Ausgabe 
15.1.1901 Zweites Blatt
 
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Sache behandelt, verspricht einen genußreichen Abend. Wie

mitielt und angezeigt wordeu. Em Strafmandat wird wohl folgen.

musikus Exner (2. Violine), Müller (Viola) und Dechert (Violoncello) bilden allerdings ein Ensemble, das nicht nur in technischer Beziehung auf einer hohen Siufe der Vollendung steht, sondern auch allen Ansprüchen, die man bei der Wieder gäbe eines Streichquartetis an die Auffassung seitens der Mitwirkenden stellen kann, in schöner Weise gerecht zu werden versteht. Es ist eine bekannte Thatsache, daß Kammermusik, besonders Streichquartett, das Publikum mehr ermüdet als musikalische Auffahrungen in anderen Zusammenstellungen, aber obgleich zwischen den Quartetten von Beethoven, Tschai kowsky und Haydn gestern eine Abwechslung nicht geboten

nicht zurückaeliefert worden. Einige der Beteiligten sind er

(?) Daubringen, 14. Jan.

^Schustergeselle Haun s.rnen früheren Meister hier. Freund Drohung wird der Angeklagte zu einer Gefängnisstrafe von 6 Wochen ver­liehst wurde er ausgenommen und bewirtet. AlS am andern! urteilt.

zusammen und verließ das Haus. Dem anwesenden Sohne fiel es auf, daß der Geselle nun ein Packet trug, während er ohne Gepäck ein getroffen war. Er verfolgte den Gesellen, der in einer Wirtschaft Halt machte, nahm unbemerkt daS Packet und tauschte die darin befind­lichen Würste mit Lumpen und Steinen um und entfernte sich. Groß wird die Enttäuschung des Gesellen gewesen fein, al- er nach langer Wanderung, müde und hungrig, die gestohlenen

forgnisse vorhanden. Die Königin fahre in Osborne täglich, aus, erledige auch Staatsgeschäfte, aber die üblichen Neu­jahrsfestlichkeiten seien unterblieben.

Paris, 13. Jan.Memorial diplomatique" veröffent­licht einen längeren Artikel über die angeblichen Annexions­gelüste Frankreichs bezüglich Belgien, in dem es heißt, Frankreich würde mit Freude und Genugthuung sehen, I wenn Belgien seine Neutralität geziemend verteidigen werde. Belgien verstehe wohl, von wo aus das' Land mit Gefahr bedroht sei. Die Männer an der Spitze der belgischen Re­gierung wüßten dies auch ganz genau.

Paris, 13. Jan. DemGaulois" zufolge soll die französische Regierung dem russischen Kaiser die Versicher­ung gegeben haben, daß die z w e i j ä h r i g e D i e n st z e i t in Frankreich nicht durchgesetzt würde. Die A bschaff- un g eines Mindestmaßes für die Militärtaug­lichkeit ist von dem Kriegsminister Andree verfügt wor- beiL Bisher betrug das Minimalmaß 154 Zentimeter, künftig soll nur die allgemeine Konstitution für die Taug­lichkeit zum Militärdienst berücksichtigt werden. Der vom Kriegsminister vorbereitete Gesetzentwurf, nach dem die Seminaristen künftig ihr Dienstjahrausfchl ieß- lich im Sanitätsdienst absolvieren sollen, wird in parlamentarischen Kreisen lebhaft erörtert.

Ni sch, 12. Jan. Die Thronrede , mit der der König die Skupschtina eröffnete, erwähnt zunächst die heirat des Königs, mit der derselbe sein Lebensglück begründete. Dieser Bund sei von Gott gesegnet, da die Königin sich in gesegneten Umständen befinde. Dann spricht die Thronrede in warmen Worten Dank aus für die lieber» nähme der Trauzeugenschaft durch den Kaiser von Ruß­land, der dadurch den Beweis lieferte, daß die Bluts­verwandtschaft zwischen seinem Volke und dem ser­bischen für alle Zeiten ein verläßliches Unterpfand für die Zukunst Serbiens bilde. Die Thronrede stellt mit Befriedig­ung die freundschaftlichen Beziehungen Serbiens zu allen Staaten, namentlich zu dem benachbarten Oesterreich- Ungaru und dem türkischen Reiche fest, verurteilt ferner mit scharfen Worten das Walten der vorigen Regierung, welche das Land der Anarchie nahebrachte. Der König sei überzeugt, die jetzige Regierung werde, zumal da Milan endgiltig und für immer das Land verlassen habe, Ser­bien einer besseren Zukunft entgegenführen. Die Thron­rede spendet dem Voranschlag für 1901 großes Lob, womit die Bahn ernster und bedeutender Ersparnisse betreten sei, und endlich die Herstellung des Gleichgewichts im Staats-

Da das 2300 Mk. auf sich selbst aufgegeben und die Anweisungs­formulare in geradezu genialer Weise gefälscht. Natürlich hat er die aufgegebenen Beträge nicht eingezahlt, sondern Stempelunterschriften des Beamten gefälscht. Eme Post­anweisung von 800 Mk., die in Straßburg aufgegeben war, wurde an einen Unbekannten in einem hiesigen Hotel auS- gezahlt. Auch diese Anweisung ist gefälscht und hängt jeben* falls mit den anderen Fälschungen zusammen. Während der Hauptgauner verhaftet werden konnte, gelang seinem Kom-

Speisen verzehren wollte.

-r. Mendorf a. Lda., 14. Jan. Daß die Provinz,al° hauptftadt Gießen nicht allein Eisfeste feiern kann, das be­wies am gestrigen Sonntag der Burgherr von Nordeck, Rittergutsbesitzer MolinenS, der auf den Abend die Honoratioren der Rabenau zu einem Eisfefte geladen halte. Der HilbertSdorfer Teich, eine idyllisch am WaldeS- ranbe gelegene Wasserfläche, ist mit einer spiegelglatten Eis­decke überzogen. Rings im Kreise erleuchteten zahllose Lampions das geheimnisvolle Dunkel. Ans einer kleinen in der Mitte deS Teiches befindlichen Insel brannte ein mäch­tiges Feuer und über ihm kochten die zur Herstellung von Von dort her kam die von einer Ziehharmonika, dort hatten alle, die

Slnaellaate die Katze getötet habe, weil ferne Annahme, daß die Katze Tag« ° zuvor einem in seinem Garten nistenden Vogelpaar nachgestellt habe und weiterhin nachstellen werde, wohlbegründet gewesen ser; daß der Angeklagte sich auS diesem Grunde für befugt und berechtiat gehalten habe, die Katze durch einem Schuß mit einem Flobert so zu treffen, daß sie seinen Garte» für die Zukunft meide, und ferner, daß er die Katze, nachdem er sie an­scheinend tötlich getroffen, durch einen Beilhieb getötet habe, um thrm Qualen ein Ende zu machen. Das Gericht ging von dem Standpunkt aus, daß die hierin liegende Sachbeschädigung als eine rechtswidrige nicht an­gesehen werden könne, da jedem Gartenbesitzer das Recht ,u- aesprochen werden müsse, die in seinem Garten nistenden Vögel vor den denselben nachstellenden Katzen zu schützen. Da I es also objektiv an der zur Bestrafung aus § 303 St G B, erforderlichen Rechtswidrigkeit fehlte, mußte Freisprechung erfolgen. Uebrrgens hat das Gericht auch angenommen, daß in subjektiver Beziehung das Bewußtse« der Rechtswidrigkeit bei dem Angeklagten nicht vorhanden war. Wie wir hören hat der Eigentümer der Katze Schadenersatzklage erhoben, und man sieht'dem Ausgang dieses Prozeffes mit Spannung entgegen.

I Dw Berufung deö Maurergesellen Hermann Pauli aus Frankfurt

Totschläger (Ochsenziemer) polizeilich abgenommen.

... __________ n...... ...... * Jagd. Am Samstag fand unter Leitung des Pro-

Der hochinteressante Gegenstand, vom besten Kenner berlfessors Dr. Wimmenauer bei Klein Linden eine Treibjagd Sache behandelt, verspricht einen genußreichen Abend. Wie I statt, bei der 3 7 Hasen zur Strecke gebracht wurden. An und 'mitgeteilt wird, sind auch Nichtm'tglieder des Vereins der Jagd nahmen die Studenten des ForstfachS teil. Du als Gäste willkommen. Es ist anzunehmen, daß sich! Jagd in der Gemarkung Klein-Linden gehört dem Fiskus, ein zahlreicher Zahörerkreis für den Vortrag des beliebten von dem sie die Universität unseres Wissens gepachtet hat Redners einfindet. Körperverletzung. Em Bewohner Der Wolfftraße, der

**Konzert. Das Hal ir-Quartett, daS in dem gestrigen häufig dre üble Gewohnheit hatte, in angetrunkenem Zustande vierten Konzert dieser Saison die Mitglieder und Freunde des seine Nachbarn durch ©tanbalieren rc. in Aufregung z» KonzertvereinS durch' feine Kammermusikoorträge entzückte, setzen, machte am Samstag Abend einen derartigen Lärm zählt zwar noch zu den jüngeren Quartettvereinigungen der! daß sein Hausherr ihm Ruhe gebieten wollte. Der wütende Gegenwart, hat sich aber durch die Gediegenheit seiner Dar- Trunkenbold griff ihn an und versetzte ihm blindlings mit bietungen in kurzer Zeit einen so bedeutenden Ruf gesichert, einem Instrument einen Schlag auf den Kopf, daß eine daß man es unbedenklich zu den hervorragendsten Erschein- blutige Wunde entstand. Gegen den Unhold ist Anzeige er ungen dieser Gattung von Künstlervereinigunqen rechnen kann hoben worden.

Die Herren Professor Halir (1. Violine), Kammer-

Aus Stadt und Amid.

Sietzeu, 14. Januar 1901.

* Lektor Götschy wird seine Vorträge am Mittwoch um 5 Uhr wieder aufnehmen und diesmal das Thema Madame de Sevigne-L6crivain behandeln.

-b. Vortrag. Am Donnerstag, abends 8*/2 Uhr, wird in einer Sitzung des Oberhessischen Geschichts Vereins im unteren Saale des Cafe Ebel Ministerin!

rat a. D. Soldan einen Vortrag über die Aufdeckung schon vorher in Streit geraten, wurden jedoch getrennt unb bCt SlngetMte nidjt «^mibrig, weimejr tn NotweMo^ prühist°rksch°r Nl°d°rlass?ngi-n bei N-nhäusel .em Tag-lohn-rM. wurde bi«&ei ein üeeborgen 8^[tenet ~

im Westerwald unb bei Butzbach, über bie er kürzlich in ntCAiHnpr fS^rhfpnitemerl boliiethdi abaenommen. I?. ...... ... .Tun«

Bonn und soeben auch in Wiesbaden geredet hat, halten.

sprechendes Urteil des hiesigen Schöffengerichts in der Straffache gegen den Küfer Philipp Wiegandt aus Großen Linden wegen Diebstahls fiatt- aeaeb n und auf eine Gefängnisstrafe von einer Woche erkannt.

Gegen den Landwirt Ernst Müller von Appenrod wurde wegen Bedrohung, Köiperveletzung und falscher Anschuldigung verbandelt. De« M wird zur Last gelegt, seinen Baler und seine beiden Schwestern um Totschlag bedroht, eine der l.tz eren mißhandelt und an der Gesundheit geschädigt, sowie seinen Nachbar wider befferes W.ffen der Körperverletzung _T .. , f c . beschuldigt zu haben. Dw Verwandten verweiaern lhr Zeugnis, und es

Am Freitag besuchte der I gtefpr^Ung oon ben erften fceib-n 2ln^ulbiflunßen; wegen Be-

' " Grobe. Unfug verübten in der SaniS.agnach.einig- JSSÄ'Ä

Ballbesucher, bie gegen 6 Uhr morgens von einer Festlichkeit I ^orfen dagegen wirb bie Blutung bes Staatsanwalts gegen ein frei- im Casö Selb heimkehrteu. Auf dem Kirchenplatz belästigten sie ben Kutscher eines Bäckermeisters, sprangen auf das Wägelchen und wollien die Laterne auslöschen. Dem Kutscher ist hierbei die Peitsche abhanden gekommen und bis jetzt noch

haushalte ermöglicht werde.

Petersburg, 12. Jan. Zu Ehren des Fürsten R a - dolin fand gestern abend eine imposante Abschieds­feier der deutschen Ko l o n i e statt. Der Botschafter brachte folgenden Trinkspruch auf beide Kaiser aus:

Bei dem schönen Fest, das uns vereint, und das Sie die Güte hatten, uns zum Abschied zu veranstalten, geziemt es sich, zunächst des hohen Landesherrn, des Kaisers Nikolaus, zu gedenken, um unserer Freude Ausdruck zu geben, daß S. M. mit Gottes hilse nach schwerer Krankheit genesen ist. Nicht zum Mindesteu verdanken wir die Genesung der rührenden aufopfernden Pflege der Kaiserin, die unermüdlich Tag und Nacht, -.....- ...... , . r ~ £..t

bei dem Kaiser gewacht hat. Mit banger Sorge hat die als Stöpsel entfesselte ost wahre Lachsalven, bas Publikum ganze Welt die Krankheit des Kaisers verfolgt, denn in konnte sich kaum beruhigen. Frl. Kugler war eine reizende treuer Hingabe an seinen hohen Herrscherberuf ist er ^ebtoig, bie Naivität selbst, ihr Spiel recht natürlich, Frl. getragen von den edelsten Absichten. Sein Name be- Wohlbrück für die Backfischrolle nicht munter unb naiv Keiltet Stieben. Es wird mir unendlich schwer das Herrn Ramseyer kam als .Stutzensranz'l» fein

Feld meiner Thatigkeit zu verlassen. Mit Leib und Seele! flhr za statten. Die übrigen Darsteller, di- mehr

z i ei nn gen Ä kuRußl a nb Snb De u t s ch° oben w^g-rzurG-ltungkam-n, leisteten zu dem Erfolge lland aufrechtzuerhalten und zu fördern. Ein des Stückes ihr Möglichstes. _____- o...-... I ** Kin foMThrfipR Smani

wurde, so glauben wir doch die Bemerkung gemacht zu haben. Morgen bie Familienglieder seines Gastfreundes, mit Aus- daß von einer Abspannung gegen Ende des Konzerts beim! nähme des ältesten Sohnes, das Haus ve, lasten halten, glaubte Publikum nichts zu bemerken war, der beste Beweis dafür, oer undankbare Geselle sich aus billige A'l L-benSmMel v«. wie gut -S die geschätzten Künstler verstanden, die «usmerk- ichaffcn zu können. Er packte eine Anzahl Würste Speck -c. samkeit des hiesigen Publikums bis zur letzten Note rege ju1-1----- p-'"s Sohne

erhalten. Die Zusammenstellung deS Programms war glücklich Das Konzert wurde eröffnet mit dem Quartett in E-moll (opus 59 Nr. 2) von L. van Beethoven, unseres Erachtens dem schwierigsten Werke des ganzen Abends, dessen gediegene Wiedergabe namentlich nach dem zweiten Satz lebhaften Beifall hervorrief. An zweiter Stelle spielten die Herren ein interessantes Quartett des vor mehreren Jahren verstorbenen russischen Meisters Tschaikowsky (opus 11 in D-dur), eine Ton­schöpfung, die sich in der äußeren Form zwar an bie klassischen Vorbilder hält, in der Erfindung aber unb in ber Harmoni­sierung uns Deutsche den Auslänber leicht erkennen läßt. Den Schluß bildete ein echter Haydn (Quartett in Es-dur, opus 64 Nr. 6), der in seiner schlichten Naivität, die hier unb ba des Humors nicht entbehrt, bk elegischen Stimmungen, die sein Vorgänger zu hinterlassen geneigt war, rasch zer­streute und die Konzertbesucher bis zur letzten Note in an­genehmster Weise fesselte. Die Wiedergabe der drei Quartette war, wie wir oben schon anbeuteten, ausgezeichnet unb nur geeignet, ben Ruhm bes geschätzten Künstler Ensembles zu

vergrößern: ber gute Eindruck würde unseres Erachtens noch Punsch notigen Mengen Wassers, nachhaltiger gewesen sein, wenn Herr Professor Halir seiner Musik r.r.er £ .

gestrigen Neigung porsarnovto zu spielen, hie und ba etwas Alter unb sonstiger Mangel an BewegUchkeU abh elt, über weniger nachgegeben hätte. Der Beifall beS Publikums war die glatte Fläche zu sausen, ihr stanbigeS Haupiguartier. ! reichlich und herzlich, unb ber Vorstand des Konzertvereins Währendbeffen pflegte bie Jugenb bes Sportes. Schließlich kann mit Stolz auf das gestrige schöne Kouzert zurückblicken, wagte sich bie neugierige Dorfjugenb auch herbei unb lief i 3 1 ü b pr. mit. Es war ein Idyll dort in der Waldeinsamkeit. Wie eS

** Aus dem Theaterbureau. Herr Willy Loehr, ber auf dem Heimwege war unb ob auch manch Bäuerlem auS beliebte jugendliche Held des HoftheaterS zu Darmstadt, der Versehen ein GlaS Freipunsch getrunken, davon schweigt Die am Dienstag ein Gastspiel alsReis- in Mosers sünsaktigem Geschichte. Aber herrlich warS.

Schwank ..Reis-Reiflingen" absolviert, dürfte dem -i- Breungeshain, 11. Jan. Ern^^hiesiger Bürger lieh hiesigen Publikum von feinem vorjährigen Gastspiele noch in vor einigen Tagen einem 17jahrigen Burschen feinen bester Erinnerung stehen. Der Künstler sMte in voriger geladenen Revolver. Dieser gab am «benb im ^orfc Saison zweimal irn Theaterverein, zunächst in Otto mehrere Schüffe ab, glaubte, die Waffe sei vollständig ent Ernst's KomödieJugend von heute", bann in Hermann laden, unb ging barauf in bie Wirtschaft des Ivys. «ppei. Sudermann'SMorituri". - Am Mittwoch wirb als Hier gab er einem anderen Burschen der^^olver uud ^fer ..BolkSvorstellung" Schäfers wirkungsvolles Bolksstück spielte damit. Plötzlich entlud sich dw Waffe und die^Kugel ..Muttersegen" zum dritten Male in dieser Saison ge- streifte leicht bie Stirn eines 18jährigen MabchenS, geben. Eine Wieberholung ber neuen Otto Ernst'fchen da- alsbald die Besinnung verlor. Em Arzt aus Schotten KomödieFlachsmann als Erzieher" ist für kommenden legte einen Verband an. Die Sache kam sofort zur Donnerstag vorgesehen. Anzeige. . . ,

-k- Stadttheater. Treptows SchützenliS l, eine echte Frankfurt a. M., 12. Jan. Em raffinierter Pon rechte Berliner Posie, wurde am Sonntag im Stadttheater diebstahl wurde auf dem hiesigen Hauptpostamt entbeai. zur Aufführung gebracht, und das ziemlich zahlreiche Publikum Ein Angestellter hatte Postanweifuugen m der Höhe von kam fast gar nicht aus dem Lachen heraus. D' > --- ----»> h.. «"w-ilunaS.

Stück gut und flott gespielt wurde, fand es nach jedem Akte ungeteilten Beifall. Die Titelrolle hatte Frl. Eichenwald tune. Ihr LiS'l war gut charakterisiert und ber bayrische I Dialekt kam bei ihr recht nett zur Wiebergabe. Herr Helm

piken bk Flucht.

* Meine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarsta^«.

Um Annahme des Antrages ber Abg. Bassermann unb Ge- ia« Ifli ly.ufluu,!«». .nossen, b-ireff-nd die Errichtung kaufmünnsicher SchiedS-

enges Zusammengehen mit Rußland "unter Wahrung! - Ei« herrliches Schauspiel bot sich am Samstagabend g-richt-, unter «"g'^ung ders-Ib-n an du

gegenseitiger Bewegungsfreiheit, ein dauerndes, auf Ber- den Befnchern bet Eisbahn d-S EiSvereinS dar. Mit u. s w ist der Reichslag von

trauen gegründetes Verhältnis beider Reiche ist das Einbruch der Dunkelheit wurde bie groß-, spiegelglatte Bahn b-r deulschnatwnalen HandlnngsgehilfkN Verbandes, barunter Axiom, an' dem ich unbedingt festhaltc. Vitale Interessen mit zahlreichen Lampions erleuchtet. Hunderte von Schlittschuh- der in Darmstadt und Friedberg gebeten ^oroen. kollidieren niemals. Mit beiderseitigem guten Willen ^M^n und reizenden Säuferinnen tummelten sich auf dem In Herborn wurde ein Radfahrer verhaftet unter ber roe- können wir zu gemeinsamem Nutzen Hand in Hand gehen größten Teil mit brennenden SampionS versehen, schuldigung, einen Straßenüberfall an dem 14jahngen L-oyn

und so beide an dem großen Friedenswerke^mttwirken. 1^'/ italienische" Eisnacht. Entzückend war der Anblick, in des Försters Soren; in Sinn auf der ©inner Landstraße SBon diesen Gefühlen traditioneller Freundschaft beseelt, ftcrne fah man die bunten Saternen kaleidoskopisch durch begangen zu haben. WaS den Verhafteten zu dem Nebersalle vielfarbigen Leuchtkäfern in^unkl^r v°?ankaß. hak', ist bis jetzt noch unausge-lärtD-rs-lb-^^.rug Kaiser NikolaS unb bei deutsch-Kaiser hoch, hoch, hoch! Nacht. Musik ertönte und nach dem Takt eines Marsches bei seiner F-ftn°hm° auß-t,«"°m Rev^oer noch -m- Su me

'sausten die Säuser dahm. Em Signal kündete den Beginn von etwas über 65 Mark in bar unb em ^parrapenoucy einer großen Polonaise an, in Reih unb Glieb zogen Schaaren der Westerwälder Kreissparkasse über 120 Mark der sich. von Lichtern unter Führung einer großen Fackel an uns ,

vorüber. Manchem wird dieser schöne Winterabend gewiß

lange in Erinnerung bleiben. I Gießer», 14. Jan. Strafkammer. Am Samßtag ver-

** Schlagerei. «Sonntag Nacht entstand auf dem Kirchen ^Qnt)elte Strafkammer in einem Fall von allgemeinem Jntereffe: Ein Platz zwischen zwei jungen Leuten eine Schlägerei, wobei der hiesiger Gartenbesitzer hatte im Laufe des vorigen Jahres in feinem ©arten Anaceifer, ein als streitsüchtiger bekannter Mensch, der Tag- eine Katze getötet; der Eigentümer der Katze hatte StrafantragI weg« löhner M., von s-in-m Gegner einen Schlag üb« bra topf XXCXÄ

erhielt. Aus der Lahnbrücke waren die beiden Radaubruder e[ Berufung eingelegt. Der Staatsanwalt beantragte Freisprechung, da schon vorher in Streit geraten, wurden jedoch getrennt und der Angeklagte nicht rechtswidrig, vielmehr in Notwehr oder doch in einem

von Bauplähm

Mootag, den 28 3 Uhr feilen von Groß! Me° gehörige BavMe unb julttnftiger Roonstiaß fteigmlng au»gesetzt rottbe plütze betrügt 115,640,1

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Gießen, ben 13.

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