Ausgabe 
14.3.1901 Drittes Blatt
 
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Nr. 62 Drittes Blatt.

151. Jahrgang.

Donnerstag 14. März 1901

Aehton, Expedition und

nufrrrt- rchvlstratze 7.

Erscheint täglich mit AwSaahme deS Montag-.

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Die Vewegoua der Bevölkerung der Trabt Gießen im Jahre 1900, insbesondere die Eterblichkeit und der Gesuudheitsstaud.

Lebend geboren wurden in der Stadt Gießen im Jahre 1900 : 519 männliche und 516 weibliche, zusammen 1035 Kinder gegenüber 964 im Jahre 1899; diese Neu­geborenen kommen dem Zuwachse der Bevölkerung nur zum Teil zu gute, weil ca. 400 Kinder auswärtiger Mütter die Stadt nach kurzer Zeit wieder verlassen.

Tot zur Welt kamen 30 Knaben und 17 Mädchen, zu­sammen 47 Kinder.

ziffer pro Mille

dem

20,570 20,800 21,100 21,600 22,100 22,700 23 200 23,700 24,100 24,500 25,300

19,00

17,01

15,64

18,57

13,12

13,30

13,17

14,35

12,60

12,53

13,55 daß seit

1890 1891 1892

1893 1894

1895 1896

1897

1898

1899

1900

Einheimische 391 350 330 396 290 302 303 340 304 307 343

Verstorben sind im Berichtsjahre 527 Personen und zwar 291 männlichen und 236 weiblichen Geschlechts.

Für die Betrachtung der Sterblichkeitsverhältnisse der einheimischen Bevölkerung.scheiden wir die in den hiesigen Universitätskliniken verstorbenen Ortsfremden aus, ihre Zahl beträgt mehr als ein Drittel der Verstorbenen, nämliche 184, und es bleiben Todesfälle Ortsangehöriger 3 4 3, die wir bei Berechnung der Sterblichkeitsziffer, d. h. der Zahl der von 1000 Einwohnern verstorbenen Personen zu Grunde legen müssen.

Wie auS nachstehender Tabelle zu entnehmen ist, über­schreitet die Zahl der Todesfälle mit 343 die im Vorjahre (3071 um 36, das Mittel der vorausgegangenen 10 Jahre (331) nur um 12 und erreicht trotz Zunahme der Einwohner um 5000 Seelen seit 1890 noch nicht die Sterbezahl früherer Jahre, z. B. von 1890, 1891 und 1893.

Die Sterblichkeitsziffer beträgt bei einer um die Jahresmitte angenommenen Bevölkerung von 25 300 Personen einschließlich 1800 Mann Militär: 13,55 pro Mille, 1 pro Mille mehr als im Vorjahre. Diese Zahl würde sich auf 20,82 pro Mille erhöhen, wenn wir die verstorbenen Ortsfremden mit einbegriffen hätten.

Zum Vergleiche sei erwähnt, daß die Sterblichkeitsziffer für das Großherzogtum im Jahre 1898 rund 19 pro Mille and im Kreise Gießen für 1900 15 pro Mille betrug. Jahrgang Einwohnerzahl Verstorbene Sterblichkeits-

Gießener Wasserwerks ^usammenfällt; es darf andererseits nicht verschwiegen werden, daß die niedere Sterblichkeits­ziffer der Stadt mitbedingt ist durch die Zusammensetzung der Bevölkerung; denn abgesehen von einer größeren Anzahl fremder Schüler, welche hier wohnen, sind in Gießen eine verhältnismäßig große Garnison von 1860 Mann Militär und 740 ortsfremde Studierende, alles junge, gesunde Leute, welche vermöge ihrer Jugend das Anrecht haben am Leben zu bleiben, so lange sie in der Stadt sind.

Don den 343 Todesfällen fielen 100 resp. 101 auf das erste und vierte Quartal, die beiden anderen Quartale

Aus vorstehender Uebersicht gebt hervor, Jahre 1894 die Sterblichkeit von durchschnittlich 17,5 air 13,2 herabgegangen und auf diesem Stande bis heute sich ziemlich gleichmäßig erhalten hat, und es ist gewiß kein Zufall, daß dieser Wendepunkt mit der (Äöffnung des

brachten je 70 Sterbefälle, der günstigste Monat war der August mit 16, der ungünstigste der Dezember mit 58, infolge der am Jahresschluß herrschenden Masernepidemie, welcher im Dezember 23 Kinder erlegen sind.

Nach den verschiedenen Altersklassen zerfallen die Verstorbenen des Jahres in 79 (23 Proz.) Kinder unter 1 Jahr, 64 Kinder (18,7 Proz.) zwischen 2 und 15 Jahren, 110 Erwachsene von 15 bis 60 Jahren (32 Proz.) und 90 (26,3 Proz.) über 60 Jahre alte Personen; es waren mithin zusammen 143 Kinder (41,7 Proz.) und 200 Erwachsene (58,3 Proz.) verstorben gegenüber dem Verhältnis im Vor­jahre von 41 zu 59.

Die Erwachsenen erreichten ein durchschnittliches Lebensalter von 55,2 Jahren (in den vorausgehenden Jahrgängen 5654, 654,7); das 70. Lebensjahr hatten 35 Verstorbene zurückgelegt, das 80. 15, das 90. 2 Personen.

Gehen wir über zur Betrachtung der Todes­ursachen, so erfordern zunächst die ansteckenden, sogen. Infektionskrankheiten das größte Interesse; ihnen find im ganzen 36 und zwar vorzugsweise Kinder erlegen, nämlich 26 den Masern, 1 an Scharlach, 5 an Diphtheritis, 2 an Typhus, 1 an Rose, 1 Kind an Syphilis.

Die Jahres-Sterblichkeit an Diphtheritis ist nach Ein­führung der Schutzimpfung mit Heilserum vom Jahre 1895 ab von im Mittel 28 auf 45 herabgesunken.

Erkran kungen an Diphtheritis waren im Berichts­jahre gemeldet 48 Fälle, an Scharlach 32, an Typhus 1 (der Zweite Todesfall gehört zu einer Erkrankung des Jahres 1899). Die Masernepidemie begann im Oktober und erreichte Ihren Höhepunkt im Dezember, an Keuchhusten, welcher ziem- Sich gleichzeitig mir den Masern sich ausbreitete, ist kein »kind im Berichtsjahre gestorben.

An den Folgen des Wochenbettes starb eine Frau, an Wochen fieber war kein Todesfall zu verzeichnen.

Die Zahl der Todesfälle an Lungenschwindsucht (Tuberkrrlose der Lungen) war in dem letzten Jahrzehnt

erfreulicherweise ganz allmählich gesunken bis auf 24 im Jahre 1899, im Berichtsjahre schnellte sie plötzlich hoch auf 51, was, wie zu hoffen ist, nur eine vorübergehende Er­scheinung sein wird; der Tuberkulose anderer Or­gane, insbesondere der Knochen (Knochenfraß), der Gehirn­häute und des Darmes erlagen zusammen 11 Personen, der Tuberkulose im ganzen mithin 62 oder 18 Proz. der Verstorbenen. Die Sterblichkeitsziffer für Lungenschwind­sucht allein beträgt auf 10 000 Einwohner 19,7, für die früheren Jahre von 1890 bis 1899 wurde sie berechnet zu: 24,324,025,120,019,018,5, 19,419,416,6; für das Großherzogtum war die Zahl in 1898 : 23,2 pro Mille, wir haben mithin bezüglich dieser Seuche in Gießen noch verhältnismäßig günstige Zahlen in den letzten Jahrgängen.

An akuten Erkrankungen der Atmungs­organe waren gestorben 55, davon fielen auf Lungenent­zündung 20, auf Influenza 14; Gehirnschlagfluß war 19mal, Herzerkrankungen 22mal Tooesursache.

Wesentlich geringer als im Vorjahre waren die Sterbe­fälle an Darmkatarrh der Kinder mit 12 (27), woraus man auf eine rationellere Kinderpflege bezüglich der Ernährung schließen darf; an Abzehrung starben 12, an angeborener Schtväche in der ersten Lebenswoche 19 Säuglinge.

An bösartigen Neubildungen, Krebs­geschwülsten 2C. sind 14 Personen zu Grunde gegangen (im Vorjahre 23), an Altersschwäche 20 (22), an anderen benannten Erkrankungen 61 (62); unbekannt blieb die Todesursache bei 8 (10) Verstorbenen.

Verunglückt sino 2 Personen, Selbstmorde sind nicht vorgekommen.

Aus der Sterblichkeitsstatistik der Ortsfremden heben wir noch hervor: an Diphtheritis sind gestorben 12 (Kinder), an Typhus 1, an Lungenschwindsucht 22, an Tuber­kulose anderer Organe 11, an akuten Lungenkrankheiten 11, an Schlagfluß 5, an Herzleiden 11, bösartigen Neubildungen fielen 29 zum Opfer, anderen benannten Krankheiten 48; durch Unglücksfall kamen 17, durch Selbstmord 2, durch Totschlag 3 Personen ums Leben.

Gießen, den 5. März 1901.

Großh. Kreisgesundheitsamt Gießen. Dr. Haberkorn.

Aus Stadt Md Saud.

Sieben, 13. März 1901.

** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung am 14. März, nachmittags 4«/, Uhr: 1. Anlage eines neuen Friedhofes; hier: Beschaffung einer Glocke für die Kapelle. 2. Anlage erhöhter Bürgersteige; hier: a) Lieferung von Bord- und Bandfteinen, b) Lieferung von Trottoirrinnen, Einfallrösten und Kanaldeckeln. 3. Er. rtchtuug eines Elektrizitätswerkes; hier: Vergebung der Weiß« binderarbeiten. 4. Ankauf derMargarethenhütte"; hier: a) Verpachtung von Lagerplätzen, b) Annahme eines Auf­sehers. 5. Beschaffung weiterer Räume für die Volksschule. 6. Wiederherstellung des alten Rathauses. 7. Begießen der Straßen; hier: Anschaffung von zwei Sprengwagen. 8. Ge­such des Rudolf Wolff um Erlaß von Straßenkosteubeitrag für die Liebigftraße. 9. Ausbau der Straße Mittelweg; hier: Straßeukostenbeitrag des Joh. Ludw. Spies. 10. Neber- schwemmungen in der Ludwigstraße; hier: Gesuch des A. Saame um Gewährung einer Entschädigung. 11. Bau gesuch des M. Levi für den SelterSweg; hier: Gelände abtretuug. 12. Gesuch des Kommerzienrats W. Gail um käufliche Neberlaffung von Straßengelände an der Sandgaffe. 13. Unterhaltung der Anlagen vor dem Univerfitätsgebäude. 14. Baugesuch der Eisenbahn-Betriebs Inspektion I für ein Stellwerkgebäude; hier: Dispens. 15. Gelände Austausch mit dem Eisenbahn-FiSkuS. 16. Gesuch der Geometergehilfen Jung und Stork um Urlaub, berw. Entlassung auS dem städtischen Dienst. 17. Die Entwässerung der Stadt Gießen. 18. Erläuterung der RevifionSbemerkungen zur Rechnung pro 1898/99, insbesondere Bemerkungen 47 und 48. 19. Gesuch des Arthur Stegmann um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Souuenstraße 8. 20. Gesuch der Karl Buß Ehe frau um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Markt- olatz 5.

* Von den schlesischen Kriegen. Unter diesem Titel wird uns leider anonymein bescheidenes Gegenstück" zugesandt M dem in unserer Nr. 56 Blatt 3 wiedergegebcnen niedlichen ScherzgedichtDie Hauptschtadt vun Bade". Der Verfasser bemerkt dazu: daß seine Anekdote denVorzug historischer Wahrheit" hat. Das nette Poäm lautet:

Don den schlesischen Kriegen.

Nicht Übel wiffen in der Pfalz Die .Mäderche" zu raten, Doch giebt es helle Köpfe auch In andern deutschen Staaten.

Es war ein Fähnrich, den man quält Rit Friedrichs großen Siegen: Wie hieß die Grafschaft", fragt man ihn, ,2)er Preis in jenen Kriegen?"

Er schweigt und schweigt. Der General Zu kürzen seine Qualen, Weist lächelnd wie von ungefähr Auf seinen Kopf den kahlen.

Da leuchtet unsres Fähnrichs Äug', Macht nicht viel Federlesen Und frisch und fröhlich meldet er: Die Lausitz ist's gewesen!*

P.

Gerichtsfaal.

S Friedberg, 11. März. Eine in ihrer Art seltene Schaden» ersatzklage kam unlängst beim Amtsgericht zum Austrag. Ein Uhr­macher hatte die Taschenuhr des N. repariert und solche dann nach dem späteren Domizil seines Kunden ohne Wertangabe versandt. Dieser will nun die Uhr nicht bekommen haben und verklagte nach erfolgloser Re­klamation den anderen auf Entschädigung, weil dieser bei der Aufgabe die geeignete Sorgfalt außer acht gelaffen bezw. fahrlässig gehandelt habe. Dies wurde vom Gegner bestritten, der behauptete, Kläger hätte eine sicherere Versendungsart bestimmen müffen, wenn er keine Gefahr infolge der gewöhnlichen Beförderung durch öffentliche Berkehrsanstalten tragen wolle. Die Klage wurde kostenfällig abgewiesen.

Mainz, 11. März. Vor dem Schwurgericht hatte sich am Sams­tag bcr 33jährige Landwirt Jakob Giöpert aus Herrnsheim bei Worms wegen Mordversuchs, thätlichen Widerstandes und Jagd­vergehens zu verantworten. Der Angeklagte hat sortges'tzt seit den Jahren 1897 biS 1900 zur Nachtzeit in den Fasanenwäldern de» Freiherr» o. Heyl gewildert. Einmal hat er 16 Fasanen in einer Nacht abgeschossen. An'angS Dezember v. I. war er wiederum auf der Fasanenjagd, während der Taglöhner Ludw g Kilian die ab­geschossenen Tiere nachtrug. AlS er schon sechs Fasanen geschoßen batte, erschien plötzlich auf dem Plane der Förster Borckenhagen und der Jagd- Hüter Horst. Kilian lief davon, GtSpert wurde von dem Förster fest­gebalten. Er widersetzte sich, beid» fielen zur Erde, es gelang dem Förster, dem WUderer das Gewehr zu entreißen und eS dem Jaad- hüter zuzuwerfen. GtSpert bet daraufhin um Pardon und der ster ließ ihn «ufstehm. In diesem Augenblick zog der Wilddieb einen Re­volver, feuerte auf den Förster und auf den Jagdhürer und flüchtete. Die Kugeln hattm die Röcke der beiden Förster durchbohrt, sonst aber keinen Schaden angerichtet. Heute wurde GiSp-n unter Ausschluß mildernder Umstände zu sieben Jahrm und zwei Monaten Zuchthaus, Kilian wegen Jagdvergehens zu drei Monaten Gefängnis verurteilt.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Matthäus gemeinde.

Den 3. März. Wilhelm Christian Karl Löber, Bäcker zu Gießen, und Luise Pauline Magdalene Kitz, Tochter des Ockonomen Wilhelm K tz zu Gießen

Den 6 März. Heinrich Haas. Taglöhner zu Gießen, ein Witwer, und Luise Helme Auguste Zeidrer, Tochter deS Schmieds Georg Zetdter zu Gietzm.

LukaSgemeinde.

Dm 2. März. Hermann Franz GroS, G?richtsasikffor zu Als­feld, und Elisabeth Wehner, Tochter deS Großh. LandgertchlScat» WU- helm Wehner zu Gteßm.

JohanneSgme einde.

Den 7. März. Dr. Wilhelm Ernst Rudolf Johannes Eidmann, Drivatdozmt zu Gteßm, und Karoline Ltfette B"tha Lina Döring, Tochter deS SparkasierechnerS Rendant Hermann Döring zu Gteßm.

Getaufte.

MatthäuSgemeinde.

Den 3. März. Dem Werkmeister Heinrich Stimmer eine Tochter, Iba Margarethe Minna, geboren den 31. Januar.

Denselben. Dem Schneider Hermann Becker eine Tochter, Anna Hmriette Margarethe, geboren den 18. Januar.

MarkuSgemetnde.

Dm 3. März. Dem Karusf-lbesitzer Karl Färber ein Sahn, Rudolf Johannes Geora, geboren dm 28. Januar.

Denselben. Dem Taglöhner Wilhelm Frank ein Sohn, Hermann, geboren den 25. Dezember 1900.

Denselben. Dem Karussclbesttzer Rulolf Winter eine Tochter, Wilhelmine Katharine Anna, geboren den 26. Januar.

Dm 5. März. Dem Pfarrer Dr. Friedrich (9 ein eine Tochter, Ilse Emilie Marie Agathe Frieda Martha, geboren! dm 30. Januar.

JohanneSgemeinde.

Den 3. März. Dem Taglöhner Georg Reinhardt eine Tocher, Margarethe, geboren den 5. Februar.

Denselben. Dem Schlosser Auoust M«hr eine Tochter, Elise Helme Minna Auguste, geboren dm 31. Dezember 1900.

Denselben. Dem Sattle'meister Friedrich Groß eine Tochter, Minna Helme, geboren dm 12. Februar.

Beerdigte.

Matthäusgcwrir«!^

Den 2 März. Johann Georg Karl Böttner, Schuhmacher, ver­heiratet, 48 Jahre alt, starb dm 26. Februar.

Den 3. März. Ehrtstian Hermes, DrechSlermrifür, verheiratet, 60 Indre alt, starb bet' 28. F<b»uar.

Den 4. März. Peter Leinweber, Schneidermeister, verheiratet, 66 Jahre alt, starb den 2. März.

Den 5 März Thekla Pfetffer, Tochter deS Buchhändlers Phllipp Pfeiffer, 17 Jahre alt, starb dm 2. März.

Markutzgemeindr.

Den 5. März. Karl Waidschmidt, Buchbinder, Sohn des Schuh­machers Andrea« Waldschmidt, 20 Jahre alt, starb den 3. März.

Dm 6. März. Karl Keßler, Briefträger, verheiratet, 60 Jahre «lt, starb dm 4. März.

LukaSgemeinde.

Den 4. März. Id» Agnes Wagner, geb. Liebold, Ehefrau deS Kaufmanns Emil Wagner zu Gießm, 25 Jahre alt, starb dm 2. März.

Dm 6 März. Katharine Jakobtne Becker, geb. Schäfer, Ehe­frau deS Obersteigers August Becker, 43 Jahre alt, starb dm 4. März.

JahanneSgemrinde. _ r

Dm 2. März. Konrad Eichenauer, Fuhrmann, 33 Jahre alt, starb den 28. F'bruar.

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