Nr. S47
Viertes Blatt
Sonntag 30. Oktober 1001
151. Jahrgang
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erziehung, die sich an einer großen Reihe von Berliner Blldungs- und Versorgungs-Anstalten in hervorragendem Maße nachweisen laßt, seine milde Beurteilung Andersdenkender und nicht zuletzt sein lebendiger Sinn für den Berliner Humor, der ihn sehr oft dazu führte, selbst ein bischen zu „berlinern", hatten ihm die Liebe in allen Schichten der Bevölkerung erworben — und der alten Berliner, die irgend ein lustiges oder gütiges Wort von ihm erhaschen konnten, sind noch heute nicht wenige. Erst unlängst hörte ick an einem Stammtisch biederer Geschäftsleute die Schiloerung eines Heimrittes des Kronprinzen vom Tempelhofer Felde. In der Großbeerenstraße hatte das Volksgedränge und der Jubel so große Dimensionen angenommen, daß der Prinz auf eine ganze Zeit wie eingekeilt war und nicht weiter konnte, bis er endlich lachenden Mundes sagte: „Kinder, nu is's genug. Ick habe Hunger un Mutter wartet uff mir! Thut mir den Gefallen un seht ooch zu Muttern!" Und mit brausenden Hurras wurde die Gasse frei. Auch einer köstlichen Anekdote aus dem 70 er Feldzuge sei hier Raum gegönnt. Nach den Tagen von Sedan, während des eiligen Vormarsches auf Paris, wo die Proviantwagen oft weit zurückblieben, mußte viel requiriert werden, um die Truppen wenigstens einigermaßen verpflegen zu können. In dieser Zeit beobachtete der Kronprinz eines Tages mit Erstaunen den Transport einer riesigen Gänseherde durch einen einzigen Soldaten, der mit einer ungeheuer langen Gerte bald hier, bald dort einen fluchtverdächtigen Vogel zur Ordnung mahnte und den Gänsemarsch in ganz vorzüglicher Weise zu leiten verstand. Neugierig rief er sich den talentvollen Gänsehirten näher und machte ihm ein Kompliment über seine ziel- bewußte Dirigierung so vieler eigenwilliger Köpfe, und fragte dann interessiert: „Was sind Sie eigentlich in ihrem Zivilverhältnis/ junger Mann?" Und prompt erfolgte die Antwort, die nicht wenig Heiterkeit erregte: „Lehrer an der höheren T ö ch t e r s ck u le in L, Königliche Hoheit!" „Drum ooch!" sagte der Kronprinz trocken, grüßte huldvoll und ritt weiter. — Solcher Geschicktchen existieren eine Unzahl in Berlin und werden just in diesen Tagen wieder lebendig als ein schönes und untrügliches Zeichen, daß der große Dulder im Gedächtnis des Volkes fortlebt!
Geht man von dem vereinsamten Palais des Kaisers Friedrich über die Schlvßbrücke, am Kaiser Wilhelm-Denkmal
werte Anekdoten. Als ich eines Tages seiner Erörterungen überdrüssig zu sein schien, sagte er: „Deshalb braucht man nicht zornig zu sein, Doktor: bringen Sie mir doch diese große cr.inesiche Vase und setzen Sie sie hier mir gegenüber auf .den Tisch Jetzt setzen Sie sich auf die andere Seite und sagen Sie mir, ohne sie zu berühren, was Sie sehen." Es war ein grüner Drache. „Keineswegs", erwiderte er, „es ist ein Heer mit allerhand seltsamen Dingen, Schlangen und .ich« weiß nicht, was noch. Jetzt hören Sie mich, Doktor", fuhr er ernst fort, „ich weiß, was ich sage, und wenn ich jage, daß kein Drache da ist, so ist eben keiner da." Dann sagte er, die Stimme dämpfend, weiter: „In der Welt der Geister, wohin wir gehen werden, werden wir alle die beiden Seiten der Vasen sehen können, und wir werden begreifen, daß alles falsch ist, was nur eine der Seiten betrachtet." — Ein anoeres Mal nahm er eine Drange von einem Teller, der bei ihm stand, und befestigte daran feine goldene Uhrkette an einem Ende, so daß er sie daran aufhängen konnte. Ich! saß dabei und strickte einen Strumpf. „Geben Sie mir jetzt ein Ende von Ihrer Wolle", sagte er zu mir. Das that ich«. „Jetzt sucht mir einen Seidenfaden und einen Draht", sagte er zu seinen Pagen. Alle Fäden be- efhigte er nacheinander an der Drange. Ich schwieg und ragte mich^ worauf er hinauswollte. „Und jetzt sehen Sie", chloß er „wenn ich! diese Drange an irgend einem dieser Fäden halte, gleichviel an welchem, so ist keine Gefahr, daß sie fällt. Die einen sind stärker, die anderen sind schwächer, aber alle halten sie sie. So ist es mit den Religionen. Es giebt darunter solche, die viel besser und viel reiner sind, als die anderen, also auch! viel stärker, aber alle dienen dazu, das Herz des Menschen an den einzigen wahren Gott zu fesseln. Die weniger gute ist immer noch zu etwas gut."
* Auf der Hochzeitsreise den Tod gefundenhat .die Dochier des Hufenpächters Schnoor in Steinhorst (im Lauenburgischen). Sie hatte sich mit einem Bäckermeister aus dem Mecklenburgischen verheiratet. Am Tage nach, der Abreise des Paares brachte Der Telegraph den Eltern der jungen Frau die Kunde, daß die Pferde vor dem Fuhrwerk, das die jungen (Aeleute heimführen sollte, durch, pine Lokomotive scheu geworden waren. Die junge Fran sprang in ihrer Angst vom Wagen und verletzte sich dabei so schwer, daß der Tod nach, einigen Stunden eintrat.
vorüber, über den halben Schloßplatz, so gelangt man an den Eingang der „Breiten Straße". Dort hat im alten Hertzogschen Hause die Wiege des liebenswürdigen, humorvollen und doch von ewigen Sorgen um die Misere des Tages geplagten Opernkornponisten A l b e r t L o r tz i n g gestanden. Auch der Lebensgang dieses Mannes berührt tragisch. Denn wenn ein Mann, dessen fröhliche Kmist Millionen von Menschen erheitert hat, und in gegenwärtigen und kommenden Tagen noch erheitern wird, durch Notenabschreiben seine Familie vor dem Verhungern schützen muß, obwohl seine Werke an allen möglichen Theatern zur Ausführung gelangen und volle Häuser erzielen, so kann man sich eines stillen Grimmes nicht erwehren. Es berührt bitter, in einer Leipziger Zeitung, dem „Komet", aus dem Jahre 1839 zu lesen, wie der herrliche Mann, damals, beinahe ein Vierziger, von dem längstvergesfenen Herloßsohn begönnert wird. „Nur so fortfahren, junger Mann, und das Publikum wird Dich stets seinen Liebling nennen!" Dieselben Leipziger kündigten ihm aus Sparsamkeitsrücksichten später seine Tirigentenstelle und legten dadurch hauptsächlich den Grund zu bem Elend feiner letzten Lebensjahre. Auf dem neuen Sophienkirchhof in Berlin hat er seine Ruhestätte gesunden, nachdem er kurze Zeit im „Friedrich Wilhelm- städtischen Theater" den Taktstock geschwungen, und seine Vaterstadt rüstet sich, den 100 jährigen Geburtstag des Viel- geprüsten am 23. Oktober mit mancher Feier zu begehen. Man denkt an das alte Goethewort: „Was räuchert Ihr nun Euren Toten? Dem Lebenden habt Jhr's nicht so geboten!"
Freilich, die Leute von heute sind nicht mehr daran schuld, daß es diesem Liebling der Musen so kläglich ging. Aber ich glaube, im Durchschnitt sind sie nicht besser als ihre Vorfahren aus den 30er und 40er Jahren. Jbr Geschmack ist sogar schlechter. Das beweist der neueste Lieblingssang an der Spree, wo findige Köpfe das Register der Eigennamen durchstudieren, um alle Semester mit einem neuen Schlager auswarten zu können. Nach „Hulda" mit dem Stuhl da, nach „Sfrigur" mit der Haartour ist jetzt glücklich Irma an der Reihe und die tiefsinnige Strophe lautet: „Ach Irma, süße Irma, Dich liebt die ganze Firma, der Vater wie der Sohn, die ganze Konfektion!" Immer weitere Kreise ergreift die neue Spree-Hymne. Ich aber gehe nur noch mit viel Watte in den Ohren aus! A. R.
Feuilleton.
(Nachdruck verboten.)
Maudereien aus der Kaiserstadt.
Kaiser Friedrich und die Berliner. — Lortzing, auch ein Berliner Kind. — Der neueste Gassenhauer.
Eine sttlle Wehmut überschleicht den Berliner Spaziergänger, der unbekümmert um den Lärm des Sttaßentrubels seine Gedanken wandern läßt, und sich den Schauplatz irgend eines unvergessenen Ereignisses mit den Schemen und Schatten zu bevölkern weiß, die „damals" lebten und harrten, jubelten oder bangten! Kein Platz in Berlin mit gewaltigeren historischen Perspektiven als die berühmten „Linden" mit ihrem Kastanien-Einschlag! Ganze Epochen werden lebendig beim Anblick der stattlichen Bauten, vom großen Kurfürsten an bis in die Tage, die wir zum Teil noch elbst erlebt haben. Da steht das Schloß mit seiner leuchten- >en Kuppel, in dem Preußens erster König geherrscht, dort >as schlichte Palais des ersten deutschen Kaisers; drüben grüßt uns die Ruhmeshalle, ein gewaltiges Nachschlagebuch deutscher Heldeuthaten — und ihm gegenüber der einfache Bau aus dem 18. Jahrhundert, in dem „unser Fritz", dessen 70. Geburtstag am 18. Oktober war, 30 Jahre lang seinen Wintersitz gehabt hat. Ein Jubeltag in der Geschichte Berlins, jener 8. Februar, an dem das jüngvermählte Paar seinen großartigen Einzug in die Hauptstadt hielt und in jenem Palais Wohnung nahm, in dem auch einst Preußens edelste Königin, die unvergeßliche Luise, ihre Flitterwochenzeit verbracht hatte. Eine Heimstätte des Glückes ist es gewesen, lange Jahre hindurch, und neben den Vornehmsten des Landes haben die großen Vertreter der Künste und Wissenschaften, die selbstlosen Pfleger der großen humanen Anstalten für das Wohl des Volkes hier ihr Gastrecht gehabt. Und voll Stolz zeigte der Berliner seinen Besuchenr das Haus, das heute so leblos, wie in Dorn- röschenschlummer versunken, am Zeughausplatze steht, als die Residenz seines erklärten Lieblings, „unseres Fritz"! Es war ein eigenartig herzliches Verhältnis, das zwischen ihm und den Berlinern waltete. Seme vielfachen Plane zur Verschönerung der Spree-Metropole, die größtenteils von seinem Sohne und Nachfolger zur Ausführung gebracht wurden, seine rege Beteiligung an allen Fragen der Dolks-
wird wiederum nach Verhältnis der Kapitalbeteiligung der Einzelstaaten am Unternehmen verteilt. Von den 95 Kilometern liegen rund 52 Kilometer auf hessischem, 39 Kilometer auf badischem und ganze 4 Kilometer auf preußischem Gebiet. Das Gesamtanlagekapital der Bahn samt Betriebsmittel beläuft sich heute auf rund 25 Mlllionen Mark, von denen wiederum auf Hessen und Preußen 16 Millionen Mark, auf Baden 9 Mlllionen entfallen. Nachdem einmal Preußen seinen maßgebenden Einfluß auf die hessische Ludwigsbahn Durchgedrückt hatte, war vorauszusehen, daß die Main- Neckarbahn die gleiche Erfahrung machen werde, wie vorher die Ludwigsbahn.
Vermischtes.
* Denkm als so r gen. In der „Freis. Ztg." liest man: Aehrllich wie den Berlinern mit ihrem Märchen- brunnen ergeht es den Kölnern mit ihrem Kaiser Friedr ich-Denkmal. Mehr als 130000 Mk. sind dazu durcy freiwillige Gaben aus Bürgerkreisen gespendet. Aus den Entwürfen wählte der Denkmalsausschuß den Entwurf des Kölner Künstlers Albermann zur Ausführung. Tie Wahl wurde jedoch! vom Kaiser nicht gutgeheißen; Kaiser Friedrich sollte nicht zn Fuß, sondern als Reiter dargestellt werden. Die drei dazu aufgeforderten Künstler reichten nunmehr Modelle zu Reiterstandbildern des Kaisers Friedrich, ein. Wiederum wählte der größere Denkmalsausschuß das Reitermodell des Kölners Albermann. Wiederum wurde die Genehmigung zu dessen Ausführung nicht erteilt, well dem Kaiser das Modell zweier Berliner Künstler besser erscheine und er dessen Ausführung wünsche. Seit Jahresfrist hört die Kölner Bürgerschaft von der Sache nichts mehr. —
* Aussprüche Vircho ws. Die Aerzte sind die na- türlichien Anwälte der Armen und die soziale Frage füllt zu einem erheblichen Teil in ihre Jurisdiktion. — Es genügt nicht, daß der Staat jedem Staatsbürger die Mittel zur Existenz überhaupt gewährt, daß er daher jedem, dessen Arbeitskraft nicht ausreicht, sich diese Mittel zu erwerben, beisteht; der Staat muß mehr thun, er maß jedem so weit beistehen, daß er eine gesundheitsgemäße Existenz habe. — Wenn es der Staat zuläßt, daß durch irgendwelche Vorgänge, sei es des Himmels, sei es des täglichen Lebens, Bürger in die Lage gebracht werden, verhungern zu müssen, io hört er rechtlich auf, Staat zu sein, er legalisiert den Diebstahl (die Selbsthilfe) und beraubt sich jedes sittlichen Grundes, die Sicherheit der Personen oder des Eigentums zu wahren. Dasselbe ist der Fall, wenn er zuläßt, daß ein Bürger gezwungen wird, in einer Lage zu beharren, bei. der feine Gesundheit nicht bestehen kann. — Freiheit ohne Bildung bringt Anarchie, Bildung ohne Freiheit Revolution. — Die Erde bringt viel mehr Nahrung hervor, als die Menschen verbrauchen; das Interesse der Menschheit erfordert es keineswegs, daß durch! eine unsinnige Anhäufung von Kapital und Grundbesitz in den Händen ein zelner oie ProDuktion in Kanäle abgeleitet wird, welche den Gewinn immer wieder in dieselben Hände zurückflietzen lassen.
* Von dem verstorbenen Emir von Afghanistan erzählte Miß Littias Hamilton, die mehrere Jahre hindurch! Arzt in seinem Hause gewesen war, zwei bemerkens
& ’vflt’*' Q Annahme von Anzeige»
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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
v ' ky zeigenteil: Hans Beck.
Politische Tagesschau.
Der Reichstag soll die Arbeit thun.
Die Hoffnungen, die hier unb da auf den Bundesrat gesetzt worden «sind, daß der Zolltarifentwurf bereits an dieser Stelle eine scharfe Revision durchzumachen habe und in geläuterter Gestatt an den Reichstag gelange, mindestens unter Berücksichtigung der hauptsächlichsten Bedenken — diese Hoffnungen müssen wohl endgiltig auf- gegeben werden. Wie das „Bcrl. Tagebl." vernimmt, beschränkt sich die Abänderung der Vorlage bisher nur auf ganz nebensächliche Punkte. Es bleibt also alles beim alten: der Getreide-Doppeltarif, die landwirtschaftlichen Zollsätze, die zum Teil neu geschaffenen, zum Dell sehr erhöhten Zölle auf gewisse Roh- und Halbstoffe für die Industrie usw. Tie Regierungen überlassen es gütigst dem Reichstag, den „brauchbaren Kern" herauszuschälen. Tas bedingt natürlich eine völlige, einschneidende Umarbeitung des Tarifen twurss; denn so, wie er ist, findet er unter feinen Urn- iänden eine Mehrheit im Reichstag. Ein gutes Stück Arbeit ür die Volksvertretung! Diesmal werden sich auch >ie Herren Parlamentarier, die gewohnheitsmäßig durch Abwesenheit glänzen, etwas zu bemühen haben. Eingaben an die Regierung mit Wünschen in Bezug auf den Zolltarifentwurf mögen vielleicht insofern nützlich fein, als sie den Vertretern der Regierung zur Information dienen bei der 'Diskussion im Reichstag; daß jedoch die Darlegungen einstweilen feine Aenderung herbeizuführen vermögen, erweist sich ja aus der höchst schonungslosen Behandlung, die der Tarifentwurf gegenwärtig in den Bundesratsausschüssen erfahrt. Die Hauptsache ist, daß sich die Reichstagsabgeordneten über die Forderungen aller Interessenten und der Konsumenten aufklären. Weithin gefürchtet sind die Leute, die aus Vertrauen auf ihre gewaltige Suade nach Berlin gehen. Einer warnt den Anderen vor diesen Braven!
Von der MaiwNeckar-Bahn.
Der Uebergang der Main-Neckarbahn in die preußisch- hessische Eisenoahngemeinschaft scheint bevorzustehen. Betrachten wir angesichts dreies Umstandes die jetzigen Verhältnisse dieser Bahn. Der Betrieb und die Verwaltuna der ganzer! Bahn wird durch eine gemeinschaftliche Direktion Darmstadt geleitet, zu der jeder der drei Vertrags stauten ein Mitglied ernannt hat. Hessen führt den Vorsitz, Baden hat die zweite uni) Preußen die dritte Stelle in der Di- raktivp. Die Geschäfte werden Lollegialisch behandelt und über alle wichtigen Angelegenheiten ist gleichzeitig an alle drei beteiligten Regierungen Bericht zu erstatten. Das übrige Personal der allgemeinen, nicht territorial abgrenzbaren Verwaltung wird von den Verttagsstauten auch Verhältnis ihrer Kapitalbeteiligung am Unternehmen gestellt, so daß also in Darmstadt in der Direktion Hessen, Badenser und Preußen in den gleichen Bureaux zusammen thätig sind. Die Beamten bleiben in ihren Rechtsverhältnissen Landesbeamte des Vertragsstaates, von dem sie ernannt sind. Alle Einkünfte der Bahn fallen der Gemeinschaft zu, die auch alle Ausgaben für den Betrieb, die Unterhaltung der Bahn uno ihrer Beiwerke, sowie die Unterhaltung und den Ersatz des Betviebsmateriuls zu leisten hat. Der nach Abzug dieser Ausgaben verbleibende jährliche Ueberschuß
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