Nr. 143
Erstes Blatt.
151. Jahrgang
Freitag 21. Juni 1901
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Fräulein auSguln Familie,^ die bürgerliche und feinere ftit- veryebi,m.g.EM, sucht EieL, als Stütze der tzauisrau obtt al! Köchin in gutem Hause. Grien unter K. 02331 an die b.Bl.
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mit Bringertohn; durch 8» 8b6»k|l<lk« vienrl^uL.
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Eine neue Kundgebung unseres Kaisers.
Im Anschluß an ine Segelregatta auf der Untererbe von Cuxhaven, veranstaltet v>n den Söhnen hanseatischer <8roßkausleute, hat der Kaiser an Bord der Dampfyacht „Prinzessin Viktoria" in Beantwortung einer Ansprache des Hamburger Bürgermeisters Müncheberg eine Rede gehalten, die auf die Schiffahrt treibenden Hanseaten berechnet war
und auch unter diesem Gesichtspunkt beurteilt werden muß. Der Kaiser sprach das Folgende:
„Für die beredten Worte Eurer Magnifizenz sage Ich Ihnen Meinen herzlichsten Dank. Ich spreche Ihnen und allen Meinen Kameraden auf dem Wasser Meinen Dank aus, daß es mir vergönnt ist, unter Ihnen wieder einmal als Teilnehmer an den Wettfahrten des Norddeutschen Regatta- Vereins zu erscheinen. Seine Magnifizenz hat uns in kurzer und markiger Ansprache ein Bild der Entwickelung unseres Vaterlandes auf dem Gebiete des Wassersports und seiner Beziehungen zum Auslande im letzten Jahre in so trefflicher Weise geschildert, wie es besser und schöner nicht geschehen konnte. Meine ganze Aufgabe für die Zukunft wird sein, daß das, wozu jetzt die Keime gelegt worden sind, auch in Ruhe und Sicherheit aussprießen kann. Wir haben uns, trotzdem wir noch keine Flotte haben, so wie es sein sollte, den Platz an der Sonne erkämpft. Es wird nun Meine Aufgabe sein, dafür zu sorgen, daß dieser Platz an der Sonne uns unbestritten erhalten bleibt, damit ihre Strahlen befruchtend wirken können auf den Handel und Wandel nach außen, die Industrie und die Landwirtschaft nach innen und auf den Segelsport in den Gewässern; denn unsere Zukunft liegt auf dem Wasser. Je mehr Deutsche auf das Wasser hinauskommen — sei es nun im Wettstreit, sei es aus der Reise über den Ozean oder im Dienste der Kriegsflagge — desto besser ist es für uns. Tenn hat der Deutsche erst einmal gelernt, seinen Blick auf das Weite, Große zu richten, so verschwindet das Kleinliche, das ihn im täglichen Leben hin und wieder umfängt. Wenn man aber diesen hohen und freien Blick haben will, so ist wohl eine Hansastadt der geeignetste Standpunkt dafür; und was wir vorher aus der Geschichte unserer Entwickelung vernommen haben, ist doch wohl weiter nichts, als was Ich schon einmal hervorgehoben, als Ich Meinen Bruder hinaufsandte auf die ostasiatische Station. Wir haben die Konsequenzen gezogen aus dem, was Kaiser Wilhelm der Große, Mein unvergeßlicher Großvater, und der große Mann, dessen Denkmal wir soeben enthüllt haben, als ihre Schöpfung uns hinterlassen haben.
Die Konsequenzen bestehen darin, daß wir dort einsetzen, wo in alter Zeit die Hansa hat aufhören müssen, weil die belebende und beschützende Kraft des Kaisertums fehlte. So möge es denn nun die Aufgabe Meines Hauses sein, bis auf lange Jahre hinaus in tiefem Frieden Handel und Wandel zu fördern und zu schützen. Ich erblicke in den Ereignissen, die sich' in China abgespielt haben, und die in der jetzigen Heimkehr der Truppen ihre Beendigung finden, eine Gewähr dafür, daß der europäische Friede auf lange Jahre gesichert ist; denn die Leistungen der einzelnen Kontingente haben eine auf gegenseitiger Hochachtung und Kameradschaftlichkeit basierende Beurteilung hervorgerufen, die nur zum Bestände des Friedens beitragen kann. In diesem Frieden werden aber, so hoffe ich, unsere Hansestädte blühen und unsere neue Hansa wird ihre Bahnen ziehen und ihre neuen Absatzgebiete erkämpfen und erwerben; und da kann Ich. Mich als Oberhaupt -des Reiches nur über jeden Hanseaten — mag er nun Hamburger, Bremer oder Lübecker sein — freuen, welcher hinausgeht und mit weitem Blick neue Punkte sucht, wo wir einen Nagel einschlagen können, um unser
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Amtlicher Heil.
Bekanntmachung.
Betr.: Ankauf von Simmenthaler Zuchwieh durch den landwirtschaftl. Provinzialverein von Oberhessen. Der laudw. Provinzialveretu beabsichtigt, am die Zeit von Ende August bis Mitte September durch eine Kommission von Sachverständigen, Zuchtvieh der Simmenthaler Rindvieh- raffe und Saaner-Ziegen aus den betreffende» Original- zuchtgebieten eiuzuführen. Der Import erstreckt sich nur auf wirklich gutes Zuchtmaterial von Bullen, jungen Kühen, Kalbinnen, Ziegenböcken und Ziegen. Der Durchschnittspreis dürfte sich in der Schweiz für Bullen auf 700 Mk. bis 900 Mk., für Kühe und Kalbinnen auf 600 Mk. bis 800 Mk., für Ziegenböcke auf 40 Mk. bis 60 Mk. und für Ziegen auf 30 Mk. bis 50 Mk. stellen. Die Ankaufskosten, die der Verein trägt, find hierbei außer Betracht gelassen. Durch de» event. Bereingnachlaß dürfte fich der Preis noch etwas niedriger stellen.
Beteiligen können fich am Bezug: Eivzelzüchter, Gemeinden und Zuchtoereine, und find die Bestellungen schriftlich M zum 15. August dS. IS., unter Angabe des Geschlechts und der sonstigen Wünsche bei den Zuchtvereiuen, oder direkt bei der Geschäftsstelle des landw. Vereins für die Provinz Oberheffen in Alsfeld auzumelden. Die an gekauften Tiere werden unter den Bestellern versteigert. Er- reicht der Steigerlös nicht die Höhe der AnkanfSsumme, so wird der Fehlbetrag prozentualisch dem Steigpreis der ein zeluen Tiere zugeschlageu. Uebersteigt der SteigerlöS die Summe der Ankaufspreise, so erfolgt eine Rückvergütung nach demselben Maßstabe.
Der Provinzialverein bestreitet, wie schon gesagt, die sämtlichen allgemeinen Kosten des Kaufs (alle Kosten abzüg lich der Ankaufspreise). Außerdem kann, soweit die vorhandenen Mittel reichen, auch auf Antrag der Besteller ein Teil des Steigerlöses, und zwar bis zu 20 Prozent für solche Tiere, die von Zuchtvereiuen und deren Mitgliedern oder von Gemeinden bestellt sind, au einen einzelnen Besteller jedoch nicht mehr als für 1 Stück, nachgelassen werden.
Ort und Tag der Versteigerung der angekaufteu Tiere unter den Bestellern wird später mitgeteilt.
Hardthof, den 15. Juni 1901.
Der Präsident
des landwirtschaftl. Vereins für die Provinz Oberheffen. Sch lenke.
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Rüstzeug daran aufzuhängen. Deswegen glaube Ich woht aus Ihrer aller Herzen zu sprechen, wenn Ich mit Gott anerkenne, daß der Direktor dieser Gesellschaft, welcher dieses wundersame Schiff nach dem Namen Meiner Tock)ter getauft, und heute zur Verfügung gestellt hat, als kühner Unternehmer der Hansa hinausgegangen ist, um für uns friedliche Eroberungen zu machen, Eroberungen, bereit Früchte dereinst unsere Enkel einheimsen werden. In der freudigen Hoffnung, daß dieser unternehmende hanseatische Geist sich immer weiter ausbreiten möge, erhebe Ich Mein Glas und bitte alle diejenigen, welche Meine Kameraden auf dem Wasser sind, mit Mir einzustimmen in ein Hoch auf den Segelsport und den hanseatischen Geist."
Nach Beendigung des Diners verblieb der Kaiser in angeregter Unterhaltung bis gegen 1 Uhr an Bord. — Vor der Preisverteilung bei der Cuxhavener Regatta überreichte der Kaiser dem Generaldirektor Ballin sein Bildnis, mit folgender eigenhändiger Widmung: „Dem weitblickenden unermüdlichen Bahnbrecher für unseren deutschen Handel und unsere Ausfuhr."
Tie Rede enthält manches Moment, das zu Kommentaren Anlaß geben dürfte. Ter Kaiser sagte u. a: „Wir haben uns, trotzdem wir noch keine Flotte haben, so wie sie sein sollte, den Platz an der Sonne erkämpft." Man wird kaum fehlgehen, wenn man diese Aeußerung insbesondere darauf bezieht, daß der Reichstag bei Gelegenheit der letzten Flottenvermehrung, in der Session 1899/01 die von der Regierung geforderten Auslandsschiffe auf Betreiben des Zentrums unter Führung des Abg. Müller- Fulda absetzte. Um es zu keinem Konflikt mit der Reichstagsmehrheit kommen zu lassen, und vor allem die zunächst als dringlich betrachtete Verstärkung der Schlachtflotte nicht zu gefährden, erklärte sich die Marineverwaltung mit dieser Absetzung einverstanden, mit dem Vorbehalt aller-? dings, späterhin die Forderung aufs neue einzubringen. Gelegentlich der Beratung des Marineetats in der letztem Reichstagssession gab dann der Staatssekretär des Reichsmarineamts Vizeadmiral v. Tirpitz die Erklärung ab, bafr für die nächste Zeit nicht beabsichtigt werde, auf die Auslandsschiffe zurückzukommen. Es scheint nun aus dem kaiserlichen' Worten hervorzugehen, daß diese Lücke des Flottengesetzes doch früher ausgefüllt werden soll. Vermutlich schon in der nächsten Reichstagssession durch eine entsprechende Vorlage. In ähnlicher Weise hat seinerzeit der Kaiser, auch in einer Hamburger Rede, Oktober 1899, beim Stapellauf des Linienschiffes „Kaiser Karl der Große", die letzte Flottenvermehrung angekündigt. Ter politische Horizont hat sich allerdings nicht umwölkt; der Kaiser selbst erblickt in den Ereignissen, die sich in China abgespielt haben, eine Gewähr dafür, daß der europäische Friede auf lange Jahre gesichert ist. Eine Bedrohung! des europäischen Friedens käme darnach nicht in Betracht für neue Flottenforderungen. Aber es könnte aus ber Steigerung der Seeinteressen, ber „friedlichen Eroberungen", wie der Kaiser sagte, die Notwendigkeit eines verstärkten- Schutzes dieser Interessen durch eine Vermehrung der Auslandsflotte hergeleitet werden. In neuerer Zeit ist beiläufig der frühere Chef des ReichSmarineamts,
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General-Anzeiger v
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
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Belohnung.
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Aas schwarze Aerkek.
Anfang ber neunziger Jahre des jüngst verflossenen Jahrhunderts spielte die kleine Weinkneipe in der Neuen Wilhelmstraße in Berlin, dicht neben den Linden, die den Namen „Das schwarze Ferkel" führte, eine nickst unbedeutende Rolle im litterarischen Leben von Spree-Athen. Sie war das Hauptquartier ber bamals aus ziemlich viel Teilnehmern bestehenden nordisckstn Schriftstellerkolonie, die sich seither aufgelöst und in alle Windrichtungen verstreut hat. Was zur Tafelrunde des „schwarzen Ferkels" gehörte, hat sich teils aus der fürchterlichen Boheme, die das Gros dieser Gesellschaft bildete, emporgemngen, ist heimgekehrt ins Vaterland und steht nun auf festen Füßen, lum größeren Teil aber ist es verschwunden, versunken im Elend. Dieser skandinavischen Kolonie, die sich um den Brennpunkt Strindberg scharte, gesellte sich auch ein Pole, Stanislaus P r z b y s z e w s k i zu, derselbe, defien Gattin wie wir vor einigen Tagen meldeten, in Tiflis durch die Hand ihres letzten Geliebten ein gewaltsames Ende fand. Eben dieses Ende ruft die Erinnerung eines Mitarbeiters des „N. Wiener T." an die merkwürdigen Menschen wach, die er damals im Zirkel des „schwarzen Ferkels" kennen zu lernen Gelegenheit hatte. Tie spätere Frau Przybyszewska gehörte auch zur Gesellschaft, in der sie den polnischen Dichter kennen lernte. Sie führte, al» gewöhnlich alleinige Vertreterin der Weiblichkeit, den Vorsitz bei den düsteren Symposien, die fast allabendlich begannen und größtenteils spätmorgendlich endeten, und war den meisten Teilnehmern nur unter dem Namen ,Aspasia", unter diesem aber äußerst wohlbekannt Wenn je irgend einem oder irgend einer ein ungewöhnlicher Lebensabschluß vorhergesagt werden konnte, so war es dieser Frau. Alles an ihr war „anders", als in anderer Veute Gehirn sich sonst das Bild oder ber Begriff bes Weibes" gestaltet. Absolut nickst schön und doch verführerisch wie kaum eine. Wie oder wovon sie lebte, -wußte niemand. Ehrlich gestanden, es fragte auch me-i
manb darnach. Man nahm an, sie verschliefe ihre Tage. Sie sprach wenig, wenn sie nüchtern, und allerlei krauses, meist unverständliches Zeug, wenn sie es nü^t mehr war. Aber sie hatte Geist in den Augen, im Lächeln, in jeder Bewegung ihrer geschmeidigen, stets nur lose gewandeten, freien Glieder, und alle wurden geistteich, wenn sie mit ihr sprachen. Sie war die „Gedankenlöserin" dieser unter Pein und Schmerzen schaffenden Barden. Aber heimlich wurde niemandem in ihrer Nähe, auch denen nicht, die diese am heißesten ersehnten. Kein Merkmal, kein Fleckchen verunzierte ihre glatte Haut, und doch hatte man sofort das Gefühl: Das ist eine Gezeichnete.
Alls Przybyszewski, der „Pole", wie er im Kreise hieß, sie später heiratete, schüttelten selbst die doch ziemlich vorurteilslosen Genossen vom „schwarzen Ferkel" bedenklich die Häupter. Der legitime ^rikles dieser modernen Aspasia werden zu wollen, hätte doch keinen gelockt, als jenen idealen, manche sagten „verrückten" Realisten, der das Recht der „freien Wahl" auch nach der freiwilligen Bindung durch die Ehe predigte und seine Theorien that- sächlich praktisch verwirklichte, indem er nach einigen Jahren Die Gattin selbst jenem entgegenführte, zu dessen Gunsten sie sich nachträglich entschied. Dieser freilich besaß nicht die fragliche Seelengröße seines Vorgängers im gleichen Falle. Er hatte allerdings auch nicht die Schule beim „schwarzen Ferkel" durchgemacht, in der „Aspasia" Meisterin gewesen. Als das Weib seiner, wie er glaubte, endgültigen Wahl, noch einmal zu wählen anfing, nochmals ein anderer Kandidat auftauchte, griff er zur mörderischen Waffe. Und der Dichter-Gatte? Reift, wie die Zeitungen berichten, so schnell als möglich an den Ort der grausigen That, um die bisher unaufgeklärten Details zu erkunden, und die sterblichen Reste ber noch immer Geliebten, jetzt erst recht prinzipientreu Gefundenen zur Ruhe zu betten. Unrichtig ist die von Blättern gebrachte Meldung, daß die „Aspasia" recte Dagny B. eine „Freundin" Strindbergs war. Tie „Aspasia" kannte Strindberg nur von den Symposien in der Neuen Wilhelmstraße her, weit weniger als
irgend einer der anderen Teilnehmer, wie er überhaupt, von allem zum mindesten gleich einem Halbgott verehrt, die wenigsten kannte, die sich um ihn scharten. Um Strindberg scharten sich damals im „schwarzen Ferkel" außer der unglücklichen „Aspasia" und ihrem nachmaligen Gatten eine stattliche Anzahl bekannter Namen. Herr Türke, der Besitzer der Weinstube, gab Kredit, und wenn dieser wirklich einmal zu Ende ging, erschien gewöhnlich einer oder der andere erfolgreiche Litterat, der sich das Treiben der „nordischen Völker" einmal in der Nähe besehen wollte und bei dieser Gelegenheit gern ein Sümmchen opferte, um den oder jenen „Gefangenen" wieder auszulösen. Da war besonders einer, den man seines dunklen, langen seidenweichen Bartes wegen „Prinz Hassan" nannte; er gilt noch heute, wenn auch etwas verblaßt, als Berliner „Tonangeber", besonders im Tiergartenviertel. Der kam nie, ohne gleich« ihrer mehrere wieder flott zu lootsen. Auch an Musik fehlte es im Kreise nicht. Przybyszewski war ein Chopin-Spieler ersten Ranges. War er besonders melancholisch, fühlte er den bösen Geist der Verfogung, der ihn seit so vielen Jahren bedroht, wieder einmaC mächtiger als gewöhnlich in sich, dann griff auch Strindberg zur Laute. Er hatte das Instrument nie spielen gelernt, es nie über ein paar variierte Griffe hinausgebracht. Aber welch merkwürdige, beinahe geisterhafte Wirkung brachte er mit ihnen hervor! Man hörte „die Seelen in der Ewigkeit schluchzen" sagte der bekannte Chirurg Dir. Schleich in Berlin. Dieser besuchte das „schwarze Ferkel" studienhalber, der Wirkungen wegen, die er den Alkohol auf geniale Gehirne ausüben sah. Leider hatte er da reiches Beobachtungsmaterial. Er selbst trank feinen Tropfen. Nach einiger Zeit verschwand das Emblem des „schwarzen Ferkels", ein wohlgenährtes, listig dreinblickendes Tierchen, vor dem Thor des Weinlokals. Ein goldenes trat an feine Stelle. Aber fein goldenes Zeitalter war vorbei, auf immer vorbei seit dem „Abzug der Schweden", der Auslösung, der nordischen Dichterkolonie.


