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Donnerstag 18. April 1901
151. Jahrgang
Nr. 90 Drittes Blatt.
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nähme verweigert oder in denen der deutsche Absender Ber» anlassung hat, telegraphisch bezw. durch seine« 'spanischen Vertreter die Rücksendung der Ware, noch bevor sie daS Gewahrsam der Post verlassen hat, anzuordnen. In zahlreichen anderen Kulturländern wird in solchen Fällen ein Zoll nicht erhoben oder der bereits erhobene Zoll wieder zurückerstattet, in Spanien ist dies bislang nicht der Fall, wodurch den deutschen Exporteuren neben den unvermei ltchen »urch Kracht und Versäumnis herbeigesührten Unkosten noch ein besonderer, in manchen Fällen sehr erheblicher Schaden zugefügt wird.
Sueß vollendet am 20. August sein 70. Lebensjahr und ist fast 50 Jahre al, Lehrer thätig. — AuS Paris wird bericht,t: Professor Brouardet, der seit zwanzig Jahren den Posten deS Dekans der Pariser medizinischen Fakultät bekleidete, bat leine Sntlaffuna gegeben
Deutsches Keich.
Der Vorstand des Vereins Berliner Kaufleute un) Industrieller hat an das Auswärtige Amt und zugleich an den Minister für Handel und Gewerbe den Antrag gerichtet, daraxf hinzuwirken, daß bei der künftigen Regelung unserer Handelsbeziehungen mit Spanien die Bestimmungen beseitigt werden, wonach jede Ware, die die spanische Zoll grenze überschritten hat, zollpflichtig wird, auch wenn sie das Gewahrsam der Post oder der Eisenbahnverwaltung überhaupt nicht »erlasse» hat. Der gegenwärtige Zustand, wo nach jede Ware, die die spanische Zollgrenze überschritten hat, zollpflichtig wird, enthält Unzuträglichkeiten in allen den- jenige» Füllen, in denen der spanische Empfänger die An-
Universitäls UachrichtttU
— Der Privatdozent der Zoologie an der Universität Freiburg t. B. Dr. Fritze hat auf die venia legendi verzichtet, um eine Professur an der Universität Tokio, wo et früher schon als akademischer Lehrer thätig war, zu übernehmen. — Aus Berlin wird berichtet: Der langjährige Bibliothekar der Kriegsakademie, Profrffor Holtze, der im 80 Lebensjahre steht, ist aus seiner Stellung geschieden. — Professor Eduard Seler-Berlin, wurde nach Wien berufen, die mexikanische Sammlung des naturhistorischen Hofmuseums zu ordnen and zu Nasfi- fizieren. — Wie aus Wien berichtet wird, ist der Profeffor der klassischen Philologie an der Wiener Universität, Hofrat Profeffor Dr Theodor Gsmpertz, beim Unterrichtsministerium um seine Pensionierung eingekommen. Sm Ende dieses Studienjahre- scheidet auch der Geologe Profeffor Dr. E. Sueß-Wien mit Rücksicht aus die durch das Gese > bestimmte Altersgrenze von seiner akademischen Wirksamkeit. Profeffor
Kunst und Wissenschaft.
®erlitt. 13. April. Der in Kassel versamn elte Realfchul- m Kun erlag hat einstimmig folgenden Beschluß gesaht: „1. Der Realschulmännerverein erwartet, daß die im kaiserlichen Erlaß an- erk-n»te Gleichwertigkeit der auf dea höheren Lch anstattm von neunjährigem Lehrgang erUwateo Bildung die Gleichbrrechtigung ur Folge haben wird. 2. Diese Gleichberechtigung filtert jede be- onberS auferlegte ErgänzrwgSprüfung von der Zulassung zu dm Bcrus-st^en^-uS^ eptU Die Giöffmmg deS Ueberbrettl „Die els Scharfrichter" fand heute vor geladenem Publikum statt. ES war ein verdienter starker künstlerischer Erfolg, besonder- dank der Musik des B.ett.komponisien HanS Richard und dem Lhanfonvortraa der Damm Marya Delvart und Friederike Gvtmaun-Umlauft und der geschmackvollen Gemütlichkeit in dem kleinm Theater lokal.
öte», 14. April. Die „W. Zig " verSffmtlicht ein kaiserliches Handschreiben an dm Ministerprästbentm, worin der Kaiser unter Hinweis aus dm erläuternden Einfluß der bildenden Künste auf Gemüt und &tten der Menschen de Einrichtung einer Galerie für moderne Malerei, Plastik und Architektur aus von ihm gewidmete« Mitteln in Prag an ordnet. Die Galerie soll dann in den Besitz deS Königreichs Böhmm übergehm. — W iter wird amtlich cm PairSschub bekannt gegebm. ES wurdm acht Gelehrte und Künstler in-Herrenhaus berufen, und zwar ein Prosiffor des P ager Konservatorium«, der bekannte Komponist Dr. Anton Dworak, der Profesior der czechischm Prager Uyi«e.fität Emil Frida, unter dem Dtchternamm JaroSlav Brchlicky bekannt, der Wimer Profesior der Philosopbie Dr. Theodor Gomperz, der Physiker Dr. Emst Mach, der Philologe Dr. A. Musfaffia und der Tbeo- loge Dr Hermann Zschokke, der Profeffor an der Krakauer llttb veisität, der Historiker Dr. StaniSlauS o. Smolka, der Sohn de« ehemaligm Präfidmtm deS Abgeordnelmbaufek, der Prof.ffor der Wimer Akademie der btldruden Künste, Blldhauer KaSpar e. Zumbusch. — Der Kaiser hat die Anträge de« Unterrtchtvmioister« gmeh- migt» wonach die Absolventen .der technischm Hochschule sich, vom Smdtenjabre 1901 bis 1902 augesangeo, um Verleihung de« akademischen Grade« eine« Doktor« der technischen Wissenschaften bewerben können. , m
Aareritt, 15. AprU. Der Erfinder deS GraSgewehre«, Gme- ral a. D GraS. ist 6L Jahre alt, gestorben.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch dm Lgeme.r Earl Loo«.
Bremen, 15. April. fPer transatlantischen Trlegraph.j Der Doppelfchrauben-Postdampfer „Frankfurt", Kapitän E. Malchow, vom Norddeutschen Lloyd in Steinen, ist am 13 April, 10 Uhr vormittag«, wohlbehalten in Baltimore «mgekommen.
Tadelt nicht die Köchin, wenn die Flammeris etwas zu wünschen übrig (offen. Ueberzeuge man sich vielmehr zuvor, ob nicht die Zuthaten daran Schilld waren. Die Ursache eines zu weichen, geschmacklosen Flammeris ist oft, daß die Köchin nicht weiß, wie leicht unb schnell sich mit Mondamin die schmackhaftesten steifen Flammeris und Nachspeisen bereiten lassen. Gute Köchinnen behaupten, Mondamin bat einen Sorten eigenen Geschmack, und sei auch zum Verdicken allen anderen Hi- thaten vorzuziehen. 811
Aus Stadt und Land.
eUfeea, 17. April 1901.
** Ein Hessen-Darmstädter Volksfest-Verein in Amerika. Unlängst gab, wie aus Philadelphia berichtet wird, der junge Hessen-Darmstädter Volksfest-Verein sein erstes Debüt, indem er in der dortigen Beethoven- Männerchpr-Halle seinen ersten großen Ball abhielt. Nicht nur die Mitglieder des sestgebenden Vereins, sondern auch Vertreter a ller deutschen vaterländischen Vereine der Stadt hatten sich in großer Zahl zu dem wohlgelungenen Feste eingefunden. Von den Ansprachen, die im Laufe des Abends gehalten wurden, verdient die des Herrn Daniel Huff ihres, die innige Liebe zum Heimatlande dokumentierenden Inhalts wegen, besondere Erwähnung. Mit Witz und Humor führte der Redner u. m aus: Wir Hessen haben, wie jedermann weiß, unsere eigene anheimelnde Mundart, die wir alle mit Vorliebe gebrauchen, weil wir uns darin besser und bezeichnender ausdrücken können, als in der hochdeutschen Katheder- und Theatersprache. Unseren nichchessischen deutschen Landsleuten zuliebe will ich, besttebt sein, mich so gut es geht, auf Hochdeutsch auszudrücken. Und nun begrüßte der Redner die Erschienenen mit herzlichen Worten und sprach von der glücklichen Idee, daß man neben dem Bayerischen, Cannstzatter, plattdeutschen Verein auch einen Hessischen bei der großen Zahl der Hessen in Philadelphia ins Leben gerustn hat; an der Neige des vorigen Jahrhunderts sei er gegründet, und mit froher Zuversicht sei man in das zwanzigste Jahrhundert eingetteten. Die historische Zeit habe in Hessen, dem Wohnsitz der alten Kalten, vieles Große aufzuweisen. Im heutigen Rheinhessen, sowie im hessischen Odenwalde spielt sich ein großer Teil der alten oeutschen Heldensage ab. Erwähnt sei ferner die Erfindung der Buchdruckerkunst durch unsern Landsmann Johannes Gutenberg aus Mainz. Die neuere Zeit habe so manche bedeutende Männer aus dem Lande Hessen-Darmstadt aufzuweisen, die sich, in Kunst und Wissenschaft hochverdient machten. So z. B. der Sanö- kritforscher Franz Bopp aus Mainz, der berühmte Chemiker Liebig und der geniale Naturforscher Karl Vogt und Ludwig Büchner. „Die Zahl der berühmten Hessen-Darmstädter ist Legion!" sagte Herr Husf am Schluß seiner Rede und forderte sodann die Anwesenden auf, sich dem Frohsinn und deutscher Gemütlichkeit hinzugeben. Froh und heiter, wie es begonnen, wurde das schöne Fest dann auch besessen. Der Verein, welcher mit 10 Mitgliedern gegründet wurde, ist in kurzer Zeit auf über 100 Mitglieder gestiegen. Ein recht erfreuliches Zeichen. Tas Vereinslokal befindet sich bei dem Mitgliede Herrn Philipp Zäuner, Somerset-Str., woselbst die regelmäßigen Monatssitzunaen stattfinden. Präsident des Vereins ist Herr G. Schuck.
B. Langgöns, 16. April. Mit dem neuen Schuljahr wurde hier eine 4. Klaffe in der Schule eingerichtet. Als neuer Schulverwalter trat Herr K. Roth sein Amt an. Leider konnte bis jetzt die ueuerbaute Schule für 2 Klaffen noch nicht bezogen werde», da noch einige kleinere Arbeiten auszuführen find. Das Gebäude wird jedoch baldigst seiner Bestimmung übergeben werden.
b. Friedberg, 15. April. Mit dem Zeitpunkt der Eingemeindung Fauerbachs (1. Oktober) wird derjenige Teil Fauerbachs, der westlich der Bahnlinie liegt, nach dem Uebereinkommen der Orts- und Kirchenvorstände zur Kirchen- gemeinde Friedberg gehören. — Die Verlegung der Straße nach Ockstadt wird gutem Vernehmen nach in diesem Jahre in Angriff genommen werden. Zwischen der Stadt und der israelitischen Gemeinde schwebt zur Zeit noch das Euteig- nungSverfahren über den Teil des israelitischen Fried- Hofs, der zur Verlegung der Straße nötig ist. Die israe- litische Gemeinde will diesen Teil nicht gutwillig abtreten.
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Kassel, 11. April. j
Wie schon erwähnt, sprach auf der Versammlung des Allgemeinen deutschen Realschulmännervereins Professor Dr. Pa ul s e n, Lehrer der Pädagogik an der Universität Berlin, über die höheren Schulen und das Universitätsstzudium im 20. Jahrhundert. Tas höhere Schulwesen, sagte er, , sei an einem entscheidenden Wendepunkte angelangt, habe ihn vielleicht bereits hinter sich. Es frage sich nun, welche RücÜvirkung die Aenderung des Berechtigungswesens auf den akademischen Unterricht haben werde. Die Konferenz für Reform des höheren Schulwesens, die im vorigen Jahre . -ht Berlin getagt habe, sei zu der Ueberzeugung gekommen, daß, das Realgymnasium sich vollauf bewährt habe, daß eine Einheitsschule unmöglich und die Gleichstellung des modernen mit dem klassischen Gymnasium notwendig sei. Das Festhalten am Gymnasialmonopol müsse, das habe' man eingesehen, zum Ruin des klassischen Unterrichts führen. DLS sei entschieden ein Erfolg, den der Verein deutscher Realschulmänner zu verzeichnen habe; das grundlegende Prinzip, für das der Verein seit 25 Jahren gekämpft habe, fei damit anerkannt. Dem Realschulmännerverein falle jetzt die weitere Aufgabe zu, hen Widerstand zu brechen, der sich aus den Kreisen der Juristen, Mediziner und Theologen gegen die Gleichberechtigung erhoben habe. Die Berechn tigungsfrage sei erst für eine Fakuttät, die philosophisch^, gelöst, die übrigen Berufsstände leisteten noch einen Widerstand, der, wie der Redner anerkennt, nicht ganz grundlos sei. Das Studium der Theologie sei ohne eine genaue Kenntnis der lateinischen, griechischen und hebräischen Sprache nicht möglich auch das Studium des Rechts sei ohne gründliche Kenntnis des' Lateinischen nicht denkbar auf den Universitäten, wenigstens wie sie jetzt sind, ebenso liege es mit der Medizin und Pharmacie. Nach einer Aenderung des Berechtigungswesens im modernen Sknne müsse sich also für die Universität eine neue Aufgabe ergeben, nämlich die, daß denjenigen Studierenden, welche mit einer ungenügenden sprachlichen Vorbildung die Hochschule bezögen, (itelegenbeit gegeben werde, in besonderen Unterrichtsrursen das Fehlende nachzuholen. Es sei eine Uebergangsstufe Mifckxen der schulmäßiaen Gebundenheit und dem freien Studium zu schaffen. Zur Einführung in das Quellenstudium sei die Vornahme von Anfängerübungen notwendig, insbesondere für Juristen. An diesen Uebungen sollten sich aber auch die Gymnasial-Abiturienten in gleicher Weise beteiligen, um die Sprache des corpus juris zu erlernen. Diese seminaristischen Kurse würden sich mehr dem schulmäßiaen Unterricht nähern im Gegensatz zum freien wissenschaftlichen Studium. Eine Abschlußprüfung nach der ersten x)älfte des Studiums sei besonders bei den Juristen er- iorderlich und diese Zwischenprüfungen müßten nicht nur für die Real-Gymnasial-Abiturienten, sondern für alle Studierenden gütig sein. Jedenfalls müsse die Reform des Barechtigungswesens sich den Forderungen, die das akademische Studium stellt, anzupassen trachten. Der Hauptsitz der Widerstände gegen die oben gezeichneten Bestrebungen seien die juristtschen Fakultäten und die juristischen Berufsstände. Wenn die Juristen den Widerstand aufgäben, würden die Mediziner denselben neuen Weg gehen. Wenn die Juristen geltend machten, daß zum Studium des Rechts genaue Kenntnis des Altertums notwendig sei, so entspränge das nicht nur dem Idealismus, sondern auch einem Vorurteil. Es sei aber ein anderer Idealismus, der uns zum Gymnasium hinführe und der uns hinausführe. Auch das Wesen des Idealismus habe sich geändert, ftüher sei er ästhetischf-litterarisch-romantisch gewesen, jetzt sei er mehr ein Idealismus der That, der Arbeit, der Hingabe an die großen Zwecke des Gemeinwesens und des Vaterlandes. Ein Hauptvertreter dieses Idealismus sei Bismarck gewesen. Der Idealismus des Gymnasiums aber sei veraltet. Tie Juristen sollten nicht vergessen, daß sie nicht allein auf der Welt seien, und daß die Schulordnung nicht für einzelne Berufszweige gemacht werden könnte. Man nrüsfe das Gymnasium entlasten durch das Realgymnasium, itioTk man nicht den Niedergang des klassischen Unterrichts hierbeiführen. Die Neugesstaltuntz der Dinge dürfte den Erfolg haben, daß die Realgymnasien an Zahl der Sckwlen und der Besucher zunähmen, ebenso würden die Ober-Real- fchulen wachsen, wenn auch nicht so stark wie bisher, die Gymnasien würden dagegen Zurückgeh^n. wünschen Hkeibe, daß die Reform auch dem Lehrerstand in Zukunft mehr Ruhe, Erholung und Freiheit in der Bewegung vringen möge.
Jagd und Sport.
-nn. ein Mah»»or1 an die Algdbefitzer. Jeder Jagd« befitzer sollte eifrig die in seinem Revier befindlichen Fuchs« bäue revidieren unb dafür Sorge tragen, daß dem rothaarigen Raubgefindel gehörig abgeholfen wird. Die jungen Füchse mögen jetzt 3—5 Wochen alt sein, unb es ist unglaublich, welche Mengen an Wilb, Geflügel usw. die alte Füchfin sür sich unb ihre hungrige Gesellschaft zusammen schleppt. Bei bem Begehe» eines Fuchsbaues würben vor einigen Tagen nicht weniger wie 4 Hasen, 1 Fasan, 2 Hühner unb noch sonstige Ueberreste von Geflügel usw. gefunben. In biesem Falle gelang eS, bie Füchfin durch einen scharfen Dackel zum Springen zu bringen unb ihrem Räuberleben ein Enbe zu machen. Es waren sieben Junge in bem Bau. Aber es ist höchste Zeit, baß man energisch vorgeht, wenn nicht noch so unb so viel Rehkitzchen ber frechen DiebSbanbe zum Opfer fallen sollen. Ein scharfer Dackel genügt in ben meisten Fällen, um bie „Alte" aus bem Bau zu zwingen, unb ist biese erst fort, sv wirb man mit ben Jungen leicht fertig. Darum nicht gezögert, Tob ben Füchsen!
Handel und Verkehr. Nolkswirtschast
granffMtt, 15. April. Unter der Firma „Meister, Lucius u. Brüning limited" haben die „Höchster Farbwerke vorm. Meister, LuciuS und Brüning' ein Tochterunternehmen in England errichtet, das vorerst nur mit 20 000 Psd. Sterl. Grundkapital ausgefiattet ist. Dem Verwaltungsrat gehören A. de Ridder, G von Brüning und Walther vom Rath an. DaS Bureau der neuen Gesellschaft, beten Altten sämtlich im Besitz der Höchster Farbwerke bleiben, befindet sich in Manchester.
Reichsbapk. Am 1. Mai wirb in Luckenwalde dne von der ReichSbankftelle Brandmburg >. H. abhängige ReichebankMebenfieLe mit Kasieneimichtung und beschränktem Giroverkehr eröfinet werden.
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' + 2.8« C.
pril + io.2i Q ' + 4.0« C.' pUl + 9.63 C.
1 Handlung XkSW
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