Ausgabe 
21.5.1901 Zweites Blatt
 
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Gestern stürzte hier ein Mar; nb verletzte sich lebensgefährlich g brach. Ein ZirkuSbesihei, )e hier Vorstellungen gegeba ifaö beinahe einen wertvoller X) M. taxiert. Der Esel war en angebunden. An einer ab bie Zugpferde plötzlich flehen, ch hinten roßte und dem Esel Der telephonisch herbeigerufevi solgter Operation, daß der wieder geheilt und dienfitauK

chern wurde in Gießen vor Murr der Gemeinde S lad er reiSauSschusseS vom Kreis 81 ^wässer von Bad Salzhausc ubelt.

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herrscht große Panik. Zwei Frauen sind als verdächtig verhaftet worden.

* Ueber den tödlichen Absturz zweier Wie­ner Touristen beim Llbstieg vom Peil st ein im Tricstingthale wird gemeldet: Tie beiden jungen Männer Kolar,; imb Schranzhofer hatten vormittags Wien verlassen, um einen Ausflug ins Triest-ingthal zu unternehmen. Von Neuhaus (bei Weißcnbach im Tricstingthale) unternahmen die beiden den Aufstieg auf den Peilstein. Ter etwa 800 Meter hohe Berg ist von der einen Seite aus leicht und bequem zu besteigen, und bietet selbst einem ungeübten und mangelhaft ausgerüsteten Touristen keine Schwierig­keiten. An der Westseite aber fällt der Berg mit einer hohen Felswand steil und schroff ab, und die vielen Spalten und Risse, über die man Hinwegkommen muß, erhöhen noch die Gefährlichkeit eines Llbstieges an dieser Wand. Tic beiden jungen Leute wählten zu ihrem Aufstieg den leicht gangbaren Teil des Berges. Sie waren vormittags auf dem Plateau des Berges angekommen, beschlossen aber unglücklicherweise, trotzdem ihre touristische Ausbildung und Ausrüstung ziemlich mangelhaft war, den Abstieg auf der schwierigen Seite zu versuchen. Um 12 Uhr mittags sollte der Abstieg erfolgen. Tie Touristert hatten sich aneinander­geseilt, und begannen in die Felsenklüfte hinabzuklettern. Sie hatten schon einen guten Teil des Anstieges glücklich zurückgelegt, als zwei Touristen, die von einem anderen Punkte des Berges aus die gefahrvolle Klettertour der beiden jungen Leute beobachteten, mit Entsetzen wahrnahmen, daß der eine der beiden beim Ueberspringen einer Felsspalte ausglitt, den festen Halt verlor und mit einem Aufschrei, den angeseilten Begleiter mitreißend, in die Tiefe stürzte. Beide verschwanden vor den Blicken der Zuschauer und fielen in eine Felsspalte. Tie Augenzeugen dieses schrecklichen Vorfalles eilten nun sofort nach Neu­haus, um dort von dem Unglücksfalle Mitteilung zu machen. Als Graf Wimpffen, der Besitzer von Neuhaus, von dem Unglücke hörte, rüstete er sofort mit zweien seiner Tiener eine Rettungsexpedition aus, und begab sich in Begleitung derselben zur Unfallstelle. Tie beiden Freunde waren ungefähr 60 Meter tief abgestürzt. Man fand sie bereits beide tot mit zerschmetterten Gliedern und schrecklich verzerrten Gesichtszügen. Beide hatten das Rückgrat und die Glieder gebrochen. Man konnte daher nichts anderes lhun, als sich mit der'Bergung der Leichen beschäftigen. Gegen 5 Uhr abends brachsten die Tiener des Grafen Wimpffen die Leichen der beiden nack) Neuhaus. Tie Ver­unglückten sind junge Leute im Alter von 24 und 25. Jahren, der eine ist seit 4 Jahren, der andere seit fünf Jahren Beamter der Anglo-Bank in Wien.

Tie Entführung eines jungen Künstlers durch eine brasilianische Gräfin erregt in Lissa­bon großes Aufsehen. Es wird erzählt, daß die Gräfin, eine sehr herrschsüchtige Natur, sich in den Künstler, der eine auffalleno hübsche Erscheinung ist, verliebte. Tie D<rme bewarb sich um den Jüngling, aber er blieb ihr gegenüber völlig kalt. Ihre Einladungen verschmähte er, und ihre Liebesbriefe kamen uneröffnet zurück. Schließlich sandte ihm die Tame ihre Diener nach; auf der Straße entführten sie den jungen Mann, uno schafften ihn in einem Wagen zum Hause der Gräfin. Hm!

Gerichtssaal.

De, 14jährige Gymnasiast mit dem Revolver. Au? AnSbach meldet man: Dtv 14 Jahre alte Gymnasiast ® .. Gülllcb schoß im November v. I. während des Unterrichts nach einer Zurecht; Weisung, die er von dem Gymnasiallehrer Dr. Fritz erhalten hatte, auf diesen mit einem Rwolvrr, ohne ihn selbst zu treffen. Gestern wurde der kleine Rrvolverhcld treigesprechen.

De, vergebliche Bürgrrmeister. Der Bürgermeister von Salzwedel, Preiß, hatte in den Jahren 1895 und 1896 aus dem Lager der städtischen Gasanstalt zu Salzwedel einen Kronleuchter, einen Dandarm und zwei Ampeln entnommen, diese Gegenstände benutzt und beim Umzug von einer Wohnung in die andere schaffen lasten, ohne daß sie bezahlt oder in Rechnung gestellt worden wären. Der Regierungs­präsident in Magdeburg, der davon erfuhr, erließ nach einigen Erhebungen im Jahre 1896 an Preiß eine Verfügung etwa folgenden Inhalts: Wenn sich Preiß auch damit entschuldige, daß er die Beleuchtungskörper nur zur Probe entnommen habe, und gewillt gewesen sei, sich erst zu entscheiden, nachdem er eine paffende Wohnung gefunden, so wäre es doch wohl zur Abwendung unnützen Geredes und jedes Scheins einer unberechtigten Be­reicherung geraten gewesen, sich schneller für den Kauf zu entscheiden, oder die Sachen vorläufig zurück zu geben. Es werde ihm hiermit aufgegeben, die Sache binnen 14 Tagen zu erledigen. Preiß zeigte dann auch dem Regierungspräsidenten an, die Angelegenheit sei geregelt, teils durch Rück­gabe, teils durch Zahlung. Im Jahre 1900, etwa 3«/, Jahr nach jener Berichterstattung wurde nun festgestellt, daß Preiß die beiden Ampeln im Werte von zusammen 170 Mark tatsächlich noch nicht bezahlt habe. Jetzt entschuldigte sich der Bürgermeister Preiß dem Regierungs­präsidenten gegenüber damit, daß er bei Erstattung des Berichts im Jahre 1896 die feste Absicht gehabt habe, die Ampeln in den nächsten Tagen umzutauschen oder zu bezahlen. Im Drange der Amtsgeschäfte habe er es vergeffen und er sei schließlich infolge verschiedener Umstände ru der irrigen Meinung gekommen, daß die Ampeln schon bezahlt wären. Preiß bezahlte nun am 14. April 1900 die 170 Mk Am 15. Mai 1900 setzte der Regierungspräsident gegen ihn eine Disz'plmar Ordnungs­strafe von 90 Mk. fest, und zwar wegen der unwahren Berichterstattung

aus dem Jahre 1896 und wegen Nichtbeachtung der Anweisung, binnen 14 Tagen alles zu erledigen. Preiß beschwerte sich vergeblich beim Oberpräsidenten. Letzterer betonte, daß Preiß unbedingt der Anweisung des Regierungspräsidenten hätte Folge leisten müffen und unter keinen Umständen entgegen der Wahrheit eine vollständige Erledigung hätte melden dürfen, daß in den verflossenen 3i/8 Jahren die Sache vergeffen worden sei, entschuldige P. nicht. Preiß focht den Bescheid des Ober­präsidenten durch Klage beim Oberverwaltungsgericht an, hatte aber auch damit keinen Erfolg. Der erste Senat unter dem Vorsitz des Präsidenten PersiuS wies die Klage ab und hielt die Strafe als begründet aufrecht.

Sport.

Außballspiel. Am Sonntag fand das erste diesjährige Welt- spiel des Gymnasiums in Gießen statt, und zwar gegen b<n Fußball klub am Gymnasium zu Laubach. Vom schönsten Wetter begünstigt, hatte das Wettspiel eine bedeutende Zuschauermenge angezogen, die dem fpatv nenden Spiel mit dem größten Jntereffe folgte, daß sich oft durch enthu­siastischen Beifall kund gab. Da Laubach sich mehr auf die Verteidigung beschränkte, spielte sich der Kampf fast immer vor dem Laubacher Goal ab. Es gelang Gießen vor der Pause 2 und nachher noch 5 weitere Goals zu treten, sodaß das Wettspiel mit 7 : 0 mit einem vollständigen Siege Gießens endigte.

Sch. Darmstadt, 19. Mat In Anwesenheit de« Großherzogs w b der Großherzogin, deS Prmzrn Franz Josef von Batten­berg nebst Gemahlin und deren Schwester Prtv-'sstn Le.üa von Mon­tenegro, drS Prinzen Albert von Schleswtg-Holstcin unb vieler Hof­staaten fand heute nachmittag auf dem Wetteittädtec Exerzierplatz das Frühjahrs Rennen beS Hessischen Retterorreins statt.

Im Eröffnungsrenneo, Strecke 3000 Meter, 3 Ehrenpreise, wurde Erster Leut. Graf Webet, Drag.-R. 23 auf br W.Masken­ball"; Zweiter Graf Limburg - Slitvm, Drag.-Reg. 24, vr. Ä. Konrabin"; Dritter L-ut. WätzmS, D'ag.-R'g. 24, fchwarzbr. W. Assuan". c ,

Hunter - Jagd-Rennen: Drei Ehrenpreise, 2500 Meter. 1. Frhr. v. Bellersheim, Drag. Reg. 24, dr. St. ,Cretp,ng Rose"; 2. Leut, v Riedesel, Art. Reg. 25. br. St.Perle"; 3. Lt. v. Günthers Ul.-Reg. Nc. 6 Hanau, br. St.Miletta"

Wetterstübter Jagbrennen. 3 Ehrenpreise, 2500 Meter. 1. Lt. o. Sydows, Drag.-Reg. 23, bunkrlbr. St.Sensation"; 2. Lt. Graf v. Hardenbergs (Alen), Drag.-Reg. 23, br. W.Sealde"; 3. Lt. o Fritzfchs, Art.-Reg 25, br. W.Petrus". Reiter: Lt. o. Steuber, Ul. Rra. Nc. 6.

PallaSwiesen-Jagdrennen: 3 Ehrenpreise, 3000 Meter. I. Hauptmann Frhr. o. Buschr-LohS', Art.-Reg. 24, br. St.Gabriele", Reiter: Lt. v. Riedesel; 2. Lt. v. Wätzen's, Drag.-Reg. 24, F.-W. Ealy Eye", Re-ter: O.-Lt. o. Suermond, Dr.-Reg. 24; 3. Lt. Edler v. ScheidleiS, D-ag -R g 23, br. F.W.Golden-Web", Reiter: O.-Lt. v. Sydow, Trag.-R'g. Nr. 24.

Die Großherzogin überreichte den glücklichen Gewinnern die Preise persönlich. Das Wetter war herrlich, der Besuch ausgezeichnet. Die Rennen verliefen in glatter Weise ohne Unfall.

Theater, Kunst und Wissenschaft.

Paris, 19. Mai. Das Berliner Philharmonische Orchester unter Nik.schs Leitung gab heute nachmittag im Winter- ztrkus ein von glänzendim Erfolge begleitetes Konzert. DaS dicht- gefüllte Haus spendete allen Teilen der Aufführung, die W rke von B ethoven, Wagner, Schuaert und Richard Strauß umfaßte, den leb­haftesten Beifall. Botschafter Fürst Radolin unb Oifantter o. Schlözer mit ihren Gemahlinnen, sowie die Mitglieder der deutschen Botschajt wohnter drm Konzerte bei.

Sandel und Uerkehr. Volkswirtschaft.

Eine amerikanische Rtesenbanr in Berlin. Von zu- vrrläffigrr uab, wie eS sch-tut, eingrweihter Seite, erfahrt dieDlsch. Tageöztg.", daß ein -mertkanisches Bankkonsorttum die Gründung einer Rtesrnbank tu Berlin plane. DaS Bankkapttal soll ungrhiuer sein. Man spricht von dem hundertfachen Betrage des Grundkapitals der Deutschen Bank-

Märkte.

EL. Frankfurt a. M., 20. Mai. (Telegr.Orig.-Bericht desG.A."). Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarktpreise. Zum Verkauf standen 598 Ochsen, darunter 144 aus Oesterreich, 56 Bullen, da­runter 144 aus Oesterreich, 45 Bullen, 898 Kühe, Stiere und Rinder, 351 Kälber, 181 Schafe und Hümmel, 1418 Schweine, 2 Ziegen, 5 Schaf­lämmer. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 6567 Mk., 2. Qual. 6063 Mk-, 3 Qual. 5559 Mk.; Bullen 1. Qual. 53-55 Mk., 2. Qual. 4952 Mk.; Kühe 1. Qual. 5860Mk., 2. Qual. 53-55Mk., 3.Qual. 4143Mk., 4.Qual. 30 32 Mk., 5. Qual. 2829 Mk. Bezahlt wurden für 1 Pfd. Schlachtgewicht Kälber 1. Qual. 7880 Pfg., Lebendgewicht 4649 Pfg, 2. Qual. 7275 Pfg, Lebendgewicht 4345 Pfg., 3. Qual. 0000 Pfg., Lebendgewicht 00 Pfg.; Schafe l.Qual. Schlgw. 60 Pfg., 2. Qual. 5557 Pfg.; Schweine 1. Qual. 57 Pfg., Lebendgewicht 46 Pfg., 2. Qual. 56 Pfg., Lebendgewicht 45 Pfg., 3. Qual. 4546 Pfg., Lebendgewicht 00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig, Kleinvieh gut, Ueberstand Hornvieh unbedeutend, Kleinvieh- Markt geräumt.

fo. Frankfurt cu M., 20. Mai. (Orig. Telegr. bt8Güßen. Anz") Fruchtnrarktpretse. Weizen Mk. 17.75 bis Mk. 18, La Plata Mk. 17 50-17.75, Hansa Mk. 17 5017.75, Roggen (hie­siger) Mk. 1515 25, Gerste (Wetterauer) Ml. 16 50, Franken selber Mk. 17.50-17.75, Hafer Mk. 14 60-15, MatS Mk- 11.75, Wckzen- mebl 0 Mk 25.50 vis Mk. 26, 2. Qual. Mk. 23 50-24, 3 Qual. Mk. 21-22 Rogzenmehl 0 Mk. 22.50-23, 01 Mk. 21.-23. AllrS p-r 100 Kg. ab hier.

Krieskasten der Redaktion.

M. G. Die Institution Kes Kaiserreiches ist eins DeifaffungEi mäfc.-v-, die trott der An leim nng an die tm Volke lrde .'ve Kalsiridee

mit bem alten Ka'.fettum kaum etwa? gemein hat. Die Stellung deS Kaisers ist eine tigere eigentümliche insofern, als er nicht Souverän des Reiches, sonbrrn nur «18 König von Preußen Mttträgrr der Reichssouveiäniiät ist, gletchwohl aber «u8 eigenem Rechte zu seiner Stellung gelangt, bk also schon in sosetn eine mon«rchische ist. Un- verkenntar ftr.b auch die Befugnisse deS Kaisertums im WesenUtchm monarchische, wenn auch der Bundes'at an der Gesetzgebung unb Regierung dis Reiches in erheblichem Maße beteiligt ist und babmch die monarchischen Blfuan'sse beS Kaisertums einschränkt. Die Stellung deS Kaisertum», so darf man wohl sagen, ist keine abgeschloffene, sondern e*re in itr Erüwickeln.na uud im Wachsen begriffen.

Neueste Dteldungen.

(Telep-ion Meldungen dcöGießener Anzeigers".)

** Darmstadt, 20. Mai, 1.45 Uhr. Der Gro f; - Herzog hat den Verwalter der Psychiatrischen Klinik der Landes-Universität Theodor B o h n e in G i e si e n zum Revisor bei der Zentralstelle für die Landesstatistik ernannt.

W. Wiesbaden, 20. Mai, 2.10 Uhr.. Tie Herzogin Katharine Cleveland ist hier soeben, 82 Jahre alt, g e st o r b e n.

A. Elbing, 20. Mai, 1.45 Uhr. Ter Kaiser ist kurz nach 8 Uhr hier eingetroffen und nach dem Gut Kadineu wcitergereist.

G. Lyon, 20. Mai, 2.05 Uhr. Am Sckstuß des gestrigen Pferderennens kam es zu Ruhestörungen. Einiae glaubten sich betrogen und verlangten am Totalisator ihr Geld zurück Als man ihnen das verweigerte, zündeten sie zwei Hindernishecken an und wollten die Ge­bäude zerstören. Gendarmerie und Truppen mußten zur Wiederherstellung der Ruhe einschrerten.

Osnabrück, 20. Mai. Oberbürgermeister Westerkamp ist gestern in Ems, wo er seit dem 1. Mai zur Kur weilte, plötzlich gestorben.

Rottweil, 20. Mai. Ter aus dem Zuchthaus ent­lassene frühere Polizeisoldat in Sck)wenningen, Schuh­macher Brimo machte sofort hier wieder ein Sittlichteits- attentat auf schulpflichtige Kinder, wurde aber an der Aus­führung gehindert, lvorauf er flüchtete. Ein Polizist hotte ihn per Rad in Aldingen ein, wo er den Zug besteigen lvollte. Er wurde festgenommen.

Madrid, 20. Mai. Anläßlich der Wahlen sind nach eingegangenen Meldungen in verschiedenen Orten Ruhe­störungen vorgekommen. In Salamanca wurde eine Person verwundet, in Sevilla zwei; ebenso erlitten in Almen- dralejo mehrere Personen Verletzungen. Auch in Lapuebla (Provinz Badajoz), in Venarez (Valencia) kamen Ruhestör­ungen vor. Mehrere Personen wurden verhaftet. Auch in Barcelona kamen Ruhestörungen vor. Tie Repubtiianec und katatonischen Parteigruppen erhielten die Majorität. Ein Kommissar wurde durch einen Dolchstich getötet

G ö d ö l l ö, 19. Mai. In Gegenwart des Kaisers Franz Josef fand die feierliche Enthüllung des Denkmals der Kaiserin Elisabeth statt.

Belgrad, 19. Mai. Tie Gerüchte, daß das Kabinett seine Demission eingereicht habe, sind falsch.________

Meteorologische Beobachtungen

der Gtatiov Giehen.

Telephonischer Kursbericht.

Frankfurt, den 20. Mai

8*/i % Belchsanloihe

98 50

Kreditaktien.....

218.00

8 ß/D do . .

88 10

Diskonto-Kommandit . .

188.70

81/g ®/q Konßois ....

98 05

Barmstedter Bank . . .

182.10

8 3/g d0 ....

88.00

Dresdener Bank ...

148.10

ö/ Hessen ....

95.40

Berliner Handels^;. . .

151 50

5 % Italien. Rente . . .

96.20

Oosterr. Staatebahi» . .

146 25

4°/c Griech, Monop.-Anl.

44.00

Gotthardbahn . . .

163.70

8 o/o Portngieeen . . .

25.60

Laurahütte.....

21330

8 °/ j Mexikaner .....

27.10

Bochum ......

195.10

4*/i % Chinesen.....

81 60 Tender

Harpener . . . . .

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Höchste Temperatur am 17. bis 18. Mat 15.7° C.

Niedrigste 17. 18. 3.0° C.

Höchst« Temperatur am 18. 19. Mai 19,6° C.

Niedrigste 18. 19. 10" 6.

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