Ausgabe 
21.5.1901 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Wilschck .

künstler-KolonlL) Wle Her Atonie auf vicheitiges e wt*nementWen, et, eine Schwägerin, .einen iegerniulter, die nnt m der ändige Stellung haben, zu ää mW «kZA-2

j |U Ife« B«w

»Äff«

tefM MAaÄ* .tont,

MEZd-L ft* rf i fl# tiln gelegwAb SäSäi ,b«. £ bto«««1'"«l*t l.i d»A,A,E n Id».Sbd,4 ääS^'ö;

MrM wiȊ 5-S--*

Äerite l

S"»Ä ÄÄjptt ZL-K

la®|!3¥ä

Sv»«.. i$t.

**'

IM bei kotzen StottnuetinB L?S«L

JteaM3t®te des 19. gabt: n- ®. 3- Technische LeklagShdlg. llmHardm 9.Zchg. gz. tr101 NB oirrteiM s M, timonatfönft für Fortschritt aui eg- von Karl Caenzer. i.gahta. rt a. SR. VlniüM. r , ifc M «L Men. tzrsa. non M. 3V M

chrrlbung von Westerland und bis 1. Oktober. Hrsg, von der hmschrist. 8, Jahrg. Nr, 8. Lnlag liljithrl. 1.80 Mk.

mng vorbehalten.)

schlichten.

geschrieben: An der hiefigen Uni- )obschall aus Paulshütle auf ügung im Patois von Loumi^ malia cum lande den pDfophi- ssenfchafttiche hi/fsarbelter Dr. h. bei dem Königlichen Ilunstgnverbe- -Man betitlet aus) Leipzig: em Semester 20 Damen mit Se- \» MgchA wta. M^em :en Semestern den horeMn er- u% Paris Md gemeldet: Die Ghrigen Zules Favre-Preis (be- rendes literarisches Werk) an h e i unglücklichen Liebesroman bekannt, pn von Rmänlen.

Ser Forderung der GehUfm, d,ß in Zukunft der gesetzliche Maximal- arbettStag und die Sonntagsruhe pünktlicher als v.Sher eingehaltm werde, erklärte die Jnnungsversammlung, daß fie sich dem ge'etzlichen Zwange beuge. Die Gehilfen sollm auch In Zukunft mit -Sie" tn. g-redet werden. Die Bäckermeister erklärten, daß sie angesichts der gewährten Forderungen und deS hoben MehlmetseS halber mit dem BrodpreiS um einige Pfennige aufschlagen müßten. In einer heute nachmittag stattfindenden Gehilfenversammlung soll über daS Angebot bar Innungen entschieden werden.

Jagd und Sport.

m ~ Wie wir vor einiger Zeit berichteten, feiert der Gießener dfahrer»Verein 1885 tn diesem Jahre ein große« Sportfest Jm hiesigenSchützenhause". Infolge größerer Vorbereitungen hierzu, sowie einiger auswärtiger Sportfestlichkrtten, an denen sich der Verein beteiligt, ist als Tag der Abhaltung des Fester cndgilttg der 4 August festgesetzt. Die einzelnen Festausschüsse sind bereits gebildet und haben ihre Thäligkeit in vollem Umfange aufgenommen. Den Vorbereitungen nach zu schließen, dürfte die Festlichkeit eine der bedeutendsten der Saison fein.

191 Mai. Die Frühjahrs.Regatta des .Rheinischen Ruder-Verbandes", die heute auf der Rheinstrecke rwtfchen Schterstein und Walluf statffinden sollte, ist leider vollständig tn die Brüche gegangen. ES hatten sich 21 stattliche Segelboote, darunter allein fünf, die um ben Kaiserpret« ringen wollten, ringe- künden, allein zurzeit, als das Rennfahren beginnen sollte, war eine "^Ertige Windstille eingetreten, daß absolut nicht daran zu denken war, ein Segelwettkampf auSzuführm. Mit großer Geduld warteten die Segler und die Zuschauer mehrere Stunden auf das Eintreten günstigeren Winks, bis man sich endlich um 2 Uhr entschloß, die Wettfahrt auszugeben.

Spirylui Irr Dtrtinigftn jranhfnrtn LtÄtttzkLln.

Opernhaus.

Dienstag, 21. Mai. Robert der Teufel. Mittwoch, 22. Mai. Geschloffen. Donnerstag, 23. Mai. Die Bettlerin vom Pont des Arts. Freitag, 24. Mai. Zar und Zimmermann. SamStag, 25. Mai. Die Jüdin. Sonntag, 26. Mai. Undine. Montag, 27. Mai. Carmen. Dienstag, 28. Mai. Das Glöckchen des Eremiten; hierauf: Die Hand.

Sch auspieth aus.

Dienstag, 21. Mai. Torquato Tasso. Mittwoch, 22. Mai. Francillon. Donnerstag, 23. Mai. Geschloffen. Freitag, 24. Mai. Rosenmontag. Samstag, 25. Mai. Hedda Gabler. Sonntag, 26. Mai, ?>/r Uhr. Die rote Robe; abends Francillon. Montag, 27. Mai. JohanniSfeuer. Dienstag, 28. Mai. Im weißen Rößl.

*) Menn nicht anders bemerkt, Anfang 7 Uhr.

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Berlin, 18. Mai. Laut dem heute veröffentlichten Geschäfts» berichte der Pommerschen Hypotheken-Aktien-Bank zu Berlin für 1900 wird vorgeschlagen, den 110 459 Mk. betragenden Reingewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Der Geschäftsbericht stellt fest, daß die bisherigen Reserven von 6 152 000 Mk. 41 Prozent des Aktien­kapital» voll bestehen bleiben. Die Anlage im Hypothekengeschäft be­trug Ultimo 1900 204 814 399 Mk. Zur Deckung der umlaufenden Hypothekenpfandbriefe im Betrage von 189 525 600 Mk. waren am 31. Dezember 1900 Hypotheken im Betrage von 191461013 Mk. im Besitze der Bank, außerdem besaß letztere 13 353 385 Mk. freie Hypo­theken. Die ordentliche Generalversammlung wird am 8. Juni statt­finden.

Berlin, 18. Mai. Die beiden Direktoren der Pommer­schen Hypolheken-Aktien-Bank, Fritz Nomeick und Wilhelm Schultz, sind heute nachmittag verhaftet und in das Untersuchungs­gefängnis abgeführt worden. Die Verhaftung ist auf Veranlaffung der

L-taatSanwalischaft erfolgt. Die beiden Verhafteten befonben sich vor- mittags in ihren Geschäftsräumen, als ihnen Kriminalbeamte ben Verhaftungsbefehl vorwiesen. In ber Bank herrschte über daS Ge­schehnis große Bestürzung. DaS stellvertretende Mitglied ber Dttektion äußerte sich bahin, baß nur ein MißverstänbniS vorliegen könne unb di« Freilassung ber Verhafteten wohl in aller Kürze erfolgen werbe. Der Grund für bie Verhaftung bürste barin zu staben sein, daß mehr­fach Grundstücke übermäßig hoch beliehen worden sind, sodaß bie Unterlagen bem Werte ber auSgegebenen Pfandbriefe nicht mehr ml- sprechen. Man nimmt an, baß diese Beleihungen nur mit dem Ein­verständnis ber verhafteten Direktoren erfolgen tonnten.

Zum Direktor ber reorganisierten Preußischen Hypo- theken-Aktien-Bank ist von ber heutigen ordentlichen General- Versammlung der Bankier Emil Salomon einstimmig gewählt worbm.

Montreal, 18. Mai. Der DampferNorlhman" ist in Montreal als zweiter von der Flotte der Getreideschiffe eingetroffen, die für den direkte« Dienst zwischen Chicago und den europäischen Häsen gebaut sind. Der DampferNorthwestern", der Chicago zuerst verließ, ist nach mehreren widerwärtigen Verzögerungen ebenfalls hier eingetroffen. Der .Norlhman" hat die Reise von Chicago hierher in dreizehn Tagen zurückgelegt, aber ebenfalls gleich, nachdem er Chicago verlaffen hatte, wegen EiseS Ver­zögerungen erlitten. Wird der Dampfer erst glatt laufen, wird die Reise von Chicago nach Hamburg zwanzig Tage in Anspruch nehmen. Die Dampfer werden m Montreal voll geladen.

Auszug aus dkv Lirchtubuchrru der Stadt Gieße«.

Setraute. Matthäusgemeind e. 14. Mai. JustuS Kraft- Höfer, Maschinenschloffer zu Höchst a. M. und Ernestine Phllippine Luise Erb, Tochter des Schuhmachermeisters Johannes Erb zu Gießen. Mar- kusgemeinde. 12. Mai. Ludwig Jung, Postbote zu Gießen und Anna Elisabeth Riederhbfer auS Langenstein, Kreis Alsfeld. Lukas- gemeinde. 11. Mai. Nikolaus Kratz, Finanzaspirant zu Darmstadt und Friederike Anna Elisabeth Keller, Tochter des Klinikoerwalters Karl Wil« Helm Ludwig Keller zu Gießen. 12. Mai. Adam Weber, Former zu Gießen und Marie Schneider, Tochter des Bahnarbeiters Johannes Schneider zu Gießen. Johannesgemeinde. 11. Mai. August Paul Niewisch, Schriftsetzer zu Gießen, und Marie Wilhelmine Reh, Tochter deS Lackierers Georg Reh zu Gießen.

Getaufte. Matthäusgemeinde. 12. Mai. Dem Schneider Karl Marttn Allgeier eine Tochter, Elisabeth, geboren den 19. März 16. Mai. Dem Schneider Karl Mayer ein Sohn, Karl Heinrich Georg, geboren den 17. März. Markusgemeinde. 12. Mai. Dem Hilfs- Fahrkarten-AuSgeber Johannes Georg Kuhn ein Sohn, Georg Konrad, geboren den 22. März Dem Dachdeckermeister PHUipp Kröck eine Tochter, Annie Elsa, geboren den 17. März. Dem Spediteur Wilhelm Lynker ein Sohn, WUHelm Adolf Karl, geboren den 26. März. Dem Knecht Karl Bornträger ein Sohn, Wilhelm, geboren den 24. März. Militär- gemeinde. 12 Mai. Dem Vizefeldwebel Peter Euler eine Tochter, geboren den 22. April. 14. Mai. Dem Oberleutnant Rudolf Buffe ein Sohn, Jürgen Willy Max, geboren den 7. März. Lukasgemeinde. 16. Mai. Dem Ingenieur und Baumaterialienhändler OSkar Gutmann eine Tochter, Helene Barbara Wilhelmine Gertrude Else, gebärenden 28. Februar. Johannesgemeinde. 15. Mai. Dem Stadtkaffegehilfen Hermann Peter eine Tochter, Elisabethe Margarethe Marie, geboren den 21. April.

Beerdigte. Matthäusgemeinde. 11. Mai. Christine Zinher geb. Ohr, Wittwe des Schneiders Emil Zinßer, 77 Jahre alt, starb den 9. Mai. Markusgemeinde. 16. Mai. Friedrich August Fischer, Privatier, verheiratet, 70 Jahre alt, starb den 14. Mai. Lukasge­meinde. 15. Mai. Dr. Theodor Zinßer, Kreisarzt, 76 Jahre alt, starb den 13. Mai.

SchWsnschrichte«

Der PostdampferP e n n l a n d" derRed Star Linie", in Ant- werpen, ist laut Telegramm am 16. Mai wohlbehalten in New-Uork an­gekommen.

Norddeutscher Lloyd.

Vertreten in Gießen durch Agent Carl LooS.

Bremen, 17. Mai. (Per transatlantischen Telegraph). Der Schnellpostdampfer Lahn, Kapt. C. Pohle, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 2 Uhr morgens wohlbehalten in New-Dori aiu gekommen.

Bremen, 17. Mai. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschrauben Postdampfer Neckar, Capt. A. Harraffowitz, vom Nord­deutschen Lloyd in Bremen, ist am 15. Mai 2 Uhr nachmittags wohlbe­halten in Newyork angekommen

Monatliche Ucbersicht der Todesfälle in Gießen.

Monat April.

(Einwohnerzahl: astgenommen zu 25 900, mH. 1600 Mann Militär.) Kinder

An m. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel« der Todesfälle in der betreffenden Krankhett auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Es starben an: Zusammen: Erwachsene:

im

1. Lebensjahr:

vom

2.15. Jahr»

Lungenschwmdsucht 5 (3)

4 (3)

1

anderen Tuberkulosen 3 (1)

1 (1)

2

Lungenentzündung! 4

3

1

Lungenkatarrh 2 (2)

1 (1)

1 (1)

Her,fehler 2 (1)

2 (1)

Bösartige Neubildung 6 (2)

6 (2)

Altersschwäche 6

6

Sonstige Krankheit 13 (3)

6 (2)

5 (1)

2

Verunglückung 4 (4)

4 (4)

Summa: 45 (16);

33 (14)

5 (1)

7 (1)

«rstklasstge Fahrräder. Liest man ein Fahrradinserat, ein Fahrradprospekt ober irgend eine sonstige Anpreisung eines Fahl- latfabrifatS, so fällt fast regelmäßig unser Auge auf daS Wort erstklassig". Die Fabriken, bie wirklich tabelloS gute Fahrräder oauen, die baS Wort erstklassig verdienen würben, gebrauchen eS ver­hältnismäßig am wenigsten. Unter keinen Umstänben trifft eS auf bie Erzeugnisse zu, bie in Auktionen, Großbazaren unb Vcrfand- geschäflen irgend welcher Art angeboten werden. Solche Bazare, Versand- unb A uk ti o n S g e s ch S f t e beziehen vielmehr von kleinen, nicht genügenb leistungsfähigen Fabriken, und da diese Art Ware so billig wie nur i r genb möglich sein muß, so kann weder auf daS zu verwendende Material, noch auf die bei einem Fahrrad so ungemein wichtige Präzisionsarbeit die nötige Sorgfalt verwendet werden. Trotzdem wird eUe solche Ware mit Vorliebe aI6erstklassig" bezeichnet! Nirgends gilt daS Wortbillig und schlecht" so, wie im FahrradgejchSft. Für billiges Geld kann eben kein Fabrikant ber Welt einerstklassiges" Fahrrad Herstellen. DaS Geheimnis der Billigkeit ist leicht gelöst. Die Fabriken, welche die billigen Räder Bauen, kaufen die Einzelteile einfach von ben Spezialfabriken unb setzen sie bann zusammen. Darum Radfahrer, willst du ein erstklassiges Fahrrad, so kaufe nur bas Fabrikat einer bekannten großen Fabrik unb rahle gern einen anstänbigen Preis. Aber tröste dich, im Fahrradhanoel ist ein teurer Preis auch stets ein billiger, das wird dir jeder erfahrene Fachmann und jeder erfahrene Sportgenoffe bestätigen.

Die Slickenrderfer

dcyrelvmascyme / (Alphabete für 12 sprachen) und

Nr.5m. 175-,Nr.7m.225 - Zarbroll-Einrichtung.

Katalog bezw. Vorführung durch die

vrühl'sche Druckerei, Sietzen, Zchulstrahe Nr. 7.

Bekanntmachung, die Unfallversicherung der in land- unb forstwirtschaftlichen Betrieben beschäftigten Personen betr.

Die im Abdruck nachstehende Bekanntmachung Großh. Kreisamts Gießen vom 14. l. Mts. wird hiermit zur Kenntnis der Grundbesitzer der hiesigen Gemarkung gebracht.

Gießen, am 17. Mai 1901.

Gkvßherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Mecum.

Bekanntmachung.

Die Grundbesitzer, welche ihren Grundbesitz entweder ganz oder teilweise nicht selbst bewirtschaften, werden hierdurch auf» gefordert, bei der Bürgermeisterei derjenigen Gemeinde, in deren Gemarkung die Grundstücke liegen, bis zum l.Juli l^J. schriftlich ober münblich zu Protokoll den Antrag zu stellen, daß ber auf bie Steuerkapitalien ihrer Grunbstücke ober ein* zelner betfelben entfallende Beitrag zur Berufsgenoffenschaft von einem anderen, als Bctriebsunternehmer zur Zahlung Ber« pflichteten, erhoben werde. Die Anträge müffen auch die nötigen Angaben über bie Pachterträgniffe ber einzelnen Lose enthalten.

Sodann wird zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß nach § 10 ber Verordnung vom 11. Juni 1888 von nach- verzeichneten Objekte» ein Beittag zur Berufsgenoffenschaft nicht erhoben wird:

1. von Grundstücken, welche zu einem land- ober forstwirt­schaftlichen Betriebe überhaupt nicht gehören;

2. von allen Gebänben nebst zugehörigen Hofräumen, Haus- unb ZiHtzärten;

3. von Grnnbstücken von Betrieben, deren Sitz außerhalb des Landes gelegen ist;

4. von steuerpflichtigen Grundstücken, deren land- und forst­wirtschaftliche Benutzung dauernd eingestellt ist, sei es, daß jede Nutzung aufgehört hat, sei es, daß an Stelle ber land- ober forstwirtschaftlichen eine gewerbliche Be- Nutzung getreten ist, z. B. Verwandlung eines Ackers in einen Steinbruch.

Diejenigen Grundbesitzer, welche derartige Befreiungs- gtünbe, bie sich ber amtlichen Kenntnis entziehen, geltcnb machen rönnen, werden aufgefordert, die Befreiung bei der Bürger­meisterei derjenigen Gemarkung, in welcher das Grundstück ge­legen ist, bis zum 1. Juni l. I». zu beantragen.

Gießen, 14. Mai 1901. 3678

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

v. Bechtold.

MAGGI5,

-lind die Beeten! Stets frisch vorrätig bei

Job. Seibel, Ludwigeplatz.

uppen

''nWürfefo 10

3399

Bekanntmachung, betr.: die Verwertung der Grasnutzung von den Wieseck« böschungen und ben städtischen Feldwegen u.s.w. in ber ©emarfung Gießen.

Die rubr. Grarnutzungen sollen Donnerstag, den 23. Mai 1901 versteigert werden und zwar:

nachmittags 2 Uhr von ben Wieseckböschungen, mit Zusammenkunft an bem Viabukt am Lenz'schen Felsenkeller;

nachmittags 3 Uhr im Hof des Bürgermeistereige­bäudes von sämtlichm städtischm Feldwegen;

nachmittags 4'/, Uhr, von dem Niederdruckbehälter am Lutherberg und von dem oberen Teile des Friedhofes mit Zusammenkunft an Ort und Stelle.

Gießen, den 18. Mai 1901. 8679

Großherzogliche BÜrgermeistxrkL Girßen. Mecum.

Mlanz am 31. Dezember 1900.

Passiva:

1. Ausgeliehene Kapitalien:

a) Hypotheken 97577.43

b) Bürgschafts­

leistung 57168.79

c) Kaufschillinge 30380.66

d) Wertpapiere

nach dem Kurs vorn 31. De­

zember 1900 45125.20

2. Kaffenvorrat 4189.15

3. Ausstände 12068.30

4. Vorlagen 7.16

5. Mobilien nach

5*/* Abschreibung 73.96

246584.65

Aktiva: -A $

1. Aufgenommene Kapitalien 230198.47

2. Stammguthaben der Mitglieder 671.77

3. Reservefonds und

Eintrittsgelder 60.

4. Bettiebsrücklage mit Zuweisung des Reingewinns pro 1899 14700.13

5. Reingewinn pro

1900 955.28

246584.65

Die Zahl ber Mitglieder betrug Ende 1899 105

Abgang in 1900 6 3

Zugang in 1900 __3________

Daher Stand der Mitglieder Ende 1900 102

Keneral-Iersammtung

Mittwoch den 29. Mai l. I., nachmittags 1 Uhr, in der Wohnung de- Rechners Lindenftruth III.

Tages-Ordnung: 1. Vorlage der Revision pro 1901. 2. Vorlage und Abhör der Rechnung pro 1900.

Beuern, den 18. Mai 1901. 3693

Spar- und Dorschußverein Neuem II, G. H.

JohS. Gommerlad III., Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Bekanntmachung»

Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß ber stäbtifche Fnebhof von jetzt ab bis zum 15. August b. I. von morgens 6 bis abends 9 Uhr geöffnet bleibt und daß die auf bem Friebhof Verweilenden eine Viertelstunde vor Schluß desselben auf diesen durch ein Glockenzeichen aufmerksam ge­macht werden.

Gießen, den 17. Mai 1901. 8680

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Mecum.

Steckbrief.

Gegm den unten beschriebenen Reservisten Daniel Seiler, aus Wieseck, der 5. Kom­pagnie Infanterie Regiments Nr. 117, welcher flüchtig ist, ist die vorläufige Festnahme wegen Verdacht ber Fahnen- flucht verhängt.

Es wirb ersucht, ihn vor­läufig fkstzunehmen und an den oben angeführten Truppenteil ober an bie nächste Militär­behörde zum Weitertransport hierher abzuliefern.

Der Geckchtsherr: Katzen, Oberst unb Regiments- Kommandeur.

Beschreibung:

Mer: 27 Jahre. Größe: 1,64 Meter. Statur: schwäch­lich. Haare: dunkelblond. Bart: schwarzer Schnurrbart Kinn: spitz. Rase und Mund: ge­wöhnlich.

Besondere Kennzeichen:

schielt etwas.

Kleidung: Zivilanzug, Ar­beitsanzug (Rock, Hose hsllgrau, Mütze blau). 3688 Gericht

des Jnfant.-RegimentsNr. 117- I. No. 151.

Mainz, ben 18. Mai 1901.

Verdingung

von Weitzbiuderarbeiteu.

Die Arbeiten zur Herstellung ber Vorder- und Rückseite des

ftädttschen Hauses, Schloß- gaffe 9, sollen

Donnerstag, 23. d. M., vormittags W/a Uhr öffentlich verdungen werden. Arbeitsbefchreibung und Be- dingungm liegen während der Dtenftstunden auf Zimmer No. 6 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst er­hältlich, find bi« zum genannten Termine einzureichen. Zu­schlagsfrist 14 Tage.

Gießen, den 17. Mai 1901. Das Stadtbauamt.

Schmandt. 3671

Hohversteigerung

Dienstag den 21. dsS. MtS. wird im hiesigen Ge­meindewald folgendes Holz ver­steigert :

17 Kiefernstämme (6 Stück Schnittholz), 21 bis 40 cm Durchm., 5 bis 12 m lang 8,58 fm, 386 rm Nadel-Knüppel (hier­unter 65 rm 8 unb 4 m lang),

2970 Nadel-Wellen, 81 rm Nadel-Stöcke, 3620 Weichholz-Wellen.

Die Zusammenkunft ist nach­mittags 3 Uhr beim Pflanz­garten.

Groß en-Linden, 13.Mai 1901 Groß herzogliche Bürgermeisterei Großen-Linden.

Leun.