Ausgabe 
9.7.1901 Zweites Blatt
 
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Nr. 158 Zweites Blatt.

151. Jahrgang.

Dienstag 9. Jnli 1901

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Amts- und Anzeigeblatt sürden Kreis Gießen

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Die Einstellung des Prinzen Eitel Friedrich in die Preußische Armee.

Potsdam, 7. Juli.

Heute mittag nahm der Kaiser die Meldung des Prinzen Eitel Friedriche entgegen, stieg sodann im Hofe des Stadtschlosses zu Pferde und begab sich mit dem Prinzen Eitel Friedrich nach dem Lustgarten. Hier hatte das 1. Garderegiment zu Fuß im offenen Viereck Aufstellung genommen; die Prinzen-Söhne, einschließlich des Kron­prinzen, waren eingetreten; ferner waren versammelt sämt­liche Königlichen Prinzen sowie die in Berlin und Pots­dam anwesenden Prinzen regierender Häuser, die direkten Vorgesetzten, die Generalität, die. Hofchargen, die Kabinets- chefs, die Regimentskommandeure und Stabsoffiziere der Garnison, sowie die fremd herrlichen Militär-Attaches und die Herren der marokkanischen Gesandtschaft. Aufstellung genommen hatten auch! die Lichterselder Kadetten. Von den Fenstern des Stadtschlosses aus wohnten die Kaiserin und die Prinzessinnen der Feier bei. Prinz Eitel Friedrich leistete zunächst den Fahneneid; hierauf hielt der Kaiser folgende Ansprache:

Nach eifriger Vorbereitung dem Studium obgelegen, hat mein zweiter Sohn, Prinz Eitel Friedrich von Preu­ßen, nach, dem Urteil seiner Vorgesetzten sein Examen mitgut" bestanden. Tie Kinderjahre liegen nunmehr hinter ihm, und mit dem heutigen Tage tritt er ein in die Aufgaben des Lebens, für die er sich vorbereitet hat: Tie vornehmste Aufgabe, die Verteidigung des Vaterlandes, die vornehmste Waffe, das' Schwert, der vornehmste Rock, der preußische Soldatenrock, der Rock meines Ersten Garde-Regiments zu Fußt Tie Eigen­schaften, welche der Prinz im Laufe seiner jugendlichen Entwickelung an den Tag gelegt hat, verbürgen es mir und ebenso sein Eid, daß er ein tüchtiger Offizier und ein treuer Tiener seines Vaterlandes werden wird. Besonders begabt für das militärische Leben, mit scharfem Auge für das Detail wird der Prinz nunmehr in den Reihen des Regiments, sobald er sein Offiziersexamen abgelegt hat, sich! auch aktiv an dem Dienst, nach dem er sich sehnt, beteiligen. Obwohl noch sehr jugendliche so soll er doch! ein Beispiel sein im Eifer, ein Beispiel vor allem als Offizier und Mann, das Schönste, was ich mir denken kann: ein ernster, mit dem Blick auf das Leben gewandter Offizier, unbeugsam und eisern in alledem, was die Ritterlichkeit des Offizierstzindes aus- machi, hart gegen sich! selber, in strafffter Selbstzucht die Traditionen seines Hauses und dieses erhabenen Regiments aufrechterhaltend, unbekümmert um Stimm­ungen von außen, das Ziel gerade vor Augen und nur seinem Gott und seinem Vater verantwortlich^ so möge er seine Bahn ziehen! Das Regiment aber, in welches ich nun schon meinen zweiten Sohn eingereiht habe, leistet mir Gewähr dafür, daß der junge Prinz in einem Zentrum aufwachsen wird, wo von allen Seiten die ruhmreiche Tradition der preußischen Geschichte aus guten wie schweren Tagen ihm entgegenschlagen wird. Tie Grenadiere dieses Regiments werden sich! voll der Ehre bewußt sein, die ihnen zu teil wird dadurch, daß wieder mn lunger Hohenzoller unter ihre Fahnen tritt. Mein Sohn, ich! wünsche Tir Glück zu dem heutigen Tage. Du hast mir bisher Freude gemacht, und von heute ab hoffe ich, daß auch Tu Freude empfinden wirst an dem Leben und an der Arbeit, die Tir bevorsteht. Tritt nn in die Reihen und ziehe Tein Schwert!"

Hierauf erwiderte Oberst Freiherr von Plettenberg: . "Euere Majestät haben die Gnade gehabt, dem Re­giment einen neuen Beweis hohen Vertrauetts zu geben, und uns neue heilige Pflichten aufzuerlegen. Wollen Euere Maiestat allergnädigft gestatten, daß idy im Namen aller Offiziere, Unteroffiziere und Mannschäften, dem allerunterthänigsten Tank Ausdruck gebe für die gnädigen Worte, die Euere Majestät soeben an das Re- giment gerichtet haben, und für die das Regiment in hobem Grade auszeichnende Aufgabe, die uns nach alten geheiligten Traditionen heute wieder gestellt wird. Daß

rn dem Geiste und mit dem Ernst, der allezeit in bes Regiments gelebt hat, an die Erfüllung

. fgade herantreten, das bitte ich Euerer Majestät nul? <RameJl. Regiments geloben zu dürfen. EbtinÄi s^nen Segen gebe, das erbitten wir in ^er, Kameraden des Regiments, wir haben heute von Neuem erfahren, wie überaus gnädig unser über alles geliebter kaiserlicher und königlicher ^^5. ^egen das 1. Garde-Regiment gesinnt istz Wir Mstnden zuversMlicher denn je das unzerreißbare ?nnUfpi?t§ £um Tode und die unwandelbare

die von jeher das Erste Garde-Regiment mit dem ÄÄ^^^ohbn^llernhause verbunden hat, ein inniges ?eute noch fester geschlungen worden ist, und gelockert werden wird. So ist auch! heute für das Regiment der Tag, an dem, wie schpn so oft, jeder ^^elne in seinem innersten Herzen empfindet daü es keine glücklichjeren, dankbareren und nie und nimmer treuere Unterthanen Euerer Majestät geben kann als das ^te Garde-Regiment. Achtung! Präsentiert das Gewehr! Ich! fordere das Regiment auf in den begeisterten Ruf ernzustimmen, den Ruf:Seine Majestät der Kaiser und König, unser über alles geliebter Chef und erhabener Kriegsherr, Hurrah!"

Sodann fand ein Parademarsch in Kompagnieftonten statt, bei dem die Kaiserlichen Söhne eintraten, und zwar Prinz Eitel Friedrich, bei der ersten Kompagnie. Ter Kaiser versammelte dann noch die Offiziere um sich Um 12 ein- Ja!&,3r folgte im Marmorsaale des StadtMosses eine Fruhschckstafel.

Potsdam, 7. Juli. Ter Kaiser hat den Major Wild von Hohenborn zum ersten und den Leutnant von Schwei­nitz zum zweiten militärischen Begleiter des Prinzen Eitel Friedrich ernannt.

Die marokkanische Gesandtschaft.

Berlin, 7. Juli 1901.

VomTiergarten-Hotel" weht die Fahne Marokkos. Sendboten des Sultans von Marokko hat die Reichshaupt­stadt schon mehrere in ihren Mauern gesehen. Aber mit einem so vornehmen Führer und so zahlreich hat noch keine marokkanische Gesandtschaft märkischen Boden betreten. Ist doch der Chef der Mission kein geringerer, als der Großvezier selbst, Sid el Mahdi, und seine Gefolgschaft besteht wohl aus zwanzig edlen Marokkanern, zu deneü sich noch eine Anzahl von Dienern gesellt. Aber damit ist die Besonderheit dieser Gesandtschaft keineswegs erschöpft. Es sind auch Frauen mitgekommen, echte Haremsdamen, und dieser Umstand bewirkte, daß auf dem Lehrter Bahn­hof der Empfang sich unter ganz eigentümlichen, fremd- artigen Umständen vollzog. Europas Tamen wollen nicht nur sehen, sie wollen auch gesehen werden. Nicht so die marokkanischen Tamen. Das hatte gestern das Auswärtige Amt der Bahnhofspolizei und der Schutzmannschcht mit aller Deutlichkeit einschärfen lassen, und danach waren von den beiden Behörden die entsprechenden Anordnungen ge­troffen worden.

Im weiten Halbkreis war der Bahnhof abgesperrt, und das Betreten der Ankunftsseite war nur denjenigen Beam­ten gestattet, deren Dienst dies unbedingt erforderte. Auf dem Bahnsteig selbst wurden nur die zur Begrüßung der Gesandtschaft offiziell erschienenen Persönlichkeiten gelassen. Es waren dies der deutsche Gesandte in Tanger, Freiherr v. Menzingen, Major v. Waldow, der dem Gesandten atta- chiert ist, und Freiherr v. Grünau, der nach längerer Wirk­samkeit in Peking nach Kairo versetzt worden war und nun dem Auswärtigen Amt attachiert ist. Auch der Lektor am hiesigen Orientalischen Seminar, Schtr-Kewi hatte sich ein­gefunden, seine Landsleute willkommen zu heißen.

Mit dem fahrplanmäßigen Kölner Schnellzuge waren die Marokkaner, denen der Tragoman der, deutschen Legation in Tanger, Herr Lüderitz, nach London entgegengesandt wor­den war, bis Spandau gefahren. Tort wurden ihre Coupees vom Train losgelöst und nun abends gegen sieben Uhr als Sonderzug nach Berlin zum Lehrter Bahnhof übergeführt. Vor den Fürstenzimmern hielt der Zug und alsbald be­lebten sich alle Wagenfenster; dunkeläugige Köpfe, weiße Turbane und rote Feze wurden in buntem Gemisch sicht­bar. Tie deutschen Herren traten an den Wagen des Veziers, um ihn zu begrüßen und zu den Fürstenzimmern zu geleiten, wo die Vorstellung der übrigen hervorragenden Mitglieder der Mission erfolgte. Tie Szene bot ein über­aus malerisches Bild. Tie meist hohen Gestalten, von den weiten, blendend weißen Mänteln umwallt, machten einen höchst würdevollen Eindruck. Am stattlichsten nahm der Ge­sandte sich aus. Er trug ein langes, bis zur Erde reichen­des Gewand aus kostbarer, blumendurchwirkter weißer Seide und darüber hatte er einen wallenden, buntseidenen Mantel geworfen.

In einer Kaiserlichen geschlossenen Galakutsche nahm er mit seinen deutschen Begleitern Platz und in einem langen Zuge offener Equipagen folgten die übrigen Herren zum Hotel. Da rollt noch eine kaiserlich^ Galakutsche vor das Bahnhofsportal. Dicht verhängt sind die Wagenfenster. Noch weiter zurück muß das Publikum die Tamen kommen. Bis zuletzt waren sie unsichtbar in ihrem Abteil geblieben. Voran schreitet, nur halb verschleiert, eine junge weiß gekleidete Frau. Ihr folgen, ganz in Schwarz gehüllt und völlig verschleiert, zwei ältere Damen. Den Beschluß macht ein etwa zehnjähriger Knabe, der sich munter umblickt und ohne Scheu die Menge mustert, ehe er mit den Frauen den Wagen besteigt.

Tie Auffahrt vor dem Hotel hatte ebenfalls eine große Menge angelockt, und sie hielt bis zum späten Abend das Haus umlagert, in dem Marokkos Sendboten Quartier ge­nommen haben.

Ter gestrige Tag wurde ausgefüllt durch Besuche des marokkanischen Gesandten beim Staatssekretär des Aus­wärtigen Amts und andern offiziellen Persönlichkeiten sowie durch Gegenbesuche. Heute früh begab sich die Gesandtschaft nach Potsdam, begleitet von dem Einsührer des diploma­tischen Korps, Vize-Oberzeremonienmeister von dem Knese­beck, in vierspännigem a la Taumont gefahrenen Wagen mit Spitzenreitern. Hieraus fand im Bronzesaale des Stadt­schlosses der Empfang der Botschaft durch den Kaiser in Gegenwart des Staatssekretärs des Auswärtigen, Kreiherrn v. Richthosen statt. Später empfing auch! die Kaiserin die Botschaft. Ter Kaiser besichtigte alsdann die von der ma­rokkanischen Botsch|aft als Geschenk überbrachten Pferde.

Politische Tagesschau.

Berlin hat wieder einmal eine Bürg ermeister- krisis, die dritte in einem kaum vierjährigen Zeitraum. Als nachi dem Rücktritt Zelle's im Jahre 1897 der damalige zweite Bürgermeister Kirschner zum Oberbürgermeister erkoren wurde, dauerte es länger als ein Jahr, bis die allerhöchste Bestätigung erfolgte. Tie Wage schwankte längere Zeit hin und her, und erst nachdem Kirchner Proben dafür abgelegt hatte, daß er keine Konventsgelüste besitze, erging die Bestätigung. Auch der zum zweiten Bürgermeister gewählte Brinkmann mußte recht lange auf die Bestätigung warten, und ein tragisches Geschick wollte es, daß er wenige Wochen nach seiner Bestätigung und nachi seinem Amtsantritt durch einen plötzlichen Tod am Herzschlag dahingerafft wurde. Sein Arzt hatte ihm selt­

samerweise das Reiten verordnet, ohne vorher sein Herz zu prüfen. Tiefer Leichtsinn kostete dem an einem Herz­flappenfehler leidenden Manne das Leben. Berlin wap wieder einmal ohne zweiten Bürgermeister. Aus dem Wettbewerb zwischen dem Stadtrat Kauffmann und Dove ging ersterer mit 67 gegen 59 Stimmen als Sieger hervor. TerBörsen-Courier" meldet nun, die Wahl des stüheren Stadtrates Gustav Kauffmann zum 2. Bürgermeister von Berlin hat die königliche Bestätigung nicht erhalten.

Diese Meldung hat politische Bedeutung. Es war be­kannt, daß Kauffmann aus politischen Gründen seinen Mschied aus dem Offizierkorps erhalten hatte, und in eingeweihten Kreisen war man deshalb von allem Anfänge an gespannt, ob seine Bestätigung ohne Weiteres erfolgen werde. Als diese nun länger als gewöhnlich, auf sich warten ließ, und vollends gar, als der bedeutend später zum Stadtsyndikus gewählte Tr. Hirsekorn in seinem Amte bestätigt wurde, ohne daß noch über die Bestätigung Kauff­manns etwas verlautete, war es klar, daß hier ernste Bedenken obwalteten und langwierige Beratungen gepflogen wurden. Tatsächlich weiß nun auch dieFreis. Ztg." zu berichten, daß! der Minister des Innern, Freiherr von Hammerstein, im Zivilkabinett die Bestätigung beantragt habe. Auch! im preußischen Staatsministerium sei die Frage zum Vortrag gekommen, und das Ministerium, ein- fchsießlich des Grafen Bülow, habe sich für dieBe - stätigung erflärt. Der Kaiser persönlichhabe aber die Bestätigung abgelehnt.

Tie Vorkommnisse, die allein diesen Entschiluß ver­anlaßt haben können, und die 20 Jahre zurückliegen, schil­dert das genannte Blatt folgendermaßen:

Kauffmann war 1881 und 1882 Vorsitzender des fortschrittlichen VereinsWaldeck"'. Als solcher hat er in der Oeffentlichikeit bei den Wahlen auf entschieden liberale Wahlen hingewirkt, und ist dabei insbe- dere dem Treiben der Antisemiten in Berlin auf das' Kräftigste entgegengetreten. Kauffmann war damals Landwehr-Offizier, ebenso wie Liebermann von Sonnenberg. Ter Letztere blieb unbehelligt und wurde sogar von den Behörden als Rksthskandidat eifrig unter­stützt. Kauffmann dagegen erhielt 1882 eine Vorladung vor den Ehrenrat des Berliner Landwehr-Offizierkorps, weil er sich! einer politischen Thätigkeit hingegeben habe, welche mit der Ehre eines Offiziers nicht vereinbar fei. Kauffmann wurde vorgeworfen, daß er bei der Reichs­tagswahl agitatorisch für die Fortschritts­partei thätig gewesen sei, und trotz der kaiserlichen Boffchaft seine Thätigkeit nicht eingestellt habe. Tie kaiser­liche Botschaft wandte sich bekanntlich nicht gegen die Fortschrittspartei, sondern empfahl iir Verbindung mit der neuen Arbeiterschutzgesetzgebung die Einführung des Tabakmonopols. Ter Ehrenrat beantragte alsdann Ent­lassung mit schlichtem Abschied. Kaiser Wilhelm I. aber gab dem Antrag nicht statt. Kauffmann wurde der Abschied erteiu unter Beibeahltung seines Charakters als Offizier. DasMilitär-Woch!enbl." vom 27. Februar 1883 meldete:Kauffmann Secondleutnant im 1. Garde- Landwehr-Regiment, der Abschied erteilt". Tie Worte Abschied erteilt" stattMschied bewilligt" bekunden, daß .Herr Kauffmann diesen Abschied nicht nachgesucht hatte.

China»

Nach Mitteilungen des preuß. Kriegsministeriums über die Fahrt der Truppentransportschiffe ist der Reichspost­dampferKiautschou", Transportführer Major Wichura, am 6. Juli mit dem ersten Bataillon des vierten Regiments und dem Rest der sechsten Batterie, im ganzen 10 Offiziere und 615 Mann, von Shanghai abgegangen.

Der französische Hauptmann Theurel, der die neunte Kompagnie des 61. Regiments bei den Aprilkämpfen jen­seits von Paotingfu führte, traf in Marseille ein und be­stätigte, daß die Franzosen unter Baifloud strikten Befehl hatten, keinen Schuß abzugeben, bevor die Chinesen die Feindseligkeiten eröffneten. Die Deutschen aber, deren rechten Flügel zu decken Theurels Kompagnie bestimmt war, verloren die Geduld und ergriffen die Offensive. Theurel sah zehn tote deutsche Kameraden. Nach Vertreib­ung der Chinesen ließen wir's uns, erzählt Theurel, in den chinesischen Zelten wohl sein. Es war eine interessante Schlafkameradschaft. Zuaven und Chasseurs d'aftiqueruckten bei 15 Grad Kälte recht enge an die Preußen und Bayern. Man tauschte die Feldflaschen aus und wurde sehr ge­mütlich.

Deutsches Reich.

Berlin, 7. Juli. Aus Potsdam wird gemeldet: Bei der heutigen Tafel im Stadtschloß saß der Kaiser rechts von der Kaiserin, es folgten die Prinzessin Friedrich Leo­pold, der Kronprinz, die Prinzen Malbert, August Wilhelm und Oskar, Prinz Paribrata von Siam und Herzog Adolf Friedrich von Mecklenburg-Schwerin. Links von der Kaiserin saßen die Prinzen Eitel Friedrich, Joachim Alb­recht und Friedrich Wilhelm, die Prinzen Ernst von Sachfen- Weimar, Chlodwig von Hessen-Philippsthal und der Erb­prinz von Hohenzollern. Ihren Majestäten gegenüber saß der Oberstkämmerer Graf zu Solms-Baruth, rechts von ihm der marokkanische Botschafter, der Staatssekretär des Aus­wärtigen Freiherr v. Richthofen, der Tragoman Lüderitz und der marokkanische Sekretär Omar Pazzi.

Ter Kaiser und Vie Kaiserin sowie die kaiser- ichen Prinzen Eitel Friedrich Malbert, August Wilhelm und Oskar sind heute nachmittag nach, Swinemunde abge­reist. Ter Kaiser gedentt, sich morgen früh an Bord der Hohenzollern" auf die N o r d l a n d r e i s e zu begeben. Tie