Nr. 293 Zweites Blatt. 151. Jahrgang.
Freitag 13. Dezember 1901
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Deutsches Deich.
Berlin, 11. Dez. Tie „Nordd. Allgemeine Zeitung" kann die Erzählung, der Kars er hätte am 1. Dezember ju Potsdam im Streife der Offiziere des ersten Äarde- regiments Aeußerungen über dasDuell gethan, als glatt erfunden bezeichnen. Aucb der „Reichsanzeiger" stellte fest, daß die Zeitungsmeldung über bie angebliche Aeußer- ung des Kaisers beim Lftizierkorps des ersten Garde-Regiments über das Duell van Anfang bis Ende erlogen ist.
— Ter Kaiser begab sich, wie aus Slawentzitz gemeldet wird, heute morgen halb 10 Uhr ins Jagdgelände.
— Tie „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Wir lesen in der „Freis. Ztg.": „Reichskanzler Graf Bülow hat in der Rede gegen Eugen Richter am vorigen Dienstag nachträglich eine Korrektur vorgenommen. Bülow hatte Richter charakterisiert als einen Geist, der zwar verneint, ober überstimmt wird. Mephisto unterliegt, die Engel triumphieren. Nachträglich ober muß sich Graf Bülow erinnert haben, daß Richter seinerzeit für alle Handelsverträge gestimmt hat, auch für die Kanalvorlage ein getreten ist. Infolge dessen hat er im stenographischen Bericht eine Korrektur dahin vorgenommen, Richter werde stets dabei stehen als ein Geist, der oft verneint, aber schließlich überstimmt wird." Die „Nordd. Allg. Ztg." bemerkt hierzu: Die „Freis. Ztg." befindet sich in einem Irrtum. Der Reichskanzler hat die Worte gesprochen, wie sie auf dem gedruckten amtlichen Berichte stehen, eine nachträgliche Sborrektur der Stele im Stenogramm ist nicht vorgenommen worden.
— Der Grvßh. Hess. Finanzminister Dr. Gnauth ist von hier nach Darmstadt zurückgekehrt.
— Beim Staatssekretär des Auswärtigen, Frhrn. von Richtbofen fand heute abend zu Ehren des Marquis Ito ein Diner statt.
— Der Präsident des Reichstages Graf Balle st rem hat gestern in der Präsidialwvhnung dem Vorstand des Reichstages ein Essen gegeben, dem auch der Staatssekretär Graf Pvjadowsky beiwohnte.
— Die Fraktionen des Reichstages, die einem höheren Zollschutz für die landwirtschaftlichen Produkte geneigt sind, sind eifrig bemüht, ihre Mitglieder zu- sammenzuhalten, damit sich nicht bei der Abstimmung über die Verweisung der Vorlage oder einzelner Teilendes Zolltarifentwurfs eine Ueberraschung ergiebt.
— Nach der „Dtsch. Tagesztg." sollen einzelne Vertreter der verbündeten Regierungen kürzlich Aeußerungen gethan haben, aus denen gefolgert werden müsse, daß man entschlossen sei, die Handelsverträge sofort zu kündigen, sobald man die Vereitelungsabsicht der Ob- ftrutiion klar erkannt habe.
— Im Reichstage geht die Stimmung dahin, bereits msorgen die erste Lesung des Zolltarifs zu beendigen und alsdann in die Ferien zu gehen. Die Fortsetzung der Besprechung der Polen-Interpellation sowie die Interpellation Arend betreffend die Militär-Invaliden soll erst nach den Ferien vorgenommen werden.
— In der Kommission für die Vorberatung des Schaumweinsteuergesetzes, die heute vormittag tagte, war geplant, den Bericht des Abg. Dasbach (Zentt.) entgegenzunehmen und festzustellen. Der Bericht wurde indessen mckst allgemein als eine geeignete Grundlage für die Verhandlungen des Plenums angesehen, und die Kommission beschloß, morgen noch in eine dritte Lesung der Vorlage einzutreten. Es soll vor allen Dingen die Regierung gefragt werden, ob sie nicht in eine Kontrolle der Flasche (durch Banderole re.) statt der im Gesetzentwurf bisher vorgesehenen Kontrolle der Fabritationsräume willigen wolle.
— Der „Reichsanz." enthält heute die Verlustliste
, 23 des ostasia tischen Exv editions ko rps, wyrin die Verwundung von einem Unteroffizier und vier Pionieren bei der Explosion in Paotingfu am 30. November vorigen Jahres gemeldet wird. Ferner ist ein Musketier im Hospital Singapore am Typhus gestorben.
— In Sachen Beb el-Arnim veröffentlicht die „Köln. Volksztg." eine Erklärung des Lehrers über den Fall, den Abg. Bebel in der Reichstagssitzung vom 5. Dezember zur Sprache brachte und den Graf Arnim mit einer unschönen Zwischenbemerkung begleitete. Danach handelt es sich um eine skebeuköpfige Familie, die in einer Tach^- fhibe wohnt. Die Frau ist krank. Das älteste Kind ist siebenjährig. Der Verdienst des Mannes, der fein Trinker ist, sei unzureichend.
Wiesbaden, 12. Dez. Die Zahl der jetzt bei der Reichstagsstichwahl für den f eisinnigen Dr. Crüger abgegebenen Stimmen beträgt etwa 15 000, der Sozialdemokrat Quarck erhielt 11450 (bei der Stichwahl des Jahres 1898 Wintermeyer 15 205, Quarck 10 499) Stimmen. Von den Nationalliberalen hat, wenigstens in Wiesbaden-Stadt, ersichtlich ein Teil sich der Abstimmung enthalten.
Stuttgart, 11. Dez. Ter Finanzminister v. Zeyer feilte in der Finanzkommission der Kammer mit, die Regierung beabsichtige im Interesse der Industrie u>nd der Arbeiter einen Teil des Eisenbahnbedarfes, her noch nicht bewilligt fei, möglichst rasch zu vergeben. Die Kommission erklärte sich damit einverstanden.________
Ausland.
Tientsin, 11. Dez. (Reuter.) Nunmehr hat es sich herausgestellt, daß der indische Posten, der Amok lief, ein Afridi war. 9luch die indischen Soldaten, welche den Wahnsinnigen festnehmen wollten, waren Afridis. Von englischer und deutscher Seite wurden Ausdrücke des Bedauerns gewechselt. Englische Stabsoffiziere wohmen der heutigen Beerdigung derbeidenDeut
schen bei. Die beiderseitige Untersuchung des Falles ist noch nicht abgeschlossen.
Jokohama, 11. Dez. Das Repräsentantenhaus er- llärt in der Antwort auf die Thronrede, daß Anzeichen von in Zukunft bevorstehenden Verwickelungen in O st a s i e n vorhanden seien.
Vom Burenkriege.
Nach einem „Standard"-Telegramm aus Heilbron war Ober ft Wilsons Lager bei dem gemeldeten Kampf mit Dewet thatsächlich vollkommen umzingelt. Wilson sandte eine heliographische Depesche an Oberst Ri- mington, der auf der Nordseite des Klipflusses stand. Dewet hatte gehofft, daß er bei dem Hochwasser wenigstens drei Tage gebrauchen wurde, um zu Wilson zu stoßen. Ri- mington überschritt den Fluß jedoch in einer Nacht und gelangte in einem Eilmarsch von 32 Meilen zu der Stelle, wo er seine Bereinigung mit Wilson herstellte. Beim Rückzug beider Kolonnen auf Heilbron griff Dewet in voller Stärke an und eroberte sechs Wagen mit Gespannen.
Natürlich werden dieser englischen Schlappe wieder ein paar „Sieges"-Botschaften gegenübergestellt. Aus Pretoria wird gemeldet: Oberst Macenzie überraschte nach Eilmärschen ein Burenkommando, nahm 13 Buren gefangen unb erbeutete eine große Anzahl Vieh. Nach einer Meldung aus Bloemfiontein nahm die nach Ladybrand entsandte berittene Infanterie im mittleren Tisttikt des Oranjefteistaates drei Buren gefangen. Oberst Holland überraschte im Westen von Smithfield das Lager des Burenkommandanten Brand und nahm 6 Buren gefangen. Eine Depesche Kit- cheners aus Standerton vom 10. ds. besagt: Die Kolonnen, die unter der Führung von Bruee Hamilton operieren, überraschten nach einem Nachtmarsch heute morgen das Kommando Bethel bei Prichardsstmlein und nahm dasselbe fast ganz gefangen. Sieben Buren wurden getötet, 131 g. fangen.
Wie aus Standerton weiter berichtet wird, trifft Lord Kitchener am Samstag dort ein und begiebt sich alsdann nach Pretoria zurück. Was er in Standerton zu thun beabsichtigt, wird verschwiegen. Ein Eisenbahnwärt'er fand in der Mhe von Kromdraae, sechs Meilen südlich von Standerton, auf den Eisenbahnschienen Dynamitpatronen. Am 10. d- M. soll eine größere englische Wtellung mehrere! Buren gefangen haben, die anscheinend einen llebersall auf einen Eisenbahnzug geplant hatten. Der englische Ober- kommandierende scheint wieder einmal ein Attentat zu wittern.
In Bezug auf die F l ü ch t l i n g s l a g e r scheint Herr Kitchener that,ächlich eine Systemänderung bewirkt zu haben, um, wie es in der Meldung.eines Londoner Blattes heißt, „die undankbare Beraulwortung los zu werden". Der englische Schatzkanzler soll einen dahingehenden Regierungs- beschluß aus Billigkeits-Rücksichten befürwortet haben.
Das „Reutersche Bureau" meldet vom 9. d. M. aus Piquetbergroad in der Kapkolonie: Tie Kommandos in Clanwilliam, Ealwinia und den benachbarten Distrikten fahren fort, große Geschicklichke it und Beweglichkeit in der Vermeidung von Gefechten zu entwickeln. Zum wenigsten vier Fünftel von ihnen sind Aufständische aus der Gegend; sie kennen jeden Gebirgspaß. Besonders große Schwierigkeiten haben die englischen ttoüuinen in dem längs der Meeresküste sich erstreckenden Z a n d v e l d zu überwinden, wo die Wagen der Engländer die Bewegungen der Truppen in hohem Maße hinderten, während die Wagen der Buren leicht und schnell fortbewegt wurden. — Das klingt auch nicht gerade sehr sieges- und hossnungsfroh.
5250 Geistliche der englischen Lissenter-Gemeinden haben ein Manifest zu Gunsten des Friedens unterzeichnet.
Im ungarischen^ Mgeordnetenhaus interpellierte am Mittwoch der Abg. Schmidt den Ministerpräsidenten wegen der wiederholten M a s s e n a n k ä u f e v o n P f e r d e n- durch Agenten der englischen Regierung und fragt, ob die Regierung jene, die Neutralität Ungarns verletzenden Pferdelieferungen, die von Fiume direkt nach dem südafrikanischen Kriegsschauplatz verschifft werden, künftig zu verhindern gedenke. Schmidt schilderte den verzweifelten Freiheits- lamps der Buren, der ihnen von Börsenspekulanten auf- gezwungen worden fei. England trete im Kampfe alle Völkerrechte mit Füßen. Ein solcher Gegner, der Frauen und unschuldige Kinder peinige, darf nicht unterstützt werdem Ungarn möge den ersten Schritt zu Gunsten der Buren thun und die Pserdeausfuhr verbieten. Tie übrigen europäischen Staaten werden nachfolgen. Ministerpräsident Szell erllärte, die Regierung forsche nicht, wohin die Pferde ausgeführt werden. Zu einem Pferdeausfuhrverbot fei keine Veranlassung vorhanden. UebrigenS fei noch nicht aufgeklärt, ob die Pferde Kriegsmittel feien. Es sei bedauerlich- daß über das befreundete England so wegwerfend gejprodjen werde. England habe Ungarn in schweren Zeiten Sympathien bewiesen und verdient unsere volle Wertschätzung und Sympathie.
Präsident Krüger ist in Utrecht eingetroffen.
11. Sitzung Grotzh. Handelskammer Gießen, für die Streife Gießen, Alsfeld und Lauterbach.
Protoko ll-Auszug.
Gießen, 11. Dezember 1901.
Anwesend sind die Herren: Kommerzienrat Koch, Vorsitzender, Kommerzienrat Heichelheim, Balser, Dürbeck, Grünewald, Hoos, Jhring, Katz, Moll, Nowack, Ramspeck, Schirmer und Zurbuch, sowie der Syndikus Dr. Kehrn-
Entschuldigt fehlen die Herren: Rinn, Röhr, Schmall, Steinecke und Wallach.
Vor Eintritt in die Tagesordnung giebt der Vorsitzende der Befriedigung der Kammer darüber Ausdruck, daß bei
den kürzlich vorgenommenen Eraänzungswahlen pro 1903 die sämtlichen, nach den gesetzlichen Bestimmungen aus- geschiedenen Herren wiedergewählt worden sind. Hierauf nimmt die Kammer
1. den Geschäftsbericht entgegen, aus welchem folgendes hervorzuheben ist:
Das hiesige Grvßh. Pvlizeiamt hat die Kammer um eine Aeußerung darüber ersucht, welche Tage als Ans- nahmetage von den allgemeinen Bestimmungen der Gewerbeordnung über Ladenschluß und Ruhezeitder Angestellten in offenen Verkaufsstellen für das Jahr 1902 festgesetzt werden sollen. Die Kammer hat auf Grund der von ihr eingezogenen Erkundigungen das genannte Polizei amt ersucht, es bei den für das Jahr 1901 bestimmten Ausnahmetagen auch pro 1902 bewenden zu lassen und von einer Verminderung der Zahl dieser Tage vorerst abzusehen.
An das Grvßh. Ministerium des Innern hat die Kammer die Bitte gerichtet, die 3 kaufmännischen Fortbildungsschulen, hier, in Alsfeld und Lauterbach, durch Bewilligung von Zuschüssen aus dem hierfür bewilligten Staats-Fonds nachdrücklich unterstützen zu wollen.
Am 7. dS- hat in Angelegenheit der Verteilung des oben genannten Fonds eine Konferenz von Delegierten der hessischen Handelskammern in Mainz stattgefunden, bei der die Kammer durch ihren Syndikus vertreten war. In dieser Konferenz wurde beschlossen, der Großb. Regierung zu empfehlen, oie Verteilung nach Maßgabe der Zahl der Klassen jeder einzelnen Schule vvrzunehmen, jedoch hierbei den besonderen Leistungen der einzelnen Schulen in der Weise Rechnung zu tragen, daß für höhere Leistungen auch höhere Zuschüsse gewährt werden. Im Anschluß hieran befchließt die Kammer, in einer Eingabe an das Grvßh. Ministerium des Innern dafür einzutreten, daß lediglich dre Zahl der Klassen maßgebend sein solle, da eine nebenhergehende Berücksichtigung der Leistungen einer Schule ohne gleichzeitige Berücksichtigung der finanziellen Leistungsfähigkeit derselben eine einseitige Begünstigung der größeren Schulen zu Ungunsten der Heineren bedeuten würde.
2. Den Hauptgegenstand der Tagesordnung bildete der dem Reick)stage vom Bundesrate vorgelegte Entwurf eines Zolltarifs. Die Kammer nimmt zu diesem Entwürfe mit nachstehender Erklärung Stellung:
„Der dem Reichstage vom Bundesrate vorgelegte Entwurf eines Zolltarifs hat den ernsten Bedenken, die in weitesten Kreisen der Bevölkerung gegen den unterm 26. Juli veröffentlichten Entwurf der Reichsregierung erhoben worden sind, in allem wesentlichen so gut wie keine Rechnung getragen.
Insbesondere sind die hohen Lebensmittelzölle des letzteren in der Hauptsache beibehalten worden, obwohl in der Begründung des Entwurfs speziell bezüglich der Zölle auf Brotgetreide unumwunden anerkannt wird, daß die Jnlandpreise des letzteren durch die Zölle eine ihrem Betrag ziemlich entsprechende Steigerung erfassten dürsten, sodaß also auch eine entsprechende Steigerung der Brotpreise und damit eine entsprechende Belastung des allgemeinen Konsums in Aussicht genommen werden müßte.
Vor allem aber muß es befremden, daß selbst die Mindestzölle für Getreide nickst beseitigt worden sind, obwohl gerade vor diesen von Handel und Jndusttie — und zwar selbst von solcher Seite aus, die im übrigen lebhaft für höheren Zollschutz der landwirtschaftlichen Produkte eintritt — mit größter Einmütigkeit gewarnt worden ist.
Wir erblicken hierin eine einseitige Bevorzugung agrarischer Interessen zu Ungunsten aller übrigen Erwerbsstände und Bevölkerungstlassen, sofern den über ihren eigenen Bedarf hinaus Getreide produzierenden Landwirten von vornherein im Wege autonomer Gesetzgebung Zugeständnisse gewährt werden, selbst auf die unleugbare Gefahr hin, daß mit diesen Zugeständnissen eine angemessene Berücksichtigung der Interessen der übrigen Erwerbs- und Bevölkerungskreise nicht vereinbar ist, daß insbesondere mit diesen Zugeständnissen brauchbare Handelsverttäge mit einigen unserer Hauptexportländer nicht erzielt werden können.
Diese Politik der einseitigen Begünstigung gewisser agrarischer Interessen steht im Widerspruch mit Der von der Reichsregierung selbst proklamierten Politik des Ausgleichs der sich gegenüberstehenden wirtschaftlichen Interessen bei gleichmäßiger Berücksichtigung der letzteren; sie steht ferner und vor allem in schroffem Widerspruch mit der Bedeutung, welche heute dem Getreidebau in unserem gesamten Wirtschaftsleben im Vergleich mit den ihm hier gegenüberstehenden, übrigen wirtschaftlichen Interessen jufommt.
Wir geben daher der Erwartung Ausdruck, daß der deutsche Reichstag als Vertretung der Gesamtinteressen des deutschen Volkes dem Entwurf des Bundesrats in seiner jetzigen Fassung die Zustimmung versagen werde." Die Kammer beschließt, diese Resolution auch dem Reichstage zur Kenntnis zu bringen. Im übrigen beschließt dre Kammer, nunmehr dem Reichstage unter Berücksich- tigung d er dem Zolltarif beigegebenen offiziellen Begründung eine eingehend motiöierte Eingabe zu unterbreiten in welcher alle wesentlichen Wünsche, welche die Kammer zu dem Entwurf vom 26. Juli b- I. dem Grvßh. Ministerium des Innern unterbreitet hat und die in dem vorliegenden Entwurf keine Berücksichtigung gefunden haben, erneut geltend gemacht werden.
3. Der Ausschuß für das Studium der Errichtuna einer technischen Reichsbehörde in Berlin hat die Kammer um eine Aeußerung über die Frage der Errichmna einer solchen Behörde ersucht. Letztere soll die Vorbereitung der in das Gebiet der Technik einschlagenden Gesetze, Verordnungen, Ausführungsbestimmungen übernehmen u s. f Die ‘"immer stellt fest, daß die Interessen von Handel und


