Ausgabe 
10.9.1901 Erstes Blatt
 
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.....,____ v. ,. ... ..... rttwvvW)ttltllV|r |M u, den Antrag ein, der auch vom sozialen Standpunkt zu be­dauern scheinen, keine sonderlich übelen Folgen verspüren, grüßen sei. Dr. He ilig enst ad t, Präsident der Preu-

Ans Stadt und Sand.

Nachrichten von allgemeinem Interesse sind uns stets willkommen und werden angemessen honoriert.

Gießen, 9. September 1901.

** Nvhcstandsversehung. Der Großherzog h<tt den Kreisrat des Kreises Friedberg, Geh. Regierungsrat Dr. JulmS Braden auf sein Nachsuchen unter Anerkennung sxmer mehr als 50jährigen treuen unb ersprießlichen sDlenste mit Wirkung vom 1. Oktober d. I. an in den Ruhestand verseht

Abzuwarten bleibe. allerdings ein verläßliches Bulletin über die Nahrungsaufnahme. .

Frau McKinley konnte am Samstag nachmittag den Präsidenten besuchen. Sie verweilte kurze Zeit am Kranken­bette 2er Präsident wie seine Frau waren sehr gesaßt. McKinley sagte:Wir müssen standhast sein: das wird für uns besser sein". Zwei Aerzte und zwei Pscgerinnen ind beständig beim Kranken. Da jede Erregung vermieden verden muß, werden nur sehr wenig Personen zugela,)en. Nachmittags nahm er flüssige Nahrung zu sich Edi- on sandte von New-York auf Ersuchen des Sekretärs Cortelyon einen Röntgenstrahlcnapparat.

Eine KompagnieJnfanteriebewachtdas Vans des Präsidenten der Ausstellung Milburn, in dem Prä- ident McKinley darnicderliegt. Tas Krankenbett steht in nnem ruhigen, nach hinten gelegenen Zimmer des zweiten Stockes. Nach den.Hintergebäuden sind Telegraphendrähts gelegt, um Telegramme absenden zu können.

Präsident Mac Kinley wurde 1844 zu Niles im Staate Ohio geboren. Als 1861 der Krieg zwischen den Nord- und Südstaaten ausbrach, trat er in die Armee ein nnd avan- zierte bis zum Major. Nach dem Kriege ließ er sich m Albany als Advokat nieder, beteiligte sich aber auch lebhaft am politischen Leben und war 1877 bis 1890 Mitglied des Kongresses. 1896 trat er bei der Präsidentschaftswahl als Kandidat auf und siegte am 3. November über seinen Gegner Bryan mit großer Majorität. Tie Erfolge der Politik des Präsidenten waren Hauptveranlassung, daß er auch bei der Wahl 1900 mit großer Majorität auf eine vierjährige Periode zum Präsidenten wiedergewählt wurde.

Mittsche Tagesschau.

Infolge zahlreicher Beschwerden aus den Kreisen der Kaufleute und Handwerker hat die preußische Regierung vor kurzem Erhebungen über Beteiligung von Staats­beamten unb Lehrern an der Verwaltung von Konsumvereinen, Darlehnskassen und anderen ähnlichen genossenschaftlichen Unternehmungen veranstalten lasfen. Nach­dem die Berichte hierüber vollständig eingegangen sein werden, sollen sie einer genauen Prüfung unterzogen werden und das Staatsministerium lüirb sich alsdann auf Grund der so ge­wonnenen zuverlässigen Unterlagen darüber schlüssig zu machen haben, ob den preußischen Staatsbeamten und Lehrern fortan die Uebernahme derartiger Verwaltungen gänzlich oder eilweise zu verbieten sein wird.

Die fünf Unterseeboote, welche sich für die englische Ad. miralität im Bau befinden, iverden in aller Stille m Wa ney- Channel vom Stapel gelassen werden. Wie englische Blatter melden, werden einige der neuen Boote schon tn nächster Zett fertiggestellt sein, sodaß mit den Versuchen bald begonnen werden kann. DaS öffentliche Interesse s an den Versuchs­fahrten ist außerordentlich groß, namentlich auf Grund der reklamehaften Berichte aus Frankreich. Die Unter)eefahrzeuge scheinen jedoch in England bis jetzt sehr wenig Vertrauen zu gemeßen, namentlich in der Marine selbst. gety bte§ daraus hervor, daß auf einen von der Admiralität erlassenen Aufruf nach Mannschaften für diesen Spezialdienst sich nur einige Abenteurer gemeldet haben. Außerdem hat die Ad­miralität so hohe Anforderungen an die körperliche Beschaffen­heit der Freiwilligen gestellt, daß sie prakttsch kaum zu er­füllen sind; und es scheint, wie ein englisches Fachblatt vermutet, gar nicht unwahrscheinlich, daß die fünf Unterseeboote eher fertig sein werden, bevor die Mannschaften zu ihrer Be­dienung angemustert sind. Frankreich hatz.Z. 34 Unter­seeboote im Bau und eine völlig neue Abteilung von Spezialisten zu ihrer Besetzung geschaffen,, welche einem höheren Seeoffizier als Chef unterstellt sind. In England herrscht namentlich unter den Torpedooffizieren die Meinung, daß die Unterseeboote der jetzigen Konstriiktion sich als Angriffswaffe, auf Grund ihrer Manövrierunfähigkeit unter Wasser, niemals eignen werden. Es sei aber dennoch mit ihnen zu rechnen, weil Frankreich so unücrbroffen mit der Schaffung einer ganzen Flottille vorgehe.

Die Verhandlungen am 6. September begannen früh 9 Uhr unter dem Vorsitz des Direktors Klü cker t-Bres- lan mit einem Vortrag des Direktors Thor war t-Frank- urt über die Höhe der bereiten Mittel der Kfledit- ge nossensch asten,verglichenmit denVerbind- lichk eiten derselben. In der Banklitteratur sanden ich wenige Anhaltspunkte, wie sich die Borschußvereme dazu zu verhalten hätten. Das englische Bankwesen fei von dem unseren grundverschieden. Der Redner gelangt zu dem Schluß, daß diejenigen Kreditgenossenschaften, welche den Passiv-Kredit pflegen, nämlich kurzfällige Spareinlagen und Gelder int Kontokorrentverkehr machen, sowie Accept- kredit gewähren, eine möglichst große Summe von Aktiven zu unterhalten haben. In der Debatte wird mitgeteilt, int Jahre 1893 hätten die gesamten Kreditvereine 254 Mill. Mark Schulden gehabt, denen 120 Mill. Mark Aktiva gegen­überstünden, das sein ein Tackungsverhültnis von 47 ein- halb Prozent. 1895 betrugen die Ziffern 259 und 147 Mill. Mark, 1897 241 und 166 Mill. Mark, 1899 370 und 176 Mill. Mark. Diese Deckungsverhältnisse feien niedrige zu nennen; es zeige sich int allgemeinen ein dauernder Rückgang der liquiden Mittel. Es gebe eine Reihe von Vorschußvereinen, die kaum wüßten, welche Gefahr sie liefen, wenn sie ihre ganzen Spareinlagen für den Konwkorrent-

zischen Zentralgenossenschastskasse, als Vertreter des preu* zischen Finanzministers weist darauf, daß die ländlichen Genossenschasten, die mit der Zentralgenossenschaftskaste rn Verbindung stehen, seit längerer Zeit im Verkehr mit den Bergwerks- und Eisenbahnverwaltungen Sichtwechsel zur S i ck> e r h e i t s! e i st n n g, namentlich für den Kohlen- bezug int Gebrauch haben, letzthin auch für Steuerkredite. Dr (S r ü g e r le-ü besonderen .Mert auf die soziale Be­deutung der Kai ionsstellung. 'te3 wurde hierauf der Sin-

trag angen ommen. f .

Der Anwalt Dr. Crüger begründet sodann folgenden Antrag-Vorlotumnisse der letzten Zeit lassen es geboten erscheinen, den editgenossenschaften wiederholt zu etn- ffehlen mit den Nachbargenossenschaften einen Ans- ai'sch der Mitgliederlisten herbeizuführen, oder, wo ein solcher nicht zu erreichen ist, auf anderem Wege sich über den Mitgliederstand der benachbarten Kredit­genossenschaften unterrichtet, zu halten, um von der Zu- gehörigkeit der Mitglieder zu verschiedenen Kreditgenossen- chafteu Kenntnis zu erhalten." Besonders die G ründ- u n g von ländlichen Dar l e y e u s k a s s e n bedinge es, daß die Genossenschaften scharf Obacht geben, ob ihre Mit­glieder anderen Darlehenskassen angehören. Präsident Dr. Heili gen stad t hält die Kontrolle der Mitglieder für die Entwickelung des Genossenschaftswesens von großer Be­deutung. Der Antrag wird ang en iommen

Unter dem Vorsitz des Landrats Berthold!-Blumen­thal begründet in der Nachmittagssitzung der VerbatW- revisor Michelmann - Blankenburg a. H. folgenden An­trag:Den Baugenossenschaften ist zu empfehlen, bei der Aufnahme von Ämo rtif ationshypotheken durauf zii achten, daß die vereinbarten Abtrage int Verhältnis zu dem Bedürfnis und der Leistung fähig- feit der Genossenschaftsbeträge stehen." zwecke, die Entwickelung des Baugenossenschaftswefens zu fördern und den nngestörten Betrieb bestehender Genosten- schaften zu sichern. Der Arbeitsverdienst der Genossen müsse im gesunden Verhältnis zu der Amortischkon stehen, einviertel Prozent sei zu erstreben, denn die letzigen b^ tmngencTi Abträge brächten die Genossenschaften thatjachlich in Gefahr. Feierabend- München wendet sich gegen den Vorschlag, einviertel Prozent als Basis für die Amortisa­tionsquote zu nehmen, und befürwortet bfl -r-ilgirng von ein bis ein einhalb Prozent. Dr. Sch neide r-Pvtsdcrm weist darauf hin, daß man einen Unterschied machen müsse zwischen den Genossenschaften, die Häuser zum eigenen Er­werb bauen, und solchen, die sie zum vermieten erstellen, jedenfalls dürfe man die Amortisationsquote Nickst so Nieder teilen, wie der Referent angegeben. Man soltte sich aber heute auf einen bestimmten Prozentsatz nicht sest- leqen. Der Antrag wird sodann angenommen..

Verbandsdire!kor Berthold- Blumenthal begründet dann noch einen Antrag, anzustreben, daß der Verband der Baugenossenschaften Deutschlands sich ;e nacy Bedarf in selbständige, auf örtliche Bezirke begründete U n ter ver­bände teile. Der Referent teilt mit, daß 1897 1-9 Bcm geuossenschaften bestanden, und jetzt 409, von denen 81 im Verband organisiert seien. Der zetzrge Unterverband, der . ganz Deutschland umfasse, sei nur em Uebergang, und man würde erst die noch widerstrebenden Genossenschasten m die Organisation bekommen, wenn man zu landsmannschaft­lichen Organisationen überginge, in denen eine lebhaftere Werbetätigkeit sich entfalten könne. Dr. Alberti^besur- ' luortct eine Bildung von Sektionen m Nord- und Suddeutsch­land. Dr. Crüger tritt für die Gliederung em, die aber fo vorgenommen werden müsse, daß die Verbände auch lebensfähig und werkthätig seien.

in die Arme des Detektiv Gery, Milburn sprang herzu, um , Mac Kinley Beistand zu leisten. Ein geheimer Agentaus > Irland (nach einer andern Version heißt er Jreland.Red.) warf den Attentäter zu Boden unb cm farbiger Kellner sprang auf ihn, während ein Detektiv fernen Revolver I ergriff. SoLaten und Polizisten, die m der Nahe waren, stürzten herbei und hieben auf den farbigen Kellner und den Attentäter ein. rr i <<

Bon Milburn und feinem Sekretär Cortelyou un er- stützt wurde Mac Kinley auf einen Stuhl geseyt Sem Ant­litz wurde plötzlich weiß, er siel hilflos zuruck und grrst nach der Stelle wo er verwundet war. Er sagte röchelnd zum Sekretär Cortelyou:Meine Frau, seien Sic vorsichtig mit ihr, lassen Sie es sic nicht wissen" Mac Kinley bemerkte trotz ferner Schmerzen, daß Czogolsz am Boden lag und geschlagen wurde. Er legte seine Hand aus die Schulter seines Sekretärs und sagte es^soll ihm niemand etwas thnn." Mac Hy wurde auf eine Bahre gelegt und zum Hospital gefahren. Er bemerkte dann noch zu Cortelyon und Milburn:Es thut mir leid, daß ich der Aus­stellung Ungelegenheit verursache." 50000 Menschen folgten der Ambulanz nach dem Hospital.

Nach einer anderen Lesart stand vor dem Attentäter ein kleiner gedrungener Italiener, der sich gegen die verbundene Hand desselben lehnte. Die Bundesdetektivs, welche für die Sicherheit Mae Kinleys wachten, behielten den Italiener im Auge, schenkten aber dem hinter ihnen kommenden jungen Manne keine Beachtung. Der Italiener hielt Mae Kinleys Hand so lange fest, daß schon einer der Beamten vortreten wollte, um ihn aufzufordern, em cm Anderen Platz .zu machen, als plötzlich! der Italiener zur Seite trat und zwei Schüsse krachten.

Nach einer Meldung des Wolffbureaus war der Hergang folgender: .

Unmittelbar nach Beendigung ernes Harmonium- vortrages wurde der Mordversuch auf McKinley ansge- führt. Obgleich derselbe sorgsam von Beamten der Ge­heimpolizei bewacht wurde, war er doch' gerade einem der- artigeit Angriffe vollständig ausgesetzt, da er am Rande eines erhöhten Platzes stand. Die Menge drängte sich m den verschiedenen Eingängen der Halle; jeden Augenblick wurde das Gedränge stärker. McKinley tvar augenscheinlich über den Beweis der Anhänglichkeit erfreut. Der Prä­sident der Ausstellung Milburn stand zu seiner Rechten, sein Privätsekretär Corte Tydn zur Linken,. als sich der Mörder, im schwarzen Anzuge, näherte. Seine Hand ver­hüllte eine Binde oder ein Taschentuch. Er bahnte sich einen Weg durch die Menge bis au!f zwei Fuß zum Prä­sidenten, der sieh lächelnd verbeugte und seine Hand aus­streckte. Plötzlich wurde ein Revolverschuß gehört; völlige Sttlle folgte. Der Präsident blieb noch mit unsichere m, verwirrtem Blicke shehen, dann trat er einen Schritt zurück, Blässe überzog sein Antlitz. Er wandte sich und ging ging unsicher zu einem Sessel und setzte sich. Darauf nahm er seinen Hut ab und barg sein Gesicht in den Händen. Seine Weste wurde schnell geöffnet. McKinley bat inzwischen die Umstehenden ruhig zu bleiben und nicht besorgt zu sein.Aber Sie sind jaj verwundet", sagte sein Sekretär, worauf McKinley erwiderte:Nein, ich glaube nicht, daß ich schwer getroffen bin." Nach einer Weile fügte er ihnzu: Uebertreibt nicht, wenn Ihr meiner Frau von deni Vorfall Mitteilung macht." Der'Stille rn der Halle folgte unterdessen die größte Auflegung. Zwei Be­amte der Geheimpolizei stlürzten sich auf den Mörder, warfen ihn zu Boden, fesselten ihn und suchten ihm die! Waffe zu entreißen. Der Mörder machte aber trotzdem den Arm wieder frei, und versuchte nochmals auf den Präsidenten zu feuern. McKinley selbst entfernte eine der Kugeln, welche das Brustbein getroffen, aber abgeglitten war, und sagte:Ich glaube, ich habe noch eine andere Kugel im Leibe." Dann kam es m dem Gebäude, wo sich eine ungeheure Menschenmenge zusammengefunden hatte, zu schrecklichen Austritten. Es erhob sich ein fürchter­liches Schreieii und Toben. Männer rangen und suchten sich zu dem Mörder einen Weg zu bahnen. Weiber, unb Kinder schrieen und weinten. Erft nach und nach legte sich die' Panik.

Ein Augenzeuge des Attentats erzählt, Czolgovz habe, als er sich dem Präsidenten näherte, die linke Hand zum Hästd^druck^ ausgestreckt, und die rechte, die bandagiert aussah, erst zuni Schüsse erhoben, als er dicht vor Mc iKnlcy stzand. ,

Der Zuständ des Präsidenten hat sich bisher nicht verschliittmert. Die behandelnden Aerzte gaben über die Verwundungen und die vorgenommene Operation folgenden Bericht aus: Etwa um vier Uhr wurde aus den Präsi­denten geschossen. Ein Geschloß traf den oberen Teil des Brustbeins, prallte jedoch ab. Das zweite Geschoß drang in den Unterleib, fünf Zoll unterhalb der linken Brust- warze, ein einhatb Zoll links von der Mittellinie. Der Unterleib wurde durch das Geschoß durchbohrt. Ein Wund­kanal wurde geflinden. Das Gefchoß drang in den Magen, _,ULCUUUticu ............

von vorn durchschlagend, ^ie Magenwand wurde sorgsam herauscwbeii Anwalt Dr. Crüger führt aus,

*m heften k U* der Etel -U er-

* Lrbandsrevisvr S cib ert-Wiesbadcn referiert ^ leibes^wurde festaestellt. Der Patient hat die Operation folgenden Antrag des Anwalts. Der allgemeine aut überstanden^ Ueber das Resultat der Operation schaftstag erklärt die Führung erner Belachrngvliste sur kann nockk nichts bestimmtes gesagt werden. Der äugen- Kreditgewährung aller Art für notwendig, und eine sorg- blickliche Äüstand berechtigt zur Hoffnung, daß der Präsident faltige Prüfung derselben durch den Aufsichtsrat für eme wikd^ 10.40 Uhr ausgegebenes Pflicht desselben." In der Debatte wird du Nutz ichkett

Bulletin besagt: Der Patient erholt sich in befriedigen- solcher Listen anerkannt, uno dem Anträge gugestimmt. der Weise Temperatur 100,4, Puls 124, Atmung 24. Nach Direktor St übe n-Berlin berichtet über folgenden An- einem Bufletin von Samstag.1 Uhr früh Mr der Präsident trag der GenossenschaftsbankMoabit zu Berün:Der schmerzfrei und liegt ruhig. Die Temperatur betragt Allgemeine Genossenschaftstag empfiehlt den bankmäßig ent- 100,2, der Puls 120° wickelten Kreditgenossenschaften, als neuen &efd}aft»$loctg

Nachdem er nm Sam'M'a spät nächmittäÜs geschlafen die Hergabe ihres Aeeepts zum Zweae der Bestellung von hatte, "traten fpäta un«ün ftig %DmSt im" auf. Lies«u»gsk°uti-N-Nfür «KEhmnu «

Doch verbräche er die darauf folgende Nacht recht gut. ist hierbei icdoch em angemenener §

Niils mnr einem Biittetin von Sonntag früh halten, und ferner zu fordern: 1. daß für die Vervinoucy^ 3 Uhr^20 Minuten zufolge 122, die Temperatu? 102,4, leit der Genossenschaft eine gleiche Sicherheit seittn^ des die Atmung.24. Dr. Rixets, der den Präsidenten von Genosse^,gestellt wud,^wre.sie ber ieder jnUng von Anfang an behandelte, äußerte sich dahin, daß die Krise Kreditgewahrimg notwendig und üblich ist L datz die vorüber .fei. Tie jetzt hauptsächlich zu befürchtende Aeceptverbindlichkeit nur solchen Personen gegenüber em- Gesahr wäre die Komplikation üitt Peritonitis; der Prä- gegangen Mrd, die nach ihrer geschäftlichen Ornndlage, sident zeigte keine Symptome boit Shor, weder vor. der wie nach ihrer gewerblichen Leistungsfähigkeit verttauens- Verwundung noch nach der Operation. Pariser ärzt- würdig erscheinen; 3. daß Vorkehrungen zur Veryutung liche Autoritäten glauben nach den bisher vorliegenden einer mißbräuchlichen Verwendung des Acceptes getroften Darstellungen über die Behandlung der Wunde, daß Me werden; 4. daß eine besondere und regelmäßig zu tontro- Kinlcy sich Wohl vielleicht später noch einer Operation lierende Liste der zu Kautionszwccken gegebenen Accepte werde unterziehen müssen. Vorläufig werde er, da der geführt wird." Dr. S ch o l z -Chartottenburg tritt ftir fieberfreie Zustand und günstige Pulsverhältnisse sortzrn den Antrag ein, der auch vom sozialen Standpunkt zu be-

Beileidskundgebungen.

Telegramme mit Kundgebungen des Bei­leids und Mitgefühls laufen fortwährend aus allen Teilen der Welt ein; in allen kehrt der Wunsch auf baldige Wiederherstellung des Präsidenten wieder. Der deutiche Kaiser hat an Frau Mac Kiuley aus Königsberg folgendes Telegramm gesandt:

Entsetzt über den Anschlag gegen Ihren Gemahl, drücken Ihnen die Kaiserin und Ich Unsere tteigefuhlte Sympathie und die Hoffnung aus, daß Gott Mr. Mae Kiuley die Gesuudheit wiedergeben möge.

Reichskanzler Graf Bülow sandte an den Staats­sekretär Hay in Washington nachstehendes Telegramm:

Empfangen Sie den Ausdruck meiner wärmsten Sym­pathie mit dem tiefen Leid, das über Regierung und Volk der Vereinigten Staaten durch eine fluchwürdige Unthat gebracht worden ist. Gott schütze das so schwer gefährdete Leben des Präsidenten."

Ferner druckten ihr Mitgefühl mit dem verwundeten Präsidenten und den Abscheu vor der Vlutthat durch Tele­gramme oder Besuche der amerikanische Geschäftsträger aus: die Könige von England und Schweden und der schwedische Minister des Aeußern v. Lagerheim, Präsident ^oubet und der Leiter der französischen auswärtigen Angelegenheiten Delcasse, Präsident ftrüger, der Minister des Auswärtigen der österreichisch-ungarischen Monarchie Goluchowsky und zahlreiche sonstige staatliche und kommunale Körperschaften und gelehrte und gesellige Vereinigungen aus aller Herren Ländern. Die in Bnffalo eintreffenden Telegramme werden Mae Kinley vorgelesen. Die gesamte Presse der Welt äußert einstimmig ihren tiefsten Abscheu über den Mord- versuch. ____

42. Gknoffeuschaftstlig des AllMMt» Nttbüildcs ^idfdjtr Erwerbs- md MirtlMs-GeussskMaficn.

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