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Stelle tritt ein Stück cementartigeS, glatte« Bodenbeleg zu Tage. Die Anlage wird planmäßig ausgezeichnet, um dann dem Museum einverleibt zu werden, wo sie einen sehr in terefsanten Teil Der srühesten Baugeschichte unserer Vaterstadt bilden wird. Beim Besteigen eines am Rhein vor Anker liegenden Schiffes fiel gestern Nachmittag ein Matrose ins Wasser. Der Schiffsjunge warf dem Matrosen den an einer Leine besestigten Schiffseimer zu, an dem sich der Matrose so lange sesthielt, bis er gerettet werden konnte.
*♦ Kleine Mitteilungen ans Hessen und den Nachbarstaaten. Nm 8. Februar starb in Hirzenhain hochbetagt der evangelische Pfarrer Karl Wahl. — Ein Mädchen von Mörfelden hat ihr neugeborenes Kind getödtet. — Der Bauunternehmer David Müller in Sprendlingen feierte mit seiner Ehefrau das seltene Fest der diamantenen Hochzeit. Die noch lebende Nachkommenschaft deS Jubelpaares besteht aus 7 Söhnen, 25 Enkeln und 8 Urenkeln. — In Alzey wurde der Weinhändler Gauch wegen Verbrechens im Sinne des § 176 St.-G. B. verhaftet. — Den Bemühungen der staatlichen und städtischen Behörden und interessierten Kreisen ist eS nunmehr gelungen, die Errichtung einer Reichsbanknebenstelle in Lauterbach zu erreichen.
Vermischtes.
* Eine neue Version zum Kommerzienratsschwindel. Die Untersuchung in der Angelegenheit der mysteriösen Kommerzienrats-Fabrik, über die wir neulich berichteten, soll bis jetzt ein greifbares Ergebnis nicht gehabt haben. Anfänglich schien es, als ob sich die Affaire zu einer Skandalgeschichte, bei der pflichtvergessene Beamte eine Rolle spielten, auswachsen wollte. Aber diese Annahme mußte wieder fallen gelassen werden, da bis jetzt wenigstens den bei solchen Verleihungen in Frage kommenden Beamten keinerlei Verfehlungen nachgewiesen werden konnten. Es scheint demnach ein Schwindel raffiniertester Art vorzuliegen. Anscheinend haben die Gauner es verstanden, sich die Namen solcher Persönlichkeiten zu verschaffen, denen wahrscheinlich ein Titel verliehen werden könnte. Dann wandten sie sich an diese mit ihrem Anerbieten, und wer auf den Leim ging, die „Vermittlergebühr" zahlte und einen Titel erhielt, war sein schönes Geld ohne Grund losgeworden, weil er auch so zum Titel gekommen wäre. So die neue Lesart, wonach die 'Untersuchung zwar fortgesetzt werde, eber vielleicht nicht ein mal zur Ermittlung der Schwindler führen würde.
* Die Rache der Münchener Buren-Freunde wurde gründlich gekühlt gelegentlich eines Karnevalfestes nach dem Schema „Ern Jahrmarkt zu Plundersweiler", das der VolkStrachten-Berein „Almrausch" veranstaltet hatte. Unter den zahlreichen Schaustellungen befand sich auch ein „Rauch- kabinet für Buren Freunde". Darinnen prangten die Schädel von Rhodes, Chamberlain, Roberts und Kitchener. Gegen eine Gebühr von 5 Pfg. war eS gestattet, diesen beliebig kräftige „Watschen" zu versetzen. Bei dem riesigen Besuch deS Festes darf die Zahl der von rauhen Männerflossen und zarten Damenhänden verabreichten sinnbildlichen Ohrfeigen auf diele Tausende geschätzt werden.
* Die M o rd th at der Baronin Wrängel. Ans Petersburg wird berichtet: Es war im August vergangenen Jahres, als die Bewohner Petersburgs und des benach^ barlicheu Zarskoje-Selo durch einen furchtbaren Mord aus ihrer Ruhe aufgescheucht wurden. Die blendend schöne Baronin Wrangel, eine Spanierin von Geburt, jung und viel bewundert, hatte ihre um wenige Jahre jüngere Schwester aus Eifersucht erschossen. Schon seit geraumer Zeit beobachtete sie das junge Mädchen, vermutend, daß sie für ihren Gatten in heißer Liebe entbrannt sei und daß dieses Gefühl Erwiderung fand. Sie beabsichtigte, die Schwester aus dem Hause zu schaffen; doch da stieß sie auf hartnäckigen Widerstand bei ihrem Gatten, der dadurch, die Eifersucht unb den Haß seiner Frau gegen die Nebenbuhlerin nur -noch mehr entfachte. Eines Tages, als der Baron in Geschäften nach Petersburg reiste, ergriff die schöne Spanierin einen Revolver und feuerte auf das 19 jährige Mädchen den tätlichen Schuß ab. Alsdann stellte sich die Mörderin selbst, der Polizei, die sie in Haft nahm. Von Zeit zu Zeit tauchte nun in der Presse die Nachricht auf, das; der Prozeß gegen die Baronin Wränget demnächst beim Bezirksgericht zur Verhandlung gelangen würde. Man entrierte bedeutende Wetten auf ihren unfehlbar zu erwartenden Freispruch. Schöne Frauen nehmen nämlich in Rußland in Sachen Revolver und Gift eine ganz eigenartige „Sonderstellung" ein, wohlgemerkt, nur schöne, die andern ereilt meist die rechtmäßige Strafe. Die russischen Geschworenen haben einen ausgeprägten Schönheitssinn, mehr als für ihr Amt erforderlich. Allerdings gingen bisher die eifersüchtigen Schönen erst nach stattgehabtem öffentlichen Gerichtsverfahren straflos aus. Die Baronin Wrangel hatte aber ganz besonderes Glück. Die Thore des Untersuchungsgefängnisses öffneten sich ihr, sodaß sie unbehelligt zu den Ihrigen zurückkehren konnte. Ter Untersuchungsrichter soll herausgefunden haben, daß so manche andere in anormalem Geisteszustand, hervorgerufen durch innige Liebe und krankhafte Eifersucht zu ihrem Gatten, ebenso gehandelt hätte.
Universitäts-Nachrichten.
— Prof. Zitelmann in Bonn hat die in erster Reihe an ihn ergangene Berufung auf den Lehrstuhl des verstorbenen Professors Eck in Berlin abgelehnt. — Der Assistent am Institut für vergleichende Anatomie an der Würzburger Hochschule, Privatdozent Dr. Braus, ist als s.-o. Professor an die Universität Heidelberg berufen worden. — Aus Jena wird geschrieben-. Der Konsistorialasieffor Dr. Niedner in Berlin hat einen Ruf an die hiesige Universität als a.-o. Profefior für öffentliches Recht, insbesondere Kirchenrecht, erhalten. Riedner wird hier Nachfolger des nach Göttingen berufenen Professors Schoen. — Man schreibt aus Tübingen: An Stelle des verstorbenen Professors der Physik Dr. Oberdeck ist Dr. Paschen, seither a.-o. Professor an der Technischen Hochschule in Hannover, zum o. Professor an der naturwissenschaftlichen Fakultät der hiesigen Universität ernannt worden. — Geh.-Rat Dr. med. Julius Petri, der von 1889 bis 1900 Mitglied des kaiserl. Gesundheitsamts war. hat der „Voss. Ztg." zufolge die Leitung der Brehmer'schen Heilanstalt in Goerbersdorf übernommen.
München, 10. Febr. Geheimrat Professor Pettenkofer ist heute vormittag im 83. Lebensjahre gestorben. Schon seit längerer Zeit sehnte er voll Schwermut den Fall herbei, es beängstigte ihn weniger die Abnahme der körperlichen Kräfte als die Ueberzrugung, daß mit dem Alter die Sinnesempfindungen langsam zu schwinden
droben. Auch gab er wiederholt der Befürchtung Ausdruck, daß ihm dasselbe Schicksal beschteden sein könnte, wie einem nahen Vrrwandten, der vor einigen Jahren gleichfalls in hohem Alter in geistige Umnachtung verficl und Zuflucht in einer Anstalt suchen mußte. Vor einigen Wochen wurde er von einer schweren Halsentzündung befallen und konnte sich nicht mehr ganz erholm, die Schwermut nahm daher immer beängstigendere Formen an Trotz der sorgfältigen Pflege der Angehörigen vermochte er die Umgebung über feinen letzten Wollen zu tauschen, er wußte sich milder den Schwermütigen eigenen Erfindungsgabe einen Revolver zu verschaffen, womit er dem geben das von ihm -rsehnte Ende bereitete. — Der Prinzregent hat an die Tochter Petten- hofers einen Kranz und ein Schreiben gesandt, in dem das innigste Beileid ausgesprochen wird zu dem unersetzlichen Verlust, welchen die Familie deS Verstorbenen und die Wissenschaft erlitten und in dem weiter heroorgehoben wird, daß Pettenhofer sich in der wissenschaftlichen Welt des höchsten Ansehens erfreut und sich auch um die sanitär. Entwickelung Münchens hervorragende Verdienste erworben hat.
Theater, Kunst und Mist'enschast.
nn. Eine interessante Ausstellung wird im Jahre 1903 in Dresden fiattsinden Es ist geplant, eine Deutsche Städteausstellung zu veranstalten, die den Stand des deutschen Städtewesens zu Anfang des 20. Jahrhunderts, insbesondere die Entwicklung der größeren Gemeinden Deutschlands in den letzten Jahrzehnten ueb die Fortschritte auf den verschiedenen Gebieten der Gemeindeverwaltung in dieser Zeit veranschaulichen soll. Auch die Erzeugnisse deutscher Gewerbetreibender für den Bedarf größerer Gemeindeverwaltungen sollen hier zur Darstellung gebracht werden. An dieser Ausstellung werden alle Städte, die bei der Volkszählung von 1895 mindestens 25000 Einwohner zählten, teilnehmen. Auch kleinere Gemeinden können auf ihren Antrag zur Ausstellung zugelassen werden. Dem Ausstellungsvorstand bleibt es überlassen, auch die Einrichtungen einzelner außerdeutscher Städte zur Darstellung zu bringen. Unternehmerin der Ausstellung in finanzieller und rechtlicher Beziehung ist die Stadt Dresden. Die Ausstellung der Städte wird in folgende Ab teilungen zerfallen: I. Fürsorge der Gemeinden für die Verkehrsverhält- niste, Beleuchtung, Straßenbau und Entwässerung, Brücken und Häfen einschl. des ges. Tiefbauwesens und Straßenbahnen. II. Architektur und Hochbauwesen. III Oeffentliche Kunst. IV. Wasserversorgung, öffentliche Gartenanlagen, Spielplätze, Straßenreiniguug und Abfuhr, Schlacht- und Vtehhöfe, Wohnungswesen, Markt und Messeeinrichtung, städt. Beerdigungs- und Bestattungsanstalten und Marställe. V. Armenwesen und Armenstiftungen, Erziehungswesen der Kinder und Waisenversorgung. VI. Schulwesen. VII. Krankenpflege. VIII. Armenpflege arbeitsunfähiger und alter Personen. IX. Stiftungen. X. Stadterweiterungen und Baupolizei. XI. Gewerbepolizei und sonstige Einrichtungen auf dem Gebiete des Polizeiwesens, der Feuerpolizei und des Feuerlöschwesens. XII. Städt. Ge werbebetriebe und städtischer zur Gemeindeverwaltung nicht unmittelbar benutzter Grundbesitz. XIII. Sparkaffen: Einrichtungen der Gemeinden, Leihkassen. XIV. Einrichtungen für innere Stadtverwaltung, Registratur und BureaueinriLtungen, Kaffen- und Finanzverwaltung einschl. Steuerverwaltung und Statistik. — Die Art der Darstellung der Ausstellungsgegenstände bleibt den einzelnen Gemeinden überlassen. Die städt. Verwaltungen der in Betracht kommenden hessischen Städte und Gemeinden sind sämtlich zur Teilnahme an dieser lehrreichen Ausstellung eingeladen und bereits mit den Vorarbeiten zur Beschickung derselben beschäftigt.
Gerichtssaal.
Bonn, 9. Febr. Am Mittwoch begannen vor der Strafkammer in Bonn die Verhandlungen wegen des Zusammenstoßes des Dampfers „Chriemhilde" mit dem Schleppdampfer „Mannheim V" bei Widdig. Am 9. Juli 1899 kehrte die „Chriemhilde" von einer Vergnügungsfahrt, als bei Widdig unterhalb Bonn zur Nachtzeit das Festschiff mit dem zu Berg fahrenden Schleppdampfer zusammenstieß. Die „Chriemhilde" erlitt ein großes Leck, bis in die Küche drangen die Verheerungen, diese geriet in Brand und eine Anzahl von Personen auf beiden Schiffen erlitt schwere Verletzungen. Den Führern der beiden Schiffe, den Kapitänen Straßburger aus Mannheim und Buhl aus Mainz, wurde zur Last gelegt, teils durch Fahrlässigkeit, teils durch Unter: lassen des vorschriftsmäßigen Signalgebens das Ünglück verschuldet zu haben. Straßburger wurde für schudig befunden und zu 6 Wochen Gefängnis verurteilt. Buhl wurde freigesprochen.
Metz, 9. Febr. DaS Kriegsgericht der 33. Division verurteilte heute unter Ausschluß der Orffentlichkeit den Oberleutnant Rüger vom 17. Infanterie - Regiment (Mörchtngen) wegen Tötung deS Hauptmanns Adams von demselben Regiment zu 12 Jahren Zuchthaus und Ausstoßung aus dem Heere.
Handel und Verkehr. Uolkswirtschäft.
— Ueber das Vermögen deS Eisenwerkes „Carlshütte" in Alfeld und Delligsen ist heute auf Antrag der Verwaltung durch daS braunschweigische Amtsgericht Greene der Konkurs eröffnet worden. Wie der „Hann. Kour." bemerkt, ist die infolge der Verhältnisse der Spielhagenbanken angestrebte finanzielle Sanierung der „CarlShütte" durch Pfändung und Arrest, die seitens mehrerer Gläu btger der „CsrlShütte" ausgebracht sind, unterbrochen und hielt die Verweltuvg es deshalb im Interesse aller Gläubiger für erforderlich, die Konkurseröffnung zu beantragen.
— (Tel. d. „Gieß. Anz.") Die General-Versammlung der Hypothekenbank in Hamburg genehmigte die vorgeschlagene Dividende von 8% und erledigte die Tagesordnung ohne Debatte. Die Dividende kommt mit 60 Mk. für die Aktim von 750 Mk. (Nr. 1-10000, mit 120 Mk. für die Aktien von 1500 Mk. (Nr. 10000 vis 19 000) vom y. d. M. ab an den bekannten Zahlstellen zur Auszahlung. _____
Märkte.
Grünberg, 19. Februar. Fruchtmarkt. (Durchschnittspreis pro 100 Kilo.) Weizen 15.80 Mk. ,Korn 00.00 Mk., Gerste 00.00 Mk. Hafer 13.00 Mk., Erbsen 00,00 Mk., Linsen 00.00 Mk., Lein 00.00 Mk, Wicken 00.00, Samen 00.00, Kartoffeln 00 00.
Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen.
« ~ r Aufgebot«.
Am 4. Februar. Wilhelm Steininger, Monteur zu Bremen mit Marie Clara Hedwig Werner, geb. Hertwig zu Deutsch Krone. 5. Heinrich Grebe, Zigarrenmacher, Witwer dahier mit Luise Schmidt, ledig Hierselbst. 6. Wilhelm Christian Karl Löber, Bäcker zu Gießen mit Luise Pauline Magdalene Kitz Hierselbst. Dr. Wllhelm Ernst Rudolf Johannes Eidmann, Privatdozent dahier mit Karoline Lisette Bertha Lina Döring Hierselbst. Peter Bernhard, Installateur zu Aschaffenburg, mit Margarethe Trapp daselbst.
Geboreu«.
Am 26. Januar. Dem Metzger Ludwig Schildwächter ein Sohn, Ludwig Jakob Georg Wilhelm. 27. Dem Schneider Clemcnz Narz eine Tochter, Karoline Minna. Dem Schneider Heinrich Hahn eine Tochter. 30. Dem Postboten Heinrich Bollmann ein Sohn, Heinrich Friedrich. 31. Dem Werkmeister Heinrich Stimmer eine Tochter, Ida Margarethe Minna. Am 1. F-bruar. Dem Schlaffer Johann Wllhelm Redenius ein Sohn. 2. Dem Former Simon Hofmann eine Tochter, Babette. 3. Dem Fuhrmann Konrad Schardt ein Sohn, Johann Heinrich. 5. Dem Oberlehrer Nikolaus Koob ein Sohn. Dem Schrifffetzer Ernst Höpfner ein Sohn.
Gestorbrur.
Am 4. Februar. Luise Schneider, 2 Jahre alt, Tochter von Eisen- bahnarbeller Heinrich Balthaser Schneider zu Wieseck. 5. Ludwig Zinßer, 85 Jahre alt, Wiesenwärter i. P. dahier. Ludwig Kirchner, 81 Jahre alt, Versicherungsbeamter dahier. Margarethe Zahrt, geb. Stecker, 57 Jahre alt, Ehefrau von Laternenwärter Heinrich Zahrt dahier. 6. Kath Drescher, Witwe, 61 Jahre alt, von Krofdorf. Katharine Luckhardt, 24 Jahre alt, von Bernsburg.
Wöchentliche Uebersicht der Todesfälle in Gießen.
5. Woche vom 27. Januar bis 2. Februar 1901.
(Emwohnerzahl: angenommen zu 25 560, inkl. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitsziffer: 3O,510/00, nach Abzug der Ortsftemden 14,24°/«.
Kinder
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
@8 starben an: Zusammen:
Erwachsene:
im
vom
Masern
1
1.
Lebensjahr:
2.—15. Jahr:
1
Diphtheritis
2 (2)
_
_
2 (2)
Lungentuberkulose
1 (1)
1 (1)
___
Knochentuberkulose
1
1
_
_
Lungenentzündung
1
1
—
Herzleiden
2 (2)
2 (2)
-___.
—
Asthma
1
1
—
Nierenentzündung
2 (2)
2 (2)
—
—
Atrophie
1
1
—
Krämpfen
1
—
1
—
Hirnentzündung
1
—
——
1
Kno ch enmarkentzünd.
1 (1)
—
—
1 (1)
Summa:
15 (8)
8 (5)
2
5 (8)
Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater.
Opernhaus.
Dienstag, 12. Febr.*): „Rtgoletto". Mittwoch, 13. Febr.: 5. Abonnements-Konzert. Donnerstag den 14. Febr.: „Die Zauberflöte". Freitag den 15. Febr. gefch offen. Samstag de» 16. Febr.: „Der Wstldschütz". Sonntag den 17. Febr., nachmittags 3Vi Uhr: „Der Barbier von Sevilla" Abends 7 Uhr: „Der Wahr Heils mund". Montag den 18. Febr. geschloffen. Dienstag den 19. Febr.: „Lohengrin".
Schauspielhaus. _
Dienstag den 12.Febr.*): „Johannisfeuer". Mittwoch dm 13. Febr.: „Der Metneidbauer". Donnerstag den 14. Jan., «bends V»8 Uhr: „Flach smann als Erzieher". Freitag den 15. Febr: „Lysanders Mädchen"; hierauf: „Schule >der Ehe" männer". Samstag den 16 Febr.: „Lysanders Mädchen ; hierauf: „Der eingebildete Kranke". Sonntag den 17. Jan., nachmittags 3»/r Uhr: „Der Metneidbauer". Abends 7 Uhr: „Schule der Ehemänner"; hierauf: „Charleys Tante". Mon- taa den 18. Febr., abends 7,7 Uhr: „Götz von Berlichtngen".
♦) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, um 7 U6r.
Schiysuachrichteil
Norddeutscher Lloyd,
in Gießen vertretm durch die Agenten Larl Loos.
Bremen, 8. Febr. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnellpostdampfer „Trave", Kapitän F. Weyer, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 2 Uhr nachmittags wohlbehalten in Nno- Aork angekommm.
Bremen, 8. Febr. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschrauben - Postdampfer „Königin Luise", Kapitän O. Bolger, oom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 8 Uhr morgens wohlbehaltm in Newyork angekommm.
Der Postdampfer „Kensington" der „Red Star Line" in Lnt- werpm ist laut Telegramm am 8. Februar wohlbehattm tu Newyork angekommm.
Der Postdampfer „Westernland" der „Red Star Linie", in Antwerpen, ist laut Telegramm am 7. Febrnar wohlbehaltm in New-Jork angekommen.
Famitien-Uachrichten.
Gestorben r Margarete Ludwig geb. Hill in Darmstadt. — Amalie Stoll in Darmstadt. — August Roßmann III. in Seeheim. — Geheimer Regierungsrat Alfred Klietsch, Großh. Hess. Kreisrat i. P. in Wiesbaden — Friedrich Kuhl II. Schneidermeister in Lorbach. — PH. Kraft I. in Offenbach. — Johann Leonhard Eichmann in Offenbach. — Heinrich Arhellger Weißbinder in Darmstadt. — Joh. Gg. Becker VIII. in Reinheim. — Lina Lehleitner in Marburg. — Wtlhelmina Krepp geb. Menges in Offenbach. — Auguste Rössing geb. Rheininger in Staden-Hutzdorf. — Martin Roth, Schloffermeister in Darmstadt.
Seines hohen gesundheitlichen
Wertes wegen
findet'Kathreiners Malzkaffee nicht nur im Volke, sondern auch in den höchsten Ständen großen Anklang. So schreibt eine fürst- ktche Zlersörrlichüett: „Ihr (Kathreiners) Malzkaffee bedarf absolut keines Zusatzes von Bohnenkaffee; ich trinke ihn täglich mit der größten Befriedigung." 608
Bei Erkältungen,
lösend: Apotheker Albrechts Aepfelsäure-Pastillen ä Schachtel 80 Pfg. Hauptdepot: Hirsch- u. Universität*-Apotheke, Depot: Gustav Gerhard. 766
Bei Ernährungsstörungen
der Kinder (Erbrechen, Durchfall) wird als Nähr- u. Kräftigungsmittel von besonderer Wirkung Sanatogen empfohlen. Von Professoren u. Aerzten glänzend begutachtet. Erhältl. in Apotheken u. Drogerien. Atteste gratis u. franco. Lauer L Lie., Berlin 3.0.16.
Kunst-Ausstellung. außßteUung im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags nut Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 8 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Nichtmitglieder an Werktagen 50 g, an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg.


