redaktion.
U. N. Die Adresse lautet: Geh. Mediztnalrit Prozessor Dr. SLwentrger, Direktor des neuen KrirkenhauseS Berlin-Groß-
^""Ämbtrrg a.^d. Lahn, 19. Juni. Fruchtmarkt. (Durch, schmttSpreis pro Malter Roter Merzen 14.23 M-, Weißer We^eu 00.00 Mt., Korn 11.15 Mk., Gerste 0.00 Mk., Hafer, 7.11 Mk., Erbsen 00 00 Mk., Katroffeln 00.00 Mk.________
Mteratur.
.Die Fischwasier und die Fische d-S «robherzoglumS Hellen" von Ludwig Dosch, Verlag Emil Noth Gießen, so beMett sich ein Buch, dessen Herausgabe einem allgemeinen Bedürfnis entspricht- enthält, durch zahlreiche Illustrationen und Karten erläutert, genaue unv aufklärende Ratschläge zur Anlage einer Fischzucht und zur Fortentwickelung, Verbesserung einer bestehenden. Selbstverständlich fehlen auch Nicht einschlägigen Gesetze und Verordnungen, sowie em U-berbsick über die in Deutschland bestehenden Landeestscherewereine. Der Preis des nisifllchen Werkes ist brochiert 3 Mk. und elegant in Leinwand ftebunben^bO-Mr.
für Architekten (3300 Mk. zu einer elniährigm Studienreise)s erran unter zwölf Bewerbern Richaro Ziegler auS Bteslau, der sich «uw blbihild) gebildet unb keine Hochschule besucht hat. Dem Profesior Friebrich Pützrr an ber Technischei,^Hochschule ,u Darmstad würbe mangels eines 2. Preises für feine auSg'reiften Arbeiten eine ehrenvolle Anerkmnung zu Teil. Um den SlaalspreiS kür Maler (3300.mt. zu einer Reise nach Italien) rangen acht lungc Künsi er. Der Sieger ift Maler LipinSky Den Dr Paul Schultze-Preiv für Bildhauer (3OOO Mk.) errang unter drei Teilnehmern Georg H ngstrn berg aus Mer.n der an der Berliner Hoch'chuestubiert. Der Michael Beer-Preis (2250 Mk) für Bildhauer jüdischer Konfession wurde dem ttnfla-n B-w-rb'r, Bobbauer P ebner aus Berlin zuerkanvl.
Kunst und Wissenschaft.
- Das Bismarck Denkmal in Berlin. Den ,L. N. N/ rohb geschrieben: Nur ber Kopf, dm Meister B-gaS S^chaffm, lüßt uns ahnen, daß in der Seele deS schäftenden Künstlers eine Saite Slar g beten Ton sich harmonisch fällte bm ehernen Tönen imeS beroischm Epos, bas Bismarck schuf. Die Augen, voll F.uer unb ffrerüte in die Weite gerichtet, zeigen den welteofernen, über daS Eibische h'mweg in bie Ewigke't dringenben Blick des Propheten. I aber anderes erzählt uns das Denkmal nicht, trotz all der Figurw, i.i, ,.A nrnazben die uns allegorisch oettünben sollm, wer ber Memn I hw.uSsch.ut in die Weite. Der Ailas, ber bie!
l Wel'ikuael trägt ber Schmied, der daS Schwert hämmert, di« 8tau,I Nm P-uther bändigt, bew<hrt mit Helml und Bensch ener. und
nnktre weibliche Gestalt, bie ftnnenb unb lesend auf dem Rucken I n r Spb or ru . - all b'tef« »uni« MMi Run^ w/füTbie geschlossene Kraft eines Mannes vergeben» bm einheMichm Slürbiuck suÄ. d!« mit fchulmiist-rltch« P-d-°t.rt- b.8 Jod °>duum zergltebert, rriühlm un4 nichts. Schauer erfüllen unsere Seele, wenn i, «Mofe» ftefien, vor der Statue jmes Mannes, \htr ein DoU ber Leidenschaft und deS Ungehorsams durch Wüste und I Wasser nachzwang; die volksbänbigende Energie eines Bismarck I almtI d!e Gestalt im Generalsrock nicht, bie Dt:tünbtn unS auch nicht ! Panther unb Sphinx, nicht Weibergest^ten und Knaben.
r 18 W Hebet btt akabemischtn Preis-
Ib-w-d"ng-° ist j-tzt bl« Enlich.idmig jefiUre. Den St-Mipr-li
Kumoristischrs.
* U»V»d«st«r>iq. .....Als- fünfJDlatI hast Du non D-imm
Bruder, dem Studiosus, zum Geburtstag bekommen? — «Ja, Tante, — aber ich hab' fie ihm schon wieder pumpen müffcnl
* Kleines «ißversiändnls. Gatte: „Denk Dir, liebes Kmd, ich habe den Gipfel meines Strebens erreicht — ich bin Bürgermeister 8en,Ot®attin (sehr schwerhbrigf: „Bei der Hitz'?!' -
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Der Pofidampser „Vaderland- der .Red Star Linie- in Ant- werpen ist laut Telegramm am 17. Juni wohlbehalten in New-York an-
Summa: 12 (6) 6 (4) 4 2 (2)
Anm. Die in Klammem gesetzten Ziffern geben an, wie »vw bet Todesfälle in der betreffenden Krankheft auf von auswärts noch G'eßm gebrachte Kranke kommm.
Gerichtssaat.
Berlin, 19. Juni. „Für einen Groschen gestoßene Apo- theker-NasenI" Mit diesem Verlangen betrat der 18jährige Maurer Muths eines Tages eine Apotheke. Der Apotheker bedeutete ihm, daß er seine Scherze anderswo machen solle. Der Angeklagte wurde darob sehr ungemütlich, er blieb bei seinem Verlangen, ergnff emen großen Glasbehälter, mit dem er drohend in der Luft herumfuchteltei und kam der Aufforderung zum Verlaffen der Apotheke nicht nach. mußte schließlich durch einen Schuhmann gewaltsam entfernt werden. D es war abtr leichter gesagt, wie gethan, denn der Angeklagte verfiel m eme Art Blaukoller und führte einen förmlichen Rmgkamps mit dem Schutzmann auf, so daß dieser von seiner blanken Waffe Gebrauch machen mußte. Unter großem Halloh der angesammelten Volksmenge wurde der Angeklagte, der eine blutende Wunde am Arme davongetragen hatte^. nach der Polizeiwache spediert. Eine Anklage wegen Hausfriedensbruchs, Wider- standes, Beleidigung, Bedrohung und groben Unfug# bildete da» Nachspiel diese« .Scherzes". Trotz der Blütenlese von Gesetzwidrigkeiten, deren sich der Angeklagte schuldig gemacht hatte, kam dieser doch mit einer sehr gelinden Strafe davon. Der Gerichtshof gewann auf Grund der Beweis aufnahme die Ueberzeugung, daß der Angeklagte bei dem ganzen Exzeß in hohem Grade angetrunken gewesen war. Aus diesem Grunde lautete das Urteil nur auf 15 Mk. Geldstrafe event. 3 Tage GefängmS.
Mannheim, 19. Juni. Rechtsanwalt Osterdaus wurde von ber Strafkammer wegen Unterschlagung usb Untreue zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt. . » . .
Wien, 19. Juni. Der BerwaUungSgerichtshof erkannte auf Die Bescbwerbe ber Dr. Baronin Possauner gegen Ent cheidung des Mwisttnums des Innern, baß weibliche Aerzte akttv-s unb passive Wab-r-<Lt für die Ae-zttkammer baden. _____________
und Herzeleid ihren Verstand ein wenig angegriffen haben. Es geschah nun vor einiger Zeit, daß Leopold, König der , Belgier, auf einer seiner berühmten BummcltoFren in Paris gerade vor der Eomödie Francaise in seinem „Körper ein menschlich Rühren" verspürte, kbir wftsen nun nicht, ob Leopold, König der Belgier, an jenem denkwürdigen Tage Melone oder sonst etwas hinterlistig Wirksames gegessen.harte, so viel aber steht fest, da» er ,'schuell !wie der Wind" die verschwiegene Anstalt des weibUch^
Ofsicier d'academie" aufsuchte und. . Hier fallt für einige Augenblicke der Vorhang. Rach Verlauf von zehn Minuten schritt der König der Belgier schon frisch und neubeleibt zur Kasse, legte ein Zweifrankenstück aus den Tisch des Hauses und verließ, ohne Aufsehen zu erregen und ohne sich den tieft des Geldes herausgeben zu lassen, das „Lokal". Zwei Franken für eine „Sitzung", die sonst nur mit drei Sous bezahlt wird, das ist ein sehr schauer Preis, und die Tame mit den violetten Palmen blickte dem hohen Besucher träumerisch und entzückt nach. Bald laber mürbe sie in die rauhe Wirklichkeit äuruckgcrtssen;
I ein Journalist — die Journalisten bringen bekanntlich alles in Erfahrung — fand sich ein und wollte von ihr etwas über die „intimen Lebensgewohnheiten" des Königs de,.
I Belgier wissen. Als ihn die Dame des vauses voll Ent rüstung zurücklvies, zog er andere Saiten auf und machte ihr die wie gesagt, etwas beschränkt ist, mit ernster Miene den drolligen Vorschlag, die durch den Besuch des Königs! der Belgier gewissermaßen geweihte Anstalt von der Stadt
I Paris käuflich zu erwerben und mit folgender „Anschrift auf Marmor" zu schmücken: „Inhaberin Frau X . . ., ofsicier d'academie", HoflieserautiN £>r. Maiestat Leopold, Königs ber Belgier." Tie kleine Frau blickte den Scksalk einen Augenblick zweifelnd an, dann verklarte ein sonniges
I Lächeln ihre nicht unschönen Züge, und, freudig erregt, sagte sie, daß sie sich die Sache überlegen wolle.
» Bon einem Duell des Herzogs von Aosta mit einem Prinzen D., der ein naher Verwandter des Kaisers von Rußland sein soll, berichtet das „Kl. Jl.": DaS Duell soll in Rom Aufsehen erregt haben, nicht nur infolge der nahen Verwandtschaft der beiden Duellanten, sondern auch mit Rücksicht auf die Ursache des Zweikampfes, die ihren
s Grund habe in einem Skandal, der sich unlängst vor dem - Gerichtshöfe in Neapel abgespielt. Die Sekundanten des Herzogs seien General de Renzi- und Baron G. de Rlseis,
' I Quästoren der römischen Deputiertenkammer, die des Prinzen D. Graf Obolenski und M. de la Grenee gewesen. Ueber den Ausgang des Ehrenhandels scheint das genannte Blatt nicht unterrichtet zu sein.
* Wien, 19. Juni. Die „N. Fr. Pr.- meldet aus Bozen: Oberleutnant Repaszky vom 14. Infanterie- Regiment versetzte auf dem Waltherplatz dem Magistrats Konzipisten Rudolf einen Faust schlag, mit dem Säbel einen Hieb über die Hand und einen Stich in bie linke! Achselhöhle. Dem zur Hilfe eilenden Maler Forster brachte er durch einen Hieb über den Rücken eine Wunde bei Die Ursache des Angriffes war ein angeblich von Rudolf stammender Artikel über die Haltung mehrerer Ofst- ziere gegenüber einer geschloßenen Gesellschaft. In Bozen herrscht große Aufregung. Eine große Menge zog unter i lärmenden Kundgebungen vor die Kaserne.
* Ab gestürzt. Der Student Janiskiewicz ist von der Griewent-Spitze in der Tatra abgestürzt und blieb sofort tot; seine Leiche ist bereits geborgen.______________
Frarttfurtir Generalanzeiger. AuS unfttem Lrserkretse rouricn wir muUch barauf aufmtitfam gemacht, baß Sie ben größten Trit °»brer Nachrichten aus Oberheffen unserem Blatte zu entnehmen pflegen, ohne eS zu zitteren. In ben letzten Tagen habcn wir, bei zufälliger Einsicht in Ihr Statt, biefe Behauptung voll beft5tlßt gesundem Urftnn Bericht über den Kloppenheimer Morb vor dem hiesigen Echwur- aericht haben Sle auSzugsweife abgebruckt, wortgetreu, unb in Ihrer Nr 142 finden wir unter „Chrom! bet Umgegenb" nicht weniger als !»w'i Notizen, darunter die über die Auffindung einer Leiche auf dem Luthcrberge bei Gießen, Wort für Wort unS entlehnt — wieder ohne jedes Z tat. DiefeS Ausptündern unseres Blattes beim rechten Namen zu nennen, wollen wtr vorlävfia noch vermeiden, wir möchten Sie nur bitten, unS nachzuweisen, ob wir je auch nur eine Zeile Ihrem Blatte entnommen haben.
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«ft’"1, «*«•) ausgegeben cm h\?ÄUn9'bie ^Sgabr den Inhaber, und eine 3er Gmeinde Fauerbach mit
« die etmMche kffrche des Sgegeben am 15. Funi 1901 )Dl lO. Juni 1901, bettejtnb er kirchliche Fürbitte für die ittn und Matrosen, «ns >t 1901, betreffend Eintrag
AuSschreiben Nr. 15 vom Münz der Fpiphanias'-
Bekanntmachung vom 22. gen bezüglich bet kirchlichen
itint wurden: Pfarrasfistent : Lauterbach, zum Pfarrvei c mann zu Nidda zum Pfau lauterbach. - Zur Wieder en: die evangelische PfarrfteN at Alsfeld; die evangeWe Dekanat Hungen; die zweite selb, Dekanat Md; dm ;t daS Präsentation-recht zu; Sönitz, Dekanat Reinheim: erg steht das Priisenlations.
; btm Inseratenteil zu ersehen, ■(tert Herren SeS G. B-v. itu nach Herren daran teiv
. Zutscher B. R. Leuchlgens, t 16. Juni sein 40 iW
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Kandwirtschast.
A Aus dem Ohmthal, 19. Juni. Die Heugrasversteigerungen auf Domanial-, Gemeinde- unb anderen Wiesen finden gegenwärtig statt. Die Preise für das HeugraS übersteigen d'-iemgen d-, vorigen Jahres nicht selten um fünfzig brs hundert Prozent. Derursacht wird diese Preissteigerung nicht etwa durch schlechten Stand des Heu grases. sondern durch das Mangeln an Klee, wodurch Namrntilch lleinere Landwirte gezwungm sind, ihre Wiesen grün °usrufüttern Der letzte durchweichende Regen ist dem Heugras noch außerordentlich zu stauen gekommen. Das dichte Bodengras, von dem stets ^as Quantum der । Heuernte abhängt, kann sich noch entwicklen, sodaß bie Aussichten für | bie Heuernte zwnfellos sich gebessert haben. ,
Wöchentliche Uebersicht der Todesfälle in Gießen.
24. Woche vom 9. Juni bis 15. Juni 1901.
I (Einwohnerzahl: angenommen zu 25 900, inll. 1600 MaMl MiUUlr.) Sterblichkeitsziffer: 24,09%3, nach Abzug der Ortsstttnden 12,050/f>.
jt t n o e r
EL starben an: Lungenschwinbsucht I Geschwülsten I Herzleiben
Zuckerharnruhr I Diphtheritis
UnioerMs Nachrichten.
— Der bisherige orbentliche Pcoftffor Dr.Theobor Kipp z» Erl-ngrn ift zum ordentlichen Prosifsor in der turistischen FakultÜt der Univerfttät zu Berlin ernannt worben. — Der Vorsteher de. pharMakotogftchm Ladorakoriums im kaiserlichen @ttunbbett6amt, Dr med. E 91 oft, hübilltierte fich am 18. bs. M. mit einer Probevorlesung über „Pharmakologie unb D x kologie der JuSscheibung an ber Berliner Hochschule. — Der Hütteningenieur K. friebrich in | Aussig h-t einen Ruf als Dozent für metallurgische Prob "kunbe an
die Beraekabemie in Freiberg l S. erhalten. — SWanifdjrdbt auö! Heidelberg: An ber hiesigen Universität erlangte ^^^rikanrrin Mtz Hamilton auf Grund einer Dissertation über die „An^tung der hsi drei Könige in der umbrischen Malerei mit neuerer Kunst- geschtchte als Hauptfach, Archäologie und Germans als Neben' fächern cum laude die philosophische Doktorwürde. — ©1« IKorrespondenz" mitteilt, hat sich daS Gymnasium in Konstanz jetzt daiu ent chloss n, Mädchen als Schülerinnen aufzunehmen. Als
*s ffästsSR
.....
ihn dem Oberfl? Posistor' de^ver Mchendm Anatomie," 'Giuseppe C i ac c i o, der als befonberc Autori ät cuf dem Gebiete der Histologie galt.
u, iu.v ^-.he'.L In dem diesjährigen Greisswalder Fer.enkursuS (iS. Jul'
Und damit fithrte 6i8 3. August) sind auch kunstpädagogftche Vorträge in den Lehrplan 1 aufg.rwmmen worden. Prosessor L'chtwark, Direktor d-r Kunsthall in Hamburg, der die wichttgen Bestrebungen zur Kunsterzrehung in Deu sch. ttind angeregt und so Großes auf diesem Gebiete gele'stet hat, wird diese Kurse in Greifswald halten.
"V®'inEg'entümliAkeit Eduard9 vn. König Eduard VN . so erzählt die Wochcnschrist SB." tat,
n ie alle Menschen, seine Eigentümlichkeiten. Zu den be-> reicbnendsten gehört das außerordentliche ^ntereffe, das und Weise hat, sine die Orden fragen wer> den müssen und bei welchen Gelegenheiten. Ter strengste Tabd, den er bei diesem Gegenstand geäußert hat, war an ein sehr hübsches junges Mädchen in er ne m ^allsaal geriet Edu ar ö VII., der damals noch Prinz von Wales war hatte das junge Mädchen zum ganzen aufgefordert und war zur großen Freude des Fräuleins mit ihr em- oder zweimal herumgewalzt, als er auf üfrer ®ruft den
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batteUT1 ^,Was Sie"' fagen?' antwortete t>er Prinz „Nehmen Sie ihn bitte ab geben ®te i*" £
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-u schmücke», wie grofi, )ie aud) jei. Und dllMtt Ntyrie er eine Tänzerin ans ihren Platz zurück, . „ j
« Eine urkomische aber nicht ganz ,,saubere I. Ä»ntfl8be l°qiet erzählt'dicSnbewnbance belge-h -
nÄr es Mre schade, wenn man sie ganz totschweigen wollte So sei es denn gewagt! In Parw befindet sich
a-äuälte Achnschhmt den gemeinen, aber unbeugsamen Äe- E £ Äff. K.K. M «Ä "ne te Sn ^treuer ¥@^»8 auf Ordnung Mi. itt mit einem tieiitablen . . . Orden geschmückt, den ch in stolzer Beschcidcnl^it während ihrer ^"ststunden °7 eÄem SrifL^f?K sere^°LAMn Äd
ch ^rg7nd weite Verdienste um te Republck erworbem! lQßeil qenug, sie wurde zum „Offizier d akademie er* uciiint und mit dem violetten Bändchen dekoriert. Tie mürbiete Tame erscheint immer in tadellose schwarzer Kleidung in den „Diensträumen", aber sie spricht mit ihren , Kunden" auch nicht ein Wort, und man sagt, daß Kummer-
V'i Gustav Moynter Baltimore angekommen.
Zusammen: Erwachsene: im vom
° 1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr
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