Frankfurt, den 8
Tendenz ruhig.
Wetter
6. 9«
C.
. 10100
. 89.95 . 100.70 . 90.35 . 97.10 . 97.15
44.50 . 25.70 . 26.50 . 82.10
1 1
1
2
1
24 50
Bew. Himmel Sonnenschein
l. bed. Himmel Sonnenschein
7,9° C.
27.4° C.
7,9° C.
. 200 20 . 174 20 . 126.40 . 13020 . 134 80 . 136.90 . 152.00 . 182.00 . 165 30 . 15275
Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelßgee. Oesterr. Staatsbahn Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum . . . » Harpen er . . . .
Theater, Kunst und Wissenschaft.
8 «ünstlerkolonie. Man schreibt uns aus Darmstadt: Nach längerer Pause hatte das Spielhaus der Künstlerkolonie seine Pforten wieder geöffnet. Der „Konzert Abend" unter Leitung der Kapelle meister 6 Stix und E. O. Nodnagel und Mitwirkung de» Konzert-! sängers Harre« hatte einen aufmerksamen und dankbaren, wenn auch kleinen Zuhörer kreis herangezogen. Die gestern aufgeführte Fest-Ouverture des Direktors Stix fand großen Beifall. S. O. Nodnagel, ein Sohn des hiesigen Geh. Oberschulrats, ist seit mehreren Jahren in Königsberg als Komponist Schriftsteller und Dirigent thätig. Er trat hier zum ersten Mal in die Oeffentltchk.it. Seine Kompositionen, die teils von ihm selbst, teil» von Harres gesungen wurden, fanden große Anerkennung. Auch die beiden Orchesterwerke (Symbolien) L’Adultera (1899) und Vorn tapferen Schnelderlein zeugen von tüchtigem Studium und guten Anlagen und lasten noch Gutes und Großes erwarten.
----Jede sorgsame «Utter sollte ruf den Rat drS . ArzteS hören und beim Waschen der Kinder die ärztlich empfohlene Patent-Myrrholin-Seife anzu- /SwTEX wenden. So schreibt z. B. ein bekannter Arzt. „Bei meinem Kindchen (z. 3- Vi Ä^hr alt) oberflächlicher Hautschrunden re. f in Waschungen in Gebrauch genommen,
hat sich großartig bewährt". Die Patent- Myrrholin-Tetse, welche überall, auch tn den Apotheken, erhältich, ist bereit- in vielen Men unentbehrlich geworden.
Temperatur der Lah« ««d der Luft.
8. Juli. Nach Reaumur gemessen mittag» zwischen 12 und 1 Uhr.
10 Wasser 18°, Lust 20°.
Meteorologische Beobachtungen
der Stativ» Giehe».
Telephonischer Kursbericht.
Frankfurt, den 8. Juli.
Gerichtssaal.
Mainz. 5. Juli. Das vom Schöffengericht wider den früheren Geschäftsführer des deutschen Freidenkerbundes Prediger Welke wegen Beleidigung des Bischofs Brynich von Königgrätz und des katholischen Geistlichen Vlezek ergangene Urteil hat Rechtskraft erlangt, da von keiner Seite Berufung innerhalb der gesetzlichen Frist wider dasselbe eingelegt tsi.
— Insterburg, 6. Juli. Vor dem Kriegsgericht der zweiten Division stand der Hilfstrompeter Rheinisch vom Dragoner-Regiment, m Stallupönen, angeklagt der vorsätzlichen Körperverletzung mrt tüvr- lichem Erfolg. Mit einem Bahnarbeiter Radszuhn, Vater von fünf unmündigen Kindern, war Rheinisch in einem Wirtshause in Streit geraten; dann folgte er ihm auf die Straße und versetzte ihm drei. Meffe^ stiche, an denen der Unglückliche noch am selben Abend starb, dthemüch ist ein Mensch von großer Rohheit, die er auch sonst schon mehrfach an den Tag gelegt hat. Vom Kriegsgericht wurde er zu sechs Jahren Zuchthaus, zehn Jahren Ehrverlust und Ausstoßung aus dem Heere verurteilt.
— Graudeuz, 6. Juli. Die Straskammer verurteilte den Arzt Dr. Zimmermann in Marienwerder wegen einer Forderung zum Zweikampf zu dreitägiger Festungshaft.
— Glauchau, 7. Juli. Das Weglassen des Prädikates .Herr" auf der Adreßseite einer Zuschrift ist eine Beleidigung. Das Schöffengericht verurteilte einen Bauunternehmer aus Meerane wegen Beleidigung zu 20 Mk. Geldstrafe event. 4 Tagen Haft, weil der Angeklagte dem Kläger, einem Bankier, eine Postkarte gesandt, auf deren Adreßseite er das Prädikat „Herr" weggelaffen hatte. Die Berufung, bte der Verurteilte gegen dieses Erkenntnis einlegte, wurde verworfen.
Gingesandt.
(Mr Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Gießen, den 8. Jutt.
In dem Bericht der „Mitteldeutschen SonntagSzeüung" über den Verlauf der Generalversammlung der Orts-Krankenkosse kommen Angriffe gegen mich vor, die den Stempel der Gehässigkeit an der Stirn tragen. Zur Aufklärung, soweit dieses überhaupt nötig, erlaube ich mir zu bemerken.vE $eQmtm Beckmann elngebrachten Resolution! betreffs der Mißstände beim KrankrnhauSwesen erlaubte ich mir, zum Teil den zu schroffen Ausführungen gegenüber darauf htnzuweisen, daß jedenfalls Schwerkranke von den Atrzten w der Klinik nicht zu- rückgewtesen würden und die Stadt unablässig bemüht sei, das Los der kranken Arbeiter zu verbessern. Daß ich selbst für die Resolution war, geht daraus hervor, daß der Berichterstatter selbst dereneta I stimmige Annahme konstatierte. — 2. Jch,dabe allerdMgS hervor^ gehoben, daß ich es nicht für angebracht halte daß ein Beamter der ^.tskrankenkaffe den Vorsitz in den Verbandssttzungen ber 93W«- d°»u S^ftftunKn »ibrenb wd».r « « K w
I lokal anwesend sein soll, verwende, wie dieses bei dem Kaffengeyufen
8Vi % Reioheanleihe .
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8»/ib/q Konsole . . .
8 °/t do ...
8Ve °/a H088en . . . 5°/c Italien. Rente . .
40/0 Griech. Monop.-Anl, 8 0/0 Portugiesen . . B°/o Mexikaner . . .
41/, 0/0 Chinesen . . .
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Kronen nai » tot ar. ffe nebst der unerlaubten küßte wegen mit Tot-
Kermischter.
» Die Pest. Die Kommisfiou zur Verhüluug und Be> kämvfunq der Pefiepidemie erklärte Konstantinopel für verpestet. Der Sauitätsrat zu Koastantinopel beschloß, die Stadtpräfektur aufzufordern, alle Stadtbezirke, insbesondere Galata, der ärztlichen ^nfpeltion $u unterwerfen und die Errichtung von Pesthospitälern zu beschleunigen. In Zulaarien wurden die Quarautänemaßnahmen ®er
Eintritt der Reisenden aus der Türkei .st aus di- Stationen Habitschewo und Burgas beschrankt. Aua- der Orient- Expreßma wirb der Quarantäne unterworfen.
Universitäts-Nachrichten.
a 7. Juni. Der „Veretn Deut sch er Stu
denten'' seiecte gestern im Kaisersaale ^er unter zahlreicher Be- teMaung sein Stiftungsfest; vormiltagS fand in dem schlich ge^ Am.irften Saale ein Festakt und abends ein Kommers statt. — Die Darmstädter Studentknsarsff hielt am Donnerstagabend im O'pheum ,75- ihre diesjährige Semesterschluß-Vrrsammlung ab. Ueber 600 Stimmberechtigte soLe zahlreiche Hospitanten waren -nwZ«g.. ttfaj Ti/hmte entsvann sich bei der Frag oelr. Die «oeiumjc jui Ä B i s m a r ck d n k m - l Es wurde der Antrag angenommen, U man ^u diesem deutschen Werk nur
“ ,-ssr .ttÄ1»
§“**!*"■ biete spiele sich als Vertreterin aller Finken aus, ohne Auftrag und em Reckt hierzu zu haben; diese sog. Finkenschaft fei fast nur em Unter- lckluvf der Jud?n und Polaken re. rc. Er beantrage, daß man die Tnknschaft als Korporation erkläre. Trotz wiederholt versuchten Pro^ Us fand der Antrag Annahme. Sofort erklärten eine S°nze Anzah inkorporierter Finken namens ihrer Freunde chre Absage an die seitherige
Familien Nachrichten.
Gestorben: Frau Henriette Herzog, geb. Kaiser-Blüth in Laubach (Oberhessen). __
Tionaten.^ Mttelluugeu aus Hessen und den Nachbarstaaten rp.:, 5 <>uli in Mainz gelandete und auf den dortigen
Fch-dhof verbrachte Leiche ist die des Sch'Wungen Marquard, der am vorletzten Sonntag beim Wasserschöpfen vom Schiffe aus in den Rhein gefallen und ertrunken war. Der be r Schiffseigeatümer identifizierte die Leiche. - Der Mer blauer Albert aus Mainz, der in Weisenau am 1. Mai siinen Kollegen König ermordete, ist zur Untersuchung seines Geisteszustandes der Irrenanstalt Hofheim überwleftu worden. — Die Ueberschuldung de« Vermögens des in Konkurs geratenen Direktors der Rheinischen Malzfabrik Gernsheim, Roth, der nach Amerika geflüchtet ist^betraat 490,000 Mk.
Hmdel «vd Uerkehr. Volkswirtschaft.
- Bttverus'sche Visenwerke, Wetzlar. Aus einem Bericbt drs Vorstandes un den Aufsichtsrat wird rnttgele lt, daß der Geschäfts, gang in allen Betriebszweigen im ersten Halbjahre 1901 gut war. Bis zum 1. Juni standen 4 Hochöfen im Betriebe, von denen an diesem Tage ein Ofen der Sophienhütte gedämpft wurde um den Wünschen der Abnehmer auf Hinausschiebung der Lieferfristen noch br.fi/r entsprechen zu können. Die jetzige Roheisenerzeugung beträgt mo-.alltch etwa 7000 t. Der vorhandene Bestand an Aufträgen zu guten Preisen deckt diese Erzeugung auf etwa 10 Monate. Die Be- nellungen aus Zement und Schlackenmaterialien seien so zahlreich, daß allen Anforderungen nicht tmmir pünktlich genügt werden kann. Durch die Einschränkung der Roheisenerzeugung erfahre der Gewinn d>s lausenden Jahres zu Gunsten des nächstenJahreseinegewffse Beeintlächttgung, indes dürfe die in dem letzten Geschäftsberichte aus Kksprochene Erwartung auf ein befriedigendes Erträgnis deS laufenden Jahres auch heute als zutreffend bestätigt werden.
\ — Die »Tochter".Jnstituie der Trebertrocknu^S-Gesell
schaft. Aus der nachstehenden Liste kann der Umfang der Treberzwerg- unternehmungen ermessen werden. An solchen Treberunternehmungen. besitzt die Gesellschaft u. a. die folgenden: Vereinigte chemische Fabr ken, A.-G., zu Schweinfurt, Schlesische Aktiengesellschaft für chem.Jndustrre in Weißwaffer, Vereinigte Norddeutsche chem. Fabnk Glückstadt, A^-G-,
zu Hamburg, Bosnische Holzverwertungs-Akrengesellschaft m Wren, Erste Galizische Aktiengesellschaft für Holzdestillation in Lemberg, FM-s Holz- verwertungs. Aktiengesellschaft in Helstngfors H°lzdestrllatwns-Aktienge ell schäft Kaßza in Jllava (Ungarn), Aktienge ellschaft für HAbeMatron und chemische Industrie in Rußland (1899 rn eme rern russische Gesell- l schaff umaewandelt), SociSte chimique du boiß m Nantes, boowtä. lta I liana per le Industrie chimiche in Genua, Fredriksstadt Traekulfabnk, I Anglo-Russian Wood Destillation and Chemical Products rn London, I Sooietö Anon, de Produits.chimiques et elektro-chimiques in «rüstei, bezw. Hemixem, Memeler Holzindustrie-Aktiengesellschaft. Die Gesellschaft ist außerdem bei der Eiweiß- und Fleischextrakt. Komp., G. m. b.. H., 'in Altona, bei der Kontinentalen Hochofengas-Gesellschaft m. 6. H. m Dort-, mund, dem Dr. Kellner-Syndikat in Wien, einem großen Holz- und Waldgeschäfte in Rußland, mit wesentlichen Beträgen betelligt. Im Mai 1901 wurde unter Mitwirkung der Kasseler Gesellschaft die Oom pagnie d’extraits tanniques et des produits chimiques m Pans mit 5000000 Franks Aktienkapital gegründet, in welche bte Gerbstoff-Extrakt- Fabrik Veuve Gondolo in Nantes und die in Liquidation getretene Da
I velocitan Comp. gßn. anonyme de Tannaye ultrarapide (Brevets ^ra- telli Durio) in Brüssel aufgegangen sind. Alle diese Werte wurden for .
> I gesetzt hin- und hergeschoben. Ber 13 dieser Tochtergesellschuften handelt ?s sich insgesamt um Kapitalien im Nennwert von 62 Millionen ! Mark, während das Kapital der Trebergesellschaft selbst, bis -um Frühjahr d. I. 12 Millionen Mark betrug; die letzte Kapitalsvermehrung
' von 8,4 Millionen Mark wurde eigentlich nur zur Aufnahme von Tochtergesellschaften geplant. — ließet die Personalien der verhafteten Hauptpersonen wird berichtet: Der Generaldirektor der Trebertrocknungs-Gesellschaft, Adolph Schmidt, ist zu Kassel geboren und absolvierte dort bte Schule. Der verhaftete Direktor der Leipziger Bank, Exner, ebenfalls ein gebürtiger Kasseler, war sein Stubiengenoffe. Schmidt sing klein an und war mehrere Jahre hindurch Reisender eines Fabrikhauses. Dann begann er mit dem Vorstande des Aufsichtsrates, Rittergutsbesitzer! Sumpf, das Trebergeschäft, dem bald eine große Ausdehnung gegeben wurde. — Die norddeutschen vereinigten chemischen Fabriken in Glucksstadt eine Tochtergesellschaft der Trebertrocknungs-Gesellschast, stellten infolge des Konkurses dieser Gesellschaft ihren Betrieb ein |
Leipzig, 6. Juli. Der Vorsitzende des Ausschusses der frei- willigen Vereinigung von Aktionären der „Leipzi-ger Bank , Juftizrat Doyens, macht folgende Mitteilung: Der AufstchtSrat der Leipziger Bank wird in der bevorstehenden Generalversammlung erklären, daß er fein Amt zu einem kurz danach etntretenden Termin niederlege. Es wird also nicht blos ein neuer Vorstand, sondern auch ein neuer Aufsichtsrat zu wählen sein. Nach dem Statu hat zwar der Aufsichtsr>it die Direktoren (Vorstand) zu wählen, der Aussichts at wird aber die von der Generalvirsammlung^Gewählter' acc^tterm. Ferner erklärt uns der stellvertretende Vorsitzende deS AusstchtSrats, Georg Schröder, daß er und seine Kollegen ihr Vermögen nur noch als Vermögen der Aktionäre der Leipziger Bank ansehen. Sie sind also bereit, die vollen Folgen der unglücklichen Lage zu tragen. Die Generalversammlung findet in der ersten Hälfte deS August statt, die
öffentliche Bekanntmachung erscheint nach der sür morgen erwarteten Rückkehr des Aufsichtsratsmitgliedes Dodel." ßt ™ «J
£9 FC. SSeautfurt a. M., 8 Juli. (Telegr. Orig.-Bericht des ^G.A. ). I Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarktpreise. Zum Verkauf standen 437 Ochsen, darunter 128 aus Oesterreich, 48 Bullen, da- Sinter 0 aus Oesterreich, 890 Kühe, Fersen, Stiere und Rrnder, 224 Kälber, 263 Schafe und Hämmel, 1360 Schweine, 0 Ziege, 0 Ztegen-, 0 Schaflämmer. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. 67—69 Mk., 2. Qual. 62—65 Mk., b. Qual. 55—60 Mk., l Bullen 1. Qual. 55—57 Mk., 2. Qual. 51—54 Mk; Kühe 1-Qual. I 60—62Mk., 2. Qual. 56—58Mk., 3.Qual. 41—43Mk., 4.Qual. 30—32 Mk., 5. Qual. 58—29 Mk. Bezahlt wurden für 1 Pfd. Schlachtgewicht Kälber 1 Qual. 78—80 Pfg., Lebendgewicht 46—49 Pfg., 2. Qual. 68—70 Pfg, Lebendgewicht 38—41 Pfg., 3. Qual. 58 Pfg., Schlachtgewicht 00—00 Pfg.;
Schafe l.Qual. Schlgw. 64 Pfg., 2. Qual. 57—59 Pfg. ; Schweine 1. Dual. 65Pfg., Lebendgewicht 51 Pfg., 2. Qual. 64 Pfg., Lebendgewicht 50 Pfg., 3. Qual. 57—58 Pfg, Lebendgewicht 00 Pfg. Geschäft: Hornvieh! aut Kleinvieh gut. Ueberstand unbedeutend.
9 ' fc. «ratttfuet a. M., 8. Juli. (Orig. Telegr. des „Gießen.
I Anz") Amtliche Notterunp der heutigen Truchtm arklpreise.
Weizen Mk. 17 25-00 00, Kurhessischer Mk. 17 50, La Plata Mk >7 25-00 00 KansaSMk. 00.00 bis Mk. 00.00, Roggen (hirsiger) Mk' 14 50—^.Gerste (Wetter auer) Mk. 16 50, H^Mk.1475-15 00, MaiS Mk. 11.75—00.00, Wrizenmehl 0 Mk. 25.00 bis Mk. 25.50, 1. Qual. Mk. 23 00 brS Mk. 23.1)0, 3 Qual. Mk. 21—21.50, Roggen-
I n «n» 22 00 2300 1. Qual. Mk. 20.75—21.50, Weizen k eie I Mk. 9 25—9.50, Roggenkleie Mk. 10 25—00.00, MatSkeime Mk. 9.75 bis Mk. 10.00. AlleS per 100 Kg. ab hier.
Neueste Meldungen.
Ragaz, 7. Juni. Der Kaiser von Oesterreich sandte an den Prinzen Alexander zu Hohen ohe folgendes Beileidstelegramm -. Ihnen und allen Mitgliedern Ihrer Familie spreche ich meine innigste Teilnahme an dem schmerz» lichen Verluste aus, welchen Sie erlitten haben. Ich ve- trauere in ihrem Vater einen langjährigen, bewährten Freuno. Franz Joseph. — Die Kaiserin Friedrich sandle an den Fürsten Philipp Ernst zu Hohenlohe folgendes Tele. gramm: »Es ist mir ein Herzensbedürfnis, Ihnen und den Ihrigen auszusprecken, wie tief ich Schmerz empfinde an de i schweren Verlust, der Sie alle durch den Heimgang ihres unvergeßlichen Vaters getroffen hat, und wie treu ich dem Entschlafenen meine wahre Verehrung und Dankbarkeit bewahren werde." Kaiserin Friedrich.
Ragaz, 8. Juli. Unter den Beileidstelegrammen ist auch ein herzlich gehaltenes von der Königm-Witwe von> Jta«en an den Prinzen Alexander zu Hohenlohe eingetroffen. Die St. Gallen'sche Regierung sandte solgendes Telegramm. „Mir ausrichtigstem Bedauern hat die St. Gallen'sche Landesregierung von dem heute auf dem Gebiete ihres Kantons erfolg Hinscheiden seiner fürstlichen Durchlaucht des Altreichskanzlers Hohenlohe Kenntnis erhalten, der, im Begriff stehend, an den Thermen von Ragaz Linderung seiner Leiden zu suchen, nach längerem, thatenreichen Leben vom Tode ereilt wurde. Wir wi sen uns einig mit dem Gefühl des St. Gallen^schen Volkes, wenn wir in Erfüllung einer schmerzlichen Pflicht Sie hiermit ersuchen, die Versicherung unserer aufrichtigsten und wärmsten Teilnahme entgegenzunehmen.- .Nachdem jetzt auch Prinz Moritz zu Hohenlohe eingetroffen ist, sind alle Kmder des verewigten Fürsten anwesend.
Kapstadt, 8. Juli. Reuter-Meldung. In den letzten - 48 Stunden ist hier ein Pestfall vorgekommen. Drei 1 Sterbefälle find in Port Elizabeth festgestellt worden.
wird g-schri-b-n: An Stell- d°s (
Below wurde Prof. Konrad Varrentrapp m Straßburg auf den Lehr- \ stM für mittlere und neuere Geschichte hierher berufen. VarrentrcwP war vor etwa 10 Jahren schon einmal Professor m Marburg. 3>n| Wiener Universitätskreisen hatte sich das Gerücht verbrettet, Profeffor Dr v. Krafft-Ebing habe um seine Pensiomerung angesucht. Wie der' Neuen Freien Presse" mitgeteilt wird, liegt ein formelles ^en^^onler^ unaS be§ Gelehrten bem Ministerium bis zur Stunbe mcht vor. AllÄings sei Profeffor v. Krafft-Ebing seit einiget Zett sehr letbenb, unb er empftnbe bas Lebütfnis) seiner avstrengenben Lehrthättgkest zu ent laaem Jeboch versichert er, baß er keineswegs vor ben Ferien eine enbd ailtiae Entscheidung zu treffen gedenke. — Aus Berlin berichtet dte I
Qta ** ■ In der Leibniz-Sitzung, die von ber Akabemie ber Wissen-1 Lm^bg-hL °u-de «ht-tt Dr^ ,b«. Emst «st---- b°s
Mcessit Mit Mk. 3000 für seine Darstellung bes Leibmztschen Systems. Der erste Preis gelangte nicht zur Verteilung; bie P^saufgabe selbst I wurde wieberholti- Aus ben Mitteln ber Charlotte-Stiftung würben bie beiben Arbeiten über bie griechischen Doppelnamen tiEsonbere in Egypten prämiiert. Den ersten Preis erhielt Dr. phil. Johmtnes Schoene, eine Prämie von 1200 Mk. Dr. phil. Wilhelm Croenert. Der Preis der Graf Loubat-Stiftung in ber Höhe von 3000 50». fiel bem amerikanischen Geschichtsschreiber James RhobeS zu für sein Werk: ^»tory ok the»United States from the compromise of 1860. (3 Banbe ^92—1895.) Aus ber Ebuarb Gerharb-Stiftung wurden bem Prof. Ferbinanb Noack (Jena) 2000 Mk. für die Aufnahme alter Städte m Akarnanien und Aetolien zuerkamtt. — Der bisherige Hilfsbibliothekar an der königlichen und Universitätsbibliothek zu Breslau Dr. Friedrich Kuhn ist zum Bibliothekar an derselben Bibliothek ernannt worden. — Dr. Joseph Lubka wurde als Privatdozent für römisches Recht, Dr. Heinrich Mache als Piivatdozent für Physik und Dr. Rudolph Kraus als Privatdozent für allgemeine und experimentelle Pathologie an der Universität Wien »uaelaffen. — Professor Dr. Gaupp, Staatsrechtslehrer tn Tübingen, ist aeürben. - Professor Dr. v. Grove in München wurde zum Ehrendoktor-Ingenieur der technischen Hochschule zu Hannover ernannt. — Der Verbandstag ber technischen Hochschulen Deutschlanbs wirb am 9. Juli in Eisenach stattfinben. —
Strobel der Fall gewesen ist. Dieser Punkt berührte die Herrm Beamte,, der Kasse nicht angenehm. Unter dem Schutze des Geschäff». führers Fourier suchte Strebel meine Angaben mit so gemeinen Ausdrücken zu umgeben, daß der Vo-sitzende Veranlassung nahm, ihn zur Sache zu verw-tsen, wozu Strobel allerdings nichts sagen konnte. Selbstverständlich wurde durch mein Vorgeb-n auch der Gefchäfttzführer in Erregung gesetzt, b:m es dock obliegt, Q.dnung beim Personal an der Kassr zu halten. ES ist hiernach leicht begreiflich, daß ich nicht nur das Kassenprrsonal. sondern auch verschiedene Arbeitnehmer gegen m ch hatte und von der aus diesem Kreise hcrvorgegangenen Bericht- ecstattung in ben gebräuchlichen Phrasen „mir 'mal gründlich heim, geleuchtet" werden sollte. Wilhelm Löber.
Höchste Temperatur
Niedrigste „ Höchste Temperatur Niedrigste -
m die Sonne peratur noch ^eckmäßiz kühlen Zim- enn morgens die Stuben- Kommt Laim 'erabzulassen, t kommt bie 0 bleiben die draußen das ff erfolgt die l der oberem terflügel, wie geschieht, hat 1 muß zuerst t, nach untern en die oberem mn für kurze folg sicherlich
te die Unter» ier imeberum ’affaire. Ter lhofer soll! ib sein Ser
um nMnr NeM uber- mrbe, wie der der als Mitglied rt. 1 der Hess, erat wolle bellen, daß nach s Wörner die als anwendbar aß aus Antrag Kreistages für ;er die Städte- werden
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Sein Wunder, stes ausgeboten ; GesangverewS liq zu begehen, äufer schMtN lagS wurde ein ereitie auö der n nahm daran
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>pf von Bt* Sorten die Be- Münch i^ber- SesangvereM, ergab. Dieser hieraus« mb manch«
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von ber bie Initiative für das Unternchnren aus^g und die
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Ilie hat dem Vogelsberger gezeigt, rote_Bei P^EMaer | nnb zielbewußter Bearbeitung des Bodens auch
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•KJ- in3uli d-ä K°»i-ssi°nsg-s-ch
^Okiüer hier, belr. die Eirichlung em-r Schwesel- t «.rfianblung. Dagegen haben nicht nur d e faurefabnl ur «Ltbawuing b b @emeinberat
m MtaeTunb Don benachbarten Betrieben Ein-
zu Bwrgei 10 cvul{ soll in dieser Äache Beweis-
Äutz -rlaff-n werden. Die «ngelegenhti hat insosern all deines Jnt-r-ss-, °ls -s der erste Fall seit dem Gr,es- amer man" ist, daß di- K°n,essi°n. zur N-uanlag-^ smer derartigen chemischen Fabrik unmittelbar angrenzend an dioei große Gemeinwesen, die chre Interessen gefährdet er
Juli. H-ut- morgen wurde in Bstck-nd-l m ein Soldat von dem in Hanau gainisom°reno-n 166. Jnsanteeie'Regiment, namens M-tzl-r, "" d:.rch^ Ichuittenei Halsschlagader al« Leiche ausgesunden Er l.eg. Selbstmord vor Der Lebensmüde ist aus Zockeuheim, ® seine Mutter wohnt. Sein Bater starb vor etwa dre,
— In Rom starb im deutschen Krankenhause ber HildeLheimer Maler Erwin Kustharbt an einer Gehirnhautentzündung.
— Wie die „Fr. Ztg." aus New-York meldet, hat der Lokomotiv. fabrikant Rogers sein ganzes Vermögen im Betrage von 8 Millionen Dollars dem Kunstmuseum vermacht.
Lliieisile, der rtttioizte» ftwdfilrter Stsdtthritrr.
Schauspielhaus. Dienstag, 9. Juli: „Rosenmontag". — Mittwoch, 10. Juli: „Minna von Barnhelm". — Donnerstag 11. Juli, 1/28 Uhr: „Flachsmann als Erzieher". — Freitag, 12. Juli: „Die rote gtobe." — Samstag, 13 Juli: „Abschied vom Regiment . — Sonntag, 14 Juli: Letzte Sonntagsvorstellung vor den Ferien: „Ueber unsere «Kraft". — Montag, 15. Juli: „Heimat".
♦) Wenn nicht anders bemerkt, Anfang 7 Uhr.
751,3
752,2
750,6 23,6


