chstags-Fraktion beschlossen, h dein Gnesener Urteil sich zu einer
für den Krieg in LüdaftM ffngsb-vten. Der .Premierminister
Darmstadt, 14.Dez. Geh. Baurat Winckler, Mitglieder Eisenbahndirektion Mainz, ist auf sein Ansuchen unter Ver- leihung eines hohen Ordens zum 1. Januar in den Ruhestand
die Regelung des P ri v a t-V er s ich erun g s r e chts sind soweit fortgeschritten, daß sie um Ostern der gutachtlichen Beratung von Sachverständigen aus dem ganzen Reiche unterbreitet werden dürften.
Berlin, Dez. 1500 Bäckermeister von Berlin und Umgebung haben in einer gestern stattgehabten Versammlung nach Reden des Sekretärs des Handelsvertrags-Vereins v. Gerlach und des Vorsitzenden desselben Abgeordneten G-othein eine Protest-Resolution gegen den Zoll-
gegen Corfica auf 7000, Offermanu 11000, Thieme 7000, Fuhrmann 7000 und Hergersberg 500 Mk. Geldstrafe. Die Au« geklagten haben die Kosten des Verfahrens zu tragen.
Stockholm, 14. Dez. Professor Vanthoff hielt gestern Nachmittag unter großem Beifall seinen Nobelvortrag in der Akademie der Wissenschaften. Prof. Röntgen ist nach München abgereist und wird im nächsten Jahre seinen obligatorischen Vortrag halten.
London, 14. Dez. Nach einer Meldung des ^Standard"
Neueste Dleloungen.
Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.
AiestMen der Redaktion.
(Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)
S. Herr v. Hesse-Wartegg, der letzte Redner in der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde, ist der Gatte der bekannter Opernsängerin Minnie Hauk.
Universitäts-Nachrichten.
Berlin, 13. Tez. Die polnisLen Studenten h
bringen, sich an den Wahlen zu beteiligen. Dann g«ßÄe 8Ä«9tä;'an die Kläger am
der Redner mit aller schärfe die politische Indifferenz der 1 c?Qnur 3902 15 Mk. zahlt und daß damit alle gegenseitigen Angroßen Masse des Volkes. Die Regierung klage, daß die'* - «- --- i»
Reichstagswahlen nicht das richtige Bild der Volksstimmung geben. Das Volk müsse aus seiner Lethargie aufgerüttelt werden, wenn nicht anders dadurch, daß das Wahlrecht zur Wahlpflicht werde, obwohl das ein gewaltiger Eingriff in die Freiheit des Einzelnen sei. Ein anderes Moment, fuhr der Vortragende fort, ist die politische Uneinigkeit der rechtsstehenden Parteien. Ost befehden sich im Wahlkampfe der Bund der Landwirte und die Nationalliberalen, sodaß schließ-
hinzugefügt hat.
** Gutsverpachtung. Herr Oekonom Kitz teilt — —
uns mit: Das Kempffsche Fideikommiß-Gut geht nicht An- denn daß ein etwa zusammenberufener Ehrenrat diese Sachlage fang Februar, sondern am 22. Februar in die Hände des'—'"-" neuen Pächters Curtmann über, des früheren, nicht gegenwärtigen Verwalters des Herrn Kitz. Der.letztere übernahm die Pachtung bereits vor 24 Jahren und zahlte zuletzt 28 Mk. (nicht 18 Mk ) pro Morgen Pacht.
** Ein böser Köter. Gestern nachmittag gegen vier Uhr passierte eine junge Dame den Kreuzplatz. Da kam plötzlich ein großer Hund auf sie zu, sprang an ihr in die Höhe und faßte die tötlich Erschrockene am Arm. Zufällig vorübergehende Herren befreiten die Dame von dem Tier, indem sie es ant Halsband faßten und von ihr wegrissen, worauf das junge Mädchen seinen Weg fortsetzte. Es war noch nicht weit gegangen, etwa bis zu dem Geschäft des Herrn Adami (Mäusburg 14), als es von demselben Köter zum zweiten Male angegriffen wurde. Der Hund sprang diesmal von hinten an ihm in die Höhe und faßte es am
tarif angenommen.
Berlin, 14. Dez. Zu einer lärmenden Demonstration kam es gestern abend in der hiesigen Universität im Hörsaale des Professors Schiemann, der über „Die polnische Frage im 19. Jahrhundert" vor Hörern aller Fakultäten las. Als Professor Schiemann den Saal betrat, brachen zahlreiche anwesende polnische Studenten m heftiges Zischen und Pfeiffen aus. Ter Lärm steigerte sich, als der Professor zu lesen begann. Tre in der Mehrzahl befindlichen nicht-polnischen Hörer suchten anfangs den Lärm durch Händeklatschen zu übertönen. Als ihnen dies aber nicht gelingen wollte, wurden die Ruhestörer von ihnen gewaltsam aus dem Saale gedrängt, wonach Professor Schiemann unter begeisterten Hochrufen der anwesenden Hörer seine unterbrochene Vorlesung fortsetzte. Wie das „Kl. I." erfährt, waren diese Demonstrationen von Seiten der polnischen Studenten wohl vorbereitet, worauf auch der Umstand hinweist, daß viele von ihnen,Pfeifchen bei sich hatten. Vor einigen Wochen hatte Professor Schiemann in einem Vortrage über die polnische Bewegung in den 30 er Jahren eine Verschwörung erwähnt, deren Teilnehmer sich aidlich zum politischen Morde verpflichtet hatten. Diesen Eid bezeichnete er als ruchlos. Bald darauf erhielt er ein anonymes Schreiben, das darauf Bezug nahm und die Unterschrift itlrug: „Ein treuer Bürger des deutschen Volkes." Schiemann meinte, daß dieses Schreiben kein Deutscher versaßt haben könne und ging dann dazu über, seine von dem Anonymus beanstandete Auffassung sachlich zu begründen.
T-rier, 14. Dez. Wie das „Tr. T." mittellt, verurteilte das Kriegsgericht der 16. Division den Hauptmann Koch von oer 9. Kompagnie des 29. Infanterie- Regiments wegen Unterschlagung von Kantmen- qeldern, Mißhandlung Untergebener, falscher Fuyr- ung der Dienstbücher und nicht vorschriftsmäßiger Bestrafung eines Untergebenen zu 6 Wochen Stuben* arrest und Diensten tlassung. Von der Anklage schwerer Unterschlagung wurde er fteigesprochen. ^er Audi- I teur hatte zweieinhalb Jahre Gefängnis und Ausstoßung laus dem Heere beantragt. Koch befindet sich seit dem 16. November in Untersuchungshaft. . .
London, 14. Dez. Der Premierminister von Neu-
aus Schanghai hat eine geheime Gesellschaft am 20. November, dem Geburtstage der Kaiieriu-Witwe, an den Kaiserlichen Palast in Kaifengfn Fener gelegt und zwei Gebäude aus« geplündert.
London, 14 Dez. Die „Morningpost" meldet aus Tanger
9 Fabriken — außer einer Gießerei in Offenbach, die heute I ^^Pala^in (KolleH I vom 13. ds.: Wie aus Marakesch gemeldet wird, wurde der
mit zu den bedeutendsten zählt, hatte die Firma bisher, aM roafjrenb seiner Abwesenheit in den Weihnachtsserien ausgepfändet Korrespondent der „Times", Harris, auf einer Reise ins Innere gesehen von dem Stammhaus, 5 Filialbetriebe in Hessen und Iworden. Diese Mitteilung war völlig entstellt, denn Polandt hatte überfallen und beraubt.
den angrenzenden preußischen Gebieten sowie 3 Betriebe in I nur gelegentlich einer Unterhaltung and^ I Paris, 14. Dez. Eine Depesche aus Konstantinopel be-
Bayern — 2 weitere Betriebe, die sich in Bayern befinden,! ^^an 6^ gepfänbet worden sei". Den stätigt die Meldung von einem schweren Kehlkopfleiden des
'Namen des Betreffenden hatte er nicht genannt. Kolle wurde trotzdem Sultans mit dem Hinzufügen, der Sultan habe bereits die von feinen Kommilitonen aufgestachelt, Polandt zu ohrfeigen;fast vollständig verloren.
Kunstwäscherei der Firma Kunz befindet, vermutlich durch Gieße«, 14. Dezember. Marktbericht. Auf dem himtigen heißgelaufcne Teile an den Waschmaschinen Feuer ausge-t Wochenmarckt kosteten: Butter pr. Pfund 1,20—-lP0Mk„ Huhirer- brachen war Das Feuer hatte infolge der großen Benzin, st--Stück Erbten pr^'Lt°?20 P§, Linsen Ar
vorrate und der nut Benzin getränkten Wäschestücke bis zur Liter 30 Pfa., Tauben pr. Paar 0,80—1,00 Mk., Hühner pr. Stück Ankunft der Feuerwehr schon die ganze innere Einrichtung! 0,90—1,20 Mk., Hahnen pr. Stück 0,70—1,10 Mk., Enten pr. Stück ergriffen. Zu wiederholtenmalen mußten die Mannschaften! 2,00—2,50 Mk., Gänse pr. Pfd. 50—65 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund zurückweichen, da unerwartet verschiedene Benzinbehälter £6t76 Wy,v^Murch , s. ■ i t r-x. s. e rv , 0 . I fleisch vr. Pfund 70—80 Pfq., Schweinefleisch, gesalzen, pr» Pfuno
explodierten, wodurch sich das Feuer sogar über den '«4^Kalbfleisch pr. Pfd.60-66 Psg., Hammelfleisch pr. Pfund
Hof verbreitete. Zum Glück sind keine Verletzungen! 50—'70 Psg., Kartoffeln pr. 100 Kar. 3,20—3,50 Mk., Weißkraut per voraekommen. I Stück 00—00 Psg., Zwiebeln pr. Zentner 4,00—5.00 Mk., Milch per
i > ---lwj ■' .. I Liter 18 Psg. Äepsel per Pfd. 9—15 Psg., in Körben 12—lo Pfg.
I Trauben 35—50 Psg., Tomaten per Pfd. 18—20 Pfg.
m>rllUJl9|UUL Dauer der Marktzeit von morgens 8 Uhr bis.nachmittags I, - J Krieasamt telearaphisch weitere 1000Mann
e. Gießen, 13. Dez. (G e w e r b e g e r i ch t.) Ten Vorsitz 12 Uhr, während der ersten drei ^-lmiden f er Msrktzett batf m^t I 9to>miermtniftäi
fuhA Veigeordnoter Wolff. Als Beisitzer fungieren Metzgermeffte^lnn Umherziehen feilgeboten werden - , . s. kl “ ""
statt. Es wurde der stitherige Beigeordnete, H ch. Volk" Handel und Uerlrehr. NoUrswirlschast. tnann IT., der dieses Amt bereits 18 Jahre bekleidet, mit! München-Gladbach, 13. Dez. In der gestrigen General- 168 Stimmen wieder gewählt. Der Gegenkandidat, W'W ?er!annuIua,rl91. ber:
^orr IV., erhielt löL^timmen. . Dw Wahl verlief gkic^
der Gememderats- und Bürgermeister-Wahl ruhig. 333,000 Mk. schuldeten. Die Bilanz wies dies nicht auf, sondern
Frankfurt a M., 13. Dez. Die beiden Löschzüge aus Idas Bankhaus I. H. Stein in Köln schuldete 56,000 Mk. und der der Burgstraße und Münzgasse wurden gestern vormittag, Barmer Bankverein in Barmen 60,000 Mk. Die Bankhäuser er- 11 Uh- nach der ^genfchoft Königswarierstraße 14 gerufenes wo in einem einstöckigen Hintergebäude, m dem sich die Märkte.
spruche beseitigt sind. — Die Klage des Heizers Heinrich Atuller in Beuern gegen den Unternehmer Konrad Rübsamen zu Gießen endete mit Versäumnisurteil gegen den Beklagten, der im heutigen Termm trotz ordnungsmäßiger Ladung nicht erschienen mär. Der Klager verlangte 22.84 Mk. rückständigen Lohn. —^Von dem Damenschneider Anton Bregina hier verlangt die Schneiderin Kathchen Hinkler hier 18 Mk. Lohn. Da Beklagter >ncht erschienen ist, ver- langt die Klägerin Erlaß eines Verläumnisurteils gegen ihn. Dem Antrag wird entsprochen. — Der Kellner Heinrich Kerl von Heckersdorf klagt gegen Wilhelm Amend, East dahier, weil er ohne Grilnd und Kündigung entlassen worden sei, auf Zahlung von 89 Mk. Entschädigung. (5 Mk. Salair für 14 Tage, 42 Mk. entgangene Trinkgelder und 42 All. für entgangene Kost rc. — 89 Mk.) Der Be-, . . to 6 - klagte beantragt Klageabweisung, weil Kläger nicht entlasten worden Ä Ä bi-r -in üark,r
sei: er habe diesem nur gesagt, wenn er die Arbeit so wie seither Bad Ems, 14. Dez Heute Nacht wurde hierein starker nicht verrichten wolle, könne er geben. Uebrigens habe der Klcwer Erdstoß in der Richtung von Ost nach West verspürt.
auch die Gaste übervorteilt. Der Kläger bestreitet die beklagtischen Kreuznach, 14. Tez. Auch hier wurde in der vergangenen Vorbringungen entschieden. Das Gericht erlaßt Beweisbeschluß. % 12 Uht 45 Mn. ein starker Erdstoh verspürt.
2anaÄ" 13 3S=F Wammer d-s Landgerichts I Br-slau, 14. De,, Großes Aufsehen erregt hie. die
zu einem Zweikampf nicht für ausreichend erachtet hätte, Berlin, 14. Dez. Nach ber „Natl. Korr." steht zu war sowohl dem Angeklagten wie auch dessen Kommilitonen klar, extvarten, daß das Zentrum sehr bald int neuen Jahre Kolle hat sich nunmehr emen Grund für den Zweikampf schaffen , .. mpratuna sea Toleranz"-Antrages Werk
aufzuklären sich bemühte, ließ dieser Palandt gar nicht mm Wort Lieber durch seine Krankheit auf so lange Zeit von Berlm kommen, sondern schlug ihm mit den Worten „Sie Lümmel" ferngehalten wird. Aus Zentrumskreisen verlautet, daß mehrmals ins Gesicht. Kolle hat zugegeben, daß er den Re- ^ch die Frage der Unterstützung der Polen durch das serendar nur in der Absicht geschlagen und beleidigt habe, u m Zentrum in der Wrcschener Angelegenheit eine andere Wend- einen Zweikampf herbetzuftthren. Polandt, der Gegner genommen hätte, wenn Tr. Lieber die Führung des thätlicher Beleidigung zu 6 Monaten Gefängnis, wogegen ' dieser Berufung einlegte. In der Berufungsinstanz kam ein Ver-
.... . „ gleich zu Stande; Kolle gab eine Ehrenerklärung ab und
ihm in die Höhe und faßte es am zahlte 1000 Mark an die Armen. Aber die voraejetzte Be- Atann aus dem Geschäft des Herrn Hörde des beleidigten Referendars griff nunmehr die Sache auf und der Dame nnb befreite sie Natür- so hatte sich Kolle vor der Strastammer zu verantworteii. Interessant war die Schilderung des Beleidigten über die Folgen, die sein duellgegnerisches Verhalten für ihn hat. Er ist zunächst unter dem Eindruck der ihm widerfahrenen Behandlung riicht unbedenklich erkrank t und bisheute noch nicht wieder hergestellt. Die Hauptsache sind
Kragen an. Ein jmtger L . , . „
Adami sah die Notlage der Dame und befteite fte. Natürlich waren ihre Kleider von oben bis unten beschmutzt, sodaß fte in dem genannten Geschäft sich erst reinigen lassen mußte, ehe sie wertcrgehen konnte. Der peinliche Vorgang ( _
verursachte einen großen Mensch^nauflauf. Daß das arme roic$cr hcrgestellt. Die Hauptsache sind aber die gesellschaft- Mädchen mehr tot als lebendig nach Hause ankam, braucht lich en Nachteile, die ihm aus dem Verzicht auf em Duell ,faum gesagt zu werden. Erst nach geraumer Zeit war es I erwachsen sind. In Hildesheim, wohin er bald nachher versetzt im stände den Eltern über das Vorgefallene Auskunft zu «wurde, hat man ihm sofort zu verstehen gegeben, eine Anme ld- aeben ung zur Tischgesellschaft der Juristen zu unter-
B ** Pinpn>üm lieben Scblafvlaü suchte lassen, da er doch nicht ausgenommen wurde. Auch hat
Einen eigen tum lch cy TP V Qr^Tiijer hinsichtlich seiner Karriere eine Aenderung muffen eintreten in einer der letzten Nachte em Gast aus, der am Abend ^n. Das Gericht verurteilte Kolle zu e i n e m M o n a t G e- zuvor in einer Wirtschaft auf dem rechten -^.ahnuser fixiTlidrtani^, indem es annahm, daß die Beleidigung absichtlich dem lukullischen Genuß einer vorzüglichen Metzelsuppe in I ro(tr 1 un^ nur den Zweck hatte, den Referendar zum Duell zu mehr als reichlichem Maße hingegeben hatte. Auf dem zwingen. Es sei dies als eine Frivolität sondergleichen anzuiehen, Nachhausewege überfiel ihn eine große Müdigkeit. Flugs I und es sei sehr bedauerlich, daß von den Kommilitonen des Angesteckte er — er befand sich gerade auf der Lahnbrücke — klagten eine solche Ansicht geteilt würde.
eine beiden Beine durch das Brückengeländer und schlief Wie«, 13. Dez. Das Oberaertcht entschied heute, daß alt- sojort fest ein. In dieser eigenartigen Situation fanden ihn katholische Ehen trennbar sind. öerurteHte ben
früh Arbeiter, denen es aber erfftz nach vielen Bemühungen lP^rrer l'ancar %on Leschach zu einer Geld st rase von gelang, ihn zu ermuntern und aus seiner eigenartigen X-agc 1200 xg neu und zum Verlust der Befähigung zur Erteilung des zu befreien. iReligions-Unterrichts, weil er bet Erteilung desselben die Schul-
r. Heuchelheim, 12. Dez. Gestern fand hier unter ztem->rinder grausam mißhandelt.hatte.
suh ,m Jahr 1887 81 Prozent der Bevölkerung 1890 75
Prozent, 1893 46 und 1898 38 Prozent. In anderen ^hannFischbach seither in Frankfurt a.M., gegen den Restaurateur =oWw, io. ^e6. ‘4^. VI ----s '7 *
Wahlkreisen ist die Beteiligung noch geringer, z. B. im Jahre ^uftao Skalttzki hier, die aus Entschädigung wegen Nichteinha tung Berlin und Eharlottenburg haben ein M i 8 trau en s - Lot um im D-gg-ndo-f 32 Prozent der
Wahlberechtigten. Wie gering da? Interesse der Bcoülke. ist, wnter verhandelt werden. Der Klager, Jnierpellaiion ent,chloffen Hal, und diese in einer Weise abjayte,
rung an den Wahlen ist, zeigt auch das Beispiel des baye-.^ .. ieborf) nicht geladen werden, weil sein Aufenthalt nicht de- welche imt der polnischen Nationalehre unvereinbar sei.
rischen Wahllreises Wafferburg, wo im Jahre 1898 bei ^»nt ist. Die Sache blieb deshalb beruhen. - In der Sache des üBicn, 13. S)ed. ^egen erMie§ emer ^l9°r^rnr5^ einer Stichwahl zwischen CentriUN und Bauernbund dride Erdgrbe^ Stewnnung^ sanden^ im ^physinl . sch en ^n^itu tUämenU Kandidaten bei der Stichwahl weniger stimmen erhielten als g Kreili^ nur' ber Kläger. Diese? erklärte, blockierten d e n H ö r s a a l d e s P r o f es s o rs Exner und
bei der ersten Wahl. Das ist der Grund der Machtstellung! bem Beklagten besriödiqt worden zu sein. —Die Ernst Walther! verhinderten ibn, seine Vorlesungen abzul)alten. Aus den Temon.
des Merus und der Sozialdemokratie, weil beide Patteien enae Eheleute, Artisten aus Leipzig, klagen gegen den Konzert- stralionen, welche eine volle Stunde wahrten, dursten sich einige im Gegensätze zu der nationalen ihre sämllichen Wähler dazu nnternehmer August Gläßner aen. Emst Adolfi, z. Zt. h'er, aus D u e l l e entwickeln. .Von Montag ab soll der Zutritt zu dem Z M an ben Wablen bctciliaen Dann I RnWnng non Kaa°, und ot-isckoß-n. Nach lnng-r-r Verhandlung I yorianl nur gegen L-g.Nmattonokari- g-s.aUet s-uu
lich ein Sozialdemokrat, der sonst nicht in Frage gekommen wäre, das betr. Mandat erhält. Mindestens ein Dutzend Mandate entgehen auf solche Weise den nationalen Parteien^ Geschlossen müßten die Parteien den Einfluß de§ Klerus und der Sozialdemokratie bekämpfen. Bezeichnend ist es auch, wenn die Klerikalen in Wahlkreisen siegen, die überwiegend protestantisch sind, wie z. B. Wahlkreis Forchheim-Kulmbach ö„„,. .
mit 56 Proz. Protestanten oder Bielefeld mit gar 70 Pro^.I^^e heute vom Staatsanwalt die mehrere hundert Seiten starke!Verhaftung des Direktors Welke der Orgelbauanstatt Alle Parteien müßten gegen KleruZ und Sozialdemokratie I An klage sch rift gegen den Aufsichtsrat der Treb er gesell- Schlag u. Sohn in Schweidnitz wegen Unterschlagung von zusammenstehen, dann würde der Reichstag wieder national\\d)awte sich 116 000 Mk.
werden. Die von nicht gewöhnlicher Sachkenntnis zeugenden R^ch ts^nwal t ^rueß zu verantworten wegen Betruges Leipzig, 14. Tez. Das Urteil im Wollkammereiprozeß
Ausführungen des Redners wurden von den leider nicht sehr s^e u n t e r s ch l a g u n g in acht Fällen. Die veruntreute Summe tautet wegen Vergehens gegen § 249 des Handelsgesetzbuches zahlreich erschienenen Zuhörern mit lebhaftem Beifall auf- belief sich auf 4452 Mk. Der Staatsanwalt beantragte 16 Monate f 'LLmmnti Gefängnis, 600 Mk. Geldstrafe und 5 Jahre Ehrverlust. Das Ge-
genommen. . ir. richt verurteilte den Angeklagten wegen Untreue .in idealer Kon-
Das neue Adreßbuch der Stadt Gießen ist soeben er-! £umn^ Unterschlagung, begangen in vier Fällen, zu insgesamt fchienen. 8 Monaten Gefängnis; 4 Monate strenger Einzelhaft kommen iu
** Konzert. Für die morgen (Sonntag) in der Süd- Abrechnung. Das Urteil hob als strafmildernd hervor, daß der anlag° ftattfinbenbe Prom°nad-nmufik Programm
vorgesehen: 1. Ouvertüre z. Op. Die Felsenmuhle von ! escheut, bedürftige Verwandte um 1800 Mk. zu schädigen. Reissiger, 2. Paraphrase über „Home su cet home von Voigt. I Güttingen, 12. Dezember. Der frühere Korpsstudent bei der 3. ,Judra-Walzer" von Lincke. 4. Finale cu „Aida" „Hereiniä'-Göttingeu und jetzige Bergbaubefliffene Leonhard Kolle im« 91Prhi aus ElauSthal (im Harz) hatte sich wegen Mißhandlung und
von ^eroi , Beleidigung des Referendars Otto Pallandtaus Zellerfeld
Betriebsvergroßernng. ^tus Kreisen der hiesigen In-! ^antworten. Der Anklage liegt folgender Sachverhalt zu dusttie hören wir, daß die seither schon weitaus bedeutendste I Kolle kam eines Sonntags zum Frühschoppen, wo seine
Ziaarrenfabrik nicht nur in unserem engeren Bezirk,!Kommilitonen allerlei anzügliche Redensarten sallen ließen, aus sondern m ganz Hessen von C Kl>ngspor6«enbeJbe?e« er
9 Fabnken — außer einer Gießerei m Offenbach, bte gerne 19 »iinrnnht in '^cUerfelb »u anderen erzählt habe, er (Kolle) sei


