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19.11.1901 Erstes Blatt
 
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fürstlichen Schlo s s e s der Anfang gemacht werden. Bekanntlich ist von feiten des Reichstags wie auch von

willigt worden. Die Vorarbeiten sind jetzt vollendet und

wurden von dem mit der obersten Bauleitung betrauten lichkeit, Seminar und Fußweg von der Stadt abzuschließen. Architekten Opfermann vorgestern dem Restaurations- Auf den Entscheid des Ministers kann man gespannt sein.

dem hessischen Landtag ein größerer, "aus mehrere Jahres- bcntcn demselben Einhalt geboten und die Angelegenheit liegt raten verteilter Beitrag zu den Restaurationskosten be- dem Ministerium zur Entscheidung vor. Die Thore hangen willigt worden. Die Vorarbeiten sind jetzt vollendet und vorerst in den Angeln, doch versperren ihnen Pfähle die Mög-

ausschuß vorgelegt. Letzterer, dem u. a. der Geh. Ober­baurat Dur m-Karlsruhe und Obcrbaurat Klingel- b ö f e r-Darmstadt angehören, erteilte nach Einsichtnahme der Pläne den von Opfermann getroffenen Dispositionen feine volle Billigung. Wie wir hören, soll an dem süd­östlichen Teil des Schlosses mit den Restaurationsarbeiten der Anfang gemacht werden.

Mainz. 16. Nov. Tas Preisgericht für die Beurteilung der Entwürfe für ein in unserer Stadt zil errichtendes Denk­mal für den verstorbenen Sladibaumcisler Baurat Kreußig hat in seiner gestern Mittag dahier abgehaltenen Sitzung den ersten Preis dem Bildhauer Lipp von Mainz im Betrag von 600 Mk. und den 2. Preis dein Architekten Semper von Dessau im Betrage von 400 Mk. zugesprochen. Sämtliche Entwürfe werden nunmehr öffentlich ausgestellt werden.

Mainz, 17. Nov. In einer Generalversammlung der demokratischen Partei erklärte man sich mit dem Vor­gehen des Ausschusses in Sachen der S tadt verordn et en- wahlen einverstanden. Ter Vorsitzende teilte u. A. mit, daß ein Zusammengehen mit der Zentrumspartci unmöglich gewesen wäre, da die Delegierten der sozialdemokratischen Partei erklärt hätten, lieber allein den Wahlkampf aufzu- nchmen, als das Zentrum zu Bundesgenossen zu haben.

Bürgel, 15. Nov. Ein raffinierter Einbruch wurde zur Nachtzeit in der Wirtschaft des Johannes Konstantin hier verübt. Kleidungsstücke und eine goldene Taschenuhr, sowie Zigarren und Spirituosen fielen dem Einbrecher zur Beute. Der Thäter besaß sogar die Keckheit, im Wirtschaftslokale sechs Gasstammen der beiden Lüstres anzuzündcn, um bei ausgiebiger Beleuchtungarbeiten" zu können. Die Flammen brannten noch, als am Morgen der Wirtschaftsbesitzer den Thatort betrat. Der nächtliche Besucher ist bis jetzt noch un­ermittelt.

Dillenburg, 17. Nov. Seit einiger Zeit setzt ein Vor­gehen der Seminardircktion in hiesiger Bürgerschaft recht viel böses Blut. Das Seminargebäude befindet sich in dem Hinteren Teile des früheren Hofgartens, der rings von Mauern umgeben ist. Nach drei Seiten hin befindet sich zwischen dem Zaun des eigentlichen Seminargeländes und dieser Mauer ein vielbegangener Fußweg. Seit Menschen- gcdcnken ist derselbe dem öffentlichen Verkehr zugänglich ge­wesen. Durch ihn führt u. a. der einzige Zugang zu der Turnhalle des Turnvereins. Die schattige Allee in demselben wird von Spaziergängern gern benutzt. Seit einigen Tagen befindet sich nun an dem Eingänge von der Stadtseite her ein großes Thor und cs soll die Absicht bestehen, wie die Seminardirektion der Stadtverordnetenversammlung mitteilen ließ, den Weg zu Zeiten dem öffentlichen Verkehre nicht frei­zugeben. Auf den Einspruch des Magistrats gegen dieses Vorgehen des Seminardirektors wurde durch den Oberpräsi-

Laufe des Berichtsjahres stieg die Zahl der Mitglieder von 760 auf 811. Die 84 468.48 Mk. betragenden Einnahmen er­fuhren gegen das Vorjahr durch Mitglieder, die mehr Kohlen bestellten, als sie zu verlangen berechtigt waren, eine Verminderung um 4357.93 Mk. Beschlossen wurde u. a., die Mitglieder von der Anfuhr der Kohlen zu benachrich­tigen, den Reservefonds in unbegrenzter Höhe zu belassen, sowie Rechner und Kohlenaufseher alljährlich mit viertel­jährlicher Kündigung zu ernennen. Abgelehnt wurde ein Antrag, der die Verminderung der Bezüge des Kohlen- auffehers bezweckte. Wad) Entlastung des Rechners wurden die Mitglieder der Rechuungsprüfungskommission Fourier, Jrle und Lahr, sowie die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Tickore und Hensel wiedergewählt. Für die eine Wiederwahl ablehnenden Schriftführer Möbus und Beisitzer Bommers- heim wurden die Mitglieder Bausch und Tfchich neu gewählt.

** D e r M ä n n c r i. u r n v e r e i n eröffnete den Reigen feiner diesjährigen Wintervergnügungen durck) öic Feier seines Stiftungsfestes, die in schöner Weise verlies. Statte oer am Samstag stattgchabte Herren-Kommers fick) eines sehr starken Besuches und eines recht gelungenen Verlaufes zu erfreuen, so war die Beteiligung an dem Ausflug nach Textors Hardt am Sonntag nock) viel größer. Für Unter­haltung war durch Aufführung eines kleinen Festspiels rc. gesorgt. Den besonderen Beifall der Anwesenden fanden die schönen Gesangsvorträgc eines Vereinsmitgliedes. Aber auch die tanzlustige Jugend kam zu ihrem Recht, so daß die ganze Veranstaltung als wohlgelungen bezeichnet werden Darf.

Bad-Nauheim, 16. Nov. Bergrat Prof. Dr. Che lins hier sind von dem Herzog von Anhalt die Insignien des Ritters 1. Klasse des Hausordens Albrecht des Bären ver­liehen worden. Die I Schulhof in Friedberg gehörige Villa an der Karlsstraße ging für 51 000 Mk. in den Besitz des Bahnmeisters i. P. Post hier über.

Schotten, 16. Nov. In den Nachbardörfern Rudings­hain, Betzenrod und Götzen hat seit einigen Tagen ein Lehrerwechselstattgefunden. Lehrer Lin ck, Vorsitzender des VereinsLehrerheim Vogelsberg", erhielt ein Ver- setzungsdekret nach Groß-Umstadt, Lehrer Metzler zu Betzen­rod ein solches nach Michelstadt. Lehrer Müller zu Götzen tritt in den Ruhestand. Sein Nachfolger ist der Schuloer­waller Ulrich üus Nieder-Mockstadt.

-h- Vom oberen Vogelsberg, 15. Nov. Ungemein schnell hat sich diesmal der Winter eingestellt. Heute morgen waren die Höhen mit einer etwa 5 Ctm. hohen Schneedecke über­zogen. In einem Dörfchen hat der Schneefallsäumige Landwirte", die noch mit dem Einheimsen der Kartoffeln, ja des Hafers im Rückstand sind, überrascht.

b. Mainz, 17. Nov. Bei Beginn der nächstjährigen Bauzeit wird endlich mit der Restauration des Kur-

Andererseits ist man der Ansicht, daß zuletzt durch die Ein­leitung des Verwaltungsstreitverfahrens die Rechte der Stabt gewahrt bleiben dürsten.

Frankfurt a. M., 17. Nov. Heute Vormittag um 10 Uhr fand auf dem Frankfurter Friedhöfe die Beerdigung des Land- tags-Abg. Predigers Sänger statt. Die Beteiligung cm dem Leichcnzug war überaus zahlreich. Die Leichenrede hiell Prediger Welter-Wiesbaden in warmempfundenen Worten. Prediger Vogt-Offenbach sprach einen herzlichen Nachruf im Namen des Bundes freireligiöser Gemeinden Deutschlands, des Süddeutschen Verbandes freireligiöser Gemeinden und der freireligiösen Gemeinde Offenbach. Fermer sprachen Vertreter zahlreicher freireligiöser Gemeinden, des Magistrats, der Stadt- vcrordneten-Versammlung, der süddeutschen Volkspartei, der hiesigen demokratischen Partei und zahlreicher Vereine, denen der Verstorbene angchörle, im Ganzen etwa 15 Redner, welche sämtlich Kränze nicdcrlegten. Die erhebende Feier, die etwa anderthalb Stunden dauerte, legte Zeugnis ab von der allgemeinen Beliebtheit des im 41. Lebensjahre Ver­schiedenen. Tic Uebcrrefie des Verstorbenen wurden in Heidel­berg verbrannt.

** Kleine Mitteilungen au8 Hessen und den Nachbarstaaten. Der 2. Meister in der Mechanischen Weberei Alsfeld, C. Grünewald u. Sohn. Peter Hain buch von Eudorf konnte am Donnerstag das Jubiläum seiner 25jährigen Thätigkeit im Dienste der genannten Firma feiern. In Lauter- bach wurde ein Gabelsberger Stenographenverein gegründet.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Montag den 18. November, aberrds 8 Uhr, Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirck)e. Hebräerbrief, Kap. 12, von Vers 25 an. Fluch des Abfalles, Segen und Pflicht des Neuen Bundes. Pfarrer Dr. 9t au mann.

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W Unübertroffen zur Haut- u. Schönheitspflege/

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M Als beste Kinderseife ärztlich empfohlen. H

Der Nichtraucher entsagt in der Regel sehr wider Willen dem edlen Tabak, weil ihm selbst der Tabaksgenuß durchaus nicht be­kommen will. Man mache einen Versuch mit .,Non plus ultra, einer der bekannten Erfurter Pfeifeufabrik (£. H. Schroevcr durch D. R. G. M. gesetzlich geschützten Pfeife, die mit Recht als Pfeife der Zukunft" bezeichnet werden darf.Non plus ultra ist in der That dieUnübertreffliche", vereinigt sie in sich doch alle Eigenjchaf.en, die das Rauchen aus Pfeife so angenehm machen: Kem Sud, vorzügliches Brennen, leichter Zug, einfache Konstruktton. lange Brenndauer u. s. w.

Vorkehrungen

gegen te Einfrieren Oer Snns-Wnsserleitiingen.

Unter Hinweis auf dieBestimnmngen über Anlage der Haus­wasserleitungen zu Gießen" machen wir darauf aufmerksam, daß, um dem Einfrieren des Wassers in den Hauswasserlcituugeu bei eintretcuder Kälte vorzubeugcu, es erforderlich ist, die Hauswasserleitnngen des Abends für die Dauer der Nacht zu ent­leeren. Dies geschieht dadurch, daß zuerst der vor dem Wasser­messer besindliche Hauptabsperrhahn geschlossen und dann das seit­lich desselben besindliche Entleerungshähnchen, nachdem ein passen­des Gefäß untergestellt, geöffnet wird und dies so lange geöffnet aehaltcn wird, bis das in der Hausleitung flehende Wasser voll­ständig abgelaufen ist, worauf bezeichnetes Hähnchen wieder ge­schlossen wird.

Um eine vollständige Entleerung zu erwirken, ist es geboten, während derselben das in dem -obersten Stockwerk des Hauses befindliche Zapfventil der Hausleitung offen zu hatten, damit die Luft Zutritt in die Leitung erhalte. Ein größerer Teil des Wassers kann auch schon durch das Zapsventil der untersten Küche entleert werden, wodurch die Entleerung im Keller vereinfacht wird. Nach stattgehabter Entleerung sind die beiden Zapfventile, welche dein Gintritt der Luft und der Entleerung des Wassers dienten, wieder zu schließen.

Das Schließen des Hauptabsperrhahues erfolgt durch Aufsetzen des beiaegebenen Schlüssels auf den vier- kanttgen Habnzapfen und Drehung im Sinne eines Uhr­zeigers bis Widerstand erfolgt. Das Oeffuen des Haupt- absperrhahncs geschieht durch Drehung in entgegengesetztem Sinne, bis Widerstmrd erfolgt.

Behufs Wasserentnahme muß des Morgens der Hauptabsperr- hahn wieder vollständig geöffnet werden.

Abzweigleitungen nach Waschküchen, Badezimmern, Hof- räumen, Gärten usw. sind während des Winters mittelst ihrer be­sonderen Vorrichtungen auf ähnliche Weise zu entleeren und erteilt hierüber im Besonderen am besten derjenige Installateur Aus- ttinft, welcher die betreffende Leitung gefertigt hat. Bei anhalten­der außerordentlicher Kälte empsiehlt es sich, die Wasserentnahme auch während des Tages auf kürzere festgesetzte Zeit zu be- schräukcu und während der übrigen Tageszeit die Hauswasser- leitungen gleichfalls in oben angegebener Weise abzustellen. Dem Einfrieren solcher Wasserleitungen, welche durch Küchen unbenutzter Wohnungen geführt sind, kann man durch Unterhaltung eures kleinen Herdfeuers vorbeugen. Auch empfiehlt es sich, in kalten Klosett- oder sonsttgen ungeheizten Räumen, durch welche die Wasserleitung führt, sofern daselbst die Leitung nicht schon durch eine Umhüllung gegen Kälte geschützt ist, die Temperatur durch ein Oefchen oder geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme auf genügender Höhe zu erhalten.

Sehr kalt stehende, insbesoirdere auch abgcstellte und vorüber­gehend nicht in Gebrauch befindliche Klosetts (wie in Vereins­häusern usw.) werden durch Einstteuen von etwas Salz (Viehsalz) in das Schlußwasser des Syphons (Wasserabschlusses) gegen Auf­frieren der Schüsseln geschützt.

Die Waffermeffer nebst dem nächstanschlicßeuden Teil der Rohrleitung sind während des Winters mit Sttoh, Säcken oder ährüichen Schutzmitteln gegen Kälte zu umkleiden, auch nament­lich die betr. Kellersenster geschlossen zu halten. Die Herstellung aller Waffermeffer, die in Folge ungenügenden Schutzes gegen Kälte Schaden erleiden, erfolgt auf Rechnung der Hausbesitzer.

Durch die empfohlenen Vorkehrungen wird dem Wasserabnehmer die Lieferung des Wassers möglichst gewährleistet, dem Hausbesitzer aber werden Beschädigungen an Leitung und Gebäude fern gehalten. Wir empfehlen daher vorstehende Borfichtsmaß- «egelu allen Beteiligten zur ganz besonderen Beachtung.

Reparaturen und Äufchauung von Hauswasserleitungen werden am schnellsten von denjenigen Jnstallationsgeschäften besorgt, welche die betr. Hauswasserleitungen s. Zt. ausgeführt haben.

Gießen, den 6. November 1901.

Städtisches GaS° und Wafferwerk Gießen.

Otto Berg-em. 73091

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Münster für das Jahr 1902/03 liegt vom 20. d. Akts, an acht Tage lang zur Einsicht sämtlicher Beteiligten in unserem Geschäfts-- lokcll offen.

Münster, den 18. November 1901.

Großh. Bürgermeisterei Atünster.

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Subdirektion Frankfurt a. 21.:

Herrn. Reiffenstein, Neue Krame 25;

Heinrich Volzel, Giessen, Bleichstrasse 32.

Pommersche Hypotheken-Aktien-Bank.

Tagesordnung

für die am II. Dezember a. c. in der Philharmonie zu Berlin statt­findenden Versammlungen der Pfandbriefgläubiger aller Serien.

1, Vorlegung der Vorschläge der Bank für Handel und Industrie, betreffend die Reorganisation und des Berichts der Vertretung und des Ausschusses der Pfandbriefgläubiger, Beschlussfassung darüber, insbesondere über Erlass und Stundung von Zinsen.

2. Entlastung der Vertretung und des Ausschusses, eventl. Wahl einer dauernden Vertretung.

3. Nachträgliche Beschlussfassung über Erlass und Stundung von Zinsen der in der letzten Pfandbriefgläubiger-Versammlung nicht in der gesetzlichen Höhe vertretenen Pfandbriefe (4%ige Ser. V/VI, XI/XII, 37,%ige Ser. II/IIl).

Die Hinterlegung der Hypothekenpfandbriefe bei einer vom Minister vorgeschriebenen Hinterlegungsstelle ist notwendig; und sind die Banken am Platze dazu bereit. 7538

Pommersche Hypotheken-Aktien-Bank.

Buddenberg. Tanzen.

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KhrißbefllieniüghkrKlkiMdkl-BeViihriiHiilf

Am 4. AdveutS-Souutag, deu 22. Dezember d. I., soll die Christbescheruug für die Kinder unserer Anstalt stattfinden. Wir haben in diesem Jahre für 220 Kinder die Bescherung her» zurichten und den Weihnachtstisch mit Gaben zu decken. Um dies zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe und den wohl­wollenden Sinn der Freunde rmserer Anstalt und ihrer Kindeo Wir bitten, uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen, Garn und dergleichen, besonders aber auch Geldgabcu, die uns die gleich» mäßigste Bescherung für unsere Kleinen ermöglichen, zuwenden zu wollen.

Eine Liste zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgehen Vielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald ar eine der nachbenannten Vorstandsdamen gelangen zu lassen: Frar Dr. Brüel, Moltkestraße 3, Frau Amtsgerichtsrat Gebhardt, Bergstraße 3, Frau Rechtsanwatt Grünewald, Liebigstraße 21, Frau Rechnungsrat Kalbfleisch, Ludwigstraße 7, Frau Bürger­meister Mecum, Löberstraße 23, Frau Pfarrer Naumann, Süd- anlage 8, Frau Luise OttenS, Bismarckslraße 11, Frau Fabrikant Lina Schmoll, Ostanlage 36, Fräulein Luise Wortmauu, Aster- weg 16. Auch die Schwestern unserer Anstalt sind bereit, Gabe» in Empfang zu nehmen.

Gießen, den 9. November 1901.

Der Vorstand der Kleiuttuder-Bewahranstalt.

Dr. Naumann. 7365

Oberheffifche Gesellschaft für sJirttitr= und Heilkunde.

Nächste Sitzung: 7548

Dienstag den 19. November, abends genau 6 Uhr, im Auditorium des phyfik.-chenr. Instituts (Prof. Elb§> Tagesordnung:

1. Vortrag des Herrn Bergrat Profeffor Ehelius übeö Soole, Salz und Mutterlauge von Bad-Nauheim.

cheseMjafts-Wereui.

Die ordentliche General-Versammlung findet stad Samstag den 30. November l. I., nachmittags 6 Uhr.

Das für den Dezember l. I. vorgesehene Konzerl fällt nach einem Beschluß des Vorstandes bis auf Weiteres au§* 7534 Gebhardt.

Hess. Waisenschuh, Gichm.

Laut Beschluß der diesjährigen Landesoersammlung solle» von jetzt ab alljährlich von dem Hess. Waisenschutz 6 be­dürftige Halbwaisen verpflegt werden. Es ist auch der einzelnen Zweigvereinen anheimgegeben, die für chren Be­zirk entfallenden Verpslegungsgelder Famllien, in welche, der Vater oder die Mutter gestorben fft, zur Unterstützung zu geben.

Diejenigen Eltern oder Vormünder, welche Ansprüche zr machen glauben, wollen ihr begründetes Gesuch an den Vw stand bis spätens den 2b. November d. I. einreichen.

7M2 Der Vorstand.