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Nr. 111 Viertes Blatt.
1S1. Jahrgang.
Sonntag 13. Mai 1901
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Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
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Städtebundtheater.
Wir teilten neulich mit, daß einige oberschlesische Städte mit Unterstützung der preußischen Regierung demnächst ein Städtebundtheater erhalten sollen. Jetzt wird bekannt, daß die pommerschen Städte Kolberg, Köslin, Stolp, Lauenburg und Belgard sich vereinigt haben, um aus eigenen Mitteln ein Städtebundtheäter zu erhalten. Zur Deckung der Kosten der ersten Einrichtung zahlen diese Städte a fonds perdu zusammen 36 000 Mrak. Weitere Summen werden nur nach Beschluß des Ausschusses dieser Städte auf Antrag des Tirektors verausgabt. Der Direktor hat einen Etat und einen allgemeinen Spielplan vor Beginn der Spielzeit einzureichen. Kolberg, Köslin und Stolp sollen das Theater in jedem Jahre je 12 Wochen haben, Neu-Stettin sechs Wochen, Lauenburg vier Wochen und Belgard zwei Wochen. Nach diesem Maßstab werden die Kosten resp. etwaige Ueberschüsse verrechnet. In Kolberg spielt es während der drei Sommermonate, in Köslin im letzten und in Stolp im ersten Jahresquartal rc. rc.
Tie Idee ist vortrefflich, und verdient allenthalben Nachahmung. Sie bedeutet oen Anfang zu einer vollständigen Umwälzung unseres deutschen Klein- und Mittelstadt-Theaterwesens. Tas hat bereits vor Jahren Robert Mische der Verfasser der hübschen Komödie „Nachruhm" und manchen guten Romans, in der „Gegenwart", der „Köln. Ztg.", und jüngst erst in der „Voss. Ztg." nachzuweisen unternommen, und wir wollen ihm in unseren nachstehenden Ausführungen folgen.
Taß unsere deutschen Bühnenzustände, so ragend und gutfundiert auch ihre Höhen sind, immer ungesunder und bröcklichter werden, je tiefer man hinuntersteigt, wird kein Einsichtiger leugnen. Wir wollen nicht von jenen Wanderschmieren reden, die jahraus jahrein als Kunstzigeuner gaukelnd von Ort zu Ort ziehen. Die gehen uns nichts an. Wir Gießener wissen aus erster Quelle, an welchen organischen Krankheiten die Bühne einer Stadt von 25 000 Einwohnern ihrem ganzen Wesen und ihrem Betriebe nach leidet, welche Mängel groß und klein ihr anhaften.
Etwa sechs Monate spielt unser Stadltheater. Dann laufen die meisten der aus aller Welt zusammengescharten. Mimen wieder auseinander. Das bische Ensemble, das sich eben zu bilden im Begriff war, verflöchtet sich wieder, noch ehe es recht zur Geltung kommen konnte. Und nur das gute Zusammenspiel erhebt, darüber seien wir uns klar, eine Bühne, selbst mit mittelmäßigen Kräften, aus eine gewisse künstlerische Höhe. Das Zusammenfassen und Zusammenhalten der Kräfte, die künstlerische Stetigkeit hat die deutsche Bühnenkunst in ihren großen Hof- und Stadttheatern, wo sich das ständige, festgefügte Ensemble nach zwei bis vier Monaten Ferien wieder zusammenfindet, zu der ersten der Welt gemacht, obwohl der Deutsche in vielen Beziehungen an ursprünglicher Begabung oen romanischen Nationen nachsteht.
Bei der Bühne, wenn man sie zu einer wahren Kunst- ftätte machen will, die eine soziale Aufgabe zu erfüllen hat, — man braucht nicht gleich« an Schillers moralische Anstalt, nur an ein veredeltes Vergnügungsinstitut und an eine dramatische Spielschule der Bevölkerung zu denken — sollte das Erwerben erst in letzter Linie in Betracht zu ziehen sein. Die Direktoren aber müssen leben, daher verdienen — ergo, sie sparen an den Gagen, an den Kostümen und Dekorationen. Und wie oft stehen den Direktoren nicht einmal die allerbescheidensten Mittel zur Verfügung. Manche Direktion würde sich bei Beginn ihrer Thätigkeit im Besitze eines Gesamtvermögens von 1000 Mk. glücklÄ) schätzen! Eine solche Unsumme Geldes aber macht oft leichtsinnig — wer nichts zu verlieren hat, bei dem ist auch das Risiko gleich Null. Im stolzen Besitze von unendlich viel künstlerischem Selbstbewußtsein, verhältnismäßig unzu
reichender, weil bei unzulänglichen Theaterunternehmungen erlangter praktischen und künstlerischen Erfahrung, und außerordentlichem Mangel an materiellen Gütern wird von Seiten der neubegründeten Theaterdirektion das Unternehmen begonnen. Schon wie sich das Engagement des des Persontüs vollzieht, ift ganz verfehlt. In den seltensten Fällen lernt die Direktion den Schauspieler persönlich kennen. Tie großen Theater lassen den Empfohlenen gastieren, oder senden einen Vertrauensmann nach dem Wirkungskreis des Mimen. Eine kleine Theaterdirektion aber kann unmöglich ihre zuverlässigen Vertrauensleute ebenso in Tilsit wie in Konstanz, in Tondern wie in Preßburg haben, geschweige denn selber den Mann oder die Maid spielen sehen; sie ist auf die Versicherung der Agenten angewiesen, und daß diese den am angelegentlichsten ernpfehlen, der ihnen die meisten Prozente bei einem etwaigen Engagement zugestanden hat, liegt auf der Hand.
Tarum verkümmern auch, so viele starke Talente in der Provinz. Die „Entdeckung eines begabten Provinzschauspielers für eine große Bühne ist — zumal wo es an verständnisvoller und einflußreicher Kritik mangelt, Zufall und Glück. Wer nicht die Mittel hat, um sich in einer großen Theaterstadt zu „inszenieren", der kommt selten vorwärts. Das Werk eines Dichters, oder Malers oder Komponisten kann warten, bis es gewürdigt wird — nicht so der Mime. Mit jedem Jahre mehr, in einer inferioren Umgebung zugebracht, verkümmert und verflacht die Begabung, sie „verschmiert" sich«, wie der Fach-- ausdruck lautet. Und dre Jugend schwindet — besonders bei den Frauen ein Hauptreiz. Es giebt eine Menge kleiner Talente, pie ein besseres Los verdient hätten, als in dem unkünstlerischen Getriebe einer ärmlichen Provinzbühne zu Grunde zu gehen.
Und wie drückend ist die materielle Lage der meisten Mimen! Da ist der berüchtigte Kündigungsparagraph — leider für die kleinen Direktionen eine Notwendigkeit, um unter den obwaltenden Verhältnissen den Bühnenleiter vor Schaden, vor Unfähigkeit zu schützen. Aber welches Elend hat er für den Betroffenen zur Folge! Ter arme Teufel, der da, vielleicht sogar mit Mnd und Kegel, mit Verpfändung von Effekten, Einsetzung des letzten Pfennigs, mit Vorschuß oder Pump von Oldenburg nach. Tirol, von den Ostseeprovinzen nach dem Elsaß reist, sieht sich nach sechs Wochen dxistenzlos auf die Straße geworfen. Tenn die Engagements sind bereits im Frühjahr erfolgt. Und nickst immer steht die Kündigung in ursächlichem Zusammenhang damit, daß der Aermste das Fach, an jener Bühne nicht ausfüllen kann. Oft hat sich die Direktion zwei oder noch mehr Vertreter (häufiger noch Vertreterinnen), des Faches kommen lassen, um blos den einen zu behalten, oder den anderen nur für ein kleineres Fach, mit einer reduzierten Gage, die jener, der Not gehorchend, ehe er sich dem Verhungern preisgegeben sieht, natürlich acceptiert.
In welchem anderen Berufe ist ein so großes Risiko, sind so große Spesen für Reisen, Transport, Garderobe mit so kleiner Entlohnung und der Wahrscheinlichkeit verbunden, Monate lang arbeitslos zu sein?! Tenn nur ein gewisser Prozentsatz der Mimen findet an einer Sommerbühne Unterkommen, aber freilich ein noch schlechter bezahltes. Jeder bessere Fabrikarbeiter würde nicht mit ihm tauschen. Von dieser ökonomisch ungenügenden und unsicheren Lage des Provinzschauspielers rührt natürlich die soziale Mißachtung her, über die sich dieser Stand, der oer Menge unsere Bühnendichter verdolmetscht, mit Recht beklagt.
Aber noch andere schwere Schäden weist ein solcher Theaterbetrieb auf. Nicht nur das Zusammenspiel mangelt dem Saisontheater, auch ein eigentliches Reportoire kann
sich unmöglich in so kurzer Zeit bilden. Müssen doch selbst Die Klassiker immer wieder neu einstudiert werden. Mit einer, wenn es hoch kommt, zwei flüchtigen Proben wird z. B. Nathan der Weise auf die Bühne gebracht, werden ein paar leichtere Schillersche Stücke gegeben, obwohl die Dekoration dazu höchst kläglich ist, und es ganz und gar versagt, sich an größere Werke zu wagen. Zwei ernstere Proben sind im äußersten Falle auch für die Einstudierung der Novitäten übrig, da ein Stück dem anderen auf die Ferse tritt und höchstens „Dichtungen" von dem erhabenen Werte deH „Weißen Rößl" oder der „Flachsmann als Erzieher"'mehrere Wiederholungen finden.
Ta können dann freilich die Vorstellungen nicht klappen, wenn kaum die notdürftigsten Stellungen, Abgänge und Aeußerlichkeiten zu erproben Zeit bleibt, und man muß sich manchmal wundern, daß es noch so geht, wie es geht! Dazu kommt, daß die Vertreter der großen Fächer wöchentlich zwei bis drei neue Rollen memorieren, jeden Tag probieren, und jeden Abend, oft auswärts in den Orten der Umgegend, mimen müssen. Wie überlastet diese Schauspieler sind, davon hat das Publikum, das die Gedächtnisschwäche der Mimen und die mangelhaften Vorstellungen kritisiert, freilich keine Ahnung?
Ein bedauerlicher circulus vitiosus: der größte Teil des besseren Publikums besucht das Theater nur selten, weil — die meisten kennen ja größere Bühnen — nicht „gut genug" gespielt wird. Und es wird nicht gut genug gespielt, weil oas Publikum nicht zahlreich genug kommt, und ein Stück das andere jagt.
Eins müssen wir der Direktion Kruse und Helm nachsagen: das Repertoire, das sie im vergangenen Winter brachte, war nicht schlecht. In der Beziehung that sie alles Mögliche, sie bot uns die größere Anzahl der hervorragenderen Novitäten, und zwar gerade diese in besonders! fleißiger Einstudierung. Possen gab es nur an Sonntagen, Sensations- und Melodramen, die sonst auf ähnlichen Bühnen so beliebt ftnd, gar nicht, und mit den schlechteren Schwänken hielt sie sich und uns in anerkennenswerter Weise fern.
Schluß folgt.
Humoristisches.
* Natürlicher Tod. Ein deutscher Hauslehrer las! mit seinem englischen Zögling „Wilhelm Tell". Bei der Stelle: „Rasch tritt der Tod den Menschen an. Es ist ihm keine Frist gegeben" (4. Auftug zum 3. Auftritt) fragt der Lehrer, ob er auch den Sinn des eben Gelesenen erfaßt habe. „O Yes", antwortete der Zögling, „ick verstehn das feer ganz; das Mensch muß rasch sterben, wenn man ihm nix zu frissen giebt."
* Entschuldigungsschreiben. Herren A. Zwinger u. Co. Unserer letzten Sendung an Ihre sehr gesch. Firma wurde irrtümlich ein afrikanischer Elefant beigeschlossen, den Sie uns umgehend retournieren wollen., Indem wir Sie höflichst bitten, das kleine Versehen zu entschuldigen, zeichnen wir Hochachtungsvoll I. Fangeisen, Tierhändler in Bombo, West-Afrika.
* Ein Ungläubiger. Doktor: Bäder würden Ihnen sehr zuträglich sein. — Mr. P o d g e r s (mit schwacher Stimme): Ich halte nichts auf Bäder, vor zwei Jahren habe ich eins genommen, und es ist mir seitdem doch nicht die Spur besser gegangen.
Kunst-Ausstellung.
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im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Niohtmitglieder an Werktagen 60 Pfg, an Bonn- und Feiertagen 20 Pfg.
Mteratur.
JllustrierteGeschichtederdeutschenLitte- ratur mit ausgewählten Proben aus den Hauptwerken hervorragenver Dichter. Herausgegeben von I. G. Vogt. 2 Bände. In Lieferungen zu 10 Pfg. Verlag von Ernst Wiest Nächst, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Leipzig. Liefg. 66—70. Nachdem durch eine Erklärung von Goethes! Faust, mit diesem Dichter abgeschlossen wird, geht Vogt zu Schiller über. Interessant und scharfbegrenzt sind bie Kontraste zwischen Leoben, Erziehung und den darus folgenden Geistesrichtungen der Dichter dargestellt. Wie sich dann allmählig zwischen den beiden Dichtern eine innige Freundschaft bildete, wie sie auf einander fördernd ein-, wirkten und gemeinsam arbeiteten, alles dies verfolgen wir in der Vogt'schen Litteraturgeschichte mit Freude und Spannung. Wir kommen nunmehr zur Besprechung der lyrischen Gedichte, Balladen, Epigramme, welche wieder durch zahlreiche Beispiele verschönert werden, wie: Re- jignation, An die Freude, Kassandra, Tas Lied an die, Glocke; ferner: Die Kraniche des Jbykus, Ter Taucher, Ter Gang nach dem Eisenhammer u. v. a. Darauf folgt eine Abhandlung über Schillers Geschichtswerke, Geschichte! d es Abfalls der Niederlande und Geschichte des 30 jährigen Krieges, sowie seiner Briefe.
Weltgeschichte. Von den ältesten Zeiten bis zum Anfang des 20. Jahrh. Von Dr. Hermann Schiller, <Zroßh. Hess. Geh. Oberschulrat und Universitätsprofessor
a. D. 2.t Bd. Geschichte des Mittelalters. Berlin und Stuttgart. Verlag von W. Spemann. Im 2. Bde. des an dieser Stelle bereits ausführlich behandelten Geschichtswerks findet man den Stoff in folgende Perioden eingeteilt: 1. Bildung christlicher Nationalstaaten in West und Ost. Der Islam. Bis zum Anfang des 10. Jahrh. 2. Dps römische Reich deutscher Nation, die Nationalstaaten in Form der Lehensmonarchie und die Ansprüche der Kaiser auf Weltherrschaft. Bis zum Ende des 11. Jahrh. 3. Ter Entscheidungskampf der Universalkirche mit dem römisch- deutschen Universalreich und mit den Nationalstaaten. Bis zum Ausgang des 13. Jahrh. 4. Ter Sturz des weltbeherrschenden Papsttums und die Auflösung des römischen Reichs deutscher Nation durch den Sieg der territorialen und nationalen Gewalten. Die Offensive des Orients gegen das christliche Abendland. Erfindungen und Entdeckungen. Bis zum Anfang des 16. Jahrh. — Auch diesem Band ist eine Sammlung historischer, poetischer und rechtlicher Urkunden beigegeben.
Es ist eine wichtige Frage, wie wir unsere Kinder am besten unterrichten, wie sie in den Stand gesetzt werden, dereinst ungleich mehr zu leisten, tüchtigere Denker zu werden, als die heutigen Schulkinder. Dazu müssen wir selbst in der Lage sein, den Kindern auf ihre tausend Fragen zu antworten und so alle jene Erkenntnistriebe, die das Kind beherrschen, für seine Entwickelung fruchtbar zu machen. „Der Hauslehrer" nennt sich eine „Wochenzeitschrift für den geistigen Verkehr mit Kindern", die Berthold Otto
herausgiebt. Dort findet man alles so behandelt, wie eH Kindern angepaßt ist. Tie Probenummer enthält z. B. einen ganz vortrefflichen, allgemein verständlich geschriebenen Aufsatz über Handelsverträge und Getreidezölle. „Der Hauslehrer" erscheint in Leipzig-Mockau bei K. G. Th, Scheffer. Man kann ihn durch jede Buchhandlung beziehen zum Preis von 1.60 Mk. vierteljährlich.
Tie Zeitschrift „Kunstgewerbe fürs Haus", Verlag von Otto Lienekampf, Berlin W., deren Märzheft wohl das schönste und gediegenste der bisher erschienenen ist, liefert durch die so ausnahmsweise schnell herangewachsene Zahl ihrer Abonnenten den beredtesten Beweis ihrer Existenzberechtigung. Ter Herausgeberin Frau Clara von Sivers ward es durch die genaue Kenntnis der Bedürfnisse» und der Leistungsfähigkeit der Tilettanten in der häuslichen Kunstpflege möglich, ein wirklich, für alle praktisches, brauchbares Hilssbuch zu schaffen, das auch in künstlerischer Beziehung den weitgehendsten Anforderungen genügt, und als Beitrag zur ästhetischen Erziehung willkommen geheißen werden muß! Das vorliegende, reich ausgestattete Heft bringt den Schluß des Aufsatzes von Fritz Stahl „Zur Aesthetik der Stickerei" mit einem sehr wertvollen farbigen Stickmuster des Dänen Th. Bindesboll, schöne interessante Muster für die verschiedensten Gegenstände, eine genaue Beschreibung des jetzt so beliebten Lederschnitts und wieder zwei große Musterbogen, die vor allem der Zeitschrift Oie so rasche Beliebtheit verschafft haben


