Ausgabe 
20.11.1901 Zweites Blatt
 
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hatte 2 Verwundete.

Lfllka, nich aber über bie Mrt der deutschen Krieg

öuoujluu, 1UUJ tjiirx«. in

welcher Weise das ganze Burenvolk

hat er

15. Die Vorschule des Großh. Kostenrechnungen über die Verlegung

Schon bei der Besprechung der beiden ersten von dem Kaufmännischen Verein und dem Orts-Ge- werbeverein veranstalteten Vortragsabende^konnterMvm das große Interesse hervorheben an dieser Veranstaltung nimmt. -

VolitiM Cagesschau.

Englische Barbarei.

Bezitationsaöend.

Tl Gießen, 19. Nov.

runq überreicht werden.

Der Vizepräsident des Reichstags, Dr. v. Frege, suchte krankheitshalber einen sechsmonatigen Urlaub nach und legte deshalb das Amt des Vizepräsidenten nieder.

Die preußischen Eisenbahn-Einnahmen weifen| m den letzten Monaten einen so erheblichen Rückgang auf, wie niemals seit dem Uebergang zum Staatsbahn- snstem in Preußen.

Nach derN--t. Karr." sind Versuche im Gange, wie bei der Beratung des Zolltarifs von 1878/79 eine inter­fraktionelle wirtschaftliche Vereinigung zu schaffnu^e g b 18 Die Stadtverordneten be­

willigten 42,000 Mk. für Notstandsarbeiten.

SÄÄÄ« in her energisMn Weise zu sorde^n.^jn ^t Sz-ll verteidigte heute sehr warm > den Dreibund. Er erklärte, die deutsche offtntliche Mein­ung s^ ebenso wie die unserige für den Dreibund Dre angeblich traditionelle Feindschaft Irschen. ^esterreich-Un-

I garn und Preußen sei seit der 1870er Ana­

chronismus, ben die Leiter der Geschicke Deutschlands, ' besonders aber Kaiser Wilhelm nicht erneuern wollentat

unter solchen Umständen durch die Passivität unserer Re- das unserem Volle innewohnende Rechtsgesuhl Ein-

Ausland.

Londons 18. Nov- Die in San Francisko erschÄnende LeitungCall" veröffentlicht eine lange Geschichte, datiert aus Skaawav vom 6. November- Danach sollen sich oOOO Goldgräber unter Führung von Amerikanern ver­schworen haben, sich gegen Großbritannien zu erheben, d^ Goldfelder von Klondike zu nehmen und eine Aukon-Republik mit Dawson City als Haupt- stadt Lu errichten. Sie glaubten- die Unzugänglichkeit der.^^^oers uuci ^uVv».. "mA,,»,, nffprhima

Laend im Winter wüide die Ausführung des Planes pangermanische 23eroegung

X Die amerikanischen und kanadischen^.Behörden haben L. dulden, doch werde eine solche Bewegung

darüber konferiert und das amerikanifche SchiffMarschall!

Shoup" ist nach Seattle gedampft, um Truppen zu bringen I und etwaige amerikanische Raubzuge zn verhindern. Dass

W » die Sitzung suspendiert ist. Um halb acht Uhr wird die Sitzung wieder eröffnet. Defchanel erfucht, im Interesse der Republik die Debatte Ruhe zu beenden. Heiterkeit links.) Ribot tritt in eine Kritik der Anleihe­vorlage der Kommission ein. Selbst das protestantifche Deutschland bemühe sich, heute wie zur Zeit Bismarcks, die Katholiken und ihre Bischöfe im Orient zu verteidigen. Dadurch, daß die Kommission nur dieKongrega^ der Anleihe ausnahm, aber die übrigen Privatanfpruche anerkannte, beweise sie eine Endliche Tendenz, die an­gesichts der Verdienste der Orden m Ostafien ungerecht sei. tBeifall rechts und in der Mitte.)

Das Amtsblatt veröffentlicht die Ernennung. des

bewahrende Liebe? Zwei gottverlorene Men. ck'

einzigen, die der Pfarrer in ferner Gemeinde hat. xas

alte Weiberl, das Tag und Nacht an ft.. "elektrischen Schienen",

Sie bittet Gott, ihr im Traum die Gewinnnummer zu^pen ./

nennen. Sie träumt denn auch von

gewinnen diese beiden dtummern,- .... ,

L°!- nicht äu entfernte .Nummer gewinnt ebenfalls

Ediaungen bei allen Mächten gellend gemacht.

Äff den hestigsten Widerspruch =r9 v. fischen Schmßli^eiten

die Behauptung, ynbbard habt ,eme eMneni geyaiWen me Zenu g > bic ari ber deut,chen Kneg-

?eaurn ruft- tzubb^d "h-ll" di/ Ansicht der KommtssÄns- fghrung genau unterrichtet ist, die britischen Maßnahmen 'M Mehrheit wiedergegeben. Ribot macht eine ®egenbemerI. L^en(l.ieg als gerechtfertigt und richtig ansehen könnte, -v tz 7n° die im LäE verloren geht. Berteaux: Sie verdienen solchen Umständen durch d.e Passtmtat unserer Re- ein^vaar Ohrseigen. Unter dem Geheul der Rechten fordert . baS unserem Volke innewohnende Rechtsgesuhl Em- Präsident Teschanel Berteaux aus seine Worte Suruckzu- 3 S tönnte, unterliegt keinem Zwegel, wenn man sich

SS. ' s»« S»><--II- 31«

ftüde für Pianoforte von Schubert, Chopin und Henselt i spielte, während Herr Hegar sich das Konzert m x-bur von Svendfcn, 2p. 7, zum Vortrag gewählt hatte.

Beide ernteten für ihre ausgezeichneten Darbietungen vielen Beifall; Fräulein Holzapfel, die ^it emem fchonen modulationsfähigen Anschlag eine gute Technik und seme Auffassung verbindet, erfreute das Publikum noch mit emer Zugabe rmseres Wissens von Schumann. Von den Orchester­il ummern erwähnen wir heute nur kurz, daß sre unter der feinsinnigen Direktion des Herrn Musikdirektors Traut­mann dieselbe vorzügliche Wiedergabe fanden wie am 10 November, und daß man bei den wirklich guten akusti- ick'en Verhältnissen der Turnhalle die auswärtige Ver­stärkung des Orchesters kaum vermißte. Um nur einige SSfeiten hervorzuheben, so möchten wir bemerken, dafz das^Streichorchester kaum jemals fo schon ge­klungen hat als gestern in den beiden elften Sätzen der Symphonie s namentlich «aren im Larghetto die Geigen stellenweise von wunderbarer Wirkung. Gleiches iftvon der Klangwirkung der verschiedenen Blasinstrumente zu saaen die überall in Bezug auf Klarheit und Deutlichkeit das reckte Maß zeigte und nirgends durch zu starkes Hervor- traten die Gesamtwirkung beeinträchtigte. Wir haben gestern die einzelnen Nummern des Programms an ve^ch ebenen Stellen des Saales gehört und fmd zu dem 6e kommen, daß vielleicht, abgesehen von den Untersten Pllrtzen auf der Gallerie die Akustik überall gleich vor Lüglich ist. Wir können den heutigen Bericht nur Mit Be-m Wunsche schließen, daß der gute Emd^ick des gestrigen Konzertes nachhaltig fein, und daß die Bemühungen des Konezrtvereins um einen neuen Konzertsaal von gutem 1 Gr folg gekrönt sein mögen!

Aus Stadt und Land.

(Der Abdruck d-r unter di-strRubrik befmdl.chen ist nur unter genauer Quellenangabe.Gre«. rmz. geflanei.- Gießen, den 19. November 1901.

TaaeSorduuna für die Sitzung der Stadtver- orbnetenÄämndung Donnerstag den 21.November 1901, nachmittags 4 Uhr. 1. Bai.gest.ch des Landeseigen, tum für die Jrankfurierstrahe; hier: Dispens. 2. Desg. des Karl vahn für die Goethestraße; hier: Dispens. 3. ScSgL des I. Barnaß für die Schillerstraße; hier: Dispens. 4. Ufer- befeftigungsarbeiten an der W-efeck oberhalb der Moltkesiraße. 5. Beschaffung von Geraten für die AuerMhr.

Die Erbreiterung der Kreisstrahe Gießen- Das "hatten wir erwartet, und wst | Hansen. J;. # »««J« b®e,°8nb Gesuch °des Deutschen

auch zahlreiche Frauen befanden. Die Versammlungen per-1 »u: ©iedfe^di^Rechte liefen ruhig und ohne besonderen Zwischenfall. Mehrte Wust ~ beschließen. Die Linke rast. Deschanel mußten wegen Ueberfullung polizeilich gesperrt werde,. Es das^ ^^t. Der Sozialist Fourniere

wurde eine Resoluüon angenommen, in der die .tadtgchen Er wird nicht reden. Sv oft Ribot den Mund ostn ft

Behörden und die Regierung ersucht werden, den Bau von die Linke und trommelt mit den Pult^ckeln. .rachdem

Arbe-tenvohnungen m eigene Regie zu übernehmen, mit famt. bie,-eS wüste Konzert ?ber eine Viertelstunde Md°uert lichen geplanten Staatsbauten sofort zu beginnen und die hatte, ergriff.der^Prastden^ seinen^ und^erwßt^^ Anfertigung von rollendem Material unverzüglich vorzu-1 nehmen. Ferner soll die Reichsregierung ersucht werden, den Antrag Auer und Gen., betr. Schaffung von Arbeiter­kammern und eines Reichsarbeitsamtes mehr Be-1 achtung und Entgegenkommen zu zeigen, sowie dem Drangen einer kleinen Jntereffentengruppe auf Erhöhung des Zolles auf die nothwendigsten Lebensmittel nicht nach- zuaeben, sondern durch den Abschluß guter Handels­verträge mit anderen Staaten die Wohlfahrt des Volkes und des gesamten Staatslcbens zu sichern und zu fordern.

Diese Resolution soll dem Oberbürgermeister und der ^gic»

.fn L^^cht^en, doch werde eine solche Bewegung I nu(f) von Deutfchland in keiner Weise unterstützt.

I Washington, 18. Nov- Staatssekretär Hay und der und etwaige amerikanische mauozuge englische Botschafter Pauncefote haben heute en neuvn

^iegsschiffShoup" besuchte Seattle mit Gefangenen an>^^hmus-Kcrnal-Vertrag unterzeichnet. Bord kehrte aber am Freitag zurück, ba es sich Nicht birekt m^t Skagwcch in Verbindung setzen konnte. Behordeu^ in Washingwn erklären, sie wußten von der Sache nichts.

Dr. Besold, Kehlkopf-Spezialist ber Heilanstalt 6alken- stein i. Taun., teilt mit, daß die Annahme, seme Reise nach London stehe in Zusammenhang mit dem Gesund­heitszustand des Königs von England, voll- ständig^irrig sei. ^ber der heutigen Sitzung der

nng^ in Erwartung der Debatte über die Entscha^gung süßerer Spannung den Ausführungen des deutschen hier

«Iss *

Reaieruna und die Kammer könnten unmöglich die An- svrucke der Jesuiten, Franziskaner und ähnlicher Kongre- spruche oei ^quiL , u 0 hürrten nickt identifiziert

aiebt der gestrige 3. Vortragsabend im tzotel zum Einhorn,I wieder uniemommen^ Der Vater g^h

en Saa? ft -h diesmal all zu «ein Ees um W Kind sich an Dpmgestrupp f^

vahl der Erschienenen aufzunehmen. Selbst deriSSorraum m ci b(id aber ab,turzen kann Es ist rat

wir« haben. Rezitationen haben immer eine I Ivtfertjid), der' Knabe zerschellt in dem Abgrund. Bon

Aniielmnaskraft; und die;e war gefterii nicht gUm n I i Vater von Gott entfernt.

heften aud) auf die Person dessen zuruckzufuhren, den man da an } unsere Ausgabe, über den Wert der Er- chr den Vortrag gewonnen hatte Herr Otto B c ck aus Es ist E liest, wird tief. ergriffen

nntEn ^ne^erR^^geMZ? ^«d^uhÄE'^ chm'der

an einer Reihe hellerer Sachen em Stuck suddeut,chen ein ^TmWr SBetfalßfturm lo5.

Scf begann mit Anzengrubers köstlicher Lüftchen Botstk>aste?s in Wien, gürfteii eu^en^

w ***

t oenn auu, ... breT=m^; LlPenels HeLann^Bahr .^^ön^Frau- zum « muffen gewinnen. Flugs schreibt sie auf. Am Morgen Es wurde z 1 h alI dieser GefchMckstn Sden

will' sie am Fenster die Nummern .n-ckstnals le.em Da au gab »Z eine möge gesagt sein. Des yezitMpv kommt des Nachbars Gais vorbei, reist ihr das Blatt. Liiv woiilc . vortrug, fast unübertrefflich. Man

SLWSWSMS « i^LSiprÄÄ^Ä W Wben.

'Ll'ist ihm suA da h-lsen auch alle Mge des

Gras Bülow wird, wie wir an anderer Stelle unseres Blattes heute mitteiten, thatsächlich die Unverschamihellen des englischen Kolomalministers Chamberlain im Reichstag 6. Bauliche

zur Sprache bringen. Das hallen wir erwartet, und wir Hausen. t <llq cddude. 8. Gesuch des Deuq-yen begrüßen diese Meldung der -Nat.-Ztg. : allerdings hat 1 g n i ^Errichtung eines Völkerschlachtdenkmals;

eine etwas verzwickte Fassung, und wir sehen darum mrtum |Wnotenbunb Mu Beitrags au- stüdtischen

Miii-ln 9 Die Vergebung der Waldkulturlöhne in den .^.. ..^1 Mitteln. 8. Die g-erge° g des Vorstandes

>or mapgeoeno,i"-"d''«LeVatt">stLt des Eisverechs um elektrische Beleuchtung der Eis-

den Eigenschaften ®)aniberlam§ baä beutle« o l n ä)t b 6 ^.Preisermäßigung. 11. Die Prüfung der Rech- ber Plock'schen @«^9.^1900/01.^ 12^ Voranschlag

von englischer Seite vergewaltigt wird und wie der eng Oberkommandirende General Lord Kitschener kem scheut, um die Empöriing aller Weltzimmer mehr zu teigmu Dafür ein neues Beispiel. Das Bruffeler BlattPetit Bleu meldet, nach einer Privatdepesche aus London sei die Frau des Präsidenten des Oranjefreistaats, Steyn, mit ihren fünf Kindern ohne jede Begründung aus Afrika deportiert und nach Europa emgeschifft worden, ^wohl ihr Gesundheitszustand sehr erschuttert sei. Dasist eine neue himmelschreiende Vergewaltigung! Wiewerdendie. Kleinen ihre Fäustchen geballt haben m- chnmachtiger Wut über diese Barbarei, in ihrer Kindheit -tagen aus chrem Vaterlande vertrieben zu werden! Ihre Mutter wird ganz gewiß nicht unterlassen haben, diese JrevAthat ihnen klar^zu machen. Die Kleinen werden sich wahrlich gefchworen habem Rache zu nehmen, wenn die Zeit für sie gekommen ffü Das ist englische Kriegsführung,, die mit der dent.chw anno 1870/71 in öffentlicher Rede aus eine SAe zu stellm sich ein englischer Minifter im Jähre 1901 erlaubte. Was I Das Amtsvtatt vcronenuiujL uic I ßeikiot das, wenn ferner von London aus offiziell Die

Generals Vo y ro n zum Mitgliede be§ ü6erlteT^ I^^11 dementiert wird, die Engländei^hattenben Kasten rates, in Ersetzung des Generals Kersener, der Alterv-I^o^g getötete und gefangene Buren ausge.etzt-

I nren^e erreicht hat. Es ist dies das erste .)!al, d ß | x beute auck nur den geringften

Kolonialarmee im obersten Kriegsrat vertreten -ist

Wien, 18. Nov. Heute begann die von der Zentral stelle zur Wahrung der land- und sorftwirts ch aft I licken Interessen beim Abschlusfe von Handelsver- I trag en einberufene Enquete, um die Wünsche der ein­zelnen Produktionsgruppen gegenüber dem neuen d->" Zolltarifgesetzentwurfe entgegenzunehmen. Es gr. vorerst Vertreter der Hopfenproduktion Zum Worte Enquete faßte Beschlüsse, nach denen b-

beleidigt werden kann.

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Mitglieder seien zum ^eu 4?eui|u}c,^.7 ift für die öffentlichen Kundgebungen ihrer Minifter. Das 11 . 1 Grimnasiums. 15. Die Vorschule des Großh.

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abends 8 Uhr, im großen Saale des Gefellfchastsvereins statt. ES dürfte eins der interesfantesten und m kunsillristher ziehung bedeutendsten dieser Sayon werden. Hans Bchß wie bekannt ein Sohn unserer Stadt, der unter dem Kunftter- namen Hans Gießen an der Dresdener Hochuhne an erster

l Kann man solchen Dementis heute ^uch nur den geringen - Glauben schenken? Und selbst wenn diese offizielle Nobe - die Wahrheit sagt, Albions That stinkt, um em Shake- J ,-pearefd;^ Wort&sebraug,^tzd-m ^n.Hmrrne^ d-utsch-n daß er a> Srif?

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l deutschen Zolltarifgesetzentwurfs als empfindliche Schädig-z rm 6, ! ausaeführt indem er die Kolonne des Oberften. u7g der österreichischen Hopsenindustrie beze.chnet-werden Engüru der ausgefuM^inoHeilbronn überrasclMib und die Regierung aufaesordert wird, eine nnnnif und derselben empfindliche Verluste zufugte. Die

der Zollsätze eventuell durch Aufstellung eines Kompen- an griff u De^ diesem Gefechte 2 Offiziere und

fatÄw aniuftreben unb. den österreichischen yopfen- Eng^r^ Verwr-N ^nn »ertounbet.

11 . v . pn.rmirfiften Weise äuI / ^cann un darker ist, nach offiziösen eng-

lsicken Meldungen, von seiner Aufklärungsexpedition nach Bcckblehem zurück gekehrt. Es wurden wahrend der Expe­dition 6 Buren getötet, 4 verwundet, 30 gefangen. Barker