Ausgabe 
13.10.1901 Erstes Blatt
 
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151* Jahrgang

Nr. 241

Erstes Blatt

Sonntag 13. Oktober 1901

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Aas Jahr unter Aülow.

Das erste Jahr der Bütowstchen Kanzlerschaft ist ab- gefaufen, und die parteipolitische Presse begleitet diesen Zeitpunkt mit Reden, von denen man mit dem Dichter sagen kann, sie seienunerquicklich wie der Nebelwind, der herbst­lich durch die dürren Blätter fäufelt". Die freisinnige Breslauer Ztg. führt aus, um diese Jahreszeit, wenn die Hirsche schreien, geschähen bei uns immer recht inter­essante Dinge, das eine Mal gewittere es in jenen Höhen, aus denen die Exzellenzen heimisch seien, das andere Mal entlade sich die Spannung über den Niederungen. Man habe gewußt, daß der Kaiser sein eigener Kanzler sein wolle, daß er es gekonnt habe und könne, liege an dem Kanzler und den Ministern. Mit Bismarck habe es für ihn auf die Dauer kein Zusammenwirken gegeben, auch, mit einer Persönlichkeit vom Schlage Caprivis Albe es zum Konflikt kommen müssen; es gehe nur, wenn die Kanzler sich mit einer unpersönlichen Stolle begnügten, wie Hohen­lohe und Bülow. Aber im Sinne der Verfassung des Deutschen Reiches und Preußens sei das nicht.

Die Voss. Ztg. singt gleichfalls ein melancholisches Lied:

Hat heute das Land den Eindruck der Festigkeit und Stetigkeit der Politik, der Geschlossenheit und Einheit­lichkeit der Regierung? Wir fürchten, an vielen Stellen wird die Meinung herrschen, daß trotz neuen Nummern der alte Faden fortgesponnen wird. Ein Nativnalliberal-er ist Minister geworden; aber nationalliberal war, als er Minister wurde, auch Herr Miquel. Das Ministerium blieb streng konservativ. Seit dem Kanzlerwechfel und dem Sturz des Finanzminifters sind ein paar neue Ober­präsidenten ernannt worden streng konservative Männer, ganz wie früher. Der Staatssekretär der Reichs- lande, Herr von Puttkamer, der von liberalen Anschau­ungen ausgegangen war, ist entfernt worden, und an seine Stelle trat oer Verteidiger des llmsttrrzgesetzes, Herr v. Köller. Das alles hätte auch unter dem Fürsten Hohen- lohe geschehen können . . . Die wichtigste That, die Graf Bülow, seit er Ellenbogenfreiheit hat, vollbrachte, ist die Veröffentlichung des Zolltarifentwurfs. Er hat Freunde und Gegner damit überrascbt. Wenn das der Kurs der heutigen Politik ist, mußte darum Miquel fallen? Viel anders hätte ber Entwurf nicht aussehen können, wenn ihn der verherrlichte Gönner und Günst­ling der Agrarier selbst ausgearbeitet hätte. Aber frei­lich, will der Reichskanzler diesen Entwurf? Wir sehen heute, unter der einheitlichen, zielbewußten Regierung, dasselbe Spiel wie ehedem, dieselbe Zerfahrenheit in der offiziösen Presse, dasselbe Mißtrauen der Parteien. Hier behauptet das eine Blatt aus bester Quelle, die ganze Vorlage sei unverbindlich und spiegele nichts weniger als die Absichten des Grafen Bülow wieder; dort wird, ebenfalls aus bester Quelle beteuert, der Entwurf sei vom Reichskanzler im Namen des Kaisers eingebracht, also werde er auch vom Reichskanzler vertreten und ver­teidigt werden. Und dann wieder wird das Wort des Kaisers verbreitet:Der Minimaltarif ist Unsinn; übri­gens ist Bülow derselben Meinung." Woran glaubt der Kanzler? Niemand weiß es. Aber es wird als offenes Geheimnis bezeichnet, daß noch immer drei Reichsämter drei verschiedene Ziele verfolgen, ungefähr so, wie vor em Ministerwechsel. Herr Möller ist im Lande umher­gereist, und hat Reden über Reden gehalten. Die Agrarier sehen ihn als ihren Gegner an. Herr v. Podbielski will

keine Reden halten, und die Agrarier wenden ihm ihr Vertrauen zu. Sind der Landwirtschafts- und der Handels­minister ein Herz und eine Seele und mit dem Grafen Bülow eine einheitliche und geschlossene Regierung? Aber nicht nur einheitlich, sondern auch! stetig und zielbewußt soll die Regierung sein, das verlangt und braucht das Land nach den Worten des Reichskanzlers. Man wird fragen dürfen, ob sich Stetigkeit und Zielbewußtsein darin äußert, daß der Minister des Innern die Be­stätigung eines Bürgermeisters für nützlich erklärt und bauu die Verantwortung für die Versagung der Be­stätigung übernimmt, daß der Minister der öffentlichen Arbeiten seit Jahren die Ueberführung der Straßenbahn von der Kanonierstraße nach der Neustädtischen Kirch­straße betreiben läßt, und dann die Ablehnung dieses Planes der Stadt übermittelt. Sind die Minister damit einverstanden, und sie müssen es wohl sein, da sie es verantworten wollen, so ist nicht zu leugnen, daß sie ihr Ziel geändert und der Stetigkeit den Wandel voll­zogen haben, nachdem ihr Rat von der Krone verworfen worden ist. Die Ansprache des Grafen Bülow an das Staatsministerium hat mithin vorderhand nichit mehr als platonische Bedeutung. Die Umbildung des Ministeri­ums Bülow geschah bei den Verhandlungen über die Kanalvorlage. Herr v. Bethmcmn-Hollweg wurde nicht Minister des Innern, weil er der Auflösung des Abgeord­netenhauses widerstrebte. Sonst wäre er der Mann des Reichskanzlers gewesen. Was hat sich geändert, weil der Minister des Innern nicht mehr Rheinbaben, sondern Hammerstein heißt? Es ist alles wie zuvor. Und was aus dem Kanal wird, weiß man heute so wenig wie unter Miquel. Kündigt der eine Offiziöse an, daß die Vorlage in der nächsten Session sicher kommt, flugs folgt der zweite Offiziöse mit der Erklärung, daran sei nicht zu denken. Und obenein beginnt die alte Klage, daß die Regierung die Zügel am Boden schleifen lasse, daß ihre Presse ein trauriges Bild der Verwirrung dar- biüe, und daß niemand erkennen könne, wohin der Weg geht. Am Ende wissen es manche Minister selbst nicht, auch wenn sie sich für zielbewußt halten.

Ebensowenig wie sich in der freisinnigen Presse Lobes­erhebungen über Bülows Kanzlerschaff finden, ist auch die Zentrums-Presse mit den Ergebnissen des ersten Amts­jahres des vierten deuffchen Reichskanzlers ganz einver­standen. So kommt dieKöln. Volksztg-", obwohl sie dem Grafen Bülow einige Liebenswürdigkeiten mit auf oen Weg giebt, zn folgender Kritik:

Was uns betrifft, so halten wir den Grasen Bülow für einen Reichskanzler und Ministerpräsidenten, wie er unter den obwaltenden Umständen nicht besser sein kann. Wenn wir aber trotzdem manche der erhobenen Klagen in ihrem Kerne als berechtigt bezeichnen müssen, so trifft dies das ganze System der Politik, an die wir uns unter dem neuen Kurse haben gewöhnen müssen. Schon unter dem Grafen Caprivi, aber noch mehr unter dem Fürsten Hohenlohe, hatte man den Eindruck, die Regierung habe sich die Politik desFortwurstelns" nach! dem Muster weiland des Grafen Taaffe zum Muster genommen. Bald zeigte man liberale, bald konservative Allüren, und der Auffrischung wegen wurde hier und da ein Schuß Zen­trumswein hinzugenommen. Immer Halbheiten, nur ja nichts ganzes! Aber durch diese Politik wurden die einen abgestoßen und die anderen doch nicht gewonnen.

Gießener Sladttheater.

Der Kaufmann von Venedig.

Von Shakespeare.

Vor 300 Jahren, im Jahre 1600, effchien der erfte Druck desKaufmanns von Venedig". Wie ost ist er seitdem über die Bühnen der Welt gegangen!

Von allen Shakespeare'schen Lustspielen ist dieses, nach statistischen Feststellungen, das am häufigsten aufgeführte. In der Gesamtheit seiner Komödien hat Shakespeare einen phan­tastischen Zaubergarten der Phantasie geschaffen, der, wenn wir ihn durchwandeln, uns befreit von dem Staube der All­täglichkeit. Launenhast gewundene Wege wandeln wir, über lachende Gefilde mit neckisch spielenden Menschen, durch ernste wilde Schluchten, durch Myrtenbüsche, die ein süßer, silberner Mondschein durchzittert beim Schlage der Nachtigall und dem Gezwitscher lustiger, drolliger Vögel.

So bunt aber hat der Dichter kaum irgendwo anders seinen dramatischen Teppich gewebt, wie imKaufmann", so kontrastierende Fäden durchschießen sich kaum wieder. Worin hier der ganz eigenartige Reiz liegt, ist, daß er zwei lustige Neck- und Liebeskomödien, die Wahl durch das Kastenorakel mit dem angehängten Satyffpiel der Ringveffchenkung, und die Jessica-Komödie wie luftiges Bänder- und Flitterwerk um die Tragödie des hochherzigen Venezianers und der Tragik-Komödie Shyloks, der um seine Rache und sein leibliches Kind betrogen wird, flattern laßt. Man übersieht leicht über der bunten Umkleidung den tiefen Ernst des Shylok-Problems, das eine National- und Menschheitstragödie bedeutet. In dem Juden verkörpert sich der Haß einer durch Jahrtausende währenden Unterdrückung, der Giftstich des ge­tretenen Tieres. Trotz der Brandmarkung des Nachdurstes und seines Scheiterns liegt unwillkürlich zugleich eine Humani­tätspredigt vor. Dicht aneinander drängt sich das Selt­same und Widersprechende in diesem Lustspiel. Der tiefe, schaurige Ernst der alttestamentarischen Rache mit dem romantischen Gefopptwerden des Rachedurstes durch

das sophistische Urteil, das orientalisch - märchenhafte Kastenorakel und das englisch-spanische Possenspiel mit den verschenkten Ringen, die zauberhafte Romantik der Liebes­und Mondnacht mit der sphärenhaft klingenden Apostrophe an die Musik und die Narrenkomödie des Vaters und Sohnes Gobbo, der Griff in die Tiefe der Menschenseele und eine, gerade dem jüdischen Familiensinn widersprechende Gefühls­roheit, wie sie in Jessikas Flucht und Verhalten liegt.

An Stelle der Aesthetiker haben sich in neuerer Zeit die Juristen mit dem wunderlichen Rechtshandel des Juden von Venedig beschäftigt, und IHering, der Veffasser desGeistes im römischen Recht", ist dabei zum advocatus diaboli ge­worden, indem er den alten Shylock als einen um sein gutes Recht betrogenen Märtyrer hinstellt und in dem hartherzigen Pochen auf den Schein das Pathos der allgemeinen Rechtsidee zu hören meint.Wie mächtig, wie riesig", so ruft Jhering in seinemKampf ums Recht",dehnt sich da die Gestalt des schwachen Mannes... Es ist nicht mehr der Jude, der sein Pfund Fleisch verlangt, es ist das Gesetz Venedigs selber, das cm die Schranken des Gerichts pocht, denn sein Recht und das Recht Venedigs sind eins; mit seinem Rechte bricht letzteres zusammen." Shylock ist für Jheringdie typische Figur des Juden im Mittelalter, jenes Parias der Gesell­schaft, der vergebens nach Recht schreit", und kein Wunder ist es, daß der Anwalt des summum jus bei dieser Auffassung sich über denelenden Winkelzug", denkläglichen Rabulistenkniff" des weisen Daniel ereifert, derdem Manne, dem er einmal das Recht zugesprochen hatte, vom lebenden Körper ein Pfund Fleisch auszufchneiden, das damit notwendig verbundene Vergießen des Blutes veffagt."

Ganz anders betrachtet der Rechtsphilosoph Kohler die Sachlage. Er erinnert daran, daß die Rechtsinstitution, den säumigen Schuldner zu zerfleischen und zu verstümineln, schon im alten Rom und auch anderswo, z. B. im alten nor­wegischen Rechte heimisch war, und führt aus, wie der Geist der Zeiten sich dieses unmenschlichen Rechts allmählich ent­wöhnte und es thatsächlich verwarf, als es im Buchstaben

Das ist bas Los vieler, dieAllerweltsfreunde^ sein Mollen und in Wirklichkeit doch fernen zuverlässigen! Freund haben, weil man weiß, daß sie den Mantel ihrer Millionen umschlingenden Menschenliebe bei jedem Windes anders hängen. Keine Politik, die Erfolg haben soll, kann auf die Dauer eines Programms, eines Banners entbehren. Allein eine entschlossene Aktion er­scheint den Staatsmännern von heute vielzubedenk­lich, solche Rosse besteigen sie grundsätzlich nicht. IHV höchstes Ideal sind die kleinen Kreuz- und Quersttche weib­licher Handarbeit, und wenn sie zum Beispiel in katho­lischen Fragen Erklärungen abgeben, glauben sie ein Welt-- wunder geleistet zu haben, wenn auch der Evangelische Bund darüber Freude empfindet. Politisch genommen heißt das von der Hand in den Mund leben, aber die Artisten dieser Politik lassen sich nicht einreden, baß das politische Zwischenaktsmusik sei, sondern glauben am Ende noch, sie seien die Väter neuer Epochen. Das soll,! wie gesagt, durchaus nicht persönlich gegen den Grafem Bülow gerichtet fein, es ist ein B-rwurf, der sich auf) das ganze System bezieht.

Durch letzteres will das Zentrumsblatt wohl denr Reichskanzler sein schlechtes Zeugnis versüßen. Mer was will bas sagen, wenn ein Lehrer in einer Klasse zum Primus sagt: Du hast zwar nicht viel geleistet, aber tröste Dich, bie ganze Klasse langt auch! nichts. dieKöln. Volksztg." über Bülow unb die Regierung.

Aie allgemeine Dolksschule.

Zn der vielfach erörterten Frage:Ob besondere Vor­schule oder allgemeine Volksschule für die unteren Jahresklassen?" schreibt ein Schulmann in derTägl. Rundschau":Es ist eine höchst auffällige Erscheinung, daß unsere Nation, die allgemein als diejenige der höchstem soldatischen Tugenden gilt, das erste Gesetz des Militärs^ die einheitliche straffe Organisation, bisher nicht auf ihr! Bildungswesen angewandt hat. Auf diesem Gebiete herrscht die bunte Musterkarte einstiger deutscher Kleinstaaterei, die: den Gedanken einer Reichsschulbiehörde, wie er schon' vor langen Jahren entwickelt ist, immer wieder nahelegt.! Den Besorgnissen der dadurch etwa gefährdeten Individua alität in Bildungsanaelegenheiten kann man getrost ent­gegenhalten, daß Einheitlichkeit noch lange nicht geisttöten­der Drill und Mechanismus, sondern aanz das Gegenteil davon ist. Wenn die Verwirklichung oieses Planes auch nochl in der Ferne liegen mag, so sollte doch keiner der deutschen Staaten anstehen, sich! die guten und lange er­probten Erfahrungen zu nutze zu machen. Wir würden da- durch allgemach auf dem Wege steter Entwickelung von selber einer organischen Gestaltung des' deutschen Unter­richtswesens entgegentreibe, dem man dann eines Tages nur die Krönung der reichsamtlichen Behörde auffusetzen hätte, wenn sie dann überhaupt noch! nötig wäre. Die Vor-i schule verdankt ihr Dasein nicht einem starken Volksempfin­den, sondern vielfach! künstlicher Hilfe. Das beweist sowohl die Anzahl der im Laufe der Zeit eingegangenen, als auch die Zahl der schlecht gehenden Anstalten. Manche ffistet ihr Dasein mit einem guten Dutzend Schüler und belastet Staats- und Kommunalsäckel in ungerechtfertigter Weise.! Es giebt keine teureren öffentlichen Schulens als diese. Von der antisozialen Nebenwirkung der Vor-! schulen wollen wir nicht sprechen. Dieser Gesichtspunkt, ist oft genug erörtert worden. Erinnert fei aber an die

noch bestand. Shakespeares Dichtung stelle nun den Sieg des neuen, humanen Rechts über ein altes, morsch ge­wordenes und in Unrecht verwandeltes Recht bar., In seinem BuchShakespeare vor dem Forum der Juris­prudenz" führt Kohler aus, daß z. Z. des Kaufmanns von Venedig das Rechtsbewußtsein bereits in ein Stadium einge­rückt ist, in dem der Shylocksche Schein nicht mehr nur der Moral und dem Anstandsgefühl, sondern auch dem Rechts-, und Gerechtigkeitsgefühle widerspricht; das Fleischpfund gilt nicht nur nach dem richterlichen Rechtsgefühl als etwas Rohes, als etwas außerhalb des gesitteten Rechts Stehendes, das mithin nicht mehr als Recht anerkannt werden kann. Und dieses Rechtsbewußtsein ist es, das die richterliche Entscheidung herbeisühtt. Die Zeit ist bereits zu dem ernstlichen Bewußt­sein gekommen, daß einem derartigen Schuldschein keine Folge gegeben werden darf,, aber es ist noch nicht gelungen, für dieses Bewußtsein den rechten Ausdruck zu finden. Des weisen Daniel" Utteil istein gutes Utteil, aber mit schlechten Entscheidungsgründen; aber besser ein solches, wie ein schlechtes mit guten Enscheidungsgründen."

Nach Kohlers ebenso geistreicher wie gelehrter Deduk­tion bleibt es mithin für die Idee des Stückes vollständig gleichgiltig, ob der Gläubiger ein Jude ist ober nicht, wovon sich denn nun freilich niemand, der die Dichtung mit kunst­empfindenden und nicht mit Juristenaugen auf sich einwirken läßt, leichtlich überzeugen lasten wird. Dem großen Phan­tasiemenschen Shakespeare kam es auch bei dieser Schöpfung doch weniger auf dieIdee" an, als feinen gelehrten Aus­legern unserer Tage. Ihn erregte der abenteuerliche Fall und die Plastik der Gestalt, die er nicht anders als im Lichte seiner Zeit sehen konnte. Er war keinAntisemit", da er um die Wende des 16. und 17. Jahrhunderts kein Philose- mit sein konnte, und wir folgen unbefangen feiner Schilde­rung, die uns das Häßliche häßlich und das Schöne schön wiedergiebt bis zu einem Punkte, über den das moderne Gefühl,ganz los gelöst von jederKonfessionalität, nicht hinweg kann. Daß der Jude am Schluß der spannenden Gerichtskomödie