heraufbeschwor — daß hier keinerlei Versuche zur S
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gemacht worden sind.
mir bis dahin völlig fremd waren, zu befassen, um die
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den Vater und über die Braut des Leutnants Blaskowitz ärztlichen Vereins gewählt wurde, nachdem ich rm ^ahve
oen yaier u keinerlei Versuche ;ur Schlichtung 1892 als Vor fitzender des hiesigen Aerztevererns Mich, ge-
qp £ec Einerlei ^eisueye ^ur öcqucqiung sah, mich mit den Kassenangelegenheiten, bL
'♦ ^nr, daß die ursprüngliche Forderung - 9 hnbin völlia fremd waren, au befassen, un
jedenfalls war Blaskowitz nicht unzurechnungsfähig. Hildebrand reagierte auf die Thätlichkeiten nicht. Sie verließen >das Haus, nachdem Leutnant Splettstößer vergeblich zu ermitteln gesucht, ob dort ein anderer Infanterist wohne. Sie beobachteten die Hausthür von der gegenüberliegenden Straßenseite, bis Leutnant Schmidt vom Infanterie-Regiment 147 zufällig hinzukam. Diesen sandten sie zu Blaskowitz, nachdem sie ihre Nüchternheit durch Schmidt hatten feststellen lassen. Tie Artillerieleutnants gingen sodann in Hildebrands Wohnung, dort schrieben sie die Vorgänge nieder, und gaben das Protokoll an den Ehrenrat weiter. Dieser erklärte, er könne einen Ausgleich nicht Vorschlägen. Tags darauf erging die Mitteilung an den Ehrenrat von der beabsichtigten Forderung. Die ursprüngliche Forderung lautete bis zur Kunrpfunsähigkeit, wurde aber durch Ber- chandlungen gemildert, erst auf dreimaligen, dann ein- - maligen Kugelwechsel. Ich wollte, erklärte Oberleutnant Hildebrand, Blaskowitz nur kampfunfähig machen, nicht töten, habe mich ebenso wie Raßmussen auf dem Kampfplatz mit dem Gegner versöhnt. Ich faiuite ihn übrigens wie dessen Vater nicht genauer, v. Groddcck hat die Forderung überbracht und machte nicht den B e r - .such einer friedlichen Beilegung, ebenso Hilde-
Ueber das Duell haben wir mehrere Berichte veröffentlicht, der ergreifendste war der des bemitleidenswerten Vaters des Getöteten, des Pfarrers Blaskowitz; auf eine amtliche Darlegung hatte man vergeblich gewartet. Vielleicht sollten die Ergebnisse der kriegsgerichtlichen Verhandlungen gegen die beteiligten Offiziere abgewartet werden. Da jene Verhandlungen stattgefunden und nut der Verurteilung des Herausforderers, Oberleutnant Hildebrand, geendigt haben, so kann
in kurzer Frist eine erschöpfende Klarstellung des Vorganges erfolgen, von dem selbst die „Kreuzztg." zugiebt, daß er,
trag an öte Generalver.
Wahl abzuschaffen, da sie . ...
müsse. Die Delegierten beschlossen dem entsprechend, und die freie Arztwahl wurde ausgegeben. In der General Versammlung vom 26. Oktober 1893 verlangten die Delegierten, welche sich inzwischen von der Haltlosigkeit der, gegen die freie Arztwahl erhobenen, Vorwürfe überzeugt hatten, die Einführung derselben wieder, und beschlossen dieselbe, trotz der inständigsten Bitten und Gegenvorstell- ungen vom Vorstandstische, mit gewaltiger Majorität, und so wurde am 1. Januar 1894 die freie Arztwahl wieder eingeführt, und besteht seit dieser Zeit ungestört fort. Und nun sehe man sich einmal den ruinenhaften Zustand der Miainzer Ortskrankenkasse etwas näher an; sie steht in einer Blüte da, daß sie den Neid anderer Kassen wecken, jedenfalls aber vielen derselben in mancherlei Beziehungen als Muster dienen könnte. Tie Mitgliederzahl nimmt fast Jahr für Jahr um 1000 zu, der Reservefonds ist in einer Höhe von 317 500 Mk. angesammelt. Die Kasse ist im Besitze eines eigenen Hauses, das in der Rechnungsablage für 1900 unter den Aktiven mit 92 500 Mark gebucht ist, und hat ein Genesungsheim eingerichtet, welches mit 53500 Mark unter den Aktiven figuriert, die Kasse giebt ferner jährlich über 100 000 Mark für ärztliche Behandlung der Familienangehörigen aus, sie hat die Unterstützungsdauer auf 26 Wochen ausgedehnt, sie gewährt die Krankenunterstutzuna vom Erkrankungstage an, sie nimmt Genesende in ihr Genesungsheim auf, sie zahlt ihren Mitgliedern Sterbegeld !auch bei dem Tode der Familienangehörigen, kurz, es I giebt wohl keine der, durch § 21 des Krankenkassengesetzes gestatteten Extraleistungen, welche die Mainzer Ortskrankenkasse ihren Mitgliedern nicht gewährte. Dies ist das i Bild des Ruins der Mainzer Ortskrankenkasse, entstanden
1. ES sollte die Bildung zu kleiner Kaffen gemieden werden und es sollen nur größere, auf einen Kreis oder selbst Provmz- ausgedehnte Krankenkassen eröffnet werden, wert aus solche größere Verbände einzelne schwere Erkrankungen der glieder weniger verhängnisvoll einwirken, als aus kleinere Verbände. , . , . .
2. Bei den Krankenkassen überhaupt, besonders aber bei den Landkrankenkassen, sdllte die Feststellung des durchschmtlllchen Taglohnes den thatsächlichen Verhallmffen entsprechend
8. Würde diese Maßregel nicht auSreichen die Kasse in Stand zu setzen, ihren Verbindlichkeiten nachzukommen so mußten die Beiträge von 1 und 1,5 Prozent aus 2 ProzeM und nötigenfalls noch mehr erhöht werden. ....
4. Es müßte strenge darüber gewacht werden, daß die zunrEm-,
'brand nicht.
Leutnant Schmidt schildert den Vorgang und das Zusammentreffen mit B. wie Hildebrand. War auf dem .Babnhofsweg wegen einer Kommandierung. Oberleutnant Splettstößer gab ihm Auftrag, Blaskowitz in die neue Wohnung zu bringen, nachdem Schmidt ihm den Wohnungswechsel mitgeteilt hatte. Heber den Vorgang selbst wurde nickst gesprochen. Die Artillerie-Offiziere sanden Blaskowitz im Hausflur schlafend. Er weckte Blaskowitz auf; dieser war s ofort ziemlich normal, brauchte unterwegs keinerlei Unterstützung, redete vernünftig und sagte, er müsse früh !zn seiner Braut ab reifen. Schmidt sagte: „Tu kannst nicht fahren. Bei dem Zweikampf war P. Sekundant des Blaskowitz. Beide Schüsse fielen fast gleichzeitig ans das Kommando zwei des Unparteiischen. Anfänglich wurde an einen unblutigen Ausgang geglaubt.
bei freier Aerztewahl.
Interessant ist es, zu sehen, wie Herr Fourier auch die Arbeitgeber für seine Bestrebungen mobil zu machen sucht, indem er ihnen die schrecklichen Folgen ausmalt, die sich aus der Erfüllung der ärztlichen Wünsche für sie ergeben würden, wenn namentlich einmal die Heranziehung der Arbeitgeber zur Halste der Beitrüge, statt einem Drittel derselben, gesetzlich eingeführt würde. Nun, die Arbeitgeber dürften sich wohl über diesen Punkt vorerst noch beruhigen, denn abgesehen davon, daß Herr Fourier wohl selbst kaum wünscht, und dafür eintreten wird, daß die Arbeitgeber in gleicher Höhe, wie die Arbeitnehmer, zur Zahlung der Beiträge herangezogen werden, weil ja ibann auch die Zusammensetzung des Kassenvorstandes anders würde, und die Zweidrittelmajorität für die Arbeitnehmer verloren ginge, besteht nach dem bisherigen Verlaufe der Dinge vorläufig noch keine Gefahr, daß die Bäume der Aerzte in den Himmel wachsen. Wenn aber Kassen bestehen, bei welchen für den ärztlichen Besuch 40 Pf., litt nur 25 und selbst nur 16 Pf. durchschnittlich bezahlt wie mir Kassen bekannt sind, und darunter die e nur aus ärztluye Verordnung vetommen; unoiArrtwabl Vr> wird das Be- ^b ^-ranken infW ^^stimmungen des ^ben der betreffenden Aerzte nach einer Aufbesserung ihrer V? PeiWnaen Honorare in den Augen jedes billig Denkenden gewiß nicht
kein Grund vorhanden, ferne Seiftungert Jfn0erecf,tfettigt erscheinen, und ich kann dem Herrn Fourier "und seinen Lesern versichern, daß viele dieser Herren sehr erfreut wären, wenn ihnen seitens der Kassen auch nur ein lleines Entgegenkommen in dieser Beziehung gezeigt
„Bis zur Kampsunfahigkell" durch Verhandlungen erst auf cktoeren Vorwürfe zurückzuweisen, welche damals dem ärzt- breimnügen, dann auf einmaligen Kugelwechsel „gemildert" tic^en Stande seitens des Kassenvorstandes gemacht worden wurde. Der Zweikampf hat nur erst seine rechliche Sühne waren, eine Aufgabe, der ich mich mit allem Ernste, und, gesunden. Aber wir enuaricn, mit der „Kreuzztg.", daß er wie ich glaube, behaupten zu dürfen, auch mit Erfolg noch andere, einschneidende Maßnahmen nach sich zieht, unterzog. . . .... . ~ .
Maßnahmen, die in der wirksamsten Weise daraus ausgehen, Was die Frage der freien Arztwahl betraft, unter der der Wiederholung solcher traurigen Ereignisse varzubeugen. L
------- -1 unfr Äerzteverein geschlossenen, Vertrage unterstellen, so Krankenkassen UNO Aerzte. bemüht sich Herr Fourier seinen Lesern in der abgedroschen-
titel abgedruckt, ^^sen be-de Dchlutzsatze ^u emn E - dieselbe vorwiegend von den Aerzten und nicht
wwerung notigen da sie mich, als den Versa er o» sta- I b ei? beteiligten Versicherten gewünscht werde. Wenn tistl chen Arbeit über die Kranreniassen de-, G^oß-ierzog- allerwärts die Versicherten auf die Ein-
wms Hessen im Jahre 1899, persönlich berühren. Diese mcht °ll°rw°rts die ^er^erren ™
beiden Schlußsätze sind so gefaßt, .daß jeder ^.efer zu ber I »einen Grund darin, daß von den Kassen- Meinung gebracht werden muß, daß ich, bei der genannten jo*» >£l“en ° fortaeiebt wie ia auch
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JU sem scheint, und ^»e sich nur aus d.e vsiizlctten Generalversammlung der Mainzer Ortskrankenkasse
ber/chnet war der ^Mhrer der Kasft
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Ich könnte nun leicht den Spieß umkehren und Herrn Fourier beschuldigen, daß er statistisches Material zum mindesten leichtfertigerweise in einer Ar: verwandt hat, welche die öffentliche Meinung irre führen kann. Wenn Herr Fourier gegen Schluß seines Artikels hervorhebt, daß die Ausgaben der Krankenkassen für ärztliche Behandlung von 1888 bis 1898 sich stets in aufsteigender Richtung bewegt haben, und zwar der Art, daß bei den Gemeindekranken- lassen die Ausgaben pro Mitglied von 1,98 Mk. auf 2,33 Mk-, also um 17,7 Prozents bei den Ortskrankenkassen von 2,15 Mk. auf 3 Mk., also um 34,9 Prozent (nicht 3,0 wie wohl irrtümlich zu lesen), und bei den Betriebskrankenkassen von 3,73 auf 4,69 Mk. im Jahre, also um 25,7 Prozent gestiegen | seien, so muß das bei jedem Leser, der die Verhältnisse nicht kennt, die Auffassung Hervorrufen, als ob die Aerzte im Laufe der genannten elf Jahre für ihre ärztliche Tätigkeit in der angebeuteten Weise besser bezahlt worden seien;
wenn sich wirklich all-Z so zug-trag-n" hätte,' wie es vielfach das wird aber Herr Fourier wohl kaum beharren wollen, geschüdert^w°rdc, einschneidende^ Maßnahmen nach sich ärztliche Behandlung pro Mitglied und Jahr bet den Kassen mußte, ^.hatsache ist, daß der ^Fall Blaskowitz auch n stnd, so lassen sich dafür drei Gründe leicht auf»
militärischen Kreisen eme tiefe Bewegung hervorgerufen hat. I ^ben. Erstens ist die Krankheitsdauer der mit Erwerbs- Von einer besonderen Schwere des vom Kriegsgericht gegen unsähigkeit verbundenen Krankheiten wohl dadurch, daß Hlldebrand erkannten Urteils kann freilich nicht die Rede sein, viele Kassen inzwischen die Unterstützungsdauer über die Die Ablehnung des Antrages der Verteidigung durch das I pflichtrnaßigen 13 Wochen ausgedehnt haben, gestiegen, also Gericht, ein Gnadengesuch an den Kaiser zu richten, ist da- auch die ärztlichle Thütigkeit, allerdings nicht in dem Pro- gegcn in Verbindung mit der raschen Justiz, die hier gewaltet Entsätze wie die Ausgaben für die Aerzte; bei den^Ge- iL? nppinnpf her ^nrberuna einer emofindlicken meittdekrankenkas en kamen 1888 auf 100 Mitglieder 39o,4
^at wohl geeignet, der Forderung einer empnnouc^en ^ttQntxuxfiät' 1898 beren 410,7, eine Vermehrung um W&ung f.^"?^nnen auch, daß dasProzent; bei den 'Ortskrankenkassen kamen 1888 auf
Gericht trotz des Ausschlußes der Oeffenlllchkeit den ^er- Mitglieder 531,2 Erkrankungstage, im Jahre 1898 deren tretem der Presse den Aufenthalt im Saale gestattet hat, g28,5, eine Steigerung um 18,3 Prozent; bei den Betviebs- fteilich unter der Bedingung, die Art der Thätlichkeiten krankenkassen kamen 1888 auf 100 Mitglieder 586,7 Gründ Beleidigungen unerwähnt zu lasten. Dadurch fehlt krankungstage, im Jahre 1898 deren 679,7, es ergiebt dies ein nicht unwichtiges Moment zur Beurteilung des Falles, eine Zunahme von 15,8 Prozent. Der zweite Grund des und die Militärverwaltung wird kaum umhin können, wenn I Anwachsens der ärztlichen Ausgaben liegt in der unge- dies nicht früher geschieht, bei der mit Sicherheit zu gewär- heuren Zahl erwerbsfähiger Krank^i, welche heute tigenden Erörterung der Angelegenheit im W***
£üde auszufüllen. Der Schwerpunkt der Angaben des Ober-! Großen und Ganzen der ziffernmäßige Nach
leutnants Hildebrand hegt tn folgenden Worten, vorausgesetzt, I was wir aber darüber sicher wissen, ist gerade genug, daß die Wiedergabe eine genaue ist: der Ehrenrat erklärte, \um ^gen, wie sehr die Arbeitslast der Aerzte in den
er könne einen Ausgleich nicht vorschlagen. Nach dieser setzten elf Jahren in dieser Richtung gestiegen ist. Die Entscheidung des Ehrenrats war, das wird billigerweise dem Mainzer Ortskrankenkasse veröffentlicht jährlich auch die verurteilten Oberleutnant Hildebrand zugestanden werden «Zahl derjenigen Erkrankungsfälle, welche nicht mit Ermässen, der Letztere vor die Alternative gestellt, entweder eine I werbsunfähigkeit verftiüpft waren; im Jahre 1888 kamen Forderung unter schweren Bedingungen ergehen zu lassen bei dieser Kasse auf je 1O0* ^töheber i^,5 °d°r sich nicht zu du°llrcr-n und den Abschied einzurerchen ™ vL/dreser'Kranken, wie
Auf der anderen Seite kommt es wesentlich auf ben Jnhalt ^^^jer meint, sich ihre Heilmittel einfach ans einer des Protokolls über die Vorgänge an, das dem Ehrenrat A holen könnten, so thun sie es aber nicht, well
unterbreitet worden ist. War Blaskowitz, als er sich die bas Krankenkassengesetz ihnen im § 6 freie Arznei zusichert, i".
thätlichen Beleidigungen gegen die Offiziere zu Schulden und sie diese nur auf ärztliche Verordnung^ bekommen; und
kommen ließ, zurechnungsfähig oder nicht? Das ist der l wenn nun diese Mtujiitui insvl^e hi VestiUiinungen bi» 11. • ~
Kernpunkt der Sache. Pfarrer Blaskowitz äußerte sich in! Krankenkasfengesetzes den Arzt in^ Anspruch nehmen^ so ist seiner Mitteilung an die Presse mit Bestimmtheit dahin, sein doch für diesen f T \ - ■' Y
Sohn habe von der Schwere des Vorgefallenen nicht die ge- uu^^Elich zu verrichten. Der dritte Erund der Er^ ringste Ahnung gehabt ; dafur 11888 fauVbeT eine^Krankenkasse die ärztliche We
der der Leutnant am folgenden Morgen m den Zug stieg, h^^blung der Familienangehörigen der Mitglieder ein-, ... um zum Polterabend zu fahren. Die Aussagen nun m dem ^führt war, wenigstens erwähnt die Krankenkassenstatistik wurde bie Tlwsen welche sich
'Prozeß, soweit fie vorliegen, Hellen das Dunkel, das diese deutschen Reiches pro 1888 derselben mit keinem Worte, ^um ^luffe erlaub ich , y s ^we^e Frage umgiebt, leider nicht auf. Hildebrand schildert BlaSko- während inzwischen viele Kassen dieselbe aufgenommen ™ir im Jahre 1W9 ergaben, der
witz als „mehr schlaftrunken als betrunken-, .ledenfalls mcht haben, und sehr beträchtliche Summen bafui au8gaben breit®r^ ® DeHe%Wcit sur Diskussion zu übergeben; von
unzurechnungsfähig"; aber geht mcht doch aus der Be-1 wie SB, bU Mainzer Ortskrankenkasse etlrche 40000 Mk!brertesten Uesienmqtert »u^ ns zu
imerEung Hildebrands, Blaskowitz sei anfänglich Äußerst im ^ahre. Diese Betrage werden in den Rechnungen der 9^f^auung einsichtsvoller Kassenvorstände völlig übernn-
schwer zu behandeln gewesen, die Wahrnehmung eines Kassen Nicht besonders ?.^6Nuhrll Indern ™ stimme, andere mögen vielleicht bei einer sachlichen, ohne
nicht normalen Zustandes hervor, daß nach allem, was manPg1' 3tarbaeanent’ felbÄ^nwä bic Pebe Gehässigkeit und ohne Vorurteile geführten Wk'isswn
von dem Charakter des Getöteten erfahren hat, dieser fonft er^ö^ten. rJertberun9e” erleiden, wenn irgend remand etwas Bes,eres
:em liebenswürdiges und konziliantes Wesen hatte? Der ^w^ten MifiZLe Ist In SS u^^ X'Sn^
Zeuge vernommene Leutnant Schmidt fand Blavkowitz im k^en die Arbeit der Aerzte bei den Krankenkassen ganz em bie/ bei den gegen-
Hausflur schlafend. Jemand, der seiner Smne mächtig pt, gewaltig gestiegen, noch in einem ganz anderen SerLlt* Jen üieh^^ ber Kall ist, jede Berufs-
wird sich diese Lokalität nicht zum Ruhen aussuchen. Nach nisse als die Ausgaben der Kassen für bte ärztliche Be- boch^wohl nicht ganz ent-
dem Gewecktiverden war Blaskowitz „sofort ziemlich normal". Handlung, und bie natürliche Folge davon ist, daß bte । ")crben fann wenn die Krankenkassen in Wirklichkeit Trotzdem muß Leutnant Schmidt Zweifel an der raschen Er- einzelne Leistung des llrztes heute viel schlechter h^uuviert bie Arbeiterbevölkerung sein
holung des Leutnants Blaskowitz gehabt haben, well wird, wie früher. Das fino L^irn Interesse der Sache „nur
er diesem auf die Aeußerung: er (Blaskowitz) müsse w gut wisten konnte, wie ich, aber wicht wfffen zu wollen Der Ton, welchen Herr Fourier angeschlagen, durfte
früh zu seiner Braut abreisen, erwiderte: „Du kannst heT britten Svalte des Blattes drückt Herr Fourier tuohl kaum dazu beitragen, zu dem angegebenen Ziele zu
«icht s-hren.- Als „voMonmrern nüchtern" erschien^Blas- sai„?Verwunberung darüber ans, daß mcht^dte fassen, stihren^ Dae werdm unb
kowitz den Artillerieoffizieren. Man steht hier vor^ Wider- ärzte die Agitation betreiben, sondern daß dieselbe von' I.^wuie oe-o « u ------
sprächen, die möglicherweise dadurch sich erklären lassen, daß! Nichtkassenärzten und Aerztevereinen betrieben werde, es der Schlaftrunkene oder Berauschte durch die Bewegung in hingt dies wirtlich zu naiv; aber sollte Herrn Fourier nicht ftischer Luft zeitweilig wieder zur Besinnung gelangte, inl schon die Idee gekommen fein, daß die Aerzte da nach ber eingeschlossenen Luft der Wohnung aber, zumal nach An-1 Mustern arbeiten, die sich anderwärts zu bewahren schienen, wendung des sanften Zwanges, in den früheren Zustand und sollte es chm wirklich ganz unbekannt sem, daß schon znrücksiel. Wie gesagt, hier ist wertere Aufklärung abzu- wiederhol,.Kassenarzt-, bie tid) um ,tm gmngfteu mutffteu, KtEn -J* 1Ä • °bel ™ 65 '"hohem Grade^^den Mrs^uden m der ru-Mslos-st-n W-rs-^-m°^
bedauerlich, das; m einer so zur friedlichen und intimen Bei- ;ür enllassen, brotlos machen. Was speziell meine legung geeigneten Angelegenhell, die nach ihrer ganzen Art Legitimation, mich nut Kassenangelegenheiten zu befassen, und unter Berücksichtigung der Verhältnisse, des schweren anbelangt, so finde ich dieselbe darin, daß ich wiederholt, iLeids, das ein schlimmer Ausgang des Zwellampfes überrund, auch jetzt wieder in die Krankenkassen-Kommffsion des


